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Mit diesen 7 Tipps machen Sie Ihren Garten fit im Dezember
Mit dem Dezember kommt auch der Winter und somit frostige Nächte. Im Garten steht nicht mehr allzu viel Arbeit an und wir genießen die Wärme im Innenbereich. Trotzdem können Sie auch jetzt noch einiges in Ihrem Garten pflegen, säen, schützen und auch dekorieren. Wir zeigen Ihnen 7 Tipps, die Sie im Dezember noch im und um den Garten umsetzen können. Aber das Wichtigste vorweg: Wenn es im Dezember bzw. generell im Winter wenig regnet, sollte trotzdem regelmäßig gegossen werden, um Trockenheit zu vermeiden. Ja, auch im Dezember können Sie durchaus noch Gemüse und Kräuter anbauen. Denn manche Sorten brauchen den Kältereiz , um überhaupt zu gedeihen bzw. um ihr volles Aroma entfalten zu können. Zwar brauchen Sie bei der Saat im Dezember einen geeigneten Winterschutz wie Vlies oder Gewächshäuser und Frühbeete , trotzdem sind vor allem Wintersalate wie Feldsalat oder Gartenkresse und Winterportulak geeignet, um den kalten Temperaturen zu trotzen. Auch Bärlauch , ein Kaltkeimer, kann gesät werden. So können Sie auch im Winter frischen Salat genießen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Alternativ dazu sind vor allem in der kalten Jahreszeit Keimsprossen beliebte Vitaminlieferanten. Sie können ganz einfach im Innenbereich am Fenster oder im Sprossenglas gezogen werden.1. Gemüse & Kräuter im Dezember aussäenIm Winter erkennen Sie vor allem bei Obstbäumen Holzkrankheiten recht gut. Wenn sich Rindstücke vom Stamm lösen, dann bürsten sie vorsichtig die Teile ab, denn hier überwintern eventuell Schädlinge. Nach der Schädlingskontrolle können Sie den Stamm mit einem Weißanstrich versehen. Dieser schützt den Stamm vor Frostrissen.2. Obstgarten im Dezember pflegen & schützenMit der kalten Jahreszeit wird auch der Garten immer fahler und außer grün lässt sich nur wenig Farbe erkennen. Hier sind vor allem Besenheiden, die Temperaturen bis max. -10 °C aushalten, eine willkommene Abwechslung. In Gruppen gepflanzt sind sie tolle Bodendecker und bringen mehr Farbe in die Landschaft. Auch Christrosen sind beständig gegen ein paar Minusgrade. Trotzdem sollten die Blumen mit einer Schicht Mulch, Reisig oder einem Vlies um den Topf vor der Kälte geschützt werden. Immergrüne Pflanzen bringen zwar nicht mehr Farben in den Garten, eignen sich aber als Hecke optimal als Sichtschutz im Winter und dienen Vögeln und anderen Tieren als Unterschlupf an kalten Tagen. Kirschlorbeer , Liguster , Rosen und Stechpalmen können auch im Dezember noch gepflanzt werden, sofern milde Temperaturen und noch kein Dauerfrost herrschen. Das Duftveilchen , ein Kaltkeimer, kann ausgesät werden und beschenkt Sie schon kurz nach dem Winter mit einer flächendeckenden Farbkraft .3. Ziergarten im DezemberVor allem exotische Pflanzen und Kübelpflanzen sollten schon im Herbst, spätestens vor dem ersten Frost, in Kalt- oder Warmgewächshäuser bzw. auf der Terrasse, in der Garage oder im Keller untergebracht bzw. mit geeignetem Winterschutz versehen werden. Im Dezember können Sie noch einmal kontrollieren, wie die Pflanzen aussehen und ob das Winterquartier ausreichend warm oder schützend ist. Töpfe, die nicht frostsicher sind, sollten unbedingt in ein Gartenhaus, in die Garage oder den Keller wandern. Denn hier besteht Gefahr, dass die Gefäße durch die Kälte und Nässe brechen können. Bevor sie jedoch in ihr Winterquartier wandern, haben Sie hier die Möglichkeit sie noch einmal zu säubern, damit Sie sie im Frühling gleich wieder verwenden können. Mehr erfahren zum Thema Garten einwintern >4. Töpfe & Topfpflanzen vor dem Frost schützenEine ganzjährige Unterstützung der Wildtiere wie Vögel, Eichhörnchen oder Igel ist wichtig und bringt auch Vorteile für jeden Gärtner. Im Winter helfen wir den Tieren einen geeigneten Schlafplatz zu finden und bieten ihnen Futter an und in der Gartensaison sind sie willkommene Nützlinge , indem sie zum Beispiel Schädlinge fressen. Für Vögel und Eichhörnchen können Sie Futterstationen bereitstellen. Holzstapel, Reisighaufen, Laubhaufen und verwilderte Hecken dienen für viele Tier als Schlafplatz für den Winter und sollten daher nicht aufgeräumt oder zusammengeschnitten werden. Auch der Kompost dient dank seiner Wärme für Eidechsen, Kröten oder Insekten als Schutz vor der Kälte. Auch Insekten wie Bienen, Marienkäfer, Schmetterlinge und Co. profitieren im Winter von einem Insektenhotel . Dies schützt sie vor Wind und Wetter und im Frühling sind sie wieder als Nützlinge im eigenen Garten unterwegs.5. Wildtiere im Winter unterstützenBarbarazweige, die am Weihnachtsmorgen zu blühen beginnen, verheißen der Legende nach Glück für das nächste Jahr. Für die Weihnachtstradition werden nach dem Barbaratag , dem 4. Dezember, Zweige von Apfel -, Kirsch -, Mandel- oder Pflaumenbäumen abgeschnitten. Wichtig hierbei ist, dass die Zweige Blütenknospen haben. Diese sind meist dicker und nicht so spitz wie Blattknospen. Damit die Zweige im Warmen austreiben können, müssen sie im Freien bereits einige Frostphasen hinter sich haben. Wenn das Wetter bis dahin eher mild war, können Sie sie auch in den Gefrierschrank geben und somit einen "künstlichen" Frost erzeugen. Danach werden die Zweige schräg abgeschnitten und in lauwarmes Wasser an einen hellen Ort gestellt. Mit etwas Glück entfaltet sich die Blütenpracht nach etwa drei Wochen, im Idealfall pünktlich zum 24. Dezember.6. Barbarazweig abschneidenVor allem wenn die Tage wieder kürzer werden kann eine Außenbeleuchtung für eine festliche Atmosphäre sorgen. Mit verschiedenen Lichterketten und Co. wird nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern den ganzen Winter über der Garten rund ums Haus oder der Balkon schick beleuchtet und sorgt somit für Stimmung.7. Außenbeleuchtung für eine stimmungsvolle ZeitSind Sie schon ausgerüstet für den Winterbeginn in Ihrem Garten? Wenn nicht, dann holen Sie sich heute noch das passende Equipment und legen los.
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Im Garten kehrt langsam Ruhe ein
Mit der Zeitumstellung wird es nun wieder früher dunkel und es treibt uns unter der Woche nicht mehr so viel in den Garten. Nichtsdestotrotz fallen noch einige Arbeiten an, die Sie vor dem ersten Frost noch erledigen können. Auch Gemüse hat jetzt noch Saison und kann über den Winter angepflanzt werden. Wir zeigen Ihnen alle Arbeiten, die Sie im November rund um den Garten verrichten können.Auch wenn es immer kälter wird, kann vor allem im Hochbeet noch Gemüse angepflanzt werden. Durch die besondere Schichtung im Inneren und dem Verrottungsprozess bildet sich nicht nur nährstoffreicher Humus, sondern auch viel Wärme. So können auch robustere Pflanzen in der kalten Jahreszeit draußen wachsen. Und wenn Sie Ihre Pflanzen extra schützen wollen, so eignet sich ein Gartenvlies hervorragend, das Sie über das Beet spannen. Aber auch im Gewächshaus oder im Frühbeet können Sie noch einiges ansetzen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Aussaat Neben Winterportulak und verschiedenen Wintersalaten kann auch Meerkohl noch im November ausgesät werden. Die Samen von Karotte, Pastinake oder Kerbelrübe können Sie auch jetzt schon im Beet ausbringen, da sie den Winter problemlos draußen überstehen und bei den ersten warmen Temperaturen schon zu wachsen beginnen. Einpflanzen Auch jetzt können Sie noch Wintersteckzwiebeln sowie Knoblauch und Topinambur pflanzen. Voraussetzung dafür ist aber die Pflanzung vor dem ersten Frost. Ernte Der November bringt noch eine große Ernte mit sich und Sie können sich über Gemüse wie Fenchel, Blumenkohl, Kürbis, Pak Choi, Mangold, Porree, Rosenkohl, Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Feldsalat und vieles mehr freuen.Gemüsegarten im NovemberDie Ernte im Obstgarten fällt im November jedoch nicht mehr so groß aus, hier können Sie sich nur mehr über Äpfel und Birnen freuen. Dafür können Sie viele neue Bäume und Sträucher für nächstes Jahr einsetzen, wie Kern-, Stein- und Beerenobst aber auch jungen Rhabarber. Die Pflanzen haben dann im nächsten Jahr einen deutlichen Wachstumsvorsprung gegenüber jenen, die erst im Frühjahr gepflanzt werden. Vergessen Sie aber nicht auf regelmäßiges Gießen! Und zur Stabilisation junger Bäume können Sie einen Pfahl mit in die Erde geben und den Stamm mittels Pflanzenbinder anbinden. So steht der Baum auch bei stärkerem Wind stabil und die Wurzeln werden in der Erde nicht gelockert. An frostfreien, trockenen Tagen können Sie auch noch Herbst-Himbeeren, Heidelbeeren und Holunder schneiden, damit in den Folgejahren auch noch ein guter Ertrag gewährleistet werden kann.Obstgarten im NovemberWenn Sie die Knollen der Gladiole noch nicht ausgegraben haben, so ist jetzt noch ein wenig Zeit, bevor der Frost kommt. Bodendecker, wie beispielsweise Immergrün, können Sie hingegen jetzt pflanzen und sich dann im Frühling über die Blüten freuen.Ziergarten im NovemberIm November wird auch die italienische Waldrebe (Clematis viticella) zurückgeschnitten. Dadurch blüht die Pflanze nur an den neuen Trieben und die Blütenfülle wird gefördert. Zudem wächst sie dadurch buschiger und dichter im nächsten Jahr nach. Achtung: Großblumige Hybriden werden im Spätherbst ebenfalls eingekürzt, aber nicht so stark. Alpen-Waldrebe und Anemonen-Waldrebe im Mai/Juni nur leicht zurückschneiden.Damit Ihre schönen Gräser, vor allem das Pampasgras, gut über den Winter kommen, werden die Pflanzen vor dem ersten Nachtfrost mit einem Seil am unteren Ende und dann alle 40-50 cm zusammengebunden. Achten Sie darauf, dass das Innere der Gräser nicht nass ist, damit sich keine Krankheiten bilden. Im Wurzelbereich können Sie Rindenmulch , Laub oder Reisig verwenden, um die Wurzeln vor der Kälte zu schützen. Tragen Sie bei dieser Arbeit lange Kleidung sowie Handschuhe, da die Blätter sehr scharf sind. Sobald im neuen Jahr kein Frost mehr angekündigt wird, können Sie die Seile entfernen und das Gras auf 15-20 cm zurückschneiden.Gräser zusammenbindenDie letzte Düngung des Rasens stand schon im Oktober an, im November sollten Sie darauf achten, dass keine großen Mengen an Laub herumliegen, da so die Lichteinstrahlung unterbrochen wird und auch Pilzkrankheiten gefördert werden können. Die letzte Mahd findet ca. Mitte November statt, je nach Wetter und an einem trockenen Tag. Dabei können Sie Zierrasen bis auf 3 cm kürzen, Spielrasen können 6-10 cm hoch sein.Rasen im NovemberIm November können Sie Ihren gefiederten Nachbarn eine bunte Palette an Vogelfutter mit Samen, Haferflocken und Rosinen sowie Meisenknödel anbieten. Der ideale Standort für das Vogelfutterhaus ist witterungsgeschützt, damit das Futter nicht der Nässe ausgesetzt wird. Reinigen und befüllen Sie das Häuschen über den Winter regelmäßig. Auch Nistkästen für Vögel, Fledermauskästen und Igelhäuser helfen den Kleinen im Winter.Wildtiere & Insekten im NovemberTeiche mit Fischen sollten nicht zufrieren, da die Tiere sonst ersticken, wenn das Eis geschlossen ist, da sie keinen Sauerstoff mehr bekommen und mehr Faulgase entstehen. Die Lösung dafür sind Eisfreihalter . Rohrkolben, Binse und Co. ermöglichen trotz Eisschicht einen Gasaustausch und dienen Insekten als Unterschlupf.Gartenteich im NovemberIm November werden Balkon und Terrasse noch für den Winter vorbereitet. Auch frostharte Pflanzen im Topf brauchen Schutz vor Kälte, da die Erde schnell gefriert. Ein Holzbrett dämmt die Kälte von dem gefliesten Boden der Terrasse. Aber auch Kokosmatten schützen den Kübel vor Frost. Der Wurzelballen gefriert dann entweder gar nicht oder nur sehr langsam. Und eine Mulchschicht aus beispielsweise ein paar Fichtenzweige schützen den Wurzelballen von oben, lassen aber immer noch Luft und Wasser an die Erde. Kälte ist das eine, aber Nässe kann auch großen Schaden anrichten. Kübelpflanzen wie Hortensien, Rosen oder Buchsbäumchen, die draußen bleiben können, sollten immer nah an die Hauswand gerückt werden. So sind sie vor Regen geschützt.Balkon & Terrasse im NovemberWenn sich viel Wasser in den Untersetzern sammelt, sorgen kleine Tonfüße dafür, dass es wieder schnell abfließt. Sie schützen auch vor aufsteigender Kälte aus dem Boden und Frostschäden am Topf. Tauschen Sie den normalen Untersetzer also rechtzeitig aus, damit Ihre Pflanzen nicht tagelang im Nassen stehen und Sie einer Fäule entgegenwirken können.Pfefferminze zurückschneiden: Bei feuchtem Wetter neigt Pfefferminze zu Minzrost und sollte daher kräftig zurückgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Teile entsorgen Sie dann am besten über den Hausmüll. Igel im Winter unterstützen: Igel brauchen einen Platz für ihren Winterschaf. Mit einem Totholz- oder Laubhaufen in einer ruhigen Ecke im Garten laden Sie die kleinen Nachbarn zu sich ein. Rasenkanten ausbessern: Mit einem Kantenstecher kann man Rasenkanten jetzt gut in Form bringen. Sie werden schön gerade, wenn man eine Richtschnur spannt. Leimringe an Obstbäumen: Leimringe schützen Obstbäume vor Frostspannern, wodurch man im Frühling keine angeknabberten Blätter hat. Der Leimring sollte 30 bis 40 cm über dem Boden angebracht werden, damit Vögel nicht daran hängen bleiben. Bodenvorbereitung: Gemüsebeete umgraben und Laubkompost einarbeiten. So kann man zum Saisonstart ohne Mühe lockere und feinkrümelige Erde erhalten. Kompost schützen: Abdeckungen aus Schilfmatten oder Vlies schützen Komposthaufen, die oben offen sind und der Witterung ausgesetzt sind. So werden über den Winter weniger Nährstoffe ausgewaschen.Weitere Arbeiten im NovemberEntdecken Sie alles, was Sie für die Gartenarbeiten im November benötigen.