Wie werden Kräuter haltbar gemacht?
Die schonendste Methode, um die Blätter haltbar zu machen, ist das Trocknen. Binden Sie dazu die Triebe zu kleinen Sträußen zusammen und hängen Sie diese kopfüber an einem gut belüfteten, dunklen Ort auf. Auch in Eiswürfelformen lassen sich die Kräuter gut konservieren, indem Sie zum Beispiel Rosmarin mit Orangenscheiben einfrieren und später ein aromatisches Getränk kreieren können. Aber auch in Olivenöl können Kräuter, beispielsweise eine italienische Kräutermischung, eingefroren werden und später beim Kochen verwenden. Wenn Ihre Ernte sehr groß ausfällt und Sie schon gar nicht mehr wissen, wohin mit den Kräutern, dann können Sie auch leckere Pestos selber machen. Kapuzinerkresse oder eine Mischung aus Kräutern eigenen sich hierfür sehr gut.
Wie werden Schädlinge bei Kräutern bekämpft?
Schädlinge haben im Kräutergarten meist kaum eine Chance. Das liegt vor allem an den ätherischen Ölen, die von den meisten Insekten nicht gemocht werden. Trotzdem können gelegentlich Mehltau und Blattläuse auftreten. In diesem Fall können Sie entweder warten, bis zum Beispiel Nützlinge die Schädlinge entfernt haben, oder Sie ersetzen die befallene Pflanze durch eine neue. Letzteres ist definitiv ökologischer als mit Chemie zu versuchen Schädlinge oder Krankheiten zu entfernen.
Wie werden Kräuter überwintert?
Die meisten Kräuter überstehen den Winter gut, wenn ihre Wurzeln ausreichend bedeckt sind. Im Herbst müssen Sie sich jedoch von Dill, Basilikum, Koriander, Majoran und Borretsch verabschieden, da diese meist nur einjährig sind. Auch wenn also fast alle Kräuter im Herbst draußen bleiben dürfen, sollten Sie das gelegentliche Gießen an frostfreien Tagen nicht vergessen. Auch im Winter können Kräuter vertrocknen.