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Wohnraumgestaltung im Urban Jungle Style
Jungle Style - ein bunter Mix aus Dschungel-Flair und Trend-Design schaffen eine Ruheoase in den heimischen vier Wänden. Ein kleiner Urwald für Zuhause - die vielen Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern sorgen zusätzlich für ein angenehmes Raumklima. Sie wuchern aufs Schönste auf der Tapete und live in Töpfen – Vintage Botanical liegt voll im Trend! Urbanes Feeling bringen Designlampen und Retro-Sofa. Doch was bedeutet eigentlich "Urban Jungle" genau? Urban Jungle ist so viel wie die Renaissance der Zimmerpflanze. Besonders immergrüne tropische und exotische Pflanzen werden hiefür genutzt, um Wohnungen ein gemütliches und natürliches Ambiente zu verleihen. Wohntrend Urban JungleBeim Wohntrend Urban Jungle dominieren Pflanzen den Wohnraum. Es können zahlreiche Pflanzengattungen miteinander kombiniert werden, um so für ein Naturerlebnis in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Indoor- Palmen wie die Kentia- oder Goldfruchtpalme, Mini-Kakteen oder tropische Gewächse wie das Elefantenohr (Alocasia macrorrhizos) oder die Calathea sorgen nicht nur für einen optischen Hingucker, sondern auch für akustische Akzente. Ihre Blätter klappen sich nachts zusammen und erwachen am nächsten Morgen mit einem leisen Rascheln. Um ein Dschungelgefühl zu erzeugen, werden die Pflanzen im gesamten Raum verteilt. Ob in Töpfen verteilt auf Sideboards oder Fensterbänken, von Bücherregalen oder Kleiderschränken herabhängend oder in Gruppen stehend auf dem Boden. Ein Vorteil der Zimmerpflanzen ist die positive Wirkung auf die menschliche Psyche, indem sie Stress reduzieren und die Laune heben. Zudem verbessern sie das Klima in geschlossenen Räumen, indem sie einen Teil der Schadstoffe filtern und gleichzeitig frischen Sauerstoff abgeben. Je nach Pflanzenwahl lässt sich der Urban Jungle Stil an unterschiedliche Einrichtungs- und Interieur-Designs anpassen – ob ein puristisch skandinavisches Design, ein rustikaler Boho-Chic mit Rattan-Möbel oder ein Retro-Zimmer im 60er-Jahre-Stil. Accessoires wie Tapeten und Kissen mit einem Botanical Print können den grünen Stil abrunden. Eine einfache Holzklappleiter, weiß lackiert, auf der zwei Tischlerplatten als Ablagen befestigt werden, wird zum stylischen Regal für Bücher, Pflanzen und Deko. So können Sie clever den vertikalen Raum nutzen. Hier kommen Sie zum DIY. Außerdem zeigen wir Ihnen eine einfache Anleitung für eine Pflanztreppe , die sich gut im Urban Jungle integrieren lässt und Platz für mehr Zimmerpflanzen schafft.Clevere AbstellflächeNoch mehr Inspirationen für Ihren Urban JunglePflanzen, die im Urban Jungle nicht fehlen solltenEine der beliebtesten Pflanzen für den Urban Jungle ist das Fensterblatt (Monstera), das ursprünglich aus den tropischen Regionen Südamerikas stammt.Der Eukalyptus (Eucalyptus) passt perfekt zu einem puristischen, skandinavischen Stil. Die blaugrün bis silber schimmernden Blätter eignen sich auch getrocknet perfekt zum Dekorieren. Je nach Topfgröße kann der Eukalyptus bis zu drei Meter hoch werden. Als Standort bevorzugt er einen sonnenreichen Platz in einer feuchten Erde.Auch die Strahlenaralie (Schefflera) ist eine echter „Evergreen“. Diese Pflanze bildet dichte, dunkelgrün bis hellgrüne Blätter und ist absolut pflegeleicht. Sie harmoniert ideal mit Retro-Elementen, wobei sie sich dennoch mit nahezu jedem Stil kombinieren lässt. Am besten gedeiht sie im Halbschatten und bei nur leicht feuchter Erde. Die Form der Blätter bildet den Ursprung des deutschen Namens Pfeilblatt (Alocasia), da sie nach vorne spitz zulaufen. Das Pfeilblatt passt besonders gut zum Boho- und Shabby-Style. Als Standort bevorzugt sie schattige Plätze und sollte nie vollständig austrocknen. Wichtig: Staunässe vermeiden!Die Bananenstaude (Musa) stammt aus Japan. Ihre Blätter sind über einen Meter lang, weswegen sich die Pflanze besonders für große Räume hervorragend eignet. Die Musa steht gerne sonnig, egal ob warm oder kalt. Wichtig ist auch, dass sie häufig gegossen wird – im Sommer mehrmals wöchentlich.TO-DO's rund um die Urban-Jungle Pflanzen1. Grünpflanzen in Innenräumen benötigen das ganze Jahr über Zuwendung und viel Licht. In der Regel fühlen sie sich an hellen, aber nicht zu sonnigen Plätzen am wohlsten. 2. Pflanzen, die meist aus tropischen oder subtropischen Gegenden stammen, können trockene Heizungsluft stark zusetzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, sprühen Sie die Pflanzen im Winter einfach ab und zu mit kalkarmen Wasser an. 3. Je größer die Blätter sind, desto wichtiger ist es, diese regelmäßig abzustauben oder abzuduschen. 4. Wie hoch der Wasser- und Nährstoffbedarf ist hängt von der jeweiligen Art ab. 5. Da in der Erde oder in der Hydrokultur die Nährstoffe irgendwann auch wieder verbraucht sind, sollten Sie Ihre Pflanzen auch regelmäßig düngen. Ist der Topf voller Wurzeln bzw. wenn sie unten herauswachsen, dann ist es an der Zeit fürs Umtopfen (wenn nötig 1x pro Jahr).Entdecken Sie unzählige Grünpflanzen für Ihren eigenen Urban Jungle Zuhause sowie weitere hilfreiche Tipps und Inspiration für Ihre persönliche, grüne Oase.
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Naturverbunden im biophilen Design einrichten
Der richtige Wohnstil mit grünen Pflanzen sorgt für seelisches Wohlbefinden und ein glückliches Leben in den eigenen vier Wänden. Denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Pflanzen heben unsere Stimmung, bringen uns zur Ruhe, strahlen Harmonie aus und verbessern nachweislich sogar die Raumluft. Wir zeigen Ihnen daher den biophilen Wohnstil, der Natürlichkeit und Moderne gut verbindet. Biophilie steht für die Wertschätzung der positiven Kraft von Pflanzen , für unsere Liebe zur Natur und zu allen Lebewesen. Und weil wir kreatives Wohnen mindestens genauso lieben, bringen wir beides einfach zusammen. Leben im Rhythmus der Natur Wenn es um Entschleunigung und bewusstes Leben geht, können wir von der Natur viel lernen. Denn Pflanzen nehmen sich ihre Zeit zum Wachsen und Gedeihen. Sie dabei zu begleiten, gibt auch dem eigenen Lebensgefühl eine neue Qualität. Ein Haus voller Pflanzen ist wie eine Wellness-Oase für Körper und Geist. Aber wie wird das Ambiente mit grüner Vielfalt gestaltet, welche Einrichtungselemente passen perfekt dazu und wie sorgen Sie dafür, dass es Ihren Schützlingen gut geht?Wohnglück im GrünenDer perfekte Kombinationspartner für Ihren Indoor-Dschungel? Holz! Das gilt für die Einrichtung im Allgemeinen und ganz besonders für den Fußboden . Ob Sie dafür einen pflegeleichten und strapazierfähigen Vinylboden mit täuschend echtem Holzdekor verwenden oder Ihnen einen Echtholzboden gönnen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Die Gemütlichkeit, Naturverbundenheit und Wärme, die dekorative Maserung und die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit den unterschiedlichsten Farben und Designs machen Holzdekore zur ersten Wahl im Wohnbereich. Mit seinem wollähnlichen Kuschelflor und dem grünen Farbton ergänzt auch der Teppich harmonisch das naturnahe Ambiente.Naturboden für naturnahes AmbienteKennen Sie Waldbaden? Bei diesem Gesundheitstrend aus Japan geht es darum, den Wald und seine Atmosphäre bewusst wahrzunehmen und daraus Ruhe und Kraft zu schöpfen. Eine ganz ähnliche Wirkung erzielt die Stirnseite unseres Raumes mit ihrer lebendigen Motivtapete . In Kombination mit den Akustikpaneelen an Decke und Seitenwand entsteht ein Refugium, in dem man sich wie in einer einsamen Waldhütte fühlt. Umgeben vom beruhigenden Grün und der schalldämmenden Wirkung der Paneele lassen sich hier die inneren Batterien wunderbar aufladen. Damit diese Harmonie nicht gestört wird, lässt sich der Durchgang mit einer praktischen und platzsparenden Schiebetür verschließen. Mit grüner Farbe „getarnt“, verschmilzt sie optisch mit der Pflanzentapete - die Waldatmosphäre ist perfekt. Damit der Gesamteindruck des Raumes nicht zu dunkel wird, sind die übrigen Wände weiß gestrichen - so kommen die Pflanzen und vor allem die originellen Moosbilder besser zur Geltung. Die darauf gepflanzten Wald- und Kugelmoose sind übrigens zu 100 Prozent natürlich konserviert und brauchen keine Pflege. Die Decke nimmt den Grünton auf und lässt den Raum wie einen Kokon behaglich wirken.Grüne Pracht an der WandIm biophilen Interieur haben Pflanzen die große Bühne: Deshalb bekommen sie auf unserem DIY Indoor Hochbeet einen ebenso originellen wie prominenten Platz. Das Sideboard darunter wurde aus Astigarraga-Schränken zusammengestellt und mit einer Gummimatte abgedeckt. Der grüne Kragen der Eigenkonstruktion ist aus Multiplexplatten gefertigt und passend zum Farbschema der Umgebung mit wasserfestem Holzlack gestrichen. Im Inneren befinden sich Pflanzkübel mit integriertem Wasserreservoir . Das Ganze wurde mit einem Pflanzengranulat aufgefüllt, damit keine Feuchtigkeit in das Sideboard eindringt - und schon haben Ihre Zimmerpflanzen eine Bühne für den großen Auftritt. Wie werden die Pflanzen richtig gepflegt? Welche Zimmerpflanzen Ihre biophile Welt zum Leben erwecken, entscheiden Sie! Nur den richtigen Standort sollten Sie ihnen bieten - und die richtige Pflege. Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen auch darauf, dass sie ähnliche Bedürfnisse an Wasser, Dünger und Licht haben, damit alles gut gedeihen kann. Die meisten tropischen Zimmerpflanzen mögen helles, indirektes Licht. Etwa fünf bis sechs Stunden volles Licht am Fenster sind optimal - aber achten Sie darauf, dass sie nicht direkt in der Sonne stehen, da es die Blätter verbrennen könnte. Pflanzen, die in dunklen Ecken stehen wachsen meist viel langsamer, daher können Sie sie von Zeit zu Zeit an einen helleren Platz stellen.Der Logenplatz für PflanzenBeim Gießen gilt: Learning by doing. Das Etikett auf der Pflanze gibt Ihnen eine erste Orientierung, wie oft und wie viel Wasser (und Licht) Ihre Pflanze braucht. Ob die Pflanze einen gleichmäßig feuchten, zeitweise trockenen oder fast völlig ausgetrockneten Boden bevorzugt, werden Sie im Laufe Ihres Zusammenlebens herausfinden. Beim Einsatz von Pflanzengranulat haben Sie weniger Aufwand, da hier beim Gießen mehr Wasser in den Topf gefüllt wird und dieses auch drinnen bleiben kann. Mit einem Wasserstandanzeiger haben Sie stets einen Überblick. Praktisch ist dieses System vor allem, wenn Sie auf Urlaub fahren, da Sie hier den Topf großzügig anfüllen können und die Pflanze so auch über einen längeren Zeitraum versorgt ist. Achten Sie hier jedoch bei der Topfwahl, dass das Gefäß beschichtet und nicht wasserdurchlässig ist, ansonsten haben Sie bald eine Pfütze in Ihrer Wohnung. Welche Erde brauchen Zimmerpflanzen? Auch bei der Erde haben die Pflanzen unterschiedliche Ansprüche. Sukkulenten, Kakteen und Bogenhanf brauchen ein durchlässiges Substrat mit Perlite, das relativ schnell trocknet. Farne bevorzugen dagegen Erde mit Torfanteil, der die Feuchtigkeit gut speichert. Umtopfen wird alle 12 bis 18 Monate empfohlen, am besten im Frühjahr. Wenn die Wurzeln bereits unten aus dem Abzugsloch des Topfes wachsen, fast kein Platz mehr im Topf ist, die Pflanzen umzukippen drohen oder deutlich langsamer wachsen, sind das ebenfalls Anzeichen für ein Umtopfen.Wie werden die Zimmerpflanzen richtig gegossen?Urban Style trifft Natürlichkeit im biophilem Ambiente. Die Einrichtung spiegelt die Verbundenheit zur Natur durch den vielfältigen Einsatz von Holz wider - und erfreut das Auge durch das immer wieder ästhetische Zusammenspiel unterschiedlicher Maserungen. Kombiniert werden die rustikalen Naturstücke mit geradlinigen, modern gestalteten Elementen, zum Beispiel aus Metall in Schwarz oder Anthrazit. Das biophile Interieur bietet Raum für Kreativität - wie unser selbstgebautes Wandregal zeigt, das mit einem Holzpfosten in der Mitte und unterschiedlich langen Regalböden die Form eines Baumes imitiert.Von der Natur inspirierte MöbelModerne Design-Akzente setzen auch die Leuchten in unserem biophilen Wohnstil. Die Pendelleuchten sowie die Steh- und Tischleuchten bringen mit ihren korbförmigen Schirmen einen minimalistischen Look ins Ambiente und tauchen Ihr Pflanzenreich abends als gemütliche Lichtinseln in ein stimmungsvolles Licht- und Schattenspiel. Auch kleinere Deko-Leuchten , wie die Akku-Tischleuchte auf dem Wandregal, greifen in ihrem Design die organischen Strukturen der Pflanzenwelt auf und fügen sich so harmonisch in das Gesamtbild ein.Das richtige Licht für Ihr Wohnen im GrünenWie bei den Möbeln setzt auch die Dekoration auf einen verspielten Mix aus natürlichen Materialien und modern-minimalistischem Design. Besondere Hingucker sind Wasserpflanzen in Gläsern - stilvoll präsentiert in markant geformten Metallhalterungen. Grob geschnitzte oder ganz naturbelassene Dekorationsobjekte aus Holz spiegeln das Ursprüngliche im biophilen Design wider und laden das Auge zum Entdecken ein. Und nicht zuletzt findet natürlich auch die eine oder andere Blühpflanze ihren Platz im grünen Dickicht - denn die Farbenpracht einer aufblühenden Knospe ist immer noch die schönste Belohnung für hingebungsvolle Pflanzenfreunde.Passende Dekoration und tolle AccessoiresBiophiles Design verwendet hauptsächlich natürliche Materialien wie Holz, Keramik oder Metall für die Weihnachtsdekoration . Die Accessoires passen sich der Pflanzenwelt an und machen sie noch schöner. Kerzenschein und Lichterdekoration sorgen für eine festliche Note, elegante Details in Gold und Schwarz runden den Stil ab. Die Naturverbundenheit und Genügsamkeit des biophilen Lebensstils spiegelt sich in der Raumdekoration wider: Vintage-Kerzenständer aus Altholz, Deko-Ständer und Figuren aus Holz oder Metall. Schlichte Reisigkränze mit goldenen und schwarzen Schmuckakzenten verbreiten dezentes, aber stimmungsvolles Weihnachtsflair.Weihnachten im biophilen DesignEntdecken Sie auch den Wohntrend Urban Jungle sowie verschiedene Zimmerpflanzen, die auch mit wenig Licht zurechtkommen.
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Japanischer & skandinavischer Wohnstil in Einem
Was passiert, wenn sich die warme Atmosphäre des Nordens mit der einfachen Ästhetik des Ostens verbindet? Wenn man das Beste beider Welten mischt, entstehen Räume, die trotz Zurückhaltung bei der Einrichtung Wärme und Geborgenheit ausstrahlen. Basis dafür ist die einfache Formensprache der Stile, durch die sich Möbel und Accessoires einfach miteinander kombinieren lassen.Der große, rustikale Holztisch steht im Mittelpunkt. Die Küchenzeile in Schwarz-Weiß ist elegant. Schwarze Details und Accessoires im ganzen Raum verbinden die einzelnen Elemente und verleihen der Einrichtung mehr Tiefe. Der Japandi-Wohnstil ist klar, leicht, natürlich, funktional und zurückhaltend. Der japanische sowie der skandinavische Einrichtungsstil sind geprägt vom Minimalismus, daher hält sich auf die Einrichtung und vor allem die Dekoration nach diesem Grundpfeiler.Der Japandi-Look ist klar und funktionalIm Norden werden helle, heimische Holzarten verwendet, im Süden dunkle. Im Japandi-Stil werden helle und dunkle Hölzer sowie andere natürliche Materialien wie Bambus, Baumwolle, Leinen, Jute und Wolle gemischt. Auch Kissen , Decken und Teppiche gehören dazu. Alles, was mit der Zeit eine natürliche Patina entwickelt, ist im Mix willkommen.Die MaterialienDer Japandi-Stil wäre ohne Zen-Buddhismus undenkbar. Die Lebensphilosophie des Zen-Buddhismus sagt, dass man das Schöne im Unvollkommenen entdecken soll. Außerdem soll man sich auf das Wesentliche besinnen und sehen, wie die Dinge ursprünglich sind. Alte Möbel , raue Materialien und unebene Formen sind besonders wichtig. Sie haben eine große und individuelle Präsenz. Erst durch sie wird die Einrichtung lebendig und hat Charakter.Wabi-Sabi: Perfekt unperfektDie beiden Länder setzen auf weniger, aber dafür hochwertige Deko. Vasen , Keramik und Papierleuchten sind typisch für den ruhigen Stil. Muster sind eher unerwünscht und bringen mehr Chaos ins Gesamtbild. Pflanzen hingegen bringen Leben und Farbe in den Raum. Die Farbpalette Der skandinavische Stil ist meist von hellen Farben geprägt, während der fernöstliche Stil eher auf dunklere Farben setzt. Im Japandi-Stil sind die typischen Details in Schwarz unverkennbar, aber auch Anthrazit und tiefes Schokobraun passen gut zu hellen Naturtönen. Grün, Blau und Aubergine sind weitere Farben für Akzente.Das StylingDie Fusion aus japanischem und skandinavischem Design setzt stark auf natürliche oder von der Natur inspirierte Materialien, klare Linien, dezente Farben und Geradlinigkeit, ohne dabei an Wärme und Gemütlichkeit zu verlieren. Der Design-Mix passt grundsätzlich in jeden Raum, vor allem aber in eine offene Wohnküche, das Herzstück Ihres Zuhauses, in dem Familie und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam zu kochen, zu essen und Zeit miteinander zu verbringen. Wohnküche im Japanese StyleUnsere Wohnküche im japanischen Stil überzeugt durch ein ästhetisch ansprechendes und harmonisches Ambiente, Funktionalität und eine beruhigende Atmosphäre. Im Mittelpunkt steht die Idee der Einfachheit: Alles, was in der Küche vorhanden ist, hat seinen Platz und seine Funktion und trägt zu einer ruhigen, geordneten Umgebung bei. Auf alles Unnötige wird bewusst verzichtet, stattdessen liegt der Fokus auf übersichtlicher Hochwertigkeit, die dank Kreativität und dem Einsatz robuster, natürlicher Materialien hervorragend gelingt.Was bedeutet minimalistisch in der Küche?Da der organische japanische Stil gerne auf dunkle Farben und die Optik von Naturmaterialien zurückgreift, bildet die vormontierte Küchenzeile mit ihrer mattgrauen Front den idealen Ausgangspunkt für unsere Küche. Als harmonisierender Gegenpol dienen die in weichem Strandbeige und Weiß gehaltene Wand sowie die hellbeigen, unglasierten Feinsteinzeugfliesen am Boden. Sie sorgen für einen skandinavischen Touch und zweckmäßige Eleganz. Die mit einem mattschwarzen Hintergrund versehenen freien Wandstellen oben neben den Küchenschränken demonstrieren Liebe zum Detail und lassen die Kücheneinheit kompakt und harmonisch wirken. Passend zur mitgelieferten Arbeitsplatte in Betonoptik sorgt die große, mattschwarze Spüle mit der übergroßen Armatur mit Spiralfedertechnik für einen luxuriösen Look. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Küchenutensilien zudem auf hochwertige Naturmaterialien, die sich nahtlos in den japanischen Stil einfügen und Ihnen noch mehr Spaß beim Kochen bereiten werden. Gute Schneidebretter aus Holz und Stein, ein großer Holzmörser und wuchtige Pfeffer- und Salzmühlen aus Holz bringen eine edle Note in Ihre Küche. Mit passenden Aufbewahrungsobjekten schaffen Sie zudem Übersicht und bieten auch dem Auge reichlich Kost.Das Spiel mit natürlichen Einflüssen & MaterialienKlar strukturiert und aufs Wesentliche reduziert präsentiert sich diese Kücheninsel. Sie übernimmt den japanisch inspirierten Holz- und Gestein-Look der Küchenzeile und setzt ihn im Raum fort. Die hochwertigen Akustikpaneele an der Stirnseite der Zeile, an der Wand und an der Decke über der Insel erfüllen nicht nur einen optischen Zweck: Sie sorgen gleichzeitig, besonders in größeren Wohnküchen, für einen gemütlicheren Raumklang. Paneelkrallen erlauben die Befestigung von Dekoration, zum Beispiel von Hängepflanzen . Die edle Arbeitsplatte in Schieferoptik verfügt über einen Überhang und verwandelt die Kücheninsel zusammen mit Barhockern mit Sitzflächen aus recyceltem Teakholz in einen Tresen, der zum Verweilen einlädt – egal, ob morgens zum Frühstücken oder abends beim Partydinner mit Freunden. Die Verkleidung der Kücheninsel besteht aus einem Holzkorpus sowie trittfesten und abwaschbaren Keramikfliesen in gerillter Holzoptik, die auch als Wandverkleidung in der Küche zum Einsatz kommen können. So kann der natürliche Holz-Look harmonisch fortgesetzt werden, gleichzeitig ist aber für eine optimale Pflegeleichtigkeit gesorgt.Kücheninsel mit Wow-FaktorIndirekte Beleuchtungsmöglichkeiten, wie etwa LED-Stripes an der Unterseite der Arbeitsplatte der Kücheninsel, schaffen ebenso eine gemütliche Atmosphäre wie relativ tief hängende Pendelleuchten im Vintage-Industriestil mit einem Schirm aus schwarzem Stahl. In Kombination mit einer passenden Dekoleuchte im Retro-Look werden diese zum trendigen Blickfang. Tipp: Es lohnt sich, bei den Pendelleuchten auf dimmbare Leuchtmittel zurückzugreifen, die sich per Smartphone-App steuern lassen. So sorgen Sie beim Hantieren mit scharfen Messern sowie heißen Töpfen und Pfannen für helles Licht und können anschließend mit einem Klick auf dem Smartphone für sanftere Lichtverhältnisse sorgen, während Sie mit Freunden ein Glas Wein trinken.Weniger ist mehr – auch bei der BeleuchtungDer Interior-Stil mit gedeckten Farben und Naturmaterialien setzt sich im Essbereich fort und schafft so ein ruhiges und harmonisches Ambiente. Beim Esstisch wurde helle Massiveiche perfekt eingesetzt, um ein puristisches Möbelstück zu schaffen, dessen runde Form einen schönen Kontrast zur Geradlinigkeit der Küche darstellt. Der breite, leicht geschwungene schwarze Designstreifen bildet dabei einen wirkungsvollen Kontrast zum warmen Farbton des Holzes. Das minimalistische und gleichzeitig gemütliche Designkonzept mit Akzenten in Schwarz und natürlichen Materialien setzt sich in den Essstühlen im Kaffeehausstil mit filigran geflochtener und bequemer Sitzfläche fort. Tipp: Integrieren Sie das japanische Konzept des „Wabi-sabi”, bei dem nicht alles perfekt, symmetrisch oder glatt sein muss, und greifen Sie zu Teppichen aus Jute oder zu großen Wurzeln und Holzstämmen als Ersatz für klassische Dekorregale.Runde Tafel für gemütliches BeisammenseinZu Weihnachten machen Sie Ihr Zuhause extra schön, aber Sie stehen nicht auf zu viel Kitsch und Prunk? Die Kombination von skandinavischem Design und japanischer Ästhetik ist perfekt für Weihnachten und so können Sie auch zu dieser Jahreszeit eine natürliche, gemütliche Atmosphähre schaffen. Weihnachten im Japandi WohnstilEntdecken Sie noch weitere Einrichtungsstile, inspiriert von beliebten Urlaubszielen.
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Blühende Herbstpflanzen für Terrasse & Balkon
Der Herbst macht Ihren Balkon oder Ihre Terrasse erst so richtig bunt. Mit vielen blühenden Klassikern wie Stiefmütterchen, Horn-Veilchen, Heide, Alpenveilchen oder Herbst-Chrysanthemen erstrahlt Ihr Außenbereich auch im Herbst in vollem Glanz. Herbstliche Stauden und diverse Gräser geben dem Winterschlaf keine Chance. Im September werden verblühende Sommerpflanzen nach und nach durch kältetolerante Topfpflanzen ersetzt. Knallige Blütenfarben, leuchtende Früchte, Ziergräser oder Blattschmuckpflanzen zaubern herbstliche Farben auf Ihre Terrasse. Am wohlsten fühlen sich die Herbstpflanzen in großen, frostbeständigen Gefäßen . Einige Spätblüher überstehen sogar Minusgrade. An Alpenveilchen können Sie sich auch bis in den Dezember hinein erfreuen. Das gilt aber nur bei milde Temperaturen bis zum Jahresende. Blattschönheiten sollten bei der Herbstbepflanzung eine große Rolle spielen. Zierkohl kann bis in das nächste Frühjahr stehen gelassen werden. Mit seiner außergewöhnlichen Form und den kräftigen Farben sorgt er für einen echten Hingucker. Stauden wie Günsel und Purpurglöckchen zieren das ganze Jahr Ihre Terrasse und können sowohl im Kübel als auch im Gartenbeet gepflanzt werden. Vermeiden Sie beim Purpurglöckchen Staunässe.Mit Topfpflanzen erstrahlt Ihre Terrasse auch im HerbstChrysanthemen erstrahlen in leuchtenden Farben und bilden einen idealen Kontrast zum japanischen Blutgras und Purpurglöckchen. Gräser wie das japanische Blutgras verfärbt sich im Herbst in ein sattes Rot, Pfeifengras leuchtet in einem sattem Gelb. Starke Kontraste bei den PflanzpartnernWeiße Alpenveilchen blühen bis der erste Frost kommt. Das Silberblatt gilt als eine winterharte Staude in einem außergewöhnlichen Look. Das Silberblatt bevorzugt durchlässige Erde. Eine weitere ungewöhnliche Pflanze ist der “Stacheldraht“(Calocephalus), der seinen Namen einer besonderen Wuchsform verdankt. Das Heiligenkraut überzeugt mit seinem herrlich duftenden Laub. Herbst in Weiß und SilbergrauEine schlichte Holzleiter mit Bretter sorgt nicht nur im Sommer für ein modernes Dekoelement auf der Terrasse oder auf Ihrem Balkon. Chrysanthemen, Dahlien, Chilifrüchte und Sukkulenten werden mit einer Holzleiter richtig in Szene gesetzt. Tipp: Chrysanthemen machen auch in der Vase eine gute Figur.Holzleiter als DekoelementPerfekte Pflanzengefäße für den HerbstAlpenveilchen und Echeveria sind nicht nur als Zimmerpflanzen geeignet, sondern machen ein besonders schönes Bild in Jutetaschen. Dort sind sie geschützt und erzielen eine lange Lebensdauer. Bei Frost bevorzugen sie die Wärme in den Wohnräumen. Das Aussehen der Alpenveilchen kann man mit dem einer zarten Kolibri vergleichen und sie sind auf dem Balkon und der Terrasse erstaunlich robust. Ihre herz- bis pfeilförmigen Blätter sind besonders schön anzusehen und bestechen mit hellen Zeichnungen auf der Oberseite.Bepflanzte JutetaschenMit der Zinkwanne liegen Sie voll im Trend. Cyclamen, Chili, Johanniskraut und Chrysanthemen machen ein besonders gutes Bild in diesem modernen Pflanzkübel. Mit Hagebutten und Clemantisranken sorgen Sie für den besonderen Schliff Ihres Arrangements. Auch Zweige mit Beeren werden immer häufiger für Herbstbepflanzungen genutzt. Besonders Hagebutton sind dafür besonders beliebt. Der Liebesperlenstrauch (Callicarpa) mit seiner kräftigen violetten Farbe sorgt für Frische im Herbst. ZinkwannenHerbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum) in einem zarten Violett geben in Kombination mit einem Zierkohl (Brassica) ein besonders schönes Bild ab im Weinfass . Das Besondere am Zierkohl ist, dass mit fallenden Temperaturen seine Farben noch kräftiger werden. Die rotblättrige Sorte des Pupurglöckchens (Heuchera) ist charakteristisch für den Herbst und bietet einen schönen Kontrast zum Rest der Holzfassbepflanzung. Frostfeste Blüten des Heidekrauts kommen in den Farben, Weiß, Rosa, Lila oder Rot und sorgen immer für gewisse Farbtupfer. Gräser wie Segge (Carex) haben ein elegantes Aussehen und benötigen das Jahr über wenig Pflege. Achten Sie bei Federborstengras (Pennisetum) auf Staunässe. Staunässe vergünstigt die Wurzelfäule. Holzfass mit starker BlütenpowerIm Pflanzkorb kommen vor allem Chrysanthemen, Lampionblumen, Stiefmütterchen und Hornveilchen perfekt zu Geltung. Chrysanthemen stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Ihre leuchtenden Farben erinnern an den Sommer zurück. Die Torferde soll bei dieser Zusammenstellung immer feucht gehalten werden. Achten Sie auch auf einen guten Wasserabzug. Staunässe in Verbindung mit Kälte kann zu erheblichen Wurzelschäden führen. So sollten die Korbkästen nicht auf Untersetzter gestellt werden in denen sich Wasser ansammeln kann. Bei Frost können Sie die Pflanzen jederzeit mit einem Winterschutzvlies abdecken. Herbstlich dekorierte Pflanzkörbe1. Vorbereitung für den Topf Der Kübel benötigt unbedingt ein Wasserabzugsloch, damit Wurzelfäule vermieden wird. Bevor Sie den Topf mit Erde befüllen, legen Sie eine Tonscheibe über das Wasserabzugsloch und füllen etwas Blähton ein.So gelingt die Herbstbepflanzung2. Dicht bepflanzen Bepflanzen Sie Holzfässer, Körbe, Kübel oder Kästen ruhig dicht aneinander. So ist ein üppiges Gesamtbild garantiert. Da die Herbstpflanzen bei niedrigen Temperaturen und wenig Tageslicht ohnehin nicht so stark wachsen kommen sich die Pflanzen auch nicht in die Quere.3. Das Angießen Damit auch widerspenstige Wurzelballen Platz finden, dürfen Sie beim Einpflanzen leicht verformt werden. Füllen Sie den Topf nur bis ein paar Zentimeter unter dem Rand mit Erde. So entsteht ein Gießrand und beim späteren Gießen wird die Erde nicht aus dem Topf gespült.Herbstpflanzen fallen unter die Kategorie Spätblüher und haben ihr jährliches Wachstum zu dem Zeitpunkt schon abgeschlossen. Sie werden weder größer noch breiter und die Bepflanzung kann somit dicht und üppig in den Gefäßen erfolgen. Bei Regenperioden sollten die Gefäße unter ein Vordach gestellt werden, um Fäulnis zu verhindern. Selbst winterharte Pflanzen brauchen bei Minusgraden etwas Frostschutz. Am besten schützen Sie den Kübel mit Kokosmatten. Die Pflanzen selbst müssen damit nicht geschützt werden. Denken Sie daran die Pflanzen nur an frostfreien Tagen zu wässern. Expertentipp