Wie werden die Zimmerpflanzen richtig gegossen?
Beim Gießen gilt: Learning by doing. Das Etikett auf der Pflanze gibt Ihnen eine erste Orientierung, wie oft und wie viel Wasser (und Licht) Ihre Pflanze braucht. Ob die Pflanze einen gleichmäßig feuchten, zeitweise trockenen oder fast völlig ausgetrockneten Boden bevorzugt, werden Sie im Laufe Ihres Zusammenlebens herausfinden. Beim Einsatz von Pflanzengranulat haben Sie weniger Aufwand, da hier beim Gießen mehr Wasser in den Topf gefüllt wird und dieses auch drinnen bleiben kann. Mit einem Wasserstandanzeiger haben Sie stets einen Überblick. Praktisch ist dieses System vor allem, wenn Sie auf Urlaub fahren, da Sie hier den Topf großzügig anfüllen können und die Pflanze so auch über einen längeren Zeitraum versorgt ist. Achten Sie hier jedoch bei der Topfwahl, dass das Gefäß beschichtet und nicht wasserdurchlässig ist, ansonsten haben Sie bald eine Pfütze in Ihrer Wohnung.
Welche Erde brauchen Zimmerpflanzen?
Auch bei der Erde haben die Pflanzen unterschiedliche Ansprüche. Sukkulenten, Kakteen und Bogenhanf brauchen ein durchlässiges Substrat mit Perlite, das relativ schnell trocknet. Farne bevorzugen dagegen Erde mit Torfanteil, der die Feuchtigkeit gut speichert. Umtopfen wird alle 12 bis 18 Monate empfohlen, am besten im Frühjahr. Wenn die Wurzeln bereits unten aus dem Abzugsloch des Topfes wachsen, fast kein Platz mehr im Topf ist, die Pflanzen umzukippen drohen oder deutlich langsamer wachsen, sind das ebenfalls Anzeichen für ein Umtopfen.