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Wertvolle Tipps zum Baumschnitt
Vom Frühjahr bis in den frühen Herbst werden Bäume und Sträucher im Garten zurückgeschnitten. Von Pflanzschnitt bis zu Verjüngungsschnitt zeigen wir Ihnen, wann welche Arten geschnitten werden können und welche Vorteile die Schnitte eigentlich mit sich bringen. Zudem klären wir wichtige Fragen zum Thema und zeigen Ihnen, welche Bäume und Sträucher gar keinen Schnitt brauchen. Alles für den Baumschnitt >Bäume und Sträucher werden an frostfreien Tagen zwischen Jänner und ca. November geschnitten. In der Zeit zwischen dem 1. März bis 30. September gilt die Vogelschutzzeit. Während dieser Zeit ist es nicht erlaubt, Bäume radikal zu beschneiden. Allerdings sind Form- und Pflegeschnitte sowie Maßnahmen zur Verkehrssicherung erlaubt. Rückschnitte in der Ruhephase ermöglichen es den Bäumen und Sträuchern, die Früchte tragen oder blühen, mehr Energie für den nächsten Austrieb zu sammeln. Sie können Weiden und andere stark wachsende Bäume, die keine Früchte tragen, im Sommer leicht zurückschneiden. So wachsen die Bäume nicht zu dicht in der Krone. Der beste Zeitpunkt für einen stärkeren Rückschnitt ist im Winter. Bei Obstbäumen kommt es auf die Blütezeit an. Mit einer regelmäßigen Pflege bleiben Ihre Bäume gesund und tragen gut.Der richtige Zeitpunkt für den BaumschnittIm Frühling schneiden viele Gartenbesitzer ihre Bäume und Sträucher, aber nicht alle sollten genau dann geschnitten werden. Hier sehen Sie, wann man welche Bäume schneiden kann: Januar Februar März April Juni August September Ahornbaum • • Apfelbaum • • • Aprikosenbaum • • Birnbaum • • • Brombeerstrauch • • Feigenbaum • • Gingko • • Himbeerstrauch • • Kirschbaum • • Olivenbaum • • Pflaumenbaum • • Pfirsichbaum • • • Weide Wein • • • • Zitronenbaum • • Zwetschgenbaum • • Welche Bäume werden wann geschnitten?1. Größerer Ertrag bei Obstbäumen Sie können Bäume, auch Obstbäume wie zum Beispiel Apfelbäume, im Spätwinter (Februar oder März) schneiden, um mehr zu ernten. Ein starker Schnitt sorgt dafür, dass der Baum mehr Holz bekommt, wodurch er stabiler und tragfähiger wird. Ein schwacher Schnitt sorgt dafür, dass der Baum mehr Blüten und Früchte trägt. Kirschbäume und andere Steinobstbäume sollten nach der Ernte im Sommer geschnitten werden. 2. Üppiges Blütenmeer bei Sträuchern Wenn Sie Ihre Sträucher regelmäßig schneiden, wachsen sie besser und bilden mehr Blüten. Man muss darauf achten, wann man Sträucher schneidet. Frühjahrsblüher wie Flieder oder Himbeeren schneiden Sie am besten nur alle drei Jahre direkt nach der Blüte. Sommerblüher wie Hortensien und Brombeeren sollten im Frühjahr ausgelichtet werden, um vertrocknete Zweige zu entfernen. Manchmal muss man vernachlässigte Sträucher verjüngen. Seien Sie vorsichtig mit empfindlichen Arten wie dem Goldregen. Andere Sträucher brauchen wiederum keinen Rückschnitt, um gesund zu bleiben und zu blühen. Bestimmte Rhododendron- und Azaleenarten gehören auch dazu. Ein unnötiger Schnitt kann diesen Sträuchern schaden. Informieren Sie sich über die Bedürfnisse Ihrer Sträucher, bevor Sie sie beschneiden. Alte und tote Triebe sollten Sie jedoch abschneiden. 3. Dichter Wuchs bei Kletterpflanzen Mehrjährigen Kletterpflanzen wie Efeu oder Kletterrosen profitieren von einem regelmäßigen Zuschneiden. Sie wachsen dann dicht und bilden viele Blüten aus. Alte und tote Triebe sollten Sie dabei auslichten. Schneiden Sie starkwüchsige Kletterpflanzen wie Blauregen im Frühjahr und im Herbst zurück (alle Seitentriebe auf drei bis fünf Knospen). Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um noch nicht verholzte Triebe in die Rankhilfe zu winden. Radikale Rückschnitte bei zu großen Kletterpflanzen eignen sich vor allem im Februar an frostfreien Tagen.3 Gründe, warum Sie Ihre Bäume & Sträucher schneiden solltenAuch wenn viele Bäume und Sträucher ähnlich aussehen, muss man sie unterschiedlich schneiden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit den richtigen Schnitt-Techniken viele Pflanzensorten gesund und in Form halten können.Wichtige Baumschnitt-Techniken im DetailSie können den Baumschnitt auch gleich nach dem Einpflanzen machen. Dadurch passen Sie das Verhältnis von Wurzeln und Trieben an. Die Baumkrone soll dabei größer sein als die gekürzten Wurzeln. Der Pflanzschnitt ist gut für junge Bäume wie Obstbäume, wodurch sie besser wachsen. Obstbäume haben eine Pyramidenkrone. Das ist ein dicker Mitteltrieb mit drei oder vier starken Seitentrieben. Schneiden Sie den Mitteltrieb um ein Drittel und die Seitentriebe um zwei Drittel ein. Schwache Triebe können Sie ganz abschneiden.Der PflanzschnittDieser Baumschnitt sorgt dafür, dass die Entwicklung von Jungbäumen nicht aus dem Ruder läuft, und bereitet die Krone außerdem darauf vor, Früchte zu tragen. Schneiden Sie Konkurrenztriebe mit einem Durchmesser bis zu 5 cm komplett ab. Schneiden Sie Triebe, die einen Durchmesser über 5 cm haben ab. Entfernen Sie nach innen wachsende Äste und kappen Sie sich kreuzende oder reibende Zweige.Der ErziehungsschnittDieser Baumschnitt hilft stark zugewachsenen Bäumen und Sträuchern, die von vielleicht schon von Misteln (Baumschädling auf Laubbäumen) befallen sind. Der Baum bekommt mehr Licht und Luft und kann wieder wachsen. Entfernen Sie gezielt einzelne, auch größere Äste. Entfernen Sie alle abgestorbenen Äste und sich kreuzende Zweige, damit auch die Krone wieder luftiger wird.Der VerjüngungsschnittManche Bäume und Sträucher müssen nicht geschnitten werden, andere sollten gar nicht geschnitten werden. Diese Pflanzen tragen auch an älteren Zweigen Blüten und wachsen hauptsächlich an den Endknospen weiter. Magnolien sind Gehölze, die nicht geschnitten werden müssen. Ein Schnitt ist alle drei bis fünf Jahre möglich. Dabei werden abgestorbene oder kranke Äste entfernt. Unsere Fachleute empfehlen, die Pflanzen direkt nach der Blüte zu schneiden. So wird die Blütezeit im nächsten Jahr nicht beeinträchtigt. Radikale oder unüberlegte Schnitte schaden der Magnolie. Fächerahorn muss nur wenig geschnitten werden. Vor allem muss man darauf achten, dass er seine Form behält und kranke oder sich überkreuzende Äste entfernt. Strauch-Pfingstrosen müssen nicht geschnitten werden. Man muss nur kranke und abgestorbene Teile entfernen, damit die Pflanze gesund wächst und blüht. Immergrüne Sträucher wie der Kirschlorbeer müssen nicht geschnitten werden. Manchmal muss man die Pflanze schneiden, damit sie so wird, wie man sie haben will. Dadurch werden aber nicht unbedingt mehr Blüten gebildet. Diese Pflanzen sind einfach zu pflegen. Wenn Sie doch irgendwann mal zurückschneiden wollen, sollten Sie das vorsichtig machen. Achten Sie dabei auf die Bedürfnisse Ihrer Pflanze, so beeinträchtigen Sie ihre Gesundheit und Blühfreudigkeit nicht.Gehölze, die keinen Schnitt benötigenUnsere BAUHAUS-Experten beantworten Fragen zum Beschneiden von Bäumen. Wie mache ich die Schnittstelle am Baum dicht? Wenn Sie größere Äste abschneiden, kann die Schnittstelle am Baum stark bluten. Im schlimmsten Fall wird der Baum von Pilzen befallen. Deshalb sollten Sie jede Schnittstelle direkt nach dem Zuschneiden mit Wundverschluss versiegeln. Wo kann man Baumschnitt entsorgen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, Baumschnitt zu entsorgen: Kleinere Schnittreste können in die Biotonne geworfen werden. Mieten Sie einen Grünabfallcontainer. Bringen Sie das Material zum Recyclinghof. Sie können den Schnitt als Mulch für Beete verwenden. Dabei eignet sich ein Häcksler vom BAUHAUS Leihservice perfekt. Machen Sie aus dem Baumschnitt Mulch für Ihr Hochbeet. Grobe Äste, Zweige und Schnittgut sind gut als unterste Füllschicht geeignet. Baumschnitt darf nicht in der Natur entsorgt werden, was auch mit einer Geldstrafe verbunden ist. Wollen Sie Ihren Baumschnitt verbrennen, so fragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde nach. Was muss ich beim Baumschnitt-Werkzeug beachten? Arbeiten Sie immer mit scharfen Werkzeugen, denn stumpfe Klingen können Ihren Pflanzen schaden. Der BAUHAUS Schärfdienst macht Ihre Klingen und Sägeblätter wieder einsatzfähig. Damit die Klinge Ihrer Baumschere lange scharf bleibt, reinigen Sie diese nach jedem Einsatz und entfernen Späne, Pflanzensäfte und Harz. Reiben Sie die Schneiden außerdem mit etwas Öl ein. Tipp: Desinfizieren Sie die Klinge mit Alkohol, wenn Sie krankes Holz entfernt haben. Andernfalls können sich die Krankheitserreger auf andere Bäume im Garten übertragen.Häufige Fragen zum BaumschnittEntdecken Sie alles für Ihren Baum- und Strauchschnitt, die Weiterverarbeitung sowie Pflegemittel für die optimale Wundheilung Ihrer Bäume.
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Nutzungsbedingungen & Datenschutz KI-Assistenten
Bedingungen für die Nutzung von digitalen Ansprechpartnern („Chatbots“) BAUHAUS möchte seinen Kund:innen die Möglichkeit bieten, neben der Beratung durch unser Fachpersonal im Fachcentrum auch digitale Services zur Produktberatung und Informationen zu (bestellten) Produkten vor Ort und online zu nutzen. Wie funktionieren die digitalen Produktberater? Nutzen Sie die digitalen Ansprechpartner („Chatbots“) als Produktberater, um u.a. Informationen zu einzelnen Produkten zu erhalten. Die digitalen Ansprechpartner wurden durch sogenannte „Künstliche Intelligenz“ trainiert, d.h. Sie sprechen nicht mit einem Menschen, sondern mit einer von Menschen und Algorithmen trainierten Software. Während Sie mit dem digitalen Ansprechpartner („Chatbot“) chatten, speichert er die von Ihnen eingegebenen Nachrichten („Beiträge“) vorübergehend und je nach Zweckerreichung ab. Wir entwickeln unsere Services stetig weiter, so dass die Anwendungsbereiche sich ebenfalls stetig ändern können. Welche verbindlichen Richtlinien gelten für Sie bei Eingaben in die digitalen Ansprechpartner („Chatbots“) bei BAUHAUS? Sie sind für Ihre eingegebenen und übermittelten Inhalte verantwortlich. Nutzen Sie die digitalen Ansprechpartner daher nicht, um sensible Daten oder sonstige personenbezogene Daten (eigener oder Dritter) einzugeben, außer Sie werden dem Zweck entsprechend dazu aufgefordert (z.B. Bestellnummer). Die digitalen Ansprechpartner („Chatbots“) werden jedoch nicht nach Passwörtern oder sonstigen sensiblen Daten fragen. Geben Sie solche Daten daher niemals in das Eingabefenster ein. Falls Sie Ihre Eingaben nachträglich entfernen lassen möchten, werden wir das gerne für Sie veranlassen. Setzen Sie sich dafür einfach über unser Kontaktformular ( https://www.bauhaus.at/service/kontaktformular ) mit uns in Verbindung. Durch das Einreichen von Inhalten bei BAUHAUS garantieren Sie Folgendes: Sie räumen BAUHAUS die für die Nutzung Ihrer Eingaben in die BAUHAUS Produktberater und Apps, den Länderseiten sowie in der Werbung notwendigen ggfs. bestehenden Nutzungsrechte an Ihren Inhalten unentgeltlich, räumlich, zeitlich und örtlich unbegrenzt ein. Sie sind mindestens 18 Jahre alt. Die Verwendung der durch Sie eingegebenen Inhalte verstößt nicht gegen diese Nutzungsbedingungen und schadet keiner natürlichen oder juristischen Person. Sie geben keine nicht dem Zweck dienenden personenbezogenen Daten (wie z.B. Gesundheitsdaten und sonstige personenbezogenen Daten) an. Weiterhin stimmen Sie zu, uns keine Inhalte zu übermitteln: die Ihnen als falsch, unzutreffend oder irreführend bekannt sind, die Urheberrechte, ein Patent, ein Design, eine Marke, ein Betriebsgeheimnis oder Persönlichkeitsrechte bzw. Datenschutzrechte eines Dritten verletzen, die ein Gesetz, eine Verordnung oder eine Bestimmung verletzen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Bestimmungen zum Verbraucherschutz, zum unlauteren Wettbewerb, zur Gleichstellung und zur irreführenden Werbung) die für ein Individuum, eine Partnerschaft oder ein Unternehmen diffamierend, verleumderisch, verhetzend, insbesondere aufgrund von Religion oder ethnischer Herkunft diskriminierend, bedrohend oder belästigend sind oder wirken, für die Sie eine Zahlung oder andere Gegenleistung von einem nicht genehmigten Dritten erhalten haben, die Informationen bezüglich anderer Websites, Adressen, E-Mail-Adressen, Kontaktinformationen oder Telefonnummern enthalten, die einen Computervirus, Würmer oder andere potenziell schädliche Computerprogramme oder Dateien enthalten. Für alle von Ihnen eingegebenen Inhalte gewähren Sie BAUHAUS eine unbefristete, unwiderrufliche, unentgeltliche, übertragbare Befugnis und Lizenz für Gebrauch, Kopien, Modifikationen, Gesamtlöschung, Anpassung, Übersetzung sowie das Erstellen von abgeleiteten Arbeiten und/oder den Verkauf und/oder Vertrieb solcher Inhalte und/oder die Einarbeitung solcher Inhalte in beliebige Formen, Medien oder Technologien weltweit und ohne jegliche Entschädigung für Sie. Dieses Nutzungsrecht bleibt auch nach Kündigung des Nutzungsvertrages bestehen. Sie verpflichten sich, BAUHAUS (sowie seine offiziellen Vertreter:innen, Bevollmächtigten, Zweig- und Tochterunternehmen, Partnergesellschaften, Beschäftigten und externen Serviceanbieter) bei allen Ansprüchen, Forderungen und Schäden sowie Folgeschäden jeglicher Art, ob bekannt oder unbekannt, einschließlich der Anwaltskosten, die aus der Nichteinhaltung Ihrer oben genannten Zusagen und Gewährleistungen oder Ihrer Übertretung eines Gesetzes oder Ihrer Verletzung der Rechte Dritter entstehen, zu verteidigen und schadlos zu halten. Kein von Ihnen übermittelter Inhalt unterliegt irgendeiner Vertraulichkeitsverpflichtung seitens BAUHAUS, seiner Vertreter:innen, Bevollmächtigten, Zweig- und Tochterunternehmen, Partnergesellschaften oder externen Serviceanbietern sowie deren Organe, leitenden Mitarbeitenden und Angestellten.Dieser Nutzungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten ohne Einhaltung einer Frist jederzeit gekündigt werden. Nach Kündigung des Vertrages dürfen Sie die digitalen Ansprechpartner („Chatbot“) nicht weiter nutzen. Wenn Sie mit diesen Regelungen nicht einverstanden sind, dürfen Sie die digitalen Ansprechpartner („Chatbot“) nicht nutzen. Welche Richtlinien gelten für BAUHAUS in Bezug auf den digitalen Produktberater bei BAUHAUS? BAUHAUS behält sich vor, diesen kostenlosen Service jederzeit einzustellen und zu verändern. BAUHAUS übernimmt keine Gewähr für die Antworten der digitalen Ansprechpartner. Bitte ziehen Sie unser Fachpersonal zu Rate, wenn die angezeigten Informationen und Antworten der digitalen Ansprechpartner nicht verständlich sind, Sie sich unsicher sind in Bezug auf deren Verwendung in Ihrem Anwendungsfall oder sonst weitergehende Fragen zu unseren Produkten und Diensten haben. Bei komplexen Projekten raten wir Ihnen dazu einen Fachberater vor Ort aufzusuchen. 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Ihre Dateneingabe: Fragen zu Produkten Sollten Sie aus Versehen personenbezogene Daten eingegeben haben, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns. Die Eingabe von personenbezogenen Daten über den digitalen Ansprechpartner über den QR-Code verstößt gegen die Nutzungsbedingungen. Zweck: Vertragsanbahnung (Erfragen von Produktinformationen) Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO (zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO (Ihre Einwilligung) Speicherdauer: Bis Zweckerfüllung Empfänger: Webhoster/Server Weitergabe an Drittländer: keineStand: 02/2026 Nutzungsbedingungen & Datenschutz KI-Assistenten (PDF)
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Mit kleinen Schritten zum klimaangepassten Garten
Die Pflanzen im Gemüsegarten müssen sich aufgrund der klimatischen Veränderungen immer mehr anpassen. Lange Trockenperioden, Wetterschwankungen, große Mengen an Regen, kein dauerhafter Frost und Stürme sind neue Wetter-Extreme, die uns nun begleiten. Nicht nur für uns herausfordernd, auch die Pflanzen kämpfen zunehmend mit den Veränderungen. Damit Sie Ihren Garten an die neuen Bedingungen anpassen können, zeigen wir Ihnen hier 12 Tipps, die Sie in nächster Zeit umsetzen können. So wird Ihr Garten zum richtigen Klima-Star und die erfolgreiche Ernte ist gesichert.Auf Klimagewinner setzen Die Pflanzenwelt des Südens wandert nach Norden. Walnuss, Feige, Esskastanie, Kiwi und Maulbeere wachsen gut in trocken-heißen Sommern. Grundsätzlich sollten Sie immer auf den richtigen Standort für Ihre Pflanzen achten, egal ob Gemüse, Obst, Ziersträucher oder Blumen. Haben Sie einen schattigen oder halbschattigen Platz in Ihrem Garten, so gedeihen weiterhin Pflanzen gut, die weniger Sonne brauchen. Sonnige Plätze hingegen werden zu richtigen Herausforderungen. Hier eigenen sich vor allem Pflanzen, die auch im Süden zu finden sind. Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Lavendel, Salbei, Gemüse wie Rote Beete, Knoblauch, Zwiebel, Buschbohnen oder Rettich sind für trockene, sonnige Standorte bestens geeignet. Stauden wie Mädchenauge, Prachtkerze, Katzenminze und verschiedene Bodendecker als auch Hecken wie Liguster, Buche, Kirschlorbeer und Co. trotzen den extremen Bedingungen sehr gut. Bei der Pflanzenwahl ist es auch sehr wichtig mehr Vielfalt in den Garten zu bringen. Dies fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern die verschiedenen Pflanzen haben auch unterschiedliche Eigenschaften, die sich auf die Umgebung positiv auswirken können. Zudem schaffen vor allem Beete mit großer Vielfalt für optimale Wachstumsbedingungen, wenn die Pflanzen aufeinander abgestimmt sind.12 Tipps für einen klimaangepassten GartenDie richtigen Sorten säen Moderne Saatgut-Sorten sind besonders widerstandsfähig und an das aktuelle Klima angepasst. Sie sind veredelt, aber ohne Gentechnik. Die Saatkörner sind besonders vital, weil sie natürliche Wirkstoffe enthalten, was zu einem starken Keimling führt, der wenig Düngung benötigt und bereits trockenheitsverträglich ist.Den Boden schützen Der Boden braucht Humus und sollte nicht austrocknen, weshalb er nicht so stark bearbeitet werden sollte. Dabei ist hacken besser als umgraben. Eine Gründüngung und eine dicke Mulchschicht helfen auch. Ungenutzte Ecken können mit Blumenwiesen verschönert werden und verbessern dabei den Boden, schützen vor Austrocknung und bieten Platz für viele Nützlinge. Alles zur Gründüngung > Wissen, was im Boden passiert Nur wer weiß, wie sein Boden beschaffen ist, kann ihn positiv beeinflussen. Ist der Boden trocken und sehr sandig oder schwer mit viel Lehm? In diesem Fall ist ein pH-Bodentest sinnvoll, wobei auch eine Bodenprobe bei der Landwirtschaftskammer weiterhelfen kann. Nur wenn Sie wissen, welche Beschaffenheit in Ihrem Garten herrscht, können Sie den Boden auch optimal versorgen. Wie genau Sie den Boden aufbessern können und noch mehr erfahren Sie in unserem Artikel „ Bodentypen für den Gemüseanbau “. Hecken als Wind- und Sonnenschutz Hecken sind wichtig, weil sie Schatten spenden, das Mikroklima fördern und Wind sowie Staub abhalten. Außerdem sind sie ein Rückzugsort für Vögel, Kleintiere und Insekten, wobei sie dem Garten auch Struktur geben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Hecken in Ihrem Garten anpflanzen können und stellen Ihnen einige der beliebten Sorten für den natürlichen Zaun in unserem Artikel „ Hecke als Sichtschutz “ vor.Mischkulturen anlegen Im Gemüsegarten sollte nicht nur eine Sorte gesetzt werden. Viel besser ist es, wenn Sie verschiedene Sorten mischen, damit das Beet weniger anfällig für Umwelteinflüsse ist und Schädlinge weniger Schaden anrichten. Auch Kräuter und Blumen sind gute Nachbarn im Beet. Es muss dann bei Trockenperioden zwar trotzdem noch regelmäßig gegossen werden, jedoch können sich nun die Pflanzen auch gegenseitig unterstützen. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt, Stroh, Hackschnitzel und Co. schützt die oberste Schicht des Bodens zudem vor Austrocknung. Insekten schützen Ohne Bienen wächst nichts im Garten, jedoch sind sie durch den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft bedroht. Wir müssen ihnen deshalb Rückzugs- und Nistplätze bieten. Jeder Garten sollte eine Ecke haben, die nicht aufgeräumt wird, an der Totholz einen Platz findet und Brennnesseln sowie andere Pflanzen wachsen dürfen. Zudem sind Sandflächen für Wildbienen wichtig und auch Wasserschalen und Teiche werden gerne von vielen Insekten angenommen. Bienenfreundlichen Garten gestalten > Ohne Torf arbeiten Wer torffrei arbeitet, erhält wertvolle Moore. Humus, Kompost & Co. treten an die Stelle, an denen mit torffreier Erde gearbeitet wurde. Hier muss danach aber gewässert werden, denn torffreie Substrate speichern Wasser nicht so gut. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie eine Gründünung ansetzen, vor der Samenreife abmähen und die Wurzeln als Auflockerung und Wasserspeicher in der Erde lassen. Sonnenschutz für Beeren und Co. Auch Obst und Gemüse brauchen bei starker Sonne einen Sonnenschutz, was durch eine gute Fruchtplanung und Mischkultur bei Gemüse erfolgen kann. Im Hochsommer hilft oft nur ein Schattennetz oder Gartenvlies auf den Früchten und im Gewächshaus ist ein Sonnenschutz Pflicht. Garten richtig bewässern Es ist wichtig, dass das Wasser beim Gießen direkt an die Wurzeln gelangt, wobei Staunässe sehr schlecht ist. Ein Micro-Drip-System versorgt die Pflanzen mit wenig Wasser gut, aber auch mit Schlauch und Sprenger können Sie mit Hilfe von Apps und einer intelligenten Steuerung effizient den Garten bewässern. Gießen Sie nur händisch, also mit Gartenschlauch und Gießkanne, so ist es auch hilfreich, wenn Sie die Fingerprobe nach der Bewässerung machen. Dadurch können Sie feststellen, ob das Wasser weiter als nur in die oberste Schicht gedrungen ist. Tipps zur Gartenbewässerung > Regenwasser nutzen Für die Pflanzen im Garten hat Regenwasser die beste Qualität für die Bewässerung, da es viel weicher und kalkamer als das Wasser aus der Leitung ist. Wer genügend Platz im Garten hat, kann beispielsweise eine Zisterne anlegen und das Regenwasser nicht nur im Garten, sondern auch im Haushalt einsetzen und langfristig Kosten sparen. Wollen Sie kleiner anfangen, so eignet sich eine Regentonne oder ein Regenspeicher im Garten sehr gut. Bei ersterem sollten Sie jedoch darauf achten ein feinmaschiges Gitter auf die Öffnung zu legen, da sonst Tiere hineinfallen könnten oder Insekten ihre Eier ablegen. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel „ Regenwassernutzung “. Hügel im Garten anlegen Wer Platz hat, kann auch Hügel im Garten anlegen. In Form von Kraterbeeten können Pflanzen mit verschiedenen Standortbedingungen angesetzt werden, ähnlich wie bei der Kräuterspirale . Ein Kraterbeet wird dabei ebenfalls in Zonen geteilt. Tiefe Zone: Sie bildet die Mitte des Kraters, wobei der Boden feucht ist und weniger Wind herankommt. Hier kann beispielsweise ein kleiner Teich angelegt werden, damit das Wasser gespeichert werden kann. Durch Steine wird vor allem im Winter untertags Wärme gespeichert und in der Nacht an die Umgebung abgegeben, was wiederum die Pflanzung von nicht winterharten Pflanzen begünstigt. Pflanzen, die wärmeliebend sind und hohe Luftfeuchtigkeit vertragen fühlen sich hier besonders wohl. Auch Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Paprika gedeihen hier gut. Randzone: Je höher die Pflanzen in dieser Zone gepflanzt werden, desto trockener wird der Standort. Auch Schatten und Sonne spielen hier eine Rolle, je nachdem wo angepflanzt wird. Achten Sie beim Anlegen des Kraterbeetes, dass der Hang nicht zu steil wird, da sonst bei starkem Regen die Erde in die Mitte sickert. Mehr Stabilität sorgen vor allem anfangs Steine, indem Sie den Hang terrassieren. Auf der schattigen Seite gedeihen Pflanzen, die konstante Sonneneinstrahlung nicht vertragen und es ein wenig windstiller wollen, wie verschiedene Salate. Wallzone: Der Wall liegt oberhalb des Hanges und endet ca. 20 cm über dem Boden. Er wird aus dem Aushub des Kraters geformt. In nördlicher Richtung kann er höher sein als in südlicher Richtung, so kann die Sonnenenergie optimal genutzt werden. Der Aushub kann mit Humus gemischt werden, damit der Boden gut vorbereitet ist für die Bepflanzung. Als Highlight können Sie an der nördlichen Seite noch eine Trockenmauer bauen oder einen großen Baumstamm ablegen. Dort können auch Gehölze gepflanzt werden, wie eine Wildobsthecke, welche Insekten und Vögeln Schutz und Nahrung bietet. Die Gehölze sollten aber nicht direkt auf dem Wall stehen, sondern dahinter.Wie Sie sehen, können Sie schon mit kleinen Veränderungen Großes bewirken und Ihren Garten perfekt rüsten für die neuen Klimabedingungen. Aber nicht nur große, sondern auch kleine Gärten können viel tun, um die neuen Klimafolgen zu bekämpfen bzw. gibt es noch viel mehr Maßnahmen, die Sie dahingehend setzen können. Im Zentrum des Klimagartens steht immer das Wasser und der Boden . Deswegen wird Regenwasser in einer Regentonne oder Zisterne gesammelt und anschließend an die Wurzeln gebracht. Auch ein kleiner Gartenteich ist schön und bietet Insekten und Vögeln einen Lebensraum. Hügel- und Hochbeete, Senken und Trockenmauern gehören zum klimaangepassten Garten dazu. Kräuterbeete oder Kräuterschnecken haben viele Vorteile: Sie bereichern die Küche, ziehen Insekten an und brauchen oft nur wenig Wasser. Der klassische Rasen hat im Klimagarten nicht viel Platz, an seine Stelle tritt eine Bienenweide, die uns mit ihren Blüten viele Monate Freude bereitet. Auch bei Wegen und Sitzplätzen versucht man, so wenig Fläche wie möglich zu versiegeln. Denn nur ein offener Boden lässt Regenwasser zu und speichert dieses auch. Im Gemüsegarten versucht man, Pflanzen so auszuwählen, dass die Ernte nicht in die Sommertrockenheit fällt. Frühe oder späte Sorten mit tiefen Wurzeln sind das Gemüse der Wahl. Eine gesunde Artenvielfalt in den Beeten hält Schädlinge fern und Gründüngung verbessert die Bodenstruktur für die nächste Gartensaison.Kleiner Beitrag, große WirkungEntdecken Sie alles für Ihren Klimagarten wie verschiedene Pflanzen, alles zur Regenwassernutzung und vieles mehr.
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Mit einem Dünenweg Urlaubsfeeling in den Garten holen
Holen Sie sich ein Stück Urlaub von der Küste in den eigenen Garten mit einem klassischen Dünensteg. Er ist vor allem schnell gebaut, denn seine Konstruktion kommt ohne klassisches Fundament aus. So ein Holzsteg ist einfach ein lebendiges Gartenmöbel, das nicht nach Perfektion strebt. Warum also sollte diese Art von Gartenpfad den Urlaubsregionen an der Nordsee vorbehalten bleiben? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Nordseefeeling in Ihren Garten holen. Bei der Planung eines Dünenpfades ist Kreativität gefragt, denn einen Dünenweg kann man nicht kaufen, man muss ihn bauen. Und deshalb sieht auch jeder Dünenweg anders aus. Allen gemeinsam sind jedoch ein befestigter Untergrund, stabile Lagerhölzer und eine Lauffläche aus feuchtigkeitsresistentem Holz. Und genau das ist wichtig, denn der Holzweg liegt Jahr für Jahr im Garten und ist den Kräften der Natur (fast) schutzlos ausgeliefert. Eine ganze Reihe handfester Vorteile macht den Dünenweg für unsere Gärten besonders attraktiv: Die Belastung beim Begehen verteilt sich auf eine große Fläche, sodass der Boden nur wenig verdichtet wird. Außerdem erleichtert die erhöhte Lage den Überblick im Beet und man holt sich auf dem Holzsteg keine schmutzigen Pfoten. Und natürlich sieht der Holzsteg auch noch gut aus.Natürlich schön - Holzweg im GartenMaterialauswahl Das Lagerholz , auf dem der Weg aufliegt, sollte auf jeden Fall ein heimisches Hartholz sein, denn diese Ebene soll vor allem dauerhaft stabil sein. Für den Belag darüber, also die Trittfläche, gilt das gleiche wie für Holzdecks: Tun Sie sich etwas Gutes! Die Terrassendiele ist hier hohen Belastungen ausgesetzt, deshalb raten wir dringend von unbehandelten heimischen Nadelhölzern ab. Hier wäre der Pflegeaufwand vergleichsweise hoch. Kaufen Sie lieber Douglasie, Robinie oder Eiche. Eine gute, aber vergleichsweise teure Alternative sind Bangkirai und andere Tropenhölzer aus zertifiziertem Anbau.Was bei der Planung Ihres Dünenwegs beachtet werden sollteAlternative WPC Auch wenn es auf den ersten Blick dem Gedanken eines natürlichen und ökologischen Weges widerspricht: WPC - also das bekannte Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff - wäre eigentlich das ideale Material für einen Dünenweg. Unzerbrechlich, völlig unempfindlich gegen Nässe und in vielen Designs und Farben erhältlich. Zumindest für die Lagerhölzer eine tolle Option.Die Fundamentsteine Nicht vergessen: Jeder Dünenweg hat ein Minifundament aus Stein. Denn die Lagerhölzer liegen unten auf kleinen Betonplatten oder noch besser auf speziellen Fundamentsteinen . Sie verhindern den Kontakt mit dem feuchten Boden, helfen kleine Niveauunterschiede auszugleichen und sorgen für eine gute Belüftung im Untergrund.Werkzeug Maßband , Wasserwaage , Zollstock , Richtscheit , ggf. Laser Markierungsspray oder Erdnägel plus Maurerschnur Schaufel , Spaten & Co Kapp-, Zug- und Gehrungssäge Akkuschrauber (2x) Schlagbohrmaschine Bohrer , Bits , Senker, Dübel Schleifgerät Material Terrassendiele nach Wahl Lagersteine Hackschnitzel (Sackware) oder Unkrautvlies Kleine Betonplatten oder Lagersteine; alternativ: Punktfundamente Unterkonstruktions-Auflagepads WinkelverbinderSchritt für Schritt zum DünenwegDer erste Schritt besteht darin, den Verlauf des Dünenpfades zu markieren. Das kann mit Markierungsspray oder ganz klassisch mit Erdnägeln und Maurerschnur geschehen. Ist das Gelände eben oder müssen Höhenunterschiede ausgeglichen werden? Und ist der Boden überall gleich tragfähig? Wenn alles passt - Material einkaufen, mit nach Hause nehmen und zur Baustelle schleppen. Gemeinsam arbeitet es sich leichter.1. Vorab die PlanungDer Boden unter dem Dünenweg muss gegen Unkraut, Brombeeren & Co. gesichert werden. Dies kann mit einer Schicht Hackschnitzel und/oder einem stabilen Unkrautvlies geschehen. Anschließend werden die Lagersteine verlegt, auf denen später die Lagerhölzer liegen. Eine zugeschnittene Holzlatte als wiederverwendbarer Abstandhalter ist dabei sehr hilfreich. Die Platten oder Lagersteine werden mit der Wasserwaage genau ausgerichtet. Jeder Fehler, der sich hier einschleicht, lässt den Weg später schief erscheinen.2. Untergrund & Lagersteine vorbereitenNun werden die Lagerhölzer auf die Steinplatten gelegt, genau ausgerichtet und nach unten hin mit Pads aus Recyclingmaterial (schwarzes Kunststoffgranulat) gepolstert. Ist der Dünenweg länger als die Lagerhölzer, werden diese mit Flachverbindern verbunden. An den beiden Enden der Strecke werden die rechten und linken Lagerhölzer mit einer Querlatte und Winkelverbindern zu einem Kasten verbunden. Die Ausrichtung nochmals genau mit Wasserwaage und Richtscheit kontrollieren, dann die Lagerhölzer mit den Fundamentplatten mit Dübeln verbinden. Vorbohren nicht vergessen.3. Lagerhölzer montierenDamit alle Dielen genau gleich lang sind, bauen Sie sich einen provisorischen Anschlag im passenden Abstand an Ihre Kapp- und Gehrungssäge. Gut beraten ist, wer die Dielen so gekauft oder geplant hat, dass möglichst wenig Verschnitt anfällt. Beim Sägen die persönliche Schutzausrüstung ( Augen- und Gehörschutz ) nicht vergessen.4. Dielen zusägenNun werden die Bretter verschraubt. Die erste Diele muss besonders sauber eingesetzt werden. Auch hier darf das Vorbohren nicht vergessen werden. Da es sich hierbei um eine reine Fleißarbeit handelt, empfehlen sich drei Tricks: Ein passend zugeschnittenes Kantholz als Abstandshalter zwischen den Dielen verhindert, dass man bei jeder Diele die Abstände neu ausmessen muss. Zum Vorbohren einen zusätzlichen Akku-Bohrschrauber verwenden, damit man nicht ständig das Werkzeug im Bohrfutter wechseln muss. Last but not least: Ein Helfer, der die Schrauben auf der anderen Dielenseite mit dem eigenen Werkzeugsatz parallel setzt, ist wieder einmal Gold wert.5. Dielen verschraubenKonstruktiver Holzschutz Schon beim Bau werden die Weichen gestellt, wie lange Ihr Dünenweg halten wird: Konstruktiver Holzschutz ist enorm wichtig. Grundsätzlich gilt, dass das Holz nicht dauerhaft mit Wasser in Berührung kommen darf. Alle Holzflächen müssen hinterlüftet sein, damit sie nach Regen schnell wieder abtrocknen können. Auch Edelstahlschrauben sind Pflicht, um schleichender Korrosion vorzubeugen.Dünenweg aus Holz - was Sie noch wissen sollteWarum nicht gleich Betonplatten verwenden? Die emotionalen Argumente für einen Holzweg sind zahlreich, aber es gibt auch ganz handfeste Vorteile gegenüber Beton: Die Energiebilanz heimischer Harthölzer ist deutlich besser als die von industriell hergestelltem Zement und Beton. Holz passt besser in einen naturnahen Garten als Kunststein. Und wenn mal etwas ausgebessert werden muss, ist das bei Holzflächen im Gegensatz zu Beton im Handumdrehen erledigt.Die Oberfläche der Dielen Die Oberflächenstruktur der Dielen kann frei gewählt werden. Der Abstand der Rillen auf der Oberfläche (schmal oder breit) hat in erster Linie eine optische Wirkung. Die Rutschfestigkeit wird dadurch nur unwesentlich beeinflusst. Die klassischen Dünenwege an der Nordsee haben überhaupt keine Rillen, sondern eine glatt gehobelte Oberfläche.Entdecken Sie noch mehr DIYs, die Ihren Garten definitiv verschönern und für viel Entspannung und Ruhe sorgen.
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Löcher in verschiedene Materialien bohren
Bohren ist eine der häufigsten Arbeiten im Haus. Ob Sie Möbel zusammenbauen, Schränke aufhängen oder eine Reparatur durchführen möchten, eine Bohrmaschine und passende Bohrer sind bei diesen und ähnlichen Tätigkeiten unverzichtbare Helfer. Vor allem in Kombination mit Dübeln lassen sich damit auch sehr schwere Elemente auf fast jedem Untergrund sicher verankern. Das Bohren eines Lochs ist eigentlich keine Zauberei - kann aber durchaus zu einer kniffligen Aufgabe werden. Wenn Sie falsches Werkzeug verwenden oder ein ungeeignetes Bohrverfahren für das Material anwenden. Dann kann das Bohrloch ausleiern, die Fliese zerspringen oder sogar der Bohrer brechen. Darum zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, welcher Bohrer für welches Material geeignet ist und wie Sie beim Bohren verschiedener Materialien vorgehen müssen.Ein Bohrer enthält oft wichtige Informationen zur Materialzusammensetzung in seinem Schaft. Chrom-Vanadium-Stahl (CV) ist weit verbreitet und bietet verbesserte Härte durch das beigemischte Chrom und erhöhte Zähigkeit durch das Vanadium. Carbonstahl (C-Stahl) ist sehr scharf und stabil und eignet sich hervorragend für die Holzbearbeitung. Bohrer für anspruchsvolle Aufgaben bestehen oft aus HSS. Das Kürzel HSS leitet sich aus dem englischen Begriff „High Speed Steel“ ab. Im Deutschen ist der Werkstoff als „Schnellarbeitsstahl“ bekannt. HSS hat den Vorteil, dass er auch bei Temperaturen von knapp 600 Grad Celsius seine Härte behält. Dadurch erlaubt er mehr als die dreifache Schnittgeschwindigkeit gegenüber konventionellem Werkzeugstahl. Ein wichtiger Faktor für die Leistung eines Bohrers ist dessen Verbindung mit der Maschine. Verwenden Sie gängige Werkzeugaufnahmen wie den Zylinderschaft zum Einspannen oder den Sechskant zum Einstecken in einen Bohrschrauber. Profis bevorzugen SDS und SDS Plus, da der Bohrschaft genutet ist und somit eine ideale Kraftübertragung bei werkzeuglosem Bohrerwechsel ermöglicht wird. Eine stabile Sitzposition ist für eine effektive Kraftübertragung unerlässlich. Für jedes Material der richtige BohrerHolzbohrer sind an ihrem Dorn an der Werkzeugspitze erkennbar. Der Dorn fixiert den Bohrer im Holz und ermöglicht es den beiden Schneiden, den Rand der Bohrung auszufasern. Dadurch wird das Bohrloch glatt und präzise.Steinbohrer und Betonbohrer meistern ihre anspruchsvolle Aufgabe mithilfe einer Hartmetallspitze und einer durchdachten Spiralnut. Letztere sorgt dafür, dass das Bohrmehl problemlos abtransportiert wird und das Bohrloch nicht verstopft.Versierte Handwerker bearbeiten mit Metallbohrern Eisen, Kupfer, Messing und sogar Stahl. Die runde Spiralform mit den beiden scharfen Schneiden eignet sich aufgrund ihrer Form auch zum Bohren in harten Kunststoffen.Der Universalbohrer ist ein zuverlässiges Multitalent, das sich für verschiedene Materialien eignet. Er ist mit einer Hartmetallspitze ausgestattet, ähnlich wie der Steinbohrer. Der Universalbohrer ist die beste Wahl, wenn eine Materialmischung durchbohrt werden soll.Schälbohrer finden vor allem in der Blechverarbeitung Anwendung. Mit ihrer kegelförmigen Schneide ermöglichen sie das Ausbohren von Zwischendurchmessern in beliebiger Größe. Dabei ist jedoch stets präzises Messen erforderlich, um ein zu starkes Abtragen des Materials zu vermeiden.Obwohl der passende Bohrer fast genauso wichtig wie die Maschine ist, sollte auch diese entsprechend ausgewählt werden. Die meisten (Akku-)Bohrschrauber und kleineren Handbohrmaschinen liefern eine regelbare Drehbewegung, die über ein Mehrganggetriebe wählbar ist. Gebohrt wird im höchsten Gang. Schlagbohrmaschinen besitzen eine abschaltbare Schlageinrichtung für viele kurze Schläge. Die Schlagenergie wird vom Anpressdruck des Anwenders bestimmt. Ein Bohrhammer erzeugt wenige, aber starke Schläge und ersetzt den Anpressdruck des Anwenders durch einen pneumatischen Antrieb. Dadurch liefert er eine hohe Einzelschlagenergie und ist die ideale Methode zum Bohren in Beton .Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, überprüfen Sie mit einem Ortungsgerät, ob sich Leitungen in der Wand befinden. Ein kurzes Klopfen verrät Ihnen außerdem, was Sie vor sich haben. Dumpfe Töne gehen meist von einer Massivwand aus Beton oder Stein aus, hohle Geräusche von Gipskarton. Wählen Sie dann den richtigen Bohrer aus und markieren Sie die Lochtiefe (für Dübel ca. Dübellänge plus -Durchmesser). Nehmen Sie einen sicheren Stand ein und legen Sie los! Beim Bohren in Stein oder Beton ist es wichtig, den Bohrer unter Drehung herauszuziehen, um ungewolltes Steckenbleiben zu vermeiden. Außerdem wird durch das Herausziehen unter Drehung verhindert, dass das Bohrloch durch Verkantung ausbricht. Nach dem Bohren sollte das Bohrloch mit einer kleinen Bürste von Rückständen gereinigt werden.Für jedes Material die richtige VorgehensweiseFür Bohrungen in weicheren Wandbaustoffen wie Ziegel, Porenbeton, Trockenbauplatten, Sandstein und anderen mineralischen Baustoffen können Sie einen keilförmigen Steinbohrer mit eingelöteter Hartmetallspitze verwenden. In härteren Materialien wie Vollziegel, Klinker und Kalksandvollsteinen benötigen Sie jedoch ein Schlagwerk und einen Betonbohrer mit hammerfester Hartmetallspitze. Für Betonwände und –decken verwenden Sie am besten einen pneumatischen Bohrhammer mit passendem Hammerbohrer. Es gibt mittlerweile auch Modelle mit Akkuantrieb. Tipp: Bei Deckenbohrungen können Sie einen leeren Joghurtbecher unter dem Bohrloch platzieren, um das Bohrmehl aufzufangen. Beginnen Sie Bohrungen in der Wand immer mit abgeschaltetem Schlagwerk und geringer Drehzahl. Erhöhen Sie die Drehzahl erst, wenn der Bohrer festen Halt hat. Wenn Sie keinen Bohrfortschritt erzielen, schalten Sie das Schlagwerk ein. Wenn Sie immer noch nicht weiterkommen, besteht die Wand vermutlich aus Beton und nur ein Bohrhammer kann helfen. Beachten Sie: Wenn kein Bohrmehl aus dem Loch gefördert wird, haben Sie höchstwahrscheinlich einen Metallträger oder eine Armierung getroffen. In diesem Fall sollten Sie eine andere Befestigungsposition suchen.Bohren in SteinSpezielle Glas- und Fliesenbohrer haben eine exakt geschliffene, lanzenförmige Hartmetallplatte. Um ein Abrutschen beim Anbohren zu vermeiden, sollte der Bohrpunkt vorsichtig gekörnt werden. Alternativ kann auch Krepp-Klebeband oder Heftpflaster auf die zu bohrende Stelle geklebt werden. Für perfekte Löcher mit sauberen Rändern in Fliesen, Feinsteinzeug, Naturstein und anderen harten Steinwerkstoffen sind jedoch nur diamantbesetzte Bohrwerkzeuge geeignet. Während der Bohrung ist es wichtig, den Bohrer kontinuierlich zu kühlen, um Beschädigungen und das Durchglühen des Kopfes zu vermeiden. Diamant-Nassbohrer müssen mit Wasser gekühlt werden. Diamant-Trockenbohrer können mit Kühlmittel gefüllt werden. Um außerdem die Belastung auf den Bohrkopf zu verringern, verwenden Sie einen Akku-Schrauber. Dieser erreicht geringere Drehzahlen als eine Bohrmaschine. Spannen Sie erst nach dem Durchbohren der Fliese den zum Wandbaustoff passenden Bohrer ein. Beachten Sie: Bei Diamantbohrern darf keinesfalls die Schlagbohrfunktion verwendet werden.Bohren in Keramikfliesen und GlasDamit inhomogene Holzwerkstoffe beim Durchbohren entlang der Faser nicht ausreißen, besitzen Holzbohrer Außenschneiden. Diese kappen die Fasern am Bohrlochrand, bevor sich die Hauptschneiden ins Material arbeiten. Für Löcher bis 12 Millimeter Durchmesser empfiehlt es sich, mit maximaler Drehzahl zu bohren, um besonders glatte Wandungen und scharf abgegrenzte Ränder zu erhalten. Tipp: Wenn Sie das Holz vollständig durchbohren müssen, legen Sie eine Unterlage aus Restholz darunter. Dadurch vermeiden Sie das Ausreißen von Fasern auf der Unterseite. Um den Schraubenkopf im Holz zu versenken, bohren Sie das Loch etwas tiefer und drehen anschließend die Schraube vollständig ins Material. Wenn Sie senkrecht bohren möchten, aber keinen Bohrständer zur Hand haben, können Sie einen Schreinerwinkel verwenden, um das Ziel anzupeilen.Bohren in HolzFür Sacklöcher oder Aufnahmebohrungen für Topfscharniere in Möbeln verwenden Sie am besten einen Forstnerbohrer mit Bohrkronen bis 100 mm. Dieser Spezialbohrer hat nur eine kurze Spitze und kein Bohrgewinde. Das Loch entsteht durch spanabhebende Schneiden, die seitlich um die Spitze herum angeordnet sind. Verwenden Sie den Forstnerbohrer in einer Tischbohrmaschine oder einer Handbohrmaschine im Bohrständer, um eine exakt senkrechte Bohrung zu erzielen. Bohren Sie mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck in Etappen. Im Extremfall kann das benachbarte Holz verbrennen und dunkel werden.Wenn Sie bei einem Vorhaben ein kleines Bohrloch in einer größeren Sackbohrung herstellen müssen, bohren Sie zunächst den größeren Durchmesser. Dadurch kann der kleine Bohrer ohne Probleme in der Mitte greifen. Umgekehrt ist das schwieriger, da die Spitze des Bohrers keinen Halt findet. Es gibt jedoch eine Lösung: Bohren Sie das Loch in der entsprechenden Größe in eine Zulage aus Restholz und verwenden Sie diese als Schablone. Die Schablone führt dann den Forstnerbohrer von außen. Für Durchgangsbohrungen und Vorbohren von Sparren und Pfetten empfiehlt es sich, einen Schlangenbohrer zu verwenden, wenn das Loch nicht nur groß, sondern auch tief sein muss. Der Bohrer hat eine spiralförmige Spitze, die eine präzise Platzierung ermöglicht und ein schnelles, splitterfreies Eindringen in das Werkstück gewährleistet. Die spezielle Schlangenspirale sorgt für einen hohen Bohrfortschritt und einen guten Abtransport der Späne. Es ist ratsam, mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck zu bohren.Um ein schräges Loch zu bohren, bohren Sie die Stelle zunächst senkrecht an. Dadurch findet der Bohrer Halt und Sie können die Maschine in den gewünschten Winkel bringen.Metallbohrer haben an der Spitze eine kegelförmige Form und besitzen zwei scharfe Schneiden. Beim Bohren von Metallen sollte grundsätzlich eine niedrige Drehzahl verwendet werden. Zusätzlich sollte die Bohrstelle und der Metallbohrer während des Bohrens mit Wasser, Schneidöl, Bohrmilch oder notfalls auch mit Nähmaschinenöl gekühlt werden. Vor dem Bohren in Metall sollten Sie die Bohrstelle ankörnen . Dadurch greift die Bohrerschneide besser und rutscht nicht ab. Zusätzlich sollten Sie die zu bearbeitenden Werkstücke gut einspannen, um Verletzungen zu vermeiden. Nach der Bearbeitung sollte die Späne entfernt werden, insbesondere scharfe Kanten, Auffaserungen oder Splitter. Das Werkstück sollte entgratet werden. Eine Feile mit feinem Hieb ist dafür geeignet. Kegelbohrer sind ideal für das Bohren von Kunststoffen wie Acrylglas. Der einschneidige Aufsatz verhindert zuverlässig, dass das Material an der Unterseite ausreißt. Alternativ können Sie auch einen Stahlbohrer verwenden. Es empfiehlt sich jedoch, diesen zuvor kurz in Beton zu bohren, um ihn abzustumpfen. Dadurch arbeitet er in Plexiglas problemloser.Bohren in Metall und KunststoffBohren Sie Kunststoffe immer mit wenig Druck und bei geringer Drehzahl . Dadurch entsteht möglichst wenig Reibungshitze. Als Kühlmittel reicht normales Wasser mit ein wenig Spülmittel, das Sie auf die Bohrwendel auftragen. Die beim Bohren in Plexiglas entstehenden matten Riefen werden mit etwas Öl wieder klar. Beachten Sie: Wenn der Span krümelig ist, war die Drehzahl zu hoch. Ein verschmolzener Span deutet auf eine zu geringe Drehzahl oder zu schwachen Vorschub hin.Für jede Bohrung das richtige ZubehörWenn Sie Löcher in Holz bohren müssen und ein Forstnerbohrer nicht ausreicht oder wenn Sie große Durchmesser in anderen Materialien wie Mauerwerk bohren müssen, können Lochsägen oder Bohrkronen helfen. Bohrkronen sind meist hartmetall- oder diamantbestückt, sehr stabil und präzise und eignen sich für den Schlagbohr- oder Hammerbetrieb bei sehr harten Baustoffen. Beachten Sie jedoch, dass Sie für jedes Maß eine eigene Krone benötigen. Die Zahnung der Lochsägen mit wechselbaren Sägekränzen ist in der Regel für die Bearbeitung von Weichholz gedacht. Es gibt jedoch auch solche aus HSS-Bimetall (HSS = High-Speed-Steel, Schnellarbeitsstahl), hartmetall- oder diamantbetreuten Lochsägen für Kunststoffe, hartes Holz und Metall sowie für Stein und Keramik.Bohren mit großen DurchmessernGrößere, frei wählbare Durchmesser können mit Kreisschneidern hergestellt werden. Wenn dies nicht ausreicht, verwenden Sie eine Oberfräse , die Sie mit einem Fräszirkel führen. Bohren Sie auch bei großen Durchmessern mit nicht zu hoher Drehzahl und geringem Anpressdruck . Gegebenenfalls muss die Säge mit Leitungswasser oder Schneidöl gekühlt werden.Praktische Helfer beim BohrenEntdecken Sie alles für Ihr nächstes Vorhaben oder lernen Sie fünf Dübelarten kennen, die Sie bei Ihren nächsten Bohrarbeiten brauchen könnten.
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Krocket-Spiel mit Tierfiguren für mehr Spielspaß
Gestalten Sie zunächst kreativ die Papp-Schablonen. Sägen Sie dann die Tierfiguren aus Sperrholz aus und bemalen Sie sie bunt. So entsteht ein selbstgemachtes Krocket-Spiel für Kinder. Auch Erwachsene haben bestimmt ihren Spaß an diesem Outdoor-DIY. Unsere Anleitung erklärt alles Schritt für Schritt. Kinder spielen gerne Krocket im Garten, herkömmliche Drahttore sind jedoch optisch langweilig. Selbstgestaltete Hindernisse machen viel mehr Freude und deshalb zeigen wir Ihnen in diesem einfachen DIY wie Sie ein eigenes Set aus Sperrholz bauen und anschließend bunt lackieren können. Der Entwurf der Schablonen bietet unbegrenzte kreative Möglichkeiten. Für die Erstellung der Tierfiguren und Schläger ( siehe Zeichnung ) benötigt man lediglich das, was auch für das Krocket-Spiel erforderlich ist: ein wenig Geschick und Geduld.DIY Krocket-Spiel mit TierfigurenMaterial 1 x Multiplex 15-mm-Zuschnitt 140 cm x 35 cm 1 x Sperrholz Pappel, A5, 4 mm 1 x Rahmenholz gehobelt, 250 cm x 5,4 cm x 5,4 cm 5 x Rundstab, Buche, 100 cm x 20 mm 1 x Rundstab, Buche, 100 cm x 5 mm 5 x Holzkugel, 7 cm Durchmesser (aus einem Bastelfachgeschäft) 1 x Robline Leine Classic, 15 m Rolle 1 x Holzleim wasserfest Swingcolor Buntlack seidenmatt für innen + außen – verschiedene Farben nach Wahl 1 x Swingcolor Universal Holzlasur farblos Werkzeug Stichsäge mit Sägeblatt speziell für Kurvenschnitte Kapp- & Gehrungssäge Japansäge Akkuschraubbohrer Forstnerbohrer 20 mm Holzbohrer 5 mm Zollstock Bleistift Schleifpapier Pinsel Schere Hammer Klebeband/Tape Papier/Karton für Tierschablonen FeuerzeugWas Sie benötigen1. Schablonen zeichnen und übertragen Zunächst werden die Tierfiguren auf Papier oder Karton übertragen und ausgeschnitten. Anschließend positionieren Sie die Schablonen auf dem Multiplex-Zuschnitt und übertragen die Konturen mit einem Bleistift.Die Bauanleitung2. Tierfiguren aussägen Mit der Stichsäge sägen Sie entlang der Linien alle Figuren aus. Verwenden Sie hierfür ein spezielles Sägeblatt für Kurvenschnitte. Anschließend übertragen Sie die Ohren des Elefanten und die Flügel des Flamingos paarweise auf das Sperrholz und sägen sie mit der Stichsäge aus. Glätten Sie danach alle Kanten der Holzteile mit Schleifpapier und runden Sie die Spitzen ab.3. Schläger vorbereiten, Teil 1 Als nächstes sägen Sie fünfmal jeweils 10 cm lange Stücke vom Rahmenholz (5,4 x 5,4 cm) mit der Kapp- & Gehrungssäge ab.4. Schläger vorbereiten, Teil 2 Nun nehmen Sie die Rundstäbe. Wir zeichnen mit Zollstock und Bleistift auf den fünf 20-mm-Rundstäben je 60 cm und auf dem 5-mm-Rundstab fünfmal 5 cm ein. An den Markierungen sägen Sie mit der Japansäge und danach werden alle Kanten mit Schleifpapier geglättet.5. Stab und Schläger vereinen Zurück zu den fünf Rahmenholz-Zuschnitten, die später zum Kopf des Krocket-Schlägers werden. Nun markieren Sie eine Bohrmarkierung von Kante zu Kante (mittig) gemäß der Zeichnung . Anschließend fräsen Sie mit einem 20 mm Forstnerbohrer ein 30 mm tiefes Loch. Die Kanten werden geglättet und ein 20 mm Rundstab-Zuschnitt wird mit Holzleim ins Bohrloch eingefügt und verleimt.6. Seitlich Löcher in den Schläger bohren Gemäß Schritt 5 der Zeichnung, zeichnen Sie als nächstes die seitliche Bohrmarkierung ein und bohren ein 30 mm tiefes Loch mit einem 5 mm Holzbohrer. Um die Bohrtiefe von 30 mm zu erreichen, können Sie den Bohrer mit einem Zollstock und etwas Tape markieren.7. Löcher und Kanten glätten, Schläger fixieren Die Bohrlöcher sollten nun mit Schleifpapier geglättet werden. Anschließend wird ein 5 mm Rundstabzuschnitt mit Holzleim in das Bohrloch gesteckt und mit einem Hammer eingeschlagen. Dadurch wird verhindert, dass sich das Rahmenholzstück beim Spielen vom Rundstab löst. Das überstehende Ende des Rundstabes wird mit einer Japansäge bündig abgesägt und mit Schleifpapier glattgeschliffen.8. Jetzt wird es bunt! Bemalen Sie nun alle Teile der Tierfiguren, Schläger und Holzkugeln mit Buntlack. Nach dem Trocknen lasieren Sie die frei gebliebenen Flächen mit farbloser Universallasur, um sie witterungsbeständig zu machen.9. Schwänzchen aus Leine basteln Als nächstes geht es um die Schwänze von Zebra, Giraffe und Elefant. Machen Sie einen Knoten ein paar Zentimeter vom Ende entfernt und schneiden es mit einer Schere ab. Die Länge wird an das jeweilige Tier angepasst. Das längere Ende wird mit einem Feuerzeug verschweißt und das andere Ende wird aufgetrennt. Die Schwänzchen aus Leine können farbig getönt werden mit verdünntem Buntlack, der passend zu den Tieren ausgewählt wird.10. Tierfiguren finalisieren Um die vorbereiteten Schwänzchen zu montieren, bohren Sie mit einem 5 mm Holzbohrer ein Loch, das 1 cm tief ist, in das Hinterteil der Tierfigur (Giraffe und Zebra). Danach geben Sie ein paar Tropfen Holzleim in das Loch und stecken das Leinenstück hinein.Und fertig ist das bunte Krocket-Spiel! Zum Schluss kleben Sie die vorbereiteten Sperrholzteile (Ohren und Flügel) mit Holzleim beidseitig auf den Elefanten und den Flamingo. Lassen Sie alles gut trocknen. Und schon ist das DIY Kricket-Spiel fertig. Viel Spaß beim Nachmachen!Entdecken Sie noch mehr DIYs für draußen wie die Kugelbahn aus Rohren oder eine farbenfrohe Fußmatte.
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Entdecken Sie alles zum Thema Plotten
Unter DIY-Enthusiasten ist das Plotten schon lange ein großer Spaß und zugleich auch eine Arbeitserleichterung. Doch was ist eigentlich Plotten und wie funktioniert ein Plotter? Wir zeigen Ihnen, was es mit den Schneideplottern auf sich hat und geben Ihnen viel Anregung für Ihr nächstes Vorhaben.Beim Plotten werden Schriftzüge oder Bilder zum Beispiel aus Vinylfolie ausgeschnitten, die dann auf Textilien wie T-Shirts, Kappen oder Taschen gebügelt oder mit einer Transferpresse aufgebracht werden können. Sie können auch mit anderen Materialien wie Filz, Papier, Holz, Glas, Porzellan oder Tapeten DIYs umsetzen. Gestalten Sie zum Beispiel selbstgemachte Karten, kreieren Sie Wandaufkleber oder stellen Sie Labels für Aufbewahrungsboxen her. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so ziemlich alles kann geplottet werden.Was ist Plotten?Der Plotter sieht aus wie eine Drucker, macht im Prinzip auch etwas Ähnliches. Statt Farbe auf Papier zu drucken, schneidet er Muster oder Bilder aus einer Folie oder Papier aus. Zudem kann er auch mit geeigneten Stiften bestimmte Motive auf das Material zeichnen. Im Prinzip fährt er bestimmte Koordinaten mit einem Messer oder Stift ab. Deshalb muss der Plotter genau wissen, wo er schneiden soll und wo nicht. Diese Information ist aus normalen Pixelbildern nicht direkt ersichtlich, jedoch aus Vektordaten.Wie funktioniert Plotten?Solche Vektordaten, also das fertige Muster, können entweder vorher selbst erstellt (mit Adobe Illustrator, InkScape, oder anderen), als SVG Datei exportiert und in die Plotter Software hochgeladen werden. Oder Sie arbeiten direkt im Programm oder der App vom Plotter Hersteller und können dort aus vorgefertigten Mustern wählen bzw. Ihre eigenen gestalten. Der Plotter schneidet dann exakt an den vorgegebenen Punkten entlang. Mit einem geeigneten Werkzeug, bzw. bei filigranen Arbeiten mit einer Transferfolie, wird das Muster oder der Schriftzug von der Folie gelöst und kann dann auf das gewünschte Material oder einen Untergrund gegeben werden. Bei Stoffen arbeitet man zum Beispiel mit einer Aufbügelfolie und einer geeigneten Transferpresse, aber dazu später mehr.Im BAUHAUS Sortiment finden Sie zwei dieser intelligenten, professionellen Schneide- und Zeichengeräte, sowie ein umfangreiches Angebot an Zubehör.Der PlotterDer Cricut Maker 3 gibt Ihnen die Freiheit, jedes erdenkliche DIY Vorhaben zu verwirklichen. Der vielseitige Schneideplotter kann über 300 Materialien zuschneiden - von feinem Stoff und Papier bis hin zu schweren Spanplatten, Leder, Balsaholz und vielem mehr. Es stehen 13 Werkzeuge zur Auswahl, mit denen Sie mit professioneller Leistung und Präzision schneiden, falzen, schreiben, prägen, gravieren oder andere dekorative Effekte erzielen können. Cricut Maker 3Der Cricut Joy kann bis zu 50 Materialien schneiden, wie Flex- und Flockfolien, Vinylfolien, Karton, Papier und vieles mehr. Außerdem zeichnet er jede beliebige Form und schreibt in einer Vielzahl von Schriftarten und Strichstärken. So können Sie nach Herzenslust gestalten. Da der Cricut Joy so kompakt ist, lässt er sich überall hin mitnehmen und ist sofort einsatzbereit. Es können Motive bis 10,4 cm Breite verarbeitet werden. Für Flexibilität sorgt die einfache, kabellose Bluetooth® Verbindung zu Computer, Handy oder Tablet. Mit den Apps des Anbieters haben Sie Zugriff auf zahlreiche Vorlagen, die in weniger als 15 Minuten umgesetzt werden können.Cricut JoyWir bieten Ihnen eine Vielzahl an Zubehör wie Aufkleber , Papier , Bastelholz sowie Bastelfilz , Stifte zum Zeichnen und Schreiben und vieles mehr. Die wichtigsten Dinge wollen wir Ihnen aber noch ausführlicher vorstellen.Zubehör für den SchneideplotterNeben verschiedenen Aufsätzen (zum Gravieren, Schaffen von Falzlinien, Transferieren von metallischen Folien und mehr) bzw. Ersatzteilen für das Plotter-Messer gibt es spezielles Werkzeug , mit dem Sie Ihre Folie entgittern können. Denn der Plotter schneidet die Formen nur entlang der vorgegebenen Linien. Die überschüssige Folie müssen Sie nach dem Plotten von Hand entfernen. Dazu wird das Material außerhalb der gewünschten Form vorsichtig Schritt-für-Schritt abgezogen, ohne Hakenwerkzeug und Pinzette kommen Sie also nicht aus. Zum Plotter-Werkzeug >Plotter-WerkzeugDie Schneidematte hat ein gutes Haftvermögen und kann so bestimmte Materialien während des Schneidvorgangs halten. So verrutscht nichts und der Plotter kann den Vorgang ohne Fehler im Schnittmuster erledigen. Sie dient außerdem dazu, dass bei eher dünnen Materialien ein gewisser Widerstand für das Messer vorhanden ist. So schneidet der Plotter nicht ins "Leere" und das Papier oder der Stoff wird nicht gebogen. Achten Sie beim Kauf einer Schneidematte immer auf die geeigneten Materialien, die Sie draufgeben können. Zu den Schneidematten >SchneidematteVinylfolie ist eine der am häufigsten verwendeten Folien. Sie liegt auf einem Trägermaterial und kann normal geschnitten werden. Bei den Folien gibt es auch immer verschiedene Ausführungen, wie ablösbare Folie oder permanente Folie . Letztere ist dank des starken Klebers langlebiger und eignet sich unter anderem auch für den Außenbereich. Zu den Vinylfolien >VinylfolieDie Transferfolie, auch Übertragungsfolie, wird auf das geplottete Muster geklebt und das Design kann so auf die bestimmte Oberfläche, wie ein Klebetattoo, übertragen werden. Vor allem bei nicht zusammenhängende Schriftzüge oder Mustern kommt die Folie zum Einsatz, damit das Motiv im gleichen Abstand zueinander bleibt. Zu den Transferfolien >TransferfolieMit der Aufbügelfolie (auch Flexfolie) können Muster oder Schriftzüge ausgeschnitten und auf textilen Untergründen wie T-Shirts, Taschen, Polster und weiteren aufgebügelt werden. Das Schnittmuster muss vor dem Zuschnitt gespiegelt werden, wenn die Aufbügelfolie auf keinem Trägermaterial liegt und somit beim Entgittern falsch herum wäre. Für eine reibungslose und garantiert erfolgreiche Übertragung gibt es geeignete Transferpressen. Zu den Aufbügelfolien >AufbügelfolieMit der Transferpresse kann vor allem bei häufig gewaschenen Produkten sichergestellt werden, dass das Motiv auch wirklich haften bleibt und sich nicht schon nach dem ersten Waschgang ablöst. Mit der Transferpresse kann man die Temperatur genau einstellen, die Hitze gleichmäßig verteilen und so lange pressen, wie es nötig ist. Dabei ist es nicht so wichtig, wie stark gepresst wird, sondern dass die Pressfläche gleichmäßig auf dem Motiv aufliegt, damit sich der Kleber überall mit dem Stoff verbindet. Sogenannte Hitzeschutz Pressmatten schützen zusätzlich die Arbeitsfläche und erzielen einwandfreie Ergebnisse beim Pressen von Bügelfolien. Im Sortiment finden Sie zudem eine Transferpresse speziell für Tassen mit 350 bis 470 ml, welche mit einer Transferfolie Infusible Ink Muster aufdrucken kann. Die Oberfläche der Tasse ist dann glatt, denn diese spezielle Folie ist kein Aufkleber, sondern sorgt dafür, dass sich die Farbe mit der Keramikoberfläche verbindet. Zudem gibt es die große Transferpresse auch in Mini-Version für Ihre kleineren Vorhaben. Zu den Transferpressen >TransferpresseNun kommen wir auch schon zum Teil, wo wir Ihnen zeigen, was alles möglich ist mit diesen tollen Geräten. Die folgenden Bilder dienen vor allem als Inspiration für Sie und zeigen Ihnen verschiedene Materialien, auf denen geplottet werden kann. Plotten auf verschiedenen Materialien & OberflächenTextilien bedruckenAufkleber gestaltenPersonalisierte KartenIndividuelle Tassen und FlaschenWeitere Ideen zum PlottenHat Sie der Trend Plotten schon gepackt? Dann entdecken Sie alles zum Thema und leben Sie mit dem Plotter Ihre kreative Ader aus! Viel Spaß beim Gestalten.
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DIY Möbel aus Holz – Alles rund um den Möbelbau
Selbstgemachte Möbel sind individuell und erfüllen uns bei jedem Anblick mit Stolz. Denn genau hier sind Tränen, Blut und Schweiß hineingeflossen. Damit Ihr nächstes Möbelstück aus Holz auch zum Hingucker wird und garantiert den äußeren Einflüssen standhält, gibt es einiges zu beachten. Denn schon die Auswahl des Holzes macht einen wesentlichen Unterschied, wie langlebig Ihre DIY Holzmöbel sind. Deshalb zeigen wir Ihnen, worauf es beim Möbelbau ankommt, was Sie zusätzlich benötigen, einige DIY-Anleitungen und wie Sie die Möbel anschließend streichen und auf längere Sicht auch schützen und pflegen können. Durch die große Auswahl an verschiedenen Holzarten und Holzwerkstoffen kann es schnell mal überfordernd sein, wenn man sich für eine Sorte beim Einkauf entscheiden muss. Damit Sie nicht ratlos vor dem Holz-Sortiment stehen, zeigen wir Ihnen, welche Arten sich am besten für welche Möbelstücke eignen.Welches Holz eignet sich für den Möbelbau?Der größte Unterschied zwischen den beiden Arten liegt darin, dass Harthölzer viel stabiler und robuster als Weichhölzer sind. Daher eignen sich die meisten Sorten besonders für Möbel im Außenbereich , nichtsdestotrotz aber auch im Innenbereich. Wohingegen Weichholz fast nur für innen verwendet werden sollte. Ob eine Holzart nun als hart oder weich bezeichnet werden kann, hängt auch immer vom Standort ab, wo der Baum gewachsen ist. Bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen verändert sich auch das Wachstum der Bäume und somit auch die Struktur des Holzes. Hartholz: Hartholz ist fest und schwer aufgrund seines hohen Faseranteils und seiner engen Gefäßstruktur. Der Begriff wurde ursprünglich für Hölzer mit einer Darrdichte (durchschnittliche Rohdichte von trockenem Holz bei 0 % Holzfeuchte) über 0,55 g/cm³ verwendet. Das Holz ist aufgrund seines langsamen Wachstums dicht, hart und schwer zu bearbeiten. Buche, Eiche, Esche, Ahorn, Eibe Wenn ein Hartholz eine Darrdichte von mehr als 1 g/cm³ hat, so wird von Eisenholz , also besonders schwerem Holz, gesprochen. Diese Holzarten stammen aber meist aus den Tropen, wie Bergmahagoni, Persische Parrotie oder Bongossi. Weichholz: Im Unterschied zu Hartholz bezeichnet Weichholz leichteres Holz. Hiervon spricht man, wenn die Darrdichte unter 0,55 g/cm³ liegt. Grund für die weniger dichte Struktur ist der schnellere Wachstum der Bäume. Fast alle Nadelholzgewächse, Weide, Pappel, Linde, Kiefer, Fichte, BirkeHartholz vs. WeichholzBeim Massivholz, oder auch Vollholz genannt, werden Möbel aus einem Stück Holz gefertigt. Beliebte Massivholzarten sind beispielsweise Ahorn, Kirsche, Nussbäume, Eiche, Erle oder Esche, welche sich hervorragend für den Möbelbau eigenen. Da das Holz nicht behandelt wird und nur aus einem Stück besteht, kommt der Charakter vom Holz so richtig zur Geltung beim fertigen Möbelstück. Denn hier werden Äste, Farbunterschiede, Risse und Co. deutlich seh- und spürbar und verleihen dem Raum somit eine extra Portion Natürlichkeit. Wie der Name auch schon vermuten lässt, sind die Möbel aus Vollholz sehr massiv und robust und zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. MassivholzHolzwerkstoffe entstehen durch das Zerkleinern von Holz und das anschließende Zusammenfügen der Strukturelemente . Die Art des Holzwerkstoffs und seine Eigenschaften hängen dabei von der Größe und Form der Holzpartikel ab. Die Holzpartikel können entweder mit oder ohne Bindemittel oder durch mechanische Verbindungen miteinander verbunden sein. Im Gegensatz zu Vollholz verziehen sich Holzwerkstoffe dank ihrer Eigenschaften (zB. Zerfaserung, hoher Leimanteil, schicht- oder kreuzweise Faserung) meist weniger. Sie sind also bestens für den Möbelbau und zudem oftmals auch für den kleinen Geldbeutel geeignet. Wir zeigen Ihnen im Folgenden ein paar gängige Holzwerkstoffe:HolzwerkstoffeSind die günstige Variante für den Möbelbau. Hier zeichnen sich Unterschiede durch die Verleimung auf, welche die Tragfestigkeit der Platten beeinflusst. Die „stabilere“ Variante von Spanplatten, da sie biegesteifer sind. Sie werden als tragende Elemente im Möbelbau eingesetzt.Bestehen aus feinen Fasern und zersplittern nicht beim Zusägen. Sie haben eine feine Oberfläche und eigenen sich perfekt für den Bau von Möbeln. Sind Platten aus Schichtstoff und sehr robust, wodurch sie sich für den Möbelbau im Innenbereich, aber auch im geschützten Außenbereich eignen. Sind 3 bis 5 mm dick und werden überwiegend als Schubladenelemente oder als Rückwand beim Möbelbau verwendet. Sie sind leicht und stabil. Damit Sie nach der Wahl der Holzart gleich loslegen können, sollten die Platten und Leisten vorab zugeschnitten werden. Hier brauchen Sie die genauen Maße der einzelnen Teile, damit dann am Ende auch alles formschlüssig passt. Wenn Sie keine Stichsäge bzw. Kapp- oder Gehrungssäge Zuhause haben, dann können Sie sich das Holz auch ganz einfach und stressfrei bei BAUHAUS nach Ihren Wünschen kostenlos zuschneiden lassen. Damit Sie lästige Wartezeiten vermeiden, können Sie die Platten auch vorbestellen. Zum BAUHAUS Holzzuschnitt > Wenn Sie die Zuschnitte jedoch selber erledigen, dann achten Sie besonders auf Ihre Sicherheit und den geeigneten Arbeitsschutz !Holzzuschnitt nach MaßEs ist Zeit für ein DIY! Damit das Endergebnis dann auch ansehnlich wird und nicht schief dasteht, ist vor allem die Planung und die ein oder andere Skizze von Vorteil. Wenn Sie noch keine eigenen Vorstellungen von Ihrem nächsten Vorhaben haben, dann liefern wir Ihnen nun ein paar Inspirationen. Mit den Massiv Blox Blöcken- und Balkenelementen können Sie beispielsweise ganz einfach Ihr DIY umsetzen dank dem Baukastenprinzip. Aber auch ein Waschtisch aus Holz ist schnell gefertigt in wenigen Schritten und kann ganz individuell auf die Ansprüche in Ihrem Bad angepasst werden. Last but not least fehlt auch im Garten noch die perfekte Relaxliege , um sich nach den vielen DIYs zu erholen und mal so richtig die Seele baumeln zu lassen. Auch sie ist schnell gebaut und dank ihrer ergonomischen Form besonders komfortabel. Mehr kreative DIYs aus Holz >DIY Ideen für den MöbelbauPalettenmöbel selber bauen Seit einigen Jahren sind Palettenmöbel im Trend. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Europaletten gekonnt umbauen und richtig in Szene setzen können. Dabei benötigen Sie oftmals kein zusätzliches Holz und arbeiten rein mit der Palette selbst. Aber nicht nur für den Wohnbereich, auch im Garten können Palettenmöbel gekonnt eingesetzt werden. Vorausgesetzt die Möbel werden anschließend mit einem geeigneten Holzschutz versehen, damit das Holz den Witterungen nicht direkt ausgesetzt ist. Zu den DIYs Palettenmöbel > Upcycling Ideen Upcyclings schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn bei solchen DIYs bekommt ein altes oder ein Möbelstück, das Sie nicht mehr so schön finden, ein neues Leben . Entweder verändern Sie es komplett oder es verträgt nur einen neuen Anstrich – egal was Sie schlussendlich aus dem alten Objekt machen, beim Upcycling benötigt es immer eine gute Vorarbeit. Wir zeigen Ihnen in unseren DIYs, wie Sie einem alten Möbel- oder Dekostück wieder neues Leben einhauchen können. Zu den DIYs Upcycling >Auch vor dem Farb- und Holzschutz Regal kann es leicht überfordernd sein, wenn man sich im Vorhinein keine Gedanken um die Behandlung bzw. die Farbe der fertigen Möbel gemacht hat. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen und Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob Sie mit Lack, Lasur, Beize, Wachs oder Öl arbeiten wollen, zeigen wir Ihnen, was die verschiedenen Eigenschaften der genannten sind und wie sie das Holz verändern.Möbel aus Holz lasieren, lackieren, ölen, wachsen oder doch beizen?Lack: Lacke bieten zwar den besten Schutz, die natürliche Struktur des Holzes kommt jedoch nach einer Behandlung nicht mehr zum Vorschein. Jedoch können Sie sich hier, im Gegensatz zu den anderen Methoden, jede erdenkliche Farbe aussuchen, um Ihr Möbelstück zu lackieren. Wichtig vor der Farbgebung ist vor allem, dass die Oberfläche angeraut und gesäubert wird, damit der Lack später besser haften bleibt. Lasur: Lasuren pflegen das Holz und bringen auch gleichzeitig Farbe (Brauntöne oder andere Farben) auf das Möbelstück. Diese Art von Holzschutz dringt tief in das Holz ein, verschließt jedoch die Poren nicht und bildet somit einen Schutz von innen heraus. Dabei geht nichts vom natürlichen Looks des Holzes verloren, denn bei Lasuren sieht man auch nach der Behandlung noch Astlöcher, Risse und Co. Beize: Mit Beize kann einem Möbelstück Farbe in verschiedenen Brauntönen verpasst werden, ohne den Look der Oberfläche zu verdecken oder die Poren zu verstopfen. Allerdings brauchen Sie hier anschließend eine Lackschicht, da Beize allein keinen Schutz bietet. Achten Sie ebenfalls beim Arbeiten darauf, dass die Beize nicht in Verbindung mit Metall kommt, da sonst eine chemische Reaktion stattfindet. Es gibt auch spezielle Beizpinsel , damit sicheres Arbeiten gewährleistet werden kann. Wachs: Mit einem Tuch aufgetragen dringt Wachs zwar nicht so tief in das Holz ein, jedoch bietet es dank seiner härteren Konsistenz eine sehr gute Resistenz gegen Feuchtigkeit. Auch hier bleibt der natürliche Look bestehen und die Poren bleiben offen. Vor allem wenn Sie Bienenwachs nehmen ist dies ein unbedenklicher Holzschutz bei Möbeln für Kinder . Jedoch ist Wachs nicht allzu hitzebeständig und daher eher unter geschützten Terrassen bzw. Balkonen oder im Innenbereich zu empfehlen. Öl: Öle dringen ebenfalls bis in die tieferen Schichten ein und auch die Poren bleiben dabei offen. Mit einem Tuch aufgetragen werden sie langsam in das Holz eingearbeitet. Die Trocknungsphase dauert hier allerdings bedeutend länger als bei anderen Methoden. Jedoch bleibt auch hier die natürliche Oberfläche des Holzes erhalten und deutlich sichtbar. Öl bietet zwar einen zusätzlichen UV-Schutz für Gartenmöbel , jedoch muss die Anwendung regelmäßig wiederholt werden.Damit Ihre neuen Holzmöbel nun auch dauerhaft schön und lange beständig sind, ist vor allem der Schutz und die regelmäßige Pflege ein absolutes Muss. Vor allem im Außenbereich bei nassem Boden dringt die Feuchtigkeit ins Innere der Tische, Stühle und Co. Hier können Sie durch Kunststoff- oder Metallfüße Abhilfe schaffen. So wird ein Abstand zwischen dem Fuß und dem nassen Untergrund geschaffen und das Möbelstück steht nicht dauerhaft im Nassen. Ein guter Schutz ist vor allem, wie im letzten Punkt schon beschrieben, auch zusätzliche Beschichtung wie durch Öl, Wachs, Lack oder Lasur, welche oftmals äußere Einflüsse abschirmen. Für die regelmäßige Reinigung sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte für Holz geeignet sind und die Oberfläche nicht angreifen. Mehr zum Holzschutz >Pflege & Schutz von HolzmöbelnMit der richtigen Planung und ein paar Überlegungen sind Sie bestens vorbereitet für Ihr neues DIY Möbelstück aus Holz. Entdecken Sie dazu das große Sortiment von BAUHAUS und weitere Infos zum Thema.
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DIY Hundebett aus Holz selber bauen
Im Magazin passt! stellen wir in der Rubrik "Creator at Work" regelmäßig spannende Influencer und ihre Projekte zum Nachmachen vor. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie das DIY-Hundebett von Mara Pischl einfach und schön schlicht aus Holz selber bauen können.Viele Hunde schlafen auf einer schlichten Matte oder Decke. Mara Pischls Labrador-Hündin Leila tat dies bisher auch. Doch die gelernte Tischlerin hatte die Idee, Leila ein gemütliches Holzhundebett zu bauen. Zudem stand ein erhöht stehender Hundenapf auf ihrer Bau-Wunschliste. Mara beschloss, beide Projekte gleichzeitig zu realisieren. Mara liebt Holz und arbeitet mit Begeisterung in der Schreinerei ihres Vaters . Das Familienunternehmen in Röthenbach an der Pegnitz ist auf Sanierungen spezialisiert. Mara dokumentiert auf ihrem Instagram-Kanal @meetmybuildingsite ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag und präsentiert ihre DIY-Ideen, um mehr Frauen für das Handwerk zu begeistern. Besonders das Thema Upcycling hat es ihr angetan. Das DIY-Hundebett lässt sich natürlich an die Größe des Vierbeiners anpassen. Ob man die unbehandelte Optik bevorzugt oder das Bettchen abschließend ölt, lasiert oder bunt lackiert , kann jeder selbst entscheiden. Maras Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Bretter darauf, dass sie eben sind, dann lassen sie sich später besser verarbeiten.Gemütliches DIY Hundebett für Labrador LeilaMaterial Lärchenbretter, 300 x 14,5 x 2,7 cm, glatt gehobelt Multiplexplatte, Birke, 3000 x 1500 mm, Stärke: 21 mm Holzleim Rundstange 1000 mm, Durchmesser: 8 mm Spax-Schrauben 25 x 3,5 mm Spax-Schrauben 40 x 4,5 mm Gaffa Tape Optional: Hartwachsöl , Lasurpinsel Schutzbrille und Gehörschutz Werkzeug Kapp- und Gehrungssäge mit Universalblatt Stichsäge Hammer Akkubohrschrauber Forstnerbohrer Ø: 40 mm Holzbohrer Federzwingen Schraubzwingen Handschleifer Kork Handschleifpapier, Körnung P120 Zollstock Bleistift Zirkel Was Sie benötigen1. Bretter vorbereiten und verleimen Übertragen Sie die gewünschten Maße (Grundfläche des Bettes: 100 x 80 cm) auf die Lärchenbretter. Längen Sie die Bretter auf Maß ab (entsprechend der Grundfläche) und verleimen Sie sie im Anschluss zu zwei separaten Korpora. Fixieren Sie die Bretter mit Gaffa Tape für einen besseren Halt. Bewahren Sie die Holz-Abschnitte auf, da sie später noch benötigt werden. Tipp: Beim Arbeiten mit elektrischen Sägen ist das Tragen einer Schutzbrille Pflicht. Auch ein Gehörschutz ist empfehlenswert!Die Bauanleitung2. Rundstangen ablängen Die Alu-Rundstangen werden nun vorbereitet. Sie dienen als Verbinder und Abstandhalter. Dazu wird die ein Meter lange Rundstange mit der Kapp- und Gehrungssäge in etwa 10 cm lange Stücke geschnitten. Verwenden Sie ein Universalblatt, das auch Aluminium schneiden kann.3. Rundstablöcher anzeichnen und bohren Die Rundstablöcher in beiden Korpora werden nun mit einem Bleistift markiert. Anschließend werden die Rundstangen in die Löcher eingefügt. Danach bohren Sie mit einem Akkuschrauber und einem Holzbohrer (Ø 8 mm) an den markierten Stellen. Sobald alle Löcher fertig sind, klopfen Sie die Rundstangen vorsichtig mit einem Hammer in den oberen Korpus.4. Korpusse miteinander verbinden Den unteren Korpus vorbereiten und den oberen Korpus darauflegen, sodass sich die vorbereiteten Rundstablöcher in einer Linie befinden. Anschließend die Stäbe mit dem Hammer vorsichtig durch den oberen Korpus treiben. Den unteren Korpus erneut justieren und die beiden Korpusse mithilfe der Rundstäbe und des Hammers verbinden.5. Aussparungen aussägen Die Aussparungen für das Bett-Vorderteil werden mit der Kapp- und Gehrungssäge in Querrichtung bis zur Hälfte des oberen und unteren Bretts ausgesägt, damit der Hund später bequem in das Bett einsteigen kann. Zusätzlich wird mit der Stichsäge ein Längsschnitt gesetzt.6. Bodenplatten-Auflager aussägen und anschrauben Sägen Sie aus der Multiplexplatte mit der Kapp- und Gehrungssäge acht Streifen aus, die jeweils 3 cm breit sind. Diese dienen später als Auflager für die Bodenplatte. Schrauben Sie die Streifen anschließend mit den 25 x 3,5-mm-Spax-Schrauben auf die gewünschte Höhe innen an die Seitenteile.7. Belüftungslöcher anzeichnen und bohren Die Multiplexplatte wird mit der Stichsäge auf das gewünschte Maß zugeschnitten. Anschließend wird die Platte mit Schraubzwingen fixiert und die Belüftungslöcher in der Bodenplatte (zum Beispiel mit einem Zirkel) markiert. Die Anordnung kann dabei beliebig gewählt werden. Danach sollten die Löcher mit einem Forstnerbohrer (hier: Ø 40 mm) gebohrt werden. Abschließend sollte die gesamte Holzoberfläche abgeschliffen und die Kanten gebrochen werden.8. Bettfüße herstellen Nun werden die drei Lärchenholzabschnitte zu einem Block verleimt und mit Federklammern fixiert. Daraus entstehen später die vier Füße. Wenn alles ausreichend getrocknet ist, die Füße auf die gewünschte Größe und Form zuschneiden. Mara hat sich für einen Winkel von 45 Grad entschieden.9. Standfüße montieren Die fertigen vier Standfüße werden dann montiert. Dazu zeichnen Sie an den gewünschten vier Ecken je drei Bohrpunkte ein, bestreichen die Füße an der Montagefläche mit Leim, positionieren sie am Bett und ziehen sie mit 4 x 4,5-mm-Spax-Schrauben fest.Und schon ist das neue Hundebett fertig! Wer möchte, kann das Holz mit Hartwachsöl behandeln oder das Bett nach eigenem Geschmack bemalen. Mara hat sich für den Naturlook entschieden und wollte es unbehandelt lassen. Um das Hundebett gemütlicher zu machen, kann man es am Ende noch mit einem strapazierfähigen Kissen oder einer kuscheligen Decke auskleiden.Entdecken Sie weitere tolle DIY-Anleitungen für Ihren Vierbeiner.
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DIY Daybed - Holzliege für den Garten selber bauen
Verträumt im Garten liegen ist mit unserem DIY Daybed jetzt ganz bequem möglich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Holzliege im Karibik-Stil ganz einfach selber machen können. Für das DIY verwenden wir natürliche Holzstämme ohne Rinde, welche für eine Strandgut-Optik sorgen. Unförmige Stämme sind zwar schwer miteinander bündig zu verbinden, wir zeigen Ihnen jedoch eine schnelle Variante mit Schrauben und Seilen für eine einfache Umsetzung.Material 7 x Holzstamm 2 m, grundiert 100 m Stabilit Sisalseil 10 mm 3 x Stabilt PP-Seil 8 mm x 10 m 1 x Spanplattenschrauben 6 x 80 mm, Edelstahl 1 x Spanplattenschrauben 6 x 100 mm, Edelstahl 1 x Swingcolor Universal Holzlasur farblos, 750 ml Werkzeug Kapp- & Gehrungssäge Akkuschraubbohrer Holzbohrer 14 mm Holzbohrer 6 mm + 5 mm Zollstock Bleistift Schleifpapier Schere Hammer 2 Nägel ca. 8 cm lang Feuerzeug LasurpinselWas Sie benötigen1. Montage vorbereiten Zuerst werden alle Stämme ausgelegt und sämtliche Säge- und Bohrmarkierungen für die 6 mm Bohrungen laut Zeichnung ausgemessen und markiert.Die Bauanleitung2. Sägen und schleifen Mit einer Kappsäge sägen Sie nun alle Markierungen und schleifen die Kanten danach ab.3. Holz lasieren Für eine bessere Beständigkeit ist es von Vorteil, wenn Sie die Stämme lasieren. Für einen natürlichen Look wählen Sie eine farblose Holzlasur .4. Löcher bohren Nun werden die Bohrmarkierungen an den Stämmen sowie die 35 cm langen Zuschnitte mit dem 6 mm Holzbohrer gebohrt und für die kommende Montage platziert.5. Bohrpunkte markieren und bohren Mit Hammer und Nägeln werden die Bohrungen auf die darunter stehenden Holzzuschnitte übertragen und mit einem 5 mm Holzbohrer werden die Markierungen vorgebohrt.6. Gestell verschrauben Nun werden die 6 x 100 mm Schrauben eingesteckt und fest verschraubt. So können Sie alle 200 cm langen und die 35 cm Stämme miteinander verbinden.7. Gestell weiter verschrauben Jetzt werden die 80 cm langen Stämme montiert. Hierfür halten Sie sich an die Vorgehensweise wie in den Schritten 5. und 6., legen die Stämme an, mit Hammer und Nägel Markierungen setzen, vorbohren und die 6 x 80 mm Schrauben verschrauben.8. Bohrpunkte für die Bespannung markieren Jetzt werden die Bohrpunkte für die anschließende Bespannung vorbereitet und gebohrt. Hierfür die Bohrpunkte für den 14 mm Holzbohrer, wie in der Zeichnung angegeben, markieren um mit dem entsprechenden Bohrer bohren.9. Verbindungen mit Seil umwickeln Für maritimen und rustikalen Flair wird das selbstgebaute Daybed an den Verbindungstellen der Stämme mit einem 8 mm Seil umwickelt, somit verschwinden auch die Schrauben. Nach dem Verknoten wird das Seil mit eine Schere abgeschnitten und abschließend werden die Enden mit einem Feuerzeug verschweißt.10. Liegefläche länglich mit Sisalseil bespannen Nun wird ein Ende des Sisalseils durch die Bohrung im Kopf- bzw. Fußteil gesteckt und verknotet. Der Stamm wird zweimal umwickelt und das Seil wird zur gegenüberliegenden Seite geführt, wobei Sie diese Schritte so oft wiederholen, bis die gesamte Liegefläche bespannt ist. Das Ende des Seils wird schließlich durch die Bohrung gesteckt und mit einem Knoten fixiert.11. Liegefläche seitlich mit Sisalseil bespannen Für das Geflecht wird ein Ende des 8 mm Seils durch eine seitliche Bohrung gesteckt, ein Knoten gemacht und das Seil zweimal um den Stamm gewickelt. Nun wird das freie Ende durch die Bespannung gefädelt - wie beim Weben. Das Seil festzeihen und erneut zweimal um den Stamm wickeln, wobei dieser Schritt bei allen seitlichen Bohrungen wiederholt wird. Dann wird das Ende durch die Bohrung geführt und mit einem Knoten fixiert. Überstehendes Seil wird wieder mit einer Schere abgeschnitten und mit einem Feuerzeug versiegelt.Und schon ist das neue Daybed fertig! Das Daybed wird mit Kissen noch gemütlicher und ist anschließend bereit für Tagträume im Garten. Entdecken Sie noch mehr für Ihren Garten wie Inspirationen zur Terrassengestaltung sowie Tipps zur richtigen Pflege von Gartenmöbeln.
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Das Gartenglück & die Vielfalt wachsen im Juni
Der Juni beschenkt uns mit reich blühenden Stauden, Beeten und Bäumen. Auch die Ernte fällt immer üppiger aus und der Garten wird zum regelrechten Paradies. Damit Sie keine Arbeiten im Juni übersehen, zeigen wir Ihnen alles rund um Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Co.Im Juni gibt es noch genügend Arbeiten, die Sie im Gemüsegarten erledigen können. So werden zum Beispiel Nachsaaten ausgestreut oder mehr Pflanzen für eine verlängerte Erntesaison angesetzt. Auch die Ernte fällt im Juni schon üppig aus und bereichert Sie mit frischem Gemüse für leckere Speisen. Achten Sie beim Einpflanzen neuer Gemüsesorten immer auf die spätere Stabilisierung – brauchen die Pflanzen ein Rankgitter, Stäbe oder andere Befestigungen, um optimal wachsen zu können? Idealerweise setzen Sie die Rankhilfe mit der Jungpflanze ein, damit später keine Wurzeln verletzt werden. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Aussaat Da es im Juni tags- und nachtsüber ausreichend warme Temperaturen hat, können Sie nun die Gemüsesamen oder Kräuter direkt aussäen. Salat, Karotten, Radieschen und Co. können weiterhin angepflanzt werden, damit Sie laufend Vorrat haben. Auch Kräuter, die Sie im Gemüsebeet ausstreuen, bereichern nicht nur die Pflanzen, sondern auch später Ihre Gerichte. Aber auch Gemüse wie Buschbohnen, Fenchel, Lauch, Mangold, Pak Choi, Rote Bete, Spinat, Kohl, Zucchini und Co. können noch reichlich ausgesät werden. Ernte Im Juni bereichern uns auch schon viele Gemüsesorten mit einer reichen Ernte. Karotten, Salat, Radieschen, Spinat, Mangold, aber auch verschiedene Kohlsorten sowie Spargel, Zucchini und Co. sind nun reif und warten nur darauf, in köstlichen Speisen verwertet zu werden. Wenn Sie zu viel angesetzt oder nicht so viel Bedarf an der Ernte haben, dann zeigen wir Ihnen in unserem Artikel, wie Sie Ihre Ernte länger haltbar machen können. Bis zum 24. Juni können Sie auch noch Rhabarber und Spargel ernten. So hat vor allem erstere Pflanze genügend Regenerationszeit, um im nächsten Jahr wieder voll auszutreiben bzw. ist ab diesem Zeitpunkt die Oxalsäure-Konzentration zu hoch, um sie gefahrlos zu essen. Nach der Ernte können Sie bei Ihrer Rhabarber Pflanze etwas Kompost einarbeiten.Gemüsegarten im JuniErdbeeren, Himbeeren, Johannisbeere und andere Beerensträucher sollten nun optimalerweise gemulcht werden. Dafür können Sie entweder Stroh oder frischen Grasschnitt nehmen, den Sie am Boden rund um die Pflanze verteilen. Erdbeeren, Heidelbeeren und Sauerkirschen sind nun erntereif und können entweder direkt vom Strauch genascht oder zwischengelagert im Kühlschrank aufbewahrt werden, um sie später nach der kompletten Ernte weiterzuverarbeiten. Wenn Sie Erdbeerpflanzen haben, die besonders viele Früchte tragen, sollten Sie diese markieren, damit Sie später von der Pflanze vermehren können, indem Sie die Kindel mit Erde bedecken oder abschneiden und in einem Topf pflanzen. Nachdem Sie Kirschen geerntet haben (von Mitte Mai bis Ende Juli), können Sie die Zweige auslichten und somit die Fruchtbarkeit für das nächste Jahr verbessern. Der Junifall bei Apfelbäumen Apfelbäume setzen oft zu viele Früchte an. Das sind oft spät bestäubte oder von Schädlingen befallene Früchte, die ohnehin im Wachstum zurückbleiben. Anfang Juni wirft der Baum diese Früchte von selbst ab, daher wird dieses Phänomen auch Junifall genannt. Das ist ein natürlicher Vorgang. Wenn nach dem Junifall noch zu viele Äpfel an den Bäumen hängen, sollten Sie die schwächsten entfernen. An mittelgroßen Bäumen sollten maximal 80 bis 100 Äpfel ausreifen, an größeren dürfen es 150 sein. Die dicksten Äpfel sitzen in der Mitte. Die übrigen Äpfel sollten drei Zentimeter Abstand zu ihren Nachbarn haben. Entfernen Sie außerdem Wasserschosse, welche die reifenden Äpfel beschatten und dem Baum Nährstoffe nehmen. Die Triebe bilden sich oft bei stark wachsenden Unterlagen und nach einem zu starken Rückschnitt. Reißen Sie die im Juni noch unverholzten Triebe von Hand aus und schneiden Sie dickere Triebe tief ab.Obstgarten im JuniAuch im Juni haben Sie noch genügend Zeit, um ein- oder mehrjährige Blumenwiesen anzusetzen oder ein Staudenbeet anzulegen. Als Lückenfüller sind Blumen ebenfalls ein wahres Highlight und helfen bei reichem Blattwerk dabei, dass der Boden nicht zu stark austrocknet. Auch spezielle Samen, beispielsweise Sonnenblumen, können nun direkt ins Freiland gesät werden. Bei verblühten Stauden können Sie welke Blüten abzupfen, damit die Ausbildung neuer Blüten angeregt wird. Andere Stauden wiederum vertragen nach der Blüte einen Rückschnitt, damit die Pflanze zu neuem Austrieb und einer zweiten Blüte angeregt wird. Sollten Sie einen Formschnitt Ihrer Gehölze in Betracht ziehen so haben Sie von Juni bis August dafür Zeit. Kontrollieren Sie jedoch davor, ob sich Vogelnester oder Jungvögel in den Hecken befinden. Die verwelkten Blüten von öfter blühenden Rosen werden bis zum ersten Laubblatt zurückgeschnitten. Einmal blühende Rosen (zum Beispiel Kartoffel-, Hunds- oder Bibernellrose) sollten Sie jedoch nicht zurückschneiden, da sich hier die Hagebutte bildet. Meist sind diese Arten gar nicht oder nur halb gefüllt. Wichtig im Juni ist vor allem, dass Sie die wundervollen Düfte riechen und die vielen verschiedenen Farben der Blumen betrachten. Denn wenn Sie im Frühjahr viel Vorarbeit geleistet oder in den Vorjahren schon einiges angesetzt haben, so entfaltet sich nun die volle Pracht und beschenkt Sie mit üppigem Wachstum und einem Garten voller Freude.Ziergarten im JuniIm Juni ist der Rasen sehr nährstoffreich und wächst noch schnell. Sollte es regelmäßig regnen, so können Sie den Rasen auf 4 cm belassen. Bei steigenden Temperaturen und Trockenperioden sollten Sie die Einstellung auf 5-6 cm stellen und bei Bedarf mit der Mulchfunktion mähen. Damit der Rasen nicht mit großen Regenmengen überfordert ist und das Wasser ordentlich absickern kann, hilft es den Boden regelmäßig zu belüften. Auch regelmäßiges Gießen ist während heißer Tage angesagt. Bestenfalls morgens oder abends, wenn die Sonne nicht auf den Rasen scheint. Wenn Sie Ecken oder größere Flächen haben, die Sie kaum nutzen, so können Sie hier auch eine Naturwiese ansetzen, die einerseits Nützlinge anlockt, aber auch den Boden vor Austrocknung schützt. So müssen Sie sich hier nicht mehr so viel um die Bewässerung kümmern und auch das Rasenmähen hat sich erledigt. Auch eine Gründüngung hilft dem Boden, um wieder stärker zu werden und hält Unkraut fern.Rasen im JuniIm Juni können Sie Insektenhotels anbringen, Totholzecken schaffen und Blumenwiesen für viele Nützlinge ansäen. Achten Sie bei der Bepflanzung auf ungefüllte oder nur halb gefüllte Blumen, da nur diese Nahrung für die Insekten bieten. Verwenden Sie zudem im Garten nur biologische Pflanzenschutzmittel und Dünger, damit Sie den Lebewesen nicht schaden und die Artenvielfalt nicht zerstören. Auch Vögel profitieren von Futterhäusern und Trinknäpfen , die Sie aufstellen oder aufhängen können und Fledermäuse freuen sich über eine Behausung , wobei die natürliche Variante in Bäumen bevorzugt wird.Wildtiere & Insekten im JuniAchten Sie bei langen Trockenperioden darauf, dass der Wasserspiegel im Gartenteich durch Verdunstung nicht zu stark sinkt. Füllen Sie daher regelmäßig und langsam Wasser nach. Achten Sie in den warmen Monaten vor allem auch auf Fadenalgen. Diese können Sie ganz einfach mit einem Rechen abfischen.Gartenteich im JuniBlütenstände von Geranien und anderen großblütigen Balkonblumen lassen sich gut mit den Fingern ausbrechen. Dafür den Stiel einfach zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und mit einem leichten Ruck abbrechen. Bei Blumen mit weichen Blütenstielen wie Margeriten geht es mit einer Schere einfacher. Entfernen Sie auch verklebte Blütenblätter. Balkonpflanzen brauchen im Sommer täglich oder zweimal täglich Wasser. Wenn Sie dazu keine Lust oder einfach die Zeit nicht haben, können Sie sich und Ihren Pflanzen mit Wasserspeicherkästen einen Gefallen tun. Dadurch verlängern sich die Gießintervalle deutlich. Vor allem bei Südbalkonen, die so richtig durch die Sonne aufgeheizt werden, ist dies meist die einzige Möglichkeit, um gesunde, starke Pflanzen zu beherbergen. Bewässerungssysteme speziell für Terrasse und Balkon helfen Ihnen zudem Ihre Pflanzen automatisiert mit Wasser zu versorgen.Balkon & Terrasse im JuniBewässerung: Achten Sie bei langen Trockenperioden auf ausreichende Bewässerung. Dabei sollten Sie nicht nur auf die Regelmäßigkeit, sondern auch auf die Menge achten, denn zu viel oder zu wenig Wasser ist schlecht für die Pflanzen. Für eine effiziente Bewässerung helfen Ihnen in den warmen Monaten verschiedene Bewässerungssysteme . Düngen: Während der Wachstumsphasen können Sie die Pflanzen unterstützen und Ihnen mehr Power durch regelmäßige Düngung geben. Dabei gibt es neben Düngemitteln auch Helferlein aus der Natur, wie die Brennnessel. Brennnessel-Jauche ist ein natürlicher Dünger für Gemüse und andere Pflanzen. Sie ist leicht herzustellen und enthält viele Nährstoffe. Dabei benötigen Sie frische, grob zerkleinerte Brennnesseltriebe und zehn Liter Wasser pro Kilo Brennnesselmasse. Stellen Sie das offene Gefäß wegen der Geruchsentwicklung weit weg von der Terrasse auf. Ein paar Löffel Gesteinsmehl helfen gegen die Geruchsentwicklung. Rühren Sie die Jauche regelmäßig um, sobald der Gärprozess einsetzt. Nach ca. zwei Wochen ist sie fertig, wobei die Jauche dann verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:10 gemischt wird. Boden schützen: Eine Mulchschicht schützt den Boden, heizt ihn nicht auf, Sie müssen weniger gießen und die für die Bodengesundheit wichtigen Mikroorganismen legen sich richtig ins Zeug. Bei Platzregen federt Mulch außerdem die Tropfen ab, sodass die Erde nicht zur Schlammwüste wird. Für die Mulchschicht verwenden Sie entweder abgeschnittene Gründüngung, Grasschnitt, Stroh, Hackschnitzel oder Rindenmulch. Optimal ist beispielsweise in Staudenbeeten eine dichte Bepflanzung, sodass alleine die großen Blätter und Blüten schon für ausreichend Schatten sorgen und so den Boden schützen. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Je mehr im Garten wächst, desto schneller und öfter kann es auch zu Krankheiten und Schädlingen kommen. Wenn Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schäden oder Auffälligkeiten kontrollieren und schnell handeln, können Sie den Befall eindämmen. Wir zeigen Ihnen im Artikel „ 8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge “ wie Sie einen Befall erkennen, vorbeugen und bekämpfen können. Beete lockern: Hacken oder Grubbern hilft gegen Unkraut und erspart Gießarbeiten. Wenn Sie die Erde im Garten umgraben, kappen Sie auch die kleinen Röhrchen, durch die Wasser aus tieferen Schichten an die Oberfläche steigt. Wenn Sie anschließend mulchen, bleibt der Boden länger feucht. Weitere Arbeiten im JuniWir helfen Ihnen mit unseren Tipps & Tricks, damit Sie gut vorbereitet sind für den Monat Juni. So können Sie im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse so richtig den Sommer genießen.