Wie messen und regulieren Sie den pH-Wert im Pool?
Auch andere Umwelteinflüsse, wie die Temperatur im Wasser und die Häufigkeit Ihrer Poolnutzung beeinflussen den pH-Wert. Sie können ihn mit den Additiven pH-Plus bzw. pH-Minus regulieren.
Zum Messen des pH-Werts benötigen Sie ein Testgerät oder einen Teststreifen. Die Verfärbung der Testfelder zeigt Ihnen, wie es um den pH-Wert in Ihrem Pool steht. Ein elektronisches Testgerät zeigt Ihnen das Messergebnis auf dem Display an.
Je nach Wert geben Sie nun pH-Plus oder pH-Minus hinzu. Halten Sie sich bei der Dosierung genau an die Vorgaben auf der Verpackung. Dort steht, wie viel Sie von dem Mittel in Gramm oder Millilitern pro Kubikmeter Poolvolumen brauchen, um den pH-Wert um 0,1 zu verändern. In der Regel sind das 100 Gramm pro zehn Kubikmeter Poolvolumen. Bitte beachten Sie: Ihre Kubikmeterzahl muss der tatsächlichen Füllmenge Ihres Pools entsprechen, nicht dem Gesamtvolumen!
Warum verändert sich der pH-Wert im Wasser?
In Österreich hat Regenwasser einen pH-Wert von 5,6 bis 5,8. Es senkt den pH-Wert im Pool, daher sollten Sie bei Nichtgebrauch eine Poolabdeckung verwenden, damit sich Regenwasser nicht mit Poolwasser vermischt. Auch Fremdpartikel wie Blätter, Hautschuppen, Pollen, Sonnenmilch und andere Flüssigkeiten können den pH-Wert beeinflussen. Tipp: Mit einem Kescher lassen sich Blätter entfernen, die kleineren Partikel werden von einer Filteranlage herausgefiltert.
Wie wird die Poolchemie im Wasser verteilt?
Um das Granulat oder die Flüssigkeit im Wasser zu verteilen, muss es in Bewegung sein. Am besten nutzen Sie dafür den Poolfilter. Sie können das Wasser auch mit einem Kescher oder Ähnlichem bewegen. Nun geben Sie die Chemikalie ins Wasser. Sie können Granulat oder Flüssigkeit auch vorher in Wasser auflösen und dann ins Becken geben. Die Chemikalie wirkt, wenn sie sich aufgelöst hat. Das dauert in der Regel vier Stunden.