Pflanzen verbessern das Raumklima und unsere Stimmung, indem sie die Natur nach innen bringen. Und wie in der Natur spielen Katzen auch gerne in Innenräumen mit der grünen Deko. Dabei kauen sie an den Pflanzen weil ihnen langweilig ist, einfach aus Spaß oder weil der Spieltrieb einsetzt. Meistens haben sie aber auch einfach das Bedürfnis nach Ballaststoffen, die ihnen bei der Verdauung und Magenreinigung helfen. Mit Katzengras beispielsweise kann das Erbrechen der Haarbälle unterstützt werden.
Ob eine Pflanze nun giftig ist, hängt aber auch von verschiedenen Faktoren ab:
- Menge der verzehrten Pflanzenteile
- Die bestimmten Pflanzenteile
- Die Größe und das Gewicht Ihres Haustieres
- Der Gesundheitszustand und das Alter
- Der Giftgehalt der Pflanze (je nach Standort und Anbauart, Düngung und Sorte unterschiedlich)
- Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
- Die Verwendung von Dekoelementen wie Kunstschnee oder Glitter beeinflussen die Dosierung
Auch wenn eine Pflanzenart als ungiftig deklariert wird, sollten Sie trotzdem immer vorher abklären, ob diese eine bestimmte Sorte auch ungiftig ist. Denn bei Pflanzen gibt es viele verschiedene Ausführungen innerhalb einer Art, welche manchmal andere Begebenheiten aufweisen. Und auch bei der Düngung Ihrer Zimmerpflanzen sollten Sie aufpassen, da chemische Düngemittel oftmals schädlich für Tiere sind. Setzen Sie daher auf biologische oder tierverträgliche Mittel.
Wenn Sie trotz Haustiere auch giftige Pflanzen in den Wohnraum stellen wollen, dann nur dort hin, wo sie auch garantiert nie hinkommen. Über der Küche, auf hohen Schränken und auf Wandregalen haben Katzen meist keine Chance an die Zimmerpflanzen ran zu kommen. Eine weitere Option sind Blumenampeln, die Sie an der Decke montieren können. Je nachdem wie Ihre Katze drauf ist und ob sie regelmäßig an Pflanzen nascht, sollten Sie auch Ihre Pflanzen wählen.