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Verleihen Sie Ihren Burgern noch mehr Geschmack mit diesen Rezepten
Burger sind ein wahrer Klassiker auf jeder Gartenparty und auch im Alltag ein besonderes Highlight. Auf einem Grill zubereitet wird der Köstlichkeit nochmal mehr Aroma und Geschmack verliehen. Dabei ist die Zubereitung ein Kinderspiel und die Bestandteile können nach Lust und Laune variieren. Wir zeigen Ihnen daher 5 leckere Burger Rezepte für den Grill, ein tolles Rezept für selbstgemachte Burger-Buns und einige allgemeine Tipps zum Burger grillen.Beim Burger grillen braucht der Grill eine gute Temperatur von 200-260 °C, was bedeutet, dass der Holzkohlegrill um die 30-50 Minuten Vorheizzeit braucht. Dabei können Sie den Grillrost beim Anheizen mit hitzebeständigem Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl einstreichen oder mit einer halbierten Zwiebel einreiben. Dies verhindert, dass das Patty am Rost anklebt. Sobald die Temperatur erreicht ist, können Sie Ihr Patty drauflegen und ca. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel anbraten, wobei es nach der Halbzeit gewendet wird. Sollten Sie diesen Schritt öfter wiederholen oder das Fleisch andrücken, so kann es sein, dass es am Ende zu viel Saft verloren hat und auch an Geschmack verliert. Sobald das Patty an beiden Seiten gegrillt wurde, können Sie Käsescheiben darauflegen und auch das Gemüse sowie die halbierten Burger-Buns (ca. 1 Minute) auflegen. Ist der Käse geschmolzen, so kann angerichtet werden. Zu selbstgemachten Burger eignet sich vor allem auch eine selbstgemachte Sauce. Entdecken Sie neben den folgenden 5 Burger Rezepten noch mehr leckere Grillrezepte und Anleitungen für Veggie Burger, Bacon-Beef-Burger sowie die Zubereitung von Pulled Pork am Grill. Noch mehr leckere Grillrezepte >So geht Burger grillenZutaten: Für den Coleslaw 250 g Rotkohl, 1 Römersalatherz 1-2 Karotten (geraspelt) Zitronensaft, 1 Prise Rohrohrzucker Meersalz, schwarzer Pfeffer Für 4 Burgerpattys 800 g Geflügelhackfleisch 1 Knoblauchzehe (fein gehackt) 1 TL Sriracha-Soße (scharfe Chilisoße) 1 Bd. Koriander (gehackt) 1 Lauchzwiebel (fein gehackt) 1 TL Ingwer (gerieben) ½ TL Meersalz Außerdem 2 rote Zwiebeln (in Scheiben) 1-2 EL Balsamicoessig 4 weichere Vollkornbrötchen (halbiert) 1 EL Sriracha-Soße 7 EL Salatcreme 250 g Vollmilchjoghurt 1 Bd. zarter Rucola 8 Scheiben Sandwichgurken (Glas) 1 Mango (Spalten) Je 1 Beet Daikon- und rote Kresse Zubereitung: 1. Mischen Sie Rotkohl, Salat und Karotten. Joghurt, Salatcreme und Zitronensaft verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Darüber geben, mischen und ziehen lassen. 2. Zutaten für die Pattys mischen, nicht zu stark verkneten. Formen Sie mit einer Hamburgerpresse vier Pattys. Drücken Sie sie nicht zu stark zusammen, sonst werden sie zu fest. Mit dem Daumen eine flache Vertiefung in die Mitte der Pattys drücken. So wölben sie sich nicht so stark und garen gleichmäßig. Mindestens eine Stunde kaltstellen. 3. Zwiebeln in heißem Öl dünsten. Balsamicoessig zugeben und unter Rühren karamellisieren. Salzen und pfeffern. 4. Grill vorheizen: Pattys mit Öl bestreichen, 8–10 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen, dabei einmal umdrehen. In der letzten Minute Brötchenhälften kurz mitgrillen. 5. Sriracha-Soße, Salatcreme und Joghurt verrühren und abschmecken. Die Schnittflächen der Brötchen damit bestreichen. Dann auf die unteren Hälften jeweils etwas Rucola, einen Burger, Soße, Gurken, Zwiebeln und Mangospalten geben. Mit Kresse bestreuen. Obere Brötchenhälften drauflegen.Geflügelburger mit Balsamico-Zwiebeln & MangoEine kulinarische Köstlichkeit stellt der bayrische Hamburger mit Sauerkraut und knusprigen Dinkelbrötchen dar. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL süßer Senf 2 Blätter Lollo-Bionda-Salat 1 Scheibe Gouda 2 EL Sauerkraut 20 g Speck 2 Essiggurken 3 Scheiben rote ZwiebelBayrischer BurgerGanz klassisch American Style mit Sesam-Bun, Spiegelei und Bacon – deftig und voller Geschmack. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL BBQ-Soße Je 1 Blatt Lollo-Bionda- und Eichblattsalat 1 Scheibe Schmelzkäse/Cheddar 1-2 Scheiben Tomate 3 Scheiben rote Zwiebel 1 Spiegelei 4 Scheiben BaconTruckdriver BurgerHerzhaft und mit einem Hauch Süße verzaubert der French-Cheese Burger mit Camembert und Preiselbeermarmelade. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL Preiselbeermarmelade 20 g Feldsalat 3-4 Scheiben Camembert 3 Scheiben rote Zwiebel 20 g kandierte WalnüsseFrench-Cheese BurgerEine wahre Geschmacksexplosion – der Trentino Burger überzeugt mit Antipastigemüse und Parmesan. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL grünes Pesto 20 g Rucola 30 g gehobelter Parmesan 20-50 g Antipasti (Zucchini, Auberginen, eingelegte gelbe Paprika) 1 Scheibe FleischtomateTrentino BurgerSelbstgemachte Burger-Buns sind einfach die perfekte Kombination für Burger vom Grill. Dabei können Sie bei den Zutaten so individuell vorgehen wie beim Burger selbst. Egal ob Weizen- oder Vollkornmehl, mit verschiedenen Toppings wie Sesam, Leinsamen und Co. oder ob groß oder klein – selbstgemachte Burger-Buns bieten viel Freiraum in der individuellen Gestaltung. Zutaten für 10 Burger-Buns: 500 g Weizenmehl/Typ 405 100 g Roggenmehl/Typ 1150 ½ TL Salz 250 ml Milch 2 EL Zucker 30 g frische Hefe 50 g weiche Butter 3 Eier (Größe M) 1 Eigelb 3 EL Sahne Topping nach Belieben Zubereitung: 1. Vermengen Sie Mehl, Salz und Milch in einer Schüssel. Erhitzen Sie die Milch lauwarm, stellen Sie sie beiseite und geben Sie Zucker und Hefe hinein. Verrühren Sie alles, bis sich der Zucker und die Hefe aufgelöst haben. Achtung: Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst gehen die Burger-Buns nicht auf. 2. Geben Sie nun die Hefe-Milch-Mischung zusammen mit der Butter und den Eiern zu dem Mehl und kneten Sie alles zu einem Teig. Ein Tipp: Kneten Sie den Teig dabei auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel. Decken Sie danach alles mit einem Küchentuch ab und lassen Sie es gehen. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C vor. 3. Teilen Sie den Teig in 100-g-Stücke. Formen Sie mit den Handinnenflächen auf der Arbeitsplatte gleichmäßige Kugeln. 4. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und bestreuen Sie es leicht mit Mehl. Legen Sie die Teigkugeln mit ausreichend Platz dazwischen auf das Backblech. Drücken Sie die Kugeln leicht platt, decken Sie sie mit einem Tuch ab und lassen Sie sie für weitere 20 Minuten gehen. 5. Verrühren Sie Eigelb und Sahne und bepinseln Sie damit die aufgegangenen Brötchen. Bestreuen Sie die Buns nun mit Leinsamen oder Sesam. 6. Backen Sie die Brötchen für 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Backofen. Lassen Sie sie danach auf einem Kuchengitter auskühlen. Fertig sind die Brötchen!So gelingen die Burger-BunsSind Sie bereit für den nächsten Burger Abend? Dann entdecken Sie unser umfangreiches Sortiment an Grillzubehör sowie noch mehr leckere Grillrezepte für die nächste Gartenparty!
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Saftige Erdbeersorten & Wissenswertes rund um den Anbau
Erdbeeren sind wahre gesunde, süße Leckerbissen. Mehr als 1000 verschiedene Sorten sind bekannt. Die Unterschiede der Erdbeersorten werden durch Geschmack, Ertrag sowie Widerstandfähigkeit erkennbar. Wir zeigen Ihnen 13 Regeln für den optimalen Anbau von Erdbeeren, geben Ihnen ein paar Facts zur Frucht und stellen Ihnen im Anschluss verschiedene Sorten für den Eigenanbau vor.1. Die richtige Lage Eine Gartenfläche, die bisher nicht mit Erdbeeren besetzt war, ist gut und auch eine Fläche mit altem Bestand an Radieschen und Karotten eignet sich für den Anbau. Am besten ist es aber, wenn auf der bepflanzten Fläche vorher Tagetes (Studentenblumen) gestanden haben. Optimalerweise legen Sie neben dem Beet eine Bienenwiese an, damit möglichst viele Nützlinge und vor allem Bestäuber in die Nähe der Erdbeeren kommen. Eine Rasenfläche wiederum eignet sich nicht wirklich, denn hier könnten Engerlinge im Boden sein. 2. Hitze oder Licht? Erdbeeren mögen es sonnig, aber nur, weil es warm ist, schmecken sie nicht besser. Sie verbrennen in der prallen Sonne und mögen keine Hitze. Ideal ist ein Tag mit gleichmäßiger Sonneneinstrahlung, wodurch sie besonders süß und lecker schmecken. Je sonniger der Platz, desto höher die Ernte. 3. Kein Tiefbau Erdbeeren sollten nicht zu tief eingepflanzt werden. Der Wurzelkörper sollte nicht tiefer als die Knospe sein, denn diese sollte immer die Sonne sehen können. Bei der Bepflanzung ist Humus zwar gut, aber Dünger sollte keiner beigegeben werden. Dieser kommt erst nach der Ernte ins Spiel. Am besten pflanzen Sie die Erdbeeren in ein Hochbeet mit spezieller Beeren-Erde . Der Boden sollte leicht sauer sein, pH 5,5 – 6 ist ideal. 4. Partnersuche Die meisten Erdbeeren sind Selbstbefruchter, das heißt sie haben weibliche und männliche Blüten. Nach der Bestäubung durch Bienen und Hummeln entwickeln sich die Früchte. Jedoch haben auch einige Sorten nur weibliche Blüten. Die berühmte 'Mieze Schindler' ist ein Beispiel. Hier müssen Sie immer eine weitere Sorte in der Nähe anbauen, ansonsten tragen die Erdbeerblumen keine Früchte.13 Regeln für den Anbau von Erdbeeren5. Der richtige Nachbar Sollten Sie Erdbeeren im Beet mit Gemüse anpflanzen wollen, so gilt es auf gute Nachbarschaft zu achten. Vor allem Knoblauch eignet sich hervorragend für eine Mischkultur, da er Pilzkrankheiten bei Erdbeeren ein wenig vorbeugen kann. Auch Buschbohnen eignen sich besonders, da sie Stickstoff im Boden speichern, welcher den Erdbeeren guttut. Hier müssen Sie jedoch etwas mehr Platz einrechnen, da beide Pflanzen mit der Zeit größer werden. Weitere gute Nachbarn für Erdbeeren sind Borretsch, Dill, Feldsalat, Radieschen, Salate, Spinat, Lauch oder Zwiebel. Schlechte Nachbarn bei der Pflanzung von Erdbeeren sind jegliche Kohlarten, Kartoffeln, Tomaten oder Liebstöckel. 6. Abstand einhalten Pflanzen Sie Erdbeeren mit genügend Abstand, wobei sich diese je nach Sorte sehr unterscheiden können. Erdbeeren brauchen grundsätzlich mehr Abstand als man denkt. Faustregel: 25–30 cm von Pflanze zu Pflanze, Reihenabstand nicht unter 60 cm. Walderdbeeren dürfen dichter stehen, da sie sich wie Bodendecker ausbreiten.7. Zugedeckt mit Stroh Stroh oder Mulch schützen die Pflanzen, wobei das Stroh trocken bleibt und Schädlinge fernhält. Zudem verdunstet weniger Wasser aus dem Boden und die Erde bleibt länger feucht. Legen Sie dafür einen Stroh-Teppich zwischen und unter die Reihen. Das Stroh verrottet mit der Zeit und ist ein guter Dünger für den Boden. Schwarze Plastikfolie hingegen ist keine gute Idee! Sie versiegelt den Boden und muss nach der Ernte teuer entsorgt werden. 8. Richtig gießen Auch im Sommer sollten Sie die Pflanzen nicht mit kaltem Wasser gießen, da es ihnen schaden kann. Am besten gießen Sie morgens oder abends nach 22 Uhr. Und wenn Sie gießen, dann nicht zu knapp: Das Wasser soll an die bis zu einem Meter tiefen Wurzeln kommen und nicht auf den Blättern landen.9. Bee happy! Jedes Erdbeer-Nüsschen muss bestäubt werden, wobei wir hierfür Bienen oder Hummeln brauchen. Deshalb sollten Sie die Pflanzen in der Blütezeit nicht mit Vlies bedecken, wenn Sie sie vor dem Wetter schützen wollen. Viele Früchte, die verhärtet oder unförmig sind, sind nicht richtig befruchtet, weswegen die Erdbeere auf dem Fensterbrett auch keine gute Idee ist, denn hier kommt keine Biene an sie ran. 10. Haarschnitt nach der Ernte Erdbeeren schneiden Sie nach der Ernte, spätestens im August. Dann können Sie mit dem Rasenmäher durch die Reihen gehen. Egal ob mit der Hand oder der Maschine: Die Herzknospe muss beim Rückschnitt stehen bleiben! Wenn Sie das Auslichten erst im Herbst erledigen, schneiden Sie die Fruchtstände für das Folgejahr weg. Daher ist es immer besser, gleich nach der Ernte die Blätter und Stängel zu trimmen. 11. Reife bestimmen Genießen Sie Ihre Erdbeeren, wenn sie reif sind. Arbeiten Sie nicht nach Plan, sondern nach Geschmack! Dabei ist der optimale Reifepunkt bei jeder Sorte anders. Es gibt Sorten, die in Dunkelrot bereits ihr bestes Aroma verloren haben. Die meisten Erdbeeren sind nicht lagerfähig und der Weg vom Feld zum Tisch sollte kurz sein. Daher ist es am allerbesten, wenn Sie direkt von der Pflanze naschen oder die Beeren gleich weiterverarbeiten. 12. Hoch hinaus Erdbeeren heißen ERDbeeren, sind aber eigentlich Hochbeetpflanzen. Hier sind sie gut vor Frost geschützt und bekommen im Frühsommer mehr Wärme und Licht. Hier sind sie auch weitgehend sicher vor Schädlingen und genießen ein maßgeschneidertes Beet mit perfekter Erdzusammenstellung. Der Gärtner kann hier die Reife und mögliche Erkrankungen gut beobachten und naschen ist auch leichter, weil man sich nicht so weit hinunterbeugen muss. 13. Standortwechsel gefällig Eine Erdbeerpflanze lebt nicht lange. Wenn man sie im Frühjahr pflanzt, kann man im selben Sommer ernten. Danach gibt es zwei gute Jahre, wobei die Pflanze dann nach drei bis vier Jahren entsorgt werden kann, da sie nur mehr wenig Ertrag hat. Wenn Sie danach wieder Erdbeeren anpflanzen wollen, dann nur auf einer neuen Stelle, an der in den letzten vier Jahren noch keine Erdbeeren gepflanzt worden sind. Dies beugt Pilzkrankheiten und Schädlinge vor, die von der vorigen Pflanze noch im Boden verweilen könnten.Erdbeeren sind tolle Früchte für den Naschgarten im eigenen Zuhause. Dabei haben Sie neben ihrem wunderbaren Geschmack und den vielzähligen Verarbeitungsmöglichkeiten noch weitere tolle Eigenschaften und es gibt noch viel mehr spannende Fakten über Erdbeeren. Es gibt über 1000 Erdbeersorten, da ist für jeden etwas dabei Sie zählen zu den Rosengewächsen Die Erdbeerzeit ist meist von Ende Mai/Anfang Juni und dauert ca. vier bis sechs Wochen Sie enthalten mehr Vitamin C als eine Orange 100 Gramm Erdbeere haben nur 35 Kalorien, da sie aus ca. 90 % Wasser bestehen Die grünen Blätter sind ebenfalls genießbar Sie enthalten viele Ballaststoffe, was wiederum gut für die Verdauung ist Und sie enthalten viele Antioxidantien, welche gegen Entzündungen und freie Radikale gut sindSpannende ErdbeerfaktenVerschiedene Erdbeersorten im ÜberblickWie es der Name schon verrät ist diese Erdbeersorte wie eine Königin. Die Pflanze überzeugt mit ihren besonders roten, prächtigen Früchten, welche perfekt geformt sind und sich ideal ernten lassen. Der Geschmack ist unwiderstehlich. Ein Bissen von der Erdbeere „Lambada“ und das feine Aroma entfaltet sich. Die optimale Süße erreicht die Frucht, wenn sie feuerrot ist. Anpflanzung: Im Anbau ist diese Erdbeersorte besonders unempfindlich. Der Boden darf auch ruhig trocken sein. Nur bei starken Witterungsbedingungen zieht sich die Pflanze zurück. Ernte: Schon ab Mitte Mai können die ersten Erdbeeren geerntet werden. Die Königin der Erdbeeren – „Lambada“Ein echter Klassiker unter den Erdbeeren - die Sorte „Senga Sengana“. Seit einigen Jahrzehnten wird diese Sorte mit Freude angebaut. Die Pflanze weist mittelgroße, dunkelrote, herzförmige Früchte auf. Der Geschmack ist süßlich und steht für Sommer. Daher eignen sie sich besonders gut für das Einkochen von Marmelade und Kuchen. Anpflanzung: Auch diese Pflanze ist wieder sehr unkompliziert. Es wird kein spezieller Boden gewünscht, denn diese Sorte wächst auf fast allen ganz gut. Achten Sie auf einen durchlässigen Boden. Grauschimmelfäule kann die Pflanze kränken. Ernte: Ab Anfang Juni kann mit der Ernte gestartet werden. Die klassische „Senga Sengana“Diese Erdbeere ähnelt vom Aussehen einer Himbeere und vom Geschmack einer Walderdbeere. Die Erdbeersorte zählt zu den ältesten Sorten auf der ganzen Welt. Der außergewöhnliche Geschmack kommt von etwa 360 Aromen. Leider ist die Erdbeere „Mieze Schindler“ nicht lagerbar, gehört jedoch trotzdem in jeden Garten. Anpflanzung: Viel Sonne braucht die Erdbeere „Mieze Schindler“. Der Boden sollte leicht sauer sein. Pflanzen Sie die Frucht immer mit einem Partner ein, wie etwa die bereits erwähnte Sorte „Senga Sengana“ oder die Sorte „Korona“. Leider sind die „Mieze Schindler“ Erdbeeren anfällig für die Rot- und Weißfleckenkrankheit. Ernte: Ab Mitte Juni können Sie die ersten Erdbeeren dieser Sorte ernten. Aromareiche „Mieze Schindler“Hoher Ertrag und geschmacklich sehr gut – so lässt sich die Erdbeersorte "Korona" am besten beschreiben. Die Form ist wie ein länglicher Zapfen. Über einen langen Zeitraum hinweg ist eine erfolg- und ertragreiche Ernte garantiert. Die Pflanze ist sehr beständig gegenüber Krankheiten. Anpflanzung: Die Erdbeersorte hat wenig spezielle Anforderungen und Wünsche. Die Erde sollte locker sein und mit Nährstoffen versehen werden. Der Boden kann auch leicht sandig sein. Ernte: Ernten Sie ab Mitte Mai.Die ertragreiche „Korona“Diese Neuheit gedeiht auch bei bereits ausgedientem Boden. Mit prächtigem Rot und kräftigen Früchten punktet die Erdbeerpflanze. Das Fruchtfleisch ist durch und durch rot. Besonders die Robustheit spricht für die Sorte „Symphony“. Auch Niederschlag wie Regen kann der Pflanze nichts anhaben. Zu viel Sonne führt jedoch zu Sonnenbrand. Der Vorteil ist, dass eine kurze Lagerung möglich ist. Anpflanzung: Die winterharte Erdbeersorte ist sehr anspruchslos und wächst auch in einem bereits „verbrauchten, alten“ Beet. Ernte: Die Erntezeit beginnt circa Mitte Mai.Unverwüstliche Neuheit – die „Symphony"Diese Erdbeeren sind gut zu pflücken und schon am Feld ein echter Hingucker. Die Sorte "Honeoye" ist nicht so süß wie die bereits erwähnten, jedoch auch mit leichter Säure wirklich lecker. Der Vorteil ist, dass die Frucht gegen Krankheiten robust ist. Die Nässe sollte sich nicht halten, verzichten Sie daher auf Staunässe. Für Marmeladen sowie zum Einkochen eignet sich diese Sorte besonders gut. Anpflanzung: Die Bepflanzung funktioniert auch in schweren Böden. Ernte: Freuen Sie sich ab Mitte Mai auf frische Erdbeeren.Die anpassungsfähige „Honeoye“Wie es definitiv der Name schon verrät ist diese Sorte ungewöhnlich riesig. Die einzelne Erdbeere kann ein erstaunliches Gewicht von 70 g aufweisen. Im Vergleich dazu hat eine Mandarine die gleiche Größe. Trotzdem behält die XXL-Erdbeere ihren Geschmack. Frisch vom Feld schmeckt sie am besten. Diese Sorte ist eine echte Sommererdbeere, da sie dann am idealsten reift, wenn die Tage, wie im Juni, am längsten sind. Die winterharte Pflanze ist ein echter Hingucker. Anpflanzung: Diese Sorte braucht zum Gedeihen sowohl Sonne als auch Halbschatten. Ebenso braucht die Pflanze viel Wasser sowie einen lockeren, nährstoffreichen Boden. Achten Sie drauf, die Pflanze nicht zu tief in die Erde zu platzieren. Ernte: Erntezeit ist ab Juni möglich.Die wirklich große Erdbeere – „Sweet Mary XXL“Erfreuen Sie sich auch noch im Spätsommer an leckeren Erdbeeren, welche wie Walderdbeeren aussehen. Die Besonderheit daran ist, dass Blüten und Früchte gleichzeitig erscheinen (siehe Bild). Das dezente Aroma wird Ihnen schmeicheln. Bienen fliegen auch auf diese wunderbare Frucht, welche sonnige Plätze präferiert. Anpflanzung: Anstatt in die Höhe zu wachsen, bevorzugt diese Sorte die Breite. Bevorzugt wird ein lockerer, humusreicher Boden. Ernte: Erntezeit ist von Anfang Juni bis sogar Oktober.Der Spätsommer „Waldfruchtstar“Die Erdbeersorte schmeckt wie eine Walderdbeere nur weist sie eine andere, größere Form auf. Die Form ist eher rundlich. Die frostharte Pflanze spendet auch noch im Spätsommer leckere Erdbeeren. Anpflanzung: Diese Sorte ist anspruchslos und beständig gegenüber Schädlingsbefall und Krankheiten. Ernte: Von Anfang Juni bis in den Herbst rein können Sie die großen Walderdbeeren ernten.Die große Walderdbeere – „Mara des Bois“Sind Sie auch auf den Geschmack der süßen Frucht gekommen? Dann entdecken Sie unsere Erdbeerpflanzen für Ihren Naschgarten.
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Mit Plan ran ans Gemüse im Gewächshaus
Das Gewächshaus bietet ideale Bedingungen für den ganzjährigen Anbau verschiedener Pflanzen. Ein gut durchdachter Bepflanzungsplan ist entscheidend, um den verfügbaren Raum optimal zu nutzen und eine gute Ernte zu erzielen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihr Gewächshaus sinnvoll bepflanzen und mit einem strategischen Plan die besten Ergebnisse erzielen. Ein Gewächshaus bietet die Möglichkeit, Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen anzubauen. Dadurch kann das Wachstum von Gemüse, Obst und Kräutern beschleunigt und die Vegetationsperiode verlängert werden. Außerdem können exotische Pflanzen angebaut werden, die normalerweise in unseren Breitengraden nicht wachsen. Folgende Pflanzen eignen sich besonders für den Anbau im Gewächshaus: Gemüse: Aubergine, Gurke, Karotte, Kartoffel, Kohl, Kürbis, Mais, Paprika, Radieschen, Salat, Sellerie, Spinat, Tomate, Zucchini, Zwiebel Obst und Beeren: Erdbeere, Marille, Melone, Nektarine, Pfirsich, Rhabarber, Weintraube Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen Kräuter: Basilikum, Dill, Majoran, Oregano, Petersilie Exotische Pflanzen: Avocado, Banane, Feigen, Kiwi, Maracuja, ZitrusfrüchteWelche Pflanzen sind für ein Gewächshaus geeignet?Leider regeln sich die Temperatur- und Lichtverhältnisse im Gewächshaus nicht von selbst nach den Bedürfnissen der Pflanzen. Daher erfordert der Betrieb eines Gewächshauses ein gewisses Maß an Planung und Kontrolle. Die folgenden Maßnahmen können helfen, die Licht- und Temperaturverhältnisse zu regulieren, um die Pflanzen vor Überhitzung und Hitzestress zu schützen. Schattiernetze : Diese Netze können die Intensität des Sonnenlichts reduzieren und damit die Temperatur im Gewächshaus senken. Sie sind vor allem in den Sommermonaten nützlich. Kalkanstrich: Durch das Auftragen eines speziellen Kalks auf die Außenwände des Gewächshauses kann das Licht reflektiert und die Aufheizung verringert werden. Automatische Belüftung : Ein gutes Belüftungssystem sorgt dafür, dass warme Luft abgeführt wird und frische Luft ins Gewächshaus gelangt. Im Idealfall reagiert es automatisch auf Temperaturänderungen und regelt den Luftaustausch entsprechend. Ventilatoren : Ventilatoren verbessern die Luftzirkulation und sorgen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung. Wasserspeicherung und -verteilung : Durch die Verdunstung von Wasser wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Temperatur gesenkt. Tröpfchenbewässerungssysteme sind eine effiziente Methode, um Pflanzen mit Wasser zu versorgen, ohne dass es zu Staunässe kommt. Durch die Kombination der richtigen Pflanzenauswahl mit einer effektiven Temperatur- und Lichtkontrolle kann ein Gewächshaus optimal genutzt werden. So können Sie das ganze Jahr über gesunde Pflanzen im Gewächshaus anbauen.Temperatur- & Lichtregulierung im GewächshausDie Anordnung der Pflanzen in einem Gewächshaus spielt eine entscheidende Rolle für ihre Gesundheit und ihren Ertrag. Durch eine sorgfältige Planung können Sie sicherstellen, dass jede Pflanze optimale Wachstumsbedingungen vorfindet. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anordnung. Reihenanbau Der Reihenanbau ist eine der gebräuchlichsten Anbaumethoden im Gewächshaus. Die Pflanzen sind in parallelen Linien oder Reihen angeordnet, was die Bewässerung, Belüftung und Pflege der Pflanzen erleichtert. Mischkultur Eine Mischkultur nutzt die gegenseitige Unterstützung verschiedener Pflanzenarten, beispielsweise bei der Schädlingsabwehr oder der Bodenverbesserung, was die Pflanzengesundheit fördert. Hochbeete oder Kübel Der Anbau in Hochbeeten oder Kübeln maximiert den verfügbaren Raum und fördert ein gesundes Wachstum. Dies reduziert das Risiko von Schädlingsbefall und Krankheiten und erhöht den Ertrag.Anordnung der Pflanzen im GewächshausEine durchdachte Planung des Anbaus im Jahresverlauf ist entscheidend für eine kontinuierliche Ernte über das ganze Jahr. Durch den Wechsel der Kulturen und die Nutzung der unterschiedlichen Wachstumsperioden kann die Produktivität des Gartens maximiert werden. Frühling Im Frühjahr beginnt die Gartensaison - ideal, um die ersten Gemüsesorten auszusäen und zu pflanzen, die kühles Wetter bevorzugen. Aussaat und Pflanzung: Radieschen, Spinat, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Salat Vorziehen: Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini Pflege: Frühjahrsdüngung, Unkraut jäten, Boden vorbereiten Sommer Der Sommer ist die Hauptwachstumsperiode, in der viele Pflanzen ihre volle Reife erreichen und geerntet werden können. Nachsaat und Pflanzung: Spätere Karotten, Bohnen, Kürbis, weitere Salatsorten Ernte: Frühkartoffeln, Radieschen, Salate, Spinat, Gurken, Zucchini, Tomaten Pflege: Regelmäßiges Gießen, Mulchen, Schädlingskontrolle, Beschattung bei Hitze Herbst Im Herbst können Sie die letzten Sommerfrüchte ernten und mit der Aussaat von winterhartem Gemüse beginnen. Nachsaat und Pflanzung: Feldsalat, Winterspinat, Endivien, Lauch, Rosenkohl Ernte: Kürbis, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln Pflege: Bodenvorbereitung für den Winter, Mulchen, eventuell Schutzmaßnahmen für empfindliche Pflanzen Winter Auch im Winter kann der Garten produktiv sein, vor allem in Gewächshäusern und Folientunneln . Ernte: Rosenkohl, Grünkohl, Wintersport, Feldsalat Pflege: Gewächshäuser lüften, Schneelasten entfernen, Pflanzen vor extremen Temperaturen schützen Planung: Gartenplanung, Samen bestellen, Bodenanalyse durchführen (wenn Boden nicht mehr gefroren) Je nach klimatischen Bedingungen im Gewächshaus können auch im Winter einige Sommerpflanzen kultiviert werden. Dies wird durch zusätzliche Beleuchtung und Isolierung bzw. mit einer Gewächshaus-Heizung unterstützt. Diese Vorkehrungen schaffen optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen wie Tomaten und Paprika, auch bei den niedrigeren Temperaturen der Wintermonate.Planung des Anbaus im JahresverlaufIn unseren FAQs finden Sie weitere hilfreiche Informationen und Tipps zur Bepflanzung eines Gewächshauses. Wie viel Platz muss pro Pflanze eingeplant werden? Der Platzbedarf pro Pflanze variiert je nach Pflanzenart. Es ist wichtig, für jede Pflanze genügend Platz einzuplanen, damit sie sich optimal entwickeln kann und ausreichend Licht, Wasser und Nährstoffe erhält. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den empfohlenen Platz für die gängigsten Gewächshauspflanzen: Pflanze Pflanzen/Samen pro m² Empfohlener Pflanzabstand Aubergine 3 - 4 50 – 60 cm Gurke 1 - 2 60 – 100 cm Karotte 100 - 150 5 - 10 cm Kartoffel, Mais 6 -9 30 - 40 cm Kohl 3 - 4 40 – 60 cm Kürbis 1 100 - 150 cm Paprika 4 - 5 40 - 50 cm Radieschen 200 - 250 2 - 5 cm Salat 10 - 20 20 - 30 cm Sellerie 11 - 16 25 - 30 cm Spinat 25 - 50 10 - 20 cm Tomate 2 - 4 50 – 70 cm Zucchini 1 - 2 90 - 100 cm Zwiebel 50 - 100 10 - 15 cm Aprikose, Nektarine, Pfirsich 1 pro 9 – 12 m² 3 – 4 m Erdbeere 6 - 10 30 - 40 cm Melone 1 1 – 1,5 m Rhabarber 1 - 2 90 - 100 cm Weintraube 1 – 2 pro m² entlang einer Reihe 1 – 2 m Erbsen 25 - 50 10 - 20 cm Bohnen 20 – 30 (Buschbohnen), 10 – 15 (Stangenbohnen) 15 – 30 cm (Buschbohnen), 10 cm (Stangenbohnen) Kräuter 10 - 20 20 - 30 cm Avocado 1 pro 9 – 12 m² 3 – 4 m Banane, Feige 1 pro 4 – 6 m² 2 – 3 m Kiwi, Maracuja 1 – 2 pro m² entlang einer Reihe 2 – 3 m Zitrusfrüchte 1 pro 4 – 6 m² 2 – 3 mHäufige Fragen zur Anzucht im GewächshausDie Pflanzenrotation, auch Fruchtfolge genannt, ist im Gewächshaus wichtig, um den Boden gesund zu erhalten und Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen. Verschiedene Pflanzenarten haben unterschiedliche Nährstoffansprüche und Wurzeltiefen. Durch die Fruchtfolge wird der Boden effizienter genutzt und vor Auslaugung geschützt. Außerdem verhindert die Fruchtfolge, dass sich spezialisierte Schädlinge und Krankheitserreger dauerhaft im Boden ansammeln und die Pflanzen befallen. Mehr zu Gemüsebeet planen erfahren > Um die Fruchtfolge effektiv umzusetzen, sollte sie jährlich geplant werden. Gruppieren Sie Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen und bauen Sie sie in einem rotierenden System an. Eine einfache Form der Fruchtfolge ist die Dreifelderwirtschaft, bei der das Gewächshaus in drei Bereiche unterteilt wird: ein Bereich für Starkzehrer, ein Bereich für Mittelzehrer und ein Bereich für Schwachzehrer oder Leguminosen. Diese Pflanzen wechseln dann jährlich ihren Standort. Schwachzehrer (geringer Nährstoffbedarf): Kräuter wie Basilikum und Dill, Erbsen, Bohnen Mittelzehrer (moderater Nährstoffbedarf): Salat, Karotten, Zwiebeln, Sellerie Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf): Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbisse, ZucchiniWarum ist die Fruchtfolge im Gewächshaus wichtig?Ein nährstoffreicher Boden ist die Voraussetzung für eine gute Ernte. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie die Bodenqualität in Ihrem Gewächshaus verbessern: Kompost einarbeiten: Durch regelmäßiges Einarbeiten von verrottetem Kompost können Sie die Bodenstruktur verbessern und dem Boden Nährstoffe zuführen. Gründüngung : Säen Sie Gründüngungspflanzen wie Klee, Phacelia oder Senf zwischen die Hauptfrüchte. Diese Pflanzen lockern den Boden, reichern ihn mit Nährstoffen an und verbessern die Bodenstruktur. Mulchen: Mulchen Sie den Boden mit organischem Material wie Stroh, Laub oder Grasschnitt. Das schützt den Boden vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und verbessert die Humusbildung. pH-Wert des Bodens anpassen: Kontrollieren Sie regelmäßig den pH-Wert des Bodens und arbeiten Sie bei Bedarf Gartenkalk (pH-Wert erhöhen) oder Schwefel (pH-Wert senken) ein. So stellen Sie den optimalen pH-Wert für die Pflanzen sicher. Bodenbelüftung: Lockern und belüften Sie den Boden regelmäßig durch Umgraben oder mit einem Spaten . So fördern Sie die Wurzelbildung und verbessern die Sauerstoffversorgung. Regenwürmer fördern: Regenwürmer verbessern die Bodenstruktur, helfen Nährstoffe umzusetzen und erhöhen die Durchlüftung. Nährstoffanalyse durchführen: Führen Sie eine Bodenanalyse durch, um den Nährstoffgehalt zu ermitteln. Auf Basis der Ergebnisse können Sie dann gezielt organischen oder mineralischen Dünger einarbeiten, um Nährstoffmängel auszugleichen. Fruchtfolge einhalten: Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge im Gewächshaus, um den Boden nicht einseitig zu belasten und die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten.Wie kann die Bodenqualität im Gewächshaus verbessert werden?Entdecken Sie noch mehr wertvolle Infos zum Thema Gewächshäuser sowie die richtige Ausstattung und lernen Sie, wie ein Gemüsebeet richtig geplant wird sowie eine erfolgreiche Ernte eingefahren werden kann.
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Mit diesen 7 Tipps machen Sie Ihren Garten fit im Dezember
Mit dem Dezember kommt auch der Winter und somit frostige Nächte. Im Garten steht nicht mehr allzu viel Arbeit an und wir genießen die Wärme im Innenbereich. Trotzdem können Sie auch jetzt noch einiges in Ihrem Garten pflegen, säen, schützen und auch dekorieren. Wir zeigen Ihnen 7 Tipps, die Sie im Dezember noch im und um den Garten umsetzen können. Aber das Wichtigste vorweg: Wenn es im Dezember bzw. generell im Winter wenig regnet, sollte trotzdem regelmäßig gegossen werden, um Trockenheit zu vermeiden. Ja, auch im Dezember können Sie durchaus noch Gemüse und Kräuter anbauen. Denn manche Sorten brauchen den Kältereiz , um überhaupt zu gedeihen bzw. um ihr volles Aroma entfalten zu können. Zwar brauchen Sie bei der Saat im Dezember einen geeigneten Winterschutz wie Vlies oder Gewächshäuser und Frühbeete , trotzdem sind vor allem Wintersalate wie Feldsalat oder Gartenkresse und Winterportulak geeignet, um den kalten Temperaturen zu trotzen. Auch Bärlauch , ein Kaltkeimer, kann gesät werden. So können Sie auch im Winter frischen Salat genießen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Alternativ dazu sind vor allem in der kalten Jahreszeit Keimsprossen beliebte Vitaminlieferanten. Sie können ganz einfach im Innenbereich am Fenster oder im Sprossenglas gezogen werden.1. Gemüse & Kräuter im Dezember aussäenIm Winter erkennen Sie vor allem bei Obstbäumen Holzkrankheiten recht gut. Wenn sich Rindstücke vom Stamm lösen, dann bürsten sie vorsichtig die Teile ab, denn hier überwintern eventuell Schädlinge. Nach der Schädlingskontrolle können Sie den Stamm mit einem Weißanstrich versehen. Dieser schützt den Stamm vor Frostrissen.2. Obstgarten im Dezember pflegen & schützenMit der kalten Jahreszeit wird auch der Garten immer fahler und außer grün lässt sich nur wenig Farbe erkennen. Hier sind vor allem Besenheiden, die Temperaturen bis max. -10 °C aushalten, eine willkommene Abwechslung. In Gruppen gepflanzt sind sie tolle Bodendecker und bringen mehr Farbe in die Landschaft. Auch Christrosen sind beständig gegen ein paar Minusgrade. Trotzdem sollten die Blumen mit einer Schicht Mulch, Reisig oder einem Vlies um den Topf vor der Kälte geschützt werden. Immergrüne Pflanzen bringen zwar nicht mehr Farben in den Garten, eignen sich aber als Hecke optimal als Sichtschutz im Winter und dienen Vögeln und anderen Tieren als Unterschlupf an kalten Tagen. Kirschlorbeer , Liguster , Rosen und Stechpalmen können auch im Dezember noch gepflanzt werden, sofern milde Temperaturen und noch kein Dauerfrost herrschen. Das Duftveilchen , ein Kaltkeimer, kann ausgesät werden und beschenkt Sie schon kurz nach dem Winter mit einer flächendeckenden Farbkraft .3. Ziergarten im DezemberVor allem exotische Pflanzen und Kübelpflanzen sollten schon im Herbst, spätestens vor dem ersten Frost, in Kalt- oder Warmgewächshäuser bzw. auf der Terrasse, in der Garage oder im Keller untergebracht bzw. mit geeignetem Winterschutz versehen werden. Im Dezember können Sie noch einmal kontrollieren, wie die Pflanzen aussehen und ob das Winterquartier ausreichend warm oder schützend ist. Töpfe, die nicht frostsicher sind, sollten unbedingt in ein Gartenhaus, in die Garage oder den Keller wandern. Denn hier besteht Gefahr, dass die Gefäße durch die Kälte und Nässe brechen können. Bevor sie jedoch in ihr Winterquartier wandern, haben Sie hier die Möglichkeit sie noch einmal zu säubern, damit Sie sie im Frühling gleich wieder verwenden können. Mehr erfahren zum Thema Garten einwintern >4. Töpfe & Topfpflanzen vor dem Frost schützenEine ganzjährige Unterstützung der Wildtiere wie Vögel, Eichhörnchen oder Igel ist wichtig und bringt auch Vorteile für jeden Gärtner. Im Winter helfen wir den Tieren einen geeigneten Schlafplatz zu finden und bieten ihnen Futter an und in der Gartensaison sind sie willkommene Nützlinge , indem sie zum Beispiel Schädlinge fressen. Für Vögel und Eichhörnchen können Sie Futterstationen bereitstellen. Holzstapel, Reisighaufen, Laubhaufen und verwilderte Hecken dienen für viele Tier als Schlafplatz für den Winter und sollten daher nicht aufgeräumt oder zusammengeschnitten werden. Auch der Kompost dient dank seiner Wärme für Eidechsen, Kröten oder Insekten als Schutz vor der Kälte. Auch Insekten wie Bienen, Marienkäfer, Schmetterlinge und Co. profitieren im Winter von einem Insektenhotel . Dies schützt sie vor Wind und Wetter und im Frühling sind sie wieder als Nützlinge im eigenen Garten unterwegs.5. Wildtiere im Winter unterstützenBarbarazweige, die am Weihnachtsmorgen zu blühen beginnen, verheißen der Legende nach Glück für das nächste Jahr. Für die Weihnachtstradition werden nach dem Barbaratag , dem 4. Dezember, Zweige von Apfel -, Kirsch -, Mandel- oder Pflaumenbäumen abgeschnitten. Wichtig hierbei ist, dass die Zweige Blütenknospen haben. Diese sind meist dicker und nicht so spitz wie Blattknospen. Damit die Zweige im Warmen austreiben können, müssen sie im Freien bereits einige Frostphasen hinter sich haben. Wenn das Wetter bis dahin eher mild war, können Sie sie auch in den Gefrierschrank geben und somit einen "künstlichen" Frost erzeugen. Danach werden die Zweige schräg abgeschnitten und in lauwarmes Wasser an einen hellen Ort gestellt. Mit etwas Glück entfaltet sich die Blütenpracht nach etwa drei Wochen, im Idealfall pünktlich zum 24. Dezember.6. Barbarazweig abschneidenVor allem wenn die Tage wieder kürzer werden kann eine Außenbeleuchtung für eine festliche Atmosphäre sorgen. Mit verschiedenen Lichterketten und Co. wird nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern den ganzen Winter über der Garten rund ums Haus oder der Balkon schick beleuchtet und sorgt somit für Stimmung.7. Außenbeleuchtung für eine stimmungsvolle ZeitSind Sie schon ausgerüstet für den Winterbeginn in Ihrem Garten? Wenn nicht, dann holen Sie sich heute noch das passende Equipment und legen los.
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Im Garten kehrt langsam Ruhe ein
Mit der Zeitumstellung wird es nun wieder früher dunkel und es treibt uns unter der Woche nicht mehr so viel in den Garten. Nichtsdestotrotz fallen noch einige Arbeiten an, die Sie vor dem ersten Frost noch erledigen können. Auch Gemüse hat jetzt noch Saison und kann über den Winter angepflanzt werden. Wir zeigen Ihnen alle Arbeiten, die Sie im November rund um den Garten verrichten können.Auch wenn es immer kälter wird, kann vor allem im Hochbeet noch Gemüse angepflanzt werden. Durch die besondere Schichtung im Inneren und dem Verrottungsprozess bildet sich nicht nur nährstoffreicher Humus, sondern auch viel Wärme. So können auch robustere Pflanzen in der kalten Jahreszeit draußen wachsen. Und wenn Sie Ihre Pflanzen extra schützen wollen, so eignet sich ein Gartenvlies hervorragend, das Sie über das Beet spannen. Aber auch im Gewächshaus oder im Frühbeet können Sie noch einiges ansetzen. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Aussaat Neben Winterportulak und verschiedenen Wintersalaten kann auch Meerkohl noch im November ausgesät werden. Die Samen von Karotte, Pastinake oder Kerbelrübe können Sie auch jetzt schon im Beet ausbringen, da sie den Winter problemlos draußen überstehen und bei den ersten warmen Temperaturen schon zu wachsen beginnen. Einpflanzen Auch jetzt können Sie noch Wintersteckzwiebeln sowie Knoblauch und Topinambur pflanzen. Voraussetzung dafür ist aber die Pflanzung vor dem ersten Frost. Ernte Der November bringt noch eine große Ernte mit sich und Sie können sich über Gemüse wie Fenchel, Blumenkohl, Kürbis, Pak Choi, Mangold, Porree, Rosenkohl, Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Feldsalat und vieles mehr freuen.Gemüsegarten im NovemberDie Ernte im Obstgarten fällt im November jedoch nicht mehr so groß aus, hier können Sie sich nur mehr über Äpfel und Birnen freuen. Dafür können Sie viele neue Bäume und Sträucher für nächstes Jahr einsetzen, wie Kern-, Stein- und Beerenobst aber auch jungen Rhabarber. Die Pflanzen haben dann im nächsten Jahr einen deutlichen Wachstumsvorsprung gegenüber jenen, die erst im Frühjahr gepflanzt werden. Vergessen Sie aber nicht auf regelmäßiges Gießen! Und zur Stabilisation junger Bäume können Sie einen Pfahl mit in die Erde geben und den Stamm mittels Pflanzenbinder anbinden. So steht der Baum auch bei stärkerem Wind stabil und die Wurzeln werden in der Erde nicht gelockert. An frostfreien, trockenen Tagen können Sie auch noch Herbst-Himbeeren, Heidelbeeren und Holunder schneiden, damit in den Folgejahren auch noch ein guter Ertrag gewährleistet werden kann.Obstgarten im NovemberWenn Sie die Knollen der Gladiole noch nicht ausgegraben haben, so ist jetzt noch ein wenig Zeit, bevor der Frost kommt. Bodendecker, wie beispielsweise Immergrün, können Sie hingegen jetzt pflanzen und sich dann im Frühling über die Blüten freuen.Ziergarten im NovemberIm November wird auch die italienische Waldrebe (Clematis viticella) zurückgeschnitten. Dadurch blüht die Pflanze nur an den neuen Trieben und die Blütenfülle wird gefördert. Zudem wächst sie dadurch buschiger und dichter im nächsten Jahr nach. Achtung: Großblumige Hybriden werden im Spätherbst ebenfalls eingekürzt, aber nicht so stark. Alpen-Waldrebe und Anemonen-Waldrebe im Mai/Juni nur leicht zurückschneiden.Damit Ihre schönen Gräser, vor allem das Pampasgras, gut über den Winter kommen, werden die Pflanzen vor dem ersten Nachtfrost mit einem Seil am unteren Ende und dann alle 40-50 cm zusammengebunden. Achten Sie darauf, dass das Innere der Gräser nicht nass ist, damit sich keine Krankheiten bilden. Im Wurzelbereich können Sie Rindenmulch , Laub oder Reisig verwenden, um die Wurzeln vor der Kälte zu schützen. Tragen Sie bei dieser Arbeit lange Kleidung sowie Handschuhe, da die Blätter sehr scharf sind. Sobald im neuen Jahr kein Frost mehr angekündigt wird, können Sie die Seile entfernen und das Gras auf 15-20 cm zurückschneiden.Gräser zusammenbindenDie letzte Düngung des Rasens stand schon im Oktober an, im November sollten Sie darauf achten, dass keine großen Mengen an Laub herumliegen, da so die Lichteinstrahlung unterbrochen wird und auch Pilzkrankheiten gefördert werden können. Die letzte Mahd findet ca. Mitte November statt, je nach Wetter und an einem trockenen Tag. Dabei können Sie Zierrasen bis auf 3 cm kürzen, Spielrasen können 6-10 cm hoch sein.Rasen im NovemberIm November können Sie Ihren gefiederten Nachbarn eine bunte Palette an Vogelfutter mit Samen, Haferflocken und Rosinen sowie Meisenknödel anbieten. Der ideale Standort für das Vogelfutterhaus ist witterungsgeschützt, damit das Futter nicht der Nässe ausgesetzt wird. Reinigen und befüllen Sie das Häuschen über den Winter regelmäßig. Auch Nistkästen für Vögel, Fledermauskästen und Igelhäuser helfen den Kleinen im Winter.Wildtiere & Insekten im NovemberTeiche mit Fischen sollten nicht zufrieren, da die Tiere sonst ersticken, wenn das Eis geschlossen ist, da sie keinen Sauerstoff mehr bekommen und mehr Faulgase entstehen. Die Lösung dafür sind Eisfreihalter . Rohrkolben, Binse und Co. ermöglichen trotz Eisschicht einen Gasaustausch und dienen Insekten als Unterschlupf.Gartenteich im NovemberIm November werden Balkon und Terrasse noch für den Winter vorbereitet. Auch frostharte Pflanzen im Topf brauchen Schutz vor Kälte, da die Erde schnell gefriert. Ein Holzbrett dämmt die Kälte von dem gefliesten Boden der Terrasse. Aber auch Kokosmatten schützen den Kübel vor Frost. Der Wurzelballen gefriert dann entweder gar nicht oder nur sehr langsam. Und eine Mulchschicht aus beispielsweise ein paar Fichtenzweige schützen den Wurzelballen von oben, lassen aber immer noch Luft und Wasser an die Erde. Kälte ist das eine, aber Nässe kann auch großen Schaden anrichten. Kübelpflanzen wie Hortensien, Rosen oder Buchsbäumchen, die draußen bleiben können, sollten immer nah an die Hauswand gerückt werden. So sind sie vor Regen geschützt.Balkon & Terrasse im NovemberWenn sich viel Wasser in den Untersetzern sammelt, sorgen kleine Tonfüße dafür, dass es wieder schnell abfließt. Sie schützen auch vor aufsteigender Kälte aus dem Boden und Frostschäden am Topf. Tauschen Sie den normalen Untersetzer also rechtzeitig aus, damit Ihre Pflanzen nicht tagelang im Nassen stehen und Sie einer Fäule entgegenwirken können.Pfefferminze zurückschneiden: Bei feuchtem Wetter neigt Pfefferminze zu Minzrost und sollte daher kräftig zurückgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Teile entsorgen Sie dann am besten über den Hausmüll. Igel im Winter unterstützen: Igel brauchen einen Platz für ihren Winterschaf. Mit einem Totholz- oder Laubhaufen in einer ruhigen Ecke im Garten laden Sie die kleinen Nachbarn zu sich ein. Rasenkanten ausbessern: Mit einem Kantenstecher kann man Rasenkanten jetzt gut in Form bringen. Sie werden schön gerade, wenn man eine Richtschnur spannt. Leimringe an Obstbäumen: Leimringe schützen Obstbäume vor Frostspannern, wodurch man im Frühling keine angeknabberten Blätter hat. Der Leimring sollte 30 bis 40 cm über dem Boden angebracht werden, damit Vögel nicht daran hängen bleiben. Bodenvorbereitung: Gemüsebeete umgraben und Laubkompost einarbeiten. So kann man zum Saisonstart ohne Mühe lockere und feinkrümelige Erde erhalten. Kompost schützen: Abdeckungen aus Schilfmatten oder Vlies schützen Komposthaufen, die oben offen sind und der Witterung ausgesetzt sind. So werden über den Winter weniger Nährstoffe ausgewaschen.Weitere Arbeiten im NovemberEntdecken Sie alles, was Sie für die Gartenarbeiten im November benötigen.
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Hilfreiche Gartentipps im Jänner
Die oftmals stressige Weihnachtszeit und Silvester sind vorbei, wir kommen wieder ein wenig zur Ruhe und freuen uns jetzt schon auf die neue Gartensaison. Der Jänner bietet sich also hervorragend für ein paar Arbeiten im Garten und als Vorbereitung auf den Frühling an. Zuallererst muss aber der Weihnachtsbaum ordnungsgemäß entsorgt werden. Weihnachten ist vorbei und der Weihnachtsbaum hat ausgedient. Sie haben nun mehrere Optionen, um Ihren echten Tannenbaum loszuwerden oder weiterzuverwenden. Zunächst sollte er jedoch komplett abgeräumt werden. Auch zarte Lamettafäden oder Dekospray dürfen auf keinen Fall oben bleiben! Weihnachtsbaum entsorgenDer Weihnachtsbaum kann mithilfe eines Gartenhäckslers zerkleinert, ordentlich getrocknet und anschließend als Mulch im Garten verwendet werden, um Pflanzen vor Kälte und Austrocknung zu schützen. Nach zwei bis drei Jahren Trocknungsphase kann der Tannenbaum als Brennholz genutzt werden. Wenn Sie den Baum kühl lagern, können Sie ihn im Frühjahr zerkleinern und als Drainageschicht in ein neu angelegtes Hochbeet geben. Die Äste eignen sich auch nach der Weihnachtszeit als Dekoration . Alternativ können Sie den Weihnachtsbaum einfach in der Bio-Tonne entsorgen. Manche Tiergärten, Reiterhöfe oder Gnadenhöfe freuen sich über Tannenbäume und geben sie zum Beispiel als Futter an Ziegen, Pferde, Kühe und andere Tiere. In manchen Städten oder Gemeinden gibt es auch Sammelstellen für Weihnachtsbäume.Auch im Gemüsegarten tut sich einiges im Jänner, sofern Sie im Herbst richtig vorgesorgt haben. Aber machen Sie sich keinen Stress. Sollten Sie noch kein Gemüse im Herbst angepflanzt haben, so können Sie jetzt schon mit Vorziehen und der Planung für die kommende Gartensaison starten. Denn im Jänner fallen nicht allzu viele Arbeiten im Garten an, deshalb können Sie die Zeit sehr gut für einen durchdachten Plan nutzen, der unter anderem die Fruchtfolge und geeignete Beetnachbarn berücksichtigt. Halten Sie dazu alles in einem digitalen Planer oder einem Buch fest, damit Sie für nächstes Jahr eine gute Vorlage haben und auf einen Blick sehen, was Sie alles angepflanzt haben. Nutzen Sie die Zeit auch, um Ihr Saatgut zu sichten und benötigte Samen für den nächsten Einkauf zusammenzuschreiben. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender > Aussaat Nicht nur auf der Fensterbank im Innenbereich können jetzt schon Gemüsesorten vorgezogen werden, auch im Frühbeet und Gewächshaus können die ersten Pflanzen einziehen. Wir haben für Sie eine kleine Liste zusammengestellt, damit Sie nichts verpassen. Auf der Fensterbank vorziehen: Chili, Paprika, Süßkartoffel, Aubergine, Brokkoli, Kohlrabi, Kresse, Physalis, Salat, Artischocken, Porree Im Gewächshaus & Frühbeet: Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Salat, Kohlrabi, Rote Beete, Spinat, Gartenkresse, Rettich, Radieschen Direkt im Beet: Waldmeister, Bärlauch Ernte Bei der Ernte im Winter ist es wichtig, dass das Gemüse frostfrei und trocken geerntet wird, da es sonst leichter anfängt zu faulen. Im Jänner können Sie folgendes Gemüse ernten: Winterheckenzwiebel, Grünkohl, Pastinaken, Champignons, Feldsalat, Wirsing, Porree, Radicchio, Topinambur, Steckrüben, Rosenkohl, MeerrettichGemüsegarten im JännerDie Schnittsaison für Kernobst wie Äpfel, Birnen und Quitten beginnt bereits im Jänner bei milder Witterung. Es ist ratsam, nur leichte Korrekturen im Winter vorzunehmen, indem man nach innen wachsende und senkrecht hochschießende Triebe (Wasserschosse) entfernt. Außerdem sollten die Triebenden der Leittriebe und der seitlichen Fruchttriebe etwas eingekürzt werden. Altes, stark verästeltes Fruchtholz wird verjüngt, indem man es auf einen jüngeren Seitenzweig zurückschneidet. Bei größeren Sägewunden sollten Sie die Ränder mit einem scharfen Messer glätten und auf dem schmalen Rindenstreifen ein Wundverschlussmittel auftragen. Kontrollieren Sie auch die Blätter und Früchte der Bäume. Kranke Blätter oder Fruchtmumien sollten unbedingt über den Hausmüll entsorgt werden, da die Bakterien oft in der Erde überleben. Zusätzlich können Sie die Bäume mit einem Weißanstrich vor Frost und Sonne schützen. Sträucher wie die Johannisbeere und die Stachelbeere können jetzt durch Steckhölzer vermehrt werden. Schneiden Sie hierfür einen gesunde Trieb mit etwa 20-30 cm Länge ab, stecken ihn in einen Topf mit sandiger Erde und bedecken diese dann mit Mulch wie Tannenzweige oder Laub. Anfang März können die Stecklinge dann ins Freie gepflanzt werden.Obstgarten im JännerNeben der Blütenpracht von Christrosen, Schneeglöckchen, Schneeheide und Co., die Sie im Jänner bestaunen können, gibt es auch Blumen die Sie noch einpflanzen können. Sollten Sie Blumenzwiebeln beim Einpflanzen im Herbst übersehen haben, so können Sie diese jetzt noch an frostfreien Tagen einpflanzen. Zwar brauchen die Zwiebeln viel länger zum Einwurzeln, was wiederum eine spätere und vielleicht auch nicht so intensive Blütenbildung mit sich bringt, jedoch blühen sie im Folgejahr wieder ganz normal wie ihre Mitstreiter aus der Herbstbepflanzung. Ziergarten im JännerWussten Sie, dass Sie Ihre Lieblingsdahlien ganz einfach durch Stecklinge vermehren können? Nehmen Sie einfach einige der eingelagerten Knollen aus dem Keller, stecken Sie sie in Töpfe mit Blumenerde und lassen Sie sie auf der warmen, hellen Fensterbank wachsen. Achten Sie darauf, dass die dünnen Wurzelhälse nicht mit Erde bedeckt sind, da sich dort die neuen Triebknospen befinden. Sobald die neuen Triebe mindestens drei Zentimeter lang sind, sollten Sie diese vorsichtig abbrechen und die Stecklinge in einen Kasten mit feuchter Anzuchterde setzen. Anschließend decken Sie den Kasten mit einer transparenten Haube ab. Auf der Fensterbank bilden die Stecklinge schnell Wurzeln. Danach sollten Sie die Stecklinge in einzelne Töpfe umsetzen und an einem kühlen und hellen Ort aufbewahren. Ab Anfang Mai sollten Sie die Pflanzen vorsichtig abhärten, bevor Sie sie zwei Wochen später ins Beet auspflanzen. Dahlien vermehrenDer Rasen sollte im neuen Jahr noch in Ruhe gelassen werden. Vermeiden Sie auch unnötiges Betreten der Rasenfläche, da sich der Rasen in der Wachstumsphase befindet und so nur gestört wird. Wenn Sie im Herbst Ihren Rasen winterfest gemacht haben, so steht einem guten Wachstum nichts mehr im Wege. Rasen im JännerIm Winter sind Wildtiere und Insekten auf uns angewiesen. Zum einen finden sie keinen passenden Unterschlupf wegen der Witterung und zum anderen werden oft die Nahrungsquellen knapp. Helfen Sie daher besonders in der kalten Jahreszeit Ihren freundlichen Nachbarn und versorgen Sie sie mit geeigneten Unterschlüpfen wie Insektenhotels, Nistkästen und Co. und mit Futter wie Meisenknödel oder Vogelhäuser mit Futtermischungen. Reisighaufen, Laubberge oder Holzstapel sollten Sie auf keinen Fall weg- oder umräumen, da sich hier eventuell schon tierische Gäste eingemietet haben. Warten Sie damit noch bis März oder April, wenn die Temperaturen wieder steigen.Wildtiere im Jänner unterstützenKontrollieren der Vorräte: Verfaultes Obst und Gemüse sollten Sie gleich entsorgen, damit Krankheiten oder Bakterien nicht auf den restlichen Vorrat übergreift. Kontrollieren Sie daher regelmäßig Ihr Vorratslager. Frühbeet bauen oder reparieren: Um für die kommende Saison bestens ausgestattet zu sein, können Sie schon im Jänner damit anfangen, Ihre Beete auf Vordermann zu bringen oder neue zu kaufen. Außerdem können Sie auch mit der Aussaat schon beginnen. Gewächshaus regelmäßig von Schnee befreien: Bei starkem Schneefall sollten Sie das Dach Ihres Gewächshauses regelmäßig von den Massen befreien, damit es nicht zum Einsturz kommt. Gießen: Bei längerer Trockenperiode ist es ratsam den Garten zu gießen, damit die Pflanzen nicht vertrocknen. Vor allem Topfpflanzen werden gerne in ihrem Winterquartier vergessen und sollten trotz der Kälte regelmäßig bewässert werden. Wurzelausläufer entfernen: Viele Pflanzen zeigen im Winter unerwünschte Wurzelausläufer, die mit einem scharfen Spaten abgeschnitten werden können. Besonders Flieder, Essigbäume, Ranunkelsträucher und Blutpflaumen bilden viele Ausläufer. Tipp: Wenn Sie keine Lust haben diese immer wieder zu entfernen, sollten Sie über den Einbau einer Wurzelsperre nachdenken. Der Jänner eignet sich sehr gut dafür, sofern der Boden nicht gefroren ist.Weitere Arbeiten im JännerMit diesen Tipps und Tricks sind Sie gut gerüstet für den Garten im Jänner und somit auch für die kommende Gartensaison. Zusätzlich sind Sie mit dem Sortiment bei BAUHAUS bestens ausgestattet für einen erfolgreichen Start ins neue Gartenjahr!
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Frühlingserwachen mit unseren Gartentipps für März
Mit März kommt auch der Frühling und somit treibt es uns schon viel öfter in unsere Gärten. Dieser Monat eignet sich perfekt um kommende Vorhaben im Garten zu planen sowie einen Pflanzplan zu erstellen, wenn Gemüse angepflanzt werden soll. Denn nun können schon viele Sorten vorgezogen werden, damit sie dann spätestens nach den Eisheiligen in die Beete ziehen können. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen alle Arbeiten rund um den Garten sowie Balkon und Terrasse zusammengetragen, die Sie im März erledigen können, aber natürlich nicht müssen. Im März ziehen einige Gemüsesorten ins Freiland, können vorgezogen oder sogar geerntet werden. Vor allem hinsichtlich Frühanzucht kann viel mehr getan werden als noch im Februar, denn jetzt ziehen auch wärmeliebende Pflanzen auf die Fensterbank oder ins Frühbeet. Sollte auf Ihrem Beet noch eine Gründüngung vom Winter sein, so können Sie diese nun in die Erde einarbeiten oder kompostieren. Die Pflanzen, die ins Beet einziehen, profitieren auch von aufgelockerter Erde und eingearbeiteten Kompost . Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst. Zum Pflanzkalender >Gemüsegarten im MärzAussaat Auf der Fensterbank vorziehen: Zucchini, Artischocke, Aubergine, Gurken, Brokkoli, Standgenbohnen, Radieschen, Fenchel, Kohlrabi, Melone, Paprika, Romanesco, Rote Beete, Salat, Sellerie, Tomaten Im Gewächshaus & Frühbeet: Artischocken, Blumenkohl, Auberginen, Paprika, Stangenbohnen, Lauch, Feldsalat Direkt im Beet: Blumenkohl, Ackerbohne, Erbsen, Karotten, Lauchzwiebeln, Pastinake, Poree, Radieschen, Spinat, Wirsing, Rotkohl, Zwiebel, Mangold Einpflanzen In den vorbereiteten Beeten können nun auch vorgezogene Gemüsesorten eingepflanzt werden wie Blumenkohl, Frühkartoffeln, Kohlrabi, Brokkoli, Sellerie, Wirsing, Pak Choi Ernte Im März wird noch einmal das Wintergemüse geerntet. Spinat, Feldsalat, Pastinaken oder Porree können aus dem Beet genommen werden und auch Radieschen aus dem Frühbeet oder Gewächshaus sind nun erntereif.Wenn der Boden frostfrei ist können Sie neue Beerensträucher wie Himbeere, Brombeere oder Johannisbeere einsetzen sowie verschiedene Obstbäume. Bereits bestehende Sträucher freuen sich über ein wenig Kompost, der untergemischt wird. Falls Sie Erdbeeren im Garten haben, so gehören diese nun ein wenig gepflegt, um später richtig süße Früchte ernten zu können. Dazu gehört Ableger und Ausläufer sowie Unkraut zu entfernen und frischen Kompost unterzumischen. Abschließend freuen sich die Erdbeeren über eine Schicht aus Stroh oder anderem Mulch. Auch der Rhabarber profitiert nun von einer Düngung.Obstgarten im MärzZwar blühen schon jetzt die ersten Frühlingsblumen, damit aber Richtung Sommer noch mehr Vielfalt in Ihrem Garten gedeiht, können Sie jetzt schon Sommerblumen wie Kornblumen oder Ringelblumen direkt im Freiland aussäen. Für Rosen, Hortensien und den Sommerflieder ist jetzt die Zeit für einen Rückschnitt sowie eine anschließende Düngung, damit sie wieder ordentlich wachsen können und mit einer überragenden Blütenpracht strahlen können. Ziergräser können Sie nun auf ca. 5-10 min kürzen , achten Sie jedoch darauf, dass schnell wachsende Pflanzen bereits Jungtriebe gebildet haben und Sie diese nicht abschneiden. Kontrollieren Sie nun auch regelmäßig Ihre Sträucher, denn auch Schädlinge lassen sich bei den wärmeren Temperaturen wieder mehr blicken. Vor allem der Buchsbaum sollte auf Raupen des Buchsbaumzünslers begutachtet werden, wobei es hier auch verschiedene Mittel zur Schädlingsbekämpfung gibt.Ziergarten im MärzIm März fordert auch der Rasen wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit, denn nun ist die Zeit gekommen, den Rasen mit einem Vertikutierer oder Rasenlüfter zu bearbeiten, damit abgestorbene Pflanzen und Unkraut ausgerissen und der Rasen wieder besser belüftet wird. Danach erfolgt gegebenenfalls eine Nachsaat sowie eine anschließende Düngung, wobei diese idealerweise an einem Tag durchgeführt wird, an dem es noch regnen soll. Ansonsten sollten Sie ordentlich gießen. Die Arbeit im Frühling ist essentiell um optimale Voraussetzungen für die kommende Saison zu schaffen. Sollten die Temperaturen schon so warm sein, dass der Rasen wieder schneller zu wachsen beginnt, so kann auch jetzt schon die erste Mahd vorgenommen werden. Dabei sollten Sie jedoch nicht kürzer als 4-5 cm mähen um Austrocknung oder Beschädigungen an jungen Grashalmen zu vermeiden. Bevor Sie damit jedoch beginnen, sollten Sie Ihren Rasenmäher noch auf diverse Beschädigungen überprüfen bzw. sauber machen vom letzten Jahr, da manche Krankheiten auch den Winter überdauern können.Rasen im MärzIm März beginnt offiziell die Brutzeit der Vögel, Sie können also auch derzeit noch Brutkästen im und um den Garten anbringen. Verteilen Sie besonders jetzt Vogelfutter bzw. Meisenknödel in Ihrem Garten, da sie nun besonders viel Nahrung benötigen. Igel erwachen schön langsam aus ihrem Winterschlaf, deshalb können Sie inzwischen Futter in der Nähe Ihrer Igelhäuser platzieren, damit die Kleinen gleich Nahrung finden. Auch in der Insektenwelt tut sich schon ein wenig. Sobald Blumen und Sträucher zu blühen beginnen können Sie die ersten Schmetterlinge, Bienen oder Hummeln wieder beobachten. Im März können Sie auch weitere blühende Sträucher einsetzen, um Nützlinge in Ihren Garten zu locken.Wildtiere im MärzAuch die Fische in Ihrem Teich erwachen langsam aus dem Winterschlaf und freuen sich über die Fütterung . Langsam können Sie auch schon die ersten neuen Pflanzen einsetzen.Gartenteich im MärzIm März können Sie sich schon an der Blütenpracht von Narzissen, Stiefmütterchen und anderen Frühblühern am Balkon oder der Terrasse erfreuen. Topfpflanzen, die über den Winter im Haus, in der Garage oder dem Keller einquartiert wurden, können langsam wieder hervorgeholt werden. An frostfreien, sonnigen Tagen können Sie untertags nach draußen gestellt werden, damit sie sich langsam wieder an draußen gewöhnen können und später keinen Schock bekommen, wenn sie im Freien wieder an ihrem fixen Platz stehen.Balkon & Terrasse im MärzRegenwasser: Da der April als niederschlagsreichster Monat gilt, können Sie im März noch Regentonnen und –speicher aufstellen. Raus aus dem Winterschlaf: Topfpflanzen und Pflanzen, die mit einem Wintermantel geschützt oder in ein Winterquartier verfrachtet wurden, können nun langsam hervorgeholt werden um sie wieder an die Temperaturen zu gewöhnen. Laub entfernen: Sollte noch Laub im Garten oder in den Beeten liegen, so sollte dieses nun entfernt werden. Das gesammelte Laub können Sie entweder in den Kompost geben, als Schichtgut bei neu angelegten Hochbeeten verwenden oder als Mulchschicht in die Beete geben. Werkzeug reinigen: Gartenwerkzeug sollten Sie vor der Benützung reinigen, da Viren, Pilze und Co. überdauern und auf andere Pflanzen übertragen werden können. Kräuter schneiden: Mehrjährige Kräuter wie Thymian oder Rosmarin benötigen ebenfalls einen regelmäßigen Pflegeschnitt, der optimalerweise im März durchgeführt wird. Etwa um ein Drittel können Sie die Kräuter kürzen, damit sie später wieder ordentlich nachwachsen. Bärlauch: Nun ist es wieder soweit und der Bärlauch hat Saison! Erfahren Sie hier mehr zum wilden Knoblauch.Weitere Arbeiten im MärzMit unseren Tipps & Tricks sind Sie optimal vorbereitet für den März und können tatkräftig im Garten losstarten. Entdecken Sie dazu das Sortiment von BAUHAUS für Ihre Gartenarbeiten.
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Diese Begriffe werden Sie im Gemüse- & Obstanbau öfter hören
Die Welt des Gemüse- und Obstanbaus hält viele Begriffe bereit, die dem ein oder anderen nichts oder nur wenig sagen. Damit wir im Dschungel der Begriffe ein wenig mehr Durchblick bekommen, haben wir Ihnen die wichtigsten Ausdrücke wie ausgeizen, Kindel oder Rhizom inklusive kurzer Beschreibung zusammengetragen.Absonnige Standorte sind zwar sehr hell, jedoch kommt keine direkte Sonneneinstrahlung hinzu. Im Wald zum Beispiel verdeckt das Laub der Bäume die Sonne, jedoch kommt trotzdem Licht durch die Kronen und die Umgebung ist hell.AbsonnigBeim Ausgeizen werden bei Tomaten, Paprika oder Weintrauben die Nebentriebe (Geize) entfernt, damit der Haupttrieb stark weiterwachsen kann. Vor allem bei Tomaten, die sehr hoch werden ist es wichtig, da die Pflanze nicht genügend Tragkraft hat und somit irgendwann abbrechen würde, wobei sie auch durch Rankhilfen abgestützt werden können. Bei Paprika kann so lange ausgegeizt werden, bis sich die ersten Früchte bilden, jedoch ist dadurch kein vermehrter Ertrag garantiert.AusgeizenBaumanstrich ist eine kalkhaltige, weiße Farbe, die vor allem vor dem Winter auf die Baumrinde aufgetragen wird, damit diese nicht aufplatzt. Der Anstrich dient auch als Schutz gegen Schädlinge , die in die Rinde gelangen wollen und versorgt sie zusätzlich mit wichtigen Mineralstoffen.BaumanstrichDie Bodenbeschaffenheit beschreibt den Zustand des Bodens in Ihrem Garten. Hier gibt es verschiedene Arten wie Sandboden, Tonboden, Lehmboden oder Moorboden . Wie Sie Ihren Boden bestimmen und was Sie tun können, wenn er zu tonhaltig oder sandig ist, erfahren Sie hier .BodenbeschaffenheitDrainageschichten schaffen eine wasserdurchlässige Schicht durch ihre Beschaffenheit. Diese kann entweder ganz unten im Topf oder im Pflanzloch (Tongranulat, Kies, etc.) angelegt werden oder das Granulat wird mit der Erde durchgemischt (Tongranulat, Perlite, etc.), damit eine lockere Beschaffenheit erreicht wird. Dadurch wird verhindert, dass sich Staunässe bilden kann und das Wasser nach dem gießen oder bei Regen immer gut abrinnt.DrainageschichtEinjährige Pflanzen wie verschiedene Sommerblumen oder Salat überdauern in unseren Breitengraden nur einen Sommer und sterben dann gegen Winter, oder bereits vorher, ab. Im Gegensatz dazu mehrjährige Pflanzen. Sie überdauern auch den Winter und bleiben je nach Art lange stehen, wobei sie auch verholzen.Einjährige vs. mehrjährige PflanzenFlachwurzler (Magnolien, Hortensien, Ahorn, Birne, etc.) bilden tellerförmige Wurzeln , die in den oberen Bodenschichten wachsen. Bei dieser Art ist immer Vorsicht bei der Bodenbearbeitung geboten, da Wurzeln schnell verletzt werden können. Tiefwurzler (Eibe, Ginster, Kastanie, Kiefer, etc.) hingegen bilden eine Hauptwurzel , welche senkrecht in das Erdreich mit einer Tiefe von 5-10 m wächst. Hier sollten Sie beim Einsetzen vor allem bei Wohnungen und Häusern vorsichtig sein, denn manche Tiefwurzler bilden so starke Wurzeln, dass sie Folien zerstören und eventuell Schäden entstehen können. Klären Sie das deshalb vorher mit Ihrem Mieter oder der ansässigen Baubehörde ab.Flach vs. TiefwurzlerDie Fruchtfolge ist die Voraussetzung zum guten Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Denn hier wird beachtet, welches Gemüse an einer Stelle nacheinander angepflanzt wird. Im Gemüseanbau gibt es Pflanzen, die Schwach-, Mittel- & Starkzehrer (dazu weiter unten mehr) sind und den Boden unterschiedlich stark auslaugen, also die Nährstoffe entziehen. Durch einen Pflanzplan haben Sie einen guten Überblick, was Sie wann ansetzen und können die Nachfolge planen. Beispielsweise werden im ersten Jahr Starkzehrer wie Tomaten oder Kartoffeln angepflanzt, im 2. Jahr dann Karotten oder Mangold und im dritten Jahr Radieschen oder Zwiebeln. Danach startet man wieder von vorne. Das bezieht sich jedoch nur auf ein Beet, deshalb eigenen sich mehrere Beete (idealerweise 3, da es 3 Jahre sind) um trotzdem jedes Jahr beispielsweise Tomaten anpflanzen zu können. Um zwischendurch wieder mehr Nährstoffe in den Boden zu bringen, können Sie vor der Bepflanzung der Beete Kompost in die oberste Schicht einmischen .FruchtfolgeFruchtmumien findet man nach dem Herbst am Baum oder Strauch. Diese Früchte sind nicht heruntergefallen, jedoch verschimmelt oder verdorrt, wobei das vor allem für Stein- und Kernobst gilt. Diese „Mumien“ sollten alsbald entfernt werden, da sie oft zu Überträgern von Schädlingen werden.FruchtmumieMit einer Gründüngung können Sie ganz natürlich den Boden verbessern, indem Sie die Samen auf einer Stelle ausstreuen, an der beispielsweise viel Unkraut wächst, in leere Beete oder einfach als Abwechslung zum einheitlichen Rasen. Als Gründüngung eignet sich Phacelia, Gelbsenf, Bitterlupine, Rotklee oder gemischte Blumensamen, wobei der Effekt bei allen ähnlich ist. Der Boden wird beschattet und somit vor Austrocknung geschützt, die Humusbildung wird unterstützt, Erosion wird vermindert und die Bedingungen für Insekten und nachfolgende Kulturen wird verbessert. Zudem locken vor allem die blühenden Variationen Nützlinge in Ihren Garten und sorgen somit für mehr Artenvielfalt.GründüngungBeim Häckseln werden große Äste oder Strauchschnitt zerkleinert, um entweder als Mulchmaterial verwendet oder um im Kompost schneller zersetzt zu werden. Hier können Sie entweder händisch mit einer Gartenschere vorgehen oder bei großen Mengen mit einem Häcksler arbeiten.HäckselnHumus bezeichnet das gesamte organische Material im Boden , wobei man zwischen verschiedenen Formen unterscheiden kann (Rohhumus, Moder und Mull). Humus ist das Substrat, das den Kompostierungsprozess fertig durchlaufen und sehr nährstoffreich ist, wohingegen Komposterde noch nicht vollständig zersetzt ist. Kompost entsteht durch die Zersetzung von biologischen Garten- und Küchenabfällen mit Hilfe von Bodenlebewesen. Dieser Prozess braucht zwar je nach Komposter und Arbeitsaufwand mehr oder weniger Zeit, trotzdem wird man mit einer sehr hochwertigen und nährstoffreichen Erde belohnt, die im Garten eingesetzt werden kann.Humus vs. KompostBei Gemüse- und Obstpflanzen bzw. Samen stoßen Sie auch oft auf den Begriff „Hybride“. Hierbei wurde eine Hybridzüchtung (F1) aus zwei Pflanzen erster Generation durchgeführt. Vorteile davon sind zum Beispiel Ertragssteigerung, gleichmäßige Früchte oder verschiedene Resistenzen gegen Krankheiten bzw. auch die Schaffung von neuen Sorten. Ein wesentlicher Nachteil solcher Hybriden besteht darin, dass man die Samen der neuen Pflanzen dann nicht mehr weiterverwenden kann, denn in der 2. Generation (F2) werden die Pflanzen dann ganz unterschiedlich und sind vielleicht auch anfälliger gegenüber Krankheiten.HybridenVerschiedene Samen erfordern unterschiedliche Bedingungen beim Wachstum wie Lichtintensität und Temperatur. Achten Sie vor allem beim Selbstanbau immer auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Samen. Kaltkeimer (Waldmeister, Bärlauch, Duftveilchen, Schnittlauch, Kornblumen, etc.) brauchen beispielsweise einen Kältereiz (also niedrige Temperaturen) um keimen zu können. Dabei brauchen Sie ungefähr 4-6°C für 4-8 Wochen und nach der Keimung eine Temperatur von ca. 12°C. Warmkeimer (Melonen, Mangold, Artischocke, Erbsen, etc.) brauchen Temperaturen über 5°C um keimen zu können. Dabei gibt es aber auch Sorten, die erst ab 20°C zu keimen beginnen. Lichtkeimer (viele Kräuter, Kopfsalat, Sellerie, Erdbeeren, etc.) werden direkt an der Oberfläche der Erde gesät und nur leicht angedrückt, da sie Licht zum Keimen benötigen. Die Samen von Dunkelkeimer (Aubergine, Gurke, Kürbis, etc.) werden hingegen je nach Größe mit einiger Erde überdeckt.KeimartenSukkulenten, Grünlilien oder Erdbeeren bilden beispielsweise Kindel, mit denen man die Pflanzen vermehren kann. Kindel sind vollständige Pflanzen, die an der Mutterpflanze wachsen und nach der Bildung von Wurzeln und Blättern abgetrennt und eingesetzt werden können, damit wieder eine eigenständige Pflanze wachsen kann.KindelKräuterjauchen sind pflanzenstärkende Extrakte , also natürliche Dünger, die Sie aus Brennnesseln, Schachtelhalm, Löwenzahn, Zwiebeln und anderen Pflanzen mit Wasser mittels Gärungsprozess herstellen können. Sie dienen jedoch nicht nur als Dünger, sondern wehren dank verschiedener Eigenschaften oft auch Schädlinge und Krankheiten ab. Die Jauche wird je nach Anwendungsfall stark verdünnt und mit der Gießkanne zugeführt oder auf die Blätter gesprüht.KräuterjaucheBei mineralisch-organischen Düngern erhalten Sie die Langzeitwirkung von Bio-Düngern und die sofortige Pflanzenverfügbarkeit der mineralischen Komponente . Es handelt sich hierbei um sofort wirkende Dünger, die dem Boden und den Mikroorganismen jedoch nicht schaden. Zwar wirkt diese Art nicht so intensiv wie rein organische Dünger, trotzdem ist er vor allem auf Grund der oben genannten Vorteile auch im Bio-Garten sehr beliebt. Hier erfahren Sie mehr zum Thema biologisch düngen.Mineralisch-organische DüngerBei der Mischkultur werden auf einer Fläche verschiedene Pflanzenarten angebaut, die voneinander profitieren und sich gegenseitig auch vor Krankheiten und Schädlingen schützen (siehe auch Nachbarschaft im Beet). Grob gesagt will man bei einer Mischkultur auch das Konkurrenzverhalten nach Licht, Wasser und Nährstoffen zwischen den verschiedenen Pflanzen minimieren, da unterschiedliche Sorten andere Bedürfnisse haben, nicht wie bei einer Monokultur. Dabei wird nicht nur Gemüse angebaut, sondern auch Blumen und Kräuter , die Nützlinge anlocken und durch Ihren Duft Schädlinge abwehren. Bei Monokulturen (Reinkultur) wird nur eine Pflanzenart angebaut und das oft über mehrere Jahre hinweg. Zwar erzielt man vor allem in der Landwirtschaft große Erträge, jedoch ist eine solche Kultur auch viel mit regelmäßiger Schädlingskontrolle und dem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln verbunden.Mischkultur vs. MonokulturMulchen wird vor allem im Obst- und Gemüseanbau verwendet und beschreibt eine Schicht, die auf das Beet gegeben wird, um die Erde vor Verdunstung, zu starker Erwärmung oder Kälte zu schützen bzw. auch um Unkraut zu hemmen. Eine Mulchschicht besteht aus nicht verrotteten Pflanzenresten wie Rindenmulch, Hackschnitzel, Rasenschnitt, Laub, Stroh, etc.MulchenEine gute Nachbarschaft im Beet zu haben ist das A und O beim Gemüseanbau . Denn vertragen sich zwei oder mehrere Pflanzen nicht, die direkt nebeneinander wachsen, so kann es dazu kommen, dass Nährstoffe oder Platz geraubt wird und entweder eine oder beide Sorten nicht besonders gedeihen können.Nachbarschaft im BeetDer Begriff „Pikieren“ wird vor allem im Selbstanbau verwendet, wenn zwei junge Pflanzen zu dicht nebeneinanderstehen und nicht genügend Platz zum Wachsen haben. Sie werden pikiert, also verpflanzt, damit sie mehr Raum für gesundes Wachstum haben.PikierenPflanzen mit Rhizome bilden einen Erdspross, der unter der Erde wächst und Funktionen der Wurzel übernehmen kann wie die Speicherung von Stärke oder auch um sich zu vermehren. Beispiele hierfür sind Ingwer, Kurkuma, Spargel, Bambus, einige Frühblüher, Minze, Himbeere, etc. Wie am Bild erkennbar sehen die Rhizome ein wenig wie dicke Wurzeln aus, aus denen jedoch stellenweise die Pflanze wächst. So kann sich, wie am Bild, beispielweise die Minze vermehren. Beim Beispiel Ingwer ist die Knolle selbst ein Rhizom, also die Wurzel, und die Pflanze wächst dann aus der Knolle. RhizomDie verschiedenen Zehrer beschreiben, wie viel Nährstoffe eine Pflanze benötigt. Schwachzehrer (Radieschen, Feldsalat, Erbse, Knoblauch) brauchen nur wenige Nährstoffe, wohingegen Starkzehrer (Tomaten, Gurke, Porree, Spargel, Paprika, Auberginen) viele Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aus der Erde ziehen und somit im ersten Jahr von neu angelegten Beeten eingepflanzt werden sollten, da hier noch die meisten Nährstoffe vorhanden sind. Mittelzehrer (Erdbeeren, Karotten, Rote Beete, Kohlrabi) werden idealerweise dann im zweiten Jahr angepflanzt.Schwach-, Mittel- & StarkzehrerStecklinge sind Pflanzenteile, die von der Mutterpflanze abgeschnitten und dann zu einer eigenständigen Pflanze werden. Diese Methode ist neben der Aussaat eine der wichtigsten Schritte, um Pflanzen zu vermehren. Die Stecklinge können entweder direkt in die Erde eingesetzt und regelmäßig befeuchtet oder in Wasser gestellt werden, bis sie Wurzeln bilden und danach in Erde eingesetzt werden können.StecklingeDie Vorkultur beschreibt das Heranziehen von jungen Pflanzen unter geschützten Bedingungen beispielsweise in einem Zimmergewächshaus . Hierbei werden Samen ausgesät um robuste Pflanzen heranzuziehen, die im Freiland dann später bessere Voraussetzungen haben, als bei einer Direktaussaat. Dies geschieht vor allem bei Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis, Lauch und Co.VorkulturDamit sich Pflanzen nicht weiter ausbreiten als sie sollten, gibt es die Möglichkeit von Wurzel- bzw. Rhizomsperren , die die Ausbreitung eindämmen . Vor allem bei bekannten Pflanzen wie Minze oder Bambus ist eine Sperre notwendig, wenn Sie nicht wollen, dass die Pflanze das Beet oder auch den Garten übernehmen.Wurzelsperre/RhizomsperreWir hoffen wir konnten Ihnen ein wenig Durchblick verschaffen mit unserem kleinen Lexikon zum Thema Gemüse- und Obstanbau. Entdecken Sie noch mehr Tipps und Inspirationen rund ums Gärtnern und die Pflanzenanzucht.
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Alles für ein erfolgreiches Gartenjahr im Gemüsebeet
Jedes Frühjahr ist ein neuer Beginn im Garten und jeder Gärtner hat endlos viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allen voran gibt es jedoch wichtige Definitionen und Tipps wie eine Übersicht der geplanten Pflanzungen, Mischkultur, Fruchtfolge oder die richtige Nachbarschaft im Garten. Damit Sie einen guten Überblick haben und nicht gleich überfordert sind, vor allem wenn Sie noch am Anfang Ihrer Gartenkarriere stehen, geben wir Ihnen hier in Kürze einige wertvolle Informationen für ein erfolgreiches Gartenjahr mit auf den Weg.Das Beet im GartenGemüse im Garten gedeiht am besten mit vielen Sonnenstunden am Tag, daher sollte das Hochbeet bzw. das Beet am Boden an einem sonnigen Standort geplant werden, am besten in Nord-Süd-Ausrichtung. Idealerweise ist der Platz vor starkem Wind geschützt, jedoch nicht windstill, da eine gewisse Luftzirkulation vorhanden sein muss. Am Zaun oder bei niedrigen Schnittecken ist der ideale Platz.Den richtigen Standort auswählenSollten Sie schon ein Beet im Garten stehen haben, so empfiehlt es sich im Frühjahr dem Boden wieder einige Nährstoffe zurückzuführen, indem Sie eine gute Menge Humus oder Kompost in die oberste Schicht einarbeiten. Bei neuen Hochbeeten gibt es eine bestimmte Schichtung, um optimale Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum zu schaffen. Hier erfahren Sie mehr dazu.Der ideale BodenDamit Sie dann zur Pflanzzeit (für die meisten Gemüsesorten nach den Eisheiligen im Mai) so richtig durchstarten können, lohnt es sich Anfang des Jahres einen Pflanzplan aufzuzeichnen, damit die Fruchtfolge eingehalten werden kann und Sie generell einen besseren Überblick haben. Dazu zeichnen Sie Ihre Beete einfach maßstabsgetreu auf und befüllen Sie mit den Gemüsesorten die Sie und Ihre Familie am liebsten verspeisen. Dabei sollten Sie jedoch immer auf eine gute Mischkultur und geeignete Nachbarn achten, damit Ihre Pflanzen nicht in Konkurrenz stehen und sich gegenseitig die Nährstoffe nicht wegnehmen, aber dazu später mehr. Haben Sie alles berücksichtigt, dann bleibt es an Ihnen, ob Sie Ihre Pflanzen mittels Samen im nächsten Schritt vorziehen oder später die kleinen Pflänzchen im Handel kaufen.Pflanzplan für mehr KlarheitMischkultur: Unter Mischkultur versteht man den Anbau verschiedener Nutzpflanzen auf einer Fläche. Hier wird vor allem auf gute Nachbarschaft geachtet, damit die Pflanzen sich entweder beim Wachstum unterstützen, gegenseitig Schädlinge fernhalten oder neutral zueinanderstehen. Beispielsweise hält der Knoblauch bei einer Pflanzung mit Erdbeeren Pilzkrankheiten vom Naschobst fern. Auch Blumen und Kräuter werden in der Mischkultur eingesetzt, da Sie ebenfalls oft Schädlinge durch ihren intensiven Duft abwehren, aber auch wichtige Nützlinge anziehen. Die Nutzpflanzen profitieren somit doppelt. Permakultur: Mit einer Permakultur schafft man ein System, das langfristig angelegt ist und sich möglichst aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Es werden effiziente Arbeitsweisen und somit eine Kreislaufwirtschaft geschaffen. Die Mischkultur kann somit ein Teil einer Permakultur sein, die Permakultur selbst ist aber viel facettenreicher. Nutzgarten: In Nutzgärten werden Nutzpflanzen gepflanzt, wie verschiedene Gemüsesorten, Obst oder Kräuter. Der Garten dient zum Eigenanbau von Pflanzen, die uns wiederum als Nahrungsmittel dienen. Bauerngarten: In der heutigen Zeit wird unter diesem Begriff der Stil Bauerngarten gemeint, welcher immer dem gleichen Muster folgt. In der Mitte des Gartens wird ein zentraler Punkt platziert, wie ein Rosenstrauch, Brunnen oder ein rundes Beet, und rund herum kommen vier Beete , getrennt durch Wege. Damit Tiere nicht so leicht in den Garten kommen wird ein Zaun aus Holz oder eine Hecke als Umrandung gepflanzt. Die Bepflanzung folgt dem Prinzip der Mischkultur.DefinitionenBei einer guten Mischkultur müssen nur wenige bis gar keine Pflanzenschutzmittel (bio) eingesetzt werden, da sich die Pflanzen im Beet gegenseitig so gut unterstützen, dass Schädlinge und Krankheiten oft keine Chance haben. Zudem fördert gute Nachbarschaft das Wachstum und verbessert oftmals auch die Inhaltsstoffe der jeweils anderen Pflanze. Mit einer abwechslungsreichen Bepflanzung sorgen auch die verschiedenen Formen der Blätter für eine gute Beschattung, was die Verdunstung reduziert. Wird Dill beispielsweise bei Keimern wie Karotten oder Pastinaken ausgestreut, so hilft dieser bei der Keimung. Tomate (Starkzehrer) und Basilikum (braucht nur wenig Nährstoffe) ergänzen sich auch sehr gut. Basilikum bedeckt den Boden, wodurch weniger Wasser verdunstet und die Tomate spendet mit ihren Blättern Schatten, damit die Kräuter nicht der direkten Sonne ausgesetzt sind. Sellerie verträgt sich mit fast allen Kohlarten und vertreibt dank seines aromatischen Duftes die nervige Kohlfliege. In der Mischkultur gibt es noch viele weitere Gemüsesorten, die voneinander profitieren. Übrigens findet dieses Prinzip auch im Obstgarten oder Ziergarten Anwendung, indem Kräuter und Blumen mit Stauden oder Obstsorten gepflanzt werden. Wer mit wem kompatibel ist, finden Sie auch im Ausschnitt unseres Reiche Ernte Magazins. Zum Ausschnitt Nachbarschaft im Beet >Gute Nachbarn im BeetNicht nur Gemüsepflanzen ergänzen sich und profitieren voneinander, auch Kräuter und Blumen wirken wahre Wunder in unseren Beeten. Vor allem essbare Blüten wie Ringelblume, Kapuzinerkresse oder Kornblumen locken Insekten an, vertreiben Schädlinge durch Ihre ätherischen Öle und eigenen sich auch hervorragend auf dem Teller als essbare Deko. Und auch Kräuter sind tolle Ergänzungen für zwischendurch. Achten Sie hier nur darauf, dass die Gewürzpflanzen auch mit den Gemüseplanzen kompatibel sind. Liebstöckel beispielsweise sollte lieber alleine oder mit Estragon und Brennnessel gepflanzt werden. Tagetes locken durch bestimmte Stoffe schädliche Arten von Nematoden an, welche beim Saugen der Pflanzen absterben. Deshalb eignet sich die Studentenblume hervorragend als Randbepflanzung bei vielen Gemüsesorten. Von März bis Oktober können Sie Gründüngung in unbesetzten Beeten oder als Winterdecke ausbringen. Phacelia, Gelbsenf, Bitterlupine, Rotklee oder andere Saaten verbessern die Bodenstruktur tiefgründig dank ihrer Wurzeln und ziehen Nützlinge an. Das Wachstum von Unkraut wird unterdrückt und auch Verschlämmung wird verhindert. Die Gründüngung kann dann abgemäht werden und liegen bleiben, so dient sie auch als Mulchschicht.Blumen & Kräuter für zwischendurchDie Fruchtfolge im Gemüsebeet hat viele Vorteile wie dass der Erschöpfung der Nährstoffe im Boden entgegengewirkt wird oder dass Krankheiten und Schädlinge keine Chance haben. Genauer gesagt erreicht man dies, indem man vor allem die Beete plant und sich bewusst ist, wie anspruchsvoll manche Pflanzen sind. Denn es gibt Strakzehrer, die viele Nährstoffe brauchen, Mittelzehrer und wiederum Schwachzehrer, die nur wenig aus dem Boden ziehen. In der Praxis sieht das bei einem neuen Beet im Idealfall so aus: Im 1. Jahr werden Starkzeher angebaut, die einen kräftigen und nährstoffreichen Boden benötigen wie Kartoffeln, Gurke, Tomate, Kürbis, Zucchini, Brokkoli und Co. Im 2. Jahr folgt der Mittelzehrer , der noch eine gute Nährstoffgrundlage braucht. Gemüse wie Paprika, Karotten, Rote Bete, Spinat, Kohlrabi oder Knoblauch zählen zu dieser Kategorie. Im 3. Jahr kommen Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Radieschen oder Zwiebeln ins Beet. Sie brauchen nur wenig Nährstoffe und kommen mit einem trockenen Zustand zurecht. Im 4. Jahr wird der Boden durch eine Gründüngung wieder ordentlich gelockert. Allgemein können Sie jedoch auch auf das vierte Jahr verzichten und jeweils im Winter eine Gründüngung ausbringen. Im Frühjahr führen Sie dem Boden dann durch Einarbeitung von Kompost wieder mehr Nährstoffe zu. Idealerweise haben Sie für eine optimale Fruchtfolge also drei bis vier Beete, damit Sie ordentlich durchwechseln können.Fruchtfolge im GemüsebeetEntdecken Sie Kräuter- und Gemüsepflanzen für Ihr Beet oder lassen Sie sich durch unsere große Vielfalt an Pflanzensamen inspirieren. Lesen Sie außerdem noch mehr wertvolle Tipps und Tricks zum Thema Gemüseanbau.