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So vermehren Sie Ihre Zimmerpflanzen ganz leicht
Zimmerpflanzen dienen nicht nur als natürliche Deko in unseren Wohnräumen, sondern sind auch oft Luftverbesserer, ziehen Schadstoffe aus der Luft und ist für manche ein regelrechtes Hobby geworden. Wenn Sie auch das Pflanzenfieber gepackt hat, dann fragen Sie sich wahrscheinlich spätestens jetzt, wie Sie Ihre bestehenden Pflanzen einfach vermehren können. Deshalb zeigen wir Ihnen heute verschiedene Arten, wie Sie mehr von Ihren Pflanzen bekommen und verraten Ihnen, welche Methode bei welcher Pflanze möglich ist. Grundsätzlich gilt bei allen Arten der Vermehrung, dass im Frühling der beste Zeitpunkt dafür ist, da das Pflanzenwachstum bei wärmeren Temperaturen wieder volle Fahrt aufnimmt. Vor allem wenn Sie manche Pflanzen im Frühling umtopfen, lässt sich dies leicht mit der Vermehrung verbinden.Auch Absenker genannt oder bei manchen Pflanzen unter Kindel bekannt, wächst die neue Pflanze an der Mutterpflanze. Sie bildet Zweige, die bei der Vermehrung auch noch an der Hauptpflanze bleiben können um später eine eigenständige Pflanze zu werden. Der Name kommt daher, da die Ausläufer einfach abgelegt werden können auf der Erde und mit ein wenig Zeit zu wurzeln beginnen und von der Mutterpflanze nicht mehr abhängig sind. Dann kann man die Verbindung zerschneiden und die neue Pflanze gegebenenfalls in ein anderes Gefäß topfen. Alternativ können Sie aber auch gleich zu Beginn den Ausläufer abschneiden und in einen Topf feuchter Erde geben oder in einem Glas Wasser wurzeln lassen. Bekannte Beispiele hierfür sind die Grünlilie oder Erdbeeren, die so sehr leicht vermehrt werden können. Zimmerpflanzen, die durch Ableger vermehrt werden können Efeutute (Epipremnum aureum), Sukkulenten, Grünlilie (Chlorophytum comosum), Aloe Vera, Orchidee, Fensterblatt (Monstera deliciosa), Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas) Im Garten können Sie beispielsweise Triebe von Erdbeeren, Minze, Clematis, Liguster und Co. in die Erde stecken und so einfach vermehren.Vermehrung durch AblegerMit einem sauberen und scharfen Messer können Sie von verschiedenen Pflanzen Teile abschneiden, welche wiederum zu eigenständigen Pflanzen werden. Dafür schneiden Sie optimalerweise ca. 10 cm vom Stamm ab, welcher einige Blätter trägt. Die untersten Blätter werden entfernt und der Steckling sollte alsbald in Erde getopft oder in ein Glas Wasser gestellt werden. Wurzeln in Erde: Hier sollten Sie vor allem in den folgenden zwei Wochen darauf achten, dass die Erde immer relativ feucht ist (jedoch nicht nass), damit sich Wurzeln bilden können. Wurzeln in Wasser: Wenn Sie den Steckling in ein Glas Wasser stellen, so kann es schon einige Zeit dauern, bis Sie die ersten Wurzeln zu sehen bekommen. Achten Sie darauf das Wasser regelmäßig zu wechseln. Wenn sich dann Wurzeln gebildet haben, können Sie den Steckling in Erde setzen oder weiterhin dekorativ in einem schönen Glas lassen. Bei Pflanzen wie der Efeutute oder Monstera können Sie entlang der Triebe Luftwurzeln erkennen (Noppen vor einem Blatt). Bei der Vermehrung schneiden Sie einen Trieb ab und mit etwas Zeit bildet sich aus diesen Noppen eine große Wurzel. Zimmerpflanzen, die durch Stecklinge vermehrt werden können Efeutute (Epipremnum aureum), Birkenfeige (Ficus benjamia), Gummibaum (Ficus elastica), Drachenbaum (Dracaena), Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), Fensterblatt (Monstera deliciosa), Bogenhanf (Sansevieria) Beim Bogenhanf (Sansevieria) kann ein Blatt in einige Teile zerschnitten und diese dann in feuchte Erde eingetopft werden. So erhalten Sie mit etwas Geduld mehrere Pflanzen aus nur einem Blatt. Aber auch viele Gartenpflanzen wie Sträucher, Blumen und Bäume können durch Stecklinge vermehrt werden. Vor allem aber Kräuter wie Basilikum oder Rosmarin sind Pflanzen, die so ganz leicht vermehrt werden können.Vermehrung durch StecklingeBei der Vermehrung durch Teilung wird die Pflanze aus dem Topf genommen, die Erde so gut es geht entfernt und dann werden die Wurzeln so vorsichtig wie möglich getrennt, damit Sie zwei Teile erhalten. Pflanzen, die sich für diese Art der Vermehrung eignen, haben meist mehrere Stiele , die aus der Erde oder dem Substrat hervorkommen. Sollte sich das Entwirren der Wurzeln als zu schwierig herausstellen, so können Sie auch vorsichtig Wurzeln abschneiden, sofern genügend vorhanden sind. Zimmerpflanzen, die durch Teilung vermehrt werden können Grünlilie (Chlorophytum comosum), Aloe Vera, Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas), Schwertfarn (Nephrolepis), Einblatt (Spathiphyllum), Baumstrelitzie (Strelitzia nicolai), Korbmarante (Calathea), Pfeilblatt/Elefantenohr (Alocasia), Kolbenfaden (Aglaonema commutatum) Gartenpflanzen wie Taglilien, Funkien, Frauenmantel sowie Gräser können ebenfalls durch Teilung vermehrt werden.Vermehrung durch TeilungDiese sind nur drei Arten, wie Sie Ihre Zimmerpflanzen vermehren können, es gibt jedoch noch viel mehr Varianten wie zum Beispiel das Abmoosen. Aber egal welche Art Sie bevorzugen, durch die Vermehrung bekommen Sie noch mehr aus Ihren Pflanzen heraus und sorgen gleichzeitig für mehr Natur in Ihrem Zuhause. Zudem eignen sich die neuen Pflanzen perfekt als Geschenk für Freunde oder Verwandte.
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Grünpflanzen für ein gutes Raumklima
Grünpflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sie verbessern auch gleichzeitig Ihr Wohnraumklima. Dank der natürlichen Verdunstungsprozesse wird die Luftfeuchtigkeit in den Räumen gesteigert. Bei hohen Temperaturen im Sommer sorgt die Feuchtigkeitszufuhr für eine kleine Abkühlung. Im Winter gleicht dieser Vorgang die trockene Heizungsluft aus. Je mehr Pflanzen desto größer ist die Befeuchtungs- und die Sauerstoffleistung in Ihren Räumen. Mit Pflanzen können Sie die Luftfeuchtigkeit um ca. fünf Prozent steigern. Die Luftqualität Ihrer Wohnräume lasst sich einfach mit einem Hygrometer überwachen. Wir zeigen Ihnen 6 Grünpflanzen, die Schadstoffe aus der Raumluft filtern und so auf natürliche Weise ein angenehmes Raumklima fördern. Grünpflanzen die Ihr Wohnraumklima verbessernSchwertfarn (Nephrolepis) Der Schwertfarn bevorzugt einen hellen und etwas feuchten Raum. So passt der Farn mit seinen einzigartigen Blättern perfekt ins Badezimmer. In einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit fällt die Pflege dementsprechend leicht aus. Substrat: Nährstoffarm und humusreich Standort: Sonniger und heller Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit Gießen: Mit kalkarmen Wasser, einmal pro Woche Düngen: Flüssigdünger alle zwei Wochen Rückschnitt: Ganzjährig möglichDrachenbaum (Dracaena) Der Drachenbaum wächst auch bei wenig Licht. Am Tag verträgt er höchsten drei Stunden direkte Sonneneinstrahlung. Am wohlsten fühlt sich der Drachenbaum in einem Raum der nördlich ausgerichtet ist und wenn er nicht direkt in unmittelbarer Nähe eines Fensters steht. Substrat: Humusreich Standort: Nördlich ausgerichteter Raum mit wenig Sonneneinstrahlung Gießen: Einmal pro Woche Düngen: Flüssiger Grünpflanzendünger Rückschnitt: Kann bei Bedarf geschnitten werden Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) Die Goldfruchtpalme gedeiht am liebsten an einem halbschattigen Standort. Suchen Sie einen Platz für die Palme, der morgens und abends etwas Sonneneinstrahlung hat. Mittagsonne hat die Pflanze nicht so gerne und sollte deshalb vermieden werden. Eine Raumtemperatur von 20°C und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideal für die Goldfruchtpalme. Substrat: Kübelpflanzenerde, Blumenerde Standort: Halbschattig bis hell, Mittagssonne vermeiden Gießen: Regelmäßig gießen – Erde immer feucht halten Düngen: Einmal im Monat flüssiger Grünpflanzendünger Rückschnitt: Nur braune und vertrocknete Blätter schneidenGummibaum (Ficus elastica) Der Gummibaum ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Die Pflanze steht gerne an einem hellen Standort ohne direkter Sonneneinstrahlung. In der Regel gilt, je bunter die Blätter umso mehr Sonnenlicht benötigt der Gummibaum. Den Sommer verbringt der Ficus auch gerne in einem halbschattigen Platz auf dem Balkon oder der Terrasse. Substrat: Zimmerpflanzen- und Grünpflanzenerde Standort: Sonnig bis halbschattig, warmer Standort Gießen: Mäßig gießen, wenn die Erde angetrocknet ist Düngen: Alle sechs Wochen mit Flüssigdünger Rückschnitt: Ende Winter oder wenn die Pflanze zu groß wirdStrahlenaralie (Schefflera) Die Schefflera eignet sich vor allem für etwas dunklere Ecken. Sie verträgt auch helle Standorte, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Die Schefflera gilt generell als sehr pflegeleicht. Trockene Heizungsluft kann ihr nichts anhaben, Zugluft hingegen hat sie nicht so gerne. Sie wächst hoch und schlank und eignet sich am besten für leere Ecken und Nischen. Substrat: Mischung zwischen Zimmer- und Kübelpflanzenerde Standort: Halbschattig – dunklere Ecken Gießen: Mäßig gießen Düngen: Wöchentlich Blumendünger zuführen Rückschnitt: Regelmäßig stutzenPalmlilie (Yucca) Die Yucca Palme benötigt wenig Pflege, ist äußerst dekorativ und eine beliebte Zimmerpflanze. Sie bevorzugt helle Räume, selbst direkte Sonneneinstrahlung kann ihr nicht so viel anhaben. Ab Mai kann sie gerne auch auf den Balkon oder Terrasse gestellt werden, im Oktober sollte sie jedoch wieder in geschlossene Räume ziehen. Substrat: Zimmer- oder Kübelpflanzenerde Standort: Halbschattig – dunklere Ecken Gießen: Mäßig gießen, erst wenn die Erde gut angetrocknet ist Düngen: Von Mai bis September alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger Rückschnitt: Gelegentlich lange Triebe zurückschneidenEntdecken Sie die vielfältige Welt der Grünpflanzen für Ihren Urban Jungle sowie weitere Tipps für Ihre Zimmerpflanzen.
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9 beliebte Zimmerpflanzen, die perfekt in Ihre Wohnung passen
Zimmerpflanzen verleihen einem Raum das gewisse Etwas und bringen Frische und Leben in Ihr Zuhause. Dabei gibt es mal mehr und mal weniger beliebte Pflanzen, was man hauptsächlich an der Pflegeleichtigkeit oder der Besonderheiten der Blätter bemessen kann. Wir zeigen Ihnen daher 9 beliebte Zimmerpflanzen, bei denen Ihr Daumen nur minimal grün sein muss, damit sie sich wohlfühlen in Ihrem Zuhause.In allen erdenklichen Farben, mehreren Größen und mit über 15.000 Arten zeichnet sich die Orchidee (Orchidaceae) als sehr facettenreiche Zimmerpflanze aus. Auch „Königin der Blumen“ genannt, findet sie in vielen Haushalten einen festen Platz. Ihre außergewöhnlichen Blütenblätter zeigen sich bei richtiger Pflege sehr lange und dank ihrer Vielseitigkeit lässt sie sich gut mit verschiedenen Einrichtungsstilen kombinieren.Zeitloser Klassiker für Anfänger und Profis: OrchideeDa es so eine große Vielfalt an verschiedenen Orchideen gibt, hat nicht jede Sorte die gleichen Ansprüche an Standort und Pflege. Jedoch werden hierzulande oftmals die gängigen Arten vertrieben, die nicht so aufwendig sind. Sie begnügen sich mit einem Platz im Halbschatten, müssen also nicht zwingend am Süd-Fensterbrett stehen. In ihrer natürlichen Umgebung, den Regenwäldern, ziehen sie sich wichtige Nährstoffe aus der Luft danke der hohen Luftfeuchtigkeit, weshalb sie nasse Wurzeln eher nicht gewohnt sind. Daher reicht es, dass die Erde nur leicht feucht gehalten wird oder den Wurzeln einmal pro Woche ein Wurzelbad zu geben. Entdecken Sie alles für Ihre Orchidee:Ursprünglich aus den Regenwäldern Südamerikas windet sich das Fensterblatt (Monstera) an Baumstämmen hoch und ist dort eine Kletterpflanze. Bei uns ist sie lange schon im Trend und überzeugt vor allem im Urban Jungle Wohnstil sehr. Die Zimmerpflanze ist besonders pflegeleicht und muss nur eher selten gegossen werden. Solange die Erde ein wenig feucht ist, geht es ihr gut. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sie auch sogenannte Luftwurzeln aus. Diese können Sie dekorativ einfach hängen und wachsen lassen oder Sie stecken sie in ein Glas Wasser, damit die Pflanze durch diese Luftwurzeln Nährstoffe aufnehmen kann. Achtung: Wie in der Natur, geschützt von den großen Baumkronen, mag die Monstera auch bei uns keine direkte Sonne, da ihre Blätter sonst verbrennen würden. Ein schattiger oder halbschattiger Standort ist perfekt für sie.Urban Jungle Feeling: FensterblattAus Mexiko kommend, ist auch die Palmlilie (Yucca) in unseren Wohnzimmern angekommen. Neben dem offiziellen Namen kennt man sie auch oft unter Yuccapalme. Die exotische Pflanze wird aufgrund ihres robusten Charakters und dem tropischen Flair gerne als Zimmerpflanze, aber auch im Garten eingesetzt. Vor allem in Stein- und mediterranen Gärten eignet sie sich hervorragend. Achten Sie jedoch darauf, dass sie nur Temperaturen bis zu ca. minus 10 Grad Celsius verträgt. Pflanzen Sie sie daher am besten in Kübeln, wenn Sie sie unbedingt in den Garten stellen wollen. Die Yuccapalme fühlt sich im Halbschatten sowie direkt vorm Fenster wohl und ist auch beim Gießen nicht sehr anspruchsvoll. Alle ein bis zwei Wochen Gießen reicht aus, denn Staunässe verträgt sie nicht – besser zu wenig als zu viel.Grüner Hingucker: PalmlilieDie Ufopflanze (Pilea peperomioides) trägt ihren Namen aufgrund der fast perfekt runden Form ihrer Blätter. Die pflegeleichte Pflanze kommt ursprünglich aus China und ist bei uns unter vielen, weiteren Namen wie Glückstaler, chinesischer Geldbaum oder Missionarspflanze bekannt. Auch hier gilt bei der Häufigkeit des Gießens weniger ist mehr. Sie sollte zwar nie komplett austrocknen, jedoch ist Staunässe auch nicht optimal. Sie fühlt sich im Halbschatten besonders wohl, wo sie viel indirektes Licht bekommt.Pflegeleichte Zimmerpflanze: UfopflanzeDie Blätter der Korbmarante (Calathea) sind bei jeder Sorte einzigartig und sehr schön anzusehen. Von Streifen, Punkten, gewellten Blättern, lila Unterseiten, zarten Mustern oder beeindruckenden Farbkombinationen ist alles dabei. Sie ist auch besonders im Urban Jungle beliebt und zieht garantiert alle Blicke auf sich.Brasilianische Schönheit: KorbmaranteDie Korbmarante kommt ursprünglich aus den brasilianischen Regenwäldern und liebt daher feuchtes Klima. Das ist auch bei der Standortwahl in Ihrem Zuhause wichtig. Die Pflanze sollte immer feucht gehalten werden, am besten in einem Indoor Gewächshaus bzw. in einer umgebauten Glasvitrine. So können Sie das Mikroklima im Inneren besser kontrollieren und eine passende Luftfeuchtigkeit erreichen. Auch in einem Bad mit Fenster (Halbschatten) fühlt sie sich wohl, da hier die Luftfeuchtigkeit nach dem Duschen oder Baden steigt und der Pflanze zugutekommt. Damit die Erde stets feucht bleibt, aber nie nass wird, können Sie unter der Erde eine Drainageschicht aus Blähton oder kleinen Steinen ergänzen, damit das Wasser schnell ablaufen kann. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da ansonsten die Blätter verbrennen.Der Gummibaum (Ficus elastica) ist schon lange als Zimmerpflanze beliebt und erfreut sich vor allem im Urban Jungle, aber auch in Kombination mit Retro-Möbeln und Shabby-Chic an großer Beliebtheit. Der Gummibaum ist in der Natur vor allem in tropischen Ländern anzufinden und wird aufgrund der dort herrschenden Bedingungen ein großer Baum. In unseren Wohnzimmern hält sich das Wachstum eher in Grenzen, er kann jedoch auch eine beachtliche Größe erreichen, wenn man ihn lässt. Bei den Blättern finden Sie dunkelgrüne Farben, aber auch gelb panaschiert oder mit Rosa. Im Halbschatten fühlt sich der Gummibaum wohl. Über gelegentliches Abstauben oder Abduschen der großen Blätter freut sich die Pflanze besonders.Klassisch und zeitlos: GummibaumDass Blumenzwiebeln nicht zwingend in den Garten gehören zeigt die Amaryllis , die hierzulande auch Ritterstern (Hippeastrum) genannt wird. Von ihr gibt es rund 100 Arten auf der Welt. Mit ihren großen Blüten macht sie jedes Zimmer und jede Fensterbank bunter, wobei sie aber keine direkte Sonne mag. Sie fühlt sich im Halbschatten am wohlsten. Im Winter sollte man sie an einen helleren Ort stellen, zum Beispiel in einen Wintergarten. Im Herbst möchte sie dunkel stehen und 15 bis 20 Grad haben. Sie kann zweimal im Jahr blühen, wenn man sich gut um sie kümmert. Im Frühjahr und Sommer sollten Sie sie regelmäßig gießen und feucht halten, im Herbst braucht sie wenig Wasser. Lassen Sie die Blätter dann für mindestens einen Monat eintrocknen, damit sie Kraft tanken kann. Mehr zur Amaryllis erfahren >Prachtvoller Winterblüher: AmaryllisDie Wüstenbewohner fühlen sich auch in Innenräumen wohl und bringen eine exotische Note ins Interieur. Kakteen und andere Sukkulenten sind sehr beliebt. Kakteen (Cactaceae) können ganz unterschiedlich aussehen. Manche Arten haben keine Dornen und Stacheln. Der Weihnachtskaktus sieht ganz anders aus als die Kakteen aus Wild-West-Filmen, er gehört zu den Blattkakteen. Im Winter bildet er an seinen Blattenden tiefrote Blüten. Der Cephalocereus hingegen hat einen flauschigen Bewuchs, der an graue Haare erinnert. Darunter sind aber auch spitze Dornen.Stacheliger Gefährte: KaktusKakteen sind auch für Menschen ohne Gärtner-Erfahrung gut geeignet, weil sie pflegeleicht sind. Die meisten Kakteen stehen gern in der Sonne und brauchen wenig Wasser. Sie speichern das Wasser in ihrem Inneren. Manche Exemplare wie der Seeigelkaktus brauchen jedoch viel Wasser, um eine Blüte auszubilden. Am besten Sie informieren sich hierzu immer an der Beschreibung der verschiedenen Sorte, um auf individuelle Bedürfnisse der Pflanze eingehen zu können.Die Glücksfeder (Zamioculcas Zamiifolia) ist perfekt für Pflanzenliebhaber ohne grünen Daumen. Sie ist robust, immergrün, wächst sehr schnell und kann bis zu einem halben Meter hoch werden. Die Glücksfeder ist eine besondere Zimmerpflanze, denn sie mag es halbschattig, aber auch Sonne ist kein Problem. Sie steht gerne in leicht feuchtem Substrat, aber wenn Sie sie mal vergessen haben zu gießen, wird sie es Ihnen nicht übelnehmen.Pflegeleicht und ein Hingucker: GlücksfederDie Pflanzenvielfalt ist scheinbar unendlich groß und fängt man einmal an, so ist es nur sehr schwer, ohne Zimmerpflanzen zu leben. Entdecken Sie daher unser großes Sortiment an Zimmerpflanzen sowie Tipps zur Vermehrung ihrer liebsten Pflanzen und Vorschläge für Pflanzen, die wenig Licht benötigen.