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Risse spachteln - Löcher schließen

Wandschäden kommen häufig beim Entfernen von Tapeten...

 

 

Beim Entfernen alter Tapetenbahnen kommen häufig Wandschäden zum Vorschein: feine oder auch tiefere Risse sowie Dübellöcher. Beseitigen Sie diese Schönheitsfehler, bevor Sie die Wand frisch tapezieren oder streichen. 

 

Reparatur kleiner Risse
Entfernen Sie zunächst Putzstaub und lose Teile von der Wand und aus dem Riss oder aus dem Dübelloch — das gelingt am besten mit der Polsterdüse des Staubsaugers. Verwenden Sie für feine Haarrisse und kleine Löcher Spachtelmasse "für innen". Es gibt sie gebrauchsfertig in Tuben. Sie eignet sich für alle kleinen Ausbesserungsarbeiten an Wand und Decke. Tragen Sie die Spachtelmasse direkt auf den trockenen, sauberen Untergrund auf, spachteln Sie die noch feuchte Masse glatt mit einem Malerspachtel. Nach dem Trocknen können Sie die ausgebesserte Stelle streichen oder tapezieren.

Beseitigung größerer Löcher
Sind die Risse breiter, die Löcher größer, so empfiehlt sich Füllspachtel oder Reparatur-Spachtelmasse beziehungsweise Schnellzement. Rühren Sie den Füllspachtel nach Packungsvorschrift mit Wasser an. Halten Sie nur immer so viel Spachtelmasse bereit, wie Sie in einem Arbeitsgang verarbeiten können — Füllspachtel bleibt zirka 1 Stunde lang verarbeitbar, dann härtet er aus. Besprühen Sie Riss oder Loch mit Wasser (Sprühflaschen für Pflanzen oder Bügelwäsche) oder tupfen Sie die Reparaturstelle mit einem nassen Pinsel aus. Vorgenässte Reparaturstellen verbinden besser mit der Spachtelmasse. Drücken Sie den Füllspachtel fest in die Löcher und Risse; Sie benötigen 3 bis 4 Arbeitsgänge, bei denen Sie die Reparaturstelle immer weiter schließen. Lassen Sie die Masse zwischen den Arbeitsgängen jeweils antrocknen. Nach dem Aushärten aller Schichten spachteln Sie die Oberfläche glatt. Achten Sie auf einen bündigen Übergang zwischen Reparaturstelle und Wand. Entfernen Sie überschüssige Spachtelmasse sofort.

Arbeiten mit Schnellzement
Wenn Sie mit Schnellzement arbeiten, so nässen Sie die Reparaturstelle ebenfalls vor. Mischen Sie das Pulver nach Packungsvorschrift mit Wasser; tragen Sie bei allen Arbeiten mit zementhaltigen Produkten Arbeitshandschuhe. Der Reparaturzement härtet innerhalb von 5 Minuten aus — zügig arbeiten, Reparaturstellen können schon nach 30 Minuten belastet werden; seine Endfestigkeit erreicht Schnellzement nach etwa 24 Stunden. Wichtig: Mischen Sie keinesfalls unterschiedliche Spachtel-, Reparatur- und Ausgleichsmassen. Füllen Sie Risse von oben nach unten, schützen Sie den Fußbodenbelag vorsichtshalber mit einer Folie (mit Klebeband an Belag und Wand festheften). Reinigen Sie Mischbehälter und Werkzeug sofort nach dem Gebrauch mit reichlich klarem Wasser. Lassen Sie die Spachtelmasse gründlich aushärten, glätten Sie dann die Reparaturstellen von Kanten und Graten mit einem Schleifklotz. Verwenden Sie Schleifpapier der Körnung 120. Unebenheiten auf der ausgehärteten Spachtelmasse können Sie gut erkennen, wenn Sie eine Leuchte nahe an die Reparaturstelle halten — die Unregelmäßigkeiten werfen Schatten. Wand und Reparaturstelle sollten für weitere Arbeitsgänge — etwa Tapezieren oder Streichen — die gleiche Saugfähigkeit aufweisen. Entfernen Sie Schleifstaub von der Reparaturstelle und tragen Sie Tiefengrund auf. Das verfestigt die Oberfläche und stellt sicher, dass der Tapetenkleister überall gleichmäßig aufgesaugt wird.

Malerbinde
Größere Risse, die sich möglicherweise schon durch die alte Tapete abgezeichnet hatten, sollten Sie nach dem Ausspachteln mit Malerbinde überbrücken — es gibt sie von der Rolle. So verhindern Sie, dass der Riss weiterarbeitet. Wichtig ist, dass Sie mit einem Malerspachtel lockere Putzpartikel aus dem Riss kratzen. Danach müssen Sie ihn gründlich mit einem Handfeger reinigen oder — noch besser — mit dem Staubsauger jeglichen Schmutz entfernen. Mischen Sie Füllspachtel nach Packungsvorschrift, verspachteln Sie die Masse im Riss. Arbeiten Sie von oben nach unten. Lassen Sie die Masse trocknen, tragen Sie dann mit einem Pinsel Spezialkleber für Wandbeläge auf.
Jetzt werden der Riss und seine Umgebung mit der Malerbinde abgedeckt. Lassen Sie die Malerbinde gut antrocknen, tragen Sie eine zweite Schicht Spezialkleber für Wandbeläge auf und warten Sie die Trockenzeit ab.
Bemerken Sie später beim Tapezieren noch feinere Risse, lassen die sich mit selbstklebendem Antiriss-Band kaschieren. Das Antiriss-Band kann sofort übertapeziert werden. Mit Malerbinde überbrückte Risse sollten Sie vor dem Tapezieren, Streichen oder Verputzen noch versäubern. Mischen Sie nochmals etwas Spachtelmasse klumpenfrei an, ziehen Sie die Masse mit dem Malerspachtel gleichmäßig auf die Malerbinde und die angrenzende Wand. Schleifen Sie nach dem Trocknen Grate und Unebenheiten mit einem Schleifklotz glatt, bürsten Sie den Schleifstaub ab.

 

 

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