Um das Bienensterben entgegenzuwirken kann jeder einzelne etwas tun, sofern Sie einen Garten oder Balkon haben. Wir verraten Ihnen, wie Sie die fleißigen Bienen unterstützen, Ihnen einen Lebensraum bieten und ein artenreiches Staudenbeet anlegen können.
Wie wird der Garten bienenfreundlich?
Ein bienenfreundlicher Garten besteht aus folgenden Basics:
- eine Fülle an einheimischen Pflanzen wie Weißdorn, Honigklee, Lavendel usw.
- Blumen mit ungefüllten Blüten, die mehr Nahrung beinhalten
- Blühzeitpunkte über das ganze Jahr verteilt, damit Bienen immer Nahrung finden
Weitere Möglichkeiten:
1. Wilder Efeu schmückt nicht nur die Hausmauer, sondern ist auch in nahrungsärmeren Monaten im Spätsommer und Herbst eine reichhaltige Pollenquelle.
2. Kräuterspiralen beherbergen nicht nur geschmackvolle Küchenkräuter und Nahrung für die Bienen, sondern auch Unterschlupf für die Tierchen selbst, die zwischen den Steinen kriechen können.
3. Unverzichtbare Partner für den Bestäubungsprozess sind Beerensträucher und Obstbäume, die auch uns zum Naschen von köstlichen Beeren und Früchten einladen.
4. Ein wahrer Insektenmagnet ist ein Miniteich, der eine gern genutzte Wasserquelle darstellt.
5. Reichliche Vorräte an Pollen und Nektar bieten ebenso diverse Malven-Arten - in den Blüten mancher Gattungen übernachten die Bienen sogar.
6. Nisthilfen: Bienen finden im morschen Totholz, in Schneckenhäuser oder offenen Bodenstellen etc. gute Verstecke und nisten sich hier gerne ein.
7. Für den Bau ihrer Nistplätze benötigen sie kleine Steinchen, Holzschnipsel, Harz, Sand, Lehm usw.
8. Auch ein Balkon kann eine bienenfreundliche Umgebung schaffen: Pflanzen Sie eine Vielfalt an unterschiedlichen Blumensorten wie Kapuzinerkresse, Wandelröschen oder die Fächerblume.
Idealerweise kann im Vorfeld herausgefunden werden, welche Bienen im heimischen Garten angesiedelt sind, da jede Art ihre bevorzugten Pflanzen hat. So bieten Sie ein üppiges Angebot für die fleißigen Bienchen.

















