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  • Wertvolle Tipps rund um die Gartenbewässerung

    Wasser ist das Elixier des Lebens, nicht nur für uns Menschen. Auch alle Arten von Pflanzen wie Bäume, Sträucher, Blumen und der Rasen brauchen Flüssigkeit um zu überleben. Manche mehr, manche weniger. Wasser unterstützt die Pflanzen bei der Wurzelbildung und dabei, wichtige Nährstoffe zu transportieren. Doch wie gießt man richtig und ab wann muss ich den Garten bewässern? Wir geben Ihnen Antwort auf viele Frage rund um das Thema effiziente Bewässerung im Garten und am Balkon.Im Frühling und Herbst kommen angewurzelte Büsche, mehrjährige Stauden, einjährige Blumen, Gemüse und Rasen normalerweise ohne zusätzliches Wasser aus. Sobald es jedoch wärmer wird, sollte man darauf achten, ob die Pflanzen durstig sind. Das erkennen Sie an krümeligen und rissigen Oberflächen sowie an nachlassenden Farben. Weitere Alamrzeichen für Trockenheit sind Pflanzen mit hängenden Blüten oder Halmen.  Ab wann muss ich den Garten bewässern?Im Winter sollten immergrüne Pflanzen im Beet nur dann gegossen werden, wenn es lange trocken ist. Zu welcher Tageszeit gegossen wird, ist dabei nicht entscheidend. Wichtig ist jedoch, dass im Winter nur dann gegossen wird, wenn der Boden frostfrei ist. Ansonsten kann das Gießwasser gefrieren und der Wurzel der Pflanze Schaden zufügen.Gießen Sie Ihre Pflanzen lieber ein- bis zweimal die Woche mit viel Wasser, statt täglich eine kleine Menge. Dringt das Wasser zudem nicht tief genug in den Boden ein, hat die Pflanze weiterhin Durst. Wichtig ist auch, dass nicht zu einseitig gegossen wird. Geben Sie das Wasser am besten nahe am Wurzelstock der Pflanze hinzu, damit sie in allen Richtungen wachsen kann. Die Blätter der Pflanzen sollten trocken gehalten werden, da sonst ein Pilzbefall droht. Tipp: Alle Wurzeln sind gut mit Wasser versorgt, wenn der Boden etwa 15 cm tief durchfeuchtet wird. Tiefwurzler stillen ihren Durst sowieso aus tiefer liegenden Erdschichten. Versickert das Wasser beim Gießen nicht mehr, dann ist der Boden gut genug durchfeuchtet. Besonders bei Lehmböden kann das schnell passieren.Gießen Sie idealerweise in den frühen Morgenstunden, da hier das Wasser noch direkt zu den Pflanzenwurzeln gelangen kann und die Sonne und die Hitze das Wasser nicht direkt wieder verdunsten lassen. Achten Sie darauf, möglichst keine Blätter zu gießen, da die Wassertropfen dort wie ein Brennglas funktionieren und das Grün damit versengen. Zwischen der Mittagszeit bis in den späten Abend sollte man die Pflanzen nicht gießen. Im Schatten kann früher wieder gegossen werden als in Sonnenlagen.Zur Bewässerung ist Regenwasser ideal, da es kalkarm ist und einen günstigen pH-Wert für Pflanzen aufweist. Wer mit Brunnenwasser gießen möchte, sollte es vorher prüfen lassen. Am einfachsten ist es, das Wasser in einer Regentonne zu sammeln, die man ans Fallrohr anschließt. Damit Mücken keine Eier ins Wasser ablegen und auch ein Algenwachstum unterdrückt wird, sollte die Regentonne abgedeckt werden. Wer das Wasser aus einem Tiefbrunnen bezieht, sollt es vor dem Gießen in einer Regentonne auf Temperatur bringen lassen, da es sonst zu kalt ist und die Wurzeln der Pflanzen einen Schock erleiden könnten. Ob Sie in Ihrer Region einen Bohrbrunnen setzen dürfen, erfahren Sie von der zuständigen Wasserbehörde.Sorgen Sie für eine gute Bodenbedeckung. Da ein freier Boden sehr viel Wasser verdunsten lässt, verhindert eine Bodenbedeckung die Verschwendung von Gießwasser. Bodendecker wie Goldbeeren, Elfenblumen, Bergenien, Kaukasusvergissmeinnicht, Kriechspindel oder Balkan-Storchschnabel eignen sich gut dafür. Unter Sträuchern und Hecken eignet sich eine Mulchschicht gut. Darüber hinaus kann ein automatisches Bewässerungssystem helfen, gezielter zu gießen und damit einer Wasserverschwendung entgegenzuwirken.Für eine optimale Gartenbewässerung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Größe des Gartens und verfügbarer Zeit können Sie entweder händisch mit der Gießkanne gießen oder auf ein automatisches Bewässerungssystem zurückgreifen. Informieren Sie sich nachstehend über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bewässerung und holen Sie sich hilfreiche Tipps.  Bewässerungssysteme für den GartenBesonders bei kleinen Gärten, Vorgärten, Terrassen oder Balkonen eignet sich die traditionelle Bewässerungsmethode mit der Gießkanne gut. Um das Wasser gleichmäßig zu verteilen und die Erde nicht mit dem Wasserstrahl wegzuspülen, empfiehlt es sich den Aufsatz der Gießkanne zu nutzen.Größere Flächen, die nur hin und wieder gründlich bewässert gehören, lassen sich mit dem Gartenschlauch gut versorgen. In Kombination mit einer Spritze oder Brause als Aufsatz kann man zudem zwischen verschiedenen Sprühfunktionen von Strahl bis Nebel variieren. Achten Sie beim Kauf eines Gartenschlauchs darauf, dass dieser hochwertig und ausreichend lange ist. Günstige Schläuche knicken gerne ab und lassen sich leicht zusammendrücken. Ein guter Schlauch hat eine gestrickte Netzeinlage, ist robust und gleichzeitig flexibel. Tipp: Ein Schlauchwagen ist standfest, lässt sich wie ein Trolley leicht bewegen und der Schlauch kann schnell und knickfrei aufgewickelt werden.Große Flächen wie Rasen oder geschlossene Beete lassen sich am besten mit dem Rasensprenger bewässern. Wurfweite und Sprühform kann meist eingestellt werden und sollten zum Einsatzgebiet passen. Insbesondere für Rasenflächen sind Regner ideal, da sie flächendeckend und gleichbleibend das Wasser verteilen. Turbinenregner schaffen bis zu 450 m². Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr können Sie zudem so fast ein automatisches Bewässerungssystem schaffen.Eine günstige Bewässerungsuhr kann die Bewässerung des Gartens nach Bedarf steuern, spart so Wasser und Geld und kann einfach zwischen Wasserhahn und Schlauch geschaltet werden. Weiters kann ein Rechner als Steuerorgan im Bewässerungssystem mit Hilfe eines externen Sensors den Pflanzen Wasser bringen, wenn sie es benötigen. Er steuert dabei den Regner am Gartenschlauch genauso zuverlässig wie ein großes Bewässerungssystem. Es gibt auch computergesteuerte Bewässerungsanlagen , welche sich einschalten, wenn ein Feuchtigkeitsmesser im Boden Bedarf signalisiert und sorgen dafür, dass an allen Punkten im Garten Wasser verfügbar ist.   Mehr zum automatischen Bewässerungssystem >  Eine weitere Alternative ist die  Tropfbewässerung für Balkon und Terrasse. Diese Systeme bringen das Wasser direkt an die Wurzel der Pflanzen. So erhält jedes Beet und jede Pflanze die richtige Menge an Wasser, da sie punktgenau ganze Pflanzreihen bewässern. Bei den komfortablen Pipeline-/Sprinkler-Systemen werden eine Wasserleitung und (versenkbare) Regner im Garten verlegt.1. Obstbäume häufig bewässern: Obstbäume sind immer dann besonders durstig, wenn sie austreiben oder ihre Früchte anlegen. Wenn der Baum aktiv ist, darf er nicht leiden, da sonst das Obst klein wird oder die Ernte komplett ausfällt.   2. Gurken und Co. richtig gießen: Als Faustregel gilt, dass Kürbis, Gurken und alle anderen Gemüse- und Blumenarten mit großen, fleischigen Blättern besonders viel Wasser brauchen. 3. Wurzelgemüse mit gutem Wasserspeicher: Alles was mit großen Knollen unter der Oberfläche wächst, hat im Regelfall einen guten Wasserspeicher und benötigt wenig Wasser. Dazu gehören zum Beispiel Karotten, Rettich und Co. 4. Spärlich gießen: Sowohl Blumen als auch Bäume sollten direkt nach dem Pflanzen zunächst nicht zu viel Wasser bekommen, da die Wurzeln dadurch träge werden und dies zu einer schlechten Nährstoffaufnahme führt. Frisch gesetzte Pflanzen nur angießen, damit die Wurzeln guten Bodenkontakt haben. 5. Regenmesser nutzen: Ein kurzer Regenschauer bedeutet nicht, dass deshalb nicht mehr gegossen werden muss. Wenn Sie den Regen einkalkulieren möchten, dann hilft ein Regenmesser im Garten, um die Werte zu protokollieren. 6. Am Wurzelstock gießen: Damit sich die Pflanze in alle Richtungen entwickeln kann, sollte immer nahe am Wurzelstock gegossen werden. So bleiben die Blätter trocken, was Pilzbefall vermeidet. 7. Staunässe vermeiden: Um zu überprüfen, ob das Wasser auch in den Boden eingedrungen ist, können Sie mit der Hand oder einer Harke eine Furche in den Boden kratzen und nachsehen, ob die tieferliegende Erde dunkel und feucht ist. 8. Morgens gießen: Damit die Sonne das Wasser nicht gleich wieder verdunsten lässt, bietet sich das morgendliche Gießen an. Der Boden ist hier noch abgekühlt und kann somit das Wasser besser aufnehmen.  9. Kräuter wenig gießen: Kräuter kommen meist aus dem Süden und bevorzugen nährstoffarme, trockene Böden. Zuviel Wasser reduziert außerdem ihren Eigengeschmack. 10. Regenwasser nutzen: Regenwasser schlägt das Leitungswasser um Längen, da es weniger Salz beinhaltet und eine geringere Wasserhärte aufweist. 10 schnelle Tipps: Den Garten richtig gießenPflanzen auf dem Balkon brauchen häufiger Wasser als Beete oder Büsche, weil sie weniger Erde umgibt, die Wasser speichert. Damit Sie sich dennoch lange an farbenfrohen und prächtigen Balkonpflanzen erfreuen können, haben wir nachfolgend einige Tipps für Sie vorbereitet: 1. Achten Sie auf die Regenverteilung, da am Balkon meist nicht alle Pflanzen gleichmäßig nass werden. 2. Nach dem Einpflanzen gießen Sie am besten von oben, später von unten . 3. Verwenden Sie möglichst abgestandenes Wasser und kein frisches Leitungswasser . 4. Gießen Sie mehrmals pro Woche,  wobei Sie oft noch einmal nachgießen müssen. 5. Machen Sie die "Fingerprobe" . Damit können Sie testen, ob die Feuchtigkeit auch den gesamten Blumenkasten durchdrungen hat oder nur an der Oberfläche steht. 6. Gießen Sie vorsichtig und mit weichem Strahl . Ein Gießstab oder eine Regenbrause helfen dabei. 7. Entfernen Sie nach 20 bis 30 Minuten das Restwasser aus den Untersetzern . 8. Tauchen Sie bei komplettem Austrocknen den ganzen Wurzelballen in einen Eimer Wasser, solange bis keine Blasen mehr aufsteigen. 9. Gießen Sie auf dem Balkon (anders als im Garten) nicht zu spät abends . Die Pflanzen könnten über Nacht feucht stehen und Erkrankungen entwickeln.9 Tipps für die BalkonbewässerungEntdecken Sie alles für eine effiziente Bewässerung in Ihrem Garten.

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  • Tipps und Tricks zur richtigen Gartenbewässerung

    Das Vergnügen, einen Garten mit der Gießkanne zu bewässern, nimmt mit der Größe des Gartens deutlich ab. Hier sind Rasensprenger oder gleich eine automatisierte Bewässerungsanlage von Vorteil.

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  • Stilvolle Balkon- & Terrassengestaltung für Ihre neue Wohlfühloase

    Bereits die ersten Sonnenstrahlen verlocken dazu, den gesamten Tag draußen zu verbringen. Die Terrasse und der Balkon spielen dabei den Dreh- und Angelpunkt, um die Seele im Freien baumeln zu lassen. Unabhängig davon, ob man lieber den ganzen Tag auf der Liege entspannen oder das nächste Buch auf den gemütlichen Loungemöbeln verschlingen möchte, ist eine nach eigenen Vorlieben gestaltete Terrasse die Voraussetzung für angenehme Stunden. Neue Gartenmöbel bringen wieder Schwung in das zweite Wohnzimmer. Dafür gibt es verschiedene Stile für unterschiedliche Geschmäcker. Ob die klassisch moderne Variante, der gemütliche Landhausstil oder doch das klare skandinavische Design, wir zeigen Ihnen die verschiedenen Stilrichtungen inklusive Inspirationen für mehr Gemütlichkeit.Für den modernen Stil sind klare und lineare Formen sprechend, die das Gesamtbild zwischen Gebäude und Terrasse aufeinander abstimmen. Dabei steht nicht die Natürlichkeit der Terrassengestaltung im Vordergrund, sondern es wird ein architektonischer Stil angestrebt. Moderne Lösungen knüpfen dabei nahtlos an das Haus und den Innenraum an. Großformatige Betonplatten oder Granitplatten als Terrassenbelag in Kombination mit modern wirkenden Gartenmöbelsets aus Kunstoffgeflechte und Aluminium strahlen Großzügigkeit und Ruhe aus und vervollständigen die klare Formsprache des modernen Stils. Für Dachterassen oder Loggias lässt sich das moderne Konzept adaptieren. Beeindruckende Loungebereiche entstehen mit wenigen Handgriffen. In Verbindung mit minimalistischer Dekoration wie stilvollen Außenlampen oder kleinen Tischen aus Metall erreichen Sie ein zeitloses und klassisches Wohlfühlambiente unter freiem Himmel.Terrasse im klassischen und modernen StilPassende Produkte für moderne Eleganz:Der skandinavische Stil repräsentiert das nordische Lebensgefühl und zeichnet sich durch organische Formen und natürliche Materialien aus. Typisch für den Stil sind die Weiß- und Grautöne, die sich vielseitig kombinieren lassen und im Sommer auf jeder Terrasse für skandinavischen Flair sorgen. In Kombination mit den hellen und freundlichen Farben können durch verschiedene Naturholztöne Akzente gesetzt werden und laden zum Entspannen und zu gemütliche Stunden mit Familie und Freunde im Sommer ein. Ein besonderes Highlight der Serie ist die Verbindung von Stahl und behaglichen Sitzauflagen, die für moderne Einfachheit stehen und dabei auf verschnörkelte Verzierungen verzichtet. Doch auch Gartenmöbel aus Holz, Bambus oder Rattan eignen sich für den natürlichen skandinavischen Stil und bilden durch schöne Accessoires den gelungenen Mix. Mit den reduzierten, jedoch klaren Formen entsteht eine aufgeräumte Wohlfühloase , die Leichtigkeit und Glück ausstrahlt. Besonders gut lassen sich in den Scandi-Stil Blockbohlenhäuser aus nordischem Nadelholz bzw. Fichte integrieren, um auch Gartenutensilien, Werkzeuge, Fahrräder oder auch die motorbetriebenen Gartengeräte auf der Terrasse bzw. im Garten verstauen zu können. Skandinavischer Stil sorgt für GemütlichkeitPassende Produkte für skandinavischen Charme:Gartenmöbel aus Holz oder Geflecht geben der Terrasse oder Loggia den modernen Landhausstil und schaffen eine besonders natürliche Atmosphäre . Um diesen ländlichen Effekt zu erreichen, eignen sich besonders rustikale Möbel aus einem PE-Geflecht oder Rattan in Kombination mit Holz. Besonders auszeichnend für die Landhaus-Terrasse ist die Liebe zum Detail , welche durch verschiedene Deko-Elemente wie Gießkannen oder Eimer zum Vorschein kommt. Auch eigenen sich für den Landhausstil alte Gefäße oder Gegenstände aus dem Haushalt, die beispielsweise zur Blumenvase umgestaltet werden und sich so zu einem Hingucker verwandeln. Eine Gartenliege oder eine Gartenbank aus Holz verstärkt das verspielte und romantische Landhausambiente. In Verbindung zu den wetterfesten Holzmöbeln kann als Bodenbelag ein Naturstein oder auch eine warme Holzvariante gewählt werden. Kleiner Tipp: Lassen Sie sich bei der Gestaltung einfach von der Natur inspirieren!Pure Natürlichkeit auf der Terrasse mit dem LandhausstilPassende Produkte für gemütliche Stunden:Sonne, Strand und Meer. Griechenland ist mit seinem strahlenden Weiß und dem tiefen Blau ein Sehnsuchtsland für einen erholsamen Urlaub. Wenn man einmal dort gewesen ist, möchte man am liebsten gar nicht mehr weg. Aber auch die längsten Ferien sind einmal zu Ende. Doch das ist kein Grund, traurig zu sein. Die endlose Sommerstimmung der Ägäis lässt sich auch auf der eigenen Terrasse im heimischen Garten genießen. Mit einem rustikal-gemütlichen Stil im authentisch-mediterranen Look fühlen Sie sich wie auf dem Olymp! Naturstein und ein paar Pflanzen runden das Ambiente ab. Der griechische Stil zeichnet sich durch ein Gefühl von Leichtigkeit und eine Prise Meeresluft aus. Der mediterrane Einrichtungsstil ist hell, reduziert und lädt zum Träumen ein.   Mehr zum Greek Style >Mediterranes Flair im griechischen StilIst jedoch für große Sitzlandschaften oder Loungemöbel-Sets im Garten oder am Balkon kein Platz, kann auch unabhängig von der Größe mit praktischen und platzsparenden Balkonmöbeln eine bestimmte Stilrichtung umgesetzt werden. Hauptsache gemütlich! Loungemöbel, kleinere Möbel und Sitzgruppen können ebenso zu einem zweiten Wohnzimmer werden! Sommerlicher Flair kann auch durch kleine passende Tische und Stühle erreicht werden.Gartenmöbel für kleine FlächenVerschiedene Deko-Elemente machen die Terrasse oder den Balkon erst so richtig heimelig und können für eine schöne Atmosphäre an Sommerabenden, lauen Frühlings- und Herbsttagen sorgen. Mit einer Lichterkette, Fackeln, Laternen oder anderen  Beleuchtungen für den Außenbereich  wird eine tolle Stimmung erzeugt und lädt zu langen Gesprächen oder gemütlichen Stunden draußen ein. Falls es dann doch einmal kälter werden sollte, sorgen kuschelige Kissen, große Decken oder Dekofelle für mehr Behaglichkeit. Outdoor-Teppiche  vervollständigen nicht nur das Gesamtbild, sondern sind besonders praktisch bei kalten oder heißen Fliesen.  Mit ein paar Handgriffen wird die Terrasse oder der Balkon im Nu zu einem zweiten Wohnzimmer im Freien und lädt nach der Arbeit zu gemütlichen Stunden ein. Die richtige Deko für eine stimmungsvolle AtmosphäreSind Sie auf den Geschmack einer neuen Garnitur gekommen? Dann entdecken Sie jetzt alles für Ihre Wohlfühloase inklusive Tipps und Tricks zum Bau und zur Pflege.

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  • Spielturm im Garten aufstellen

    Ein Spielturm für KinderEin Familiengarten ohne Schaukel, Rutsche und Turm? Möglich, aber nicht ideal. Es gibt kaum mehr einen Familiengarten ohne irgendein Spielgerät. Nicht immer möchte man extra zum Spielplatz gehen, gleichzeitig sollen die Kinder aber auch nicht den ganzen Tag drinnen verbringen. Warum also nicht einen eigenen Spielturm im Garten aufstellen? Finden Sie nachfolgend eine Anleitung, wie Sie den perfekten Kinderspielturm mit Schaukel und Rutsche für den eigenen Garten bauen können. Lassen Sie die Kinder bei der Entscheidung mitreden, was als Spielgerät für den Garten angeschafft werden soll. Denn wie schade wäre es, wenn ein Spielgerät im Garten ungenutzt bleibt, weil es an den Wünschen des Kindes vorbei gekauft oder gebaut worden ist?Das 1x1 bei SpielgeräteWas ist was bei Spielgeräten?Bei Spielgeräten für Kinder gibt es verschiedene Begriffe und Gattungen, die nur schwer zu trennen sind. Grob können drei Gruppen unterschieden werden:    - Die Schaukel: Vier Pfosten, ein Querbalken, zwei Seile und ein Brett. Das älteste Spielgerät der Welt. Unsterblich. Aber irgendwie auch langweilig mit der Zeit. Denn sie kann nur vor und wieder zurück.  - Der Spielturm: Bringt die Kids hoch hinaus, einem Baumhaus nicht ganz unähnlich. Der Spielturm bietet mehr Ausblick und Spaß in luftiger Höhe. Oft haben Spieltürme noch eine angebaute Rutsche und eine Sandkiste im "Erdgeschoss".  - Das Spielsystem: Das Spielsystem ist alles zusammen und noch viel mehr: Turm, Schaukel, Kletterwand und Rutsche. Nur die Phantasie, die zur Verfügung stehende Grundfläche sowie das Budget setzen hier Grenzen.Der Standort für den Spielturm muss gut ausgewählt sein. Hier gilt die Abkürzung "UNS" . Dieses Akronym steht für:  - U mfeld: Keine Bauwerke, höhere Bäume, harte Oberflächen in der Nähe von Spielgeräten. - N achbarn: Möglichst wenig Lärm, Unruhe oder Schattenwurf auf angrenzende Grundstücke. - S ichtachsen: Die Eltern sollten vom Haus aus jederzeit den gesamten Bereich einsehen können.Wohin mit dem Spielturm?Am Fundament führt kein Weg vorbei. Wer schon einmal beobachtet hat, wie hoch Kinder beim Schaukeln oft schwingen, wird hier keine Kompromisse mehr machen. Alle tragenden Pfosten bekommen einen Fuß aus Beton , selbst weniger belastete Teile werden mit einem Bodenanker gesichert. Bevor das Spielgerät für die Kinder freigegeben wird, sollten die Erwachsenen einmal alles testen. Trägt die Schaukel zwei ausgewachsene Erwachsene, dürfen auch die Kinder loslegen.Verankerung der Spielgeräte - Kein Risiko eingehenIn 7 einfachen Schritten einen Spielturm aufstellenDieses Material brauchen Sie Spielturm-Set + Zubehör wie Schaukel, Rutsche etc . Estrichbeton oder Blitzzement („Ruck-Zuck Beton“) Zwei Bohlen Konstruktionsholz , Keile und Stützlatten (Holzreste) Etwas Kies oder Recyclingmaterial Farbspray zum Markieren Fallschutzmatten und / oder Holzhackschnitzel bzw. Rindenmulch 6 H-Pfostenanker oder U-Stützenschuhe zum Einbetonieren; evtl. mit Schaukelankern für den A-Rahmen   Dieses Werkzeug brauchen Sie Erdnägel oder „Laterneneisen“ mit Maurerschnur Spaten , Schaufel , wenn möglich: Handbagger Wasserwaage Mindestens einen Akkuschrauber mit Bits etc. pro Helfer Tischlerwinkel Maßband , Zollstock Schleifpapier und -klotz Mindestens zwei große Klemmen Cuttermesser Schraubenzieher  Kleiner Nusskasten Gießkanne , Gartenschlauch Maurerwanne Rührwerk oder Bohrmaschine mit Rührhaken, wenn Sie mit Estrichbeton arbeiten  Suchen Sie eine Bauanleitung für Ihren gewünschten Spielturm vorab im Netz und studieren Sie diesen. Holen Sie sich bei Bedarf vor dem Aufbau Beratung im BAUHAUS Fachcentrum oder nehmen Sie die Bauanleitung direkt beim Kauf mit. Lassen Sie sich das Material liefern oder holen Sie sich das Material per Hänger und tragen Sie alles in den Garten. Stecken Sie den vorgesehenen Bauplatz mit Pflöcken und einer Maurerschnur ab. Packen Sie die Pakete aus, kontrollieren Sie alle Bauteile und positionieren Sie diese grob vor Ort. 1. Vorbereitungen für den Spielturm treffenIm nächsten Schritt wird das Grundgerüst des Spielturms aufgebaut. Hier kommt nun der Akkuschrauber zum Einsatz. Vorbohren nicht vergessen! Zu diesem Zeitpunkt lässt man meist das Dach und die Plattform weg. Die Leiter kann aber schon angeschraubt werden. An die Füße der Eckbalken kommen H-Pfostenanker , die später einbetoniert werden. 2. Grundgerüst aufbauenNun wird der Spielturm aufgerichtet und vorsichtig auf die geplante Endposition gestellt. Markieren Sie die Löcher mit Farbspray . Kippen Sie den Turm nun weg und heben Sie die Löcher aus. Die Löcher sollten im Idealfall 80 cm tief (also frostsicher) und 30 cm breit sein. Zum Ausheben ist hier ein Handbagger empfehlenswert. Danach 5-10 cm Kies als Drainage in jedes Pfostenloch geben.3. Pfostenlöcher vorbereitenLegen Sie zwei stabile Bohlen Konstruktionsholz auf den Boden zwischen die ausgehobenen Löcher. Richten Sie den Spielturm wieder auf und stellen Sie ihn über die Löcher. Jetzt "schwebt" er über den Pfostenlöchern, nur die Pfostenanker verschwinden im Loch. Nun Ruckzuck-Beton schichtweise in alle vier Löcher einbringen, bewässern, verdichten und nach Anleitung abbinden lassen. 4. Pfosten verankernJetzt können Sie den Spielturm fertigbauen . Montieren Sie das Dach, danach die Plattform und (wenn noch nicht geschehen) die Leiter und Brüstung. Hinweis: Achten Sie auch beim Dach auf den Holzschutz , da eine Dachpappe nicht von Dauer ist.5. Spielturm fertigbauenDer Turm ist fast fertig. Jetzt ist es an der Zeit, die Schaukel und Rutsche zu montieren. Der A-Rahmen , auf dem der Schaukelbalken auf der abgewandten Seite lagert, braucht wieder ein Fundament mit Ruckzuck-Beton . Heben Sie alle Löcher aus, montieren Sie die H-Anker, bringen Sie den Kies ein und betonieren Sie anschließend. Schaukelanker können bei guten Bodenverhältnissen eine Alternative sein. 6. Schaukel & Rutsche montierenAbschließend können Sie nun die Rutsche montieren, die Fallschutzmatten auslegen und dick mit Rindenmulch einrahmen. Jetzt noch die Stabilität testen und losgehen kann der Spaß!7. Rutsche & Fallschutz montierenSpieltürme, Schaukeln & Co.Was muss man bei der Aufstellung des Spielturms beachten?Irgendwann fällt jedes Kind einmal von der Schaukel oder der Rutsche. Als Vorkehrung einen Fallschutz zu montieren, ist also niemals umsonst. Eine Kombination aus Fallschutzmatten und Rindenmulch ist ideal - denn doppelt hält besser. Unter den "Sicherheitsteppich" kann ein Vlies gezogen werden, um zu verhindern, dass dicke Wurzeln oder ganze Pflanzen durchwachsen und somit ein Problem bei der "Landung" darstellen könnten.FallschutzWenn Sie selber einen Spielturm entwerfen oder einen bestehenden alten Turm nach Ihren Vorstellungen verändern, gilt die Regel, immer auf den Holzschutz zu achten. Stehendes Wasser auf dem Holz sowie der Kontakt von Holz mit der Erde muss verhindert werden. Zudem gilt zu beachten, dass europäisches Nadelholz, wenn nicht werksseitig durch eine Imprägnierung oder Lasur geschützt, nicht wirklich dauerhaft ist. Besser aufgestellt sind Sie mit Douglasie, Robinie, Lärche & Co. Ist das Nadelholz unbehandelt, kommen Sie nicht um einen Bläueschutz und einer Lasur oder Holzschutzfarbe herum. Verwenden Sie dabei aber nur zertifizierte und kindersichere (Bio-) Produkte! Profitipp: Achten Sie auf Gütesiegel! Das Holz für Ihren Spielturm sollte aus kontrolliertem Anbau stammen und ein FSC oder PEFC Siegel tragen. Zudem sollte der Spielturm auch von Expertenhand freigegeben sein, also mit einem TÜV und GS-Siegel. HolzschutzHat man wenig Platz zur Verfügung und spielen die Kinder nicht jeden Tag im Garten, kann auch eine klassische Schaukel eine passende Alternative sein. Diese besteht meist nur aus fünf Balken Konstruktionsholz, Beschlägen, Seilen und Brettern. Bausätze dafür gibt es bereits unter 100€ im BAUHAUS Fachcentrum. Aber auch hier führt kein Weg an einer stabilen Gründung im Boden vorbei.Welche Alternativen für einen Spielturm gibt es?

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  • Regenwassernutzung - Alles Gute kommt von oben

    Dauerhaft kostensenkend: Regenwasser ist nicht nur für die Gartenbewässerung, sondern auch für die Nutzung im Haushalt geeignet und ist obendrein noch kostenlos. Täglich verbraucht eine Person ca. 135 l Trinkwasser pro Tag. Durch die Regenwassernutzung können Sie ungefähr die Hälfte Ihres täglichen Trinkwasserbedarfs einsparen.  Im Garten, bei der WC-Spülung, zum Putzen und Reinigen, für die Waschmaschine oder auch für die Befüllung des Gartenteichs - Regenwasser ist vielseitig einsetzbar.  Da das Regenwasser wesentlich weicher und kalkfreier als herkömmliches Trinkwasser ist, kann auch die Verwendung von Putz- und Waschmittel reduziert und Weichspüler vermieden werden. Durch das kalkfreie Regenwasser schonen Sie zusätzlich Ihre Haushaltsgeräte und entlasten die Kanalisation.Um das Regenwasser sinnvoll zu nutzen, stehen Ihnen mehrere Alternativen zur Verfügung. Beispielsweise reicht für die Gartenbewässerung eine Regentonne oder ein Regenspeicher vollkommen aus. Soll das Wasser auch im Haushalt genutzt werden, benötigen Sie eine Regenwasseranlage mit Erd- oder Kellertank . Bei der Entscheidung sollten Sie folgendes beachten: Wie viel Platz steht zur Verfügung?  Wie hoch ist der Regenertrag ? Dieser hängt vom Niederschlag in Ihrer Region und von der Grundfläche Ihres Daches ab. Wie hoch ist jährliche Regenwasserbedarf ? Er ist von der Bereichsnutzung des Regenwassers sowie der Personenanzahl im Haushalt abhängig.  Unabhängig, ob Ihre Entscheidung auf eine Regentonne oder auf einen Erdtank fällt, ist die Lichtdurchlässigkeit sowie der Schutz vor Sonne wesentlich. Daher sollte beispielsweise der Regenspeicher an einem kühlen Ort positioniert werden. Ein geschützter Standort verhindert die Algen- und Bakterienbildung und sorgt für eine langanhaltende Frische des Regenwassers. Wichtiger Hinweis: Besteht Ihr Dach aus Kupfer, Zink oder Teerpappe sollten Sie das abfließende Wasser nicht nutzen.Regentonne, Speicher oder Erdtank – was ist für mich am besten geeignet?Die Regentonne wird in der Regel nicht fest eingebaut und kann überall im Garten einen Platz finden. Sie eignet sich vor allem, wenn Sie nur eine geringe Menge an Regenwasser benötigen. Durch praktische Auslaufhähne wird die Befüllung des Wassers in Ihre Gießkanne oder sonstige Behälter vereinfacht. Im Winter können Sie die Tonne praktisch vor Frost schützen, indem Sie sie in Ihrer Garage oder Keller verstauen. Wenn der Deckel offen bleibt oder Sie Löcher hineinbohren, damit das Regenwasser in die Tonne kommt, eignet sich ein feinschmaschiges Gitter, dass Sie auf die Öffnung auflegen und befestigen. So sind Tiere oder Insekten vor dem Ertinken geschützt, Laub oder anderes fällt nicht hinein und das Wasser bleibt sauber. Möglichkeit 1: Regentonne oder Regenspeicher für die GartenbewässerungIm Gegensatz zur Regentonne findet ein Regenspeicher einen  festen Platz  im Garten und wird an die Regenrinne angeschlossen. Mittels Fallrohrfilter werden Verschmutzungen unterschiedlicher Größen wie Laub, Moos und Co. gefilert und das klare Regenwasser fließt in die Regentonne. Regentonne oder Regenspeicher sind eine schnelle, relativ kostengünstige Methode, um Wasser bei der Gartenbewässerung zu sparen. Mit einem Tank haben Sie die Möglichkeit die Nutzung des Regenwassers auf den Haushalt zu erweitern . Angeschlossen an das Hauswassernetz können Sie beispielsweise die Waschmaschine und die Toilettenspülung mit Regenwasser versorgen und große Mengen an Trinkwasser sparen. Beim Einbau eines Erdtanks sind diverse Gartenarbeiten und Vorkehrungen notwendig, zudem sollten Sie sich vor dem Einbau bei Ihrer zuständigen Baubehörde erkundigen. Die Zisternen werden nur etwa alle 10 Jahre gereinigt und sind daher relativ wartungsfrei. Zudem haben Sie üblicherweise Herstellergarantien ab 10 Jahre. Der Einbau ist zwar etwas mehr Aufwand, jedoch lohnt sich der Aufwand. Besonders praktisch ist der Einbau während des Hausbaus, so können alle Leitungen und benötigten Maßnahmen schon vorab getroffen werden. Nichtsdestotrotz kann auch ein bestehender Garten mit einer Zisterne ausgestattet werden und die einhergehnden Vorteile im Nachhinein genossen werden.  In unseren Ratgebern finden Sie mehr Informationen über die Vorarbeiten sowie die einzelnen Schritte für den Einbau des Regenwassertanks im Garten.  Möglichkeit 2: Regenwassertank für eine umfassende WasserversorgungDer Regenwassertank wird in der Erde vergraben und direkt an das Fallrohr mit Filter angeschlossen. Feine Schmutzpartikel fallen dennoch hindurch, stellen aber keine "Gefahr" dar, da sie sich absetzen und sich als untere Schicht im Tank (Sedimentschicht) ablagern. Durch lebende Mikroorganismen werden Keime beseitigt und die kühle, dunkle Umgebung wirkt der Algenbildung gegen.  Mittels Leitung zum Hauswasserwerk wird das Wasser angesaugt und weiter zu den verschiedenen Geräten verteilt, die es gerade benötigen. Je nachdem, welche Geräte angeschlossen sind, kann die Toilettenspülung, die Waschmaschine, der Gartenschlauch und noch viel mehr mit Regenwasser versorgt werden. Dabei schont Regenwasser nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ihre Geräte bzw. ist besonders gut für Ihre Pflanzen, da es besonders kalkarm und somit weich ist. Die Nutzung ist also nicht bedenklich, vor allem nicht, wenn Sie es für Zwecke wie Wäsche waschen oder Pflanzen gießen verwenden.  Sollte kein Wasser mehr übrig sein im Tank, so wird die normale Trinkwasserleitung angeknüpft. Wenn zu viel Wasser im Tank ist, so wird es durch eine Leitung in einen Kanal abgelassen.Wir funktioniert die Versorgung mittels Regenwassertank?Intelligente Regenwassernutzung mit HauswasserwerkenHauswasserwerke und Hauswasserautomaten verteilen das Nutzwasser aus dem Brunnen oder Regentank vollautomatisch in Ihrem Haus oder Garten. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Hauswasserautomaten und einem Hauswasserwerk liegt in der Nachlaufzeit . Bei einem Hauswasserautomaten schaltet sich die Pumpe zum Zeitpunkt ein, sobald das Wasser über eine Leitung entnommen wird und der Regentank über kein Wasser mehr verfügt. Beim Zudrehen der Wasserleitung läuft der Automat zur Wiederherstellung des Druckes noch leicht nach. Ein Hauswasserautomat hingegen stellt bei einer konstanten Wasserversorgung den notwendigen Druck für fließendes Wasser sehr schnell zur Verfügung.  Falls Ihnen keine konstante Wasserversorgung über den Regenwassertank zur Verfügung steht, ist ein Hauswasserwerk von Vorteil. Abhängig von Modell speichert der Druckbehälter zwischen 10 und 24 Liter und kann unabhängig von der aktuellen Verfügbarkeit von Regenwasser im Wassertank Nachschub liefern.Mit Regenwasser können Sie um die 50 % des Trinkwasserbedarfs in Ihrem Zuhause abdecken. Sie verringern somit nicht nur die anfallenden Wasserkosten, sondern schonen auch die Umwelt. 

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  • Praktische Tipps für eine erfolgreiche Ernte im Gemüsebeet

    Eine gute Grundlage und regelmäßige Pflege sind wichtig für eine erfolgreiche Ernte. Haben Sie bei der letzten Ernte Misserfolge gehabt und wollen heuer wieder durchstarten oder sind Sie ein blutiger Anfänger im Gemüsegarten? Dann stellen wir Ihnen hier neun Tipps vor, wie Sie zu einer erfolgreichen Ernte durch gute Vorbereitung und Planung kommen und zeigen Ihnen anschließend praktische Tipps für die Pflege bei Tomaten, Paprika, Gurken und Co. 1. Die richtige Lage Nutzgärten brauchen Sonne, aber auch Schutz vor Wind, Frost, Fressfeinden und zu viel Sonne. Wie der Balkon ausgerichtet ist, lässt sich nicht wirklich beeinflussen, ideal ist jedoch eine südliche oder südwestliche Ausrichtung. Wird das Gemüse im Garten angepflanzt, so sollte die Entfernung zum Haus bzw. zur Küche nicht allzu groß sein. Vor allem wenn Sie die Beete mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne bewässern, ist ein kurzer Weg vorteilhaft. Im ersten Jahr kann man gut mit nur einem Beet arbeiten. Kommen Sie langsam auf den Geschmack des Gemüseanbaus, so empfehlen sich mindestens drei bis vier Beete, wieso genau erklären wir Ihnen beim letzten Tipp.9 Tipps für eine erfolgreiche Ernte2. Die (Boden-)Mischung macht’s Wollen Sie ein Beet direkt am Boden anlegen, so gilt es vorab Ihren Bodentyp zu kennen. Auf trockenem Sandboden wächst Gemüse nicht gut und auch ein schwerer Lehmboden ist nicht ideal. Damit Sie wissen, welche Bedingungen in Ihrem Boden herrschen, empfiehlt sich vorab eine Bodenanalyse . Anschließend können Sie Maßnahmen für die Verbesserung setzen. Wie genau Sie bei sandigem oder lehmigen Ton vorgehen, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel „ Bodentypen für den Gemüseanbau “. Sollten Sie ein Hochbeet geplant haben, so kommt es auf die richtige Schichtung an. Wie genau diese aussieht, zeigen wir Ihnen hier . Ist das Beet schon ein Jahr oder älter, so kann jedes Frühjahr, bevor neues Gemüse gesetzt wird, ein wenig  Kompost in die oberste Schicht eingearbeitet werden. So werden wieder Nährstoffe in die Erde gebracht und eine gute Düngebasis für Pflanzen geschaffen.3. Weniger ist oft mehr Vor allem wenn Sie noch am Anfang Ihrer Gartenkarriere stehen, sollte der Gemüsegarten nicht zu groß sein, denn dieser macht viel Arbeit. Besser ist es, mit einer überschaubaren Fläche von wenigen Quadratmetern zu beginnen. Es gibt immer genug zu tun und zu ernten. Wer einen Balkon hat, arbeitet mit Töpfen, Balkonkästen oder einem kleinen Hochbeet.4. Die richtigen Pflanzen Es sollten dann auch wirklich nur Pflanzen angebaut werden, die man gern isst. Die Ernte ist dann ein Erfolgserlebnis und die spätere Nutzung in der Küche ist einfacher. Es gibt auch Gemüsesorten, die sich für Anfänger besonders eignen: Radieschen, Salat, Bohnen, Erbsen, Zucchini, Kartoffeln und Mangold. Auch Kräuter sind ein guter Anfang für den Nutzgarten. Sie sind anspruchslos, vertragen Trockenheit und Sonne gut und schmecken in jeder Küche.5. Auf Mischkultur setzen Bei einer Mischkultur sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen gut miteinander auskommen, denn sie können sich beim Wachsen helfen oder sich gegenseitig vor Schädlingen schützen. Auch Blumen und Kräuter werden in der Mischkultur eingesetzt, wobei sie Schädlinge fernhalten und nützliche Insekten anziehen. Die Nutzpflanzen profitieren somit doppelt.6. Keine Konkurrenz Ein Quadratmeter Gemüsegarten bietet nur Platz für eine bestimmte Menge Pflanzen, deshalb muss schon beim Vorziehen ausgedünnt werden. Nur die kräftigsten Pflanzen kommen ins Freiland bzw. dürfen im Beet bleiben. Die richtigen Pflanzabstände stehen auf der Samentüte, wobei Sie je nach Platzangebot und Pflanzung verschiedener Arten auch enger stehen können. 7. Wasser marsch Wasser ist wichtig für die Pflanzen, wobei nur morgens oder abends gegossen werden sollte. Die Blätter dürfen dabei nicht nass werden, damit die Pflanzen bei direkter Sonneneinstrahlung nicht verbrennen. Tomaten und viele andere, wasserhaltige Gemüsesorten wie Gurken, Wassermelone und Co. brauchen mehr Wasser als andere Pflanzen. Wichtig beim Gießen ist vor allem, dass das Wasser an die Wurzeln muss. Mit einem geeigneten Bewässerungssystem sind Ihre Pflanzen bestens versorgt und werden ausreichend bewässert. Vor allem mit einer Tropfbewässerung wird den Pflanzen schonend und für das Auge recht unauffällig Wasser zugeführt. Sollte Ihr Boden verdichtet sein, so hilft eine Hacke, damit er aufgelockert wird und das Wasser besser in die tieferen Schichten gelangt.8. Nützlingswiese anpflanzen Damit Sie passend zur Blütephase Ihrer Gemüsepflanzen viele Nützlinge in Ihren Garten locken, sollten Sie schon im Frühjahr, bestenfalls in der Nähe, eine kleine Blumenwiese ansetzen. Da die Blumen jedoch oftmals einjährig sind, gibt es auch die Möglichkeit ein Staudenbeet für Bienen, Hummeln und Co. anzulegen. Nicht nur schön fürs Auge, sondern auch gut für Ihr Gemüse!   Bienenfreundliches Beet anlegen >9. Beete rotieren Für die Folgejahre sollten Sie die Fruchtfolge beachten, da verschiedene Gemüsesorten niedrige, mittlere und hohe Ansprüche an den Boden haben und diesen dementsprechend auslaugen. Außerdem bleiben bei einer Bepflanzung von beispielsweise Tomaten, die jedes Jahr in das gleiche Beet gepflanzt werden, Schädlinge und Krankheiten in der Erde zurück, die auf die neue Pflanze wieder übergehen. Auch bei Kohl gilt eine Anbauphase von vier Jahren innerhalb eines Beetes. Wurde also ein Gemüse aus der Familie der Kohlgewächse in einem Jahr angebaut, so folgen drei Jahre, an denen alles andere außer Kohl angepflanzt wird. Wichtig ist daher auf Vor-, Zwischen- und Nachkulturen zu achten. Mehr zur Planung Ihres Gemüsebeetes finden Sie auch in unserem Artikel „ Gemüsebeet richtig planen “.Auch während der Wachstumsphase können Sie die Ernte durch regelmäßige Pflege beeinflussen indem Sie Blätter entfernen, Triebe ausgeizen, auf die Wasserzufuhr achten und weitere Dinge beachten. Wie genau das in den Einzelfällen funktioniert zeigen wir Ihnen anhand verschiedener Gemüsesorten. Tipps aus der GartenpraxisSonnengereifte, saftige Tomaten Die Kraft der Tomatenpflanze soll in die Früchte gehen und nicht in zielloses Wachstum, daher werden alle Blätter unterhalb des ersten Fruchtstandes entfernt, weil diese oft auch mit Pilzsporen belegt sind. Wenn Blätter Fruchtstände verdecken, werden diese ebenfalls entfernt. Wenn die Pflanze in den Blattachsen Geiztriebe ausbildet, also zwischen Stamm und Blatt, dann werden diese abgezwickt. Das bewirkt, dass sich das Wachstum auf den Haupttrieb der Pflanze konzentriert und keine Energie in weitere Stämme steckt. Generell können Sie, wenn mehrere Tomaten im gleichen Beet sind und schon an Größe gewonnen haben, ausgewählte Blätter entfernen, damit die Luft besser zirkulieren kann und die Blätter keine Fruchtstände von anderen Pflanzen verdecken.Knackiger Paprika Auch Paprika kann, muss aber nicht ausgegeizt werden. Durch das frühe Herausbrechen der Königsblüte wächst die Pflanze besser und der Ertrag steigert sich. Dabei wird die Königsblüte, die zwischen Haupttrieb und erstem Seitentrieb wächst, mit spitzen Fingern herausgedreht.   Erfrischende Gurken Freilandsorten entwickeln Bitterstoffe wenn sie unter Stress leiden, daher sollte man Gurken nur mit angewärmtem Wasser gießen, um ihnen den Kälteschock zu ersparen. Streng bitter schmeckende Gurken sollten Sie nicht essen. Optimal ernten Sie sie also frühzeitig und im Zweifel können sie auch geschält werden.   Frischer Salat Wenn Sie nicht wissen, wann Sie Salat ernten wollen, säen Sie ihn am besten über mehrere Wochen. So werden Sie nicht von der Ernte überrumpelt und haben die ganze Saison über frischen Salat. Dabei sind die Pflanzen auch weniger anfällig gegenüber Schädlingen und Fressfeinden.Gemüse allgemein Wenn man einen Nutzgarten neu einrichtet, muss man nicht alles aus der Saattüte nehmen. Vorgezogene Setzlinge in höchster Qualität verhelfen garantiert zum Ernteerfolg und sind so gezüchtet, dass sie nicht mehr so anfällig für gewisse Krankheiten und Schädlinge sind. Auch bei Platzmangel oder als Zeitersparnis hilft es, auf die fertigen Pflänzchen zurückzugreifen.Sind Sie bereit für eine tolle Gartensaison mit erfolgreicher Ernte? Dann entdecken Sie das BAUHAUS Sortiment und lassen Sie Ihren grünen Daumen arbeiten.

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  • Mit kleinen Schritten zum klimaangepassten Garten

    Die Pflanzen im Gemüsegarten müssen sich aufgrund der klimatischen Veränderungen immer mehr anpassen. Lange Trockenperioden, Wetterschwankungen, große Mengen an Regen, kein dauerhafter Frost und Stürme sind neue Wetter-Extreme, die uns nun begleiten. Nicht nur für uns herausfordernd, auch die Pflanzen kämpfen zunehmend mit den Veränderungen. Damit Sie Ihren Garten an die neuen Bedingungen anpassen können, zeigen wir Ihnen hier 12 Tipps, die Sie in nächster Zeit umsetzen können. So wird Ihr Garten zum richtigen Klima-Star und die erfolgreiche Ernte ist gesichert.Auf Klimagewinner setzen Die Pflanzenwelt des Südens wandert nach Norden. Walnuss, Feige, Esskastanie, Kiwi und Maulbeere wachsen gut in trocken-heißen Sommern. Grundsätzlich sollten Sie immer auf den richtigen Standort für Ihre Pflanzen achten, egal ob Gemüse, Obst, Ziersträucher oder Blumen. Haben Sie einen schattigen oder halbschattigen Platz in Ihrem Garten, so gedeihen weiterhin Pflanzen gut, die weniger Sonne brauchen. Sonnige Plätze hingegen werden zu richtigen Herausforderungen. Hier eigenen sich vor allem Pflanzen, die auch im Süden zu finden sind. Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Lavendel, Salbei, Gemüse wie Rote Beete, Knoblauch, Zwiebel, Buschbohnen oder Rettich sind für trockene, sonnige Standorte bestens geeignet. Stauden wie Mädchenauge, Prachtkerze, Katzenminze und verschiedene Bodendecker als auch Hecken wie Liguster, Buche, Kirschlorbeer und Co. trotzen den extremen Bedingungen sehr gut. Bei der Pflanzenwahl ist es auch sehr wichtig mehr Vielfalt in den Garten zu bringen. Dies fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern die verschiedenen Pflanzen haben auch unterschiedliche Eigenschaften, die sich auf die Umgebung positiv auswirken können. Zudem schaffen vor allem Beete mit großer Vielfalt für optimale Wachstumsbedingungen, wenn die Pflanzen aufeinander abgestimmt sind.12 Tipps für einen klimaangepassten GartenDie richtigen Sorten säen Moderne Saatgut-Sorten sind besonders widerstandsfähig und an das aktuelle Klima angepasst. Sie sind veredelt, aber ohne Gentechnik. Die Saatkörner sind besonders vital, weil sie natürliche Wirkstoffe enthalten, was zu einem starken Keimling führt, der wenig Düngung benötigt und bereits trockenheitsverträglich ist.Den Boden schützen Der Boden braucht Humus und sollte nicht austrocknen, weshalb er nicht so stark bearbeitet werden sollte. Dabei ist hacken besser als umgraben. Eine Gründüngung und eine dicke Mulchschicht helfen auch. Ungenutzte Ecken können mit Blumenwiesen verschönert werden und verbessern dabei den Boden, schützen vor Austrocknung und bieten Platz für viele Nützlinge.   Alles zur Gründüngung >   Wissen, was im Boden passiert Nur wer weiß, wie sein Boden beschaffen ist, kann ihn positiv beeinflussen. Ist der Boden trocken und sehr sandig oder schwer mit viel Lehm? In diesem Fall ist ein pH-Bodentest sinnvoll, wobei auch eine Bodenprobe bei der Landwirtschaftskammer weiterhelfen kann. Nur wenn Sie wissen, welche Beschaffenheit in Ihrem Garten herrscht, können Sie den Boden auch optimal versorgen. Wie genau Sie den Boden aufbessern können und noch mehr erfahren Sie in unserem Artikel „ Bodentypen für den Gemüseanbau “.   Hecken als Wind- und Sonnenschutz Hecken sind wichtig, weil sie Schatten spenden, das Mikroklima fördern und Wind sowie Staub abhalten. Außerdem sind sie ein Rückzugsort für Vögel, Kleintiere und Insekten, wobei sie dem Garten auch Struktur geben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Hecken in Ihrem Garten anpflanzen können und stellen Ihnen einige der beliebten Sorten für den natürlichen Zaun in unserem Artikel „ Hecke als Sichtschutz “ vor.Mischkulturen anlegen Im Gemüsegarten sollte nicht nur eine Sorte gesetzt werden. Viel besser ist es, wenn Sie verschiedene Sorten mischen, damit das Beet weniger anfällig für Umwelteinflüsse ist und Schädlinge weniger Schaden anrichten. Auch Kräuter und Blumen sind gute Nachbarn im Beet. Es muss dann bei Trockenperioden zwar trotzdem noch regelmäßig gegossen werden, jedoch können sich nun die Pflanzen auch gegenseitig unterstützen. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt, Stroh, Hackschnitzel und Co. schützt die oberste Schicht des Bodens zudem vor Austrocknung.   Insekten schützen Ohne Bienen wächst nichts im Garten, jedoch sind sie durch den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft bedroht. Wir müssen ihnen deshalb Rückzugs- und Nistplätze bieten. Jeder Garten sollte eine Ecke haben, die nicht aufgeräumt wird, an der Totholz einen Platz findet und Brennnesseln sowie andere Pflanzen wachsen dürfen. Zudem sind Sandflächen für Wildbienen wichtig und auch Wasserschalen und Teiche werden gerne von vielen Insekten angenommen.   Bienenfreundlichen Garten gestalten >   Ohne Torf arbeiten Wer torffrei arbeitet, erhält wertvolle Moore. Humus, Kompost & Co. treten an die Stelle, an denen mit torffreier Erde gearbeitet wurde. Hier muss danach aber gewässert werden, denn torffreie Substrate speichern Wasser nicht so gut. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie eine Gründünung ansetzen, vor der Samenreife abmähen und die Wurzeln als Auflockerung und Wasserspeicher in der Erde lassen.   Sonnenschutz für Beeren und Co. Auch Obst und Gemüse brauchen bei starker Sonne einen Sonnenschutz, was durch eine gute Fruchtplanung und Mischkultur bei Gemüse erfolgen kann. Im Hochsommer hilft oft nur ein Schattennetz oder Gartenvlies auf den Früchten und im Gewächshaus ist ein Sonnenschutz Pflicht.   Garten richtig bewässern Es ist wichtig, dass das Wasser beim Gießen direkt an die Wurzeln gelangt, wobei Staunässe sehr schlecht ist. Ein Micro-Drip-System versorgt die Pflanzen mit wenig Wasser gut, aber auch mit Schlauch und Sprenger können Sie mit Hilfe von Apps und einer intelligenten Steuerung effizient den Garten bewässern. Gießen Sie nur händisch, also mit Gartenschlauch und Gießkanne, so ist es auch hilfreich, wenn Sie die Fingerprobe nach der Bewässerung machen. Dadurch können Sie feststellen, ob das Wasser weiter als nur in die oberste Schicht gedrungen ist. Tipps zur Gartenbewässerung >  Regenwasser nutzen Für die Pflanzen im Garten hat Regenwasser die beste Qualität für die Bewässerung, da es viel weicher und kalkamer als das Wasser aus der Leitung ist. Wer genügend Platz im Garten hat, kann beispielsweise eine Zisterne anlegen und das Regenwasser nicht nur im Garten, sondern auch im Haushalt einsetzen und langfristig Kosten sparen. Wollen Sie kleiner anfangen, so eignet sich eine Regentonne oder ein Regenspeicher im Garten sehr gut. Bei ersterem sollten Sie jedoch darauf achten ein feinmaschiges Gitter auf die Öffnung zu legen, da sonst Tiere hineinfallen könnten oder Insekten ihre Eier ablegen. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel „ Regenwassernutzung “.   Hügel im Garten anlegen Wer Platz hat, kann auch Hügel im Garten anlegen. In Form von Kraterbeeten können Pflanzen mit verschiedenen Standortbedingungen angesetzt werden, ähnlich wie bei der Kräuterspirale . Ein Kraterbeet wird dabei ebenfalls in Zonen geteilt. Tiefe Zone: Sie bildet die Mitte des Kraters, wobei der Boden feucht ist und weniger Wind herankommt. Hier kann beispielsweise ein kleiner Teich angelegt werden, damit das Wasser gespeichert werden kann. Durch Steine wird vor allem im Winter untertags Wärme gespeichert und in der Nacht an die Umgebung abgegeben, was wiederum die Pflanzung von nicht winterharten Pflanzen begünstigt. Pflanzen, die wärmeliebend sind und hohe Luftfeuchtigkeit vertragen fühlen sich hier besonders wohl. Auch Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Paprika gedeihen hier gut. Randzone: Je höher die Pflanzen in dieser Zone gepflanzt werden, desto trockener wird der Standort. Auch Schatten und Sonne spielen hier eine Rolle, je nachdem wo angepflanzt wird. Achten Sie beim Anlegen des Kraterbeetes, dass der Hang nicht zu steil wird, da sonst bei starkem Regen die Erde in die Mitte sickert. Mehr Stabilität sorgen vor allem anfangs Steine, indem Sie den Hang terrassieren. Auf der schattigen Seite gedeihen Pflanzen, die konstante Sonneneinstrahlung nicht vertragen und es ein wenig windstiller wollen, wie verschiedene Salate. Wallzone: Der Wall liegt oberhalb des Hanges und endet ca. 20 cm über dem Boden. Er wird aus dem Aushub des Kraters geformt. In nördlicher Richtung kann er höher sein als in südlicher Richtung, so kann die Sonnenenergie optimal genutzt werden. Der Aushub kann mit Humus gemischt werden, damit der Boden gut vorbereitet ist für die Bepflanzung. Als Highlight können Sie an der nördlichen Seite noch eine Trockenmauer bauen oder einen großen Baumstamm ablegen. Dort können auch Gehölze gepflanzt werden, wie eine Wildobsthecke, welche Insekten und Vögeln Schutz und Nahrung bietet. Die Gehölze sollten aber nicht direkt auf dem Wall stehen, sondern dahinter.Wie Sie sehen, können Sie schon mit kleinen Veränderungen Großes bewirken und Ihren Garten perfekt rüsten für die neuen Klimabedingungen. Aber nicht nur große, sondern auch kleine Gärten können viel tun, um die neuen Klimafolgen zu bekämpfen bzw. gibt es noch viel mehr Maßnahmen, die Sie dahingehend setzen können. Im Zentrum des Klimagartens steht immer das Wasser und der Boden . Deswegen wird Regenwasser in einer Regentonne oder Zisterne gesammelt und anschließend an die Wurzeln gebracht. Auch ein kleiner Gartenteich ist schön und bietet Insekten und Vögeln einen Lebensraum. Hügel- und Hochbeete, Senken und Trockenmauern gehören zum klimaangepassten Garten dazu. Kräuterbeete oder Kräuterschnecken haben viele Vorteile: Sie bereichern die Küche, ziehen Insekten an und brauchen oft nur wenig Wasser. Der klassische Rasen hat im Klimagarten nicht viel Platz, an seine Stelle tritt eine Bienenweide, die uns mit ihren Blüten viele Monate Freude bereitet. Auch bei Wegen und Sitzplätzen versucht man, so wenig Fläche wie möglich zu versiegeln. Denn nur ein offener Boden lässt Regenwasser zu und speichert dieses auch. Im Gemüsegarten versucht man, Pflanzen so auszuwählen, dass die Ernte nicht in die Sommertrockenheit fällt. Frühe oder späte Sorten mit tiefen Wurzeln sind das Gemüse der Wahl. Eine gesunde Artenvielfalt in den Beeten hält Schädlinge fern und Gründüngung verbessert die Bodenstruktur für die nächste Gartensaison.Kleiner Beitrag, große WirkungEntdecken Sie alles für Ihren Klimagarten wie verschiedene Pflanzen, alles zur Regenwassernutzung und vieles mehr.

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  • Machen Sie Ihren Garten winterfest mit diesen 8 Tipps

    Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen in der Nacht unter 10°C und der Garten wartet auf seinen Winterschutz. Im Herbst haben wir alle Hände voll zu tun, unseren Garten so richtig winterfest zu machen. Deshalb haben wir Ihnen 8 Tipps zusammengetragen, damit Sie optimal vorbereitet sind. Frostfreie Tage im Oktober eignen sich besonders gut für den  letzten Rückschnitt  von Hecken und Bäumen, damit sie im nächsten Jahr wieder kräftig wachsen können. An trockenen, warmen Tagen sollten Sie hier kranke, schwache oder abgestorbene Triebe abschneiden. Dünne Äste werden nahe dem Baumstamm abgeschnitten. Welche Hecke wann geschnitten werden darf finden Sie in unserem Artikel  Heckenschnitt - So schneiden Sie Ihre Hecke. Stauden können, müssen aber nicht zurückgeschnitten werden. Da einige kälteren Temperaturen durchaus standhalten können, ist ein Staudenbeet eine gute Möglichkeit, etwas mehr grün in die Landschaft zu bringen. Wenn Sie sie zurückschneiden wollen, dann erst nachdem sie verblüht sind und ca. 10 cm über den Boden . So können sie im Frühjahr wieder kräftig austreiben.1. Der letzte Pflanzenschnitt im HerbstAbgeschnittene Pflanzenteile, Laub und Gras häufen sich nun bei der Gartenpflege. Um Fahrtkosten, Zeit und Nerven zu sparen, gibt es die Möglichkeit im eigenen Garten zu kompostieren. Neben klassischen Holz- und Metallgestellen gibt es auch Komposter aus Kunststoff, sogenannte Thermokomposter , welche auch bei niedrigen Temperaturen weiterhin Abfälle zersetzen können. So haben Sie schon in wenigen Wochen , oder eben rechtzeitig für den Frühling, frische und nährstoffreiche Erde für neue Pflanzen. Für das Einsammeln von Laub eignen sich vor allem Laubsauger ,  Laubsammler   oder klassisch der Laubrechen , wenn der Garten nicht so groß ist. Beim Kompostieren können Sie neben Küchenabfällen auch unbedruckten Karton, Laub, Erde und Rasenschnitt hinzugeben. Achten Sie vor allem bei Laub und Gras immer darauf, dass diese Komponenten vorher getrocknet werden und nicht zu nass sind, wenn sie in den Kompost kommen. Achtung bei kranken Ästen und Pflanzen! Einige Krankheitserreger halten dem Kompost stand und bleiben in der fertigen Erde enthalten.2. Gartenabfälle und Laub kompostierenFür die kalte Jahreszeit wollen wir auch unser Gemüsebeet noch einmal richtig vorbereiten. Bei lehmhaltigen Böden wird zuerst die Erde umgegraben, damit die Struktur verbessert wird und Erdblöcke aufgelockert werden. Hier empfiehlt sich, Kompost oder Kaliumdünger einzuarbeiten. Sind die Beete leer, können Sie sie entweder mit einem Vlies oder mit Mulch abdecken oder eine geeignete Gründüngung aussäen. Dies führt dazu, dass der Nährstoffverlust reduziert wird und ist auch fürs Auge ein Hingucker im Winter. Bis Ende Oktober hat zum Beispiel die Phacelia noch die Möglichkeit bis ca. Ende Dezember auszutreiben, aber auch Wickhafer oder bestimmte Winterroggen wachsen bei kälteren Temperaturen. Wenn die Pflanzen anfangen abzusterben, können sie abgeschnitten und zusätzlich als Mulchschicht verwendet werden. Diese Schicht kann auch aus Gras, Laub, Stroh oder alten Pflanzteilen bestehen. Mehr Infos zum Thema Gemüsegarten einwintern finden Sie  hier .3. Gemüsegarten überwinternIm Oktober und November beginnt die Zeit, in der Pflanzen langsam in ihr Winterquartier einziehen. Grundsätzlich gilt, dass der Ort zum Überwintern frostfrei sein soll und Temperaturen von 5-10°C optimal sind. Zusätzlich eignen sich vor allem helle Räume, damit die Pflanzen auch über den Winter genügend Licht abbekommen. Gewächshäuser sowie helle Treppenhäuser oder der Wintergarten eignen sich hervorragend, um die Pflanzen gut über den Winter zu bekommen. Andere Pflanzen, die zum Beispiel sehr stark zurückgeschnitten oder ganz abgeschnitten worden sind, brauchen in ihrem Winterquartier nicht so viel Licht und können daher in der Garage oder im Keller überwintern. Topfpflanzen, die als winterhart gelten, können dicht an der Hausmauer oder am Balkon überwintert werden. Bevor Sie jedoch mit den Vorbereitungen für den Winter beginnen, sollten Sie die Pflanzen noch einmal ordentlich gießen , damit sie in der nächsten Zeit nicht austrocknen. Generell sollten Sie nicht darauf vergessen, Ihre Topfpflanzen im Winterquartier zu gießen, um sie vor Frosttrocknis zu schützen. Um die Kälte auch von unten eindämmen zu können, legen Sie unter dem Topf eine Styropor Platte. Mit einer Luftpolsterfolie oder einem geeignetem Topfschutz wird der Topf ummantelt. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie die Topföffnung freihalten , da sich hier unter Umständen leichter Schimmel bilden kann. Die Öffnung können Sie mit einer Kokosschutzmatte bedecken, da diese luftdurchlässig ist. Mit einem Haubenvlies oder einem Sack aus Jute können Sie die Pflanze zusätzlich vor der Kälte schützen. Noch mehr Infos, wie Sie Ihre Gartenpflanzen winterfest machen, finden Sie  hier .4. Winterschutz für TopfpflanzenUm das Gewächshaus nach der Saison optimal auf den Winter vorzubereiten, sollten Sie sich vorweg die Frage stellen, was Sie im Winter damit machen wollen. Für den Anbau von Kräutern und der Überwinterung von Topfpflanzen brauchen Sie keine zusätzliche Heizung (= Kaltgewächshaus, 2-12°C). Für den ganzjährigen Anbau (12-18°C) brauchen Sie ein wenig Hilfe mittels einer Gewächshausheizung . In beiden Fällen sollte das Gewächshaus jedoch erst einmal von absterbenden und kranken Pflanzenresten befreit, sauber gemacht und die Fenster für optimale Sonneneinstrahlung geputzt werden. Zur Dämmung können Sie innen sowie außen Luftpolsterfolie anbringen. Nichtsdestotrotz sollten Sie auch im Winter regelmäßig lüften um Schimmel vorzubeugen. Auch die Schneedecke sollte regelmäßig entfernt werden, damit die Lichtzufuhr nicht zu lange unterbrochen wird. Für das beheizte Gewächshaus gibt es neben der Gewächshausheizung noch Heizmatten , die vor allem für die Anzucht sehr hilfreich sind. Zudem ist es empfehlenswert, ein Thermometer anzubringen, damit Sie die Temperatur regelmäßig prüfen können.5. Gewächshaus für den Winter vorbereitenUm den Rasen für den Winter vorzubereiten und strapazierfähig zu machen, ist im Oktober bis ca. Mitte November noch Zeit, einen Herbstdünger mittels Streuwagen zu verteilen. Der Dünger enthält viel Kalium und hilft dem Rasen dabei, einerseits nicht so anfällig für Frost zu sein und andererseits um sich für die erste Wachstumsphase im Frühjahr vorzubereiten. Danach kann der Rasen erst im Februar gekalkt und sechs bis acht Wochen danach wieder gedüngt werden. Grundsätzlich lässt der Wachstum vom Rasen im Herbst sehr nach und daher wird spätestens Ende November das letzte Mal gemäht. Stellen Sie hierfür den Rasenmäher 5 cm oder höher ein. Danach sollte er bis Mitte März bzw. April nicht mehr gemäht werden.6. Rasenpflege vor dem WinterBevor der Frost kommt ist es sehr wichtig, den Außenwasserhahn abzudrehen , um größere Beschädigungen bei den Rohren vorzubeugen. Schließen Sie hierfür das Absperrventil, damit kein Wasser mehr durch die Leitungen fließen kann. Danach lassen Sie das restliche Wasser im Schlauch und im Wasserhahn auslaufen. In Neubauten oder als Anschaffung gibt es auch eine frostsichere Außenarmatur . Diese entleert sich nach jedem Schließen des Ventils von selber. Da der Wasserhahn außen nun abgedreht und winterfest gemacht wurde, gilt es nur mehr den Gartenschlauch im Keller, dem Gartenhaus oder der Garage zu verstauen, damit auch hier Frost keine Chance hat. Zudem sollten die Gießkannen und Regentonnen ausgeleert und verstaut werden, um auch hier Beschädigungen vorzubeugen.7. Wasser abdrehen, Regentonnen ausleeren und Gartenschläuche verstauenWenn die Gartenmöbel im Winter nicht mehr gebraucht werden, können Sie sie trocken und sauber im Gartenhaus, Keller oder der Garage lagern. Wenn Sie jedoch Platz auf der Terrasse oder dem Balkon haben, können Sie sie auch hier mit zusätzlichem Schutz lagern. Für Gartenmöbel, Sonnenschirme, Griller und Co. gibt es eine große Auswahl an Schutzhüllen , um sie im Winter vor Nässe und Sonneneinstrahlung zu schützen. Zusätzlich können Sie die Möbel und Geräte mit Fußkappen ausrüsten oder die Füße in eine Folie stellen und mit Kabelbinder zubinden. So verhindern Sie, dass die Nässe vom Boden in die Gartenmöbel dringen kann.8. Gartenmöbel vor Wind und Wetter schützen

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  • Gartenbewässerung

    Eine gute Bewässerung ist notwendig, um Pflanzen im Garten zu pflegen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um das zu erreichen, beispielsweise durch automatische Tropfbewässerung, Sprinklersysteme oder manuelle Bewässerung mit Gießkannen, die je nach den Anforderungen der Gartenstruktur und der Pflanzen eingesetzt werden können. Es ist wichtig, Wasser effizient zu nutzen und die Bewässerung auf den individuellen Wasserbedarf anzupassen, um Ressourcen zu sparen und eine gesunde Gartenlandschaft zu erhalten. 

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  • Diese Begriffe werden Sie im Gemüse- & Obstanbau öfter hören

    Die Welt des Gemüse- und Obstanbaus hält viele Begriffe bereit, die dem ein oder anderen nichts oder nur wenig sagen. Damit wir im Dschungel der Begriffe ein wenig mehr Durchblick bekommen, haben wir Ihnen die wichtigsten Ausdrücke wie ausgeizen, Kindel oder Rhizom inklusive kurzer Beschreibung zusammengetragen.Absonnige Standorte sind zwar sehr hell, jedoch kommt keine direkte Sonneneinstrahlung hinzu. Im Wald zum Beispiel verdeckt das Laub der Bäume die Sonne, jedoch kommt trotzdem Licht durch die Kronen und die Umgebung ist hell.AbsonnigBeim Ausgeizen werden bei Tomaten, Paprika oder Weintrauben die Nebentriebe (Geize) entfernt, damit der Haupttrieb stark weiterwachsen kann. Vor allem bei Tomaten, die sehr hoch werden ist es wichtig, da die Pflanze nicht genügend Tragkraft hat und somit irgendwann abbrechen würde, wobei sie auch durch Rankhilfen abgestützt werden können. Bei Paprika kann so lange ausgegeizt werden, bis sich die ersten Früchte bilden, jedoch ist dadurch kein vermehrter Ertrag garantiert.AusgeizenBaumanstrich ist eine kalkhaltige, weiße Farbe, die vor allem vor dem Winter auf die Baumrinde aufgetragen wird, damit diese nicht aufplatzt. Der Anstrich dient auch als Schutz gegen Schädlinge , die in die Rinde gelangen wollen und versorgt sie zusätzlich mit wichtigen Mineralstoffen.BaumanstrichDie Bodenbeschaffenheit beschreibt den Zustand des Bodens in Ihrem Garten. Hier gibt es verschiedene Arten wie Sandboden, Tonboden, Lehmboden oder Moorboden . Wie Sie Ihren Boden bestimmen und was Sie tun können, wenn er zu tonhaltig oder sandig ist, erfahren Sie hier .BodenbeschaffenheitDrainageschichten schaffen eine wasserdurchlässige Schicht durch ihre Beschaffenheit. Diese kann entweder ganz unten im Topf oder im Pflanzloch (Tongranulat, Kies, etc.) angelegt werden oder das Granulat wird mit der Erde durchgemischt (Tongranulat, Perlite, etc.), damit eine lockere Beschaffenheit erreicht wird. Dadurch wird verhindert, dass sich Staunässe bilden kann und das Wasser nach dem gießen oder bei Regen immer gut abrinnt.DrainageschichtEinjährige Pflanzen wie verschiedene Sommerblumen oder Salat überdauern in unseren Breitengraden nur einen Sommer und sterben dann gegen Winter, oder bereits vorher, ab. Im Gegensatz dazu mehrjährige Pflanzen. Sie überdauern auch den Winter und bleiben je nach Art lange stehen, wobei sie auch verholzen.Einjährige vs. mehrjährige PflanzenFlachwurzler (Magnolien, Hortensien, Ahorn, Birne, etc.) bilden tellerförmige Wurzeln , die in den oberen Bodenschichten wachsen. Bei dieser Art ist immer Vorsicht bei der Bodenbearbeitung geboten, da Wurzeln schnell verletzt werden können. Tiefwurzler (Eibe, Ginster, Kastanie, Kiefer, etc.) hingegen bilden eine Hauptwurzel , welche senkrecht in das Erdreich mit einer Tiefe von 5-10 m wächst. Hier sollten Sie beim Einsetzen vor allem bei Wohnungen und Häusern vorsichtig sein, denn manche Tiefwurzler bilden so starke Wurzeln, dass sie Folien zerstören und eventuell Schäden entstehen können. Klären Sie das deshalb vorher mit Ihrem Mieter oder der ansässigen Baubehörde ab.Flach vs. TiefwurzlerDie Fruchtfolge ist die Voraussetzung zum guten Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Denn hier wird beachtet, welches Gemüse an einer Stelle nacheinander angepflanzt wird. Im Gemüseanbau gibt es Pflanzen, die Schwach-, Mittel- & Starkzehrer (dazu weiter unten mehr) sind und den Boden unterschiedlich stark auslaugen, also die Nährstoffe entziehen. Durch einen Pflanzplan haben Sie einen guten Überblick, was Sie wann ansetzen und können die Nachfolge planen. Beispielsweise werden im ersten Jahr Starkzehrer wie Tomaten oder Kartoffeln angepflanzt, im 2. Jahr dann Karotten oder Mangold und im dritten Jahr Radieschen oder Zwiebeln. Danach startet man wieder von vorne. Das bezieht sich jedoch nur auf ein Beet, deshalb eigenen sich mehrere Beete (idealerweise 3, da es 3 Jahre sind) um trotzdem jedes Jahr beispielsweise Tomaten anpflanzen zu können. Um zwischendurch wieder mehr Nährstoffe in den Boden zu bringen, können Sie vor der Bepflanzung der Beete Kompost in die oberste Schicht einmischen .FruchtfolgeFruchtmumien findet man nach dem Herbst am Baum oder Strauch. Diese Früchte sind nicht heruntergefallen, jedoch verschimmelt oder verdorrt, wobei das vor allem für Stein- und Kernobst gilt. Diese „Mumien“ sollten alsbald entfernt werden, da sie oft zu Überträgern von Schädlingen werden.FruchtmumieMit einer Gründüngung können Sie ganz natürlich den Boden verbessern, indem Sie die Samen auf einer Stelle ausstreuen, an der beispielsweise viel Unkraut wächst, in leere Beete oder einfach als Abwechslung zum einheitlichen Rasen. Als Gründüngung eignet sich Phacelia, Gelbsenf, Bitterlupine, Rotklee oder gemischte Blumensamen, wobei der Effekt bei allen ähnlich ist. Der Boden wird beschattet und somit vor Austrocknung geschützt, die Humusbildung wird unterstützt, Erosion wird vermindert und die Bedingungen für Insekten und nachfolgende Kulturen wird verbessert. Zudem locken vor allem die blühenden Variationen Nützlinge in Ihren Garten und sorgen somit für mehr Artenvielfalt.GründüngungBeim Häckseln werden große Äste oder Strauchschnitt zerkleinert, um entweder als Mulchmaterial verwendet oder um im Kompost schneller zersetzt zu werden. Hier können Sie entweder händisch mit einer Gartenschere vorgehen oder bei großen Mengen mit einem Häcksler arbeiten.HäckselnHumus bezeichnet das gesamte organische Material im Boden , wobei man zwischen verschiedenen Formen unterscheiden kann (Rohhumus, Moder und Mull). Humus ist das Substrat, das den Kompostierungsprozess fertig durchlaufen und sehr nährstoffreich ist, wohingegen Komposterde noch nicht vollständig zersetzt ist. Kompost entsteht durch die Zersetzung von biologischen Garten- und Küchenabfällen mit Hilfe von Bodenlebewesen. Dieser Prozess braucht zwar je nach Komposter und Arbeitsaufwand mehr oder weniger Zeit, trotzdem wird man mit einer sehr hochwertigen und nährstoffreichen Erde belohnt, die im Garten eingesetzt werden kann.Humus vs. KompostBei Gemüse- und Obstpflanzen bzw. Samen stoßen Sie auch oft auf den Begriff „Hybride“. Hierbei wurde eine Hybridzüchtung (F1) aus zwei Pflanzen erster Generation durchgeführt. Vorteile davon sind zum Beispiel Ertragssteigerung, gleichmäßige Früchte oder verschiedene Resistenzen gegen Krankheiten bzw. auch die Schaffung von neuen Sorten. Ein wesentlicher Nachteil solcher Hybriden besteht darin, dass man die Samen der neuen Pflanzen dann nicht mehr weiterverwenden kann, denn in der 2. Generation (F2) werden die Pflanzen dann ganz unterschiedlich und sind vielleicht auch anfälliger gegenüber Krankheiten.HybridenVerschiedene Samen erfordern unterschiedliche Bedingungen beim Wachstum wie Lichtintensität und Temperatur. Achten Sie vor allem beim Selbstanbau immer auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Samen. Kaltkeimer (Waldmeister, Bärlauch, Duftveilchen, Schnittlauch, Kornblumen, etc.) brauchen beispielsweise einen Kältereiz (also niedrige Temperaturen) um keimen zu können. Dabei brauchen Sie ungefähr 4-6°C für 4-8 Wochen und nach der Keimung eine Temperatur von ca. 12°C. Warmkeimer (Melonen, Mangold, Artischocke, Erbsen, etc.) brauchen Temperaturen über 5°C um keimen zu können. Dabei gibt es aber auch Sorten, die erst ab 20°C zu keimen beginnen. Lichtkeimer (viele Kräuter, Kopfsalat, Sellerie, Erdbeeren, etc.) werden direkt an der Oberfläche der Erde gesät und nur leicht angedrückt, da sie Licht zum Keimen benötigen. Die Samen von Dunkelkeimer (Aubergine, Gurke, Kürbis, etc.) werden hingegen je nach Größe mit einiger Erde überdeckt.KeimartenSukkulenten, Grünlilien oder Erdbeeren bilden beispielsweise Kindel, mit denen man die Pflanzen vermehren kann. Kindel sind vollständige Pflanzen, die an der Mutterpflanze wachsen und nach der Bildung von Wurzeln und Blättern abgetrennt und eingesetzt werden können, damit wieder eine eigenständige Pflanze wachsen kann.KindelKräuterjauchen sind pflanzenstärkende Extrakte , also natürliche Dünger, die Sie aus Brennnesseln, Schachtelhalm, Löwenzahn, Zwiebeln und anderen Pflanzen mit Wasser mittels Gärungsprozess herstellen können. Sie dienen jedoch nicht nur als Dünger, sondern wehren dank verschiedener Eigenschaften oft auch Schädlinge und Krankheiten ab. Die Jauche wird je nach Anwendungsfall stark verdünnt und mit der Gießkanne zugeführt oder auf die Blätter gesprüht.KräuterjaucheBei mineralisch-organischen Düngern erhalten Sie die Langzeitwirkung von Bio-Düngern und die sofortige Pflanzenverfügbarkeit der mineralischen Komponente . Es handelt sich hierbei um sofort wirkende Dünger, die dem Boden und den Mikroorganismen jedoch nicht schaden. Zwar wirkt diese Art nicht so intensiv wie rein organische Dünger, trotzdem ist er vor allem auf Grund der oben genannten Vorteile auch im Bio-Garten sehr beliebt. Hier erfahren Sie mehr zum Thema biologisch düngen.Mineralisch-organische DüngerBei der Mischkultur werden auf einer Fläche verschiedene Pflanzenarten angebaut, die voneinander profitieren und sich gegenseitig auch vor Krankheiten und Schädlingen schützen (siehe auch Nachbarschaft im Beet). Grob gesagt will man bei einer Mischkultur auch das Konkurrenzverhalten nach Licht, Wasser und Nährstoffen zwischen den verschiedenen Pflanzen minimieren, da unterschiedliche Sorten andere Bedürfnisse haben, nicht wie bei einer Monokultur. Dabei wird nicht nur Gemüse angebaut, sondern auch Blumen und Kräuter , die Nützlinge anlocken und durch Ihren Duft Schädlinge abwehren. Bei Monokulturen (Reinkultur) wird nur eine Pflanzenart angebaut und das oft über mehrere Jahre hinweg. Zwar erzielt man vor allem in der Landwirtschaft große Erträge, jedoch ist eine solche Kultur auch viel mit regelmäßiger Schädlingskontrolle und dem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln verbunden.Mischkultur vs. MonokulturMulchen wird vor allem im Obst- und Gemüseanbau verwendet und beschreibt eine Schicht, die auf das Beet gegeben wird, um die Erde vor Verdunstung, zu starker Erwärmung oder Kälte zu schützen bzw. auch um Unkraut zu hemmen. Eine Mulchschicht besteht aus nicht verrotteten Pflanzenresten wie Rindenmulch, Hackschnitzel, Rasenschnitt, Laub, Stroh, etc.MulchenEine gute Nachbarschaft im Beet zu haben ist das A und O beim Gemüseanbau . Denn vertragen sich zwei oder mehrere Pflanzen nicht, die direkt nebeneinander wachsen, so kann es dazu kommen, dass Nährstoffe oder Platz geraubt wird und entweder eine oder beide Sorten nicht besonders gedeihen können.Nachbarschaft im BeetDer Begriff „Pikieren“ wird vor allem im Selbstanbau verwendet, wenn zwei junge Pflanzen zu dicht nebeneinanderstehen und nicht genügend Platz zum Wachsen haben. Sie werden pikiert, also verpflanzt, damit sie mehr Raum für gesundes Wachstum haben.PikierenPflanzen mit Rhizome bilden einen Erdspross, der unter der Erde wächst und Funktionen der Wurzel übernehmen kann wie die Speicherung von Stärke oder auch um sich zu vermehren. Beispiele hierfür sind Ingwer, Kurkuma, Spargel, Bambus, einige Frühblüher, Minze, Himbeere, etc. Wie am Bild erkennbar sehen die Rhizome ein wenig wie dicke Wurzeln aus, aus denen jedoch stellenweise die Pflanze wächst. So kann sich, wie am Bild, beispielweise die Minze vermehren. Beim Beispiel Ingwer ist die Knolle selbst ein Rhizom, also die Wurzel, und die Pflanze wächst dann aus der Knolle. RhizomDie verschiedenen Zehrer beschreiben, wie viel Nährstoffe eine Pflanze benötigt. Schwachzehrer (Radieschen, Feldsalat, Erbse, Knoblauch) brauchen nur wenige Nährstoffe, wohingegen Starkzehrer (Tomaten, Gurke, Porree, Spargel, Paprika, Auberginen) viele Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aus der Erde ziehen und somit im ersten Jahr von neu angelegten Beeten eingepflanzt werden sollten, da hier noch die meisten Nährstoffe vorhanden sind. Mittelzehrer (Erdbeeren, Karotten, Rote Beete, Kohlrabi) werden idealerweise dann im zweiten Jahr angepflanzt.Schwach-, Mittel- & StarkzehrerStecklinge sind Pflanzenteile, die von der Mutterpflanze abgeschnitten und dann zu einer eigenständigen Pflanze werden. Diese Methode ist neben der Aussaat eine der wichtigsten Schritte, um Pflanzen zu vermehren. Die Stecklinge können entweder direkt in die Erde eingesetzt und regelmäßig befeuchtet oder in Wasser gestellt werden, bis sie Wurzeln bilden und danach in Erde eingesetzt werden können.StecklingeDie Vorkultur beschreibt das Heranziehen von jungen Pflanzen unter geschützten Bedingungen beispielsweise in einem Zimmergewächshaus . Hierbei werden Samen ausgesät um robuste Pflanzen heranzuziehen, die im Freiland dann später bessere Voraussetzungen haben, als bei einer Direktaussaat. Dies geschieht vor allem bei Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis, Lauch und Co.VorkulturDamit sich Pflanzen nicht weiter ausbreiten als sie sollten, gibt es die Möglichkeit von Wurzel- bzw. Rhizomsperren , die die Ausbreitung eindämmen . Vor allem bei bekannten Pflanzen wie Minze oder Bambus ist eine Sperre notwendig, wenn Sie nicht wollen, dass die Pflanze das Beet oder auch den Garten übernehmen.Wurzelsperre/RhizomsperreWir hoffen wir konnten Ihnen ein wenig Durchblick verschaffen mit unserem kleinen Lexikon zum Thema Gemüse- und Obstanbau. Entdecken Sie noch mehr Tipps und Inspirationen rund ums Gärtnern und die Pflanzenanzucht.

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