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"igelhaus"  (10 Ergebnisse)

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  • Tierwelt

    Die Tierwelt in unserem Garten ist vielfältig und faszinierend. Vögel zwitschern munter in den Bäumen und Sträuchern, Schmetterlinge tanzen zwischen den Blumen, Bienen fliegen fleißig von Blüte zu Blüte. Mit einem tierfreundlichen Garten erschaffen Sie eine Wohlfühloase für Nützlinge, die Sie bei der Gartenarbeit unterstützen. Aber auch in den eigenen vier Wänden können Sie viel für Ihre tierischen Gefährten tun, um Ihnen die Umgebung artgerecht und spielerisch zu gestalten. Mit der Anwesenheit von Tieren wie Vögeln, Igeln, Eichhörnchen und Co. wird Ihrem Garten besonderen Charme verliehen. Mit aufgestellten Futter- und Wasserplätzen, verschiedene Rückzugsorte wie Nistkästen, Igelhäuser, Laubhaufen, Holzstapeln und anderen locken Sie die Nützlinge in Ihren Garten und fördern somit eine tierfreundliche Umgebung. Da einige dieser Tiere auch Schädlinge fressen wie Schnecken oder Käfer helfen Sie Ihnen indirekt bei der Gartenarbeit. Aber auch Hühner oder Enten werden gerne im Garten gehalten und sind praktische Helfer im Grünen. Ein tierisch wilder GartenInsekten sind unverzichtbare Gäste im Garten, die einen entscheidenden Beitrag zur natürlichen Balance leisten. Bienen bestäuben blühende Pflanzen, Marienkäfer helfen bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung und Regenwürmer verbessern die Bodenqualität. Mit Nistplätzen, Insektenhotels, Blumen und blühenden Sträuchern, sowie dem Verzicht von chemischen Mitteln im Garten locken Sie die Nützlinge in Ihr Reich. Dabei tragen die vielfältigen Insekten im und auf dem Boden, sowie jene in der Luft, nicht nur zur Verbesserung des Pflanzenwachstums bei, sondern fördern auch die Biodiversität im Garten.Insektenparadies im eigenen GartenVerschmuste Katzen, verspielte Hunde und kleine Nagetiere bringen Leben und Freude ins Haus und die Wohnung. Dabei haben sie oft auch die Rolle eines treuen Begleiters oder sogar als geschätztes Familienmitglied. Mit ihrer bedingungslosen Liebe und ihren einzigartigen Charakteren schaffen Sie Zuhause eine aufregende und warme Umgebung. Dabei fördert nicht nur die Pflege und die Kuscheleinheiten das Wohlbefinden der Tiere, auch die Einrichtung spielt eine große Rolle. Mit ein paar Tipps und Tricks schaffen Sie eine artgerechte Umgebung für viel Spaß und Liebe.Tiervergnügen in den eigenen vier WändenDIYs für Haustiere bieten eine kreative Möglichkeit, Ihren pelzigen Freunden die Umgebung noch spielerischer und angenehmer zu gestalten. Dabei können Sie nicht nur eine persönliche Note einbringen, sondern auch individuelle Bedürfnisse beachten. So können alte Möbel, Holz das noch herumliegt, Reste von Seilen und Co. zu einzigartigen Geschenken für Ihren Liebling werden. Zudem ist die Freude noch viel größer, wenn die Tiere das selbstgemachte Stück auch annehmen und regelmäßig nutzen.DIY-Ideen für Ihren Liebling

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  • Spätsommer im Garten - Alle Arbeiten auf einen Blick

    Der letzte Sommermonat ist angebrochen, doch die Gartensaison ist noch lange nicht vorüber. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie sich diesen Monat freuen können und welche Arbeiten im Gemüse-, Obst-, Ziergarten und anderen Bereichen noch anstehen.Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem viele, verschiedene Gemüsesorten erntereif sind. Jedoch können Sie auch noch viele Sorten einpflanzen und aussäen. Sollte der August trocken und heiß ausfallen, so ist eine effiziente Bewässerung das A und O. Wenn Ihre Beete bereits leer stehen uns Sie keine Nachkultur geplant haben, so können Sie nun bis über den Winter eine Gründüngung wie die Phacelia, ausbringen. So wird Ihr Boden verbessert, vor Austrocknung geschützt und lockt zudem Nützlinge an. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >   Aussaat Im August können vor allem Gemüsesorten für den Herbst ausgesät werden. Winterheckenzwiebeln, Winterrettich oder Chinakohl sowie verschiedene Salate und Spinat (Sorte "Matador").   Einpflanzen Auch Jungpflanzen wie Salate, Chinakol, Brokkoli, Kohlrabi und Co. können noch ins Beet ziehen.   Ernte Tomaten, Paprika, Gurke, Zucchini, Karotten, Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Salate und noch viel mehr kann nun geerntet werden. Ernten Sie Ihr Gemüse regelmäßig, damit Sie den Zeitpunkt der Reife nicht übersehen und Schädlinge sowie Krankheiten keine Chance haben.Gemüsegarten im AugustAuch der Obstgarten hat sich schon seit einiger Zeit in einen wahren Naschgarten verwandelt. Verschiedene Beeren sowie Äpfel, Birnen, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen sowie Wassermelonen sind nun erntereif. Wenn der Pfirsichbaum zu dicht wächst, können Äste nach der Ernte zur Auslichtung gestutzt werden. Die Weintrauben werden nun mit einem feinmaschigen Beutel vor Vögeln und Wespen geschützt. Bei Ribisel und Stachelbeere werden nach der Ernte einige alte Triebe (erkennbar am dunklen Holz) bzw. zu dicht stehende Triebe nahe dem Boden abgeschnitten, damit die Sträucher auch im nächsten Jahr wieder viel Energie für neuen Wachstum und Früchte haben. Damit Ihre Himbeeren nicht die Himbeerrutenkrankheit befällt, sollten Sie fertig abgeerntete Ruten abschneiden. Und bei Erdbeeren heißt es wie schon im Juli – jetzt ist die Zeit für neue Pflanzen. Egal ob Ableger oder komplett neu gekauft, wenn Sie nun Erdbeeren einsetzen, können Sie sich schon auf das nächste Jahr voller süßer Früchte freuen.Obstgarten im AugustViele Stauden und Blumen bereichern uns nun mit ihrer vollen Blüte – Sommerflieder, Duftnessel, Nachtkerze und Co. sind dabei. Achten Sie nach der Blüte immer auf einen Rückschnitt, sofern Sie die Samen nicht sammeln wollen. Vor allem in regnerischen Zeiten beugt dies Krankheiten vor. Lavendel wird nach der Blüte um ein Drittel zurückgeschnitten und auch abgeblühte Triebe von Rosen können getrimmt werden, um das Blütenwachstum anzuregen. Auch die Taglilien werden nach der Blüte und sobald ihr Laub braun wird ca. 10-15 cm über dem Boden abgeschnitten. Auch Hecken wie Liguster oder Hainbuche können jetzt bei starkem Wuchs geschnitten werden und Stauden, die im Frühjahr geblüht haben, können nun vorsichtig geteilt und somit vermehrt werden.Ziergarten im AugustDer Rasen wird im Sommer nicht allzu oft bzw. auch nicht zu kurz gemäht, da ihm Trockenperioden sonst zu sehr zusetzen würden. Mit einem Bewässerungssystem wird der Rasen im August regelmäßig und kontrolliert mit Flüssigkeit versorgt und strahlt so weiterhin in saftigem Grün.Rasen im AugustRingelblume, Fetthenne, Sonnenhut, Astern, Bergminze, Malven, Margeriten und viele weitere Blumen zeigen Ihre prachtvolle Blüte und locken unzählige Insekten in unseren Garten. Beete, Ecken und Töpfe mit einer bunten Vielfalt an Stauden locken nicht nur verschiedene Insekten an, sondern haben oft auch den Vorteil, dass unterschiedliche Blühzeiten für längere Zeit Nahrung und Lebensraum für viele Nützlinge schafft. Auch im August gilt wieder – Vogeltränken aufstellen und regelmäßig frisches Wasser nachfüllen. Zusätzlich können Sie schon langsam wieder Igelhäuser platzieren, sofern Sie diese über den Sommer verstaut haben. Vom Baumschnitt übriggebliebene Äste eignen sich besonders gut für eine Wildhecke, wo sich Insekten und Tiere Richtung Winter einquartieren können.Wildtiere & Insekten im AugustWie viele weitere Arbeiten ist auch das Abfischen von Algen aus dem Gartenteich eine never ending story. Fadenalgen sollten regelmäßig abgefischt werden, damit sich kein Schlamm bilden kann. Achten Sie jedoch darauf, dass sich in den Algen oft Wasserinsekten oder Molche einnisten. Legen Sie die abgefischten Teile daher in Ufernähe auf einen Stein oder Steg, damit die Insekten wieder ihren Weg ins Wasser finden. Wasserpumpen halten das Wasser in Bewegung, erhöhen den Sauerstoffgehalt und verhindern vor allem in kleineren Teichen die Algenbildung. Kontrollieren Sie im August vor allem auch immer die Wasserqualität und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig.Gartenteich im AugustDa es im August zu längeren Trockenperioden kommen kann, ist es auch am Balkon und der Terrasse wichtig, Kübelpflanzen regelmäßig zu gießen. Sonnensegel, Sonnenschirme und Co. schützen nicht nur uns, sondern auch unsere Pflanzen zusätzlich vor der intensiven Sonneneinstrahlung.Balkon & Terrasse im AugustKräuter haltbar machen: Um Wachstum voranzutreiben, können Sie Ihre Kräuter regelmäßig zurückschneiden. Dabei können Sie die abgeschnittenen Teile haltbar machen, indem Sie sie trocknen (mittels Luft oder Dörrautomat), einfrieren (in Öl oder zerkleinert) oder sie direkt zu Pestos oder Saucen verarbeiten. So haben Sie länger etwas von Ihren Kräutern. Kräuter vermehren: Rosmarin, Lavendel, Basilikum oder andere Kräuter können Sie nun auch durch Stecklinge vermehren. Dazu schneiden Sie ca. 10 cm lange Triebe ab, entfernen die untersten Blätter und stecken sie in feuchte Erde. Idealerweise werden die Stecklinge in der Nacht vor niedrigeren Temperaturen (unter 20 °C) geschützt, indem Sie unter die Anzuchthaube, ins Gewächshaus oder nach drinnen ziehen. Halten Sie die Erde stets feucht, damit sich Wurzeln bilden können. Samen sammeln: Einige Blumen sind nun auch schon verblüht und bilden fleißig Samen. Sobald die Blumenköpfe braun werden, können Sie beispielsweise Ringelblume, Tagetes, Kornblume und Co. ernten und die Samen für nächstes Jahr trocken lagern. Sammeln Sie die Samen an trocknen Tagen und nicht zu früh (nicht vor dem braun werden), da sich der Samen ansonsten nicht vollständig entwickeln konnte. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Kontrollieren Sie auch Ihre Pflanzen regelmäßig auf etwaige Befälle, damit Sie schnell handeln und eine Ausbreitung rechtzeitig verhindern können. In unserem Artikel „ 8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge “ erfahren Sie mehr.Weitere Arbeiten im AugustAuch im August sollten Sie bei all der Gartenarbeiten nicht auf sich selbst vergessen. Überarbeiten Sie sich nicht an heißen Tagen und lassen Sie Ihre Seele gemütlich in Ihrem Naturparadies baumeln.

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  • Marienkäfer, Regenwurm & Co. - diese Helferlein sind in Ihrem Garten

    Oft nehmen wir sie kaum wahr – oder eben doch und wir empfinden sie als lästig. Dabei werden Nützlinge ihrem Namen in so vieler Hinsicht gerecht! Wir zeigen Ihnen die vielen Qualitäten der kleinen freiwilligen Gartenhelfer und verraten, wie man den Garten so gestaltet, dass sich Insekten, Vögel und Co. wohlfühlen. Als Nützlinge werden meist Insekten und Kleintiere bezeichnet, die einen bestimmten Nutzen für uns Menschen erfüllen. Sie fressen Schädlinge, lockern die Erde, bestäuben Pflanzen oder verwerten Gartenabfälle. Aber: Fast jeder Nützling kann auch auf gewisse Weise ein Schädling sein – und umgekehrt. Denn in der Natur ist alles eine Frage des Gleichgewichts aus Geben und Nehmen. Ein Beispiel: Damit sich blattlausfressende Arten wie der Marienkäfer im Garten wohlfühlen und dort bleiben, muss zunächst eine gewisse Population an Blattläusen vorhanden sein. Dann wächst auch die Zahl der Nützlinge – so lange, bis die Blattlaus-Bevölkerung nicht mehr zur Verköstigung aller ausreicht und sich der Bestand der Nützlinge wiederum verringert. Dann beginnt der Kreislauf wieder von vorn. Gartenbesitzer müssen diesen Kreislauf allerdings zulassen und dürfen nicht durch den Einsatz von Pestiziden eingreifen.Was sind eigentlich Nützlinge?Damit sich die fleißigen Tierchen dort niederlassen, sollte er möglichst naturnah angelegt sein. Setzen Sie am besten auf einen üppigen, abwechslungsreichen Mix aus heimischen Blüh- und Grünpflanzen . Verzichten Sie außerdem so konsequent wie möglich auf Insektizide. Wenn sich beispielsweise Blattläuse ansiedeln, ist das kein Grund zur Sorge, denn sie läuten auch die Ankunft der Nützlinge ein. Mit Laub- und Reisighaufen sowie Wildgehölzhecken bieten Sie Insekten, Säugetieren und Vögeln sowohl Unterschlupf als auch ein Jagdrevier. Steinmauern oder ein Teich locken Eidechsen und Kröten in Ihren Garten. Damit sich Bodennützlinge wohlfühlen, sollte das Erdreich chemiefrei bleiben. Besonders beliebt bei den hilfreichen Würmern und Mikroorganismen ist der Kompost. Für Insekten bieten abgestorbene Blütenstände einen willkommenen Unterschlupf. Noch effektiver sind Nützlingsquartiere wie Insektenhotels , die die gewünschten Gäste in Ihr grünes Reich locken. Insektenhotels können Sie auch mit einfachen Mitteln selbst bauen mit unserer Anleitung .Nützlingen einen Lebensraum bietenGönnen Sie Ihrem Garten ruhig ein wenig Chaos. Sorgen Sie für Pflanzenvielfalt und schaffen Sie gezielt Bereiche, in denen Nützlinge Unterschlupf und Nahrung finden. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Garten attraktiver für Igel, Eidechsen, Bienen und andere Tiere machen können. Vogelnistkästen : Geben Sie den Piepmätzen einen geschützten Platz zum Brüten. Sie werden es Ihnen mit ihrem lieblichen Gesang danken und die Insektenpopulation im Zaum halten. Auch Vogelhäuser und Tränken lockt die kleinen Helferlein an. Insektenhotel: Schlupfwespen, Wildbienen oder Florfliegen ziehen gerne in die vorgefertigten Quartiere ein, um dort zu nisten und zu überwintern. Totholzhaufen: Mut zur Unordnung! Nicht jede Laub- und Holzansammlung muss sofort entfernt werden. An einem halbschattigen Platz wird sie zum Tummelplatz für verschiedene Nützlinge wie Igel oder Blindschleichen. Futterpflanzen für Nützlinge: Schaffen Sie eine nahrhafte Umgebung für die hilfreichen Insekten. Marienkäfer freuen sich zum Beispiel über Dill und Steinkraut . Schwebfliegen lieben blühenden Staudenfenchel. Futter für Bienen: Die fleißigen Bestäuber sind auf eine abwechslungsreiche Ernährung angewiesen. Sie mögen unter anderem Sommerblumen wie Cosmea , Ringelblumen oder Sonnenblumen . Gemischte Blüten-/Wildobststräucher: Sie sind eine willkommene Pollen- und Nektarquelle für Bienen oder Hummeln und bieten Igeln und Vögeln einen Lebensraum. Mauern und Findlinge: Der perfekte Platz für Eidechsen, um durch ein Sonnenbad ihre Körpertemperatur zu erhöhen. Dadurch werden sie deutlich agiler und erwischen bei ihrer Jagd umso mehr Schädlinge. Schädlinge zulassen: Die Hauptnahrung vieler Nützlinge sind die unbeliebten Blattläuse. Sie locken Nützlinge überhaupt erst in den Garten. Deshalb sollten Sie Blattläuse besonders im Frühjahr dulden. Gartenteich : Die Wasseroase erfreut Menschen und Tiere gleichermaßen. Frösche und Kröten gehen dort beispielsweise auf Schneckenjagd und Libellen halten Mücken in Schach.Hier fühlen sich Nützlinge ZuhauseNützlinge sind nicht nur Schädlingsvertilger. Sie können auch als Bestäuber oder Bodenbearbeiter tätig sein. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind beispielsweise maßgeblich für eine ertragreiche Obst- und Gemüsezucht. Regenwürmer lockern das Erdreich und sorgen so für eine gute Belüftung und Drainage. Durch die Verdauung von organischen Bodenanteilen leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zur Humusbildung und steigern somit den Nährstoffgehalt im Boden. Gegen Schädlinge wie Blattläuse, Thripse oder Spinnmilben helfen jedoch am besten ein paar zuverlässige Fressfeinde. Welche Sie davon in Ihrem Garten ansiedeln möchten, sollten Sie von der jeweiligen Schädlingsart abhängig machen. Das bedeutet: Bestimmen Sie zuerst den Schädling und lassen Sie dann den passenden Gegenspieler darauf los. Hier zwei Beispiele: Thripse sind etwa 1–2 mm lang, haben einen stäbchenförmigen Körper und gefranste Flügel. Sie schaben das Blattgrün von Blättern ab und saugen Pflanzenzellen aus. Dadurch gelangt Luft in die Zellen, die Pflanze trocknet aus und verkrüppelt. Am besten helfen die Raubmilbenarten Amblyseius cucumeris und Amblyseius barkeri gegen Thripse. Die Nützlinge können in Tütchen an die Pflanze gehängt oder auf sie gestreut werden. Die Schlupfwespe bekämpft den Schädling Weiße Fliege dagegen durch sogenannte Parasitierung. Das bedeutet, dass sie ihre Eier unterhalb der Larven der Weißen Fliege ablegt, sodass sich die neu geschlüpften Schlupfwespen direkt darin einnisten können.Artenvielfalt im ÜberblickBestäuberBiene (Anthophila) Honigbienen und ihre Verwandten, wie Mauer- oder Wildbienen, sorgen durch Bestäubung für das Fortbestehen und die Vermehrung von Blütenpflanzen. Bei Obstbäumen fördern sie einen reichen Ertrag. Honigbienen sind blütentreu, das heißt Sie besuchen pro Flug nur die Blüten einer bestimmten Art. Sie sammeln Nektar erst ab einem gewissen Zuckergehalt. Die solitär lebende Wildbiene ist dagegen bei der Nektarsuche auch mit weniger zufrieden. Sie nisten in morschem Holz, Pflanzenstängeln oder verlassenen Käfertunneln. So locken Sie Bienen in den Garten: Bepflanzen Sie Ihren Garten mit heimischen Wildblumen wie dem Gelben Sonnenröschen, der Rundblättrigen Glockenblume, der Rispenflockenblume oder der Wegwarte. Aber auch Kräuter wie Lavendel oder Thymian sind besonders beliebt.Schmetterling (Lepidoptera) Es gibt sie in unzähligen verschiedenen Arten, doch wie bei den Bienen sind viele davon vom Aussterben bedroht. Grund dafür sind schwindende Lebensräume und der Einsatz von Pestiziden. Dabei bereichern die wunderschön gemusterten Flattertiere nicht nur optisch den Garten, sondern sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Bestäubung. Damit Schmetterlinge in Ihren Garten kommen, sollten Sie von Frühjahr bis Herbst eine vielfältige Auswahl heimischer, ungefüllter Wildblüten anbieten. So locken Sie Schmetterlinge in den Garten: Für Raupen: vornehmlich Brennnesseln Für Schmetterlinge: heimische Wildblumen, wobei es hierfür gibt es auch spezielle Saatgutmischungen gibtSchädlingsfresserMarienkäfer (Coccinellidae) Marienkäfer gelten als Glücksbringer. Insgesamt gibt es rund 100 verschiedene Arten. Sie fressen hauptsächlich Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben. Bereits als Larve (ca. 30 bis 60 Tage), fressen sie bis zu 800 Blattläuse. Über ihr gesamtes Leben können es sogar 4.000 werden. Deshalb sind sie beliebte Schädlingsbekämpfer in Gartenbau und der Landwirtschaft. Je nach Klima entstehen ein bis drei Generationen pro Jahr. Die ausgewachsenen Tiere überwintern an geschützten Orten wie Steinhaufen, Gehölz oder Hecken. So locken Sie Marienkäfer in Ihren Garten: Oberstes Gebot ist wie bei allen Nützlingen, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Ansonsten helfen sonnige, trockene Versteckmöglichkeiten wie Laubhaufen oder dichtes Gebüsch und eine abwechslungsreiche Bepflanzung, beispielsweise mit Wildkräutern, und ein Insektenhotel.Igel (Erinaceidae) Der braunbrüstige Einzelgänger wird bei Gartenfreunden nicht nur aufgrund seines putzigen Aussehens geschätzt: Er ist ein effektiver Schnecken- und Insektenfresser, besonders im Spätsommer, wenn er sich auf seinen Winterschlaf vorbereitet. Dabei frisst er allerdings auch Nützlinge wie Regenwürmer. Wichtig: Igel sind Wildtiere. Sie sollten nicht ins Haus geholt werden! Wenn Sie ein verletztes oder im Winter ein geschwächtes Tier finden, kontaktieren Sie einen Tierarzt oder eine Igelstation. Wie Sie Igeln im Herbst unterstützen können, erfahren Sie hier . So locken Sie Igel in den Garten: Stellen Sie geschützte Quartiere wie dichte Hecken, Laub- und Reisighaufen oder ein Igelhaus bereit. Achten Sie darauf, Durchschlupfmöglichkeiten in Zäunen einzubauen bzw. den Zaun nicht ganz bis zum Boden anbringen. Sorgen Sie außerdem für Trinkmöglichkeiten (Wasser, keine Milch!).Eidechse (Lacertidae) Ebenfalls beliebt als Schädlingsvertilger: die Eidechse. In Österreich leben vor allem Zaun-, Mauer- und Waldeidechsen. Die flinken Reptilien sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an. Deshalb brauchen Eidechsen sonnige Plätze, an denen sie sich morgens aufwärmen können. Auch hier gilt: Die Natur macht keinen Unterschied zwischen Nützling und Schädling. So stehen Eidechsen beispielsweise auf dem Speiseplan von Igeln, Vögeln und gelegentlich auch von Maulwürfen. So locken Sie Eidechsen in Ihren Garten: Schaffen Sie verschiedene Temperaturzonen: Hecken, Stauden, hochgewachsene Grasfleckchen und Blumenbeete zum Jagen und Verstecken. Sonnige, trockene Orte wie Trockenmauern, Steinhaufen und Totholz eignen sich ideal zum Erwärmen.Florfliege (Chrysopidae) Die Gemeine Florfliege, auch Goldauge genannt, ist einer der beliebtesten und effektivsten Schädlingsbekämpfer. Ob im Gewächshaus, in Innenräumen oder im Freien: Die Nützlinge können überall eingesetzt werden und vertilgen bereits im Larvenstadium bis zu 210 Blattläuse pro Woche. Auch Thripse, Spinnmilben, Schmier- und Wollläuse stehen auf ihrem Speiseplan, wodurch sie sich ideal bei Mischbefall von Pflanzen eignen. Sie können Florfliegen als Larven im Fachhandel kaufen oder sie durch einen blumenreichen Garten anlocken. So locken Sie Florfliegen in den Garten: Bringen Sie ein Insektenhotel an und/oder stellen Sie andere Unterschlupf-Möglichkeiten bereit. Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit Blumen und vor allem Katenminze bereitet optimale Bedingungen für die Florfliege an. Alternativ können Sie die Larven im Fachhandel erwerben.Kohlmeise (Parus major) Sie hat einen gelben Bauch mit schwarzem Streifen, einen schwarz-weißen Kopf und eine kaum zu überhörende Singstimme. Die Kohlmeise ist in beinahe jedem österreichischen Garten zu finden. Um ihren Nachwuchs zu füttern, sammeln die Vögel unablässig Blattläuse, Raupen sowie andere Insekten und Larven. Sie lassen sich durch ein reichhaltiges Nahrungsangebot anlocken, also eine vielseitige Bepflanzung, in der sich allerlei Kleingetier tummelt. Im Winter helfen Meisenknödel bei der Futtersuche und ein Nistkasten bietet Unterschlupf. So locken Sie Kohlmeisen in Ihren Garten: Schaffen Sie ein reichhaltiges Angebot an Insekten und Larven mit verschiedensten Pflanzen in Ihrem Garten. Stellen Sie ein Vogelfutterhaus auf und befüllen es regelmäßig. Bringen Sie Nistkästen mit 3 cm großem Flugloch an geschützten Orten an.Kröte (Bufonidae) Heimische Amphibien wie Frösche und Molche sind wirkungsvolle Schädlingsbekämpfer. Auf ihrem Speiseplan stehen nicht nur Insekten, sondern beispielsweise auch Schnecken. Damit sich Kröten & Co. in Ihrem Garten wohlfühlen, brauchen Sie keinen Gartenteich – auch wenn dieser bevorzugt angenommen wird. Schaffen Sie stattdessen Rückzugsorte wie Reisig-, Laub- oder Totholzhaufen, Hecken oder eine Trockenmauer. Übrigens: Erdkröten stehen unter Naturschutz, das heißt, sie dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. So locken Sie Kröten in den Garten: Verzichten Sie auf den Einsatz von chemischen Insekten- oder Schneckenvernichtungsmitteln bzw. Pestiziden generell. Ein üppig bepflanzter Teich bietet perfekte Bedingungen, auch zum Laichen. Stein-, Laub-, Reisig- oder Totholzhaufen dienen als Tages- bzw. Überwinterungsquartier.BodenpflegerRegenwurm (Lumbricidae) Auch wenn sie für den Laien alle mehr oder weniger gleich aussehen, gibt es zahlreiche verschiedene Arten von Regenwürmern. Sie tragen in vielerlei Hinsicht zur Verbesserung der Bodenqualität bei: Sie graben sich ins Erdreich, wodurch dieses gelockert, durchmischt und belüftet wird. Darüber hinaus verdauen sie beispielsweise Pflanzenreste und produzieren durch ihre Ausscheidungen einen nährstoffreichen Ton-Humus-Komplex, der das Wachstum von Mikroorganismen im Boden begünstigt. So locken Sie Regenwürmer in Ihren Garten: Ein Komposthaufen bzw. das Verteilen von Komposterde im Garten lockt die fleißigen Helfer besonders an. Alternativ können Sie auch zur Neuanlage von Garten oder Kompost Regenwürmer kaufen.Tausendfüßer (Myriapoda) Die faszinierenden Tausendfüßer unterteilen sich in unzählige Arten, wobei meist schlicht die Klasse der Doppelfüßer gemeint ist. Die vielbeinigen Tierchen reagieren sehr empfindlich auf ihren Lebensraum und sind daher hervorragende Indikatoren für die Bodenqualität. Sie verbreiten sich vor allem in humusreichen Untergründen, in denen genügend Kalk, Kalium und Phosphor vorhanden sind. Haben Sie viele Tausendfüßer im Garten? Das könnte vielleicht auch auf einen Stickstoffmangel im Boden hinweisen. Nehmen Sie hierfür Kompost, Mist oder Hornspäne und arbeiten das Material in die Erde ein. Alternativ können Sie an der Stelle auch Leguminosen (Klee, Lupine, Wicke, Erbsen und Co.) als Gründüngung ausbringen, die mit Ihren Wurzeln das Erdreich lockern und Stickstoff binden. So locken Sie die Tausendfüßer in Ihren Garten: Sie lieben gut versorgte Böden, die durch Nutzung wenig gestört werden.Das war ein kleiner Auszug der unzähligen Nützlingen in unseren Gärten. Vor allem im Garten sollten wir so wenig wie möglich eingreifen, da die Natur auch ohne unser Zutun im Gleichgewicht bleibt. Ab und zu schadet ein biologisches Spritzmittel nicht, die Ausbringung sollte sich jedoch in Grenzen halten. Entdecken Sie noch weitere spannende Themen rund um die kleinen Helferlein sowie eine Anleitung für ein Wildbienen-Sandarium.

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  • Im Garten kehrt langsam Ruhe ein

    Mit der Zeitumstellung wird es nun wieder früher dunkel und es treibt uns unter der Woche nicht mehr so viel in den Garten. Nichtsdestotrotz fallen noch einige Arbeiten an, die Sie vor dem ersten Frost noch erledigen können. Auch Gemüse hat jetzt noch Saison und kann über den Winter angepflanzt werden. Wir zeigen Ihnen alle Arbeiten, die Sie im November rund um den Garten verrichten können.Auch wenn es immer kälter wird, kann vor allem im Hochbeet noch Gemüse angepflanzt werden. Durch die besondere Schichtung im Inneren und dem Verrottungsprozess bildet sich nicht nur nährstoffreicher Humus, sondern auch viel Wärme. So können auch robustere Pflanzen in der kalten Jahreszeit draußen wachsen. Und wenn Sie Ihre Pflanzen extra schützen wollen, so eignet sich ein Gartenvlies hervorragend, das Sie über das Beet spannen. Aber auch im Gewächshaus oder im Frühbeet können Sie noch einiges ansetzen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >   Aussaat Neben Winterportulak und verschiedenen Wintersalaten kann auch Meerkohl noch im November ausgesät werden. Die Samen von Karotte, Pastinake oder Kerbelrübe können Sie auch jetzt schon im Beet ausbringen, da sie den Winter problemlos draußen überstehen und bei den ersten warmen Temperaturen schon zu wachsen beginnen.   Einpflanzen Auch jetzt können Sie noch Wintersteckzwiebeln sowie Knoblauch und Topinambur pflanzen. Voraussetzung dafür ist aber die Pflanzung vor dem ersten Frost.   Ernte Der November bringt noch eine große Ernte mit sich und Sie können sich über Gemüse wie Fenchel, Blumenkohl, Kürbis, Pak Choi, Mangold, Porree, Rosenkohl, Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Feldsalat und vieles mehr freuen.Gemüsegarten im NovemberDie Ernte im Obstgarten fällt im November jedoch nicht mehr so groß aus, hier können Sie sich nur mehr über Äpfel und Birnen freuen. Dafür können Sie viele neue Bäume und Sträucher für nächstes Jahr einsetzen, wie Kern-, Stein- und Beerenobst aber auch jungen Rhabarber. Die Pflanzen haben dann im nächsten Jahr einen deutlichen Wachstumsvorsprung gegenüber jenen, die erst im Frühjahr gepflanzt werden. Vergessen Sie aber nicht auf regelmäßiges Gießen! Und zur Stabilisation junger Bäume können Sie einen Pfahl mit in die Erde geben und den Stamm mittels Pflanzenbinder anbinden. So steht der Baum auch bei stärkerem Wind stabil und die Wurzeln werden in der Erde nicht gelockert. An frostfreien, trockenen Tagen können Sie auch noch Herbst-Himbeeren, Heidelbeeren und Holunder schneiden, damit in den Folgejahren auch noch ein guter Ertrag gewährleistet werden kann.Obstgarten im NovemberWenn Sie die Knollen der Gladiole noch nicht ausgegraben haben, so ist jetzt noch ein wenig Zeit, bevor der Frost kommt. Bodendecker, wie beispielsweise Immergrün, können Sie hingegen jetzt pflanzen und sich dann im Frühling über die Blüten freuen.Ziergarten im NovemberIm November wird auch die italienische Waldrebe (Clematis viticella) zurückgeschnitten. Dadurch blüht die Pflanze nur an den neuen Trieben und die Blütenfülle wird gefördert. Zudem wächst sie dadurch buschiger und dichter im nächsten Jahr nach. Achtung: Großblumige Hybriden werden im Spätherbst ebenfalls eingekürzt, aber nicht so stark. Alpen-Waldrebe und Anemonen-Waldrebe im Mai/Juni nur leicht zurückschneiden.Damit Ihre schönen Gräser, vor allem das Pampasgras, gut über den Winter kommen, werden die Pflanzen vor dem ersten Nachtfrost mit einem Seil am unteren Ende und dann alle 40-50 cm zusammengebunden. Achten Sie darauf, dass das Innere der Gräser nicht nass ist, damit sich keine Krankheiten bilden. Im Wurzelbereich können Sie Rindenmulch , Laub oder Reisig verwenden, um die Wurzeln vor der Kälte zu schützen. Tragen Sie bei dieser Arbeit lange Kleidung sowie Handschuhe, da die Blätter sehr scharf sind. Sobald im neuen Jahr kein Frost mehr angekündigt wird, können Sie die Seile entfernen und das Gras auf 15-20 cm zurückschneiden.Gräser zusammenbindenDie letzte Düngung des Rasens stand schon im Oktober an, im November sollten Sie darauf achten, dass keine großen Mengen an Laub herumliegen, da so die Lichteinstrahlung unterbrochen wird und auch Pilzkrankheiten gefördert werden können. Die letzte Mahd findet ca. Mitte November statt, je nach Wetter und an einem trockenen Tag. Dabei können Sie Zierrasen bis auf 3 cm kürzen, Spielrasen können 6-10 cm hoch sein.Rasen im NovemberIm November können Sie Ihren gefiederten Nachbarn eine bunte Palette an Vogelfutter mit Samen, Haferflocken und Rosinen sowie Meisenknödel anbieten. Der ideale Standort für das Vogelfutterhaus ist witterungsgeschützt, damit das Futter nicht der Nässe ausgesetzt wird. Reinigen und befüllen Sie das Häuschen über den Winter regelmäßig. Auch Nistkästen für Vögel, Fledermauskästen und Igelhäuser helfen den Kleinen im Winter.Wildtiere & Insekten im NovemberTeiche mit Fischen sollten nicht zufrieren, da die Tiere sonst ersticken, wenn das Eis geschlossen ist, da sie keinen Sauerstoff mehr bekommen und mehr Faulgase entstehen. Die Lösung dafür sind Eisfreihalter . Rohrkolben, Binse und Co. ermöglichen trotz Eisschicht einen Gasaustausch und dienen Insekten als Unterschlupf.Gartenteich im NovemberIm November werden Balkon und Terrasse noch für den Winter vorbereitet. Auch frostharte Pflanzen im Topf brauchen Schutz vor Kälte, da die Erde schnell gefriert. Ein Holzbrett dämmt die Kälte von dem gefliesten Boden der Terrasse. Aber auch Kokosmatten schützen den Kübel vor Frost. Der Wurzelballen gefriert dann entweder gar nicht oder nur sehr langsam. Und eine Mulchschicht aus beispielsweise ein paar Fichtenzweige schützen den Wurzelballen von oben, lassen aber immer noch Luft und Wasser an die Erde. Kälte ist das eine, aber Nässe kann auch großen Schaden anrichten. Kübelpflanzen wie Hortensien, Rosen oder Buchsbäumchen, die draußen bleiben können, sollten immer nah an die Hauswand gerückt werden. So sind sie vor Regen geschützt.Balkon & Terrasse im NovemberWenn sich viel Wasser in den Untersetzern sammelt, sorgen kleine Tonfüße dafür, dass es wieder schnell abfließt. Sie schützen auch vor aufsteigender Kälte aus dem Boden und Frostschäden am Topf. Tauschen Sie den normalen Untersetzer also rechtzeitig aus, damit Ihre Pflanzen nicht tagelang im Nassen stehen und Sie einer Fäule entgegenwirken können.Pfefferminze zurückschneiden: Bei feuchtem Wetter neigt Pfefferminze zu Minzrost und sollte daher kräftig zurückgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Teile entsorgen Sie dann am besten über den Hausmüll. Igel im Winter unterstützen: Igel brauchen einen Platz für ihren Winterschaf. Mit einem Totholz- oder Laubhaufen in einer ruhigen Ecke im Garten laden Sie die kleinen Nachbarn zu sich ein. Rasenkanten ausbessern: Mit einem Kantenstecher kann man Rasenkanten jetzt gut in Form bringen. Sie werden schön gerade, wenn man eine Richtschnur spannt. Leimringe an Obstbäumen: Leimringe schützen Obstbäume vor Frostspannern, wodurch man im Frühling keine angeknabberten Blätter hat. Der Leimring sollte 30 bis 40 cm über dem Boden angebracht werden, damit Vögel nicht daran hängen bleiben. Bodenvorbereitung: Gemüsebeete umgraben und Laubkompost einarbeiten. So kann man zum Saisonstart ohne Mühe lockere und feinkrümelige Erde erhalten. Kompost schützen: Abdeckungen aus Schilfmatten oder Vlies schützen Komposthaufen, die oben offen sind und der Witterung ausgesetzt sind. So werden über den Winter weniger Nährstoffe ausgewaschen.Weitere Arbeiten im NovemberEntdecken Sie alles, was Sie für die Gartenarbeiten im November benötigen.

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  • Igelhaus bauen

    Spätestens Ende November beginnen Igel mit dem Winterschlaf. Dafür suchen sie sich ein Winterquartier. Das kann zum Beispiel ein Reisighaufen sein, ein leerer Baumstumpf oder dieses selbst gebaute Igelhaus aus Holz.

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  • Herbstgarten - Alle Arbeiten im Oktober auf einen Blick

    Der Oktober läutet oftmals das Ende der Gartensaison ein. Die Wachstumsphase der Pflanzen ist abgeschlossen, die Blätter verfärben sich, Blumen verwelken und Beete werden geleert. Der Oktober bzw. generell der Herbst bedeutet oftmals viel Arbeit im Garten, da nun alles für den Winter und für nächstes Jahr vorbereitet wird. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir Ihnen hier alle wichtigen Arbeiten zusammengefasst.Spätestens im Oktober werden die Pflanzen aus den Gemüsebeeten entfernt und stehen somit leer. Daher eignet sich der Oktober hervorragend um neue Gemüsesorten anzupflanzen oder um Gründüngung in leere Beete zu säen. Letzteres verbessert die Bodenstruktur maßgeblich und sorgt für eine tolle Basis für die nächste Gartensaison. Sollten Sie noch Gemüse anpflanzen, so können Sie die Pflanzen durch eine ordentliche Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch bzw. einem Gartenvlies gut warmhalten. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender > Aussaat Neben verschiedenen winterharten und robusten Salaten wie beispielsweise Asia-Salaten können Sie verschiedene Wintergemüse ansetzen wie der Wintererbse oder robusten Spinatsorten. Zudem lassen sich im Frühbeet oder Gewächshaus noch Rucola, Spinat, Gartenkresse und mehr aussäen.   Einpflanzen Jetzt ist auch die perfekte Zeit um Wintersteckzwiebel und Knoblauch zu pflanzen. Die Pflanzen sind winterhart und können bis ca. Juni im Beet stehen bleiben. Durch den Kältereiz und die lange Anbaudauer können Sie sich auf eine richtig große Ernte freuen. Aber auch Topinambur ist winterhart, kann nun angepflanzt werden und treibt dann im Frühjahr aus.   Ernte Im Garten sollten nun aber auch einige Gemüsesorten geerntet werden, bevor es zu kalt wird. Tomaten, Paprika, Karotten, Kürbis, Mais, Blumenkohl, Porree, Pak Choi und vieles mehr wartet nur darauf, gepflückt zu werden.Gemüsegarten im OktoberDer Oktober ist nicht nur hinsichtlich der Ernte im Obstgarten besonders, sondern nun ist auch der perfekte Zeitpunkt um neue Obstbäume an frostfreien Tagen einzupflanzen. Apfel, Birne, Sauer- und Süßkirsche und Zwetschge können eingesetzt werden, aber ebenso verschiedene Beerensträucher sowie auch Rhabarber.Obstgarten im OktoberErntereif sind wiederum viele Obstsorten sowie Beeren und auch Nüsse. Äpfel, Birnen, Hagebutte, Maronen, Quitten, Vogelbeeren, Walnüsse, Haselnüsse, Weintrauben und Zwetschgen sind nun bereit, um weiterverarbeitet oder gelagert zu werden. Wenn Sie noch keinen Leimring bei Ihren Obstbäumen angebracht haben, ist jetzt der letzte Zeitpunkt, um den Frostspanner daran zu hindern, die Eier in die Kronen abzulegen. Außerdem eignet sich jetzt auch ein Baumanstrich , damit die Rinde gepflegt und über den Winter geschützt wird. Entfernen Sie dazu vorab lockere Rindenteile, Flechten und Moose und tragen dann den Anstrich mit einem Pinsel am gesamten Stamm auf. Entfernen Sie außerdem Fallobst, Fruchtmumien sowie von Krankheiten befallene Früchte und Blätter. So sorgen Sie dafür, dass Pilzkrankheiten kein Winterquartier haben und somit auch im Frühjahr nicht ausbrechen können. Zudem können Sie bei Herbst-Himbeeren die abgeernteten Triebe bis auf etwa Bodenhöhe abschneiden.Auch im Ziergarten können verschiedene frostharte Sträucher neu gepflanzt werden, was den Vorteil mit sich bringt, dass sie im Frühjahr bereits angewurzelt sind. Nun ist auch die Zeit, wo Laubsauger und –bläser  zum Einsatz kommen. Das Laub kann dann über den Kompost oder den Bio-Müll entsorgt werden oder als Mulchschicht für Beete dienen. Aber auch Igel würden sich sehr über eine Totholzecke in Ihrem Garten freuen, die mit Laub ausgestattet wurde. Auch wenn es immer kälter wird und die Temperatur in den Nächten schon unter 10 °C fällt, blühen dennoch einige Pflanzen noch farbenfroh im Garten. Darunter finden Sie Fetthenne, Herbst-Anemonen, -Astern und –Chrysanthemen, Sonnenhut, Sonnenblume und viele mehr. Darüber hinaus können auch jetzt noch Herbst- und Winterblumen eingepflanzt werden, die den Temperaturen trotzen. Bei regenreichem Wetter verbreiten sich auch gerne noch Krankheiten. Entfernen Sie daher abgestorbene Blütenstauden. Auch die Blätter der Rosen, die mit Sternrußtau befallen sind, sollten regelmäßig entfernt werden.Ziergarten im OktoberGenerell können Sie abgeblühte Stauden nun bis auf ca. 10 cm zurückschneiden, damit sie im nächsten Jahr so richtig austreiben können. Zudem ist nun auch noch Zeit, um Stauden zu teilen und neu einzusetzen bzw. um generell neue Beete anzulegen. Im Oktober können auch noch Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen und Co. eingepflanzt werden. So können Sie noch anwurzeln und beschenken Sie im Frühjahr mit einer tollen Blütenpracht.Andersrum wird nun die Knolle der Dahlie ausgegraben, wobei ihr ein paar Minusgrade noch nichts ausmachen. Aber bevor der Boden ganz gefriert, holen Sie die Dahlienknollen raus. Warten Sie, bis das Laub welk ist und lockern dann die Erde um die Dahlien auf. Jetzt können Sie die Stängel bodennah zurückschneiden und die Pflanzen mit den Knollen aus der Erde nehmen. Ist der Boden trocken, geht dieser Schritt leicht. Danach trocknen sie ein paar Tage. Lösen Sie die Erde von den Knollen und schauen Sie sie genau an. Nur gesunde Pflanzen kann man einlagern. Schlagen Sie Holzkisten mit Zeitung aus und befüllen diese abwechselnd mit Kies, Sand oder Torf-Sand-Gemisch und Dahlien. Etiketten helfen dabei, Sorten und Farben zu unterscheiden. Stellen Sie die Kisten an einen dunklen, trockenen Ort mit etwa 5 °C. Im April des nächsten Jahres können Sie die Dahlien wieder ins Freie setzen.Dahlien ausgrabenDie Pfingstrose kann im Herbst umgetopft werden. Holen Sie die Pflanze dafür aus der Erde und kürzen Sie die Triebe. So können keine Erreger der Grauschimmel-Krankheit den Winter im Laub überdauern. Das neue Pflanzloch sollte nur so tief sein, dass die Knospen nicht mehr als drei Zentimeter unter der Erde liegen. Füllen Sie den Aushub wieder ein und drücken Sie ihn fest. Gießen Sie die Pfingstrose ausreichend.Blühfaule Pfingstrosen umpflanzenJe niedriger die Temperaturen fallen, desto langsamer wächst auch der Rasen, bis er sich in seinen Winterschlaf zurückzieht. Damit er für die bevorstehenden Monate optimal versorgt ist, können Sie im Oktober noch einmal rasenmähen, vertikutieren und anschließend einen Herbstdünger ausbringen, sofern Sie dies noch nicht erledigt haben. Auch Lücken im Rasen können Sie noch bis ca. Mitte Oktober mit einer Nachsaat schließen.Rasen im OktoberGenau wie im November können Sie im Oktober für Wildtiere und Insekten  Vogelhäuser aufstellen und Nistkästen sowie Insektenhotels anbringen. Da im Winter die Futterquelle der Tiere zurückgeht, können Sie noch zusätzlich Vogelfutter in Bäumen und Sträuchern anbringen. Und auch für Igel können Sie noch ein Winterquartier in Form von Igelhäusern oder Totholzecken im Garten bereitstellen.Wildtiere & Insekten im OktoberIm Teich bauen Sie bis Ende Oktober Pumpen, Filter und Wasserspiele ab und lagern diese frostsicher. Die Pflanzen werden zurückgeschnitten und herabfallende Blätter sowie Algen werden regelmäßig aus dem Teich entfernt. Bei regelmäßigen Temperaturen um ca. 10 °C verfallen die Fische auch in Winterstarre und benötigen daher kein Futter mehr. Damit der Teich nicht zufriert, können Sie auch einen Eisfreihalter platzieren.Gartenteich im OktoberFrostempfindliche Pflanzen wie Engelstrompete, Hibiskus oder Bougainvillea kommen im Oktober ins Winterquartier, auch die Hanfpalmen. Kübelpflanzen sind empfindlicher als Pflanzen im Garten, daher sollten sie noch vor dem ersten Frost hereingeholt werden. Bei großen und schweren Pflanzen hilft eine Sackkarre oder ein Rollbrett . Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge, egal wo Sie sie aufbewahren. Im Haus kommen leider häufiger weiße Fliegen, Minierfliegen oder Trauermücken vor. Zur Kontrolle, ob Schädlinge da sind, kann man Gelbtafeln oder Gelbsticker nehmen. Die Schädlinge bleiben daran kleben und man kann sie dann bekämpfen. Kübelpflanzen, die nicht ganz so temperaturempfindlich sind und draußen überwintern können, können Sie trotzdem mit Vlies, Filzmatten, Winterschutzzelten und Co. vor der Kälte schützen.Balkon & Terrasse im OktoberDer Garten im Oktober ist oftmals mit viel Arbeit verbunden. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen nun ein wenig Pflege benötigen, um optimal für den Winter vorbereitet zu werden. Kranke oder alte Triebe, Pflanzen und Co. werden regelmäßig entfernt und über den Bio-Müll entsorgt. Laub wird vom Rasen und den Beeten entfernt und als Mulchschicht oder für die Totholzecke verwendet bzw. entsorgt.   Alles für den Herbstgarten >Weitere Arbeiten im OktoberEntdecken Sie alle wichtigen Hilfsmittel sowie Materialien für die optimale Pflege im Oktober.

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  • Gartenpflege im Herbst & Winter im Überblick

    Die Gartenarbeit kennt keinen Winterschlaf und beschäftigt Hobbygärtner outdoor als auch indoor das ganze Jahr über. So gibt es auch während der kalten Jahreszeit einiges für das Gartenparadies zu tun. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben wir eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt.Die Tage werden im September immer kürzer und gegen Ende des Monats kommt der kalendarische Herbst. Trotzdem ist noch viel zu machen, denn nun sind die restlichen Gemüsesorten reif und können abgeerntet werden. Im Gegensatz dazu können Sie nun auch schon die ersten Samen und Pflanzen an Wintergemüse im Beet ausbringen. Auch der Obstgarten wird schön langsam abgeerntet und für den Winter vorbereitet, ebenso der Ziergarten.  Im Oktober färben sich die Blätter schön bunt, fallen jedoch auch von den Ästen ab. Daher steht in diesem Monat vor allem Herbstlaub zusammenrechen an. Der Rasen wird zudem mit einem Herbstrasendünger versorgt und Stauden sowie Beete mit Mulch abgedeckt. Obstbäume schützen Sie vor Schädlingen mit einem Leimring . Zudem ist nun die Zeit gekommen, um Blumenzwiebeln einzupflanzen, damit Sie sich im Frühjahr auf ein Blütenmeer freuen können. Stellen Sie nun auch Igelhäuser  sowie Vogelfutterhäuser  auf, um Ihre kleinen Nachbarn auch im Winter zu unterstüzten. Auch im November dreht sich die Gartenpflege bei vielen um die Entfernung des Laubes. Zusätzlich können Sie nun geeigneten Winterschtuz für Ihre Pflanzen , inbesondere Topfpflanzen, anbringen. Ihr Gartenteich benötigt nun einen Eisfreihalter . Füllen Sie die Vogelhäuser regelmäßig mit Futter auf und achten Sie zudem auch auf die Reinlichkeit der Häuschen. Gartenpflege im HerbstGenerell ist im Winter darauf zu achten, dass Bäume und Sträucher von der Schneelast befreit werden. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihre Kübelpflanzen auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig zu gießen und auch die Vögel freuen sich über volle Futterhäuser. Im Dezember fallen nicht recht viel mehr Arbeiten an, daher ist dieser Monat auch der ruhigste im ganzen Jahr.  Im Jänner fängt dann auch schon wieder die Vorarbeit für die kommende Saison an, denn nun können schon Gemüsesorten wie Papria, Chili, Zwiebeln und Co. vorgezogen werden. Für Kernobst steht nun die Schnittsaison mit leichten Korrekturen an frostfreien und trockenen Tagen an. Wundverschlussmittel schützen die frischen Wunden und ein Weißanstrich schützt die Bäume generell vor Frost und Sonne. Im Februar begrüßen uns nun auch die ersten Frühlingsblüher und Blumen wie die Sonnenblume können nun im Haus vorgezogen werden. Auch die Anzucht der verschiedensten Gemüsesorten vergrößert sich immer mehr und die ersten Keimlinge vom Jänner wachsen schon kräftig. Gartenpflege im Winter

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  • Frühlingserwachen mit unseren Gartentipps für März

    Mit März kommt auch der Frühling und somit treibt es uns schon viel öfter in unsere Gärten. Dieser Monat eignet sich perfekt um kommende Vorhaben im Garten zu planen sowie einen Pflanzplan zu erstellen, wenn Gemüse angepflanzt werden soll. Denn nun können schon viele Sorten vorgezogen werden, damit sie dann spätestens nach den Eisheiligen in die Beete ziehen können. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen alle Arbeiten rund um den Garten sowie Balkon und Terrasse zusammengetragen, die Sie im März erledigen können, aber natürlich nicht müssen. Im März ziehen einige Gemüsesorten ins Freiland, können vorgezogen oder sogar geerntet werden. Vor allem hinsichtlich Frühanzucht kann viel mehr getan werden als noch im Februar, denn jetzt ziehen auch wärmeliebende Pflanzen auf die Fensterbank oder ins Frühbeet. Sollte auf Ihrem Beet noch eine Gründüngung vom Winter sein, so können Sie diese nun in die Erde einarbeiten oder kompostieren. Die Pflanzen, die ins Beet einziehen, profitieren auch von aufgelockerter Erde und eingearbeiteten Kompost . Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >Gemüsegarten im MärzAussaat Auf der Fensterbank vorziehen: Zucchini, Artischocke, Aubergine, Gurken, Brokkoli, Standgenbohnen, Radieschen, Fenchel, Kohlrabi, Melone, Paprika, Romanesco, Rote Beete, Salat, Sellerie, Tomaten Im Gewächshaus & Frühbeet: Artischocken, Blumenkohl, Auberginen, Paprika, Stangenbohnen, Lauch, Feldsalat Direkt im Beet: Blumenkohl, Ackerbohne, Erbsen, Karotten, Lauchzwiebeln, Pastinake, Poree, Radieschen, Spinat, Wirsing, Rotkohl, Zwiebel, Mangold Einpflanzen In den vorbereiteten Beeten können nun auch vorgezogene Gemüsesorten eingepflanzt werden wie Blumenkohl, Frühkartoffeln, Kohlrabi, Brokkoli, Sellerie, Wirsing, Pak Choi Ernte Im März wird noch einmal das Wintergemüse geerntet. Spinat, Feldsalat, Pastinaken oder Porree können aus dem Beet genommen werden und auch Radieschen aus dem Frühbeet oder Gewächshaus sind nun erntereif.Wenn der Boden frostfrei ist können Sie neue Beerensträucher wie Himbeere, Brombeere oder Johannisbeere einsetzen sowie verschiedene Obstbäume. Bereits bestehende Sträucher freuen sich über ein wenig Kompost, der untergemischt wird. Falls Sie Erdbeeren im Garten haben, so gehören diese nun ein wenig gepflegt, um später richtig süße Früchte ernten zu können. Dazu gehört Ableger und Ausläufer sowie Unkraut zu entfernen und frischen Kompost unterzumischen. Abschließend freuen sich die Erdbeeren über eine Schicht aus Stroh oder anderem Mulch. Auch der Rhabarber profitiert nun von einer Düngung.Obstgarten im MärzZwar blühen schon jetzt die ersten Frühlingsblumen, damit aber Richtung Sommer noch mehr Vielfalt in Ihrem Garten gedeiht, können Sie jetzt schon Sommerblumen wie Kornblumen oder Ringelblumen direkt im Freiland aussäen. Für Rosen, Hortensien und den Sommerflieder ist jetzt die Zeit für einen Rückschnitt sowie eine anschließende Düngung, damit sie wieder ordentlich wachsen können und mit einer überragenden Blütenpracht strahlen können. Ziergräser können Sie nun auf ca. 5-10 min kürzen , achten Sie jedoch darauf, dass schnell wachsende Pflanzen bereits Jungtriebe gebildet haben und Sie diese nicht abschneiden. Kontrollieren Sie nun auch regelmäßig Ihre Sträucher, denn auch Schädlinge lassen sich bei den wärmeren Temperaturen wieder mehr blicken. Vor allem der Buchsbaum sollte auf Raupen des Buchsbaumzünslers begutachtet werden, wobei es hier auch verschiedene Mittel zur Schädlingsbekämpfung gibt.Ziergarten im MärzIm März fordert auch der Rasen wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit, denn nun ist die Zeit gekommen, den Rasen mit einem Vertikutierer oder Rasenlüfter zu bearbeiten, damit abgestorbene Pflanzen und Unkraut ausgerissen und der Rasen wieder besser belüftet wird. Danach erfolgt gegebenenfalls eine Nachsaat sowie eine anschließende Düngung, wobei diese idealerweise an einem Tag durchgeführt wird, an dem es noch regnen soll. Ansonsten sollten Sie ordentlich gießen. Die Arbeit im Frühling ist essentiell um optimale Voraussetzungen für die kommende Saison zu schaffen. Sollten die Temperaturen schon so warm sein, dass der Rasen wieder schneller zu wachsen beginnt, so kann auch jetzt schon die erste Mahd vorgenommen werden. Dabei sollten Sie jedoch nicht kürzer als 4-5 cm mähen um Austrocknung oder Beschädigungen an jungen Grashalmen zu vermeiden. Bevor Sie damit jedoch beginnen, sollten Sie Ihren Rasenmäher noch auf diverse Beschädigungen überprüfen bzw. sauber machen vom letzten Jahr, da manche Krankheiten auch den Winter überdauern können.Rasen im MärzIm März beginnt offiziell die Brutzeit der Vögel, Sie können also auch derzeit noch Brutkästen im und um den Garten anbringen. Verteilen Sie besonders jetzt Vogelfutter bzw. Meisenknödel in Ihrem Garten, da sie nun besonders viel Nahrung benötigen. Igel erwachen schön langsam aus ihrem Winterschlaf, deshalb können Sie inzwischen Futter in der Nähe Ihrer Igelhäuser platzieren, damit die Kleinen gleich Nahrung finden. Auch in der Insektenwelt tut sich schon ein wenig. Sobald Blumen und Sträucher zu blühen beginnen können Sie die ersten Schmetterlinge, Bienen oder Hummeln wieder beobachten. Im März können Sie auch weitere blühende Sträucher einsetzen, um Nützlinge in Ihren Garten zu locken.Wildtiere im MärzAuch die Fische in Ihrem Teich erwachen langsam aus dem Winterschlaf und freuen sich über die Fütterung . Langsam können Sie auch schon die ersten neuen Pflanzen einsetzen.Gartenteich im MärzIm März können Sie sich schon an der Blütenpracht von Narzissen, Stiefmütterchen und anderen Frühblühern am Balkon oder der Terrasse erfreuen. Topfpflanzen, die über den Winter im Haus, in der Garage oder dem Keller einquartiert wurden, können langsam wieder hervorgeholt werden. An frostfreien, sonnigen Tagen können Sie untertags nach draußen gestellt werden, damit sie sich langsam wieder an draußen gewöhnen können und später keinen Schock bekommen, wenn sie im Freien wieder an ihrem fixen Platz stehen.Balkon & Terrasse im MärzRegenwasser: Da der April als niederschlagsreichster Monat gilt, können Sie im März noch Regentonnen und –speicher aufstellen. Raus aus dem Winterschlaf: Topfpflanzen und Pflanzen, die mit einem Wintermantel geschützt oder in ein Winterquartier verfrachtet wurden, können nun langsam hervorgeholt werden um sie wieder an die Temperaturen zu gewöhnen. Laub entfernen: Sollte noch Laub im Garten oder in den Beeten liegen, so sollte dieses nun entfernt werden. Das gesammelte Laub können Sie entweder in den Kompost geben, als Schichtgut bei neu angelegten Hochbeeten verwenden oder als Mulchschicht in die Beete geben. Werkzeug reinigen: Gartenwerkzeug sollten Sie vor der Benützung reinigen, da Viren, Pilze und Co. überdauern und auf andere Pflanzen übertragen werden können. Kräuter schneiden: Mehrjährige Kräuter wie Thymian oder Rosmarin benötigen ebenfalls einen regelmäßigen Pflegeschnitt, der optimalerweise im März durchgeführt wird. Etwa um ein Drittel können Sie die Kräuter kürzen, damit sie später wieder ordentlich nachwachsen. Bärlauch: Nun ist es wieder soweit und der Bärlauch hat Saison! Erfahren Sie hier mehr zum wilden Knoblauch.Weitere Arbeiten im MärzMit unseren Tipps & Tricks sind Sie optimal vorbereitet für den März und können tatkräftig im Garten losstarten. Entdecken Sie dazu das Sortiment von BAUHAUS für Ihre Gartenarbeiten.

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  • Alle Gartenarbeiten im September auf einen Blick

    Der Sommer ist zwar noch deutlich spürbar, jedoch werden die Tage schon wieder etwas kürzer und die Temperaturen gehen vor allem in der Nacht wieder mehr nach unten. Ende September wird auch schon der Herbst eingeläutet und erinnert uns daran, dass wir schön langsam an die kommenden Vorbereitungen für die kälteren Monate denken sollten. Nichtsdestotrotz blüht der September noch voll auf und wir können uns über viele Blumen sowie eine reiche Ernte freuen. Wir zeigen Ihnen, was Sie im September alles rund um den Garten erledigen können. Auch im September können Sie noch reichlich Gemüse im Garten ernten und sich über die vielen Leckereien freuen. Fällt die Ausbeute groß aus, so können Sie Ihre Ernte mit verschiedenen Methoden haltbar machen und auch über den Winter hinweg genießen. In diesem Monat kommt es immer öfter vor, dass sich Ihre Beete allmählich leeren. Hier können Sie entweder eine Nachsaat mit Gemüse für den Herbst bzw. Winter ansetzen oder an eine Gründüngung mit beispielsweise Phacelia denken. So bleiben Ihre Beete nicht leer, der Boden wird verbessert und Nützlinge werden angelockt. Sofern noch Pflanzen in Ihren Beeten stehen, so können Sie sie jetzt noch einmal ordentlich düngen, damit sie genug Energie haben, um die Früchte noch vollständig reifen zu lassen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender > Aussaat Schnell-keimende Kulturen sowie Sorten, denen „kühlere“ Temperaturen weniger ausmachen, können nun in die Beete ausgesät werden. Vor allem Mangold, verschiedene Salate, Winterheckenzwiebel, Wirsing und Co. sind beliebt. Aber auch schnellwachsende Karotten oder Radieschen eignen sich nun für die Aussaat.   Einpflanzen Pak Choi, Salate, Brokkoli und mehr Gemüse können Sie auch jetzt noch in die Beete pflanzen. Auch Knoblauch oder Steckzwiebel können Sie nun schon für über den Winter anpflanzen. Diese werden dann im späten Frühling, Anfang Sommer erst geerntet.   Ernte Im September dürfen Sie sich über die Ernte von Kürbissen, Paprika, Brokkoli, Chinakohl, Tomaten, Zuckermais, Zucchini, Zwiebeln, Radieschen, Porree, Kartoffeln und noch viel mehr freuen. Achten Sie jedoch darauf, dass Tomaten bei einer Temperatur unter 10 °C nicht mehr reifen. Sollte dies der Fall sein, so können Sie die Früchte ernten und im Haus an einem warmen Ort nachreifen lassen. Zudem bilden Tomaten und Paprika auch jetzt noch weitere Blüten aus. Da sich die Reife der neuen Früchte nicht mehr bis zu den kälteren Temperaturen ausgeht, können Sie die Blütenstände abschneiden , damit sich die Pflanze auf das Wachstum der bereits vorhandenen Früchte konzentrieren kann. Und reifende Kürbisse profitieren nun von einem Strohbett , damit sie nicht direkt am Boden aufliegen und Fäulnis keine Chance hat.Gemüsegarten im SeptemberViele Obstbäume sind nun auch bereit für die Ernte. Apfelsorten wie Gala, Fiesta, Elstar und Co., Birnen, Pflaumen, Zwetschgen und noch viel mehr. Achten Sie jedoch bei der Ernte von Obstbäumen darauf, dass Sie immer faulige sowie getrocknete Früchte und Fallobst regelmäßig entfernen, damit sich keine Krankheiten ausbilden können. Früh reifende Marillen oder Pfirsiche vertragen nach der Ernte einen Verjüngungsschnitt. Denken Sie nun auch an einen Leimring an Ihren Obstbäumen bzw. auch an verschiedenen Zierhölzen, da im Herbst die kleinen Frostspanner Ihre Eier in der Krone ablegen wollen. Der Ring verhindert, dass Sie bis nach oben kommen und bleiben so am Material haften. Aber auch Wildobst wie Holler oder Hagebutten können nun schon geerntet werden und genauso warten Himbeeren, Brombeeren und Co. noch auf die Ernte. Schneiden Sie bei den Himbeeren die fertig abgeernteten Ruten immer ab, damit keine Krankheiten entstehen. Bei den Brombeeren werden nach der Ernte die tragenden Triebe abgeschnitten, jene ohne Früchte bleiben für nächstes Jahr stehen, denn hier bilden sich dann die neuen Beeren.Obstgarten im SeptemberSonnenblumen, Fackellilien, Herbst-Anemone, Fetthenne, Astern und Co. begrüßen Sie auch im September noch mit einer vollen Blüte. Sobald Ihre Stauden verblüht sind, können Sie die verwelkten Enden abschneiden, damit die Blätter Energie fürs nächste Jahr sammeln können und sich keine Krankheiten durch vermehrte Regentage bilden können. Vor allem beim Sommerflieder sollten nach der Blüte die Rispen regelmäßig abgeschnitten werden, damit er sich nicht unkontrolliert im Garten vermehrt. Da der Boden im September noch gut warm ist, aber die Temperaturen nicht mehr zu heiß sind, ist jetzt der ideale Zeitpunkt um neue Stauden einzupflanzen. Vorhandene Stauden, die außer Rand und Band sind, können Sie nun auch einfach teilen und die Freude im Garten an einem weiteren Platz vermehren. Nun ist auch der Zeitpunkt für das Einpflanzen verschiedenster Blumenzwiebeln gekommen. Tulpen, Narzissen und Co. können so noch vor dem Winter genügend Wurzeln bilden und zeigen sich dann im Frühjahr mit ihrer ganzen Pracht. Achten Sie dabei auf einen geeigneten Standort und auf die Pflanztiefe. Hier hilft Ihnen die Faustregel, dass Sie sie zwei- bis dreimal so tief einsetzen sollen, so groß die Zwiebel selber ist. Gladiolen hingegen können Sie nun ausgraben und in der Sonne trocknen lassen. Danach kommen Sie in ihr Winterlager, optimalerweise in einem trockenem, luftigen Raum. Das Grün können Sie bis auf 10 cm kürzen.Ziergarten im SeptemberDer Rasen wurde im Sommer nicht nur durch die Benutzung, sondern auch durch die extreme Hitze und direkte Sonne sehr beansprucht. Da im September die Temperaturen oftmals nicht mehr so heiß sind, können Sie nun auch den Rasen vertikutieren, mit Sand bestreuen und anschließend ordentlich düngen sowie kahle Stellen nachsäen. So bereiten Sie Ihn optimal auf den kommenden Winter und Frühling vor. Wer nicht vertikutieren will, kann trotzdem Lücken im Rasen mit einer Nachsaat ausbessern und anschließend einen Herbstdünger ausbringen. Optimalerweise finden diese Schritte vor einem Regentag oder einer Regenperiode statt, damit Sie den Rasen nicht selber bewässern müssen. Sollten Sie eine Rasenerneuerung planen, so bietet sich der September optimal zur Verlegung eines Rollrasens an, da der Boden noch warm ist, die Temperaturen nicht zu heiß und noch genügend Zeit zum Anwachsen vor dem Winter ist.   Rollrasen verlegen > Die Mahd im September fällt auch oftmals deutlich regelmäßiger aus als im Hochsommer. Hier können Sie auf ca. 4-5 cm einstellen. Vermeiden Sie wenn möglich nun die Mulchfunktion Ihres Rasenmähers (sofern vorhanden), da das Schnittgut bei den Temperaturen nicht mehr so gut verrottet.Rasen im SeptemberViele insektenfreundliche Stauden blühen derzeit und so ist im September noch genug Futter für die kleinen Bewohner im Garten vorhanden. Auch Vögel erfreuen sich an Beerenobst wie Holler oder Hagebutte. Als Vorbereitung für den Winter können Sie nun auch die Vogelhäuser und sämtliche Nistkästen putzen, damit sich unter den Tieren keine Krankheiten ausbilden. Auch die Vogeltränken sollten regelmäßig von Verunreinigungen befreit und gesäubert werden. Sobald Sie Sträucher und Stauden zurückschneiden, können Sie in einer Ecke im Garten einen Reisighaufen bilden, später auch etwas Laub untermischen und hier auch geschützt ein Igelhaus aufstellen. So finden später viele Insekten und Tiere ein geeignetes Winterquartier bei Ihnen im Garten.Wildtiere & Insekten im SeptemberWie auch den ganzen Sommer über schon gilt auch im September, Algen regelmäßig zu entfernen, den Wasserstand sowie die –werte zu kontrollieren und bei Bedarf zu verbessern. Wie im Ziergarten ist auch beim Gartenteich nun Zeit, Pflanzen zu teilen, zurückzuschneiden und neue Ergänzungen zu pflanzen. Fische im Teich benötigen bei sinkender Temperatur immer weniger Nahrung , bei Wassertemperaturen unter 12 °C benötigen sie kein Futter mehr. Achten Sie darauf, dass Fische, die nicht im Teich überwintern, bald in Ihr Kaltwasseraquarium gesiedelt werden müssen.Gartenteich im SeptemberWährend viele Pflanzen bereits verblühen, können Sie im September mit der Herbstbepflanzung Ihrer Töpfe starten. Viele Blumen, die prächtig im Herbst und Winter blühen, können nun relativ dicht gepflanzt und gekonnt kombiniert werden. Für viele Topfpflanzen ist auch bald Zeit, um ins Winterquartier zu ziehen. Vor allem Kübelpflanzen wie Oliven, Zitrone, Oleander und Co. vertragen Kälte nur mäßig und sollten daher vorzeitig geschützt werden. Im September ist es zwar noch nicht so dringend, jedoch sollten Sie langsam an die bevorstehenden Arbeiten denken und Platz im Keller, der Garage oder im Gewächshaus schaffen. Leere Töpfe sollten ordentlich gereinigt werden, damit keine Pflanzkrankheiten überdauern können. Danach können Sie, wie auch im Garten, Blumenzwiebeln in Ihre Töpfe pflanzen, damit sie noch ordentlich wurzeln können vor dem Winter und im Frühling dann in voller Pracht erstrahlen.Balkon & Terrasse im SeptemberKräuter haltbar machen: Bevor die Temperaturen wieder fallen und die Pflanzen nicht mehr wachsen, können Sie Ihre Kräuter noch einfrieren, trocknen oder direkt als Pesto oder Sauce verarbeiten und haben so auch in den kühleren Monaten den frischen Genuss von Sommer. Samen ernten: Viele Blumen (auch die Blumen von Kräutern) verwelken weiterhin. An trockenen Tagen können Sie die Samen von Tagetes, Ringelblume, Dill und vielen anderen Pflanzen sammeln und für das nächste Jahr trocken aufbewahren. Ernten Sie die Samen jedoch erst, wenn sie schon braun sind, denn dann sind sie erst vollständig entwickelt. Zimmerpflanzen: Sobald die Temperaturen vor allem in der Nacht wieder regelmäßig unter 15 °C fallen, sollten Sie Ihre Zimmerpflanzen von außen wieder langsam in den Innenbereich bringen. Dafür inspizieren Sie die Pflanzen ordentlich, duschen sie ab und gewöhnen sie langsam an den Innenraum. Für eine gute Übergangszeit können Sie die Pflanzen jeweils am Abend nach drinnen bringen und über den Tag wieder nach draußen stellen.Weitere Arbeiten im SeptemberDer September bringt noch viel Freude vom Sommer mit, steht aber auch schon in den Startlöchern für den Herbst. Entdecken Sie daher alles für Ihre Arbeiten in diesem Monat rund um Garten, Balkon und Terrasse. 

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  • Alle Arbeiten im April mit unseren Gartentipps erledigen

    Der Frühling erstrahlt im Garten und obwohl der April macht was er will, gibt es einige Arbeiten, die Sie im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon erledigen können. Vor allem können Sie jetzt schon die Bausteine für einen farbenfrohen Sommer legen. Immer mehr Gemüse wandert in den Garten und die Arbeiten draußen nehmen zu. Obwohl die Eisheiligen noch bevorstehen, können jetzt schon kälteresistente Sorten in den Garten ziehen. Wir zeigen Ihnen, wer dabei ist und welches Gemüse Sie im April im Haus vorziehen oder im Garten ernten können. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >Gemüsegarten im AprilAussaat Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus/Frühbeet vorziehen: Buschbohnen, Melone, Fenchel, Gurke, Kräuter, Kohlrabi, Mais, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kürbis, Mais, Stangenbohne, Spitzkohl, Zucchini, Tomaten, Paprika Direkt im Beet: Karotten, Rote Bete, Spinat, Rettich, Petersilienwurzel, Rucola, Sauerampfer, Rettich, Rosenkohl, Wurzelpetersilie, Erbsen, Salat, Mangold, Pastinake, Zwiebel, Schnittknoblauch Einpflanzen Vorgezogene Pflanzen wie Blumenkohl, Salate oder Mangold können nun schon in die Beete nach draußen wandern. Auch Lauch, Kohlrabi, Kartoffeln, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch oder Blumenkohl können schon ins Freiland gepflanzt werden. Ernte Im April können Sie frischen Salat ernten sowie Spinat, Mangold, Lauch und Radieschen. Ab Mitte April fängt dann auch schon die Spargelsaison an.Wurzelnackte Obstgehölze wie Apfel, Birne, Pflaume oder Kirsche können bis Ende des Monats noch gepflanzt werden. Vergessen Sie auch nicht auf Spätfröste, die Ihren Obstbäumen noch schaden können. Mit geeignetem Kälteschutz wie Vlies oder einer extra Mulchschicht am Boden sind Ihre Pflanzen bestens versorgt. Sollten bereits Frostschäden an der Rinde sein, so können Sie hier ein Wundverschlussmittel auftragen. Bei Apfelbäumen sollten Sie besonders auf Mehltau achten. Betroffene Stellen nicht auf den Kompost geben, sondern über den Bio-Müll entsorgen. Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren lassen sich jetzt gut durch Absenker vermehren und auch die Erdbeeren können schon eingepflanzt werden.Obstgarten im AprilTulpen, Hyazinthen, und andere Frühblüher zeigen ihre volle Pracht. Auch der Blauregen, Forsythie (nach der Blüte auslichten), Brautspiere und andere Sträucher erstrahlen in einem bunten Blütenmeer . Damit Sie auch später noch viele bunte Blumen in Ihrem Garten haben, können Sie jetzt im Freiland Kornblume, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Sonnenblume, Tagetes, Sommer-Astern oder einfach eine Mischung aus einjährigen Sommerblumen aussäen. Beim Pflanzen von Dahlien sollten Sie eher gegen Ende des Monats warten, damit es der Pflanze nicht zu kalt wird draußen. Im April ist auch noch genügend Zeit, um immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer, Rhododendron (hier auf pH-Wert des Bodens achten) oder Hainbuche einzupflanzen. Und auch Rosen können jetzt noch gepflanzt werden. Vergessen Sie beim Einpflanzen vor allem nicht, dass Sie die neuen Sträucher und Stauden ordentlich gießen .Ziergarten im AprilIm April merken wir schon wieder, wie schnell das Gras eigentlich wachsen kann. Deshalb ist nun auch wieder regelmäßiges Rasenmähen angesagt. Wenn Sie nicht schon im März vertikutiert und gedüngt haben, so können Sie das jetzt auch noch tun. Der Rasen wird mit einem Vertikutierer oder Rasenlüfter bearbeitet, um abgestorbene Pflanzen und Unkraut zu entfernen und den Rasen wieder besser zu belüften. Danach kann der Rasen nachgesät und vor allem gedüngt werden, am besten an einem Tag, an dem noch Regen zu erwarten ist. Sollten Sie Moos im Garten haben, so eignet sich die gezielte Ausbringung von Bodenaktivatoren . Die Düngung im Frühjahr dient vor allem der Nährstoffzufuhr, damit der Rasen wieder ordentlich durchstarten kann im neuen Jahr. Sollten Sie sich für eine Blumenwiese in Ihrem Garten entscheiden, so können Sie die Samen bei regelmäßigen Temperaturen von über 10-15 °C ausbringen. Wässern Sie die Blumensamen in den folgenden Tagen bis Wochen, damit sie ordentlich keimen können.Rasen im AprilPflanzen Sie jetzt schon bunte Blumenwiesen an, damit Sie rechtzeitig zum Sommer viele Nützlinge in Ihren Garten locken können und platzieren Sie Insektenhotels . Wilde Ecken mit morschem Holz, Blätterhaufen und Co. sollten noch liegen bleiben, damit einige Tiere und Insekten, die sich dort über den Winter eingenistet haben, noch ihre Ruhe haben. Sollten Sie Igel im Garten oder der Umgebung haben, so sind die kleinen Tierchen auch jetzt noch auf Ihre Hilfe angewiesen. Stellen Sie deshalb Futter und Wasser in die Nähe von Igelhäusern. Auch Vögel profitieren von aufgefüllten Futterhäusern und Vogeltränken als Trink- und Badequelle.Wildtiere & Insekten im AprilIm April können die Stauden und Gräser ca. 10 cm über den Boden gekürzt werden, achten Sie jedoch darauf, neue Triebe nicht zu verletzen. Faulschlamm und Laub sollten entfernt werden und neue Pflanzen können bei entsprechender Wassertemperatur gepflanzt werden.Gartenteich im AprilDa die Temperaturen nun wieder mehr steigen, können auch die Topfpflanzen und mediterrane Schönheiten wie Olive, Feige, Zitrus oder Oleander wieder langsam an draußen gewöhnt werden. Stellen Sie sie an sonnigen, warmen Tagen nach draußen (keine direkte Sonne anfangs) an geschützte Standorte und holen Sie sie vor Sonnenuntergang wieder in ihr Winterquartier. Sobald die Temperaturen in der Nacht nicht mehr unter 10-15 °C fallen, können Sie die toleranteren Pflanzen schon draußen stehen lassen. Sollten bereits die Wurzeln aus den Töpfen schauen, so können Sie nun die Kübelpflanzen in ein größeres Pflanzgefäß mit frischer Erde einpflanzen. Zusätzlich dazu vertragen die meisten Pflanzen nun eine Düngung. Viele robuste Balkonblumen wie Stiefmütterchen, Hornveilchen oder andere Frühblüher können jetzt schon draußen eingepflanzt werden.Balkon & Terrasse im AprilBeete vorbereiten: Wenn Sie Ihre (Hoch-)Beete noch nicht vorbereitet haben, so haben Sie noch genügend Zeit. Entfernen Sie Unkraut, Gras und abgestorbene Pflanzenteile. Arbeiten Sie Kompost in die Erste Schicht ein, damit dem Boden wieder mehr Nährstoffe zugeführt werden und somit für ein besseres Pflanzenwachstum gesorgt wird. Frühbeet lüften: Da die Temperaturen steigen, sollten Sie auch Ihr Frühbeet regelmäßig lüften, da es den Pflanzen sonst zu heiß wird. Tipps gegen Schnecken: Schnecken sind oft nervige Eindringlinge im Garten und können viel Schaden vor allem bei kleinen Pflanzen anrichten. Damit Sie sie loswerden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Mittels einer wilden Ecke mit Totholz, Reisig und Co. als Unterschlupf können Sie Igel und Kröten anlocken, welche die Schnecken gerne verspeisen. Weiters können Sie morsche Bretter an empfindlichen Stellen (zum Beispiel direkt im Beet) auslegen und die Schnecken morgens absammeln. Wässern Sie Rasen, Beete und Co. nur vormittags, damit die Erde bis zum Abend trocknen kann, denn Schnecken schlagen oft nachts zu. Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden zur Schädlingsbekämpfung wie der Bierfalle oder einem Schneckenband. Kletterpflanzen als Sichtschutz: Damit Sie im Sommer einen natürlichen Sichtschutz haben, können Sie jetzt schon Pflanzen wie Kapuzinerkresse, Duft-Wicke oder schwarzäugige Susanne nahe dem Zaun anpflanzen. Spargel & Rhabarber: Der Spargel hat ab ungefähr Mitte April wieder Saison und Rhabarber ist ebenfalls je nach Wetterlage erntereif. Geerntet werden beide Saisonalitäten traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag.Weitere Arbeiten im AprilMit unseren Tipps & Tricks sind Sie optimal vorbereitet für den April und können schon so richtig losstarten im Garten, auf Balkon und Terrasse. Entdecken Sie dazu das Sortiment von BAUHAUS für Ihre Vorhaben.

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