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Vogelhaus selber bauen für die gefiederten Nachbarn im Garten
Es ist kalt, die Sträucher sind kahl, der Boden ist gefroren und es gibt kaum Insekten. Im Winter machen wir es uns zuhause gemütlich, aber für viele Gartenvögel ist das eine herausfordernde Zeit. Mit einem Futterhaus im Garten können Sie den Vögeln helfen und dabei Ihre DIY Fachkenntnisse einsetzen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Vogelhaus selber bauen können.Überlegen Sie sich, wie groß das Haus werden soll und wie es aussehen soll. Für ein klassisches Vogelfutterhaus nehmen wir in dieser Anleitung zum Beispiel eine Bodenplatte mit 20 cm x 30 cm x 2 cm. Sie können auch ein größeres Vogelhaus bauen. Wenn Sie sich wegen der Maße unsicher sind: Es gibt auch Bausätze für Vogelhäuschen, in denen alle Materialien schon zugeschnitten sind. Halten Sie Ihre Wunschmaße am besten in einem kleinen Bauplan fest. Eine Skizze mit Maßen und Farben hilft Ihnen beim Bauen und sorgt dafür, dass alles passt. Sie können das Holz dabei natürlich lassen oder mit ungiftigen Farben streichen. Ein naturnahes Design passt gut in den Garten und bietet den Vögeln einen sicheren Ort. Auch bunte Vogelhäuser, zum Beispiel im Schwedenstil, sind wahre Hingucker im Garten und dienen auch zur Dekoration. Zur Video-Anleitung >Planung & VorbereitungSie brauchen keine teure Werkstatt, um ein Vogelfutterhaus zu bauen. Sie brauchen nur Holz, Nägel und Werkzeuge. Am besten nehmen Sie Holz, das gut gegen Wetter geschützt ist, zum Beispiel Zeder, Lärche, Eiche, Robinie, Douglasie, Tanne, Fichte oder Kiefer. Material 1 Holzplatte als Bodenplatte (20 cm x 30 cm x 2 cm) 2 Holzplatten für das Dach (15 cm x 30 cm x 1 cm) 2 Holzleisten für die langen Ränder (30 cm x 5 cm x 1 cm) 2 Holzleisten für die kurzen Ränder (20 cm x 5 cm x 1 cm) 4 Holzleisten als Dachstützen (20 cm x 2 cm x 2 cm) Nägel oder Schrauben Optional: Holzöl, Lasur, Klarlack oder Buntlack Natürlich können Sie statt den Holzleisten auch Naturmaterialien wie Baumrinde oder Äste für Ihr selbstgebautes Vogelhaus upcyceln. Werkzeug Handkreissäge mit verstellbarer Grundplatte, alternativ eine Stichsäge mit Parallelanschlag (für Gehrungsschnitte) Tischlerwinkel Hammer oder Akkuschrauber Pinsel (optional)Was Sie benötigen1. Holzleisten auf Gehrung schneiden Schrägen Sie alle Werkstücke an, die später über eine Ecke verbunden werden. Dazu stellen Sie die Kreissäge auf 45 Grad ein und machen insgesamt 14 Schnitte: 8 an beiden Enden der 4 Holzleisten für den unteren Rahmen 4 an jeweils einem Ende der 4 Trägerbalken des Daches 2 an jeweils einer langen Seite der 2 DachplattenDie Anleitung2. Holz behandeln (optional) Sie können Ihr selbstgebautes Vogelhaus unbehandelt lassen oder mit Öl, Lasur oder Lack behandeln. Wenn Sie Öl oder Lasur verwenden, sollten Sie das Holz vor dem Zusammenbau streichen. So kann das Öl in jede Pore des Holzes gelangen. Meistens muss die Oberfläche zwei Mal gestrichen werden, damit sie gut geschützt ist. Ein Anstrich mit farbigem Lack kann auch noch gut nach dem Zusammenbau erfolgen. Dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und tolle Kunstwerke kreieren. Achten Sie darauf, dass das Produkt ökologisch ist, damit später keine schädlichen Stoffe in das Vogelfutter gelangen. Sie erkennen umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte zum Beispiel an dem Symbol "Blauer Engel".3. Bodenplatten & Dachstützen des Vogelhauses anbringen Bauen Sie nun die Basis für Ihr Vogelhäuschen. Dazu nehmen Sie die Bodenplatte und die vier Rahmenleisten. Nageln Sie die Leisten mit jeweils drei Nägeln rund um die Platte fest. Nageln Sie in die Ecken noch einen Nagel. Sie können die Rahmenleisten auch einfach an die Bodenplatte schrauben, statt sie mit Nägeln zu verbinden. Setzen Sie in jede Ecke der Bodenplatte eine der vier Holzleisten mit dem flachen Ende nach unten. Die Leisten werden als Dachstützen verwendet. Die Spitze des Gehrungschnittes sollte nach innen stehen, damit die Dachplatten später bündig aufliegen. Vernageln Sie die Stützen von unten mit der Bodenplatte.4. Dach des Vogelhauses fixieren Im letzten Schritt bauen Sie das Dach zusammen und fixieren es. Legen Sie dazu die beiden gesägten Seiten der Platten so aneinander, dass ein 90-Grad-Winkel entsteht. Verbinden Sie die Platten vorsichtig mit Nägeln oder Schrauben und nageln Sie sie fest. 5. Vogelfutterhaus im Garten aufstellen So schnell ist das DIY Vogelhaus auch schon fertig und kann entweder auf einen Pfahl gestellt oder irgendwo wind- und wettergeschützt aufgehängt werden (min. 1,50 m hoch).Welches Holz eignet sich für ein Vogelhaus? Am besten nimmt man massives Holz für ein selbstgebautes Vogelhaus. Wählen Sie eine Holzart, die sich gut für draußen eignet. Zedern-, Lärchen-, Douglasien- oder Eichenholz sind zum Beispiel natürliche Holzarten, die wetterbeständig sind. Auch weichere Holzarten wie Fichte oder Tanne eignen sich. Aber man sollte sie zusätzlich mit Holzschutzmittel behandeln. Wie groß sollte ein Vogelhaus sein? Sie können die Größe Ihres Vogelfutterhauses selbst bestimmen. Die Bodenplatte sollte mindestens 30 x 15 cm groß sein. Ihr Futterhaus sollte ein großes Dach haben, das über die Bodenplatte hinaussteht, damit das Vogelfutter trocken bleibt. Wie das genau aussehen kann, steht weiter oben in der Anleitung. Wo wird das Vogelhaus aufgestellt? Die Umgebung sollte sicher sein, damit sich die Vögel wohlfühlen. Bäume und Sträucher in der Nähe bieten den Vögeln Schutz. Der Abstand sollte mindestens zwei Meter betragen. So haben zum Beispiel Katzen keine Chance, sich anzuschleichen. Ein windgeschützter Standort ist vorteilhaft, damit die Vögel auch bei schlechtem Wetter gemütlich ihr Futter aufpicken können. Ihr Futterhaus ist am besten vor Wind und Sonne geschützt, wenn Sie es in östlicher oder südöstlicher Richtung aufstellen. Achten Sie darauf, dass das Futterhaus nicht direkt vor einem Fenster steht. Vögel erkennen die Scheibe nicht und verletzen sich. Wann wird das Vogelhaus aufgestellt? Es dauert oft eine Weile, bis die Vögel ihr neues Futterhaus entdecken. Damit Ihr selbstgebautes Vogelhaus im Winter ein Erfolg wird, sollten Sie es schon im Herbst eröffnen. Wenn Sie das Futter am Anfang zum Beispiel auf dem Dach des Vogelhauses platzieren, werden die Tiere noch neugieriger. Sobald die Vögel kommen, sollten Sie immer wieder neues Futter nachlegen. Achten Sie darauf, dass nichts übrigbleibt und schimmelt. Was muss bei der Vogelfütterung beachtet werden? Man muss auch an die Vögel denken, die das Häuschen nutzen. Damit Sie und die Vögel lange Freude am Häuschen haben, beachten Sie bitte Folgendes: Verwenden Sie nur Futter für Wildvögel, das diesen auch wirklich bekommt. Statt großer Mengen alle ein bis zwei Tage kleine Portionen nachlegen. So kann das Futter nicht schimmeln. Entfernen Sie altes Futter, bevor Sie neues nachlegen. Reinigen Sie das Vogelhaus einmal in der Woche. Verwenden Sie heißes Wasser statt chemische Reinigungsprodukte, da diese für Vögel gesundheitsschädlich sein können.Häufige Fragen rund ums VogelhausEntdecken Sie alles für die kleinen Vögelchen in Ihrem Garten sowie verschiedene Arten und wie Sie Ihren kleinen Nachbarn im Garten helfen können.
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Spaciges Vogelfutterhaus selbst bauen
Ein selbst gebautes Vogelhaus im Raumschiff-Enterprise-Look – für echte Star-Trek-Fans.
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Gartenpflege im Herbst & Winter im Überblick
Die Gartenarbeit kennt keinen Winterschlaf und beschäftigt Hobbygärtner outdoor als auch indoor das ganze Jahr über. So gibt es auch während der kalten Jahreszeit einiges für das Gartenparadies zu tun. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben wir eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt.Die Tage werden im September immer kürzer und gegen Ende des Monats kommt der kalendarische Herbst. Trotzdem ist noch viel zu machen, denn nun sind die restlichen Gemüsesorten reif und können abgeerntet werden. Im Gegensatz dazu können Sie nun auch schon die ersten Samen und Pflanzen an Wintergemüse im Beet ausbringen. Auch der Obstgarten wird schön langsam abgeerntet und für den Winter vorbereitet, ebenso der Ziergarten. Im Oktober färben sich die Blätter schön bunt, fallen jedoch auch von den Ästen ab. Daher steht in diesem Monat vor allem Herbstlaub zusammenrechen an. Der Rasen wird zudem mit einem Herbstrasendünger versorgt und Stauden sowie Beete mit Mulch abgedeckt. Obstbäume schützen Sie vor Schädlingen mit einem Leimring . Zudem ist nun die Zeit gekommen, um Blumenzwiebeln einzupflanzen, damit Sie sich im Frühjahr auf ein Blütenmeer freuen können. Stellen Sie nun auch Igelhäuser sowie Vogelfutterhäuser auf, um Ihre kleinen Nachbarn auch im Winter zu unterstüzten. Auch im November dreht sich die Gartenpflege bei vielen um die Entfernung des Laubes. Zusätzlich können Sie nun geeigneten Winterschtuz für Ihre Pflanzen , inbesondere Topfpflanzen, anbringen. Ihr Gartenteich benötigt nun einen Eisfreihalter . Füllen Sie die Vogelhäuser regelmäßig mit Futter auf und achten Sie zudem auch auf die Reinlichkeit der Häuschen. Gartenpflege im HerbstGenerell ist im Winter darauf zu achten, dass Bäume und Sträucher von der Schneelast befreit werden. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihre Kübelpflanzen auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig zu gießen und auch die Vögel freuen sich über volle Futterhäuser. Im Dezember fallen nicht recht viel mehr Arbeiten an, daher ist dieser Monat auch der ruhigste im ganzen Jahr. Im Jänner fängt dann auch schon wieder die Vorarbeit für die kommende Saison an, denn nun können schon Gemüsesorten wie Papria, Chili, Zwiebeln und Co. vorgezogen werden. Für Kernobst steht nun die Schnittsaison mit leichten Korrekturen an frostfreien und trockenen Tagen an. Wundverschlussmittel schützen die frischen Wunden und ein Weißanstrich schützt die Bäume generell vor Frost und Sonne. Im Februar begrüßen uns nun auch die ersten Frühlingsblüher und Blumen wie die Sonnenblume können nun im Haus vorgezogen werden. Auch die Anzucht der verschiedensten Gemüsesorten vergrößert sich immer mehr und die ersten Keimlinge vom Jänner wachsen schon kräftig. Gartenpflege im Winter
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Das Gartenglück & die Vielfalt wachsen im Juni
Der Juni beschenkt uns mit reich blühenden Stauden, Beeten und Bäumen. Auch die Ernte fällt immer üppiger aus und der Garten wird zum regelrechten Paradies. Damit Sie keine Arbeiten im Juni übersehen, zeigen wir Ihnen alles rund um Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Co.Im Juni gibt es noch genügend Arbeiten, die Sie im Gemüsegarten erledigen können. So werden zum Beispiel Nachsaaten ausgestreut oder mehr Pflanzen für eine verlängerte Erntesaison angesetzt. Auch die Ernte fällt im Juni schon üppig aus und bereichert Sie mit frischem Gemüse für leckere Speisen. Achten Sie beim Einpflanzen neuer Gemüsesorten immer auf die spätere Stabilisierung – brauchen die Pflanzen ein Rankgitter, Stäbe oder andere Befestigungen, um optimal wachsen zu können? Idealerweise setzen Sie die Rankhilfe mit der Jungpflanze ein, damit später keine Wurzeln verletzt werden. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Aussaat Da es im Juni tags- und nachtsüber ausreichend warme Temperaturen hat, können Sie nun die Gemüsesamen oder Kräuter direkt aussäen. Salat, Karotten, Radieschen und Co. können weiterhin angepflanzt werden, damit Sie laufend Vorrat haben. Auch Kräuter, die Sie im Gemüsebeet ausstreuen, bereichern nicht nur die Pflanzen, sondern auch später Ihre Gerichte. Aber auch Gemüse wie Buschbohnen, Fenchel, Lauch, Mangold, Pak Choi, Rote Bete, Spinat, Kohl, Zucchini und Co. können noch reichlich ausgesät werden. Ernte Im Juni bereichern uns auch schon viele Gemüsesorten mit einer reichen Ernte. Karotten, Salat, Radieschen, Spinat, Mangold, aber auch verschiedene Kohlsorten sowie Spargel, Zucchini und Co. sind nun reif und warten nur darauf, in köstlichen Speisen verwertet zu werden. Wenn Sie zu viel angesetzt oder nicht so viel Bedarf an der Ernte haben, dann zeigen wir Ihnen in unserem Artikel, wie Sie Ihre Ernte länger haltbar machen können. Bis zum 24. Juni können Sie auch noch Rhabarber und Spargel ernten. So hat vor allem erstere Pflanze genügend Regenerationszeit, um im nächsten Jahr wieder voll auszutreiben bzw. ist ab diesem Zeitpunkt die Oxalsäure-Konzentration zu hoch, um sie gefahrlos zu essen. Nach der Ernte können Sie bei Ihrer Rhabarber Pflanze etwas Kompost einarbeiten.Gemüsegarten im JuniErdbeeren, Himbeeren, Johannisbeere und andere Beerensträucher sollten nun optimalerweise gemulcht werden. Dafür können Sie entweder Stroh oder frischen Grasschnitt nehmen, den Sie am Boden rund um die Pflanze verteilen. Erdbeeren, Heidelbeeren und Sauerkirschen sind nun erntereif und können entweder direkt vom Strauch genascht oder zwischengelagert im Kühlschrank aufbewahrt werden, um sie später nach der kompletten Ernte weiterzuverarbeiten. Wenn Sie Erdbeerpflanzen haben, die besonders viele Früchte tragen, sollten Sie diese markieren, damit Sie später von der Pflanze vermehren können, indem Sie die Kindel mit Erde bedecken oder abschneiden und in einem Topf pflanzen. Nachdem Sie Kirschen geerntet haben (von Mitte Mai bis Ende Juli), können Sie die Zweige auslichten und somit die Fruchtbarkeit für das nächste Jahr verbessern. Der Junifall bei Apfelbäumen Apfelbäume setzen oft zu viele Früchte an. Das sind oft spät bestäubte oder von Schädlingen befallene Früchte, die ohnehin im Wachstum zurückbleiben. Anfang Juni wirft der Baum diese Früchte von selbst ab, daher wird dieses Phänomen auch Junifall genannt. Das ist ein natürlicher Vorgang. Wenn nach dem Junifall noch zu viele Äpfel an den Bäumen hängen, sollten Sie die schwächsten entfernen. An mittelgroßen Bäumen sollten maximal 80 bis 100 Äpfel ausreifen, an größeren dürfen es 150 sein. Die dicksten Äpfel sitzen in der Mitte. Die übrigen Äpfel sollten drei Zentimeter Abstand zu ihren Nachbarn haben. Entfernen Sie außerdem Wasserschosse, welche die reifenden Äpfel beschatten und dem Baum Nährstoffe nehmen. Die Triebe bilden sich oft bei stark wachsenden Unterlagen und nach einem zu starken Rückschnitt. Reißen Sie die im Juni noch unverholzten Triebe von Hand aus und schneiden Sie dickere Triebe tief ab.Obstgarten im JuniAuch im Juni haben Sie noch genügend Zeit, um ein- oder mehrjährige Blumenwiesen anzusetzen oder ein Staudenbeet anzulegen. Als Lückenfüller sind Blumen ebenfalls ein wahres Highlight und helfen bei reichem Blattwerk dabei, dass der Boden nicht zu stark austrocknet. Auch spezielle Samen, beispielsweise Sonnenblumen, können nun direkt ins Freiland gesät werden. Bei verblühten Stauden können Sie welke Blüten abzupfen, damit die Ausbildung neuer Blüten angeregt wird. Andere Stauden wiederum vertragen nach der Blüte einen Rückschnitt, damit die Pflanze zu neuem Austrieb und einer zweiten Blüte angeregt wird. Sollten Sie einen Formschnitt Ihrer Gehölze in Betracht ziehen so haben Sie von Juni bis August dafür Zeit. Kontrollieren Sie jedoch davor, ob sich Vogelnester oder Jungvögel in den Hecken befinden. Die verwelkten Blüten von öfter blühenden Rosen werden bis zum ersten Laubblatt zurückgeschnitten. Einmal blühende Rosen (zum Beispiel Kartoffel-, Hunds- oder Bibernellrose) sollten Sie jedoch nicht zurückschneiden, da sich hier die Hagebutte bildet. Meist sind diese Arten gar nicht oder nur halb gefüllt. Wichtig im Juni ist vor allem, dass Sie die wundervollen Düfte riechen und die vielen verschiedenen Farben der Blumen betrachten. Denn wenn Sie im Frühjahr viel Vorarbeit geleistet oder in den Vorjahren schon einiges angesetzt haben, so entfaltet sich nun die volle Pracht und beschenkt Sie mit üppigem Wachstum und einem Garten voller Freude.Ziergarten im JuniIm Juni ist der Rasen sehr nährstoffreich und wächst noch schnell. Sollte es regelmäßig regnen, so können Sie den Rasen auf 4 cm belassen. Bei steigenden Temperaturen und Trockenperioden sollten Sie die Einstellung auf 5-6 cm stellen und bei Bedarf mit der Mulchfunktion mähen. Damit der Rasen nicht mit großen Regenmengen überfordert ist und das Wasser ordentlich absickern kann, hilft es den Boden regelmäßig zu belüften. Auch regelmäßiges Gießen ist während heißer Tage angesagt. Bestenfalls morgens oder abends, wenn die Sonne nicht auf den Rasen scheint. Wenn Sie Ecken oder größere Flächen haben, die Sie kaum nutzen, so können Sie hier auch eine Naturwiese ansetzen, die einerseits Nützlinge anlockt, aber auch den Boden vor Austrocknung schützt. So müssen Sie sich hier nicht mehr so viel um die Bewässerung kümmern und auch das Rasenmähen hat sich erledigt. Auch eine Gründüngung hilft dem Boden, um wieder stärker zu werden und hält Unkraut fern.Rasen im JuniIm Juni können Sie Insektenhotels anbringen, Totholzecken schaffen und Blumenwiesen für viele Nützlinge ansäen. Achten Sie bei der Bepflanzung auf ungefüllte oder nur halb gefüllte Blumen, da nur diese Nahrung für die Insekten bieten. Verwenden Sie zudem im Garten nur biologische Pflanzenschutzmittel und Dünger, damit Sie den Lebewesen nicht schaden und die Artenvielfalt nicht zerstören. Auch Vögel profitieren von Futterhäusern und Trinknäpfen , die Sie aufstellen oder aufhängen können und Fledermäuse freuen sich über eine Behausung , wobei die natürliche Variante in Bäumen bevorzugt wird.Wildtiere & Insekten im JuniAchten Sie bei langen Trockenperioden darauf, dass der Wasserspiegel im Gartenteich durch Verdunstung nicht zu stark sinkt. Füllen Sie daher regelmäßig und langsam Wasser nach. Achten Sie in den warmen Monaten vor allem auch auf Fadenalgen. Diese können Sie ganz einfach mit einem Rechen abfischen.Gartenteich im JuniBlütenstände von Geranien und anderen großblütigen Balkonblumen lassen sich gut mit den Fingern ausbrechen. Dafür den Stiel einfach zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und mit einem leichten Ruck abbrechen. Bei Blumen mit weichen Blütenstielen wie Margeriten geht es mit einer Schere einfacher. Entfernen Sie auch verklebte Blütenblätter. Balkonpflanzen brauchen im Sommer täglich oder zweimal täglich Wasser. Wenn Sie dazu keine Lust oder einfach die Zeit nicht haben, können Sie sich und Ihren Pflanzen mit Wasserspeicherkästen einen Gefallen tun. Dadurch verlängern sich die Gießintervalle deutlich. Vor allem bei Südbalkonen, die so richtig durch die Sonne aufgeheizt werden, ist dies meist die einzige Möglichkeit, um gesunde, starke Pflanzen zu beherbergen. Bewässerungssysteme speziell für Terrasse und Balkon helfen Ihnen zudem Ihre Pflanzen automatisiert mit Wasser zu versorgen.Balkon & Terrasse im JuniBewässerung: Achten Sie bei langen Trockenperioden auf ausreichende Bewässerung. Dabei sollten Sie nicht nur auf die Regelmäßigkeit, sondern auch auf die Menge achten, denn zu viel oder zu wenig Wasser ist schlecht für die Pflanzen. Für eine effiziente Bewässerung helfen Ihnen in den warmen Monaten verschiedene Bewässerungssysteme . Düngen: Während der Wachstumsphasen können Sie die Pflanzen unterstützen und Ihnen mehr Power durch regelmäßige Düngung geben. Dabei gibt es neben Düngemitteln auch Helferlein aus der Natur, wie die Brennnessel. Brennnessel-Jauche ist ein natürlicher Dünger für Gemüse und andere Pflanzen. Sie ist leicht herzustellen und enthält viele Nährstoffe. Dabei benötigen Sie frische, grob zerkleinerte Brennnesseltriebe und zehn Liter Wasser pro Kilo Brennnesselmasse. Stellen Sie das offene Gefäß wegen der Geruchsentwicklung weit weg von der Terrasse auf. Ein paar Löffel Gesteinsmehl helfen gegen die Geruchsentwicklung. Rühren Sie die Jauche regelmäßig um, sobald der Gärprozess einsetzt. Nach ca. zwei Wochen ist sie fertig, wobei die Jauche dann verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:10 gemischt wird. Boden schützen: Eine Mulchschicht schützt den Boden, heizt ihn nicht auf, Sie müssen weniger gießen und die für die Bodengesundheit wichtigen Mikroorganismen legen sich richtig ins Zeug. Bei Platzregen federt Mulch außerdem die Tropfen ab, sodass die Erde nicht zur Schlammwüste wird. Für die Mulchschicht verwenden Sie entweder abgeschnittene Gründüngung, Grasschnitt, Stroh, Hackschnitzel oder Rindenmulch. Optimal ist beispielsweise in Staudenbeeten eine dichte Bepflanzung, sodass alleine die großen Blätter und Blüten schon für ausreichend Schatten sorgen und so den Boden schützen. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Je mehr im Garten wächst, desto schneller und öfter kann es auch zu Krankheiten und Schädlingen kommen. Wenn Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schäden oder Auffälligkeiten kontrollieren und schnell handeln, können Sie den Befall eindämmen. Wir zeigen Ihnen im Artikel „ 8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge “ wie Sie einen Befall erkennen, vorbeugen und bekämpfen können. Beete lockern: Hacken oder Grubbern hilft gegen Unkraut und erspart Gießarbeiten. Wenn Sie die Erde im Garten umgraben, kappen Sie auch die kleinen Röhrchen, durch die Wasser aus tieferen Schichten an die Oberfläche steigt. Wenn Sie anschließend mulchen, bleibt der Boden länger feucht. Weitere Arbeiten im JuniWir helfen Ihnen mit unseren Tipps & Tricks, damit Sie gut vorbereitet sind für den Monat Juni. So können Sie im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse so richtig den Sommer genießen.
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Angepasste Vogelfütterung für die kalte Jahreszeit
Der Garten ist nicht nur ein essentieller Lebensraum für Menschen, sondern er wird häufig mit verschiedensten Tieren geteilt. Besonders Tiere, die keinen Winterschlaf halten, benötigen in den kalten Jahreszeiten bei der Futtersuche besondere Hilfe. Es nehmen nämlich nicht alle Vögel im Herbst den Weg nach Süden auf sich und besonders heimische Vogelarten bleiben lieber ein ganzes Jahr bei uns. Praktische Vogelhäuser mit einer Vogelfutter-Station bieten nicht nur den perfekten Unterschlupf, sondern helfen auch vielen Vogelarten den Winter gut zu überstehen. Im Winter finden viele heimische Vögel nur noch wenig natürliche Nahrung . Insekten fehlen, Samen sind von Schnee bedeckt oder bereits aufgefressen. Mit einer gezielten Winterfütterung unterstützen Sie Arten wie Kohlmeise, Rotkehlchen, Amsel oder Spatz dabei, genug Energie für kalte Tage und Nächte zu sammeln. Zusätzlich bietet eine Futterstelle die Möglichkeit, heimische Vögel aus nächster Nähe zu beobachten, ein schönes Naturerlebnis für Groß und Klein.Warum ist Vogelfütterung im Winter überhaupt sinnvoll?Beginnen Sie mit der Fütterung, wenn die Temperaturen dauerhaft sinken, der Boden gefroren ist oder Schnee liegt. Dann wird das Nahrungsangebot knapp und zusätzliches Futter besonders wichtig. Viele Menschen füttern von November bis März , je nach Witterung. Wichtig ist: Wenn Sie mit der regelmäßigen Fütterung begonnen haben, sollten Sie möglichst durchgängig Futter bereitstellen, damit sich die Vögel auf die Futterstelle verlassen können.Ab wann sollte man mit der Vogelfütterung beginnen?Körnerfresser (z. B. Meisen, Finken, Spatzen): Sonnenblumenkerne, Hirse, Hanfsaat, Nussmischungen, klassische Wildvogelfuttermischungen Weichfutterfresser (z. B. Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönige): Haferflocken, Rosinen, ungesalzene Nüsse, kleine Obststücke, spezielle Weichfutter-Mischungen Energie-Futter für besonders kalte Tage: Meisenknödel, Fettfutter, Futterblöcke und Energie-Riegel liefern viel Fett und KalorienWelches Futter ist geeignet?Nicht alles, was im Haushalt übrig bleibt, ist als Vogelfutter geeignet. Brot sollten Sie nicht füttern, da es im Magen der Vögel aufquillt und leicht schimmeln kann. Gesalzene oder gewürzte Speisereste sind ungeeignet, weil sie den empfindlichen Organismus der Tiere belasten. Auch gebratene Reste aus der Küche sind für Vögel nicht geeignet und sollten nicht an die Futterstelle gelangen. Gewürzte Nüsse , Chips und andere salzige Knabbereien sind für Vögel schädlich und haben am Futterplatz nichts verloren. Lebensmittel mit Schimmel oder starkem Verderb sind grundsätzlich tabu und dürfen Vögeln niemals angeboten werden.Was sollte nicht gefüttert werden?Ein gut platziertes Vogelfutterhaus ist im Winter ein wichtiger Anlaufpunkt für hungrige Wildvögel. Es bietet Schutz vor Schnee und Regen und sorgt dafür, dass das Futter trocken und sauber bleibt. Achten Sie auf ein ausreichend großes Dach, damit Vogelfutter wie Körner, Meisenknödel oder Weichfutter nicht durchnässt wird. Ideal ist ein stabil montiertes Häuschen in erhöhter Position , damit sich die Vögel sicher fühlen und vor Katzen und anderen Räubern besser geschützt sind.Das richtige Vogelhaus für die WinterfütterungAuch im Winter brauchen Vögel nicht nur Futter, sondern regelmäßig frisches Wasser zum Trinken und zur Gefiederpflege. Da viele natürliche Wasserstellen bei Frost zufrieren, hilft eine Vogeltränke oder ein flacher Napf den Tieren besonders in der kalten Jahreszeit. Stellen Sie die Tränke an einem gut sichtbaren, geschützten Ort auf und achten Sie darauf, dass sie stabil steht und leicht zu reinigen ist. Kontrollieren Sie das Wasser täglich und tauschen Sie es aus, sobald es gefroren oder verschmutzt ist. So ergänzen Sie Ihre Winterfütterung sinnvoll und unterstützen heimische Wildvögel rundum.Vogeltränken im WinterDamit die Vogelfütterung nicht zur Gesundheitsgefahr für die Tiere wird, spielt Hygiene eine entscheidende Rolle. Entfernen Sie regelmäßig Futterreste und Kot aus dem Vogelhaus und reinigen Sie die Futterstellen in kurzen Abständen mit heißem Wasser (ohne aggressive Reinigungsmittel). Schimmelndes oder verschmutztes Futter sollten Sie umgehend entsorgen und durch frisches ersetzen. Achten Sie außerdem darauf, dass das Futter trocken bleibt und sich keine Feuchtigkeit stauen kann, so verringern Sie das Risiko von Krankheitserregern und sorgen dafür, dass Ihre gefiederten Wintergäste gesund bleiben.Hygiene an der Futterstelle5 Mythen zur Vogelfütterung im WinterViele glauben, dass Vögel durch Futterstellen träge werden und nicht mehr selbst nach Nahrung suchen. In der Realität bleibt der Großteil ihrer Nahrungssuche weiterhin in der Natur. Vögel nutzen Futterstellen im Winter als zusätzliche Hilfe, nicht als einzige Nahrungsquelle. Die Tiere bleiben auf ihre natürlichen Instinkte und Fähigkeiten angewiesen und „verlernen“ das Suchen nicht. Wichtig ist lediglich, dass Sie im strengen Dauerfrost nicht abrupt mit der Fütterung aufhören, damit sich Vögel in dieser Phase auf die zusätzliche Hilfe verlassen können.Fütterung nur bei Schnee ist kein Muss. Entscheidend ist, dass Sie in längeren Kältephasen verlässlich füttern und nicht ständig zwischen „Füttern“ und „Nicht füttern“ wechseln. Es hält sich hartnäckig die Meinung, Vogelfütterung sei nur bei geschlossener Schneedecke oder extremem Frost sinnvoll. Zwar ist der Bedarf an zusätzlichen Futterquellen in solchen Phasen besonders hoch, doch auch in längeren Kälteperioden ohne Schnee kann das natürliche Nahrungsangebot knapp sein. Wichtig ist weniger der exakte Wetterzustand, sondern die Verlässlichkeit.Brot wird oft fälschlicherweise als einfaches Vogelfutter angesehen, ist aber für die meisten Wildvögel ungeeignet. Es quillt im Magen auf, liefert wenig wertvolle Nährstoffe und schimmelt schnell, besonders bei feuchter Witterung. Besser ist es, auf speziell abgestimmtes Wildvogelfutter, Meisenknödel, Körnermischungen und Weichfutter zurückzugreifen. Diese Futtersorten sind an die Bedürfnisse heimischer Vögel angepasst und bieten ihnen im Winter hochwertige Energie.Die Art des Futters und der Futterstelle beeinflusst, welche Vögel kommen. Mit der richtigen Gestaltung fördern Sie vor allem kleine Singvögel. Es stimmt, dass offene Futterplätze mit großen Mengen an verstreutem Futter auch Arten wie Tauben oder Krähen anziehen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Winterfütterung nur diesen Arten zugutekommt. Wenn Sie Futterstellen gezielt planen, können Sie vor allem kleinere Singvögel unterstützen: Meisenknödelhalter, Futtersilos und kleinere Futterhäuser, in denen das Futter nicht großflächig auf dem Boden landet, sind hierfür ideal. Außerdem spielt die Futterwahl eine Rolle, feinere Körner und Fettmischungen in begrenzter Menge sprechen eher kleine Garten- und Waldrandvögel an. So lässt sich die Fütterung gezielt auf die Arten ausrichten, die Sie unterstützen möchten.Auch in Städten und Wohngebieten leben viele Vögel, die von Winterfütterung profitieren, oft sogar besonders, weil natürliche Futterquellen dort fehlen. Nicht nur in ländlichen Regionen, sondern auch in Städten und Vororten gibt es zahlreiche Vogelarten, die bleiben und den Winter hier verbringen. Gerade in dicht bebauten Wohngebieten ist das natürliche Nahrungsangebot jedoch eingeschränkt: Weniger Hecken, weniger wilde Ecken und kaum unberührte Flächen bedeuten auch weniger Samen, Beeren und Insekten. Eine gut geplante Futterstelle auf dem Balkon oder in einem kleinen Innenhof kann für Stadtvögel wie Meisen, Spatzen oder Amseln eine wertvolle Unterstützung sein. Wichtig sind dabei Rücksicht auf Nachbarn, Sauberkeit und eine sichere Platzierung der Futterstellen.
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Alle Arbeiten im April mit unseren Gartentipps erledigen
Der Frühling erstrahlt im Garten und obwohl der April macht was er will, gibt es einige Arbeiten, die Sie im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon erledigen können. Vor allem können Sie jetzt schon die Bausteine für einen farbenfrohen Sommer legen. Immer mehr Gemüse wandert in den Garten und die Arbeiten draußen nehmen zu. Obwohl die Eisheiligen noch bevorstehen, können jetzt schon kälteresistente Sorten in den Garten ziehen. Wir zeigen Ihnen, wer dabei ist und welches Gemüse Sie im April im Haus vorziehen oder im Garten ernten können. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender >Gemüsegarten im AprilAussaat Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus/Frühbeet vorziehen: Buschbohnen, Melone, Fenchel, Gurke, Kräuter, Kohlrabi, Mais, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kürbis, Mais, Stangenbohne, Spitzkohl, Zucchini, Tomaten, Paprika Direkt im Beet: Karotten, Rote Bete, Spinat, Rettich, Petersilienwurzel, Rucola, Sauerampfer, Rettich, Rosenkohl, Wurzelpetersilie, Erbsen, Salat, Mangold, Pastinake, Zwiebel, Schnittknoblauch Einpflanzen Vorgezogene Pflanzen wie Blumenkohl, Salate oder Mangold können nun schon in die Beete nach draußen wandern. Auch Lauch, Kohlrabi, Kartoffeln, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch oder Blumenkohl können schon ins Freiland gepflanzt werden. Ernte Im April können Sie frischen Salat ernten sowie Spinat, Mangold, Lauch und Radieschen. Ab Mitte April fängt dann auch schon die Spargelsaison an.Wurzelnackte Obstgehölze wie Apfel, Birne, Pflaume oder Kirsche können bis Ende des Monats noch gepflanzt werden. Vergessen Sie auch nicht auf Spätfröste, die Ihren Obstbäumen noch schaden können. Mit geeignetem Kälteschutz wie Vlies oder einer extra Mulchschicht am Boden sind Ihre Pflanzen bestens versorgt. Sollten bereits Frostschäden an der Rinde sein, so können Sie hier ein Wundverschlussmittel auftragen. Bei Apfelbäumen sollten Sie besonders auf Mehltau achten. Betroffene Stellen nicht auf den Kompost geben, sondern über den Bio-Müll entsorgen. Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren lassen sich jetzt gut durch Absenker vermehren und auch die Erdbeeren können schon eingepflanzt werden.Obstgarten im AprilTulpen, Hyazinthen, und andere Frühblüher zeigen ihre volle Pracht. Auch der Blauregen, Forsythie (nach der Blüte auslichten), Brautspiere und andere Sträucher erstrahlen in einem bunten Blütenmeer . Damit Sie auch später noch viele bunte Blumen in Ihrem Garten haben, können Sie jetzt im Freiland Kornblume, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Sonnenblume, Tagetes, Sommer-Astern oder einfach eine Mischung aus einjährigen Sommerblumen aussäen. Beim Pflanzen von Dahlien sollten Sie eher gegen Ende des Monats warten, damit es der Pflanze nicht zu kalt wird draußen. Im April ist auch noch genügend Zeit, um immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer, Rhododendron (hier auf pH-Wert des Bodens achten) oder Hainbuche einzupflanzen. Und auch Rosen können jetzt noch gepflanzt werden. Vergessen Sie beim Einpflanzen vor allem nicht, dass Sie die neuen Sträucher und Stauden ordentlich gießen .Ziergarten im AprilIm April merken wir schon wieder, wie schnell das Gras eigentlich wachsen kann. Deshalb ist nun auch wieder regelmäßiges Rasenmähen angesagt. Wenn Sie nicht schon im März vertikutiert und gedüngt haben, so können Sie das jetzt auch noch tun. Der Rasen wird mit einem Vertikutierer oder Rasenlüfter bearbeitet, um abgestorbene Pflanzen und Unkraut zu entfernen und den Rasen wieder besser zu belüften. Danach kann der Rasen nachgesät und vor allem gedüngt werden, am besten an einem Tag, an dem noch Regen zu erwarten ist. Sollten Sie Moos im Garten haben, so eignet sich die gezielte Ausbringung von Bodenaktivatoren . Die Düngung im Frühjahr dient vor allem der Nährstoffzufuhr, damit der Rasen wieder ordentlich durchstarten kann im neuen Jahr. Sollten Sie sich für eine Blumenwiese in Ihrem Garten entscheiden, so können Sie die Samen bei regelmäßigen Temperaturen von über 10-15 °C ausbringen. Wässern Sie die Blumensamen in den folgenden Tagen bis Wochen, damit sie ordentlich keimen können.Rasen im AprilPflanzen Sie jetzt schon bunte Blumenwiesen an, damit Sie rechtzeitig zum Sommer viele Nützlinge in Ihren Garten locken können und platzieren Sie Insektenhotels . Wilde Ecken mit morschem Holz, Blätterhaufen und Co. sollten noch liegen bleiben, damit einige Tiere und Insekten, die sich dort über den Winter eingenistet haben, noch ihre Ruhe haben. Sollten Sie Igel im Garten oder der Umgebung haben, so sind die kleinen Tierchen auch jetzt noch auf Ihre Hilfe angewiesen. Stellen Sie deshalb Futter und Wasser in die Nähe von Igelhäusern. Auch Vögel profitieren von aufgefüllten Futterhäusern und Vogeltränken als Trink- und Badequelle.Wildtiere & Insekten im AprilIm April können die Stauden und Gräser ca. 10 cm über den Boden gekürzt werden, achten Sie jedoch darauf, neue Triebe nicht zu verletzen. Faulschlamm und Laub sollten entfernt werden und neue Pflanzen können bei entsprechender Wassertemperatur gepflanzt werden.Gartenteich im AprilDa die Temperaturen nun wieder mehr steigen, können auch die Topfpflanzen und mediterrane Schönheiten wie Olive, Feige, Zitrus oder Oleander wieder langsam an draußen gewöhnt werden. Stellen Sie sie an sonnigen, warmen Tagen nach draußen (keine direkte Sonne anfangs) an geschützte Standorte und holen Sie sie vor Sonnenuntergang wieder in ihr Winterquartier. Sobald die Temperaturen in der Nacht nicht mehr unter 10-15 °C fallen, können Sie die toleranteren Pflanzen schon draußen stehen lassen. Sollten bereits die Wurzeln aus den Töpfen schauen, so können Sie nun die Kübelpflanzen in ein größeres Pflanzgefäß mit frischer Erde einpflanzen. Zusätzlich dazu vertragen die meisten Pflanzen nun eine Düngung. Viele robuste Balkonblumen wie Stiefmütterchen, Hornveilchen oder andere Frühblüher können jetzt schon draußen eingepflanzt werden.Balkon & Terrasse im AprilBeete vorbereiten: Wenn Sie Ihre (Hoch-)Beete noch nicht vorbereitet haben, so haben Sie noch genügend Zeit. Entfernen Sie Unkraut, Gras und abgestorbene Pflanzenteile. Arbeiten Sie Kompost in die Erste Schicht ein, damit dem Boden wieder mehr Nährstoffe zugeführt werden und somit für ein besseres Pflanzenwachstum gesorgt wird. Frühbeet lüften: Da die Temperaturen steigen, sollten Sie auch Ihr Frühbeet regelmäßig lüften, da es den Pflanzen sonst zu heiß wird. Tipps gegen Schnecken: Schnecken sind oft nervige Eindringlinge im Garten und können viel Schaden vor allem bei kleinen Pflanzen anrichten. Damit Sie sie loswerden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Mittels einer wilden Ecke mit Totholz, Reisig und Co. als Unterschlupf können Sie Igel und Kröten anlocken, welche die Schnecken gerne verspeisen. Weiters können Sie morsche Bretter an empfindlichen Stellen (zum Beispiel direkt im Beet) auslegen und die Schnecken morgens absammeln. Wässern Sie Rasen, Beete und Co. nur vormittags, damit die Erde bis zum Abend trocknen kann, denn Schnecken schlagen oft nachts zu. Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden zur Schädlingsbekämpfung wie der Bierfalle oder einem Schneckenband. Kletterpflanzen als Sichtschutz: Damit Sie im Sommer einen natürlichen Sichtschutz haben, können Sie jetzt schon Pflanzen wie Kapuzinerkresse, Duft-Wicke oder schwarzäugige Susanne nahe dem Zaun anpflanzen. Spargel & Rhabarber: Der Spargel hat ab ungefähr Mitte April wieder Saison und Rhabarber ist ebenfalls je nach Wetterlage erntereif. Geerntet werden beide Saisonalitäten traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag.Weitere Arbeiten im AprilMit unseren Tipps & Tricks sind Sie optimal vorbereitet für den April und können schon so richtig losstarten im Garten, auf Balkon und Terrasse. Entdecken Sie dazu das Sortiment von BAUHAUS für Ihre Vorhaben.