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"Maurerschnur"  (2 Ergebnisse)

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  • Spielturm im Garten aufstellen

    Ein Spielturm für KinderEin Familiengarten ohne Schaukel, Rutsche und Turm? Möglich, aber nicht ideal. Es gibt kaum mehr einen Familiengarten ohne irgendein Spielgerät. Nicht immer möchte man extra zum Spielplatz gehen, gleichzeitig sollen die Kinder aber auch nicht den ganzen Tag drinnen verbringen. Warum also nicht einen eigenen Spielturm im Garten aufstellen? Finden Sie nachfolgend eine Anleitung, wie Sie den perfekten Kinderspielturm mit Schaukel und Rutsche für den eigenen Garten bauen können. Lassen Sie die Kinder bei der Entscheidung mitreden, was als Spielgerät für den Garten angeschafft werden soll. Denn wie schade wäre es, wenn ein Spielgerät im Garten ungenutzt bleibt, weil es an den Wünschen des Kindes vorbei gekauft oder gebaut worden ist?Das 1x1 bei SpielgeräteWas ist was bei Spielgeräten?Bei Spielgeräten für Kinder gibt es verschiedene Begriffe und Gattungen, die nur schwer zu trennen sind. Grob können drei Gruppen unterschieden werden:    - Die Schaukel: Vier Pfosten, ein Querbalken, zwei Seile und ein Brett. Das älteste Spielgerät der Welt. Unsterblich. Aber irgendwie auch langweilig mit der Zeit. Denn sie kann nur vor und wieder zurück.  - Der Spielturm: Bringt die Kids hoch hinaus, einem Baumhaus nicht ganz unähnlich. Der Spielturm bietet mehr Ausblick und Spaß in luftiger Höhe. Oft haben Spieltürme noch eine angebaute Rutsche und eine Sandkiste im "Erdgeschoss".  - Das Spielsystem: Das Spielsystem ist alles zusammen und noch viel mehr: Turm, Schaukel, Kletterwand und Rutsche. Nur die Phantasie, die zur Verfügung stehende Grundfläche sowie das Budget setzen hier Grenzen.Der Standort für den Spielturm muss gut ausgewählt sein. Hier gilt die Abkürzung "UNS" . Dieses Akronym steht für:  - U mfeld: Keine Bauwerke, höhere Bäume, harte Oberflächen in der Nähe von Spielgeräten. - N achbarn: Möglichst wenig Lärm, Unruhe oder Schattenwurf auf angrenzende Grundstücke. - S ichtachsen: Die Eltern sollten vom Haus aus jederzeit den gesamten Bereich einsehen können.Wohin mit dem Spielturm?Am Fundament führt kein Weg vorbei. Wer schon einmal beobachtet hat, wie hoch Kinder beim Schaukeln oft schwingen, wird hier keine Kompromisse mehr machen. Alle tragenden Pfosten bekommen einen Fuß aus Beton , selbst weniger belastete Teile werden mit einem Bodenanker gesichert. Bevor das Spielgerät für die Kinder freigegeben wird, sollten die Erwachsenen einmal alles testen. Trägt die Schaukel zwei ausgewachsene Erwachsene, dürfen auch die Kinder loslegen.Verankerung der Spielgeräte - Kein Risiko eingehenIn 7 einfachen Schritten einen Spielturm aufstellenDieses Material brauchen Sie Spielturm-Set + Zubehör wie Schaukel, Rutsche etc . Estrichbeton oder Blitzzement („Ruck-Zuck Beton“) Zwei Bohlen Konstruktionsholz , Keile und Stützlatten (Holzreste) Etwas Kies oder Recyclingmaterial Farbspray zum Markieren Fallschutzmatten und / oder Holzhackschnitzel bzw. Rindenmulch 6 H-Pfostenanker oder U-Stützenschuhe zum Einbetonieren; evtl. mit Schaukelankern für den A-Rahmen   Dieses Werkzeug brauchen Sie Erdnägel oder „Laterneneisen“ mit Maurerschnur Spaten , Schaufel , wenn möglich: Handbagger Wasserwaage Mindestens einen Akkuschrauber mit Bits etc. pro Helfer Tischlerwinkel Maßband , Zollstock Schleifpapier und -klotz Mindestens zwei große Klemmen Cuttermesser Schraubenzieher  Kleiner Nusskasten Gießkanne , Gartenschlauch Maurerwanne Rührwerk oder Bohrmaschine mit Rührhaken, wenn Sie mit Estrichbeton arbeiten  Suchen Sie eine Bauanleitung für Ihren gewünschten Spielturm vorab im Netz und studieren Sie diesen. Holen Sie sich bei Bedarf vor dem Aufbau Beratung im BAUHAUS Fachcentrum oder nehmen Sie die Bauanleitung direkt beim Kauf mit. Lassen Sie sich das Material liefern oder holen Sie sich das Material per Hänger und tragen Sie alles in den Garten. Stecken Sie den vorgesehenen Bauplatz mit Pflöcken und einer Maurerschnur ab. Packen Sie die Pakete aus, kontrollieren Sie alle Bauteile und positionieren Sie diese grob vor Ort. 1. Vorbereitungen für den Spielturm treffenIm nächsten Schritt wird das Grundgerüst des Spielturms aufgebaut. Hier kommt nun der Akkuschrauber zum Einsatz. Vorbohren nicht vergessen! Zu diesem Zeitpunkt lässt man meist das Dach und die Plattform weg. Die Leiter kann aber schon angeschraubt werden. An die Füße der Eckbalken kommen H-Pfostenanker , die später einbetoniert werden. 2. Grundgerüst aufbauenNun wird der Spielturm aufgerichtet und vorsichtig auf die geplante Endposition gestellt. Markieren Sie die Löcher mit Farbspray . Kippen Sie den Turm nun weg und heben Sie die Löcher aus. Die Löcher sollten im Idealfall 80 cm tief (also frostsicher) und 30 cm breit sein. Zum Ausheben ist hier ein Handbagger empfehlenswert. Danach 5-10 cm Kies als Drainage in jedes Pfostenloch geben.3. Pfostenlöcher vorbereitenLegen Sie zwei stabile Bohlen Konstruktionsholz auf den Boden zwischen die ausgehobenen Löcher. Richten Sie den Spielturm wieder auf und stellen Sie ihn über die Löcher. Jetzt "schwebt" er über den Pfostenlöchern, nur die Pfostenanker verschwinden im Loch. Nun Ruckzuck-Beton schichtweise in alle vier Löcher einbringen, bewässern, verdichten und nach Anleitung abbinden lassen. 4. Pfosten verankernJetzt können Sie den Spielturm fertigbauen . Montieren Sie das Dach, danach die Plattform und (wenn noch nicht geschehen) die Leiter und Brüstung. Hinweis: Achten Sie auch beim Dach auf den Holzschutz , da eine Dachpappe nicht von Dauer ist.5. Spielturm fertigbauenDer Turm ist fast fertig. Jetzt ist es an der Zeit, die Schaukel und Rutsche zu montieren. Der A-Rahmen , auf dem der Schaukelbalken auf der abgewandten Seite lagert, braucht wieder ein Fundament mit Ruckzuck-Beton . Heben Sie alle Löcher aus, montieren Sie die H-Anker, bringen Sie den Kies ein und betonieren Sie anschließend. Schaukelanker können bei guten Bodenverhältnissen eine Alternative sein. 6. Schaukel & Rutsche montierenAbschließend können Sie nun die Rutsche montieren, die Fallschutzmatten auslegen und dick mit Rindenmulch einrahmen. Jetzt noch die Stabilität testen und losgehen kann der Spaß!7. Rutsche & Fallschutz montierenSpieltürme, Schaukeln & Co.Was muss man bei der Aufstellung des Spielturms beachten?Irgendwann fällt jedes Kind einmal von der Schaukel oder der Rutsche. Als Vorkehrung einen Fallschutz zu montieren, ist also niemals umsonst. Eine Kombination aus Fallschutzmatten und Rindenmulch ist ideal - denn doppelt hält besser. Unter den "Sicherheitsteppich" kann ein Vlies gezogen werden, um zu verhindern, dass dicke Wurzeln oder ganze Pflanzen durchwachsen und somit ein Problem bei der "Landung" darstellen könnten.FallschutzWenn Sie selber einen Spielturm entwerfen oder einen bestehenden alten Turm nach Ihren Vorstellungen verändern, gilt die Regel, immer auf den Holzschutz zu achten. Stehendes Wasser auf dem Holz sowie der Kontakt von Holz mit der Erde muss verhindert werden. Zudem gilt zu beachten, dass europäisches Nadelholz, wenn nicht werksseitig durch eine Imprägnierung oder Lasur geschützt, nicht wirklich dauerhaft ist. Besser aufgestellt sind Sie mit Douglasie, Robinie, Lärche & Co. Ist das Nadelholz unbehandelt, kommen Sie nicht um einen Bläueschutz und einer Lasur oder Holzschutzfarbe herum. Verwenden Sie dabei aber nur zertifizierte und kindersichere (Bio-) Produkte! Profitipp: Achten Sie auf Gütesiegel! Das Holz für Ihren Spielturm sollte aus kontrolliertem Anbau stammen und ein FSC oder PEFC Siegel tragen. Zudem sollte der Spielturm auch von Expertenhand freigegeben sein, also mit einem TÜV und GS-Siegel. HolzschutzHat man wenig Platz zur Verfügung und spielen die Kinder nicht jeden Tag im Garten, kann auch eine klassische Schaukel eine passende Alternative sein. Diese besteht meist nur aus fünf Balken Konstruktionsholz, Beschlägen, Seilen und Brettern. Bausätze dafür gibt es bereits unter 100€ im BAUHAUS Fachcentrum. Aber auch hier führt kein Weg an einer stabilen Gründung im Boden vorbei.Welche Alternativen für einen Spielturm gibt es?

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  • Mit einem Dünenweg Urlaubsfeeling in den Garten holen

    Holen Sie sich ein Stück Urlaub von der Küste in den eigenen Garten mit einem klassischen Dünensteg. Er ist vor allem schnell gebaut, denn seine Konstruktion kommt ohne klassisches Fundament aus. So ein Holzsteg ist einfach ein lebendiges Gartenmöbel, das nicht nach Perfektion strebt. Warum also sollte diese Art von Gartenpfad den Urlaubsregionen an der Nordsee vorbehalten bleiben? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Nordseefeeling in Ihren Garten holen. Bei der Planung eines Dünenpfades ist Kreativität gefragt, denn einen Dünenweg kann man nicht kaufen, man muss ihn bauen. Und deshalb sieht auch jeder Dünenweg anders aus. Allen gemeinsam sind jedoch ein befestigter Untergrund, stabile Lagerhölzer und eine Lauffläche aus feuchtigkeitsresistentem Holz. Und genau das ist wichtig, denn der Holzweg liegt Jahr für Jahr im Garten und ist den Kräften der Natur (fast) schutzlos ausgeliefert. Eine ganze Reihe handfester Vorteile macht den Dünenweg für unsere Gärten besonders attraktiv: Die Belastung beim Begehen verteilt sich auf eine große Fläche, sodass der Boden nur wenig verdichtet wird. Außerdem erleichtert die erhöhte Lage den Überblick im Beet und man holt sich auf dem Holzsteg keine schmutzigen Pfoten. Und natürlich sieht der Holzsteg auch noch gut aus.Natürlich schön - Holzweg im GartenMaterialauswahl Das Lagerholz , auf dem der Weg aufliegt, sollte auf jeden Fall ein heimisches Hartholz sein, denn diese Ebene soll vor allem dauerhaft stabil sein. Für den Belag darüber, also die Trittfläche, gilt das gleiche wie für Holzdecks: Tun Sie sich etwas Gutes! Die Terrassendiele ist hier hohen Belastungen ausgesetzt, deshalb raten wir dringend von unbehandelten heimischen Nadelhölzern ab. Hier wäre der Pflegeaufwand vergleichsweise hoch. Kaufen Sie lieber Douglasie, Robinie oder Eiche. Eine gute, aber vergleichsweise teure Alternative sind Bangkirai und andere Tropenhölzer aus zertifiziertem Anbau.Was bei der Planung Ihres Dünenwegs beachtet werden sollteAlternative WPC Auch wenn es auf den ersten Blick dem Gedanken eines natürlichen und ökologischen Weges widerspricht: WPC - also das bekannte Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff - wäre eigentlich das ideale Material für einen Dünenweg. Unzerbrechlich, völlig unempfindlich gegen Nässe und in vielen Designs und Farben erhältlich. Zumindest für die Lagerhölzer eine tolle Option.Die Fundamentsteine Nicht vergessen: Jeder Dünenweg hat ein Minifundament aus Stein. Denn die Lagerhölzer liegen unten auf kleinen Betonplatten oder noch besser auf speziellen Fundamentsteinen . Sie verhindern den Kontakt mit dem feuchten Boden, helfen kleine Niveauunterschiede auszugleichen und sorgen für eine gute Belüftung im Untergrund.Werkzeug Maßband , Wasserwaage , Zollstock , Richtscheit , ggf. Laser Markierungsspray oder Erdnägel plus Maurerschnur Schaufel , Spaten & Co Kapp-, Zug- und Gehrungssäge Akkuschrauber (2x) Schlagbohrmaschine Bohrer , Bits , Senker, Dübel Schleifgerät   Material Terrassendiele nach Wahl Lagersteine Hackschnitzel (Sackware) oder Unkrautvlies Kleine Betonplatten oder Lagersteine; alternativ: Punktfundamente Unterkonstruktions-Auflagepads WinkelverbinderSchritt für Schritt zum DünenwegDer erste Schritt besteht darin, den Verlauf des Dünenpfades zu markieren. Das kann mit Markierungsspray oder ganz klassisch mit Erdnägeln und Maurerschnur geschehen. Ist das Gelände eben oder müssen Höhenunterschiede ausgeglichen werden? Und ist der Boden überall gleich tragfähig? Wenn alles passt - Material einkaufen, mit nach Hause nehmen und zur Baustelle schleppen. Gemeinsam arbeitet es sich leichter.1. Vorab die PlanungDer Boden unter dem Dünenweg muss gegen Unkraut, Brombeeren & Co. gesichert werden. Dies kann mit einer Schicht Hackschnitzel und/oder einem stabilen Unkrautvlies geschehen. Anschließend werden die Lagersteine verlegt, auf denen später die Lagerhölzer liegen. Eine zugeschnittene Holzlatte als wiederverwendbarer Abstandhalter ist dabei sehr hilfreich. Die Platten oder Lagersteine werden mit der Wasserwaage genau ausgerichtet. Jeder Fehler, der sich hier einschleicht, lässt den Weg später schief erscheinen.2. Untergrund & Lagersteine vorbereitenNun werden die Lagerhölzer auf die Steinplatten gelegt, genau ausgerichtet und nach unten hin mit Pads aus Recyclingmaterial (schwarzes Kunststoffgranulat) gepolstert. Ist der Dünenweg länger als die Lagerhölzer, werden diese mit Flachverbindern verbunden. An den beiden Enden der Strecke werden die rechten und linken Lagerhölzer mit einer Querlatte und Winkelverbindern zu einem Kasten verbunden. Die Ausrichtung nochmals genau mit Wasserwaage und Richtscheit kontrollieren, dann die Lagerhölzer mit den Fundamentplatten mit Dübeln verbinden. Vorbohren nicht vergessen.3. Lagerhölzer montierenDamit alle Dielen genau gleich lang sind, bauen Sie sich einen provisorischen Anschlag im passenden Abstand an Ihre Kapp- und Gehrungssäge. Gut beraten ist, wer die Dielen so gekauft oder geplant hat, dass möglichst wenig Verschnitt anfällt. Beim Sägen die persönliche Schutzausrüstung ( Augen- und Gehörschutz ) nicht vergessen.4. Dielen zusägenNun werden die Bretter verschraubt. Die erste Diele muss besonders sauber eingesetzt werden. Auch hier darf das Vorbohren nicht vergessen werden. Da es sich hierbei um eine reine Fleißarbeit handelt, empfehlen sich drei Tricks: Ein passend zugeschnittenes Kantholz als Abstandshalter zwischen den Dielen verhindert, dass man bei jeder Diele die Abstände neu ausmessen muss. Zum Vorbohren einen zusätzlichen Akku-Bohrschrauber verwenden, damit man nicht ständig das Werkzeug im Bohrfutter wechseln muss. Last but not least: Ein Helfer, der die Schrauben auf der anderen Dielenseite mit dem eigenen Werkzeugsatz parallel setzt, ist wieder einmal Gold wert.5. Dielen verschraubenKonstruktiver Holzschutz Schon beim Bau werden die Weichen gestellt, wie lange Ihr Dünenweg halten wird: Konstruktiver Holzschutz ist enorm wichtig. Grundsätzlich gilt, dass das Holz nicht dauerhaft mit Wasser in Berührung kommen darf. Alle Holzflächen müssen hinterlüftet sein, damit sie nach Regen schnell wieder abtrocknen können. Auch Edelstahlschrauben sind Pflicht, um schleichender Korrosion vorzubeugen.Dünenweg aus Holz - was Sie noch wissen sollteWarum nicht gleich Betonplatten verwenden? Die emotionalen Argumente für einen Holzweg sind zahlreich, aber es gibt auch ganz handfeste Vorteile gegenüber Beton: Die Energiebilanz heimischer Harthölzer ist deutlich besser als die von industriell hergestelltem Zement und Beton. Holz passt besser in einen naturnahen Garten als Kunststein. Und wenn mal etwas ausgebessert werden muss, ist das bei Holzflächen im Gegensatz zu Beton im Handumdrehen erledigt.Die Oberfläche der Dielen Die Oberflächenstruktur der Dielen kann frei gewählt werden. Der Abstand der Rillen auf der Oberfläche (schmal oder breit) hat in erster Linie eine optische Wirkung. Die Rutschfestigkeit wird dadurch nur unwesentlich beeinflusst. Die klassischen Dünenwege an der Nordsee haben überhaupt keine Rillen, sondern eine glatt gehobelte Oberfläche.Entdecken Sie noch mehr DIYs, die Ihren Garten definitiv verschönern und für viel Entspannung und Ruhe sorgen. 

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