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"Ocimum basilicum"  (18 Ergebnisse)

Ihr Suchergebnis für Ocimum basilicum

  • Tolle Ideen zum Balkonkästen bepflanzen

    Balkonpflanzen lassen Ihren Balkon erstrahlen. Die Kombination vieler verschiedener Blumen in Balkonkästen ergeben einen wunderbaren Blickfang. Im folgenden Beitrag finden Sie 5 tolle Ideen, wie Sie die Kästen bepflanzen können. Sobald in den Nächten keine Forstgefahr mehr besteht, können Sie sich an das Bepflanzen Ihres Balkons kümmern. Um auf Nummer sicher zu gehen, schützen Sie Ihre frisch eingepflanzten Blüher mit Schutzfolie und -vlies. Die gelben Kapmargeriten (Osteospermum), violetten, weißen Petunien und der blaue Salbei zaubern in Ihrem Balkonkasten einen wunderschönen Farbkontrast. Kapmargeriten sind knallig gelb und können bis zu 50 cm hoch werden, sind mehrjährig, aber frostempfindlich, weshalb sie auch besonders in frostigen Nächten geschützt werden müssen. Die zweifarbigen Musterung Petunie (Petunia) lockert den Balkonkasten auf und sorgt für Frische. Für die perfekte farbliche Abrundung im Kasten, sorgt der kräftig-blaue, aufrechtwachsende Mehlige Salbei (Salvia farinacea). Dieses ziehen nicht nur bewundernde Blicke auf sich, sondern locken Bienen an.Schwedensommer im Balkonkasten mit KapmargeritenDer kleine, aber üppig blühende, blaue Männertreu (Lobelia) wächst auch ohne kompletten Sonnenschein im Halbschatten. Die Triebe werden bis zu 40 cm lang und wachsen nach unten. Im Balkonkästchen kommen nicht nur die blauen Männertreublüten vor, sondern auch weiße. Die Kombination beider Farben wirkt himmlisch. Tipp: Eine Düngung mit der halben Dosierung ist völlig ausreichend.  Im Weiteren befinden Sie noch Hängebegonien (Begonia) in dem Pflanzkasten. Besonders modern sind lachsrosafarbene Blüten, welche eine schönen Abrundung schaffen. Belagonien gehören zu den Dauerblüher und bevorzugen schattige oder halbschattige Plätzchen.  Schatten-Romanze mit MännertreuDer Balkonkasten besteht zum Großteil aus den aus Südafrika stammenden weißen und blauen Kapmargeriten (Osteospermum). Die roten Sorten der Kapmargerite öffnen auch nur bei Sonnenschein ihre Blüten, an sonnenfreien Tagen verschließen sie sich komplett. Kapmargeriten kennen Sie möglicherweise auch unter anderen Namen Kapkörbchen, Dimorphotheca oder Mittagsblume. Hier wurden zusätzlich noch rosafarbene Kapmargeriten gepflanztund auch der würzige Thai- Basilikum (Ocimum) findet seinen Platz. Er kann für Suppen, Soßen oder Salate verwendet werden.Balkonkasten mit Farb-DreiklangDas holzig, rustikakle Hochbeet ist prall gefüllt mit rosa und weißen Geranien (Pelargonium) sowie Schneeflöckchen. Die weißen Geranien werden zusammen mit den rosafarbenen in das Hochbeet gesetzt. Für das beste Ergebnis ist es wichtig, einen sonnigen Platz für das Beet am Balkon zu finden und auf eine regelmäßige Düngung zu achten. Die Schneeflockenblume (Bacopa) – auch Schneeflöckchen genannt – fühlt sich auch an sonningen Ort wohl. Zusätzlich dürfen Sie auf ein stetiges Gießen nicht vergessen.    Hochbeet-Blumenkasten mit Landlust-FlairSollte Ihr Balkon im Halbschatten liegen, eignet sich das Männertreu (Lobelia), welches auch im Teilschatten wächst. Jedoch ist mit prächtigeren Blühten an einem Sonnenplatz zu rechnen. In der Mitte befinden sich die rosafarbene Geranie. Den Gegenpol zur Lobelia bildet ein leuchtendes Zauberglöckchen (Calibrachoa).  Blumenkorb mit harmonischer FarbkompositionIn den Sommermonaten kommen Sie oftmals nicht aus, Ihre Pflanzen zweimal zu gießen. Um dem entgegenzuwirken, eignen sich Balkonkästen mit integriertem Wasserspeicher . Anstatt sich mühsam um das Gießen zu kümmern, brauchen Sie nur den Wasserspeicher auffüllen und die Balkonblumen steuern selbst die Wasserversorgung. Voraussetzung für das verwenden eines Wasserspeichers ist, dass die Erde durchwurzelt sein sollte. Das heißt, dass frisch eingesetzte Pflanzen die ersten vier Wochen noch händisch gegossen werden müssen. Mittags gegossen, abends wieder durstig?Entdecken Sie die Vielfalt der Blumen für Ihren Balkon sowie Tipps zur Gestaltung eines Pflanzparadies auf kleiner Fläche.

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  • Spätsommer im Garten - Alle Arbeiten auf einen Blick

    Der letzte Sommermonat ist angebrochen, doch die Gartensaison ist noch lange nicht vorüber. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie sich diesen Monat freuen können und welche Arbeiten im Gemüse-, Obst-, Ziergarten und anderen Bereichen noch anstehen.Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem viele, verschiedene Gemüsesorten erntereif sind. Jedoch können Sie auch noch viele Sorten einpflanzen und aussäen. Sollte der August trocken und heiß ausfallen, so ist eine effiziente Bewässerung das A und O. Wenn Ihre Beete bereits leer stehen uns Sie keine Nachkultur geplant haben, so können Sie nun bis über den Winter eine Gründüngung wie die Phacelia, ausbringen. So wird Ihr Boden verbessert, vor Austrocknung geschützt und lockt zudem Nützlinge an. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >   Aussaat Im August können vor allem Gemüsesorten für den Herbst ausgesät werden. Winterheckenzwiebeln, Winterrettich oder Chinakohl sowie verschiedene Salate und Spinat (Sorte "Matador").   Einpflanzen Auch Jungpflanzen wie Salate, Chinakol, Brokkoli, Kohlrabi und Co. können noch ins Beet ziehen.   Ernte Tomaten, Paprika, Gurke, Zucchini, Karotten, Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Salate und noch viel mehr kann nun geerntet werden. Ernten Sie Ihr Gemüse regelmäßig, damit Sie den Zeitpunkt der Reife nicht übersehen und Schädlinge sowie Krankheiten keine Chance haben.Gemüsegarten im AugustAuch der Obstgarten hat sich schon seit einiger Zeit in einen wahren Naschgarten verwandelt. Verschiedene Beeren sowie Äpfel, Birnen, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen sowie Wassermelonen sind nun erntereif. Wenn der Pfirsichbaum zu dicht wächst, können Äste nach der Ernte zur Auslichtung gestutzt werden. Die Weintrauben werden nun mit einem feinmaschigen Beutel vor Vögeln und Wespen geschützt. Bei Ribisel und Stachelbeere werden nach der Ernte einige alte Triebe (erkennbar am dunklen Holz) bzw. zu dicht stehende Triebe nahe dem Boden abgeschnitten, damit die Sträucher auch im nächsten Jahr wieder viel Energie für neuen Wachstum und Früchte haben. Damit Ihre Himbeeren nicht die Himbeerrutenkrankheit befällt, sollten Sie fertig abgeerntete Ruten abschneiden. Und bei Erdbeeren heißt es wie schon im Juli – jetzt ist die Zeit für neue Pflanzen. Egal ob Ableger oder komplett neu gekauft, wenn Sie nun Erdbeeren einsetzen, können Sie sich schon auf das nächste Jahr voller süßer Früchte freuen.Obstgarten im AugustViele Stauden und Blumen bereichern uns nun mit ihrer vollen Blüte – Sommerflieder, Duftnessel, Nachtkerze und Co. sind dabei. Achten Sie nach der Blüte immer auf einen Rückschnitt, sofern Sie die Samen nicht sammeln wollen. Vor allem in regnerischen Zeiten beugt dies Krankheiten vor. Lavendel wird nach der Blüte um ein Drittel zurückgeschnitten und auch abgeblühte Triebe von Rosen können getrimmt werden, um das Blütenwachstum anzuregen. Auch die Taglilien werden nach der Blüte und sobald ihr Laub braun wird ca. 10-15 cm über dem Boden abgeschnitten. Auch Hecken wie Liguster oder Hainbuche können jetzt bei starkem Wuchs geschnitten werden und Stauden, die im Frühjahr geblüht haben, können nun vorsichtig geteilt und somit vermehrt werden.Ziergarten im AugustDer Rasen wird im Sommer nicht allzu oft bzw. auch nicht zu kurz gemäht, da ihm Trockenperioden sonst zu sehr zusetzen würden. Mit einem Bewässerungssystem wird der Rasen im August regelmäßig und kontrolliert mit Flüssigkeit versorgt und strahlt so weiterhin in saftigem Grün.Rasen im AugustRingelblume, Fetthenne, Sonnenhut, Astern, Bergminze, Malven, Margeriten und viele weitere Blumen zeigen Ihre prachtvolle Blüte und locken unzählige Insekten in unseren Garten. Beete, Ecken und Töpfe mit einer bunten Vielfalt an Stauden locken nicht nur verschiedene Insekten an, sondern haben oft auch den Vorteil, dass unterschiedliche Blühzeiten für längere Zeit Nahrung und Lebensraum für viele Nützlinge schafft. Auch im August gilt wieder – Vogeltränken aufstellen und regelmäßig frisches Wasser nachfüllen. Zusätzlich können Sie schon langsam wieder Igelhäuser platzieren, sofern Sie diese über den Sommer verstaut haben. Vom Baumschnitt übriggebliebene Äste eignen sich besonders gut für eine Wildhecke, wo sich Insekten und Tiere Richtung Winter einquartieren können.Wildtiere & Insekten im AugustWie viele weitere Arbeiten ist auch das Abfischen von Algen aus dem Gartenteich eine never ending story. Fadenalgen sollten regelmäßig abgefischt werden, damit sich kein Schlamm bilden kann. Achten Sie jedoch darauf, dass sich in den Algen oft Wasserinsekten oder Molche einnisten. Legen Sie die abgefischten Teile daher in Ufernähe auf einen Stein oder Steg, damit die Insekten wieder ihren Weg ins Wasser finden. Wasserpumpen halten das Wasser in Bewegung, erhöhen den Sauerstoffgehalt und verhindern vor allem in kleineren Teichen die Algenbildung. Kontrollieren Sie im August vor allem auch immer die Wasserqualität und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig.Gartenteich im AugustDa es im August zu längeren Trockenperioden kommen kann, ist es auch am Balkon und der Terrasse wichtig, Kübelpflanzen regelmäßig zu gießen. Sonnensegel, Sonnenschirme und Co. schützen nicht nur uns, sondern auch unsere Pflanzen zusätzlich vor der intensiven Sonneneinstrahlung.Balkon & Terrasse im AugustKräuter haltbar machen: Um Wachstum voranzutreiben, können Sie Ihre Kräuter regelmäßig zurückschneiden. Dabei können Sie die abgeschnittenen Teile haltbar machen, indem Sie sie trocknen (mittels Luft oder Dörrautomat), einfrieren (in Öl oder zerkleinert) oder sie direkt zu Pestos oder Saucen verarbeiten. So haben Sie länger etwas von Ihren Kräutern. Kräuter vermehren: Rosmarin, Lavendel, Basilikum oder andere Kräuter können Sie nun auch durch Stecklinge vermehren. Dazu schneiden Sie ca. 10 cm lange Triebe ab, entfernen die untersten Blätter und stecken sie in feuchte Erde. Idealerweise werden die Stecklinge in der Nacht vor niedrigeren Temperaturen (unter 20 °C) geschützt, indem Sie unter die Anzuchthaube, ins Gewächshaus oder nach drinnen ziehen. Halten Sie die Erde stets feucht, damit sich Wurzeln bilden können. Samen sammeln: Einige Blumen sind nun auch schon verblüht und bilden fleißig Samen. Sobald die Blumenköpfe braun werden, können Sie beispielsweise Ringelblume, Tagetes, Kornblume und Co. ernten und die Samen für nächstes Jahr trocken lagern. Sammeln Sie die Samen an trocknen Tagen und nicht zu früh (nicht vor dem braun werden), da sich der Samen ansonsten nicht vollständig entwickeln konnte. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Kontrollieren Sie auch Ihre Pflanzen regelmäßig auf etwaige Befälle, damit Sie schnell handeln und eine Ausbreitung rechtzeitig verhindern können. In unserem Artikel „ 8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge “ erfahren Sie mehr.Weitere Arbeiten im AugustAuch im August sollten Sie bei all der Gartenarbeiten nicht auf sich selbst vergessen. Überarbeiten Sie sich nicht an heißen Tagen und lassen Sie Ihre Seele gemütlich in Ihrem Naturparadies baumeln.

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  • So vermehren Sie Ihre Zimmerpflanzen ganz leicht

    Zimmerpflanzen dienen nicht nur als natürliche Deko in unseren Wohnräumen, sondern sind auch oft Luftverbesserer, ziehen Schadstoffe aus der Luft und ist für manche ein regelrechtes Hobby geworden. Wenn Sie auch das Pflanzenfieber gepackt hat, dann fragen Sie sich wahrscheinlich spätestens jetzt, wie Sie Ihre bestehenden Pflanzen einfach vermehren können. Deshalb zeigen wir Ihnen heute verschiedene Arten, wie Sie mehr von Ihren Pflanzen bekommen und verraten Ihnen, welche Methode bei welcher Pflanze möglich ist. Grundsätzlich gilt bei allen Arten der Vermehrung, dass im Frühling der beste Zeitpunkt dafür ist, da das Pflanzenwachstum bei wärmeren Temperaturen wieder volle Fahrt aufnimmt. Vor allem wenn Sie manche Pflanzen im Frühling umtopfen, lässt sich dies leicht mit der Vermehrung verbinden.Auch Absenker genannt oder bei manchen Pflanzen unter Kindel bekannt, wächst die neue Pflanze an der Mutterpflanze. Sie bildet Zweige, die bei der Vermehrung auch noch an der Hauptpflanze bleiben können um später eine eigenständige Pflanze zu werden. Der Name kommt daher, da die Ausläufer einfach abgelegt werden können auf der Erde und mit ein wenig Zeit zu wurzeln beginnen und von der Mutterpflanze nicht mehr abhängig sind. Dann kann man die Verbindung zerschneiden und die neue Pflanze gegebenenfalls in ein anderes Gefäß topfen. Alternativ können Sie aber auch gleich zu Beginn den Ausläufer abschneiden und in einen Topf feuchter Erde geben oder in einem Glas Wasser wurzeln lassen. Bekannte Beispiele hierfür sind die Grünlilie oder Erdbeeren, die so sehr leicht vermehrt werden können. Zimmerpflanzen, die durch Ableger vermehrt werden können Efeutute (Epipremnum aureum), Sukkulenten, Grünlilie (Chlorophytum comosum), Aloe Vera, Orchidee, Fensterblatt (Monstera deliciosa), Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas) Im Garten können Sie beispielsweise Triebe von Erdbeeren, Minze, Clematis, Liguster und Co. in die Erde stecken und so einfach vermehren.Vermehrung durch AblegerMit einem sauberen und scharfen Messer können Sie von verschiedenen Pflanzen Teile abschneiden, welche wiederum zu eigenständigen Pflanzen werden. Dafür schneiden Sie optimalerweise ca. 10 cm vom Stamm ab, welcher einige Blätter trägt. Die untersten Blätter werden entfernt und der Steckling sollte alsbald in Erde getopft oder in ein Glas Wasser gestellt werden. Wurzeln in Erde: Hier sollten Sie vor allem in den folgenden zwei Wochen darauf achten, dass die Erde immer relativ feucht ist (jedoch nicht nass), damit sich Wurzeln bilden können. Wurzeln in Wasser: Wenn Sie den Steckling in ein Glas Wasser stellen, so kann es schon einige Zeit dauern, bis Sie die ersten Wurzeln zu sehen bekommen. Achten Sie darauf das Wasser regelmäßig zu wechseln. Wenn sich dann Wurzeln gebildet haben, können Sie den Steckling in Erde setzen oder weiterhin dekorativ in einem schönen Glas lassen. Bei Pflanzen wie der Efeutute oder Monstera können Sie entlang der Triebe Luftwurzeln erkennen (Noppen vor einem Blatt). Bei der Vermehrung schneiden Sie einen Trieb ab und mit etwas Zeit bildet sich aus diesen Noppen eine große Wurzel.   Zimmerpflanzen, die durch Stecklinge vermehrt werden können   Efeutute (Epipremnum aureum), Birkenfeige (Ficus benjamia), Gummibaum (Ficus elastica), Drachenbaum (Dracaena), Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), Fensterblatt (Monstera deliciosa), Bogenhanf (Sansevieria) Beim Bogenhanf (Sansevieria) kann ein Blatt in einige Teile zerschnitten und diese dann in feuchte Erde eingetopft werden. So erhalten Sie mit etwas Geduld mehrere Pflanzen aus nur einem Blatt. Aber auch viele Gartenpflanzen wie Sträucher, Blumen und Bäume können durch Stecklinge vermehrt werden. Vor allem aber Kräuter wie Basilikum oder Rosmarin sind Pflanzen, die so ganz leicht vermehrt werden können.Vermehrung durch StecklingeBei der Vermehrung durch Teilung wird die Pflanze aus dem Topf genommen, die Erde so gut es geht entfernt und dann werden die Wurzeln so vorsichtig wie möglich getrennt, damit Sie zwei Teile erhalten. Pflanzen, die sich für diese Art der Vermehrung eignen, haben meist mehrere Stiele , die aus der Erde oder dem Substrat hervorkommen. Sollte sich das Entwirren der Wurzeln als zu schwierig herausstellen, so können Sie auch vorsichtig Wurzeln abschneiden, sofern genügend vorhanden sind.   Zimmerpflanzen, die durch Teilung vermehrt werden können   Grünlilie (Chlorophytum comosum), Aloe Vera, Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas), Schwertfarn (Nephrolepis), Einblatt (Spathiphyllum), Baumstrelitzie (Strelitzia nicolai), Korbmarante (Calathea), Pfeilblatt/Elefantenohr (Alocasia), Kolbenfaden (Aglaonema commutatum) Gartenpflanzen wie Taglilien, Funkien, Frauenmantel sowie Gräser können ebenfalls durch Teilung vermehrt werden.Vermehrung durch TeilungDiese sind nur drei Arten, wie Sie Ihre Zimmerpflanzen vermehren können, es gibt jedoch noch viel mehr Varianten wie zum Beispiel das Abmoosen. Aber egal welche Art Sie bevorzugen, durch die Vermehrung bekommen Sie noch mehr aus Ihren Pflanzen heraus und sorgen gleichzeitig für mehr Natur in Ihrem Zuhause. Zudem eignen sich die neuen Pflanzen perfekt als Geschenk für Freunde oder Verwandte. 

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  • So können Sie Ihre Beerenernte verarbeiten & länger genießen

    Ab Ende Mai ist es wieder soweit, die ersten Erdbeerfelder öffnen ihre Tore und wir kommen voller Vorfreude zur Ernte. Auch andere Beeren wie Johannisbeere, Holunderbeere, Stachelbeere, Brombeere und Co. werden im Laufe des Sommers reif. Da die leckeren Früchte oftmals nur eine kurze Haltbarkeit haben, können Sie auch ganz praktisch in verschiedene, süße Leckereien verarbeitet werden und sind somit auch viel länger genießbar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus Ihrer Beerenernte Marmelade, Kompott, Sirup, Eis und Co. machen können. Bei der Verarbeitung von Beeren können Sie einerseits frische Früchte, aber auch TK-Ware verwenden. Das hat den Vorteil, dass Sie Ihre Ernte im Gefrierschrank auch sammeln und erst, wenn Sie eine größere Menge zusammenhaben, diese auch verarbeiten können. Wichtig bei allen Verarbeitungsmethoden ist jedoch, dass die Utensilien sowie die Einmachgläser und Flaschen steril sind. Nur so können Sie die selbstgemachten Leckereien auch lange lagern ohne dass sie zu schimmeln beginnen.Haben Sie Beeren im Garten angepflanzt, so gibt es verschiedene Erntezeiten für die leckeren Früchte. Wir zeigen Ihnen daher, wann die Sorten erntereif sind, damit Sie den Überblick behalten. Die Erntezeiten variieren je nach Sorte und Wetterlage und sind ein ungefährer Richtwert. Achten Sie bei der Ernte immer darauf, ob sich die Früchte leicht vom Stamm lösen und ob sie schon die richtige Farbe bzw. Konsistenz haben. Erdbeere : Mai bis spätestens Oktober Himbeere , Brombeere , Heidelbeere : Juli bis Oktober Stachelbeere : Ende Mai bis August Ribisel (Johannisbeere): Juni bis Juli Holunderbeere , Preiselbeere: August bis Oktober Maulbeere: Ende Juni bis Ende August Andenbeere (Physalis): Ende August bis Oktober Cranberry : Anfang September bis Ende OktoberWann wird welche Beere geerntet?Selbstgemachte Marmelade schmeckt nicht nur gut, wir können auch bei der Zubereitung verschiedene Faktoren beeinflussen wie den Zuckergehalt, die Menge an Früchte und wie fein die Konsistenz ist. Dabei ist der fruchtig-süße Aufstrich nicht nur fürs Brot geeignet, sondern kann auch als Topping für Müsli oder Joghurt und als Schicht im Kuchen oder bei Keksen verwendet werden.   Unterschied von Marmelade, Konfitüre & Gelee leicht erklärt Laut EU-Verordnung ist der Begriff Marmelade nur für Zitrusprodukte gedacht, Aufstriche aus anderen Früchten sind mit Konfitüre zu bezeichnen. Hier gab es jedoch 2003 einen regelrechten „Marmeladen-Streit“ zwischen Österreich und der EU, wonach Privatproduzenten und Kleinbetriebe die Aufstriche aus Erdbeeren, Brombeeren und Co., also ohne Zitrusfrüchte, auch unter dem Begriff Marmelade verkaufen dürfen. Diese zwei Begriffe haben jedoch auch noch andere Bedeutungen: Während in Marmelade größere Fruchtstücke sind, wurde das Obst bei Konfitüre viel feiner passiert. Marmelade besteht also aus Zitrusfrüchten und Konfitüre aus allen anderen Obstsorten in der EU. Gelee hingegen besteht rein aus Fruchtsaft, somit sind hier gar keine Fruchtstücke zu sehen.Den Sommer im Glas festhaltenVerschiedene Zubereitungen für die perfekte Marmelade Neben traditionellem Einkochen von Marmelade gibt es auch noch andere Möglichkeiten wie Marmelade ohne Zucker oder die Herstellung ohne Kochen. In beiden Fällen verkürzt sich die Haltbarkeit sehr und kann oft nur wenige Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Marmelade einkochen: Für das Einkochen von Marmelade wird Zucker benötigt, der einerseits die Süße bestimmt und andererseits für die Haltbarkeit verantwortlich ist. Zudem wird ein Gelierpulver benötigt, wobei die fertig gemischte Variante, also Gelierzucker, praktischer ist. In Verhältnissen 1:1, 2:1 oder 3:1 wird der Frucht- und Zuckeranteil angegeben, je höher die erste Zahl, desto mehr Früchte kommen hinein. Durch das Pektin im Gelierzucker wird die Marmelade im abgekühlten Zustand dann streichfest. Für das Einkochen werden Einmachgläser mit kochendem Wasser ca. 10 min lang gekocht, damit sie steril sind. Sollten Sie viel Marmelade planen, so kann es auch hilfreich sein den Geschirrspüler heiß durchlaufen zu lassen und so die Gläser zu sterilisieren. Aber auch im Backofen lassen sich die Gläser bei 120 °C für 10 min sterilisieren, wobei hier die Deckel nicht mitdürfen. Andere Utensilien wie Löffel, Sieb, Kelle und Co. müssen ebenfalls steril sein. Für das Grundrezept werden dann eigentlich nur die gewaschenen Früchte und der Gelierzucker benötigt. Um die Marmelade ein wenig zu verfeinern, können Sie auch Zimt oder Nelken dazugeben. Bei den Früchten werden die Stiele entfernt und entweder in kleine Stücke geschnitten oder püriert. Danach kommen sie mit dem Zucker in den Kochtopf und werden unter Rühren für ca. 4 min gekocht. Damit die Marmelade dann auch wirklich fest ist, können Sie die Gelierprobe machen. Hierzu ein paar Tropfen auf einen Teller geben, in den Kühlschrank stellen und nach kurzer Zeit nachsehen, ob die Probe fest ist. Wenn das nicht der Fall ist, so lassen Sie die Marmelade noch ein paar Minuten kochen. Wenn alles fertig ist, füllen Sie die Masse gleich in die sterilisierten Gläser und verschließen den Deckel fest. Sobald Sie abgekühlt sind, können Sie sie in ihr Lager stellen oder gleich genießen. Bei richtiger Lagerung hält die Marmelade sehr lange und kann auch nach zwei Jahren noch genossen werden. Marmelade ohne Zucker: Für Marmeladen ohne Zucker können Sie auch Alternativen wie Datteln, Agavendicksaft oder auch komplett auf Süßungsmittel verzichten, was bei besonders reifen Früchten funktioniert. Jedoch brauchen Sie dabei noch beispielweise Agar-Agar, damit die Marmelade dann auch eindickt. Lagern Sie die Marmelade im Kühlschrank und brauchen Sie sie schnell auf. Marmelade ohne Kochen: Marmelade ohne Kochen funktioniert auch ganz gut mit Chia-Samen oder Leinsamen. Dazu werden die Früchte püriert, je nach Präferenz mit Zucker oder anderen Süßungsmitteln gesüßt und anschließend die Samen verrührt. Danach kommt der Aufstrich für ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank. In dieser Zeit quellen die Samen auf und die Masse wird dicker und somit streichfähig fürs Brot. Auch hier gilt wieder die Lagerung im Kühlschrank und ein schnelles Aufbrauchen der Marmelade.   Tolle Kombinationen im Marmeladenglas Neben vielen Grundrezepten wie Erdbeermarmelade gibt es auch Kombinationen mit mehreren Früchten wie Waldbeermarmelade. Wer experimentierfreudig ist und vielleicht auch schon das klassische Rezept Leid ist, kann auch verschiedene, außergewöhnliche Rezepte probieren. Erdbeermarmelade: Erdbeer-Gin, Erdbeer-Hollerblüten, Erdbeer-Schokolade, Erdbeer-Rosenblätter, Erdbeer-Thymian oder –Basilikum Himbeermarmelade: Himbeer-Kokosmilch, Himbeer-Orange, Himbeere mit weißer Schokolade, Himbeer-Ribisel Weitere Beerenmarmelade: Heidelbeer-Amaretti, Johannisbeere mit Ingwer-Zitrone, Brombeer-ProseccoKompott kann wie Marmelade eingekocht und so haltbar gemacht werden, wobei der Unterschied in der Konsistenz liegt. Während für Marmelade Gerliermittel verwendet werden, braucht man das beim Kompott nicht. Für das Kompott werden die ganzen oder halbierten Beeren mit Zucker, Wasser und optional Zimt aufgekocht. Heiß abgefüllt in sterile Gläser lässt sich das Kompott länger lagern oder Sie genießen es direkt auf einem Eis, im Joghurt oder als Topping für andere Süßspeisen wie Panna Cotta, Strudel und mehr. Auch hier können Sie wieder Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und verschiedene Kombinationen ausprobieren. Beerenmus wird im Grunde wie Kompott zubereitet, nur werden hier alle Zutaten miteinander püriert und die Früchte sind nicht mehr erkennbar. Wer die kleinen Kerne nicht im Mus haben will lässt die Masse noch durch ein feines Sieb. Auch das Mus eignet sich wieder besonders hervorragend als Topping für verschiedene Gerichte und bereichert sie mit einem fruchtig-süßen Geschmack. Bei diesen beiden Verarbeitungen haben Sie wie bei der Marmelade wieder die Möglichkeit, das Mus oder Kompott auch zuckerfrei oder mit Zuckeralternativen zuzubereiten. Dafür verkürzt sich aber die Haltbarkeit wieder enorm.Kompott & Beerenmus im FokusBeeren eignen sich auch perfekt für die Zubereitung von Fruchtleder. Dafür wird ein Mus nach Wahl gefertigt, wobei die Konsistenz zähflüssig sein soll. Ist die Masse zu dick, einfach etwas Wasser hinzugeben. Wenn Sie zu dünnflüssig ist, können Sie auch Flohsamenschalen, Leinsamen oder Chia-Samen beimischen und etwas aufquellen lassen. Wenn das Mus fertig ist, wird es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilt und ca. einen halben Zentimeter dick verstrichen. Der Ofen wird bis maximal 80 °C aufgeheizt, die Ofentür einen Spalt breit geöffnet und das Mus für 5-8 Stunden lang getrocknet. Die gewünschte Konsistenz ist eine feste, nicht klebrige Oberfläche. Dabei braucht der Backofen bei einer so niedrigen Temperatur nicht so viel Energie, um sie halten zu können. Daher halten sich auch die Kosten im Rahmen. Platzsparend zusammengerollt, luftdicht und kühl gelagert hält sich das Fruchtleder mehrere Monate lang und kann als Snack oder bei Heißhungerattacken ohne Gewissensbisse verspeist werden.Fruchtleder statt GummibärchenSelbstgemachter Sirup ist besonders lecker und erinnert an den Sommer. Dabei geht die Verarbeitung von Himbeeren, Erdbeeren oder anderen leckeren Beeren ganz einfach mit Wasser, Zucker und bei Bedarf etwas Zitronensaft. Zuerst werden die Früchte mit Wasser für ca. 10 min gekocht und anschließend durch ein feines Sieb gegossen, damit die Kerne und das Fruchtfleisch nicht im Sirup landen. Danach kommt der Zucker hinzu und wird im warmen Saft aufgelöst. Bei Bedarf kann noch etwas Zitronensaft dazugegeben und abschließend noch einmal kurz aufgekocht werden. Der Sirup wird noch heiß in sterile Flaschen abgefüllt und verschlossen. Bei kühler und dunkler Lagerung hält er sich mindestens ein Jahr lang. Der fertige Sirup kann dann klassisch mit Leitungswasser oder Mineral genossen , aber auch für alkoholische Getränke verwendet werden wie in einem Himbeerspritzer. Auch als Topping für Waffeln, Pancakes, Joghurt, Eis und Co. eignet sich der selbstgemachte Beerensirup hervorragend.Sirup einfach selber herstellenLast but not least können Sie Ihre Beerenernte auch zu leckerem Eis verarbeiten. Für Eis, das Sie gleich nach der Zubereitung verspeisen wollen, werden die Beeren vorher gefroren. Danach werden sie wieder ein wenig angetaut, mit Puderzucker vermischt und mit Joghurt in einem Stabmixer ordentlich püriert. Das Eis kann dann gleich serviert werden. Für einen Eisvorrat können Sie Eisformen verwenden, damit Sie im Nachhinein gut zu essen sind. Dafür können TK-Beeren, aber auch frische Beeren mit den gleichen Zutaten wie vorher vermischt und anschließend in die Formen gefüllt und tiefgekühlt werden. So haben Sie für den Gusto zwischendurch immer eine gesunde, aber dennoch süße Option parat.Sommergenuss für ZwischendurchSie freuen sich schon auf die bevorstehende Ernte und auf all die Köstlichkeiten, die Sie zubereiten werden? Dann entdecken Sie unser Sortiment an Einmachgläsern und Obstsammler sowie verschiedene Erdbeer- und Himbeersorten für Ihren Garten oder den Balkon.

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  • So gelingen Paprika & Chili im Eigenanbau

    Egal ob scharf oder mild – die vitaminreichen Früchte sind ein fixer Bestandteil auf unseren Tellern. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie Paprika und Chili mittels Jungpflanzen oder durch Aussaat anpflanzen und eine ertragreiche Ernte erwarten können. Zudem stellen wir Ihnen sechs Paprika-Sorten vor und geben Ihnen interessante Fakten zu den Gemüsepflanzen mit auf den Weg.Paprikas (Gattung Capsicum) bringen Farbe auf den Teller und sind zudem sehr gesund durch ihren hohen Anteil an Vitamin C, E, Kalzium, Magnesium und kleineren Teilen an Eisen und Zink. Dabei gibt es Paprika in verschiedenen Formen wie Blockpaprika, Spitzpaprika, Tomatenpaprika, Kirschpaprika oder Snackpaprika und in unterschiedlichen Farben wie Rot, Gelb, Grün, Orange, Lila, Braun und Schwarz. Zugehörig zur Familie der Nachtschattengewächse gibt es unter den Paprikapflanzen auch die scharfen Angehörigen wie Pfefferoni oder Chili. Botanisch gesehen gleichen sie der Paprika, haben jedoch unterschiedliche Schärfegrade. Nicht nur, dass die Früchte allesamt gesund sind aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts , so regen die scharfen Chilis auch die Verdauung an, sind entzündungshemmend und bringen Herz und Kreislauf in Schwung. Das enthaltene Capsaicin sorgt dabei für die Schärfe, wobei der Schärfegrad wiederum in Scoville angegeben wird. Dieser Wert reicht von 0 bis ca. 16.000.000 (reines Capsaicin Pulver), wobei die schärfste Sorte der Carolina Reaper mit einem Durchschnitt von 1,6 Millionen Scoville ist. Dabei kann sich der Wert je nach den verschiedenen Bedingnugen wie Anbauort, Sonnenstunden, Bewässerung und Co. innerhalb einer Sorte sehr unterscheiden.  Bestimmte Chilisorten konnten und können sich ausbreiten, indem Vögel die Früchte verspeisen und durch den Kot die Samen in anderen Teilen des Landes wieder ausscheiden. Vögel haben kein Schärfeempfinden und fressen daher rote, kleine Chilis, die besonders anziehend auf sie wirken. Sollten Säugetiere die Chili verspeisen, empfinden sie einen brennenden Schmerz. So schützt sich die Chilipflanze vor zu vielen Fressfeinden und lockt jene an, die die Ausbreitung begünstigen und ein Fortbestehen der Pflanze sichern.Fakten zu Paprika & ChiliChili und Paprika können ab Mitte Mai ins Freiland oder Beet gesetzt werden. Dabei brauchen sie einen möglichst sonnigen Standort, wenn möglich auch windgeschützt sowie einen durchlässigen, nahrhaften Boden. Im Beet oder im Freiland können Sie beim Einpflanzen etwas Humus miteinmischen, bei einer Topfbepflanzung reicht eine Gemüseerde , da hier schon alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Wie viele andere Pflanzen benötigen Paprikas und Chilis während des Wachstums viel Wasser (regelmäßige Wassergaben) und vor allem Dünger. Beim Einpflanzen haben Sie zwei Möglichkeiten, wie Sie vorgehen. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie die Samen erfolgreich aussäen, Jungpflanzen einsetzen, welche anderen Gemüsesorten sich als gute Nachbarn erweisen und wie Sie zu einer erfolgreichen Ernte kommen.Paprika & Chili anpflanzenChili und Paprika können Sie schon im Februar und März selber ziehen. Streuen Sie die Samen dafür in ein Zimmergewächshaus mit Anzuchterde und bedecken Sie sie dünn mit Erde. Die Samen werden dann etwas angedrückt und die Erde ordentlich gegossen. Idealerweise decken Sie die Schale mit einer Haube ab, damit die Erde feucht bleibt und ein warmes Klima im Inneren entsteht. Das Mini-Gewächshaus stellen Sie dann an einem hellen, warmen Ort auf, idealerweise am Fensterbrett. Sobald sich die ersten Blätter gebildet haben, werden die Sämlinge pikiert und bei hoher Luftfeuchtigkeit weiterkultiviert. Jedes Pflänzchen bekommt seinen eigenen Topf oder Platz und kann ordentlich weiterwachsen. Achten Sie bei langer Anzuchtzeit darauf, dass die Pflanzen mit zunehmender Zeit immer mehr Platz und Erde benötigen.Samen aussäenEgal ob gekauft oder selber gezogen, achten Sie immer darauf, dass Sie gesund aussehende Pflanzen einpflanzen, damit Sie später im Freiland nicht gleich eingehen und auch resistenter gegenüber Krankheiten und Schädlingen sind. Beim Einpflanzen der Setzlinge gehen Sie wie folgt vor: 1. Setzlinge begutachten: Eine gute Qualität der Jungpflanzen erkennen Sie daran, dass die Wurzeln fest zusammenhalten. Damit sie gut anwachsen, muss der Boden gelockert und mit Dünger versorgt werden. 2. In die Erde pflanzen: Graben Sie ein Loch und setzen Sie die Paprika ein. Drücken Sie die Erde gut fest und halten Sie ca. 50 cm Abstand bis zur nächsten Pflanze. Danach wird angegossen. 3. Für Halt sorgen: Paprika werden nicht so hoch wie Tomaten, Sie können sie aber mit Spiralstäben oder anderen Rankhilfen vor dem Umknicken schützen.Jungpflanzen ansetzenBesonders gut für den Anbau im Gemüsebeet sind Mischkulturen. Auch Paprika und Chili profitieren von verschiedenen Nachbarn, was wiederum das Wachstum fördert, Schädlinge fernhält und auch zu einer reicheren Ernte führen kann. Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Petersilie, Dill, Kapuzinerkresse oder Thymian vertragen sich gut mit den Pflanzen. Aber auch eine Pflanzung von verschiedenen Blumen wie Borretsch, Tagetes, Ringelblume oder Lavendel eignet sich gut im Gemüsebeet neben Paprika und Chili. Auch anderes Gemüse wie verschiedene Kohlarten, Karotten, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und Salate sind gut Nachbarn im Beet. Gurken in Kombination mit Paprika und Chilis sind besonders freundliche Nachbarn, da die Pflanzen ähnliche Bedürfnisse haben und die flachen Wurzeln der Gurke nicht mit den tieferwachsenden konkurriert. Außerdem wächst die Gurke rankend, wohingegen Paprika und Chili eher buschig wachsen. Auch in Kombination mit Erdbeeren gedeihen Paprika und Chili sehr gut. Die Erdbeeren lockern mit ihren flachen Wurzeln die Erde auf und bedecken mit ihren Blättern den Boden, was zu weniger Verdunstung führt und der Boden optimal feucht bleibt.Auf gute Nachbarschaft im BeetNeben einer geeigneten Mischkultur spielt auch die regelmäßige Pflege eine große Rolle für eine erfolgreiche Ernte. Paprika braucht im Gegensatz zu Tomaten etwas länger. Idealerweise werden die Pflanzen regelmäßig gedüngt und zusätzlich mit Brennessseljauche gestärkt. Den Boden können Sie wie bei anderen Gemüsepflanzen schützen, indem Sie Rasenschnitt auf der Erde verteilen. So vertrocknet das Beet nicht und die Pflanzen werden optimal mit Wasser versorgt. Bei der Paprikaanzucht von großfrüchtigen Sorten ist es auch typisch die Königsblüte auszubrechen . Sie bildet sich zwischen dem Haupttrieb und dem ersten Seitentrieb und das Herausbrechen regt das Blatt- und Triebwachstum an. Wichtig ist vor allem ein sonniger Standort, eine effiziente Bewässerung und regelmäßige Düngegaben sowie eine gute Mulchschicht und die Entfernung von Unkraut in unmittelbarer Nähe.So bekommen Sie eine große Paprika & Chili Ernte6 Paprika-Sorten im ÜberblickEntdecken Sie unsere Auswahl an Paprika und Chili Pflanzen sowie Samen für den Eigenanbau. Verschiedene Dünger und Rankhilfen helfen Ihnen bei der Anzucht der Pflanzen und für den Notfall zeigen wir Ihnen, wie die gängigsten Gemüsekrankheiten und Schädlinge aussehen und wie Sie sie vorbeugen und behandeln können.

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  • Selbstversorger werden - Frische Ernte aus dem eigenen Garten

    Werden Sie Ihr eigener Gärtner und versorgen Sie sich selbst mit frischen Zutaten! Klingt das verlockend? Dann starten Sie noch heute und genießen schon in dieser Saison köstliche Ernten aus Ihrem eigenen Anbau. Stellen Sie sich vor, Sie könnten knackigen Salat direkt aus Ihrem Garten pflücken – frischer geht es nicht! Die aromatischen Kräuter für Ihre Dressings würden Sie einfach nebenan anbauen, ernten und für die kommenden Monate haltbar machen. Was wie ein Traum erscheint, ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Mit den richtigen Tricks und etwas Know-how können auch Sie zum Selbstversorger werden und Obst, Gemüse oder Kräuter aus dem eigenen Garten oder sogar vom Balkon ernten.Bevor Sie mit dem Selbstversorger-Garten starten, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen: Wann ist der beste Zeitpunkt , um welches Gemüse zu pflanzen? Was können Sie nach der Ernte von Kohlrabi oder anderen Gemüsesorten in die freien Flächen setzen? Und welche Sorten harmonieren im Beet besonders gut miteinander? Der Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Garten mag zunächst komplex erscheinen, ist es aber nicht. Beginnen Sie einfach mit ein paar ausgewählten Arten und steigern Sie sich langsam.Der Schlüssel liegt in der PlanungEin Pflanzplan mag unflexibel klingen, aber keine Sorge: Wenn Ihr Beet kleiner ist, als in den angegebenen Beispielen, passen Sie einfach die Anzahl der Pflanzen an. Bei schmaleren Beeten können Sie eine Reihe weglassen und auch für Hochbeete lassen sich die Pläne leicht anpassen. Übrigens: Ihr Beet sollte nicht breiter als 1,20 Meter sein, da sonst die Pflege erschwert wird. Mit dieser Breite können Sie bequem von beiden Seiten arbeiten, ohne ins Beet treten zu müssen.Individuell angepasst für Ihren GartenBevor Sie loslegen, sollten Sie die Gegebenheiten genau unter die Lupe nehmen. Bekommt Ihr Garten den ganzen Tag über Sonne ab, oder herrscht eher schattiges Wetter? Viele Gemüse- und Obstsorten, wie Tomaten, Kürbis und Erdbeeren lieben sonnige Standorte. Doch auch wer schattigere Ecken im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse hat, muss nicht auf eigene Ernten verzichten. Hier wachsen beispielsweise Kohl, Spinat, Möhren, Bohnen, Erbsen, Lauch, Zwiebeln und verschiedene Beerenarten gut. Allerdings kommt man meist nicht ganz ohne Sonne aus. Auch die Bodenbeschaffenheit ist entscheidend. Wählen Sie Pflanzen, die zu Ihrem Garten passen. Auf schweren, tonigen Böden, die nach Regen an den Schuhen kleben, wachsen viele Gemüsesorten recht gut – nur Salat macht oft Probleme, da er hier schnell fault. Wurzelgemüse könnte ebenfalls eine Herausforderung darstellen. Karotten werden beispielsweise oft verzweigt, weil die Wurzeln nicht tief in den verdichteten Boden eindringen können. Leichte, sandige Böden hingegen sind ideal für Wurzelgemüse, Kürbis, Zucchini, Winterzwiebeln, Knoblauch und Paprika. Auch bei der Topfkultur ist die Lage von Balkon, Terrasse oder Fensterbrett wichtig. Allerdings können Sie hier auf hochwertige Erde zurückgreifen und Sie sind nicht auf die örtlichen Gegebenheiten angewiesen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Töpfe und Kübel groß genug sind, damit sich die Pflanzen optimal entwickeln können.Die ersten SchritteEin gut durchdachter Start ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer cleveren Gartenplanung können Sie das ganze Jahr hindurch frische Erträge genießen. Schon früh im Jahr beginnt die Ernte in geschützten Bereichen wie Gewächshäusern oder Frühbeeten mit knackigem Salat. Wenn Sie bestimmte Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder Kürbisse in geschützter Umgebung vorziehen, haben Sie einen deutlichen Vorteil gegenüber direkt im Freien gesäten Pflanzen. Spezielle Sets und kleine Gewächshäuser schaffen optimale Bedingungen für die Keimung und das Wachstum der jungen Pflanzen. Besonders bei der Auswahl des Saatguts gibt es eine beeindruckende Vielfalt, die Sie als vorgezogene Pflanzen oft nicht finden. Falls Ihnen Zeit oder Platz fehlt, um selbst vorzuziehen, finden Sie in Ihrem Fachcentrum bereits gesunde Jungpflanzen, die bereit zum Einpflanzen sind.Als Erstes kommt die PlanungUm den Start in die Selbstversorgung zu erleichtern, geben wir Ihnen gleich zwei Ideen mitsamt Tipps auf den Weg. Diese lassen sich bei Bedarf individuell verändern und optimieren.Zwei Ideen für den AnbauEin gut geplantes Beet mit den Maßen 1,20 x 3 Metern bietet bereits im Frühjahr reichlich Platz für verschiedene Sorten. Ab März können die ersten Jungpflanzen gesetzt werden, je nach Klima auch etwas später. Im oberen Bereich wachsen zarte Salatköpfe , gefolgt von rotstieliger Mangold . In der Mitte säen Sie direkt Zuckererbsen und Rote Beete , während am unteren Rand Kohlrabi heranwächst. Schnellwachsende Radieschen füllen die Lücken dazwischen optimal aus.Ein Frühlingsbeet für die frische ErnteNachdem Sie die erste Ernte des Jahres eingebracht haben, bietet Ihr Garten reichlich Platz für neue Gemüsesorten. Im oberen Bereich können Sie abwechselnd Pflück- und Eichblattsalat anbauen, während der Rest der Reihe mit zwei Pflanzen des Neuseeländer Spinats bepflanzt wird. Die Buschbohnen , die darunter wachsen, können direkt ausgesät werden. Die Tomaten, die im Wechsel mit Basilikum gesetzt werden, sowie die Mini-Gurke in der Mitte wurden bereits vorgezogen. Im unteren linken Bereich gedeiht Neuseeländer Spinat, während rechts davon Romanasalat angebaut wird. Die letzte Reihe wird mit Paprika und Peperoni vervollständigt.Das Sommerbeet optimal bepflanzenEin gut durchdachter Gartenplan ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ernte. Beginnen Sie damit, den verfügbaren Platz für Obst und Gemüse zu ermitteln und halten Sie genau fest, welche Pflanzen wann und wo gesät, gepflanzt und später geerntet werden. Auch auf kleiner Fläche lohnt es sich, einen solchen Plan zu erstellen. Mit einem Anbauplan behalten Sie stets den Überblick, welche Kulturen im Vorjahr auf welchem Beet gewachsen sind. Dies ermöglicht es Ihnen, die Beete und Pflanzenarten regelmäßig zu wechseln. Wird immer dieselbe Sorte auf demselben Beet angebaut, kann dies langfristig zu geringeren Erträgen führen. Ein durchdachter Fruchtwechsel fördert hingegen die Bodenqualität und steigert den Ertrag .Tipps zur optimalen BeetnutzungEin Beet für Stangenbohnen anlegenLockern Sie die Erde mit einem Rechen oder Grubber und nehmen Sie dabei die Steine und Äste aus dem Beet. Somit sorgen Sie für ein feinkrümeliges Saatbeet mit lockerem Boden.1. Boden vorbereitenSetzen Sie auf beiden Seiten des Beetes Stangen im Abstand von ungefähr 50 Zentimetern leicht schräg in den Boden. Achten Sie darauf, dass die Stangen auf gegenüberliegenden Seiten so platziert werden, dass sie sich in der Mitte kreuzen . Legen Sie oben eine Querstange über die sich kreuzenden Stangen und fixieren Sie diese mit einer stabilen Schnur . So entsteht eine feste und zuverlässige Konstruktion. Vergewissern Sie sich, dass die Rankhilfe sicher steht und den Pflanzen ausreichend Halt bietet. Dies ist besonders wichtig, damit die Stangenbohnen optimal wachsen können.2. Stangen setzenWenn Sie Ihre Bohnen Anfang Mai ausgesät haben, werden sie typischerweise im Hochsommer zu blühen beginnen. In dieser Phase ist eine ausreichende Wasserversorgung besonders wichtig. Achten Sie daher, die Pflanzen regelmäßig zu gießen. Bei anhaltender Hitze und Trockenheit neigen Bohnenpflanzen dazu, ihre Blüten abzuwerfen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie in warmen Perioden besonders auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit achten. So unterstützen Sie eine üppige Blüte und sichern eine reiche Bohnenernte.3. Bohnen pflanzen und pflegenUm die beste Qualität Ihrer Stangen- und Buschbohnen zu erhalten, empfehlen wir, die Schoten täglich zu pflücken . Auf diese Weise ernten Sie besonders zarte und fadenfreie Bohnen. Zudem fördert das regelmäßige Ernten das Nachwachsen neuer Schoten, sodass Sie andauernd frische Bohnen genießen können.4. Erntezeit!Sie möchten frisches Gemüse und Kräuter ernten, haben aber keinen Garten oder nur wenig Platz? Kein Problem! Viele Pflanzen gedeihen wunderbar in Töpfen und Kübeln , sogar in Kombination miteinander. Ein bewährtes Beispiel: Tomaten und Basilikum. Diese beiden passen nicht nur in der Küche gut zusammen, sondern auch im Pflanzgefäß. Für eine Tomatenpflanze wählen Sie am besten einen Kübel mit etwa 30 cm Durchmesser. Mitte Mai können Sie die Tomate einsetzen und das Basilikum rundherum platzieren. Stellen Sie das Gefäß an einen warmen, windgeschützten Ort, etwa vor eine sonnige Hauswand. Dort entwickeln sich die Pflanzen oft sogar besser als im Beet.Kein Garten? Kein Problem!Auch ohne großen Garten können Sie frisches Obst und Gemüse ernten. Töpfe, Kübel und Kästen eignen sich dafür perfekt. Wählen Sie dabei am besten balkontaugliche Sorten , die kompakt bleiben und sich ideal für den begrenzten Platz eignen. Neben Beerenobst gibt es auch Obstgehölze wie Apfel-, Pfirsich- oder Birnbäume, die in Gefäßen gedeihen. Beim Gemüseanbau kommt es auf die richtige Vorgehensweise an: Wurzelgemüse wie Karotten benötigen beispielsweise ausreichend tiefe Töpfe, damit sich die Wurzeln gut entfalten können. Alternativ können Sie auf Sorten mit kugeligen Wurzeln zurückgreifen, wie etwa die Karottensorte „ Pariser Markt 5. “Genuss aus dem TopfgartenGroße Auswahl an BeerenSie möchten frische Kräuter ernten, haben aber keinen Garten? Kein Problem, viele würzige Pflanzen wachsen auch auf kleiner Fläche. Genießen Sie die Vielfalt der Düfte und Aromen, indem Sie jeden verfügbaren Platz optimal nutzen – sei es im Garten oder auf dem Balkon. Sonnenliebende Kräuter wie Thymian benötigen einen besonders sonnigen Standort, während andere, wie die Minze, auch im Halbschatten gedeihen und ihr volles Aroma entfalten.Kräuteranbau auch ohne GartenDie Frage, ob Sie Setzlinge kaufen oder Ihr Gemüse selbst aussäen sollten, lässt sich am besten mit einer Kombination aus beidem beantworten. So sichern Sie sich eine reiche Ernte. Zu Beginn der Saison, etwa ab März, sind Setzlinge von Salat oder Kohlrabi praktisch, da sie bereits einen Wachstumsvorsprung haben. Bei Erbsen, Radieschen und Bohnen empfiehlt es sich jedoch, diese direkt in die Erde zu säen. Bei Sommergemüse hängt die Entscheidung von Ihren Bedürfnissen ab: Benötigen Sie nur eine einzelne Gurke, ist ein Setzling die ideale Wahl. Möchten Sie hingegen viele Pflanzen oder ausgefallene Sorten anbauen, lohnt sich die eigene Aussaat. So können Sie flexibel und effizient Ihren Gemüsegarten gestalten. Balkon richtig bepflanzen >Setzlinge kaufen oder selbst säen?Vorrat anlegen - die besten Methoden fürs KonservierenGemüse mit festem und stärkehaltigem Fleisch eignet sich hervorragend für die Lagerung im Keller . Dazu gehören Sellerie, Kartoffeln, Kürbisse und Kraut. Auch Äpfel halten sich gut, solange sie sich nicht berühren , da Berührungspunkte anfällig für Schimmel und Krankheiten sind. Karotten, die schnell austrocknen, bewahren Sie am besten in leicht feuchtem Sand auf.Alles frischDas Einfrieren ist eine der schnellsten Methoden um Lebensmittel haltbar zu machen. Waschen, putzen, klein schneiden, kurz blanchieren und luftdicht verpacken – schon kann es in den Gefrierschrank . Dabei bleiben wertvolle Inhaltsstoffe besser erhalten als beim Einkochen.Schnell und einfachDas Trocknen ist eine traditionelle, aber effektive Methode. Kräuter können an der Luft getrocknet werden, indem man sie bündelweise an einem luftigen Ort aufhängt. Bei wasserreichem Obst und Gemüse empfiehlt sich ein Dörrapparat oder der Backofen. Das Trocknen ermöglicht eine vielfältige Art der Konservierung.Für GenießerDie Fermentation , früher Milchsäuregärung genannt, ist eine natürliche Methode. Gemüse wie Weißkraut, Gurken, Möhren oder Paprika können durch Trockensalzen oder in Salzlake fermentiert werden. Wichtig ist, hygienisch zu arbeiten: Arbeitsplatz, Hände und Material müssen sauber sein. Beim Trockensalzen wird das Gemüse im eigenen Saft fermentiert. Pro Kilogramm Gemüse werden etwa 2 % Salz verwendet. Das Gemüse wird kräftig durchgeknetet, bis Zellsaft austritt und dann in Gläser gefüllt. Mit einem Kohlblatt abdecken und beschweren, damit keine Luft im Glas bleibt. Bei der Salzlake-Methode wird eine 30 %ige Lake (30 g Salz pro Liter Wasser) über das Gemüse gegossen. Das Ferment bleibt 5–7 Tage bei Zimmertemperatur, bis sich Bläschen bilden, und dann 1–2 Wochen im Kühlschrank . Kühl gelagert hält es sich mehrere Monate.Für ExperimentierfreudigeAlles für die Konservierung Ihrer Ernte:Entdecken Sie alles für die Selbstversorgung sowie Tipps und Tricks für den Vorratsschrank im eigenen Garten.

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  • Moderner Wohnstil mit südländischem Flair

    Statt nur einmal im Jahr in den Süden zu fliegen, holen wir uns mit dem modernen, mediterranen Wohnstil das Urlaubsfeeling direkt nach Hause. Dabei werden geradliniges Design mit erdigen Tönen und natürlichen Materialien kombiniert. Der neue maritime Wohnstil besticht mit einem Mix aus Minimalismus und Mittelmeer-Flair.Moderne Möblierung Auch die klassische mediterrane Einrichtung hat sich verändert. Die moderne Variante ist heller und hat einen Kontrast von schlichtem, minimalistischem Design und natürlichen Strukturen. Man benutzt hochwertige, natürliche Materialien wie Holz, Rattan, Naturstein, Marmor oder Terrakotta. Dazu passen Polster und Vorhänge in hellen Creme-, Grau- und Beigetönen. Ideal sind ein offener Grundriss und große Fenster.   Sommerliche Wohnwelt Der neue mediterrane Stil ist einfach und unkompliziert. Der Wohnbereich ist hell und freundlich. Terrakottafliesen, Holzdetails und Korb-Leuchten sorgen für eine warme Atmosphäre.Die Farbe der gebrannten Erde macht Räume gemütlichNatürliche Materialien Holzbalkendecken , Steinwände , Mosaikfliesen und Möbel aus Gusseisen, Rattan und Holz passen perfekt zum zeitgemäßen Mittelmeer-Look. Kissen und Decken aus Leinen, Teppiche und Vorhänge verleihen dem natürlichen Look Tiefe und Sanftheit. Auf den Tisch kommen Tongefäße, Keramikteller und Holzschalen . Der Lampenschirm aus Korbgeflecht passt perfekt zum südländischen Wohnstil und schafft auch abends eine Wohlfühl-Atmosphäre.Entspannend wie ein Kurztrip ans MittelmeerDekorieren mit Ibiza-Flair Dekorieren Sie Ihre Wohnung mit Accessoires aus dem Mittelmeerraum. Dazu gehören Gefäße aus Terrakotta und Keramik, Flechtwerk aus Korb, Rattan oder Hyazinthenfasern sowie Tische und Objekte aus Oliven-, Pinien- oder Walnussholz.   Wohnstil des Südens Der neue mediterrane Stil ist einfach und unkompliziert. Der Wohnbereich ist mit hellen Terrakottafliesen, Holzdetails und Korbgeflecht-Leuchten ausgestattet. Dadurch wirkt er sommerlich leicht und einladend.   Trend: Korbgeflecht Typisch für den Mittelmeerraum sind Möbel, Körbe und Leuchten aus geflochtenem Korb. Auch Rattan ist aktuell sehr beliebt. Das Naturprodukt ist nachhaltig und nachwachsend.Grüne Trendsetter Der mediterrane Stil verbindet drinnen und draußen. Das gelingt mit Pflanzen wie Oliven-und Zitrusbäumen oder Kakteen, Töpfen mit Lavendel und Kräutern wie Basilikum und Salbei.   Die Farben des Südens Die Farben der mediterranen Raumgestaltung sind warm und erdig. Sie kommen zum Beispiel in Sand, Stein, gebranntem Ton oder Holz vor. Die Farben Gelb, Orange und Terrakotta eignen sich gut, um Akzente zu setzen. Sie wirken modern, wenn sie matt sind.Entdecken Sie noch mehr für Ihr Zuhause mit Mittelmeer-Charme. Gestalten Sie beispielsweise auch Ihre Terrasse im südländischen Flair und entdecken die Vielfalt der mediterranen Kübelpflanzen.

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  • Mit Plan ran ans Gemüse im Gewächshaus

    Das Gewächshaus bietet ideale Bedingungen für den ganzjährigen Anbau verschiedener Pflanzen. Ein gut durchdachter Bepflanzungsplan ist entscheidend, um den verfügbaren Raum optimal zu nutzen und eine gute Ernte zu erzielen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihr Gewächshaus sinnvoll bepflanzen und mit einem strategischen Plan die besten Ergebnisse erzielen. Ein Gewächshaus bietet die Möglichkeit, Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen anzubauen. Dadurch kann das Wachstum von Gemüse, Obst und Kräutern beschleunigt und die Vegetationsperiode verlängert werden. Außerdem können exotische Pflanzen angebaut werden, die normalerweise in unseren Breitengraden nicht wachsen. Folgende Pflanzen eignen sich besonders für den Anbau im Gewächshaus: Gemüse: Aubergine, Gurke, Karotte, Kartoffel, Kohl, Kürbis, Mais, Paprika, Radieschen, Salat, Sellerie, Spinat, Tomate, Zucchini, Zwiebel Obst und Beeren: Erdbeere, Marille, Melone, Nektarine, Pfirsich, Rhabarber, Weintraube Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen Kräuter: Basilikum, Dill, Majoran, Oregano, Petersilie Exotische Pflanzen: Avocado, Banane, Feigen, Kiwi, Maracuja, ZitrusfrüchteWelche Pflanzen sind für ein Gewächshaus geeignet?Leider regeln sich die Temperatur- und Lichtverhältnisse im Gewächshaus nicht von selbst nach den Bedürfnissen der Pflanzen. Daher erfordert der Betrieb eines Gewächshauses ein gewisses Maß an Planung und Kontrolle. Die folgenden Maßnahmen können helfen, die Licht- und Temperaturverhältnisse zu regulieren, um die Pflanzen vor Überhitzung und Hitzestress zu schützen. Schattiernetze : Diese Netze können die Intensität des Sonnenlichts reduzieren und damit die Temperatur im Gewächshaus senken. Sie sind vor allem in den Sommermonaten nützlich. Kalkanstrich: Durch das Auftragen eines speziellen Kalks auf die Außenwände des Gewächshauses kann das Licht reflektiert und die Aufheizung verringert werden. Automatische Belüftung : Ein gutes Belüftungssystem sorgt dafür, dass warme Luft abgeführt wird und frische Luft ins Gewächshaus gelangt. Im Idealfall reagiert es automatisch auf Temperaturänderungen und regelt den Luftaustausch entsprechend. Ventilatoren : Ventilatoren verbessern die Luftzirkulation und sorgen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung. Wasserspeicherung und -verteilung : Durch die Verdunstung von Wasser wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Temperatur gesenkt. Tröpfchenbewässerungssysteme sind eine effiziente Methode, um Pflanzen mit Wasser zu versorgen, ohne dass es zu Staunässe kommt. Durch die Kombination der richtigen Pflanzenauswahl mit einer effektiven Temperatur- und Lichtkontrolle kann ein Gewächshaus optimal genutzt werden. So können Sie das ganze Jahr über gesunde Pflanzen im Gewächshaus anbauen.Temperatur- & Lichtregulierung im GewächshausDie Anordnung der Pflanzen in einem Gewächshaus spielt eine entscheidende Rolle für ihre Gesundheit und ihren Ertrag. Durch eine sorgfältige Planung können Sie sicherstellen, dass jede Pflanze optimale Wachstumsbedingungen vorfindet. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anordnung.   Reihenanbau Der Reihenanbau ist eine der gebräuchlichsten Anbaumethoden im Gewächshaus. Die Pflanzen sind in parallelen Linien oder Reihen angeordnet, was die Bewässerung, Belüftung und Pflege der Pflanzen erleichtert.   Mischkultur Eine Mischkultur nutzt die gegenseitige Unterstützung verschiedener Pflanzenarten, beispielsweise bei der Schädlingsabwehr oder der Bodenverbesserung, was die Pflanzengesundheit fördert.   Hochbeete oder Kübel Der Anbau in Hochbeeten oder Kübeln maximiert den verfügbaren Raum und fördert ein gesundes Wachstum. Dies reduziert das Risiko von Schädlingsbefall und Krankheiten und erhöht den Ertrag.Anordnung der Pflanzen im GewächshausEine durchdachte Planung des Anbaus im Jahresverlauf ist entscheidend für eine kontinuierliche Ernte über das ganze Jahr. Durch den Wechsel der Kulturen und die Nutzung der unterschiedlichen Wachstumsperioden kann die Produktivität des Gartens maximiert werden.   Frühling Im Frühjahr beginnt die Gartensaison - ideal, um die ersten Gemüsesorten auszusäen und zu pflanzen, die kühles Wetter bevorzugen. Aussaat und Pflanzung: Radieschen, Spinat, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Salat Vorziehen: Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini Pflege: Frühjahrsdüngung, Unkraut jäten, Boden vorbereiten   Sommer Der Sommer ist die Hauptwachstumsperiode, in der viele Pflanzen ihre volle Reife erreichen und geerntet werden können. Nachsaat und Pflanzung: Spätere Karotten, Bohnen, Kürbis, weitere Salatsorten Ernte: Frühkartoffeln, Radieschen, Salate, Spinat, Gurken, Zucchini, Tomaten Pflege: Regelmäßiges Gießen, Mulchen, Schädlingskontrolle, Beschattung bei Hitze   Herbst Im Herbst können Sie die letzten Sommerfrüchte ernten und mit der Aussaat von winterhartem Gemüse beginnen. Nachsaat und Pflanzung: Feldsalat, Winterspinat, Endivien, Lauch, Rosenkohl Ernte: Kürbis, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln Pflege: Bodenvorbereitung für den Winter, Mulchen, eventuell Schutzmaßnahmen für empfindliche Pflanzen   Winter Auch im Winter kann der Garten produktiv sein, vor allem in Gewächshäusern und Folientunneln . Ernte: Rosenkohl, Grünkohl, Wintersport, Feldsalat Pflege: Gewächshäuser lüften, Schneelasten entfernen, Pflanzen vor extremen Temperaturen schützen Planung: Gartenplanung, Samen bestellen, Bodenanalyse durchführen (wenn Boden nicht mehr gefroren) Je nach klimatischen Bedingungen im Gewächshaus können auch im Winter einige Sommerpflanzen kultiviert werden. Dies wird durch zusätzliche Beleuchtung und Isolierung bzw. mit einer Gewächshaus-Heizung unterstützt. Diese Vorkehrungen schaffen optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen wie Tomaten und Paprika, auch bei den niedrigeren Temperaturen der Wintermonate.Planung des Anbaus im JahresverlaufIn unseren FAQs finden Sie weitere hilfreiche Informationen und Tipps zur Bepflanzung eines Gewächshauses.   Wie viel Platz muss pro Pflanze eingeplant werden? Der Platzbedarf pro Pflanze variiert je nach Pflanzenart. Es ist wichtig, für jede Pflanze genügend Platz einzuplanen, damit sie sich optimal entwickeln kann und ausreichend Licht, Wasser und Nährstoffe erhält. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den empfohlenen Platz für die gängigsten Gewächshauspflanzen:   Pflanze Pflanzen/Samen pro m² Empfohlener Pflanzabstand Aubergine 3 - 4 50 – 60 cm Gurke 1 - 2 60 – 100 cm Karotte 100 - 150 5 - 10 cm Kartoffel, Mais 6 -9 30 - 40 cm Kohl 3 - 4 40 – 60 cm Kürbis 1 100 - 150 cm Paprika 4 - 5 40 - 50 cm Radieschen 200 - 250 2 - 5 cm Salat 10 - 20 20 - 30 cm Sellerie 11 - 16 25 - 30 cm Spinat 25 - 50 10 - 20 cm Tomate 2 - 4 50 – 70 cm Zucchini 1 - 2 90 - 100 cm Zwiebel 50 - 100 10 - 15 cm Aprikose, Nektarine, Pfirsich 1 pro 9 – 12 m² 3 – 4 m Erdbeere 6 - 10 30 - 40 cm Melone 1 1 – 1,5 m Rhabarber 1 - 2 90 - 100 cm Weintraube 1 – 2 pro m² entlang einer Reihe 1 – 2 m Erbsen 25 - 50 10 - 20 cm Bohnen 20 – 30 (Buschbohnen), 10 – 15 (Stangenbohnen) 15 – 30 cm (Buschbohnen), 10 cm (Stangenbohnen) Kräuter 10 - 20 20 - 30 cm Avocado 1 pro 9 – 12 m² 3 – 4 m Banane, Feige 1 pro 4 – 6 m² 2 – 3 m Kiwi, Maracuja 1 – 2 pro m² entlang einer Reihe 2 – 3 m Zitrusfrüchte 1 pro 4 – 6 m² 2 – 3 mHäufige Fragen zur Anzucht im GewächshausDie Pflanzenrotation, auch Fruchtfolge genannt, ist im Gewächshaus wichtig, um den Boden gesund zu erhalten und Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen. Verschiedene Pflanzenarten haben unterschiedliche Nährstoffansprüche und Wurzeltiefen. Durch die Fruchtfolge wird der Boden effizienter genutzt und vor Auslaugung geschützt. Außerdem verhindert die Fruchtfolge, dass sich spezialisierte Schädlinge und Krankheitserreger dauerhaft im Boden ansammeln und die Pflanzen befallen.   Mehr zu Gemüsebeet planen erfahren > Um die Fruchtfolge effektiv umzusetzen, sollte sie jährlich geplant werden. Gruppieren Sie Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen und bauen Sie sie in einem rotierenden System an. Eine einfache Form der Fruchtfolge ist die Dreifelderwirtschaft, bei der das Gewächshaus in drei Bereiche unterteilt wird: ein Bereich für Starkzehrer, ein Bereich für Mittelzehrer und ein Bereich für Schwachzehrer oder Leguminosen. Diese Pflanzen wechseln dann jährlich ihren Standort. Schwachzehrer (geringer Nährstoffbedarf): Kräuter wie Basilikum und Dill, Erbsen, Bohnen Mittelzehrer (moderater Nährstoffbedarf): Salat, Karotten, Zwiebeln, Sellerie Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf): Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbisse, ZucchiniWarum ist die Fruchtfolge im Gewächshaus wichtig?Ein nährstoffreicher Boden ist die Voraussetzung für eine gute Ernte. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie die Bodenqualität in Ihrem Gewächshaus verbessern: Kompost einarbeiten: Durch regelmäßiges Einarbeiten von verrottetem Kompost können Sie die Bodenstruktur verbessern und dem Boden Nährstoffe zuführen. Gründüngung : Säen Sie Gründüngungspflanzen wie Klee, Phacelia oder Senf zwischen die Hauptfrüchte. Diese Pflanzen lockern den Boden, reichern ihn mit Nährstoffen an und verbessern die Bodenstruktur. Mulchen: Mulchen Sie den Boden mit organischem Material wie Stroh, Laub oder Grasschnitt. Das schützt den Boden vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und verbessert die Humusbildung. pH-Wert des Bodens anpassen: Kontrollieren Sie regelmäßig den pH-Wert des Bodens und arbeiten Sie bei Bedarf Gartenkalk (pH-Wert erhöhen) oder Schwefel (pH-Wert senken) ein. So stellen Sie den optimalen pH-Wert für die Pflanzen sicher. Bodenbelüftung: Lockern und belüften Sie den Boden regelmäßig durch Umgraben oder mit einem Spaten . So fördern Sie die Wurzelbildung und verbessern die Sauerstoffversorgung. Regenwürmer fördern: Regenwürmer verbessern die Bodenstruktur, helfen Nährstoffe umzusetzen und erhöhen die Durchlüftung. Nährstoffanalyse durchführen: Führen Sie eine Bodenanalyse durch, um den Nährstoffgehalt zu ermitteln. Auf Basis der Ergebnisse können Sie dann gezielt organischen oder mineralischen Dünger einarbeiten, um Nährstoffmängel auszugleichen. Fruchtfolge einhalten: Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge im Gewächshaus, um den Boden nicht einseitig zu belasten und die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten.Wie kann die Bodenqualität im Gewächshaus verbessert werden?Entdecken Sie noch mehr wertvolle Infos zum Thema Gewächshäuser sowie die richtige Ausstattung und lernen Sie, wie ein Gemüsebeet richtig geplant wird sowie eine erfolgreiche Ernte eingefahren werden kann.

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  • Mit einem selbstgemachten Fensterbeet zum Ernteglück

    Sie haben keinen Garten, sehnen sich aber nach selbst angebauten Kräutern und frischem Gemüse? Dann bauen Sie sich Ihr eigenes Fensterbeet – maßgeschneidert für Ihr Zuhause! Mit ein paar Holzlatten, etwas Vlies und Erde verwandeln Sie Ihr Fensterbrett in eine grüne Mini-Oase. Ideal für Basilikum, Radieschen oder Erdbeeren – direkt vor Ihrer Nase. Urban Gardening war noch nie so einfach!    Zur Video-Anleitung >Für das Beet: Holzplatte   (z. B. Lärche, Douglasie oder Fichte – mind. 18 mm stark) Holzschrauben Akkubohrer Holzleim (optional, für zusätzliche Stabilität) Schleifpapier oder Schleifmaschine Wetterschutzlasur (wasserbasiert, ungiftig – z. B. für Kinderspielzeug geeignet) Pinsel Für das Innenleben: Teichfolie oder Teichvlies (UV- und frostbeständig) Tacker zum Befestigen Blähton oder Kies (für Drainage) Gartenvlies oder Filtervlies (zwischen Steinen und Erde) Gemüse- oder Kräutererde (ggf. mit Sand gemischt)Werkzeug & Material 1. Schritt Schneiden Sie die Holzbretter auf die gewünschten Maße zu – in unserem Fall 175 x 30 x 20. Schleifen Sie alles gut ab, bürsten den Staub weg und lasieren die Teile. Lassen Sie alles gut trocknen und streichen Sie gegebenfalls ein zweites Mal. Tipp: Lasuren auf Wasserbasis sind umweltfreundlich und enthalten keine giftigen Lösungsmittel – wichtig, wenn Sie essbare Pflanzen anbauen.  Die Anleitung2. Schritt Nun werden zuerst die Seitenteile miteinander verschraubt – danach mit dem Boden. Am besten alles vorbohren, damit das Holz nicht reißt. Optional können Sie das Konstrukt mit Leim zusätzlich stabilisieren.  3. Schritt Befestigen Sie das Beet außen auf der Fensterbank bzw. an der Hausmauer (falls nötig) - mit Schrauben, Spanngurten oder Metallwinkeln.  4. Schritt Nun geht es ans Eingemachte. Teichfolie ist die beste Wahl für den Dauereinsatz ohne Ablauf (UV-beständig, flexibel, wasserdicht). Schneiden Sie dazu die Teichfolie auf die Innenmaße zu bzw. etwas größer. Sauber in das Beet legen und an den Rändern einschlagen. Mit einem Tacker festtackern, allerdings nur am oberen Rand, nicht unten – damit keine Löcher entstehen.  5. Schritt Nun wird eine 3 - 5 cm Blähton-Schicht, Kies (8-16 mm) oder Tonscherben eingefüllt. Dann eine Schicht Vlies oder Jutesack darüberlegen, damit die Erde nicht in die Drainage rieselt. Eine Drainage ist wichtig, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und sich keine Staunässe bildet – das schützt nicht nur die Wurzeln Ihrer Pflanzen, sondern auch die Fassade vor Feuchtigkeitsschäden.  6. Schritt Füllen Sie die Erde ein und bepflanzen Ihr neues Fensterbeet (für mediterrane Kräuter etwas Sand untermischen). Wurzelballen leicht andrücken. Gießen, aber vorsichtig – Staunässe vermeiden.   Pflege-Tipp:  Gießen mit Gefühl - Fingerprobe im Winter: Wenn möglich über Winter reinholen oder abdichten (besonders bei Minze und Basilikum). 1× pro Jahr die Lasur außen nachstreichen.Entdecken Sie noch mehr Anleitungen für tolle Blumenkästen oder zum Anpflanzen von Kräuter und Gemüse. 

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  • Mit Blumen mehr Nützlinge am Balkon anziehen

    Sobald die letzten Nachtfröste vorüber sind, werden die verwaisten Töpfe und Kästen endlich wieder bepflanzt. Bienenfreundliche Balkonpflanzen sehen schön aus und bieten mit Pollen und Nektar wertvolle Nahrung für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten. Auch wenn die Töpfe verhältnismäßig klein ausfallen, können Sie trotzdem ein Paradies für Nützlinge auf Ihrem Balkon schaffen. Wildbienen sind nicht nur fleißige Honigproduzenten, sie bestäuben beim Sammeln von Pollen auch die angeflogenen Pflanzen und sind damit ein wichtiger Teil unseres Ökosystems. Doch die Bienenpopulation geht immer weiter zurück, weil ihnen geeignete Nahrungsquellen fehlen. Blumen auf dem Balkon oder der Fensterbank können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Es lohnt sich also, auch in Kübeln und Kästen bienenfreundliche Balkonpflanzen für Bienen und andere Insekten zu pflanzen. Unabhängig davon macht es viel Spaß, wenn die verschiedenen Wild- und Honigbienenarten oder Schmetterlinge zu Besuch kommen. Angenehmer Nebeneffekt: Wer den Tisch reichlich mit Pollen und Nektar deckt, lässt auch weniger beliebte Insekten wie Woll- oder Blattläuse ruhiger aussehen. Auch Marienkäfer und Florfliegen werden von bienenfreundlichen Balkonpflanzen angelockt und sorgen dafür, dass die für uns lästigen Tierchen nicht zum Problem werden.Die Auswahl der richtigen bienenfreundlichen Balkonpflanzen ist mittlerweile ein Kinderspiel. Durch die steigende Nachfrage nach insektenfreundlichen Balkonblumen wird das Angebot von Saison zu Saison größer. Oft verraten schon die Etiketten, welche Arten besonders gute Bienen- und Insektenweiden sind und damit Leben in Töpfe und Kübel bringen. So erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um wertvolle Nahrungsquellen handelt. Das gilt sogar für manche Schattenkünstler: Eisbegonien blühen auch dann üppig, wenn sie nur wenig Sonne abbekommen. Ungefüllte Sorten werden von Bienen angeflogen. Fuchsien gedeihen ebenfalls im Schatten. In ihren offenen Blütenglocken krabbeln gerne Hummeln herum. Unter den Sonnenkindern bieten Margeriten, Strohblumen, Husarenknöpfchen, Zweizahn und andere Korbblütler mit ungefüllten Blüten Pollen für Insekten. Mit Klassikern wie Mehlsalbei, Sonnenhut, Fetthenne und mediterranen Kräutern liegen Sie immer richtig. Auch bei Ehrenpreis, Zweizahn und Fächerblume sind die meisten Sorten für Insekten interessant. Wer kostengünstig bienenfreundliche Balkonpflanzen anlegen möchte, kann einfach auf Wildblumensamen zurückgreifen. Ein Stück Wildblumenwiese mit herrlich bunten Blüten auf dem eigenen Balkon - ideal als Bienenweide für sonnige Standorte mit wenig Pflegeaufwand. Die beste Pflanzzeit für den bienenfreundlichen Balkon ist der Mai. Spätestens nach den Eisheiligen Mitte des Monats sind die Sommerblüher vor Nachtfrösten sicher.Bienenfreundliche Balkonpflanzen einfach erkennenNicht jeder Balkon bietet viel Platz für Blumentöpfe oder Balkonkästen. Eine gute Alternative sind Hängepflanzen, zum Beispiel in Form von Blumenampeln oder auch Pflanztreppen . Besonders pflegeleicht, aber nicht sehr bienenfreundlich, sind oft Petunien und Geranien. Hier sollte man lieber auf regionale Blühpflanzen zurückgreifen. Viele bienenfreundliche Balkonpflanzen sind auch hängend ein Blickfang, beispielsweise Efeu, Erdbeerbaum, Glockenblume, Große Sternmiere, Lobelien, Steinkraut und Zimbelkraut. Wichtig bei der Bepflanzung ist auch eine ausgewogene Mischung von Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten, damit Insekten bis in den Herbst hinein mit Pollen versorgt werden.Gibt es bienenfreundliche Hängepflanzen für den Balkon?Wenn die warme Jahreszeit vorbei ist und der Winter kommt, bieten viele Balkone keinen schönen Anblick mehr, denn viele Pflanzen sind nicht winterhart. Zum Glück gibt es auch bienenfreundliche Balkonpflanzen, die winterhart sind. So erspart man sich die jährliche Neubepflanzung oder das Umstellen der Pflanzen in die Wohnung. Besonders geeignet sind Irischer Efeu als Kletter- oder Hängepflanze, die immergrüne Schleifenblume oder auch winterharte Balkonkräuter wie Pfefferminze oder Thymian. Winterharte Pflanzen brauchen besondere Pflege wie torffreie Erde und gelegentliche Düngung sowie einen passenden Winterschutz .Welche bienenfreundlichen Pflanzen sind winterhart?Wer auf Balkon und Terrasse möglichst viele Vorteile vereinen möchte, findet in den verschiedenen Kräutern ideale Verbündete. Sie liefern nicht nur aromatische Blätter zum Kochen oder für Tees, auch ihre Blüten sind ein Genuss - nicht nur für uns. Sobald Minze, Basilikum, Oregano, Rosmarin oder Gewürzsalbei ihre Knospen öffnen, summt und brummt es auf Terrasse und Balkon. Fast alle bei uns beliebten Küchenkräuter sind zur Blütezeit richtige Bienenweiden. Sie lassen sich auch gestalterisch gut mit bunten Balkonblumen kombinieren und sind sowohl Nutz- als auch Zierpflanzen.Die ideale Ergänzung für bienenfreundliche Balkonpflanzen: Würzige KräuterEinige der meist insektenfreundlichen Lippenblütler sind Ausnahmen und bieten kein gutes Nahrungsangebot: Der Feuersalbei mit seinen leuchtend roten Blüten ist zwar für das menschliche Auge auffällig, für Insekten aber weitgehend uninteressant. Einige Geranien zum Beispiel werden zwar von Honig- und auch Wildbienen angeflogen, aber bei vielen Sorten sind die Blütenröhren zu lang, sodass die Insekten mit ihren Rüsseln nicht bis zum Nektar vordringen können. Auch für unsere heimischen Bestäuber sind Petunien oft wenig attraktiv - im Gegensatz zu den ähnlichen, aber kleinblütigeren Zauberglöckchen, die von Insekten genutzt werden. Gefüllte Blüten bieten oft keinen oder nur wenig Nektar und Pollen, aber zumindest halbgefüllte Blüten, wie von Dahlien, sind für Bienen durchaus nützlich. Das ist natürlich kein Grund, auf zuverlässige Dauerblüher wie Balkongeranien oder Petunien bei der Kübelbepflanzung ganz zu verzichten. Kombinieren Sie einfach Ihre Favoriten mit den bienenfreundlichen Balkonpflanzen. Dann haben sowohl das Auge als auch unsere kleinen Helfer etwas davon.Welche Balkonpflanzen sind nicht bienenfreundlich?Reichlich Pollen und Nektar liefert eine Kombination aus bienenfreundlichen Balkonpflanzen für den Pflanzkasten. Vanilleblume, Schneeflockenblume, Männertreu, Leberbalsam-Schafgarbe, Blaue Fächerblume und Eisenkraut sind bei den nützlichen Helfern beliebt. Bienenfreundliche Pflanzkombinationen im KübelEntdecken Sie noch mehr Inspirationen sowie Tipps für eine schöne Bepflanzung Ihrer Töpfe für Balkon und Garten. 

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  • Leckere Grillrezepte für die ganze Familie

    Wer gerne grillt wird besonders im Sommer aktiv und verwöhnt sich selbst sowie Freunde und Familie mit leckeren Speisen vom heißen Grill. Wie in der Küche können Sie auch am Grill experimentierfreudig werden und verschiedene Rezepte ausprobieren. Wir zeigen Ihnen daher leckere und einfache Gerichte mit Fleisch, vegetarisch oder als Dessert zum Nachmachen und verraten Ihnen Garzeiten von verschiedenem Obst und Gemüse.Fleischgerichte am GrillerEin gutes Steak zu grillen ist nicht schwer, wenn bei der Zubereitung alles stimmt. Keine Frage: Ein perfektes Rindersteak vom Grill ist für eingefleischte Grillfans und Grillmeister durch nichts zu übertreffen. Doch der erste Schritt zum perfekten Steak ist der Einkauf vor Ort: Neben der wahrscheinlich besseren Qualität genießen Sie den Service, dass Ihnen der örtliche Metzger das Steak so zuschneidet, wie Sie es am liebsten mögen. Die wichtigste Grundregel beim Grillen lautet: Ein gutes Steak sollte nie ganz durch sein, sondern immer eine leicht rosa Farbe haben. Dicke Steaks lassen sich leichter auf den Punkt braten als dünne, welche oftmals schnell „well done“ sind. Wer noch nicht so geübt ist, den Garzustand des Steaks per Fingerdruck zu prüfen, sollte ein Grillthermometer zu Hilfe nehmen. Der Temperaturfühler wird seitlich in das Fleisch gesteckt, so dass die Fühlerspitze in der Mitte des Fleisches liegt. Bei dünnen Steaks ist das nicht ganz so einfach, hier verlässt man sich besser auf die Angaben im Grillbuch oder hält sich an die alte Faustregel : Ein zwei Zentimeter dickes Steak muss auf jeder Seite etwa zwei bis drei Minuten gegrillt werden, um „medium“ zu sein. Schneiden oder Stechen mit der Gabel ist generell verboten. Übrigens: Am besten würzt man nach dem Grillen, denn dann können die Gewürze nicht mehr verbrennen.Das perfekte SteakPulled Pork ist zartes, zerrupftes und super saftiges Fleisch, das über mehrere Stunden hinweg über Holzkohle langsam gegart wird. Dabei besteht Pulled Pork aus einem Schweinenacken oder der Schweineschulter und aus guter Marinade. 1. Zuerst wird das Fleisch über Nacht in der gewünschten Marinade eingelegt. Am nächsten Tag wird dann der Holzkohlegrill angeheizt, Deflektorsteine eingesetzt (indirektes Grillen) und bei ca. 110 °C das Fleisch auf den Grillrost gelegt. 2. Nun braucht es viel Zeit und Geduld. Je nach der Fleischbeschaffenheit braucht das Stück nun zehn Stunden, manchmal sogar bis zu 18 Stunden. 3. Das Pulled Pork sollte eine Kerntemperatur von 90 °C haben, wobei es zwei Plateauphasen gibt. Die erste ist bei ca. 66 Grad und die zweite bei ca. 75-80 Grad. Hier sollten Sie geduldig warten und die Temperatur nicht sofort erhöhen. 4. Bei einer Kerntemperatur von ca. 75 Grad können Sie mit dem Moppen vom Pulled Pork beginnen. Hier wird das Stück höchstens einmal pro Stunde mit einer BBQ-Sauce bestrichen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu lange brauchen, da sonst zu viel Temperatur aus dem Grill entweicht und sich die Garzeit so verlängert. 5. Sobald das Pulled Pork eine gute Farbe hat und die Kerntemperatur von 90 °C erreicht ist, können Sie es vom Grill nehmen und optional noch eine halbe Stunde in beispielsweise Alufolie zur Ruhe legen, damit es saftig bleibt. 6. Sobald das Pulled Pork fertig ist, nehmen Sie entweder Gabeln oder Fleischkrallen zur Hilfe und „zerreißen“ das Fleischstück. So haben Sie saftiges Pulled Pork für Burger, Sandwich und Co.Pulled Pork vom GrillEin starkes Stück Tradition vom Grill: ein gut gewürzter Burger mit Salat, Speck, Mayonnaise und Zwiebelringen. Zutaten: 1 Kopf Lollo Bionda 5 Tomaten 3 rote Zwiebeln 20 Scheiben Frühstücksspeck 1,5 kg Rinderhackfleisch Salz und Pfeffer zum Würzen 20 Scheiben Cheddar Mayonnaise und Ketchup nach Geschmack 10 Burger-Buns Zubereitung: Salat und Tomaten waschen und beides schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Speckstreifen in einer Pfanne knusprig braten. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen. Das Hackfleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und zu Bällchen à 150 g formen. Die Patties auf den leicht geölten, heißen Grillrost legen und ca. 6-8 Minuten grillen. Dabei einmal wenden. Zum Schluss je zwei Käsescheiben auf ein Patty legen und leicht schmelzen lassen. Die Burger-Buns halbieren und mit den Schnittflächen ebenfalls auf den heißen Grillrost legen und kurz anbraten. Nun die Burger-Buns mit Mayonnaise, Salat, Patty und Käse, Tomatenscheiben, Speck, Ketchup und Zwiebelringen belegen und zu leckeren Burgern zusammenklappen.Klassischer BBQ-Bacon-Beef-BurgerGemüse & Vegetarisches vom GrillerArtischocke: halbiert, 15 Minuten pro Seite Aubergine: 2 cm Scheiben, direkte Hitze, 5 Minuten pro Seite Avocado: halbiert, ohne Kern, direkte Hitze, 4 Minuten pro Seite Blumenkohl: kleine Röschen in Scheiben von 1 cm, direkte Hitze, 5 Minuten pro Seite Brokkoli: kleine Röschen, direkte Hitze, blanchieren, anschließend ca. 8 Minuten Fenchel: dünne Scheiben, direkte Hitze, 6 Minuten pro Seite Frühlingszwiebel: ganz, direkte Hitze, 3-5 Minuten Karotte: längs halbiert, direkte Hitze, 6 Minuten pro Seite Kartoffel: in Scheiben, direkte Hitze, 12-15 Minuten Knoblauch: ganze Knolle in Alufolie gewickelt, indirekte Hitze, 45 Minuten Kohlrabi: 2 cm Scheiben, direkte Hitze, ca. 15 Minuten Lauch: längs halbiert, direkte Hitze, blanchieren, anschließend ca. 5 Minuten pro Seite Maiskolben: ganz, direkte Hitze, 30 Minuten (roh; bei vorgekochten Maiskolben: 15 Minuten) Paprika: halbiert, direkte Hitze, ca. 5 Minuten pro Seite Pilze: im Korb, einer Schale oder am Spieß: ganz, direkte Hitze, ca. 8 Minuten (je nach Größe) Rosenkohl: ganz, direkte Hitze, 3 Minuten vorkochen, dann 5 Minuten grillen Rote Beete: 1 cm Scheiben oder ganz, direkte Hitze, dünne Scheiben 10 Minuten, ganze Knolle 70 Minuten Spargel: ganz, dünne Stangen, direkte Hitze, ca. 6 Minuten Süßkartoffel: ganz in Alufolie gewickelt, indirekte Hitze, bis zu 60 Minuten Tomate: kleine ganz, große halbiert, direkte Hitze, 6-8 Minuten Zucchini: 1 cm Scheiben, direkte Hitze, 5 Minuten Zwiebel: halbiert mit indirekter Hitze, 35 Minuten, in Ringe geschnitten mit direkter Hitze, 10 MinutenGarzeiten von verschiedenem GemüseVegetarische Burger sind nicht nur für die Vegetarier unter uns, sondern auch mal für den fleischlosen Tag toll geeignet. So müssen Sie auf nichts verzichten und können authentischen Grillgenuss genießen. Zutaten: 3 Avocados 150 g Blutampferblätter 10 Radieschen 100 g Erbsensprossen Salz und Pfeffer zum Würzen 2 TL Curry 1 EL Honig 1 EL Senf 100 g Radieschenkresse 350 g griechischer Joghurt Saft einer halben Zitrone 10 vegetarische Pattys 10 Burger-Buns   Zubereitung: 1. Die Avocados halbieren, entkernen und die Schale entfernen. Anschließend die Avocadohälften in Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Den Blutampfer und die Radieschen waschen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden. 3. Joghurt mit Curry, Honig, Senf und Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4. Die vegetarischen Burger auf den leicht geölten, heißen Grillrost legen und ca. 6-8 Minuten grillen. Dabei einmal wenden. 5. Die Burgerbrötchen halbieren, mit der Schnittfläche ebenfalls auf den heißen Grillrost legen und kurz anbraten. 6. Das Eigelb mit der Sahne verrühren und die aufgegangenen Brötchen damit bestreichen. Nun entweder mit Leinsamen, weißem oder schwarzem Sesam bestreuen. 7. Nun die Burgerbrötchen mit Avocadospalten, Erbsensprossen, Patty, Kresse, Sauerampferblättern und Radieschenscheiben belegen, mit Joghurtsauce beträufeln und zu leckeren Burgern zusammenklappen.Veggie-Burger vom GrillZutaten für 6 Portionen: Für das Gemüse 1 kleiner Blumenkohl, in ca. 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten 1 mittelgroße Aubergine, in 2 cm dicke Scheiben geschnitten 1 Zucchini, längs in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten 200 g kleine Paprika (Pimientos de Padrón) 1 Bund kleine Möhren (längs halbiert) 1 Bund Lauchzwiebeln (geputzt) Ca. 200 g Kirschstrauchtomaten Einige kleine Zweige Thymian 4 – 6 EL Olivenöl Salz und Pfeffer aus der Mühle Für die Gremolata 1 Knoblauchzehe (fein gehackt) Je 1 Handvoll Basilikum- und Petersilienblättchen (gehackt) 2 EL Pinienkerne (geröstet, grob gehackt) Ca. 50 ml Olivenöl Saft und Schale von ½ Bio-Zitrone Chiliflakes Außerdem 1 Vollkornbrot (in Scheiben) Ca. 100 g kleine Ziegenkäserolle 1 kleiner Zweig Rosmarin Zubereitung: 1. Auf dem Grill verwandelt sich das Gemüse im Handumdrehen in eine köstliche Delikatesse. 2. Zuerst wird das Gemüse mit Öl und Thymian gemischt, gesalzen, gepfeffert. Den Grill auf 170-200 Grad erhitzen. Blumenkohlscheiben, Auberginen und Zucchini auf der heißen Gusseisenplatte des Grills bei geschlossenem Deckel 5-8 Minuten grillen, kleine Paprika 3-4 Minuten. Das fertige Gemüse und auch die Tomaten können auf den Warmhalterost des Grills gelegt werden. 3. Karotten und Lauchzwiebeln über direkter Hitze bei geschlossenem Deckel 7-10 Minuten grillen, dabei mehrmals wenden. Das fertige Gemüse auf eine Platte geben, salzen und pfeffern. Zutaten für die Gremolata verrühren, evtl. etwas Olivenöl zugeben und abschmecken. 4. Brotscheiben auf Grillpfännchen verteilen, mit Ziegenkäsescheiben und etwas Rosmarin belegen. Auf dem heißen Grill mit Deckel 4-5 Minuten überbacken. Mit den Gemüse-Antipasti servieren und mit etwas Gremolata beträufeln.Gemüse-Antipasti vom Grill mit ZiegenkäseZutaten: 2 Knoblauchzehen 30 g Parmesan 1 Bund Basilikum 100 ml Olivenöl Salz und Pfeffer zum Würzen 200 g braune Champignons 1 Bund grüner Spargel 1 Bund Frühlingslauch 1 grüne Zucchini 1 gelbe Zucchini 12 Kirschtomaten 200 g Pimientos 3 EL Pflanzenöl 2 Rosmarinzweige Zubereitung: 1. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Parmesan grob reiben, Basilikumblätter abzupfen und waschen. 2. Basilikumblätter mit Olivenöl, Parmesan und der Hälfte des Knoblauchs in einem Küchenmixer zu einem Pesto mixen. Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Champignons putzen und vierteln. Spargel waschen und das untere Ende abschneiden. Spargel in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Anschließend in kaltem Wasser abschrecken und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Den Frühlingslauch waschen, den Wurzelansatz entfernen und in grobe Stücke schneiden. Die Zucchini waschen, längs vierteln und ebenfalls in Stücke schneiden. Kirschtomaten und Chilischoten waschen. Die Tomaten entkernen und halbieren. 4. Den Wok in dem dafür vorgesehenen Einsatz auf dem Grill erhitzen. Pflanzenöl zugeben und das vorbereitete Gemüse zusammen mit dem restlichen Knoblauch und Rosmarin ca. 10 Minuten scharf anbraten. Dabei öfter wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. 5. Das Wokgemüse anrichten und mit dem vorbereiteten Pesto beträufeln.Mediterranes Wokgemüse vom GrillDie Kombination aus cremigem Feta und saftiger Wassermelone ist extrem schmackhaft. Die Kombination ist sehr beliebt und wird noch besser, wenn die Melone vorher am Grill war. Zutaten: Wassermelone, Scheiben ca. 2 cm dick Feta Salat nach Wunsch Essig, Öl, Salz und Pfeffer ggf. Honig oder Zucker Kräuter nach Wunsch   Zubereitung: 1. Den Salat waschen, putzen und in mundgerechte Stücke zupfen. Aus Essig und Öl eine Vinaigrette zubereiten und nach Belieben mit Honig, Kräutern und Gewürzen abschmecken. 2. Die Wassermelone von beiden Seiten grillen, bis sie Grillstreifen hat. Salat auf Tellern anrichten und mit Vinaigrette beträufeln. Wassermelone auf dem Salat verteilen, Feta darüber bröseln.Salat mit gegrillter WassermeloneKräuter dürfen beim Grillen nicht fehlen, denn Sie bringen Geschmack und Frische mit sich. Manche Kräuter wie Basilikum streut man einfach über das fertige Grillgut beim Anrichten, da die Grillhitze die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören würde. Wenn der Grillrost nicht zu dicht über der Glut liegt, kann man robuste Kräuter wie Rosmarin auch direkt auf das Grillgut geben oder klein hacken, in Öl legen und auf das Grillgut pinseln. Aber erst, wenn das Fleisch scharf angebraten ist! Auch Estragon, Currykraut, Majoran, Salbei, Zitronenminze und Thymian eignen sich dafür. Unser Tipp: Mit Basilikum, Petersilie, Bärlauch oder einer Mischung aus Kräutern gewürzte Butter passt gut zu Fleisch oder gegrilltem Zuckermais. Dazu wird ein Bund Kräuter zerkleinert und in die gewünschte Menge zimmerwarmer Butter eingerührt. Je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken, die Kräuterbutter auf Backpapier zu einer Rolle formen und kühl stellen. So ist sie gebrauchsfertig, wenn der Grill wieder ruft.Wichtige Begleiter beim Grillen: KräuterObst am GrillerAnanas: in Scheiben oder Spalten geschnitten, direkte Hitze, 6-10 Minuten Apfel: halbiert und entkernt, direkte Hitze, 15-20 Minuten Aprikosen: halbiert, entsteint, direkte Hitze, 6-8 Minuten Banane: der Länge nach in der Schale halbiert, direkte Hitze, erst 1 Minute auf der Schnittfläche grillen, dann für 5-7 Minuten umdrehen Birne: halbiert und entkernt, direkte Hitze, 10-14 Minuten Erdbeere: halbiert, Schnittfläche unten, direkte Hitze, 4 Minuten Nektarine: halbiert und entsteint, Schnittfläche unten, direkte Hitze, 8-10 Minuten Pfirsich: halbiert und entsteint, Schnittfläche unten, direkte Hitze, 8-10 Minuten Wassermelone: in 2 cm Scheiben geschnitten, indirekte Hitze, 3-5 Minuten Zitrone: halbiert oder in etwa 2 cm Scheiben geschnitten, direkte Hitze, 5-10 MinutenGarzeiten von verschiedenem ObstSchokobanane bekommt am Grill eine ganz neue Bedeutung. Die Banane wird auf einer Seite längs eingeschnitten und der entstandene Spalt mit Schokolade gefüllt. Jetzt kommt die Banane auf den Grill - so lange, bis die Schale dunkel ist. Das ist kein Zeichen dafür, dass etwas verbrannt ist. Es ist ein natürlicher Vorgang: Die Hitze beschleunigt den Reifeprozess. Wenn die Bananenschale außen dunkel und die Schokolade geschmolzen ist, kann man das Dessert einfach aus der Schale löffeln. Dazu passt eine Kugel Vanilleeis oder etwas Sahne.Grillbananen mit SchokofüllungKonnten Sie sich von unseren leckeren Grillrezepten inspirieren lassen? Dann entdecken Sie alles für den perfekten Grillabend sowie Rezepte für Pizza und Burger vom Grill und lernen Sie, wie Sie Ihren Grill nach der Verwendung optimal reinigen können.

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  • Gartenpracht & Erholungsort im Juli

    Der Garten steht im Juli in Hülle und Fülle, viele Gemüse- und Obstsorten sind reif und die Blumen bezaubern mit ihrer Pracht. Nichtsdestotrotz können Sie nun auch einige Dinge erledigen, um einerseits gesunde Pflanzen beizubehalten und damit Sie auch im Spätsommer noch eine ertragreiche Ernte im Gemüsebeet einfahren können. Wir zeigen Ihnen daher einige wichtige To-Dos, die Sie im Juli erledigen können.Der Gemüsegarten im Juli bringt eine große Ernte mit sich, aber auch Nachkulturen können nun gesät und gepflanzt werden. Wir zeigen Ihnen daher, was alles zu tun ist und auf welche Gemüsesorten Sie sich freuen können. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >   Aussaat Im Juli eignen sich vor allem Pflanzen mit einer kurzen Wachstumsperiode für die Aussaat bzw. Zweitaussaat. Radieschen, Salat, Petersilie, Basilikum und andere Kräuter können noch einmal ins Beet ziehen. Auch Spinat, Karotten, Chinakohl und Co. können noch einmal ausgesät werden.   Einpflanzen Da sich im Juli die Wachstumszeit bis zum Herbst schon sehr verkürzt hat, empfiehlt es sich bei Pflanzen mit längerer Wachstumsperiode auf Jungpflanzen zurückzugreifen. Beispiele hierfür sind Brokkoli, Kohlrabi, Blumenkohl oder Lauch.   Ernte Die Ernte im Juli fällt schon sehr üppig aus. Neben Tomaten und Paprika gibt es auch schon Kartoffeln, Erbsen, Karotten, Mangold, Radieschen, verschiedene Kohlarten, Zucchini, Zwiebeln und noch viel mehr. Auch Salat ist reif für die Ernte und kann nun am Teller landen. Sollte die Ernte üppiger als geplant ausfallen oder Sie derzeit keinen Bedarf an dem Gemüse haben, so können Sie Ihre Ernte mit verschiedenen Methoden haltbar machen .Gemüsegarten im JuliIm Juli können Sie wieder Erdbeeren in Beete pflanzen, in denen vorher keine Erdbeerpflanzen waren. Achten Sie auf ausreichend Abstand. Wollen Sie keine neuen Pflanzen kaufen, so können Sie auch Ableger von Ihren ertragreichsten Sorten nehmen und diese einpflanzen. Der Juli bringt auch eine reiche Ernte im Obstgarten mit sich. Stachelbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Aprikosen und Co. sind zum Pflücken bereit. Nach der Ernte können die Obstbäume ausgelichtet werden und bei Himbeeren werden die abgepflückten Ruten abgeschnitten und schwache Triebe ausgerissen.Obstgarten im JuliVieles blüht, vieles ist aber auch schon verblüht. Schneiden Sie daher bei beispielsweise dem Sommer- und Schmetterlingsflieder sowie bei verschiedenen Stauden vor allem die Blütenstände nach der Blüte ab. Das verhindert einerseits eine unkontrollierte Verbreitung, da nach der Blüte die Samen produziert werden, andererseits verhelfen Sie so manchen Pflanzen zu einer zweiten Blüte bzw. können sie so mehr Energie für das nächste Jahr sammeln, damit sie wieder prächtig blühen. Sollten Sie die Samen bei zum Beispiel Rittersporn oder anderen Blumen sammeln wollen, so können Sie auch einen Trieb mit verwelkten Blumen an der Staude lassen, mit einem Papiersäckchen (Schutz vor Ausbreitung und Vögeln) einwickeln und wenn alles vertrocknet ist, lassen sich die Samen leicht durch Schütteln herauslösen. Trocken gelagert können Sie sie im nächsten Gartenjahr ausbringen. Im Juli können Sie nun auch zweijährige Blumen wie Stockrosen, Fingerhut, Nachtkerze und Co. ausgesät werden. Dahlien, Rosen und andere Zierblumen freuen sich auf ein wenig Unterstützung, da die Blüten oftmals sehr schwer sein können und bei Regen und Wind schnell mal umknicken.Ziergarten im JuliLavendel ist ein Strauch mit verholzender Basis und krautigen Trieben. Damit die Pflanzen auch nach vielen Jahren noch kompakt wachsen, sollten Sie die Triebe nach der Blüte um ein Drittel zurückschneiden. Danach hat der Lavendel noch genug Zeit, um bis zum Herbst neue Triebe zu bilden. Im März schneidet man den Lavendel dann vor dem Neuaustrieb.Lavendel zurückschneidenRosen gehören in jeden Garten, sie sind schön und vielfältig. Damit die Rosen lange schön bleiben, sollten sie ab Anfang Juli gedüngt werden. Die Nährstoffe wirken schnell und fördern die Bildung neuer Blüten und die Gesundheit der Blätter, außerdem schützen sie auch vor Pilzen. Düngen Sie am besten gleich Anfang Juli, ansonsten reifen die neuen Triebe bis zum Winter nicht mehr aus. Schneiden Sie verwelkte Blüten oder Blütenstände regelmäßig (außer bei Rosen, die später Hagebutten bilden ab Ende Juli) ab, um den Pflanzen die Samenbildung zu ersparen. So verhindern Sie, dass die Blütenblätter bei Regen zusammenkleben und Pilzkrankheiten anziehen. Schneiden Sie die Rose im Juli bis auf die ersten Blätter unterhalb der Blüte zurück. Das Blatt ist fünffach gefiedert, wobei manche Sorten auch siebenfach gefiederte Blätter haben.Rosen pflegen & schneidenSofern der Juli viel Hitze und Trockenheit mit sich bringt, sollte auch der Rasen regelmäßig bewässert werden. Hierzu eignen sich vor allem Sprinklersysteme , die Sie entweder manuell einstellen oder mittels Bewässerungscomputer automatisch steuern, wobei eher in den frühen Morgenstunden gegossen werden sollte. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie je nach Bodenbeschaffenheit nur ein bis zweimal pro Woche gießen, dafür jedoch ordentlich, damit das Wasser auch in die tieferliegenden Schichten eindringt und nicht gleich an der Oberfläche verdunstet. Im Juli kann es auch mal sein, dass der Rasen wieder nur alle 10 bis 14 Tage gemäht werden sollte, da sich das Wachstum bei steigenden Temperaturen verlangsamt. Wählen Sie jedoch eher 5-6 cm, da bei einer zu kurzen Mahd der Rasen durch die Sonne und Hitze schnell vertrocknen kann und sich unschöne Stellen bilden bzw. der Rasen teilweise komplett vertrocknet. Sollte Regen bevorstehen, so können Sie den Rasen ein wenig belüften , damit das Wasser näher an die Wurzeln kommt und der Boden wieder ein wenig mehr Luft bekommt. Vertikutieren sollten Sie jedoch in der heißen, trockenen Periode nicht mehr, da sich der Rasen bei Hitze meist nur schwer erholt. Auch einen Rasendünger können Sie idealerweise vor dem Regen ausbringen, was Ihnen das Gießen erspart. Beim Düngen im Juli sollte es jedoch nicht mehr als 25°C haben, optimal ist ein bewölkter Tag mit ca. 20°C . Wenn es danach nicht regnet, muss ordentlich gegossen werden.Rasen im JuliGenau wie im Juni können Sie Wildtiere und Insekten unterstützen, indem Sie Vogeltränken aufstellen. Erhöhte Näpfe schützen die Vögel vor Feinde wie Katzen, niedrige Schalen eignen sich auch ideal für Igel. Geben Sie ein paar Steine in die Schale dazu, die ca. bis zur Hälfte im Wasser sind, so können auch Bienen, Hummeln und andere Insekten gefahrlos ihren Durst stillen. Damit Sie die Hygiene gewährleisten können und sich keine Krankheiten verbreiten, sollten Sie die Schalen regelmäßig reinigen und frisches Wasser auffüllen. Damit sich die Wildtiere und Insekten auch im Sommer bei Ihnen wohlfühlen, eignen sich vor allem Bäume, Sträucher und Staudenbeete, um ihnen einen Ruheplatz und Schutz vor der Sonne zu bieten.Wildtiere & Insekten im JuliDa es im Juli oftmals sehr heiß werden kann, verdunstet Wasser viel schneller und auch die Pflanzen benötigen mehr. So kann es schon mal sein, dass der Wasserspiegel an heißen Julitagen einige Zentimeter verliert. Füllen Sie daher den Teich regelmäßig mit nicht allzu kaltem Wasser auf, damit die Pflanzen und Fische keinen Schock erleiden. Bei hohen Wassertemperaturen bilden sich wieder vermehrt Fadenalgen. Entfernen Sie diese daher regelmäßig mit einem Teichkescher , um eine Ausbreitung zu verhindern. Auch abgestorbene Pflanzenteile sollten immer entfernt werden, da sie ebenfalls die Algenausbreitung begünstigen. Hohe Pflanzen am Teichrand sind besonders vorteilhaft im Sommer, da sie dem Teich und den Lebewesen darin Schatten spenden. Eine Teichpumpe und ein Teichfilter sorgen für Sauerstoff im Teich, was wiederum für die Fische und die Wasserqualität vorteilhaft ist. Der Gartenteich ist vor allem im Sommer ein besonderes Highlight. Schnappen Sie sich eine Liege, lauschen Sie dem rhythmischen Plätschern und entfliehen Sie so dem Alltagsstress für einen Moment.Gartenteich im JuliAuch auf Balkon und Terrasse tut sich im Juli einiges. Hier sollten beispielsweise verwelkte Blüten entfernt und die Zwiebeln der Frühlingsblüher aus der Erde genommen werden. Lagern Sie die Knollen bis zum Herbst in einer Kiste mit feuchtem Sand, ideal kühl und dunkel. Achten Sie auf regelmäßige Bewässerung und auf ordentliche Düngegaben bei Ihren Kübelpflanzen . So bekommen sie die nötigen Nährstoffe, um ihre volle Pracht zu entfalten. Kräuter wie Rosmarin oder Basilikum können Sie nun durch Stecklinge vermehren, indem Sie ca. 10 cm abschneiden und in einen feuchten Topf geben. Entfernen Sie vorab die untersten Blätter und gießen Sie die Pflanzen regelmäßig, damit sich die Wurzeln erfolgreich ausbilden können. Bei hohen Temperaturen und einer sonnigen Lage kann es jeder Pflanze mal zu heiß werden. Achten Sie daher darauf, Ihren Balkon oder die Terrasse zu beschatten, auch wenn Sie sie sich nicht dort aufhalten. Sonnensegel, Markisen oder Sonnenschirme bieten ausreichend Schatten und schützen Ihre Pflanzen.Balkon & Terrasse im JuliUrlaubszeit: Denken Sie nun auch an bevorstehende Urlaube. Mit einer automatischen Bewässerung müssen Sie sich keine Sorgen um Ihre Gartenpflanzen machen. Alternativ können Sie auch auf Bewässerungskugeln zurückgreifen oder leere PET- sowie Glasflaschen einsetzen. Zimmerpflanzen: Im Juli freuen sich auch viele Zimmerpflanzen auf eine Zeit an der frischen Luft. Drachenbäume, Efeututen, Grünlilien und Co. bringen den Urban Jungle auf die Terrasse oder den Balkon. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pflanzen keine direkte Sonne abbekommen, damit die Blätter nicht verbrennen. Nur Kakteen und Dickblattgewächse dürfen nach einer Eingewöhnungsphase in die direkte Sonne gestellt werden. Boden schützen: Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Hitze, Sie müssen weniger gießen und die für die Bodengesundheit wichtigen Mikroorganismen arbeiten besser. Mulch schützt den Boden auch vor Verschlammung. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Überprüfen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten um eine Ausbreitung zu verhindern. In unserem Artikel „8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge“ zeigen wir Ihnen wie Sie Befälle erkennen, vorbeugen und behandeln können. Bewässerung: Im Sommer heißt es leider oftmals gießen, gießen, gießen! Achten Sie bei Trockenheit und Hitze auf regelmäßige Wassergaben. Gießen Sie lieber einmal mehr als oft und zu wenig.Weitere Arbeiten im JuliVergessen Sie jedoch bei all den Arbeiten nicht, auch auf sich selbst zu achten, überarbeiten Sie sich nicht an sehr heißen Tagen und machen Sie mal Pause. Genießen Sie die Früchte Ihrer Arbeit und erholen Sie sich in Ihrem persönlichen Naturparadies.

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  • Ein Stück Italien - authentische Pizza vom Grill

    Lange schon kein Geheimnis mehr ist eine richtig leckere, knusprige Pizza vom Grill, die sofort an den letzten Italien-Urlaub erinnert. Ganz einfach mit dem Pizzastein lässt sich die individuell gestaltete Pizza zubereiten und überzeugt jeden Gast mit authentischem Geschmack. Wie genau Sie eine Pizza am Grill zubereiten und einige Tipps und Tricks sowie ein Rezept zeigen wir Ihnen hier.Die ideale Unterlage für die Zubereitung einer Pizza am Grill ist der Pizzastein . Dieser besteht meist aus Schamott oder Cordierit und ist oftmals an der Oberseite beschichtet, wobei manchmal auch beide Seiten beschichtet sind. Der Pizzastein nimmt durch seine Eigenschaften austretende Flüssigkeiten auf, wodurch die Kruste richtig schön kross wird. Dabei gibt es neben verschiedenen Materialien auch zwei Formen – rund und eckig, also für jeden das passenden Modell. Beim Grillen mit dem Pizzastein ist es wichtig, dass dieser mit dem Grill aufgeheizt wird und nicht auf einen heißen Rost gelegt wird. So kann er schonend erhitzt werden und ist nicht so anfällig gegenüber Rissen. Zudem sollten Sie die Flamme direkt unter dem Stein nur auf kleine Flamme einstellen, die Brenner auf der Seite jedoch auf Maximum. Bei Holzkohlegrills legen Sie einen Ring aus Holzkohle unter dem Pizzastein auf, sodass keine Glut direkt unter dem Stein liegt. Bei Gas- oder Elektrogrills braucht die Aufheizzeit ca. 10 min, bis Temperaturen um die 300 °C erreicht sind, bei Holzkohle eher 30-40 Minuten. Wenn die Temperatur erreicht ist können Sie den Brenner unter dem Stein ausschalten (bzw. keine Holzkohle mehr nachlegen), die Pizza drauflegen und den Deckel wieder schließen. Die Pizza braucht ungefähr 5 Minuten bis sie fertig ist. Tipp: Den Pizzastein können Sie ebenfalls im Backofen verwenden. Oftmals haben neue Modelle auch schon eine Pizza-Funktion, bei der Heißluft und Unterhitze für eine saftige, knusprige Pizza sorgen. Der Pizzastein bietet viele Vorteile: Die Pizza ist schnell fertig und der Belag bleibt saftig, dafür sorgen die hohen Temperaturen auf dem Grill. Der Pizzastein nimmt die Feuchtigkeit im Teig auf, wodurch der Boden schön kross wird. Die Pizza schmeckt wie beim Italiener, weil sie beim Grillen mit Holzkohle ein dezentes Raucharoma bekommt. Der Pizzastein ist leicht mit einem Küchenschaber aus Holz oder Kunststoff zu reinigen. Sollte er beschichtet sein, so kann auch Wasser auf der beschichteten Seite zur Reinigung verwendet werden.Mit dem Pizzastein grillenWer keinen Grill Zuhause hat, jedoch nicht auf den unverkennbaren Geschmack echter, italienischer Pizza verzichten will, so eigenen sich auch Pizzaöfen hervorragend. Dank der Bauweise und der optimalen Temperaturverteilung werden Pizza oder Flammkuchen so richtig perfekt. Dabei braucht eine Pizza nur ca. 2-3 Minuten, wenn der Ofen richtig vorgeheizt wurde. Die Pizzaöfen sind äußerst praktisch, da sie sehr flexibel aufgestellt werden und trotz ihrer Größe Pizzen bzw. Calzonen mit ca. Ø 40 cm backen können.Wie beim Italiener mit dem PizzaofenDamit die Pizza dann auch so wird, wie sie sein sollte, ist auch die Zubereitung wichtig. Diese vier Schritte sollten Sie beachten: 1. Holen Sie den Teig rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit er nicht zu kalt ist. Sauce und Pizzabelag können vorbereitet werden. 2. Den Pizzastein auf den kalten Grill mittig platzieren. Richtig aufheizen und wenn die Temperatur erreicht und die Pizza draufgelegt wurde, indirekt grillen. 3. Die Pizzaschaufel oder den Pizzaheber leicht bemehlen oder mit Backpapier auslegen, den Pizzateig darauf ausbreiten und nach Wunsch belegen. 4. Der Pizzateig sollte dünn sein und der Belag nicht zu dick. So wird die Pizza schön kross und saftig.Die perfekte PizzaFür Pizza brauchen Sie ein Weizenmehl mit mittlerer Backstärke und einem Proteingehalt von 11–14 %. Am besten eignet sich ein Tipo 00-Mehl, der Teig wird damit leicht, geht perfekt auf und ist schön elastisch. Für die Soße nehmen Sie geschälte Tomaten aus der Dose mit niedrigem Säuregehalt. Für die Soße die Tomaten leicht salzen und mit der Hand zerdrücken. Am besten eignet sich „Fior di latte“-Mozzarella, er wird in Scheiben geschnitten und ordentlich abgetropft. Für den italienischen Geschmack verwenden Sie frischen Basilikum. Garnieren Sie die Pizza jedoch erst nach dem Backen damit, sonst verbrennt das Grün.Zutaten für die perfekte PizzaZutaten für 4 Pizzen Zutaten Teig: 250 ml lauwarmes Wasser 1/2 TL Zucker 25 g Hefe 500 g Mehl 2 EL Olivenöl 1 TL Salz Zutaten Belag: 1 Bund grüner Spargel 2 rote Zwiebeln 20 Kirschtomaten 400 g Lachsfilet ohne Haut 1 Bund Rucola 1 Bund Basilikum 4 EL Hartweizenmehl 8 EL passierte Tomaten Parmesan nach Belieben Zubereitung: 1. Hefe in Wasser auflösen und mit Zucker verrühren, danach 5 Minuten stehen lassen. Mehl, Olivenöl und Salz zugeben und zu einem Teig verkneten. Teig auf einer Arbeitsfläche kneten und zu einer Kugel formen. Teig zurück in die Schüssel geben, mit Mehl bestäuben, mit Tuch abdecken und für min. 2 Stunden gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. 2. Nach mehr als der Hälfte der Gehzeit den Pizzastein in den Grillrost setzen und auf min. 250 °C aufheizen. 3. Spargel in Stücke schneiden und blanchieren. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Lachs in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Rucola und Basilikum waschen und trocken schütteln. 4. Den Pizzaheber mit Hartweizenmehl bestreuen, etwas Teig draufgeben und zu einer Pizza mit ca. 25 cm Durchmesser ziehen oder ausrollen. Der Teig sollte dünn sein. Teig mit Tomatensoße bestreichen und mit Spargel, Tomaten, Lachs und Zwiebeln belegen. Mit Salz würzen. 5. Pizza kurz gehen lassen, auf den Pizzastein schieben und im geschlossenen Grill backen. Wenn sie am Heber klebt, einfach auf den Stein legen, den Grill schließen und kurz backen lassen. So lässt sich die Pizza leichter vom Heber lösen. 6. Wenn die Pizza schön kross ist, rausnehmen und mit Rucola, Basilikum und Parmesan garnieren. Und schon kann ein kleines Stück Italien Zuhause genossen werden.Rezept: Lachs & Spargel Pizza mit RucolaSie wollen auch endlich authentischen Pizzagenuss für Zuhause? Dann entdecken Sie jetzt unser Sortiment für den authentisch, italienischen Geschmack sowie weitere, leckere Rezepte für den nächsten Grillabend.

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  • Die beliebtesten Küchenkräuter

    Küchenkräuter machen Ihr Essen erst perfekt - ob Rosmarin zur Kartoffel, Minze zur Kichererbse oder Dill zur Gurke. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Sorten vor - und zeigen Ihnen, wie Sie sie am besten pflegen. Kochen mit Kräutern Wer seine Kräuter kennt, wird beim Kochen noch mehr Freude haben. Doch Kräuter sind nicht gleich Kräuter: Klassiker wie Petersilie, Dill, Basilikum oder Schnittlauch können gar nicht frisch genug auf den Teller kommen. Die Zeit zwischen Ernte und Verzehr sollte kurz sein, sie kommen zuletzt auf den Teller oder in den Salat, sozusagen als Topping. Andere Kräuter wirken sowohl frisch als auch getrocknet oder pulverisiert: Oregano, Rosmarin, Estragon und Thymian sind typische Vertreter. Sie dürfen früh in den Topf, denn sie entfalten ihre starke Wirkung über einen längeren Zeitraum . Ausdauer bei der Zubereitung bedeutet bei ihnen mehr Geschmack. Deshalb ist auch hier Vorsicht bei der Dosierung geboten.Basilikum (Ocimum basilicum) trägt seinen Namen „Königskraut“ nicht ohne Grund: Sein süßlich-scharfes Aroma und sein intensiver Duft vermitteln Frische pur. Basilikum ist wohl das bekannteste und beliebteste Gewürzkraut überhaupt. Aus der italienischen Küche ist es nicht wegzudenken. Mit seinen kräftigen ätherischen Ölen ist es vielseitig einsetzbar. Die bis zu 40 cm hohe Pflanze liebt Licht oder Halbschatten und immer Wärme, im Kräutergarten gedeiht sie erst ab 12° C. Bis dahin: Fensterbank oder Gewächshaus! Blätter abzupfen, über Tomaten- und Mozzarellascheiben streuen, genießen - bei welchem Küchenkraut ist das so einfach? Besonders empfehlenswert ist Basilikum auch für Brotaufstriche, Dips und zu verschiedenen Nudel- und Tomatengerichten.Basilikum – Sommer in der KücheDill (Anethum graveolens) ist ein aromatisches und ergiebiges Gewürzkraut . Sein leicht süßlicher Geschmack erinnert an das Aroma von Anis und passt hervorragend zu Fischgerichten wie Lachs oder Heilbutt. Auch die Samen eignen sich als Gewürz und werden vor allem in der indischen Küche zum Würzen von Salaten und Brotaufstrichen verwendet. Bei uns sind Gurke und Dill, verfeinert mit Joghurt oder Topfen, ein leckeres Team.Dill – ein Klassiker für Fisch und SalatWer kennt sie nicht? Die Petersilie (Petroselinum crispum) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Ihre attraktiven Blätter haben ein ungewöhnlich kräftiges Aroma und runden nicht nur Fleischgerichte, sondern auch Suppen perfekt ab. Ob glatt oder gekräuselt - der Spitzenreiter unter den Küchenkräutern harmoniert dank seiner dezenten Schärfe mit vielen anderen Küchenkräutern und liefert obendrein noch jede Menge Vitamin C . Das frische Grün passt zu Eintöpfen, Fleisch und Salaten. Außerdem verfeinert Petersilie Soßen, Brühen und Dips. Auch als Dekoration ist die Petersilie in vielen Küchen erste Wahl. Petersilie liebt sonnige Standorte und freut sich im Frühjahr über etwas Kräuterdünger oder Kompost. Die Ernte kann meist schon im April beginnen.Petersilie – Universalgewürz mit TraditionEin Muss für viele Pastasoßen und auf der Pizza kaum wegzudenken. Oregano (Origanum vulgare) , auch wilder Majoran genannt, hat einen herb-würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack. Das Küchenkraut harmoniert mit Fisch und Suppen und entfaltet seine intensive Würze am besten getrocknet. Durch 15-minütiges Mitkochen oder Mitgaren kommt der Geschmack am besten zur Geltung.Oregano – wilde Würze mit pfeffriger NoteRosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein immergrünes, aromatisch duftendes Gewürzkraut. Es ist das einzige Küchenkraut mit Nadeln und durch sein ätherisches Aroma unverwechselbar. Rosmarin hat eine lange kulinarische Tradition - in Schmorgerichten, zu gegrilltem Fleisch und Gemüse sowie zu Ofenkartoffeln. Auch die Blüten sind essbar und eine hübsche Dekoration für Salate. Rosmarin eignet sich für sonnige und geschützte Lagen. Die Aussaat erfolgt von Mai bis Juli, die Ernte von Mai bis Oktober.Rosmarin – für Wild- und KartoffelgerichteSchnittlauch (Allium schoenoprasum) ist aus Küche und Garten nicht wegzudenken. Schon die alten Chinesen, die die grünen Halme als „Juwel unter den Gemüsepflanzen“ bezeichneten, verwendeten Schnittlauch zum Würzen ihrer Speisen. Sowohl die Blüte als auch die Halme sind vielseitig verwendbar. Durch seine leichte Schärfe eignet er sich hervorragend für Suppen, Soßen und frische Salate. Die im Sommer erscheinenden Blüten sind eine willkommene Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge. Schnittlauch selbst zeigt sehr gute Eigenschaften im Freiland, eignet sich aber auch für die Überwinterung auf der Fensterbank.Schnittlauch – fein-würzig zu Suppen und SaucenAus der asiatischen, arabischen und indischen Küche ist Koriander (Coriandrum sativum) nicht wegzudenken. Häufig wird er zusammen mit Chili verwendet, um asiatische Suppen und Currys zu würzen. Als frisches Kraut harmoniert er mit Karotten und Zucchini. Die Samen geben Fleisch eine wärmende Würze, sollten aber vorher in der Pfanne angeröstet werden.Koriander – mehr als ein ScharfmacherRezept für Grünes Gazpacho mit Koriander und Tomaten (vegan) Zutaten für 4 Portionen Für die Suppe: 2 Gurken Zitrone, Bio 1/2 Handvoll Koriandergrün 2 Frühlingszwiebeln Salz, Pfeffer 1 TL Zucker 1 EL Olivenöl   Außerdem: 1/4 Gurke 8 Kirschtomaten 1/2 Handvoll Koriandergrün 1 Frühlingszwiebel Zubereitung Gurken waschen, putzen und in Stücke schneiden. Die Zitrone heiß waschen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die vorbereiteten Zutaten mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und dem Olivenöl in den Mixer geben. Alles auf höchster Stufe sehr fein mixen und die Gazpacho ca. 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die Gurke waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Kirschtomaten waschen, trocken tupfen und achteln. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die abgekühlte Gazpacho nochmals pürieren oder durchrühren und abschmecken. In Schalen verteilen, mit Gurkenwürfeln, Tomatenspalten, Frühlingszwiebelringen und Korianderblättchen garnieren und servieren.Rucola ist ein Salatkraut mit einem besonders aromatischen und würzigen Geschmack. Sein Aroma ist manchmal leicht scharf und bitter. Kein Wunder, denn hier ist Senföl im Spiel. Das gibt Rucola das gewisse Etwas, wenn er mit Tomaten, Möhren oder auch Erdbeeren kombiniert wird. Auch als Pizzabelag ist Rucola sehr beliebt. Das schnellwüchsige Gewürzkraut hat ganzrandige, zarte, leicht gewellte Blätter und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 20 cm. Rucola benötigt einen nährstoffreichen, lockeren und gut durchlüfteten Boden in sonniger Lage. Der Anbau ist ganzjährig in Töpfen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus möglich. Unter dem Namen Rucola werden zwei verschiedene Pflanzenarten angeboten: die Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) und die Gartenrauke (Eruca vesicaria) - die mit den breiteren Blättern.Rucola – von nussig bis bitter-scharfLiebstöckel (Levisticum officinale) , auch Maggikraut genannt, eignet sich besonders für feine Suppen, rustikale Eintöpfe und Saucen. Auch zu Käse ist Liebstöckel sehr zu empfehlen. Zur Zubereitung einfach die zarten Blätter fein hacken oder ganze Zweige mitkochen. Liebstöckel wirkt krampflösend, schleimlösend, verdauungsfördernd und harntreibend. Ab dem zweiten Jahr können die Wurzeln für Tee ausgegraben werden. Liebstöckel braucht wenig Licht, liebt tiefgründigen, humosen und feuchten Boden. Dadurch kann es auch an Standorten gedeihen, die anderen Pflanzen nicht zugänglich sind. Rezept für Liebstöckel-Pesto Zutaten 150 g Liebstöckelblätter 100 g Pinienkerne 100 g Parmesan (grob) 1 Knoblauchzehe 250 ml Olivenöl 1 Zitrone Schalenabrieb 1 TL Zucker 1 Prise Salz   Zubereitung Zuerst den Liebstöckel waschen, trockenschleudern und die Blättchen abzupfen. Die Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Nun alle Zutaten bis auf die Zitronenschale und das Salz in einen Mixer geben und zerkleinern. Nun mit der Zitronenschale vermischen und mit Salz abschmecken. Das Liebstöckelpesto in Schraubgläser füllen und mit Olivenöl bedecken. So hält sich das Pesto im Kühlschrank einige Zeit. Tipp: Für eine längere Haltbarkeit werden die Pinienkerne und der Parmesan weggelassen.Liebstöckel – verdauungsfördernd und harntreibendStandort Vor allem in der Küche ist die Wahl des Standortes entscheidend, damit Sie lange Freude an Ihren Kräutern haben. Basilikum, Dill und Co. gedeihen nur bei ausreichendem Lichteinfall. Stellen Sie Ihre Anzuchttöpfe oder die gekauften Kräuter im Topf möglichst nah ans Fenster. So bekommen sie viel Licht und können optimal wachsen. Unser Tipp: Wenn Sie verschiedene Küchenkräuter anbauen möchten, setzen Sie sie in zwei Gruppen - je nach Wasserbedarf. Auf dem Balkon oder im Garten bevorzugen Kräuter einen sonnigen Standort, der vor direktem Regen geschützt sein sollte. Ein Beet an der Hauswand oder ein überdachtes Hochbeet sind ideal. Auch hier empfiehlt es sich, die Pflanzen nach Wasserbedarf getrennt zu pflanzen, damit das überschüssige Wasser der Pflanzen mit hohem Wasserbedarf nicht an die Wurzeln der Kräuter gelangt, die weniger Feuchtigkeit bevorzugen.   Gießen und Düngen Küchenkräuter sind pflegeleicht und anspruchslos. Kräuter im Garten oder auf dem Balkon müssen nur in den heißen Sommermonaten gegossen werden. Für Kräuter in der Küche gilt: Die Erde immer feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Nur bei schwachem Wachstum können Sie mit etwas Flüssigdünger nachhelfen.   Schneiden Küchenkräuter werden „automatisch“ geschnitten, wenn Sie Blätter oder Stängel zum Kochen ernten. Wenn Ihre Kräuterpflanzen jedoch zu üppig wachsen - zum Beispiel weil Sie im Urlaub waren - sollten Sie sie zurückschneiden. Die abgeschnittenen Zweige können je nach Sorte getrocknet oder eingefroren werden.Pflegetipps für KüchenkräuterEntdecken Sie noch mehr wie beispielsweise ein DIY Kräutertrockner oder alles zum Thema Wildkräuter in Ihrem Garten.

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  • Bunte Mischung im Gemüsebeet für gestärkte Pflanzen

    Im Gemüsebeet dreht sich alles um gesunde Pflanzen und dass der Ertrag möglichst groß ausfällt. Die Natur lehrt uns, dass verschiedene Pflanzen auch in einer Symbiose leben können, in der Geben und Nehmen eine wichtige Rolle spielt. Bei einer Mischkultur im Gemüsebeet mit Kräutern und Blumen bewirken Sie genau das, wobei der Effekt, der dem Gemüse und dem Boden zugute kommt, bedeutend ist. Wir zeigen Ihnen, wieso es so wichtig ist auf Mischkultur im Beet zu achten, welche Vorteile Sie daraus ziehen und welche Kräuter und Blumen sich perfekt als Pflanzpartner eignen. Bei der Mischkultur im Gemüsebeet setzt man auf positive Effekte, die bestimmte Pflanzen aufeinander haben, wobei hier auch Kräuter und Blumen ins Spiel kommen. Die Wirkung zeigt sich meist indem Pflanzen kräftiger wachsen, Sie mehr ernten können, der Boden vor Austrocknung geschützt wird und Schädlinge ferngehalten werden. Mit der richtigen Bepflanzung können Sie zudem auch die vorhandene Fläche im Beet optimal nutzen, indem Sie beispielsweise Knoblauch zwischen Tomaten oder Lauch zwischen Salatpflanzen ansetzen. So erhalten Sie mehr Ertrag auf kleinerer Fläche. Ihr Gemüse ist bei einer Mischkultur weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten, im Gegensatz zu einer Monokultur. Zwar kann es  auch hier zu einem Schädlingsbefall kommen, aber durch eine große Artenvielfalt locken Sie auch viele natürliche Feinde und Nützlinge an, die dem ganzen entgegenwirken. Zudem ist die bunte Mischung im Beet auch etwas fürs Auge. Achten Sie bei einer Mischkultur jedoch immer darauf, ob sich die Gemüsepflanzen untereinander vertragen. Es kann nämlich auch sein, dass sich die Pflanzen Energie und Nährstoffe rauben und somit die Ernte eher schlecht ausfällt bzw. die Pflanzen auch viel anfälliger für Krankheiten sind. Außerdem sollten Sie es bei einer Mischkultur nicht übertreiben. Pflanzen Sie lieber nur drei bis vier Kombinationen an, damit Sie nicht den Überblick verlieren.Vorteile von Mischkultur im GemüsebeetDuftende Küchen- und Heilkräuter sind in jedem Garten beliebt. Werden Sie im Gemüsebeet angebaut, so locken Sie nicht nur Nützlinge an, sondern vertreiben mit ihren ätherischen Ölen und Besonderheiten auch Schädlinge und fördern das Aroma der verschiedenen Gemüsesorten. Zudem wachsen Sie oftmals sehr platzsparend, wodurch sie sich perfekt als Zwischenpflanzung eignen und so den Boden vor Austrocknung schützen. Kräuter können Sie entweder schon fertig als Pflanze kaufen oder beim Einsetzen Ihrer Gemüsepflanzen mittels Samen im Beet ausbringen, da sie auch relativ schnell wachsen. Kräuter im GemüsebeetBasilikum sollte in keinem Garten fehlen, weil er nicht nur besonders nützlich in der Mischkultur ist, sondern auch perfekt zu italienischen Speisen passt. Im Gemüsebeet macht sich Basilikum besonders gut, wenn er zwischen Tomatenpflanzen gesetzt wird. Er hilft hier beispielsweise mit Mehltau oder der weißen Fliege und sorgt dafür, dass die Tomaten die Nährstoffe besser aufnehmen. Außerdem verleiht er den fertigen Früchten der Pflanze mehr Aroma. Mit seiner Blüte und dem intensiven Duft zieht er zudem auch wichtige Bestäuber an und kann auch Kohlweißlinge fernhalten. Er passt neben Tomaten auch perfekt zur Bepflanzung bei Chili, Paprika, Kohl, Gurke oder Zucchini. Schlechte Nachbarn von Basilikum: Bohnenkraut, Minze, Melisse, Salbei, Thymian, Majoran, Liebstöckel, TopinamburBasilikum (Ocimum basilicum)Genau wie Basilikum punktet auch Oregano im Gemüsebeet mit seinen ätherischen Ölen und intensivem Duft. Er hält dadurch ebenfalls verschiedene Schädlinge fern und zieht wichtige Nützlinge an. Auch er passt perfekt zu Tomaten, Chili und Paprika, aber auch neben Lauch, Zwiebeln und Kürbis. Schlechte Nachbarn  von Oregano: Majoran, Liebstöckel, TopinamburOregano (Origanum vulgare)Auch der Thymian hält wieder viele Schädlinge wie Läuse, Kohlweißling oder auch Schnecken fern und zieht kleine Insekten an. Bei der Anzucht im Gemüsebeet eignet er sich besonders gut neben Chili, Brokkoli, verschiedene Kohlsorten, Karotten, Kohlrabi, Paprika und Salate. Schlechte Nachbarn  von Thymian: Majoran, Dill, Basilikum, Minze, Ringelblume, Liebstöckel, TopinamburThymian (Thymus)Dill fördert die Keimfähigkeit beispielsweise bei Gurken oder Karotten und bringt bei einer Zwischenpflanzung bei vielen Gemüsesorten ein besseres Aroma. Er vertreibt zudem auch Wurzelschädlinge von Karotten und Zwiebeln sowie Blattläuse, Kohlweißlinge und Karottenfliegen. Er passt neben Gurken und Karotten auch sehr gut zu Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Paprika, Chili, Kohlrabi, Salate, Erbsen, Rote Beete, Spargel und noch vielen mehr. Schlechte Nachbarn  von Dill: Salbei, Thymian, Fenchel, Estragon, Kapuzinerkresse, Kresse, Kürbis, Liebstöckel, TopinamburDill (Anethum graveolens)Schädlinge hält er fern und Nützlinge lockt er mit seinem Duft an – der Schnittlauch . Er lockert als Zwischenpflanzung oder am Beetrand den Boden auf und passt perfekt zu Weißkohl, Karotten, Sellerie, Spinat, Tomaten, Pastinake oder auch zu Erdbeeren. Schlechte Nachbarn  von Schnittlauch: Rosmarin, Koriander, Bohnen, Kresse, Lauch, Topinambur, Rote Beete, Liebstöckel, verschiedene Kohlarten, ErbsenSchnittlauch (Allium schoenoprasum)Rosmarin passt beispielsweise perfekt zu Karotten, da er die lästige Karottenfliege fernhält. Zudem eignet sich auch eine Pflanzung neben Kohl, da er auch hier den bekannten Kohlweißling abhält. Sobald der Rosmarin blüht, zieht er zudem viele Nützlinge an und verbreitet ein wunderbar, duftendes Aroma. Schlechte Nachbarn  von Rosmarin: Schnittlauch, Liebstöckel, Topinambur, ZwiebelRosmarin (Salvia rosmarinus)Der Name ist Programm beim Bohnenkraut , denn diese Pflanzen hält bei einer Mischkultur mit Bohnen die lästige schwarze Bohnenlaus fern und hilft beim Wachstum der Pflanze. Zudem profitieren Pflanzennachbarn vom intensiven Aroma, darunter Tomaten, Paprika, verschiedene Kohlsorten, Salate, Rote Beete und Zwiebeln. Schlechte Nachbarn  von Bohnenkraut: Minze, Basilikum, Liebstöckel, TopinamburBohnenkraut (Satureja)Genauso wie Kräuter strömen auch Blumen einen intensiven Duft sowie ätherische Öle aus, was Schädlinge fernhält. Zusätzlich locken sie durch ihre Blütenpracht unzählige Nützlinge an und Sie müssen sich so keine Sorgen machen, dass Ihre Gemüsepflanzen nicht bestäubt werden bzw. können sich auf eine größere Ernte freuen. Setzen Sie bei einer Mischkultur mit Blumen auf ungefüllte Blätter (Blütenblätter sind rund um die gut sichtbaren Staubblätter), da die Insekten hier leichtes Spiel bei der Bestäubung haben. Zudem ist es wichtig, viele verschiedene Arten im Garten einzusetzen, da die Vielfalt auch unterschiedliche Insekten mit verschiedenen Nutzen anlockt und Sie so ein breites Spektrum haben. Mehr Artenvielfalt bei den Nützlingen bedeutet weniger Schädlinge in Ihrem Garten und besseres Pflanzenwachstum sowie ein höherer Ertrag. Auch der optische Effekt darf nicht außen vorgelassen werden, denn ein buntes Blütenmeer ist auch besonders schön anzusehen.Blumen im GemüsebeetAchten Sie bei der Zwischenpflanzung oder bei der Bepflanzung am Beetrand immer darauf, dass manche Blumen mehr Platz brauchen und höher wachsen. Setzen Sie daher Blumen nur punktuell im Gemüsebeet ein und schaffen zusätzlich in der Nähe ein reines Blumenbeet, damit Sie auch so mehr Vielfalt in Ihren Garten bekommen und die Vorteile genießen können. Mit Blumensamenmischungen bringen Sie auf einmal eine große Vielfalt an Blumen in Ihren Garten. In diesem Fall ist aber zu empfehlen, dass Sie sie in ein eigenes Blumenbeet oder direkt in der Wiese ausbringen, je nach Art. Es gibt auch essbare Blumenmischungen die sich perfekt in einem Beet mit beispielsweise Pflücksalat eignen. Achtung: Achten Sie darauf, dass die Blumen Samen bilden und diese nach dem Verwelken auf den Boden fallen. Dadurch gelangt der Samen in die Erde und es können neue Pflanzen entstehen, wobei sie auch teilweise eine große Fläche des Beetes einnehmen können. Sollten Sie dies vermeiden wollen, so schneiden Sie die gerade verwelkten Blütenköpfe mit den Samen ab und lagern Sie sie trocken für die Aussaat im nächsten Jahr. Einige der nachstehenden Blumen sind bekannt dafür, sich gerne unkontrolliert zu vermehren.Die Ringelblume hat lange Pfahlwurzeln, welche den Boden auflockern und die Struktur maßgeblich verbessern. Zudem scheiden ihre Wurzeln bestimmte Stoffe aus, die schädliche Fadenwürmer fernhält und auch Schnecken meiden diese Blume eher. Pflanzen Sie die Ringelblume neben Kohl, Bohnen und Tomaten. Bei einer Pflanzung mit Kartoffeln kann die Blume die Kraut- und Knollenfäule vorbeugen. Die Blüten der Ringelblume sind außerdem essbar und passen perfekt zum Garnieren oder in Salate. Schlechte Nachbarn  von Ringelblumen: Topinambur, Liebstöckel, ThymianRingelblume (Calendula officinalis)Kapuzinerkresse wächst schnell und ist ein toller Bodendecker bzw. wächst sie auch oft gern am Rand vom Hochbeet hinunter. Die Pflanze wird oftmals angesetzt um Schädlinge anzulocken und so von wichtigen Gemüsepflanzen fernzuhalten. Sie wehrt jedoch Raupen, Schnecken, Ameisen und Co. auch ab. Die Kapuzinerkresse ist besonders nützlich im Anbau mit Kürbisgewächsen (Zucchini, Gurken und Kürbisse), da sie Unkraut unterdrückt und mit ihren Wurzeln die Erde gut auflockert. In einer Mischkultur mit Tomaten, Kartoffeln und Bohnen macht sie sich auch sehr gut. Blüten sowie Blätter sind essbar, wobei letztere leicht scharf und ein wenig nach Kresse schmecken. Perfekt für Salate, zum Garnieren oder für eine leckere Kräuterbutter zu Grillgemüse. Schlechte Nachbarn  von Kapuzinerkresse: Kohlarten (lockt Kohlweißling an). Dill, Koriander, Petersilie, FenchelKapuzinerkresse (Tropaeolum)Die strahlend blaue Kornblume lockt Gallwespen und andere Feinde der Kohlweißlinge und Kohleule an und ist somit ein guter Begleiter bei Kohlarten. Auch diese Blüte ist essbar und kann hervorragend als Garnitur, in Salaten oder auch als heilender Tee eingenommen werden. Schlechte Nachbarn  von Kornblumen: Keine bekanntKornblume (Centaurea cyanus)Wie die Kapuzinerkresse lockt auch die Studentenblume  Schädlinge im Garten an und lenkt so von den Gemüsepflanzen ab. Zudem sondert Sie bei Verzehr ein Gift ab, welches manche Insekten auch verenden lässt. Sie sind außerdem hervorragend zur Verbesserung der Bodenstruktur und können dank ihres niedrigen Wuchses gut als Bodendecker dienen und so vor Austrocknung schützen. Pflanzen Sie diese Blume neben Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Lauch, Salat, Tomaten, Zwiebeln und Co. an und Ihr Gemüse wird sicherlich davon profitieren. Die Blüten der Tagetes sind essbar, jedoch nicht von jeder Sorte. Schlechte Nachbarn  von Studentenblumen: Keine bekanntStudentenblume (Tagetes)Kamille ist nicht nur eine Heilpflanze, sondern unterstützt auch Kohlarten beim Wachstum, sorgt für Widerstandskraft und macht manche Pflanzen sogar weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Sie hält außerdem die Lauchmotte fern. Lauch, Kartoffeln, Kohlrabi, Kohlarten, Bohnen, Karotten, Salate und Zwiebel profitieren von einer Mischkultur im Gemüsebeet. Bei der echten Kamille sind Blätter, Knospen und Blüten essbar. Schlechte Nachbarn  von Kamille: Minze, Liebstöckel, Topinambur, Zinnie, AsterKamille (Matricaria)Die beeindruckende Sonnenblume eignet sich auch sehr gut zur Mischkultur mit Gemüse. Sie ist nicht nur ein wahrer Magnet für Bienen und Hummeln, sondern auch ein effektvoller Hingucker im Garten, dank der oftmals ansehnlichen Größe. Zudem freuen sich auch die Vögel über Nahrung, denn sie bedienen sich direkt am Blütenkopf, sobald sich die Sonnenblumenkerne gebildet haben. Sonnenblumen sind tiefwurzelnd und lockern somit schwere Böden auf. Sie brauchen jedoch insgesamt recht viel Platz, Nährstoffe und Wasser, was beim Anbau berücksichtigt werden sollte. Wenn Sie die Blütenpracht nicht in Ihrem Gemüsebeet haben wollen, dann eignet sich eine Pflanzung in der Nähe, damit Sie von ihr trotzdem profitieren können. Im Gemüsebeet passt sie gut zu Gurken, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Karotten, aber auch Bohnen und Erbsen, die an ihrem langen Stamm hinaufklettern können. Die Sonnenblume spendet dank ihren großen Blättern und Blumenköpfen zudem viel Schatten und schützt vor starkem Wind. Bei der Sonnenblume sind Kerne, Blütenblätter sowie der Blütdenboden (zubereitet wie Artischoke) essbar. Schlechte Nachbarn  von Sonnenblumen: Topinambur, Kartoffeln, LiebstöckelSonnenblume (Helianthus annuus)Das Schmuckkörbchen , auch Cosmea, Schmuckblume oder Kosmee genannt, wächst sehr schnell und lockt viele Nützlinge an. Sie zieht zudem Blattläuse an, wobei das umliegenden Gemüsepflanzen zugutekommt, die auch anfällig für den Schädling sind. Auch die Cosmea ist nicht giftig für Menschen sowie Tiere und ist sogar essbar. Schlechte Nachbarn  von Schmuckkörbchen: Keine bekanntSchmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus)Die Bienenweide , auch Phacelia oder Bienenfreund genannt, ist im Garten ein wahrer Segen. Sie zieht nicht nur unzählige Nützlinge an, sondern kann auch als Gründüngung verwendet werden. Sie verbessert die Bodenstruktur nachweislich, wird oftmals auch als Nachkultur angepflanzt und über den Winter als Mulchschicht verwendet. Phacelia eignet sich auch gut um schädliche Nematoden im Boden sowie Kartoffelkäfer zu vertreiben. Phazelien sollten Sie jedoch nicht verzehren, da die enthaltenen Stoffe hautreizend sind und allergische Reaktionen auslösen können. Sie ist jedoch nicht giftig. Schlechte Nachbarn  von Phacelia: Keine bekanntBienenfreund (Phacelia tanacetifolia)Lavendel ist nicht nur für uns Gärtner eine besonders gut duftende Staude, sondern auch Schmetterlinge, Bienen und andere Nützlinge fliegen regelrecht darauf. Die Pflanze wehrt hingegen Kohlweißlinge ab und ist nützlich bei Blattläusen und Mehltau. Gute Mischkultur bildet der Lavendel mit Kartoffeln oder Kohl und verstärkt in Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano oder Rosmarin oftmals deren Aroma. Schlechte Nachbarn  von Lavendel: PetersilieLavendel (Lavandula)Auch die Blüten vom Borretsch locken jede Menge Insekten an. Er steigert durch bestimmte Stoffe den Ertrag bei Gurken, Zucchini oder Paprika und schützt Kohlarten vor dem Kohlweißling. Zudem eignet sich Borretsch auch gut als Mischkultur mit Erdbeeren und Salat. Die Blüten sind essbar und perfekt für einen Salat. Schlechte Nachbarn  von Borretsch: Rucola, Petersilie, Liebstöckel, TopinamburBorretsch (Borago officinalis)Das waren sie nun, sieben starke Kräuter und zehn betörende Blumen, die sich perfekt als Mischkultur im Gemüsebeet eignen. Natürlich gibt es noch unzählige mehr, die Sie entdecken und einsetzen können. Probieren Sie sich langsam voran in der Welt der Mischkultur und entdecken, was für Sie am besten funktioniert. In der Zwischenzeit wollen wir Ihnen noch viele weitere, wichtige Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, damit Sie zum richtigen Artenvielfalt- und Garten-Profi werden.

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  • Alles zur Kräuterwelt - über Anbau bis zur Ernte & Verwertung

    Auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder sogar im Haus – Kräuter gedeihen in fast jeder Umgebung und bringen nicht nur mehr Vielfalt zu Ihnen nachhause, sondern bereichern auch Ihre Kreationen aus der Küche. Mit ihrem frischen und intensiven Geschmack dürfen Kräuter auf keinen Fall in Ihrem Repertoire fehlen. Wir verraten Ihnen, welche beliebten Kräuter sich für den Kräutergarten eignen, welche kühle Getränke im Sommer aufwerten und klären Fragen rund um den Anbau, Pflege und Co. Um leckere Kräuter zu ziehen, braucht es keinen großen Garten. Ein Fensterbrett reicht aus, um Kräuter das ganze Jahr lang anzubauen. Ein nach innen umgesiedelter Balkonkasten oder ein paar Terrakotta-Töpfe auf der Fensterbank genügen, um die wichtigsten Küchenkräuter für den Alltag anzubauen. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs sind Kräuter perfekt für das Gärtnern in der Großstadt, auf der Dachterrasse oder im Kleinstgarten geeignet. Wer einen Balkon hat, kann den Kräutern dort einen Platz einräumen. Wenn dort nicht genug Platz für ein Frühbeet oder größere Töpfe vorhanden ist, sind Balkonkästen am Geländer eine perfekte Alternative: Sie sind sehr sonnig, gut im Blick, leicht zu befüllen und somit eine perfekte Bühne für praktisch alle mediterranen Kräuter. Und selbst auf einem feuchten Nordbalkon wachsen Brunnenkresse und Co. noch gut. Auch Kräuter bilden nach der Zeit Blüten aus und locken mit Ihrem Duft viele Nützlinge an. Wollen Sie jedoch vermeiden, dass der Geschmack der Kräuter nachlässt, so müssen Sie die Blütenstände vor der Blüte abschneiden. Nichtsdestotrotz können Sie die Kräuter auch blühen lassen, denn die Blumen sind nicht nur für Bienen und Co. ein wahrer Schmaus, sondern eignen sich auch perfekt zum Garnieren für verschiedene Speisen. Zudem können Sie warten bis die Blumen verblüht und vertrocknet sind und dann die Samen ernten. So haben Sie genügend Vorrat zum erneuten Aussäen.Die Fensterbank – der kleinste KräutergartenEin Hochbeet eignet sich ideal zur Kräuterzucht. Durch seine Höhe ist es näher an den wärmenden Sonnenstrahlen und weiter weg vom schattigen Boden, was besonders für sonnenverliebte, mediterrane Kräuter wichtig ist. Ein Hochbeet bietet Ihnen kontrollierte Bodenverhältnisse, ein perfektes Nährstoffangebot und eine ideale Ausrichtung zur Sonne. Gleichzeitig sind Ihre Pflanzen vor Schnecken und anderen Schädlingen geschützt, sofern das Beet im Garten steht. Durch das Verrotten von Kompost im Untergrund ist ein Hochbeet auch immer etwas wärmer als ein klassisches Beet. Somit können Sie nach Ende der Frostperiode früher mit der Aussaat beginnen, weshalb auch die Ernte früher beginnt. Aufgrund seiner Kastenform hat ein Hochbeet in der Regel eine überschaubare Größe und ist somit prädestiniert für beschränkte Platzverhältnisse, also für Balkon, Dachterrasse oder das kleine Gartenstück vor der Küchentür. Wer Gemüse im Hochbeet anpflanzt, kann zwischen den Pflanzen oder am Rand gut Kräuter ergänzen. Beispielsweise eignet sich Basilikum und Petersilie perfekt bei Tomaten oder Chili, Bohnenkraut macht sich gut neben jeglichen Bohnenarten, Dill passt wie angegossen zu Gurken und Rosmarin fühlt sich bei Karotten im Beet wohl.Kräuter ganz oben – HochbeetIdealerweise können Sie in Ihrem Gemüsegarten eine kleine Ecke von maximal einem bis zwei Quadratmetern für Kräuter reservieren. Mehr Platz benötigen die fünf bis zehn Kräuter, die Sie regelmäßig in der Küche verwenden, nicht. Die Ernte wird Sie in jedem Fall reich entlohnen. Noch schöner als ein klassisches Kräuterbeet ist eine Kräuterspirale . Eine aufsteigende Kette kleiner Pflanzflächen garantiert jedem Kraut einen optimalen Standort und ist auch optisch ein echtes Highlight im Garten. Die Spirale selbst gliedert sich in verschiedene Klimazonen: Oben ist der Platz für mediterrane, sonnenhungrige Kräuter auf sandigem, nährstoffarmem Boden. Weiter unten wird der Untergrund nährstoffreicher und feuchter und die Sonneneinstrahlung geringer. Die unterste Etage wird häufig sogar mit einem Miniteich belegt, der meist aus einem einfachen Eimer besteht. Die beste Kräutererde Ganz gleich, ob im Hoch- oder Gemüsebeet: Die meisten Kräuter sind nicht sehr anspruchsvoll, was ihre Erde betrifft. Schwere Böden sollten Sie mit Sand anreichern und auf eine gute Drainage achten. Eine spezielle Kräutererde ist nicht teuer und gibt Ihnen die Sicherheit, das richtige Beet für Ihre Kräuter angelegt zu haben.Gemüsebeet & KräuterspiraleMöchten Sie wissen, welche Kräuter gerade Saison hat? Dann ist unser Saisonkalender für Kräuter genau das richtige Hilfsmittel. Hier erfahren Sie beispielsweise, wann Basilikum im Gewächshaus und wann im Freien wächst. Der Saisonkalender informiert Hobbygärtner außerdem über den besten Zeitpunkt, um Kräuter auszusäen. Sie möchten gerne wissen, welche Standortbedingungen Rosmarin benötigt? Sie warten schon sehnsüchtig auf die Ernte Ihres Rucola? Oder die Ihres Majorans? Unser Kräuterkalender verrät es Ihnen! Mithilfe des Saisonkalenders für Kräuter finden Sie schneller die Kräutersorten, die Sie im jeweiligen Monat anbauen oder ernten können.Saisonkalender für KräuterSchnittlauch : Seine Halme werden in Suppen, Soßen und Salaten verwendet und dienen als Garnitur. Seine violetten Blüten sind nicht nur dekorativ, sondern können auch verspeist werden. Dill : Er ist ein leckerer Begleiter zu Lachs, Gurken, Blattsalaten, Joghurt, Quark oder hellen Fischsoßen. Die Blättchen sollten nicht zu fein gehackt werden, da sie dabei matschig werden. Basilikum : Frisch geerntet sollte er nicht mitgekocht werden, da er sonst sein Aroma verliert. Geben Sie die Blätter daher erst zum Schluss hinzu oder streuen Sie sie darüber, beispielsweise bei Tomaten, Fisch, Rührei, Salat oder Suppe. Thymian : Er würzt mediterrane Gerichte wie Zucchini, Auberginen, Lamm oder Fisch. Er kann mitgekocht werden, sollte wegen seiner pfeffrigen Note aber nur sparsam eingesetzt werden. Eine hervorragende Variante ist auch Zitronen-Thymian. Rosmarin : Er passt hervorragend zu Schmorgerichten, Gegrilltem, Ofengemüse, Tomaten und Pilzen. Seine Blüten sind ein Hingucker auf Salaten. Koriander : Er würzt asiatisch angehauchte Gerichte und passt auch zu Karotten und Zucchini. Die Samen können in Brot oder Ragouts verwendet werden. Reiben Sie das Fleisch vor dem Braten mit den Körnern ein. Petersilie : Durch ihre aromatischen Blätter ist sie ein sehr beliebtes Gewürz in vielen mediterranen Küchen und verleiht den verschiedensten Gerichten das gewisse Etwas. Rucola : Dieses besonders schmackhafte Würzkraut verfeinert Salate, Pizza, Pasta oder Suppen. Er zeichnet sich durch seinen angenehm erdnussartigen Geschmack aus.Acht Kräuter, die in keiner Küche fehlen dürfenZitronenverbene : Die Blätter der Zitronenverbene können von Mai bis September geerntet werden. Sie werden nicht einzeln abgezupft, sondern mitsamt den Trieben geschnitten. Ihre ätherischen Öle verleihen Kräuterlimonaden einen erfrischenden Zitrusgeschmack. Die schonendste Methode, um die Blätter haltbar zu machen, ist das Trocknen. Dazu binden Sie die Triebe zu kleinen Sträußen und hängen sie kopfüber an einem gut belüfteten, dunklen Ort auf. Ananas-Salbei : Beerenfans werden den Ananassalbei lieben. Sowohl die Blätter als auch die Blüten sind essbar und schmecken genau so, wie man es vom Namen her erwarten würde. Für diesen sommerlichen Cocktail werden zunächst die roten Blüten des Ananas-Salbeis und die blauvioletten Blüten des Borretschs in Eiswürfeln tiefgefroren. Das sieht nicht nur klasse aus, sondern konserviert auch das Aroma, das erst im Glas wieder freigesetzt wird. Als ebenfalls essbare Garnierung dient Fenchel. Seine kunstvollen Doldenblüten erinnern geschmacklich an Lakritz. Zitronenmelisse : Wie der Thymian ist auch die Zitronenmelisse gleichzeitig Bienenweide, Heilpflanze und leckeres Küchenkraut. Ihre Blätter sind eine erfrischende Zutat für selbst gemachten Eistee. Erdbeer-Minze: Die Erdbeer-Minze beschert uns gleich zwei Dufterlebnisse. Wenn man das Laub leicht berührt, riecht es nach Erdbeersahne. Zerreibt man die Blätter zwischen den Fingern, glaubt man, eine Schwarzwälder Kirschtorte vor sich zu haben. Die Blätter eignen sich hervorragend zur Verfeinerung von Cocktails, Smoothies und Limonaden.Fünf fruchtige Kräuter – perfekt für kühle Getränke!Wann, was und wo werden Kräuter am besten ausgesät? Bevor Sie die Kräutersaat ausbringen, sollten Sie sich über die Bedürfnisse der Kräuter informieren. Wo sind sie beheimatet und wie viel Sonne oder Schatten benötigen sie? Typische mediterrane Kräuter wie Lavendel oder Salbei bevorzugen einen sonnigen, trockenen Standort, während Kräuter aus dem Wald (Pfefferminze, Bärlauch) einen feuchten, halbschattigen Standort benötigen. Achten Sie bei der Saat genau auf die Pflanzabstände, um eine Konkurrenz der Kräuterstände zu vermeiden sowie auf geeignete Mischkulturen. Liebstöckel beispielsweise sollte nicht mit anderen Kräutern kombiniert werden, sondern alleine in einen Topf gesetzt werden.   Wann werden die Kräuter geerntet? Legen Sie Ihr Kräuterbeet für Standards wie Petersilie, Schnittlauch und Basilikum so an, dass Sie möglichst kontinuierlich erntereife Pflanzen zur Verfügung haben. Denn nur ganz frisch entfalten die Kräuter ihre volle Wirkung in der Küche. Bei der Ernte können Sie beruhigt zupacken: Kräuter vertragen einen radikalen Rückschnitt gut.   Wie werden Kräuter haltbar gemacht? Die schonendste Methode, um die Blätter haltbar zu machen, ist das Trocknen. Binden Sie dazu die Triebe zu kleinen Sträußen zusammen und hängen Sie diese kopfüber an einem gut belüfteten, dunklen Ort auf. Auch in Eiswürfelformen lassen sich die Kräuter gut konservieren, indem Sie zum Beispiel Rosmarin mit Orangenscheiben einfrieren und später ein aromatisches Getränk kreieren können. Aber auch in Olivenöl können Kräuter, beispielsweise eine italienische Kräutermischung, eingefroren werden und später beim Kochen verwenden. Wenn Ihre Ernte sehr groß ausfällt und Sie schon gar nicht mehr wissen, wohin mit den Kräutern, dann können Sie auch leckere Pestos selber machen. Kapuzinerkresse oder eine Mischung aus Kräutern eigenen sich hierfür sehr gut.   Wie werden Schädlinge bei Kräutern bekämpft? Schädlinge haben im Kräutergarten meist kaum eine Chance. Das liegt vor allem an den ätherischen Ölen, die von den meisten Insekten nicht gemocht werden. Trotzdem können gelegentlich Mehltau und Blattläuse auftreten. In diesem Fall können Sie entweder warten, bis zum Beispiel Nützlinge die Schädlinge entfernt haben, oder Sie ersetzen die befallene Pflanze durch eine neue. Letzteres ist definitiv ökologischer als mit Chemie zu versuchen Schädlinge oder Krankheiten zu entfernen.   Wie werden Kräuter überwintert? Die meisten Kräuter überstehen den Winter gut, wenn ihre Wurzeln ausreichend bedeckt sind. Im Herbst müssen Sie sich jedoch von Dill, Basilikum, Koriander, Majoran und Borretsch verabschieden, da diese meist nur einjährig sind. Auch wenn also fast alle Kräuter im Herbst draußen bleiben dürfen, sollten Sie das gelegentliche Gießen an frostfreien Tagen nicht vergessen. Auch im Winter können Kräuter vertrocknen.Kräuteranbau: Was ist wichtig und zu beachten?Entdecken Sie noch mehr rund um die vielfältige Kräuterwelt wie beliebte Küchenkräuter mit Rezepte oder eine Mischkultur mit Kräutern und Blumen im Beet. 

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  • Alles für ein erfolgreiches Gartenjahr im Gemüsebeet

    Jedes Frühjahr ist ein neuer Beginn im Garten und jeder Gärtner hat endlos viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allen voran gibt es jedoch wichtige Definitionen und Tipps wie eine Übersicht der geplanten Pflanzungen, Mischkultur, Fruchtfolge oder die richtige Nachbarschaft im Garten. Damit Sie einen guten Überblick haben und nicht gleich überfordert sind, vor allem wenn Sie noch am Anfang Ihrer Gartenkarriere stehen, geben wir Ihnen hier in Kürze einige wertvolle Informationen für ein erfolgreiches Gartenjahr mit auf den Weg.Das Beet im GartenGemüse im Garten gedeiht am besten mit vielen Sonnenstunden am Tag, daher sollte das Hochbeet bzw. das Beet am Boden an einem sonnigen Standort geplant werden, am besten in Nord-Süd-Ausrichtung. Idealerweise ist der Platz vor starkem Wind geschützt, jedoch nicht windstill, da eine gewisse Luftzirkulation vorhanden sein muss. Am Zaun oder bei niedrigen Schnittecken ist der ideale Platz.Den richtigen Standort auswählenSollten Sie schon ein Beet im Garten stehen haben, so empfiehlt es sich im Frühjahr dem Boden wieder einige Nährstoffe zurückzuführen, indem Sie eine gute Menge Humus oder Kompost in die oberste Schicht einarbeiten. Bei neuen Hochbeeten gibt es eine bestimmte Schichtung, um optimale Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum zu schaffen. Hier erfahren Sie mehr dazu.Der ideale BodenDamit Sie dann zur Pflanzzeit (für die meisten Gemüsesorten nach den Eisheiligen im Mai) so richtig durchstarten können, lohnt es sich Anfang des Jahres einen Pflanzplan aufzuzeichnen, damit die Fruchtfolge eingehalten werden kann und Sie generell einen besseren Überblick haben. Dazu zeichnen Sie Ihre Beete einfach maßstabsgetreu auf und befüllen Sie mit den Gemüsesorten die Sie und Ihre Familie am liebsten verspeisen. Dabei sollten Sie jedoch immer auf eine gute Mischkultur und geeignete Nachbarn achten, damit Ihre Pflanzen nicht in Konkurrenz stehen und sich gegenseitig die Nährstoffe nicht wegnehmen, aber dazu später mehr. Haben Sie alles berücksichtigt, dann bleibt es an Ihnen, ob Sie Ihre Pflanzen mittels Samen im nächsten Schritt vorziehen oder später die kleinen Pflänzchen im Handel kaufen.Pflanzplan für mehr KlarheitMischkultur: Unter Mischkultur versteht man den Anbau verschiedener Nutzpflanzen auf einer Fläche. Hier wird vor allem auf gute Nachbarschaft geachtet, damit die Pflanzen sich entweder beim Wachstum unterstützen, gegenseitig Schädlinge fernhalten oder neutral zueinanderstehen. Beispielsweise hält der Knoblauch bei einer Pflanzung mit Erdbeeren Pilzkrankheiten vom Naschobst fern. Auch Blumen und Kräuter werden in der Mischkultur eingesetzt, da Sie ebenfalls oft Schädlinge durch ihren intensiven Duft abwehren, aber auch wichtige Nützlinge anziehen. Die Nutzpflanzen profitieren somit doppelt. Permakultur: Mit einer Permakultur schafft man ein System, das langfristig angelegt ist und sich möglichst aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Es werden effiziente Arbeitsweisen und somit eine Kreislaufwirtschaft geschaffen. Die Mischkultur kann somit ein Teil einer Permakultur sein, die Permakultur selbst ist aber viel facettenreicher. Nutzgarten: In Nutzgärten werden Nutzpflanzen gepflanzt, wie verschiedene Gemüsesorten, Obst oder Kräuter. Der Garten dient zum Eigenanbau von Pflanzen, die uns wiederum als Nahrungsmittel dienen. Bauerngarten: In der heutigen Zeit wird unter diesem Begriff der Stil Bauerngarten gemeint, welcher immer dem gleichen Muster folgt. In der Mitte des Gartens wird ein zentraler Punkt platziert, wie ein Rosenstrauch, Brunnen oder ein rundes Beet, und rund herum kommen vier Beete , getrennt durch Wege. Damit Tiere nicht so leicht in den Garten kommen wird ein Zaun aus Holz oder eine Hecke als Umrandung gepflanzt. Die Bepflanzung folgt dem Prinzip der Mischkultur.DefinitionenBei einer guten Mischkultur müssen nur wenige bis gar keine Pflanzenschutzmittel (bio) eingesetzt werden, da sich die Pflanzen im Beet gegenseitig so gut unterstützen, dass Schädlinge und Krankheiten oft keine Chance haben. Zudem fördert gute Nachbarschaft das Wachstum und verbessert oftmals auch die Inhaltsstoffe der jeweils anderen Pflanze. Mit einer abwechslungsreichen Bepflanzung sorgen auch die verschiedenen Formen der Blätter für eine gute Beschattung, was die Verdunstung reduziert. Wird Dill beispielsweise bei Keimern wie Karotten oder Pastinaken ausgestreut, so hilft dieser bei der Keimung. Tomate (Starkzehrer) und Basilikum (braucht nur wenig Nährstoffe) ergänzen sich auch sehr gut. Basilikum bedeckt den Boden, wodurch weniger Wasser verdunstet und die Tomate spendet mit ihren Blättern Schatten, damit die Kräuter nicht der direkten Sonne ausgesetzt sind. Sellerie verträgt sich mit fast allen Kohlarten und vertreibt dank seines aromatischen Duftes die nervige Kohlfliege. In der Mischkultur gibt es noch viele weitere Gemüsesorten, die voneinander profitieren. Übrigens findet dieses Prinzip auch im Obstgarten oder Ziergarten Anwendung, indem Kräuter und Blumen mit Stauden oder Obstsorten gepflanzt werden. Wer mit wem kompatibel ist, finden Sie auch im Ausschnitt unseres Reiche Ernte Magazins.   Zum Ausschnitt Nachbarschaft im Beet >Gute Nachbarn im BeetNicht nur Gemüsepflanzen ergänzen sich und profitieren voneinander, auch Kräuter und Blumen wirken wahre Wunder in unseren Beeten. Vor allem essbare Blüten wie Ringelblume, Kapuzinerkresse oder Kornblumen locken Insekten an, vertreiben Schädlinge durch Ihre ätherischen Öle und eigenen sich auch hervorragend auf dem Teller als essbare Deko. Und auch Kräuter sind tolle Ergänzungen für zwischendurch. Achten Sie hier nur darauf, dass die Gewürzpflanzen auch mit den Gemüseplanzen kompatibel sind. Liebstöckel beispielsweise sollte lieber alleine oder mit Estragon und Brennnessel gepflanzt werden. Tagetes locken durch bestimmte Stoffe schädliche Arten von Nematoden an, welche beim Saugen der Pflanzen absterben. Deshalb eignet sich die Studentenblume hervorragend als Randbepflanzung bei vielen Gemüsesorten. Von März bis Oktober können Sie Gründüngung in unbesetzten Beeten oder als Winterdecke ausbringen. Phacelia, Gelbsenf, Bitterlupine, Rotklee oder andere Saaten verbessern die Bodenstruktur tiefgründig dank ihrer Wurzeln und ziehen Nützlinge an. Das Wachstum von Unkraut wird unterdrückt und auch Verschlämmung wird verhindert. Die Gründüngung kann dann abgemäht werden und liegen bleiben, so dient sie auch als Mulchschicht.Blumen & Kräuter für zwischendurchDie Fruchtfolge im Gemüsebeet hat viele Vorteile wie dass der Erschöpfung der Nährstoffe im Boden entgegengewirkt wird oder dass Krankheiten und Schädlinge keine Chance haben. Genauer gesagt erreicht man dies, indem man vor allem die Beete plant und sich bewusst ist, wie anspruchsvoll manche Pflanzen sind. Denn es gibt Strakzehrer, die viele Nährstoffe brauchen, Mittelzehrer und wiederum Schwachzehrer, die nur wenig aus dem Boden ziehen. In der Praxis sieht das bei einem neuen Beet im Idealfall so aus: Im 1. Jahr werden Starkzeher angebaut, die einen kräftigen und nährstoffreichen Boden benötigen wie Kartoffeln, Gurke, Tomate, Kürbis, Zucchini, Brokkoli und Co. Im 2. Jahr folgt der Mittelzehrer , der noch eine gute Nährstoffgrundlage braucht. Gemüse wie Paprika, Karotten, Rote Bete, Spinat, Kohlrabi oder Knoblauch zählen zu dieser Kategorie. Im 3. Jahr kommen Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Radieschen oder Zwiebeln ins Beet. Sie brauchen nur wenig Nährstoffe und kommen mit einem trockenen Zustand zurecht. Im 4. Jahr wird der Boden durch eine Gründüngung wieder ordentlich gelockert. Allgemein können Sie jedoch auch auf das vierte Jahr verzichten und jeweils im Winter eine Gründüngung ausbringen. Im Frühjahr führen Sie dem Boden dann durch Einarbeitung von Kompost wieder mehr Nährstoffe zu. Idealerweise haben Sie für eine optimale Fruchtfolge also drei bis vier Beete, damit Sie ordentlich durchwechseln können.Fruchtfolge im GemüsebeetEntdecken Sie Kräuter- und Gemüsepflanzen für Ihr Beet oder lassen Sie sich durch unsere große Vielfalt an Pflanzensamen inspirieren. Lesen Sie außerdem noch mehr wertvolle Tipps und Tricks zum Thema Gemüseanbau.

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  • 8 Krankheiten & Schädlinge im Gemüsegarten

    Die Freude an der Gartenarbeit ist groß, aber je mehr angepflanzt wird, desto wahrscheinlicher ist auch ein Befall von Schädlingen oder verschiedenen Krankheiten bei Gemüsepflanzen. Kraut- und Braunfäule, Blattläuse, Mehltau und Co. sind sehr ärgerlich, durch gewisse Vorkehrungen können Sie aber die Chance verringern, dass Ihre Gemüsepflanzen befallen werden. Wir zeigen Ihnen vier gängige Schädlinge sowie vier Krankheiten und was Sie zur Vorbeugung bzw. im Ernstfall machen können. Außerdem geben wir Ihnen allgemeine Tipps, die Sie zur Vorbeugung beachten können.Blattläuse gehören zur Familie der Pflanzenläuse und sind an vielen verschiedenen Pflanzen im Garten aufzufinden. Je nach Art sind sie schwarzbraun oder grün, sind teilweise mit Flügeln ausgestattet und leben in Kolonien. Die flugfähigen Blattläuse können Virus-Erkrankungen von einer Pflanze auf die andere übertragen. Blattläuse saugen den Pflanzensaft der vorwiegend jungen Triebe und produzieren Honigtau, welcher häufig zur Ausbreitung von Rußtaupilzen führt. Der Honigtau lockt vor allem Ameisen (aber auch Bienen) an, welche den frischen Honigtau als Nahrung verzehren und auch oftmals die Schädlinge vor natürlichen Fressfeinden wie dem Marienkäfer verteidigen. Vor allem in trockenen, warmen Frühsommern vermehren sich die Blattläuse ins Unendliche und sollten alsbald bekämpft werden. Die Blätter und Triebe kräuseln sich bei einem Befall mit der Zeit und auch gelbe Flecken können auftreten.   Vorbeugung & Bekämpfung Damit Sie Blattläuse so gut es geht von Ihrem Garten fernhalten, hilft es auf Monokulturen zu verzichten. Vor allem auf kleinen Flächen eignet sich eine reiche Artenvielfalt, was wiederum natürliche Fressfeinde der Blattlaus anlockt wie den Marienkäfer, Schlupfwespen, Florfliegen und Co. Dazu können Sie in Ihrem Garten auch Insektenhotels aufstellen und Totholzecken anlegen. Natürliche Hausmittel gegen Blattläuse sind beispielsweise Schmierseife in Wasser aufgelöst, ein Brennesselsud oder eine Brühe aus Oregano. Letztere zwei werden mit Wasser aufgegossen und anschließend auf die betroffenen Stellen gesprüht. Wiederholen Sie das ganze regelmäßig, so vertreiben Sie nicht nur die Schädlinge, sondern versorgen auch die Pflanzen mit wichtigen Mineralstoffen. Bei einem starken Befall können Sie auf Mittel wie Neem-Öl oder andere Produkte zur Schädlingsbekämpfung zurückgreifen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie wenn möglich nur biologische Mittel einsetzen, da Sie sonst auch anderen Insekten schaden können. Sollten Sie schon am Verzweifeln sein und sich nicht mehr hinaussehen bei der Bekämpfung der Blattläuse, so können Sie betroffene Stellen auch abschneiden und über den Bio-Müll entsorgen. Wollen Sie feststellen, ob geflügelte Schädlinge Ihre Pflanzen im Gewächshaus befallen haben, so bringen Sie in unmittelbarer Nähe Gelbtafeln an. Die Insekten bleiben an den Tafeln kleben und Sie haben den Überblick, ob die Blattläuse auch auf andere Pflanzen übergehen könnten.BlattläuseDrahtwürmer sind Käferlarven (Familie Schnellkäfer), hart und gelb. Sie befallen eigentlich totes Material, können aber auch auf Gemüse übergehen, das am Boden wächst - von der Kartoffel bis zur Erdbeere. Dabei ernährt sich der Wurm von den Wurzeln, was wiederum zu einer Welke der Pflanzen führt. Sie können nicht mehr genug Wasser und Nährstoffe aufnehmen und gehen ein. Bei Kartoffeln fressen die Drahtwürmer Gänge ins Innere und ernähren sich so. Betroffene Kartoffeln sind schwärzlich verfärbt, die Gänge verkorkt und daher sollten die Knollen über den Bio-Müll entfernt werden. Haben Sie einen Befall entdeckt, so lohnt es sich auf jeden Fall, wenn Sie die Stelle ein wenig umgraben und nach dem Schädling Ausschau halten.   Vorbeugung & Bekämpfung Für Drahtwürmer direkt gibt es leider noch keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel, jedoch können Sie die Würmer vorbeugen, indem Sie die Erde möglichst trocken halten und nicht überwässern, da sie feuchten Boden sehr gerne mögen. Weiters hilft es, wenn Sie vor allem im Frühjahr, aber auch im Herbst, den Boden ein wenig auflockern und umgraben. Dadurch stören Sie die Larven und sie trocknen eventuell durch die bessere Belüftung schnell aus. Ein weiterer Stichpunkt lautet hier auch Fruchtfolge. Da sich die Drahtwürmer im Boden aufhalten und gewisse Pflanzen gegenüber anderen bevorzugen, hilft es, wenn Sie auf einer Stelle jährlich eine andere Gemüsesorte anpflanzen. Auch Nematoden können beim Befall von Drahtwürmern helfen. Zudem hilft es, Ringelblumen und Studentenblumen in unmittelbarer Nähe anzusetzen, da sie auf die Schädlinge abschreckend wirken.DrahtwürmerEgal ob Karottenfliege, Zwiebelfliege oder die bekannte Kohlfliege, Gemüsefliegen bevorzugen oftmals bestimmte Gemüsesorten und hinterlassen nicht essbare Früchte. Das Schadbild dabei ist immer ähnlich: Die Larven fressen sich durch das Innere des Gemüses, die Blätter verfärben sich und die Pflanze fängt an zu welken. Dabei dürfen Sie nicht außer Acht lassen, dass die Gemüsefliegen nur Kohl, Karotten oder Zwiebeln befallen, sondern auch meist die gesamte Pflanzenfamilie.   Vorbeugung & Bekämpfung Auch hier gibt es wieder keine direkte Schädlingsbekämpfung. Sie sollten jedoch bei der Anzucht wieder auf die Fruchtfolge achten und Mischkultur einsetzen. Beim Aussäen oder Einpflanzen können Sie direkt danach die Pflanzen mit einem Vlies schützen, damit die Gemüsefliege ihre Eier nicht ablegen kann. Bei einem Befall sollten Sie die betroffenen Pflanzen so schnell wie möglich herausnehmen und über den Bio-Müll entsorgen. Zusätzlich können Sie auch Insektizide einsetzen. GemüsefliegenWer kennt Sie nicht? Schnecken lieben Blätter und sobald es regnet oder feucht ist, kriechen die Schädlinge aus ihren Verstecken. Oftmals erkennen wir ein Schadbild anhand löchriger Blätter oder wenn nur mehr der Stiel des Blattes übrig ist. Schnecken ziehen eine schleimige Spur hinter sich her und sind auch so gut erkennbar. Problematisch sind jedoch nur die Ackerschnecke, die spanische Wegschnecke und die Gartenwegschnecke. Arten wie Tigerschnegel, Weinbergschnecke und die Hain-Bänderschnecke (mit Haus) sind im Garten hingegen sogar nützlich, da sie abgestorbene Pflanzteile fressen und manche Arten sogar die Eier der schädlichen Nacktschnecken verspeisen. Achten Sie daher bei der Bekämpfung, welche Art sich bei Ihnen angesiedelt hat und setzen Sie erst dann Maßnahmen.   Vorbeugung & Bekämpfung Das Angebot an Mitteln zur Bekämpfung von Schnecken ist groß, jedoch sind nicht alle Methoden umweltfreundlich. Schnecken können Sie auch mit Zeit und Geduld aus Ihrem Garten bekommen, ohne die Umwelt zu belasten. Biologisches Schneckenkorn wird beispielsweise an betroffene Stellen ausgebracht oder rund um Gemüsepflanzen. Die Schnecken fressen das Mittel und verhungern nach einigen Tagen. Dabei wird der Boden nicht belastet und auch Nützlinge sowie Tiere sind nicht gefährdet. Vor allem wenn starker Regen bevorsteht lohnt sich die Ausbringung, da die Schädlinge nachtaktiv sind und nur bei Regen hervorkommen. Die Anwendung wird bei weiterem Befall nach Packungsbeilage ausgebracht. Auch schneckenabweisende Pflanzen sind hilfreich im Garten. Vor allem stark duftende wie Lavendel, Rosmarin, Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Kamille, Zitronenmelisse und Co. vertreiben die Schädlinge. Pflanzen Sie diese neben Ihrem Gemüse an, so können Sie den Befall weitestgehend verhindern. Es gibt aber auch schneckenresistente Pflanzen oder umgekehrt, schneckenanziehende Pflanzen. Mit letzteren erreichen Sie beispielsweise, dass die Schnecken eher diese Pflanzen vertilgt, als Ihre wertvollen Gemüsepflanzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Studentenblume. Schneckenzäune und Schneckenkragen sind ebenfalls eine gute Abwehr gegen die Schädlinge, da sie sie nicht überwinden können. Vor allem aber ein Hochbeet mit einer Schneckenkante ist eine durchaus bewährte Methode, um Ihre Pflanzen vor den gefräßigen Biestern zu schützen.SchneckenEchter Mehltau finden Sie bei schönem Wetter (trocken und warm) auf Zier- und Gemüsepflanzen. Der Pilz äußert sich als weißer, abwischbarer Belag auf den Blattoberseiten, wobei sie mit der Zeit braun werden und vertrocknen. Grund für den Pilz ist im Gewächshaus eine schlechte Belüftung bzw. im Freiland auch das Bewässern von oben. Auch eine Überdüngung mit Stickstoff kann ein möglicher Grund der Ausbreitung sein. Der Pilz bleibt jedoch bei einem Befall der Pflanze treu und kann zum Beispiel nicht von einer Zucchini auf eine Tomate übergehen.   Vorbeugung & Bekämpfung Zur Vorbeugung können Sie beim Kauf auf resistente Sorten achten. Bei der Bepflanzung sollte die Fruchtfolge eingehalten werden, da die Pilzkrankheit auch im Boden überdauern kann. Passend dazu können Sie Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch oder Kerbel dazwischen pflanzen, da Mehltau diese Pflanzen meidet. Sollte eine Pflanze befallen sein, so sollten Sie die betroffenen Stellen umgehend abschneiden und über den Bio-Müll entsorgen, damit die Ausbreitung weitestgehend eingedämmt werden kann. Zur Bekämpfung werden auch oft Fungizide verwendet, wobei es auch zwei Hausmittel gibt, mit denen Sie den Befall bekämpfen können. Einerseits können Sie Roh- oder Vollmilch im Verhältnis 1:8 mischen und die Pflanzen regelmäßig besprühen. Andererseits gibt es auch die Möglichkeit, eine Packung Backpulver, 2 ml Rapsöl und 2 l Wasser zu mischen und ebenfalls auf betroffene Pflanzen zu spritzen.Echter MehltauIm Gegensatz dazu steht der falsche Mehltau, denn er liebt Feuchtigkeit. Auch er befällt nicht nur Zierpflanzen, sondern auch diverse Gemüsepflanzen. Hier lässt sich die Pilzkrankheit auf beiden Blattseiten erkennen. Auf der Unterseite bildet sich ein weißer Belag sowie ein grauer oder grauvioletter Pilzrasen. Auf der Oberseite finden Sie Aufhellungen oder gelbliche Flecken.   Vorbeugung & Bekämpfung Auch hier sollten die betroffenen Stellen abgeschnitten und über den Bio-Müll entsorgt werden. Die natürliche Bekämpfung können Sie mit einem Knoblauch- oder Schachtelhalmsud angehen. Fungizide können Sie auch hier einsetzen. Achten Sie zudem bei der Bepflanzung auf ausreichend Abstand, damit eine gute Belüftung gewährleistet werden kann.Falscher MehltauKraut- und Braunfäule ist wohl die bekannteste Krankheit bei Tomatenpflanzen, jedoch tritt sie auch bei Kartoffeln, Physalis oder Paprika auf. Dabei macht sich die Krankheit an den Früchten manchmal erst kurz vor der Ernte oder bei der Lagerung bemerkbar. Vom Sommer bis Herbst sieht man an betroffenen Tomatenpflanzen braune bis schwarze Flecken auf den Blättern, die sich meist schnell ausbreiten. Die Blätter und später die ganze Pflanze beginnen zu welken und an der Blattunterseite befindet sich ein Pilzbelag, der an Mehltau erinnert. Auch der Stängel bekommt schwarzbraune Flecken und die Früchte haben gelbliche Flecken, bis sie braun werden.   Vorbeugung & Bekämpfung Damit Sie eine Ausbreitung verhindern, sollten Sie einerseits auf resistente Pflanzen setzen und vor allem bei Tomaten auf einen ausreichenden Abstand zu Frühkartoffeln achten. Auch die Fruchtfolge sollte hier wieder unbedingt beachtet werden. Pflegen Sie die Tomatenpflanzen, indem Sie bodennahe Blätter entfernen und bei dichtem Wuchs ein wenig ausdünnen. Die betroffenen Stellen sollten abgeschnitten und über den Bio-Müll entsorgt werden. Tomaten sind zudem besonders empfindlich hingehend nasser Blätter. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Pflanzen an der Hauswand oder mit einem Foliengewächshaus geschützt sind oder pflanzen Sie die Tomaten an einem sonnigen Standort an, an dem Sie schnell wieder abtrocknen können. Für die Bekämpfung gibt es ebenfalls wieder spezielle Fungizide, jedoch ist Vorbeugung die beste Lösung, wie bei vielen anderen Krankheiten.Kraut- & BraunfäuleRostpilze zeigen sich meist an der Blattoberseite als kleine, auffällig gefärbte Pusteln in gelb oder rot. An der Unterseite finden Sie die deutlich hervorstehenden Sporenlager. Der Rostpilz befällt zwar überwiegend Blätter, die nach der Zeit absterben, es können jedoch auch die Triebe befallen werden. Zwar stirbt die Pflanze bei einem Befall nicht ab, jedoch ist sie sehr geschwächt und kann vor allem Richtung Winter schneller eingehen.   Vorbeugung & Bekämpfung Auch hier können Sie die betroffenen Teile wieder abschneiden und über den Bio-Müll entsorgen. Damit Sie den Pilz vorbeugen, sollten Sie die Pflanzen immer gleichmäßig feucht und die Blätter trocken halten. Dabei ist bei freistehenden Pflanzen genügend Abstand zu anderen Pflanzen einzuhalten, damit die Luft gut zirkulieren und die nassen Stellen schnell wieder trocknen können. Wie bei anderen Pilzen haben sich auch hier wieder verschiedene Pflanzbrühen bewährt. Beispielsweise hilft eine Schachtelhalmbrühe, die regelmäßig auf die Stellen gesprüht wird. Alternativ können Sie auch auf Fungizide zurückgreifen, wobei sich vor allem Netzschwefel bewährt hat.RostpilzeZusammenfassend helfen Ihnen folgende Tipps sortenübergreifend bei der erfolgreichen Anzucht und Ernte: Resistente Sorten ansetzen Pflanzabstand für ausreichend Belüftung beachten Fruchtfolge beachten Mischkultur auch mit Kräutern und Blumen Nützlinge durch Artenvielfalt und Nistplätzen anlocken Hausmittel zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Pflanzenstärkung Generell Pflanzen regelmäßig düngen für Wachstum und zur Stärkung Vermeiden Sie jedoch Überdüngung (nach Packungsbeilage anwenden) Auf eine effiziente Bewässerung achten (lieber einmal ordentlich gießen als oft aber zu wenig) Optimalerweise in der Früh gießen Bei der Bewässerung darauf achten, nicht die Blätter und Früchte zu wässern, sondern gezielt den Boden Boden belüften und verbessern mit Blumen im Beet während der Gartensaison Gründüngung auf leeren Beeten ausbringen (auch im Herbst für über den Winter)Allgemeine Tipps zur Vorbeugung von Schädlingen & KrankheitenPflanzenkrankheiten und Schädlinge im Gemüsegarten sind zwar ärgerlich, jedoch können Sie sie nie zu 100 % vermeiden, sondern nur versuchen sie mit einem ganzheitlichen Konzept aus Ihrem Garten fernzuhalten. Und wenn Sie einmal eine betroffene Stelle entdecken, dann hilft auch schnelles Handeln, um die Krankheit einzudämmen. Entdecken Sie dafür unser umfangreiches Sortiment an Pflanzenschutzmitteln.

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