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Verputzen

Fugen zwischen Steinen und Unebenheiten lassen sich nicht vermeiden. Glatt werden Wände wieder, wenn man sie gut verputzt. Bei unterschiedlichen Mauer-Materialien – etwa Ziegel- und Hohlblocksteinen oder stark saugenden Porenbeton-Steinen – wird die Fläche mit einem Tiefengrundanstrich vorbereitet. Besonders unregelmäßige Wände, also solche mit tiefen Fugen oder Löchern, sollten vor dem Verputzen verspachtelt werden. Putz und Farbe verleihen Wohnräumen eine persönliche Note – und auch ein Badezimmer (Foto) muss keinesfalls steril wirken...

 

 

 

Fugen zwischen Steinen und Unebenheiten lassen sich nicht vermeiden. Glatt werden Wände wieder, wenn man sie gut verputzt. Bei unterschiedlichen Mauer-Materialien – etwa Ziegel- und Hohlblocksteinen oder stark saugenden Porenbeton-Steinen – wird die Fläche mit einem Tiefengrundanstrich vorbereitet. Besonders unregelmäßige Wände, also solche mit tiefen Fugen oder Löchern, sollten vor dem Verputzen verspachtelt werden. Putz und Farbe verleihen Wohnräumen eine persönliche Note – und auch ein Badezimmer (Foto) muss keinesfalls steril wirken. 

 


Tipps zum Verputzen

 

 

 

Untergründe prüfen: Mineralische Untergründe und Altanstriche sollten Sie darauf prüfen, ob die Oberfläche weder sandend noch kreidend ist. Salzausblühungen, Schimmel und Feuchtigkeit dürfen nicht sein. Die Tragfähigkeit ist gewährleistet, wenn Sie die Oberfläche ritzen, einen Klebestreifen aufkleben, abreißen – und nichts bleibt haften. 

 

Untergründe vorbereiten: Sowohl im Alt- als auch im Neubau müssen alle losen Teile und sandende Untergründe rückstandslos entfernt werden. Im Altbau sollten Sie Tapeten und nicht wasserfeste Anstriche entfernen, fest haftende und wasserfeste Anstriche anschleifen bzw. aufrauen.

 

Vorbehandlung/Grundierung: Verschiedene Untergründe, wie glatte, nicht oder schwach saugende Flächen, benötigen zur Regulierung des Saugverhaltens und für eine bessere Haftung des Putzes spezielle Behandlungen. 

 

Regulierung des Saugverhaltens: Die Haftung des später aufzubringenden Putzes verbessert Haftemulsion z. B. bei Porenbeton, Tiefengrund z. B. bei Gips-, Gips-Kalk- und Zementputzen, und schließlich Putzgrund z. B. bei Gips- und Gipsfaserplatten. 

 

Stoßfeste Ecken: Wegen der notwendigen Trocknungszeit müssen Eckleisten mindestens einen Tag, bevor das Verputzen beginnt, gesetzt werden. 

 

Schnellputzleisten: Einen Tag vor dem Verputzen – Achtung, Trocknungszeit! – bringen Sie Leisten in regelmäßigen Abständen lot- und fluchtrecht an. 

 

Mauerrisse verputzen: zwei Drittel der Dicke Grundputz auftragen und grob abziehen. Armierungsgewebe mit der Traufel von der Mitte nach außen eindrücken. Gewebebahnen sollen ca. 10 cm überlappen. Zum Schluss das restliche Drittel Putzdicke nass in nass auftragen und abziehen. 

 

Anmischen: Das Pulvermaterial in sauberes Wasser einstreuen und dann mit dem Quirl knollenfrei anrühren – schon ist der Grundputz fertig zur Verarbeitung.

 

Aufziehen: Nach dem Trocknen der Grundierung Grundputze mit der Glättkelle auf Wand und Decke aufziehen bzw. mit der Traufel aufwerfen und dann mit der Kartätsche oder einem Richtscheit gleichmäßig verteilen. 

 

Filzen: Den Putzauftrag anziehen lassen, dann die Putzfläche anfeuchten und durch Reiben mit dem Schwammbrett oder der Filzscheibe aufschlämmen. So lassen sich bereits interessante Oberflächenstrukturen schaffen. 

 

Glätten: Wenn Sie eine glatte Oberflächenstruktur wünschen – nach dem Filzen kurz antrocknen lassen und dann mit der Glättkelle ein- bis zweimal abziehen. 

 

Nützliche Infos

Trocknen, aber nicht zu schnell

 

 

Vor der Weiterbehandlung muss die fertige Grundputzfläche völlig trocken sein. Die Trocknungszeit hängt von der Putzdicke ab, außerdem von äußeren Bedingungen wie Witterung, Lüftung und Temperatur. Außenputze vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht zu schnell trocknen.  

 

 

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