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"Ligustrum vulgare"  (2 Ergebnisse)

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  • Die beliebtesten Küchenkräuter

    Küchenkräuter machen Ihr Essen erst perfekt - ob Rosmarin zur Kartoffel, Minze zur Kichererbse oder Dill zur Gurke. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Sorten vor - und zeigen Ihnen, wie Sie sie am besten pflegen. Kochen mit Kräutern Wer seine Kräuter kennt, wird beim Kochen noch mehr Freude haben. Doch Kräuter sind nicht gleich Kräuter: Klassiker wie Petersilie, Dill, Basilikum oder Schnittlauch können gar nicht frisch genug auf den Teller kommen. Die Zeit zwischen Ernte und Verzehr sollte kurz sein, sie kommen zuletzt auf den Teller oder in den Salat, sozusagen als Topping. Andere Kräuter wirken sowohl frisch als auch getrocknet oder pulverisiert: Oregano, Rosmarin, Estragon und Thymian sind typische Vertreter. Sie dürfen früh in den Topf, denn sie entfalten ihre starke Wirkung über einen längeren Zeitraum . Ausdauer bei der Zubereitung bedeutet bei ihnen mehr Geschmack. Deshalb ist auch hier Vorsicht bei der Dosierung geboten.Basilikum (Ocimum basilicum) trägt seinen Namen „Königskraut“ nicht ohne Grund: Sein süßlich-scharfes Aroma und sein intensiver Duft vermitteln Frische pur. Basilikum ist wohl das bekannteste und beliebteste Gewürzkraut überhaupt. Aus der italienischen Küche ist es nicht wegzudenken. Mit seinen kräftigen ätherischen Ölen ist es vielseitig einsetzbar. Die bis zu 40 cm hohe Pflanze liebt Licht oder Halbschatten und immer Wärme, im Kräutergarten gedeiht sie erst ab 12° C. Bis dahin: Fensterbank oder Gewächshaus! Blätter abzupfen, über Tomaten- und Mozzarellascheiben streuen, genießen - bei welchem Küchenkraut ist das so einfach? Besonders empfehlenswert ist Basilikum auch für Brotaufstriche, Dips und zu verschiedenen Nudel- und Tomatengerichten.Basilikum – Sommer in der KücheDill (Anethum graveolens) ist ein aromatisches und ergiebiges Gewürzkraut . Sein leicht süßlicher Geschmack erinnert an das Aroma von Anis und passt hervorragend zu Fischgerichten wie Lachs oder Heilbutt. Auch die Samen eignen sich als Gewürz und werden vor allem in der indischen Küche zum Würzen von Salaten und Brotaufstrichen verwendet. Bei uns sind Gurke und Dill, verfeinert mit Joghurt oder Topfen, ein leckeres Team.Dill – ein Klassiker für Fisch und SalatWer kennt sie nicht? Die Petersilie (Petroselinum crispum) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Ihre attraktiven Blätter haben ein ungewöhnlich kräftiges Aroma und runden nicht nur Fleischgerichte, sondern auch Suppen perfekt ab. Ob glatt oder gekräuselt - der Spitzenreiter unter den Küchenkräutern harmoniert dank seiner dezenten Schärfe mit vielen anderen Küchenkräutern und liefert obendrein noch jede Menge Vitamin C . Das frische Grün passt zu Eintöpfen, Fleisch und Salaten. Außerdem verfeinert Petersilie Soßen, Brühen und Dips. Auch als Dekoration ist die Petersilie in vielen Küchen erste Wahl. Petersilie liebt sonnige Standorte und freut sich im Frühjahr über etwas Kräuterdünger oder Kompost. Die Ernte kann meist schon im April beginnen.Petersilie – Universalgewürz mit TraditionEin Muss für viele Pastasoßen und auf der Pizza kaum wegzudenken. Oregano (Origanum vulgare) , auch wilder Majoran genannt, hat einen herb-würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack. Das Küchenkraut harmoniert mit Fisch und Suppen und entfaltet seine intensive Würze am besten getrocknet. Durch 15-minütiges Mitkochen oder Mitgaren kommt der Geschmack am besten zur Geltung.Oregano – wilde Würze mit pfeffriger NoteRosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein immergrünes, aromatisch duftendes Gewürzkraut. Es ist das einzige Küchenkraut mit Nadeln und durch sein ätherisches Aroma unverwechselbar. Rosmarin hat eine lange kulinarische Tradition - in Schmorgerichten, zu gegrilltem Fleisch und Gemüse sowie zu Ofenkartoffeln. Auch die Blüten sind essbar und eine hübsche Dekoration für Salate. Rosmarin eignet sich für sonnige und geschützte Lagen. Die Aussaat erfolgt von Mai bis Juli, die Ernte von Mai bis Oktober.Rosmarin – für Wild- und KartoffelgerichteSchnittlauch (Allium schoenoprasum) ist aus Küche und Garten nicht wegzudenken. Schon die alten Chinesen, die die grünen Halme als „Juwel unter den Gemüsepflanzen“ bezeichneten, verwendeten Schnittlauch zum Würzen ihrer Speisen. Sowohl die Blüte als auch die Halme sind vielseitig verwendbar. Durch seine leichte Schärfe eignet er sich hervorragend für Suppen, Soßen und frische Salate. Die im Sommer erscheinenden Blüten sind eine willkommene Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge. Schnittlauch selbst zeigt sehr gute Eigenschaften im Freiland, eignet sich aber auch für die Überwinterung auf der Fensterbank.Schnittlauch – fein-würzig zu Suppen und SaucenAus der asiatischen, arabischen und indischen Küche ist Koriander (Coriandrum sativum) nicht wegzudenken. Häufig wird er zusammen mit Chili verwendet, um asiatische Suppen und Currys zu würzen. Als frisches Kraut harmoniert er mit Karotten und Zucchini. Die Samen geben Fleisch eine wärmende Würze, sollten aber vorher in der Pfanne angeröstet werden.Koriander – mehr als ein ScharfmacherRezept für Grünes Gazpacho mit Koriander und Tomaten (vegan) Zutaten für 4 Portionen Für die Suppe: 2 Gurken Zitrone, Bio 1/2 Handvoll Koriandergrün 2 Frühlingszwiebeln Salz, Pfeffer 1 TL Zucker 1 EL Olivenöl   Außerdem: 1/4 Gurke 8 Kirschtomaten 1/2 Handvoll Koriandergrün 1 Frühlingszwiebel Zubereitung Gurken waschen, putzen und in Stücke schneiden. Die Zitrone heiß waschen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die vorbereiteten Zutaten mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und dem Olivenöl in den Mixer geben. Alles auf höchster Stufe sehr fein mixen und die Gazpacho ca. 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die Gurke waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Kirschtomaten waschen, trocken tupfen und achteln. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die abgekühlte Gazpacho nochmals pürieren oder durchrühren und abschmecken. In Schalen verteilen, mit Gurkenwürfeln, Tomatenspalten, Frühlingszwiebelringen und Korianderblättchen garnieren und servieren.Rucola ist ein Salatkraut mit einem besonders aromatischen und würzigen Geschmack. Sein Aroma ist manchmal leicht scharf und bitter. Kein Wunder, denn hier ist Senföl im Spiel. Das gibt Rucola das gewisse Etwas, wenn er mit Tomaten, Möhren oder auch Erdbeeren kombiniert wird. Auch als Pizzabelag ist Rucola sehr beliebt. Das schnellwüchsige Gewürzkraut hat ganzrandige, zarte, leicht gewellte Blätter und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 20 cm. Rucola benötigt einen nährstoffreichen, lockeren und gut durchlüfteten Boden in sonniger Lage. Der Anbau ist ganzjährig in Töpfen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus möglich. Unter dem Namen Rucola werden zwei verschiedene Pflanzenarten angeboten: die Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) und die Gartenrauke (Eruca vesicaria) - die mit den breiteren Blättern.Rucola – von nussig bis bitter-scharfLiebstöckel (Levisticum officinale) , auch Maggikraut genannt, eignet sich besonders für feine Suppen, rustikale Eintöpfe und Saucen. Auch zu Käse ist Liebstöckel sehr zu empfehlen. Zur Zubereitung einfach die zarten Blätter fein hacken oder ganze Zweige mitkochen. Liebstöckel wirkt krampflösend, schleimlösend, verdauungsfördernd und harntreibend. Ab dem zweiten Jahr können die Wurzeln für Tee ausgegraben werden. Liebstöckel braucht wenig Licht, liebt tiefgründigen, humosen und feuchten Boden. Dadurch kann es auch an Standorten gedeihen, die anderen Pflanzen nicht zugänglich sind. Rezept für Liebstöckel-Pesto Zutaten 150 g Liebstöckelblätter 100 g Pinienkerne 100 g Parmesan (grob) 1 Knoblauchzehe 250 ml Olivenöl 1 Zitrone Schalenabrieb 1 TL Zucker 1 Prise Salz   Zubereitung Zuerst den Liebstöckel waschen, trockenschleudern und die Blättchen abzupfen. Die Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Nun alle Zutaten bis auf die Zitronenschale und das Salz in einen Mixer geben und zerkleinern. Nun mit der Zitronenschale vermischen und mit Salz abschmecken. Das Liebstöckelpesto in Schraubgläser füllen und mit Olivenöl bedecken. So hält sich das Pesto im Kühlschrank einige Zeit. Tipp: Für eine längere Haltbarkeit werden die Pinienkerne und der Parmesan weggelassen.Liebstöckel – verdauungsfördernd und harntreibendStandort Vor allem in der Küche ist die Wahl des Standortes entscheidend, damit Sie lange Freude an Ihren Kräutern haben. Basilikum, Dill und Co. gedeihen nur bei ausreichendem Lichteinfall. Stellen Sie Ihre Anzuchttöpfe oder die gekauften Kräuter im Topf möglichst nah ans Fenster. So bekommen sie viel Licht und können optimal wachsen. Unser Tipp: Wenn Sie verschiedene Küchenkräuter anbauen möchten, setzen Sie sie in zwei Gruppen - je nach Wasserbedarf. Auf dem Balkon oder im Garten bevorzugen Kräuter einen sonnigen Standort, der vor direktem Regen geschützt sein sollte. Ein Beet an der Hauswand oder ein überdachtes Hochbeet sind ideal. Auch hier empfiehlt es sich, die Pflanzen nach Wasserbedarf getrennt zu pflanzen, damit das überschüssige Wasser der Pflanzen mit hohem Wasserbedarf nicht an die Wurzeln der Kräuter gelangt, die weniger Feuchtigkeit bevorzugen.   Gießen und Düngen Küchenkräuter sind pflegeleicht und anspruchslos. Kräuter im Garten oder auf dem Balkon müssen nur in den heißen Sommermonaten gegossen werden. Für Kräuter in der Küche gilt: Die Erde immer feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Nur bei schwachem Wachstum können Sie mit etwas Flüssigdünger nachhelfen.   Schneiden Küchenkräuter werden „automatisch“ geschnitten, wenn Sie Blätter oder Stängel zum Kochen ernten. Wenn Ihre Kräuterpflanzen jedoch zu üppig wachsen - zum Beispiel weil Sie im Urlaub waren - sollten Sie sie zurückschneiden. Die abgeschnittenen Zweige können je nach Sorte getrocknet oder eingefroren werden.Pflegetipps für KüchenkräuterEntdecken Sie noch mehr wie beispielsweise ein DIY Kräutertrockner oder alles zum Thema Wildkräuter in Ihrem Garten.

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  • Bunte Mischung im Gemüsebeet für gestärkte Pflanzen

    Im Gemüsebeet dreht sich alles um gesunde Pflanzen und dass der Ertrag möglichst groß ausfällt. Die Natur lehrt uns, dass verschiedene Pflanzen auch in einer Symbiose leben können, in der Geben und Nehmen eine wichtige Rolle spielt. Bei einer Mischkultur im Gemüsebeet mit Kräutern und Blumen bewirken Sie genau das, wobei der Effekt, der dem Gemüse und dem Boden zugute kommt, bedeutend ist. Wir zeigen Ihnen, wieso es so wichtig ist auf Mischkultur im Beet zu achten, welche Vorteile Sie daraus ziehen und welche Kräuter und Blumen sich perfekt als Pflanzpartner eignen. Bei der Mischkultur im Gemüsebeet setzt man auf positive Effekte, die bestimmte Pflanzen aufeinander haben, wobei hier auch Kräuter und Blumen ins Spiel kommen. Die Wirkung zeigt sich meist indem Pflanzen kräftiger wachsen, Sie mehr ernten können, der Boden vor Austrocknung geschützt wird und Schädlinge ferngehalten werden. Mit der richtigen Bepflanzung können Sie zudem auch die vorhandene Fläche im Beet optimal nutzen, indem Sie beispielsweise Knoblauch zwischen Tomaten oder Lauch zwischen Salatpflanzen ansetzen. So erhalten Sie mehr Ertrag auf kleinerer Fläche. Ihr Gemüse ist bei einer Mischkultur weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten, im Gegensatz zu einer Monokultur. Zwar kann es  auch hier zu einem Schädlingsbefall kommen, aber durch eine große Artenvielfalt locken Sie auch viele natürliche Feinde und Nützlinge an, die dem ganzen entgegenwirken. Zudem ist die bunte Mischung im Beet auch etwas fürs Auge. Achten Sie bei einer Mischkultur jedoch immer darauf, ob sich die Gemüsepflanzen untereinander vertragen. Es kann nämlich auch sein, dass sich die Pflanzen Energie und Nährstoffe rauben und somit die Ernte eher schlecht ausfällt bzw. die Pflanzen auch viel anfälliger für Krankheiten sind. Außerdem sollten Sie es bei einer Mischkultur nicht übertreiben. Pflanzen Sie lieber nur drei bis vier Kombinationen an, damit Sie nicht den Überblick verlieren.Vorteile von Mischkultur im GemüsebeetDuftende Küchen- und Heilkräuter sind in jedem Garten beliebt. Werden Sie im Gemüsebeet angebaut, so locken Sie nicht nur Nützlinge an, sondern vertreiben mit ihren ätherischen Ölen und Besonderheiten auch Schädlinge und fördern das Aroma der verschiedenen Gemüsesorten. Zudem wachsen Sie oftmals sehr platzsparend, wodurch sie sich perfekt als Zwischenpflanzung eignen und so den Boden vor Austrocknung schützen. Kräuter können Sie entweder schon fertig als Pflanze kaufen oder beim Einsetzen Ihrer Gemüsepflanzen mittels Samen im Beet ausbringen, da sie auch relativ schnell wachsen. Kräuter im GemüsebeetBasilikum sollte in keinem Garten fehlen, weil er nicht nur besonders nützlich in der Mischkultur ist, sondern auch perfekt zu italienischen Speisen passt. Im Gemüsebeet macht sich Basilikum besonders gut, wenn er zwischen Tomatenpflanzen gesetzt wird. Er hilft hier beispielsweise mit Mehltau oder der weißen Fliege und sorgt dafür, dass die Tomaten die Nährstoffe besser aufnehmen. Außerdem verleiht er den fertigen Früchten der Pflanze mehr Aroma. Mit seiner Blüte und dem intensiven Duft zieht er zudem auch wichtige Bestäuber an und kann auch Kohlweißlinge fernhalten. Er passt neben Tomaten auch perfekt zur Bepflanzung bei Chili, Paprika, Kohl, Gurke oder Zucchini. Schlechte Nachbarn von Basilikum: Bohnenkraut, Minze, Melisse, Salbei, Thymian, Majoran, Liebstöckel, TopinamburBasilikum (Ocimum basilicum)Genau wie Basilikum punktet auch Oregano im Gemüsebeet mit seinen ätherischen Ölen und intensivem Duft. Er hält dadurch ebenfalls verschiedene Schädlinge fern und zieht wichtige Nützlinge an. Auch er passt perfekt zu Tomaten, Chili und Paprika, aber auch neben Lauch, Zwiebeln und Kürbis. Schlechte Nachbarn  von Oregano: Majoran, Liebstöckel, TopinamburOregano (Origanum vulgare)Auch der Thymian hält wieder viele Schädlinge wie Läuse, Kohlweißling oder auch Schnecken fern und zieht kleine Insekten an. Bei der Anzucht im Gemüsebeet eignet er sich besonders gut neben Chili, Brokkoli, verschiedene Kohlsorten, Karotten, Kohlrabi, Paprika und Salate. Schlechte Nachbarn  von Thymian: Majoran, Dill, Basilikum, Minze, Ringelblume, Liebstöckel, TopinamburThymian (Thymus)Dill fördert die Keimfähigkeit beispielsweise bei Gurken oder Karotten und bringt bei einer Zwischenpflanzung bei vielen Gemüsesorten ein besseres Aroma. Er vertreibt zudem auch Wurzelschädlinge von Karotten und Zwiebeln sowie Blattläuse, Kohlweißlinge und Karottenfliegen. Er passt neben Gurken und Karotten auch sehr gut zu Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Paprika, Chili, Kohlrabi, Salate, Erbsen, Rote Beete, Spargel und noch vielen mehr. Schlechte Nachbarn  von Dill: Salbei, Thymian, Fenchel, Estragon, Kapuzinerkresse, Kresse, Kürbis, Liebstöckel, TopinamburDill (Anethum graveolens)Schädlinge hält er fern und Nützlinge lockt er mit seinem Duft an – der Schnittlauch . Er lockert als Zwischenpflanzung oder am Beetrand den Boden auf und passt perfekt zu Weißkohl, Karotten, Sellerie, Spinat, Tomaten, Pastinake oder auch zu Erdbeeren. Schlechte Nachbarn  von Schnittlauch: Rosmarin, Koriander, Bohnen, Kresse, Lauch, Topinambur, Rote Beete, Liebstöckel, verschiedene Kohlarten, ErbsenSchnittlauch (Allium schoenoprasum)Rosmarin passt beispielsweise perfekt zu Karotten, da er die lästige Karottenfliege fernhält. Zudem eignet sich auch eine Pflanzung neben Kohl, da er auch hier den bekannten Kohlweißling abhält. Sobald der Rosmarin blüht, zieht er zudem viele Nützlinge an und verbreitet ein wunderbar, duftendes Aroma. Schlechte Nachbarn  von Rosmarin: Schnittlauch, Liebstöckel, Topinambur, ZwiebelRosmarin (Salvia rosmarinus)Der Name ist Programm beim Bohnenkraut , denn diese Pflanzen hält bei einer Mischkultur mit Bohnen die lästige schwarze Bohnenlaus fern und hilft beim Wachstum der Pflanze. Zudem profitieren Pflanzennachbarn vom intensiven Aroma, darunter Tomaten, Paprika, verschiedene Kohlsorten, Salate, Rote Beete und Zwiebeln. Schlechte Nachbarn  von Bohnenkraut: Minze, Basilikum, Liebstöckel, TopinamburBohnenkraut (Satureja)Genauso wie Kräuter strömen auch Blumen einen intensiven Duft sowie ätherische Öle aus, was Schädlinge fernhält. Zusätzlich locken sie durch ihre Blütenpracht unzählige Nützlinge an und Sie müssen sich so keine Sorgen machen, dass Ihre Gemüsepflanzen nicht bestäubt werden bzw. können sich auf eine größere Ernte freuen. Setzen Sie bei einer Mischkultur mit Blumen auf ungefüllte Blätter (Blütenblätter sind rund um die gut sichtbaren Staubblätter), da die Insekten hier leichtes Spiel bei der Bestäubung haben. Zudem ist es wichtig, viele verschiedene Arten im Garten einzusetzen, da die Vielfalt auch unterschiedliche Insekten mit verschiedenen Nutzen anlockt und Sie so ein breites Spektrum haben. Mehr Artenvielfalt bei den Nützlingen bedeutet weniger Schädlinge in Ihrem Garten und besseres Pflanzenwachstum sowie ein höherer Ertrag. Auch der optische Effekt darf nicht außen vorgelassen werden, denn ein buntes Blütenmeer ist auch besonders schön anzusehen.Blumen im GemüsebeetAchten Sie bei der Zwischenpflanzung oder bei der Bepflanzung am Beetrand immer darauf, dass manche Blumen mehr Platz brauchen und höher wachsen. Setzen Sie daher Blumen nur punktuell im Gemüsebeet ein und schaffen zusätzlich in der Nähe ein reines Blumenbeet, damit Sie auch so mehr Vielfalt in Ihren Garten bekommen und die Vorteile genießen können. Mit Blumensamenmischungen bringen Sie auf einmal eine große Vielfalt an Blumen in Ihren Garten. In diesem Fall ist aber zu empfehlen, dass Sie sie in ein eigenes Blumenbeet oder direkt in der Wiese ausbringen, je nach Art. Es gibt auch essbare Blumenmischungen die sich perfekt in einem Beet mit beispielsweise Pflücksalat eignen. Achtung: Achten Sie darauf, dass die Blumen Samen bilden und diese nach dem Verwelken auf den Boden fallen. Dadurch gelangt der Samen in die Erde und es können neue Pflanzen entstehen, wobei sie auch teilweise eine große Fläche des Beetes einnehmen können. Sollten Sie dies vermeiden wollen, so schneiden Sie die gerade verwelkten Blütenköpfe mit den Samen ab und lagern Sie sie trocken für die Aussaat im nächsten Jahr. Einige der nachstehenden Blumen sind bekannt dafür, sich gerne unkontrolliert zu vermehren.Die Ringelblume hat lange Pfahlwurzeln, welche den Boden auflockern und die Struktur maßgeblich verbessern. Zudem scheiden ihre Wurzeln bestimmte Stoffe aus, die schädliche Fadenwürmer fernhält und auch Schnecken meiden diese Blume eher. Pflanzen Sie die Ringelblume neben Kohl, Bohnen und Tomaten. Bei einer Pflanzung mit Kartoffeln kann die Blume die Kraut- und Knollenfäule vorbeugen. Die Blüten der Ringelblume sind außerdem essbar und passen perfekt zum Garnieren oder in Salate. Schlechte Nachbarn  von Ringelblumen: Topinambur, Liebstöckel, ThymianRingelblume (Calendula officinalis)Kapuzinerkresse wächst schnell und ist ein toller Bodendecker bzw. wächst sie auch oft gern am Rand vom Hochbeet hinunter. Die Pflanze wird oftmals angesetzt um Schädlinge anzulocken und so von wichtigen Gemüsepflanzen fernzuhalten. Sie wehrt jedoch Raupen, Schnecken, Ameisen und Co. auch ab. Die Kapuzinerkresse ist besonders nützlich im Anbau mit Kürbisgewächsen (Zucchini, Gurken und Kürbisse), da sie Unkraut unterdrückt und mit ihren Wurzeln die Erde gut auflockert. In einer Mischkultur mit Tomaten, Kartoffeln und Bohnen macht sie sich auch sehr gut. Blüten sowie Blätter sind essbar, wobei letztere leicht scharf und ein wenig nach Kresse schmecken. Perfekt für Salate, zum Garnieren oder für eine leckere Kräuterbutter zu Grillgemüse. Schlechte Nachbarn  von Kapuzinerkresse: Kohlarten (lockt Kohlweißling an). Dill, Koriander, Petersilie, FenchelKapuzinerkresse (Tropaeolum)Die strahlend blaue Kornblume lockt Gallwespen und andere Feinde der Kohlweißlinge und Kohleule an und ist somit ein guter Begleiter bei Kohlarten. Auch diese Blüte ist essbar und kann hervorragend als Garnitur, in Salaten oder auch als heilender Tee eingenommen werden. Schlechte Nachbarn  von Kornblumen: Keine bekanntKornblume (Centaurea cyanus)Wie die Kapuzinerkresse lockt auch die Studentenblume  Schädlinge im Garten an und lenkt so von den Gemüsepflanzen ab. Zudem sondert Sie bei Verzehr ein Gift ab, welches manche Insekten auch verenden lässt. Sie sind außerdem hervorragend zur Verbesserung der Bodenstruktur und können dank ihres niedrigen Wuchses gut als Bodendecker dienen und so vor Austrocknung schützen. Pflanzen Sie diese Blume neben Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Lauch, Salat, Tomaten, Zwiebeln und Co. an und Ihr Gemüse wird sicherlich davon profitieren. Die Blüten der Tagetes sind essbar, jedoch nicht von jeder Sorte. Schlechte Nachbarn  von Studentenblumen: Keine bekanntStudentenblume (Tagetes)Kamille ist nicht nur eine Heilpflanze, sondern unterstützt auch Kohlarten beim Wachstum, sorgt für Widerstandskraft und macht manche Pflanzen sogar weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Sie hält außerdem die Lauchmotte fern. Lauch, Kartoffeln, Kohlrabi, Kohlarten, Bohnen, Karotten, Salate und Zwiebel profitieren von einer Mischkultur im Gemüsebeet. Bei der echten Kamille sind Blätter, Knospen und Blüten essbar. Schlechte Nachbarn  von Kamille: Minze, Liebstöckel, Topinambur, Zinnie, AsterKamille (Matricaria)Die beeindruckende Sonnenblume eignet sich auch sehr gut zur Mischkultur mit Gemüse. Sie ist nicht nur ein wahrer Magnet für Bienen und Hummeln, sondern auch ein effektvoller Hingucker im Garten, dank der oftmals ansehnlichen Größe. Zudem freuen sich auch die Vögel über Nahrung, denn sie bedienen sich direkt am Blütenkopf, sobald sich die Sonnenblumenkerne gebildet haben. Sonnenblumen sind tiefwurzelnd und lockern somit schwere Böden auf. Sie brauchen jedoch insgesamt recht viel Platz, Nährstoffe und Wasser, was beim Anbau berücksichtigt werden sollte. Wenn Sie die Blütenpracht nicht in Ihrem Gemüsebeet haben wollen, dann eignet sich eine Pflanzung in der Nähe, damit Sie von ihr trotzdem profitieren können. Im Gemüsebeet passt sie gut zu Gurken, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Karotten, aber auch Bohnen und Erbsen, die an ihrem langen Stamm hinaufklettern können. Die Sonnenblume spendet dank ihren großen Blättern und Blumenköpfen zudem viel Schatten und schützt vor starkem Wind. Bei der Sonnenblume sind Kerne, Blütenblätter sowie der Blütdenboden (zubereitet wie Artischoke) essbar. Schlechte Nachbarn  von Sonnenblumen: Topinambur, Kartoffeln, LiebstöckelSonnenblume (Helianthus annuus)Das Schmuckkörbchen , auch Cosmea, Schmuckblume oder Kosmee genannt, wächst sehr schnell und lockt viele Nützlinge an. Sie zieht zudem Blattläuse an, wobei das umliegenden Gemüsepflanzen zugutekommt, die auch anfällig für den Schädling sind. Auch die Cosmea ist nicht giftig für Menschen sowie Tiere und ist sogar essbar. Schlechte Nachbarn  von Schmuckkörbchen: Keine bekanntSchmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus)Die Bienenweide , auch Phacelia oder Bienenfreund genannt, ist im Garten ein wahrer Segen. Sie zieht nicht nur unzählige Nützlinge an, sondern kann auch als Gründüngung verwendet werden. Sie verbessert die Bodenstruktur nachweislich, wird oftmals auch als Nachkultur angepflanzt und über den Winter als Mulchschicht verwendet. Phacelia eignet sich auch gut um schädliche Nematoden im Boden sowie Kartoffelkäfer zu vertreiben. Phazelien sollten Sie jedoch nicht verzehren, da die enthaltenen Stoffe hautreizend sind und allergische Reaktionen auslösen können. Sie ist jedoch nicht giftig. Schlechte Nachbarn  von Phacelia: Keine bekanntBienenfreund (Phacelia tanacetifolia)Lavendel ist nicht nur für uns Gärtner eine besonders gut duftende Staude, sondern auch Schmetterlinge, Bienen und andere Nützlinge fliegen regelrecht darauf. Die Pflanze wehrt hingegen Kohlweißlinge ab und ist nützlich bei Blattläusen und Mehltau. Gute Mischkultur bildet der Lavendel mit Kartoffeln oder Kohl und verstärkt in Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano oder Rosmarin oftmals deren Aroma. Schlechte Nachbarn  von Lavendel: PetersilieLavendel (Lavandula)Auch die Blüten vom Borretsch locken jede Menge Insekten an. Er steigert durch bestimmte Stoffe den Ertrag bei Gurken, Zucchini oder Paprika und schützt Kohlarten vor dem Kohlweißling. Zudem eignet sich Borretsch auch gut als Mischkultur mit Erdbeeren und Salat. Die Blüten sind essbar und perfekt für einen Salat. Schlechte Nachbarn  von Borretsch: Rucola, Petersilie, Liebstöckel, TopinamburBorretsch (Borago officinalis)Das waren sie nun, sieben starke Kräuter und zehn betörende Blumen, die sich perfekt als Mischkultur im Gemüsebeet eignen. Natürlich gibt es noch unzählige mehr, die Sie entdecken und einsetzen können. Probieren Sie sich langsam voran in der Welt der Mischkultur und entdecken, was für Sie am besten funktioniert. In der Zwischenzeit wollen wir Ihnen noch viele weitere, wichtige Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, damit Sie zum richtigen Artenvielfalt- und Garten-Profi werden.

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