Vinylboden von der Rolle verlegen

Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden von der Rolle in Holzoptik

Vinyl (Polyvinylchlorid, kurz PVC) ist ein äußerst strapazierfähiger, trittschall- und wärmedämmender, hygienischer, feuchtigkeitsresistenter und abriebfester Bodenbelag. Mit zahlreichen Dekoren (z. B. Holz, Stein, Fliesen), Farben und Designs passt er darüber hinaus in jede Raumsituation und jedes Wohnambiente. Die Meterware wird individuell auf Maß zugeschnitten und kann direkt von der Rolle auf harten, festen und ebenen Untergründen verlegt werden. 

Beachten Sie: Beim Zuschnitt von der Rolle rechnen Sie mindestens fünf Zentimeter Kantenverschnitt ein.

Das vielseitige Vinyl ist alternativ auch als selbstklebende Diele oder als Diele im Klick-System erhältlich. Mehr dazu erfahren Sie in weiteren BAUHAUS Ratgebern:

1. Vinylboden verlegen

Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden im Raum auslegen

Schaffen Sie zunächst eine ideale Grundlage für den neuen Vinylboden: Entfernen Sie alte Beläge restlos und gleichen mögliche Risse und Spalten im Untergrund mit Spachtelmasse aus. Legen Sie anschließend den zugeschnittenen Vinylboden im Raum aus, streichen eventuelle Falten glatt und schneiden ihn grob zu (mit mind. 10 cm Überstand). Nun muss der Boden mindestens einen Tag liegen, um sich zu akklimatisieren.

Weitere Tipps und Informationen zur Vorbereitung erhalten Sie im BAUHAUS Ratgeber Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten.

Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden exakt zuschneiden

Nach 24 Stunden können Sie den exakten Zuschnitt des Vinylbodens vornehmen – am besten mit einem scharfen Teppichmesser. Zum leichteren Einpassen schneiden Sie den Falz in der Ecke zuerst diagonal ein.

Beachten Sie: Beim Zuschnitt halten Sie einen Abstand von rund einem Millimeter zur Wand ein – falls sich das Material noch ausdehnt.

Ratgeber Vinylboden verlegen: Doppelnahtschnitt Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden mit Doppelklebeband fixieren

Eine Möglichkeit, den neuen Vinylboden zu befestigen, ist mit Doppelklebeband. Hierfür fixieren Sie die Klebestreifen an allen Rändern und Stößen. Stoßkanten schneiden Sie exakt zu, indem Sie die beiden Bahnen aufeinander legen und zusammen durchschneiden. Rapport beachten!

Ratgeber Vinylboden verlegen: Flüssigkleber auf Untergrund auftragen

Alternativ bringen Sie den Belag mit Flüssigklebstoff vollflächig an. Hierfür schlagen Sie eine Bodenhälfte zurück und bestreichen den freiliegenden Untergrund rund einem Meter breit mit einer Bahn Kleber.

Beachten Sie: Soll der Vinylbelag an die Wand (Raum ≥ 20 Quadratmeter) muss dieser vollflächig verklebt werden!

Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden andrücken

Lassen Sie den Klebstoff rund zehn Minuten antrocknen, bevor Sie den Belag gut andrücken. Verfahren Sie mit den nächsten Bahnen und anschließend der zweiten Bodenhälfte genauso.

Ratgeber Vinylboden verlegen: Vinylboden festrollen

Nachdem Sie alle Bahnen verklebt und angedrückt haben, rollen Sie den gesamten Vinylboden mit einem Andrückroller gut fest.

Beachten Sie: Der Vinylboden ist nach der vollflächigen Verklebung nicht sofort begehbar (Herstellerangaben beachten).

Vorteile von Vinyl-Bodenbelägen

Ratgeber Vinylboden verlegen: Kein Aufquellen

Ob Wohnzimmer, Kinderzimmer, Büro oder sogar Bad und Küche – Vinylböden sind widerstandsfähig und wasserresistent und sorgen durch ihre gute Wärmeisolierung für eine wohlig warme Wohnatmosphäre. Weitere Vorteile:

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Hygienisch
  • Sehr pflegeleicht (Hinweis: zur fachgerechten Pflege sollten spezielle Pflegeprodukte für Vinylböden verwendet werden)
  • Für Allergiker geeignet
  • Unbegrenzte Designs
  • Gelenkschonend
  • Trittschalldämmend

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