Eine Feuerstelle ist immer ein magischer Anziehungspunkt – für laue Sommernächte ebenso wie für die Outdoor-Party oder gemütliche Abende mit Lagerfeuer-Flair mit Stockbrot- oder Marshmallow-Rösten. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim perfekten Ambiente rund um eine Feuerstelle im Garten ankommt und wie Sie das Feuer nach allen Regeln der Sicherheit mit Feuerschale und Co. gestalten.
Was ist bei Feuerstellen im Garten erlaubt?
Egal ob Feuerschale oder Lagerfeuer: Feuerstellen im Garten bergen immer ein gewisses Risiko. Damit es in der Nachbarschaft nicht plötzlich zum Großbrand kommt, gibt es Gesetze, die offenes Feuer bzw. Feuerstellen im privaten Rahmen regulieren. Bei Feuerkörben bzw. Feuerschalen brauchen Sie in der Regel keine Genehmigung. Bei offenen Feuerstellen am Boden sind jedoch genehmigungspflichtig. Auf der sicheren Seite sind Sie auf jeden Fall, wenn Sie Ihre Gemeinde kontaktieren und sich nach den genauen Regelungen erkunden.
Außerdem dürfen Feuerstellen nicht willkürlich mit brennbaren Materialien befüllt werden. Mit Schadstoffen versetztes Holz sowie nasses Laub, Holz und andere nasse Gartenabfälle dürfen nicht in einer Feuerstelle im eigenen Garten verbrannt werden.
Ein feuerfester Boden
Bei Feuerschalen ist ein nicht brennbarer Untergrund wichtig, beispielsweise aus Beton oder Kies. Wir haben ihn mit Gehwegplatten eingefasst, die sich zum Gartenhaus und zum Wohnhaus fortsetzen. So kommen Familie und Gäste trockenen Fußes von der Terrasse zur Feuerschale im Garten. Wenn Sie die Fliesenreihen zu geradlinig finden, können Sie beispielsweise mit lose arrangierten Trittplatten einen organischeren Look erzeugen, der zu Ihrem Garten passt.
Nichts anbrennen lassen in der Feuerschale!
Beim Umgang mit Feuer steht die Sicherheit immer an erster Stelle – besonders im eigenen Haus oder Garten. Aufgrund der Rauchentwicklung und Brandgefahr sollte ein Sicherheitsabstand von mindestens 5 Metern zu Gebäuden eingehalten werden. Brennbare Materialien wie Kissen oder Decken sollten sich nicht in unmittelbarer Nähe befinden, da bei Funkenflug Brandgefahr besteht. Verwenden Sie trockenes, unbehandeltes Holz und entfernen Sie die abgekühlte Asche nach jeder Anwendung. Als Brandbeschleuniger sollten Sie auf Benzin oder Spiritus verzichten und dafür auf eine ökologische und saubere Alternative wie eine Anzündwolle zurückgreifen.
Wichtig: Lassen Sie das Feuer niemals unbeaufsichtigt brennen und halten einen Eimer Wasser oder Sand zum Löschen in Reichweite. Als Sicherheitsvorkehrung ist es außerdem, ratsam, einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke in unmittelbarer Nähe aufzubewahren. Verzichten Sie bei starkem Wind oder extremer Trockenheit auf ein Feuer.
Die perfekte Feuerstelle
Feuerschalen oder Feuerkörbe mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter gelten als geschlossene Feuerstellen und dürfen ohne Genehmigung privat genutzt werden.
Je nachdem, wie groß Ihr Garten ist, macht eine derartige Feuerstelle aber auch gar keinen Sinn. Schließlich möchte man es rund um die Feuerschale gemütlich haben, weshalb ein paar Sitzgelegenheiten nicht fehlen dürfen. Wenn Ihr Garten also nicht besonders groß ist, empfiehlt es sich, einen kleineren Feuerkorb oder eine Feuerschale aufzustellen. Diese sorgen trotzdem für Gemütlichkeit, nehmen aber nicht überproportional viel Platz weg.
Der richtige Platz für die Feuerschale
Eine der sichersten Arten, um den Feuerzauber in Ihrem Garten zu entfachen, ist eine Feuerschale. Sie ist wahlweise aus robustem Stahl, Stein, pulverbeschichtetem Eisen oder solidem Gusseisen gefertigt. Der Untergrund, auf dem die Feuerschale steht, muss eben und feuerfest sein. Am besten verwenden Sie Kies, Schotter, Stein oder Sand. So wird der Boden nicht versiegelt und Regenwasser kann weiterhin ins Erdreich sickern.
Gemütlichkeit rund ums Feuer
Unser großzügiges Sonnendeck ist natürlich ein Luxus der besonderen Art. Wenn Sie weniger Platz zur Verfügung haben oder weniger Aufwand investieren wollen, können Sie sich eine vereinfachte Terrassen-Variante auch selbst in Ihrem Garten bauen, zum Beispiel aus Europaletten. Wichtig ist, dass das Holz mit einer wetterfesten Lasur bestrichen wird.
Weiters können Sitzsäcke, kompakte Hocker, einfache Polsterauflagen oder solide Gartensessel.Die Chillout-Zone Ihrer selbstgemachten Terrasse lässt sich im Handumdrehen umgestalten und bei Bedarf um weitere komfortable Plätze erweitern. Körbe, Weinflaschenhalter, Tabletts und Boxen halten Erfrischungen bereit und Extra-Kissen oder Kuscheldecken sorgen für gemütliche Stunden an der Feuerstelle. Outdoor-Teppiche schützen die Bezüge Ihrer Polstermöbel vor Splittern oder Abrieb und bringen zusätzlich ein wohnliches Flair an Ihre Feuerstelle.
Die passende Beleuchtung
Damit außerhalb des Feuerscheins niemand im Dunkeln sitzt, inszenieren Outdoor-Leuchten und LED-Lichterketten die Umgebung der Feuerstelle stimmungsvoll. Und wenn keine Steckdose für kabelgebundene Leuchten in der Nähe ist, können Sie mit Solarleuchten oder batteriebetriebenen Außenleuchten ganz einfach die gewünschte Atmosphäre in Ihrem Garten schaffen.
Feuerstelle vor Wind & Blicken schützen
Noch gemütlicher wird die Feuerstelle, wenn Sie sie mit Sichtschutzelementen oder Bepflanzung, beispielsweise Bambus oder Kirschlorbeer, umrahmen. So schaffen Sie die gewünschte Intimität für kuschelige Momente im flackernden Schein der Flammen. Darüber hinaus schirmen Sie das Feuer so effektiv vor dem Wind ab, sodass es sich leichter in der Feuerschale entzünden und unter Kontrolle halten lässt.
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