Ihr Suchergebnis für Winkel
-
Zwei Ideen zur Wandgestaltung in Ihrem Zuhause
Wandgestaltung ist ein interessantes Thema bei der Einrichtung der einzelnen Räume. Dabei müssen es nicht immer Bilder oder Tapeten sein. Mit selbstgemachten Wandverkleidungen oder Paneele und mit etwas Farbe wird die Wand zum wahren Hingucker und verwandelt das Zimmer in einen ganz anderen Stil. Wir zeigen Ihnen daher zwei Beispiele, wie Sie Ihre Wände interessanter gestalten und den Traum in den eigenen vier Wänden leben können. Einladend und entspannend - so wünscht man sich das Ambiente im Wohnzimmer. Eine helle, freundliche Atmosphäre, die Ruhe ausstrahlt. Statt starker Kontraste steht eine fast monochrome, harmonische Farbpalette im Vordergrund. Langeweile kommt trotzdem nicht auf! Grafische Muster und haptische, dreidimensionale Strukturen verleihen dem Interieur einen individuellen Charakter. Das gilt besonders für die Wand hinter der Couch: Inspiriert vom französischen Fischgrätmuster wurde sie mit einem dekorativen Muster aufgepeppt. Couch-Rückwand mit FischgrätmusterDie Breite des Wanddekors richtet sich nach der Breite der Couch. Die Höhe nach der Höhe Ihrer Wand. Schneiden Sie rechteckige Leisten auf die entsprechenden Maße zu. Für den Fischgrät-Effekt benötigen Sie einen Außenrahmen, senkrechte Leisten und abgeschrägte Querleisten. Letztere schneiden Sie einfach an den Enden mit einer Gehrungslade im 45°-Winkel ab. Wenn alles getrocknet ist, montieren Sie zuerst den Außenrahmen an die Wand, dann die senkrechten Leisten in gleichmäßigem Abstand dazwischen und zum Schluss die Querleisten. Wir haben die Holzleisten mit einer Nagelpistole an der Wand befestigt. Abschließend streichen Sie die Wand und die Struktur in Ihrer Wunschfarbe - in unserem Fall ein frisches Mintgrün .DIY Wanddekor im FischgrätmusterDas nahezu unifarbene Gestaltungsschema zieht sich auch durch das übrige Ambiente: Weiß- und Beigetöne sorgen für eine freundliche, unaufgeregte Atmosphäre. Kissenbezüge nehmen mit geradlinigen Mustern die Optik der Wandgestaltung auf und laden mit unterschiedlichen Texturen zum Anfassen ein. Von samtig weich bis rau geriffelt gibt es viel zu entdecken!Reduzierte Farbigkeit, spannende StrukturenDer Boden in Holzoptik fügt sich mit markanten Astlöchern und dem grob texturierten Flachgewebeteppich in das Spiel der Strukturen ein. Die Zimmerpflanzen mit ihrem erfrischenden Grün harmonieren mit der Wandfarbe und tragen zu einem gesunden Raumklima bei.Der Boden nimmt die neue Struktur aufBeginnen wir mit der Ruheoase schlechthin: dem Schlafzimmer. Hier wollen wir eine beruhigende, behagliche Atmosphäre schaffen und gleichzeitig das Bett als zentrales Element des Raumes betonen. Holz kann dabei beides! Mit Wandpaneelen verleihen Sie Ihrem Schlafplatz einen modernen Himmelbettcharakter. Ganz ohne aufwendiges Gestell und wehende Vorhänge - und damit wunderbar platzsparend!Bett-Rückwand mit Holz-PaneelenDamit die hellen Holzlamellen später richtig zur Geltung kommen, werden die dahinterliegende Wand und die Decke in Dunkelblau (in unserem Beispiel Trendfarbe „Riviera“ ) gestrichen. Der satte Farbton lässt die Wände optisch näher zusammenrücken und sorgt so für mehr Gemütlichkeit. Natürlich soll der Raum aber nicht beengend oder düster wirken: Die Fensterfront in Weiß öffnet den Raum in die Breite und sorgt für Freundlichkeit und Helligkeit.Nachtblauer Kontrast zu hellem HolzAls besonderes Highlight lassen sich die Zwischenräume der Leisten mit LED-Profilen effektvoll in Szene setzen. In verschiedenen Längen erhältlich, können Sie die Eyecatcher ganz flexibel in Ihrer Holzkonstruktion platzieren. Die Kabel verlegen Sie zwischen den Leisten hinter das Bett. Dort treffen sie auf den Trafo, der wiederum mit der Steckdose verbunden ist.Alles im richtigen LichtVom Laminatboden mit Eichendekor bis hin zu Leuchten und Dekoration : Natürlichkeit bestimmt den Look und schafft Behaglichkeit. Teppiche , Körbe und Übertöpfe aus Korbgeflecht nehmen den warmen Farbton des Holzes auf und bringen so ein homogenes, harmonisches Farbschema ins Interieur. Den einzigen Kontrast bildet die dunkle Wandfarbe, die durch das Licht der Pendelleuchten in warme Nuancen getaucht wird. Akzente in Schwarz oder Grau, etwa in Form von Metallgestellen oder Deko-Elementen, sind angenehm zurückhaltend eingesetzt.Ambiente in angenehmen NaturtönenIhnen hat die Inspiration für die Wandgestaltung gefallen? Vielleicht sind dann auch folgende DIYs etwas für Sie.
-
XXL Weihnachtsstern aus Holzböcken selber machen
Nicht umsonst ist der XXL Weihnachtsstern im Trend - er ist schnell aufgebaut und ein wahrer Hingucker im Außenbereich, alleine dank seiner Größe. Mit einer Lichterkette erstrahlt er dann auch im Dunklen so richtig und bringt jede Menge Weihnachtsstimmung auf. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Stern einfach und mit wenigen Materialien selber bauen können. Zur Video-Anleitung auf Instagram >5 Holzböcke 10 Winkel Schrauben Lichterkette (ca. 16 m für beide Seiten) optional Sprühlack AkkuschrauberWerkzeug & Material1. Holzböcke in Position bringen Als erstes stellen Sie die Holzböcke auf und sprühen Sie optional mit einer Farbe Ihrer Wahl an. Nun werden die einzelnen Teile am Boden positioniert, damit am Ende der XXL Weihnachtsstern am Boden liegt und Sie besser arbeiten können.Die Anleitung2. Holzböcke miteinander befestigen Nun können Sie die Holzböcke mit Winkel und Schrauben jeweils an den Enden verbinden. Haben Sie alles fest verschraubt, dann können Sie den Stern auch schon aufstellen.3. Let it shine! Zum Schluss verzieren Sie den XXL Stern noch mit einer Lichterkette (evtl. mit Kabelbinder befestigen) und schon ist das Meisterwerk fertig! Der Weihnachtsstern kommt besonders toll vor dem Haus oder im Garten zur Geltung und ist ein wahrer Hingucker. Und wenn es Zeit wird, den Stern mit den übrigen Weihnachtsdekorationen wieder wegzuräumen, können Sie das DIY auch einfach wieder auseinanderbauen, sofern Sie nicht genügend Platz zum Verstauen haben. Zudem können Sie die einzelnen Teile auch für weitere DIYs verwenden wie einem Schreibtisch mit zwei Holzöcken und einer Arbeitsplatte oder einer Werkbank für Ihr nächstes DIY. Viel Spaß beim Nachmachen!Sie sind im Weihnachtsfieber? Dann entdecken Sie unzählige Möglichkeiten, wie Sie in der Weihnachtszeit Ihr Zuhause funkeln lassen können und lernen alles zur beliebten Wichteltür.
-
Vogelhaus selber bauen für die gefiederten Nachbarn im Garten
Es ist kalt, die Sträucher sind kahl, der Boden ist gefroren und es gibt kaum Insekten. Im Winter machen wir es uns zuhause gemütlich, aber für viele Gartenvögel ist das eine herausfordernde Zeit. Mit einem Futterhaus im Garten können Sie den Vögeln helfen und dabei Ihre DIY Fachkenntnisse einsetzen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Vogelhaus selber bauen können.Überlegen Sie sich, wie groß das Haus werden soll und wie es aussehen soll. Für ein klassisches Vogelfutterhaus nehmen wir in dieser Anleitung zum Beispiel eine Bodenplatte mit 20 cm x 30 cm x 2 cm. Sie können auch ein größeres Vogelhaus bauen. Wenn Sie sich wegen der Maße unsicher sind: Es gibt auch Bausätze für Vogelhäuschen, in denen alle Materialien schon zugeschnitten sind. Halten Sie Ihre Wunschmaße am besten in einem kleinen Bauplan fest. Eine Skizze mit Maßen und Farben hilft Ihnen beim Bauen und sorgt dafür, dass alles passt. Sie können das Holz dabei natürlich lassen oder mit ungiftigen Farben streichen. Ein naturnahes Design passt gut in den Garten und bietet den Vögeln einen sicheren Ort. Auch bunte Vogelhäuser, zum Beispiel im Schwedenstil, sind wahre Hingucker im Garten und dienen auch zur Dekoration. Zur Video-Anleitung >Planung & VorbereitungSie brauchen keine teure Werkstatt, um ein Vogelfutterhaus zu bauen. Sie brauchen nur Holz, Nägel und Werkzeuge. Am besten nehmen Sie Holz, das gut gegen Wetter geschützt ist, zum Beispiel Zeder, Lärche, Eiche, Robinie, Douglasie, Tanne, Fichte oder Kiefer. Material 1 Holzplatte als Bodenplatte (20 cm x 30 cm x 2 cm) 2 Holzplatten für das Dach (15 cm x 30 cm x 1 cm) 2 Holzleisten für die langen Ränder (30 cm x 5 cm x 1 cm) 2 Holzleisten für die kurzen Ränder (20 cm x 5 cm x 1 cm) 4 Holzleisten als Dachstützen (20 cm x 2 cm x 2 cm) Nägel oder Schrauben Optional: Holzöl, Lasur, Klarlack oder Buntlack Natürlich können Sie statt den Holzleisten auch Naturmaterialien wie Baumrinde oder Äste für Ihr selbstgebautes Vogelhaus upcyceln. Werkzeug Handkreissäge mit verstellbarer Grundplatte, alternativ eine Stichsäge mit Parallelanschlag (für Gehrungsschnitte) Tischlerwinkel Hammer oder Akkuschrauber Pinsel (optional)Was Sie benötigen1. Holzleisten auf Gehrung schneiden Schrägen Sie alle Werkstücke an, die später über eine Ecke verbunden werden. Dazu stellen Sie die Kreissäge auf 45 Grad ein und machen insgesamt 14 Schnitte: 8 an beiden Enden der 4 Holzleisten für den unteren Rahmen 4 an jeweils einem Ende der 4 Trägerbalken des Daches 2 an jeweils einer langen Seite der 2 DachplattenDie Anleitung2. Holz behandeln (optional) Sie können Ihr selbstgebautes Vogelhaus unbehandelt lassen oder mit Öl, Lasur oder Lack behandeln. Wenn Sie Öl oder Lasur verwenden, sollten Sie das Holz vor dem Zusammenbau streichen. So kann das Öl in jede Pore des Holzes gelangen. Meistens muss die Oberfläche zwei Mal gestrichen werden, damit sie gut geschützt ist. Ein Anstrich mit farbigem Lack kann auch noch gut nach dem Zusammenbau erfolgen. Dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und tolle Kunstwerke kreieren. Achten Sie darauf, dass das Produkt ökologisch ist, damit später keine schädlichen Stoffe in das Vogelfutter gelangen. Sie erkennen umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte zum Beispiel an dem Symbol "Blauer Engel".3. Bodenplatten & Dachstützen des Vogelhauses anbringen Bauen Sie nun die Basis für Ihr Vogelhäuschen. Dazu nehmen Sie die Bodenplatte und die vier Rahmenleisten. Nageln Sie die Leisten mit jeweils drei Nägeln rund um die Platte fest. Nageln Sie in die Ecken noch einen Nagel. Sie können die Rahmenleisten auch einfach an die Bodenplatte schrauben, statt sie mit Nägeln zu verbinden. Setzen Sie in jede Ecke der Bodenplatte eine der vier Holzleisten mit dem flachen Ende nach unten. Die Leisten werden als Dachstützen verwendet. Die Spitze des Gehrungschnittes sollte nach innen stehen, damit die Dachplatten später bündig aufliegen. Vernageln Sie die Stützen von unten mit der Bodenplatte.4. Dach des Vogelhauses fixieren Im letzten Schritt bauen Sie das Dach zusammen und fixieren es. Legen Sie dazu die beiden gesägten Seiten der Platten so aneinander, dass ein 90-Grad-Winkel entsteht. Verbinden Sie die Platten vorsichtig mit Nägeln oder Schrauben und nageln Sie sie fest. 5. Vogelfutterhaus im Garten aufstellen So schnell ist das DIY Vogelhaus auch schon fertig und kann entweder auf einen Pfahl gestellt oder irgendwo wind- und wettergeschützt aufgehängt werden (min. 1,50 m hoch).Welches Holz eignet sich für ein Vogelhaus? Am besten nimmt man massives Holz für ein selbstgebautes Vogelhaus. Wählen Sie eine Holzart, die sich gut für draußen eignet. Zedern-, Lärchen-, Douglasien- oder Eichenholz sind zum Beispiel natürliche Holzarten, die wetterbeständig sind. Auch weichere Holzarten wie Fichte oder Tanne eignen sich. Aber man sollte sie zusätzlich mit Holzschutzmittel behandeln. Wie groß sollte ein Vogelhaus sein? Sie können die Größe Ihres Vogelfutterhauses selbst bestimmen. Die Bodenplatte sollte mindestens 30 x 15 cm groß sein. Ihr Futterhaus sollte ein großes Dach haben, das über die Bodenplatte hinaussteht, damit das Vogelfutter trocken bleibt. Wie das genau aussehen kann, steht weiter oben in der Anleitung. Wo wird das Vogelhaus aufgestellt? Die Umgebung sollte sicher sein, damit sich die Vögel wohlfühlen. Bäume und Sträucher in der Nähe bieten den Vögeln Schutz. Der Abstand sollte mindestens zwei Meter betragen. So haben zum Beispiel Katzen keine Chance, sich anzuschleichen. Ein windgeschützter Standort ist vorteilhaft, damit die Vögel auch bei schlechtem Wetter gemütlich ihr Futter aufpicken können. Ihr Futterhaus ist am besten vor Wind und Sonne geschützt, wenn Sie es in östlicher oder südöstlicher Richtung aufstellen. Achten Sie darauf, dass das Futterhaus nicht direkt vor einem Fenster steht. Vögel erkennen die Scheibe nicht und verletzen sich. Wann wird das Vogelhaus aufgestellt? Es dauert oft eine Weile, bis die Vögel ihr neues Futterhaus entdecken. Damit Ihr selbstgebautes Vogelhaus im Winter ein Erfolg wird, sollten Sie es schon im Herbst eröffnen. Wenn Sie das Futter am Anfang zum Beispiel auf dem Dach des Vogelhauses platzieren, werden die Tiere noch neugieriger. Sobald die Vögel kommen, sollten Sie immer wieder neues Futter nachlegen. Achten Sie darauf, dass nichts übrigbleibt und schimmelt. Was muss bei der Vogelfütterung beachtet werden? Man muss auch an die Vögel denken, die das Häuschen nutzen. Damit Sie und die Vögel lange Freude am Häuschen haben, beachten Sie bitte Folgendes: Verwenden Sie nur Futter für Wildvögel, das diesen auch wirklich bekommt. Statt großer Mengen alle ein bis zwei Tage kleine Portionen nachlegen. So kann das Futter nicht schimmeln. Entfernen Sie altes Futter, bevor Sie neues nachlegen. Reinigen Sie das Vogelhaus einmal in der Woche. Verwenden Sie heißes Wasser statt chemische Reinigungsprodukte, da diese für Vögel gesundheitsschädlich sein können.Häufige Fragen rund ums VogelhausEntdecken Sie alles für die kleinen Vögelchen in Ihrem Garten sowie verschiedene Arten und wie Sie Ihren kleinen Nachbarn im Garten helfen können.
-
Sandkiste für Balkon & Terrasse selber gemacht
Ein eigener Sandkasten muss nicht groß sein – nur groß genug für jede Menge Buddelspaß. Mit ein paar einfachen Handgriffen bauen Sie sich eine platzsparende Variante für den Balkon oder die Terrasse. Perfekt für kleine Stadtpiraten und Sandkuchen-Bäcker! Zur Video-Anleitung >Altholzsparren : 2x 100 cm, 2x 50 cm 1x Sperrholzplatte 2x Spielsand Schrauben Set Akku-Bohrer B ohrer-Set WinkelverbinderWerkzeug & Material1. Schritt Legen Sie die 4 Balken so aus, dass Sie ein Quadrat bilden. Die Enden sollen sich jeweils im 90-Grad-Winkel berühren. Bohren Sie die Winkelverbinder an den Innenseiten der Ecken an – so fixieren Sie Ihre Balken miteinander. Optional können Sie die Balken auch mit wetterfestem Öl behandeln, sodass sie länger schön bleiben.Die Anleitung2. Schritt Nun können Sie den Rahmen auch schon auf der Terrasse oder dem Balkon platzieren. Darunter geben Sie eine Unterlage wie Sandkastenvlies , Teichfolie oder einer Sperrholzplatte, damit kein Sand durchrieseln kann. Und schon können Sie den Sandkasten mit Sand befüllen und mit verschiedenem Zubehör ausstatten. Dem Spielvergnügen steht jetzt nichts mehr im Weg.Entdecken Sie noch weitere tolle Ideen für ein wahres Kinderparadies im Garten und gestalten Sie den Spielplatz ganz individuell mit unseren Anleitungen zum Selbermachen.
-
Mit vier Paletten ein tolles Hochbeet bauen
Paletten sind die ideale Grundlage für kreative DIYs im Garten – auch für ein Hochbeet. Mit ein bisschen Geschick und den richtigen Materialien entsteht im Handumdrehen ein individuelles Beet, das Platz für Kräuter, Gemüse und Blumen bietet. Neben der Funktionalität überzeugt das Palettenhochbeet auch optisch und verbreitet rustikales Flair. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen und im Nu ein neues Beet schaffen können. Zur Video-Anleitung >Paletten 4x Akkubohrer Bohrer-Set Schraubenset Noppenfolie Hammertacker Cuttermesser WinkelWerkzeug & Material1. Schritt Legen Sie die Paletten in der gewünschten Position auf und überprüfen, ob alles gerade steht. Schleifen Sie die Platten gegebenfalls ab, falls Sie recht rau sind.Die Anleitung2. Schritt Bohren Sie die Paletten in jeder Ecke oben und unten mit einem Winkel sorgfältig aneinander. Optional können Sie das Palettenhochbeet nun auch mit einer Lasur streichen, damit das Holz vor Witterung besser geschützt ist.3. Schritt Schneiden Sie die Noppenfolie passend zu und tackern sie mit einem Hammertacker innen an den Paletten fest. Die Folie schützt das Holz vor Feuchtigkeit und sorgt für eine längere Haltbarkeit. Schneiden Sie die überstehende Folie ab. Das Beet steht am richtigen Platz, wurde bereits mit Hochbeeterde befüllt und jetzt fehlt nur mehr die richtige Deko. Mit Balkonkästen zum Einhängen oder Pflanzkästen , die perfekt in Europaletten passen, schaffen Sie noch mehr Platz für Kräuter und Blumen.Entdecken Sie noch mehr DIYs, die Sie aus alten oder neuen Paletten fertigen können und werden Sie kreativ.
-
Löcher in verschiedene Materialien bohren
Bohren ist eine der häufigsten Arbeiten im Haus. Ob Sie Möbel zusammenbauen, Schränke aufhängen oder eine Reparatur durchführen möchten, eine Bohrmaschine und passende Bohrer sind bei diesen und ähnlichen Tätigkeiten unverzichtbare Helfer. Vor allem in Kombination mit Dübeln lassen sich damit auch sehr schwere Elemente auf fast jedem Untergrund sicher verankern. Das Bohren eines Lochs ist eigentlich keine Zauberei - kann aber durchaus zu einer kniffligen Aufgabe werden. Wenn Sie falsches Werkzeug verwenden oder ein ungeeignetes Bohrverfahren für das Material anwenden. Dann kann das Bohrloch ausleiern, die Fliese zerspringen oder sogar der Bohrer brechen. Darum zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, welcher Bohrer für welches Material geeignet ist und wie Sie beim Bohren verschiedener Materialien vorgehen müssen.Ein Bohrer enthält oft wichtige Informationen zur Materialzusammensetzung in seinem Schaft. Chrom-Vanadium-Stahl (CV) ist weit verbreitet und bietet verbesserte Härte durch das beigemischte Chrom und erhöhte Zähigkeit durch das Vanadium. Carbonstahl (C-Stahl) ist sehr scharf und stabil und eignet sich hervorragend für die Holzbearbeitung. Bohrer für anspruchsvolle Aufgaben bestehen oft aus HSS. Das Kürzel HSS leitet sich aus dem englischen Begriff „High Speed Steel“ ab. Im Deutschen ist der Werkstoff als „Schnellarbeitsstahl“ bekannt. HSS hat den Vorteil, dass er auch bei Temperaturen von knapp 600 Grad Celsius seine Härte behält. Dadurch erlaubt er mehr als die dreifache Schnittgeschwindigkeit gegenüber konventionellem Werkzeugstahl. Ein wichtiger Faktor für die Leistung eines Bohrers ist dessen Verbindung mit der Maschine. Verwenden Sie gängige Werkzeugaufnahmen wie den Zylinderschaft zum Einspannen oder den Sechskant zum Einstecken in einen Bohrschrauber. Profis bevorzugen SDS und SDS Plus, da der Bohrschaft genutet ist und somit eine ideale Kraftübertragung bei werkzeuglosem Bohrerwechsel ermöglicht wird. Eine stabile Sitzposition ist für eine effektive Kraftübertragung unerlässlich. Für jedes Material der richtige BohrerHolzbohrer sind an ihrem Dorn an der Werkzeugspitze erkennbar. Der Dorn fixiert den Bohrer im Holz und ermöglicht es den beiden Schneiden, den Rand der Bohrung auszufasern. Dadurch wird das Bohrloch glatt und präzise.Steinbohrer und Betonbohrer meistern ihre anspruchsvolle Aufgabe mithilfe einer Hartmetallspitze und einer durchdachten Spiralnut. Letztere sorgt dafür, dass das Bohrmehl problemlos abtransportiert wird und das Bohrloch nicht verstopft.Versierte Handwerker bearbeiten mit Metallbohrern Eisen, Kupfer, Messing und sogar Stahl. Die runde Spiralform mit den beiden scharfen Schneiden eignet sich aufgrund ihrer Form auch zum Bohren in harten Kunststoffen.Der Universalbohrer ist ein zuverlässiges Multitalent, das sich für verschiedene Materialien eignet. Er ist mit einer Hartmetallspitze ausgestattet, ähnlich wie der Steinbohrer. Der Universalbohrer ist die beste Wahl, wenn eine Materialmischung durchbohrt werden soll.Schälbohrer finden vor allem in der Blechverarbeitung Anwendung. Mit ihrer kegelförmigen Schneide ermöglichen sie das Ausbohren von Zwischendurchmessern in beliebiger Größe. Dabei ist jedoch stets präzises Messen erforderlich, um ein zu starkes Abtragen des Materials zu vermeiden.Obwohl der passende Bohrer fast genauso wichtig wie die Maschine ist, sollte auch diese entsprechend ausgewählt werden. Die meisten (Akku-)Bohrschrauber und kleineren Handbohrmaschinen liefern eine regelbare Drehbewegung, die über ein Mehrganggetriebe wählbar ist. Gebohrt wird im höchsten Gang. Schlagbohrmaschinen besitzen eine abschaltbare Schlageinrichtung für viele kurze Schläge. Die Schlagenergie wird vom Anpressdruck des Anwenders bestimmt. Ein Bohrhammer erzeugt wenige, aber starke Schläge und ersetzt den Anpressdruck des Anwenders durch einen pneumatischen Antrieb. Dadurch liefert er eine hohe Einzelschlagenergie und ist die ideale Methode zum Bohren in Beton .Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, überprüfen Sie mit einem Ortungsgerät, ob sich Leitungen in der Wand befinden. Ein kurzes Klopfen verrät Ihnen außerdem, was Sie vor sich haben. Dumpfe Töne gehen meist von einer Massivwand aus Beton oder Stein aus, hohle Geräusche von Gipskarton. Wählen Sie dann den richtigen Bohrer aus und markieren Sie die Lochtiefe (für Dübel ca. Dübellänge plus -Durchmesser). Nehmen Sie einen sicheren Stand ein und legen Sie los! Beim Bohren in Stein oder Beton ist es wichtig, den Bohrer unter Drehung herauszuziehen, um ungewolltes Steckenbleiben zu vermeiden. Außerdem wird durch das Herausziehen unter Drehung verhindert, dass das Bohrloch durch Verkantung ausbricht. Nach dem Bohren sollte das Bohrloch mit einer kleinen Bürste von Rückständen gereinigt werden.Für jedes Material die richtige VorgehensweiseFür Bohrungen in weicheren Wandbaustoffen wie Ziegel, Porenbeton, Trockenbauplatten, Sandstein und anderen mineralischen Baustoffen können Sie einen keilförmigen Steinbohrer mit eingelöteter Hartmetallspitze verwenden. In härteren Materialien wie Vollziegel, Klinker und Kalksandvollsteinen benötigen Sie jedoch ein Schlagwerk und einen Betonbohrer mit hammerfester Hartmetallspitze. Für Betonwände und –decken verwenden Sie am besten einen pneumatischen Bohrhammer mit passendem Hammerbohrer. Es gibt mittlerweile auch Modelle mit Akkuantrieb. Tipp: Bei Deckenbohrungen können Sie einen leeren Joghurtbecher unter dem Bohrloch platzieren, um das Bohrmehl aufzufangen. Beginnen Sie Bohrungen in der Wand immer mit abgeschaltetem Schlagwerk und geringer Drehzahl. Erhöhen Sie die Drehzahl erst, wenn der Bohrer festen Halt hat. Wenn Sie keinen Bohrfortschritt erzielen, schalten Sie das Schlagwerk ein. Wenn Sie immer noch nicht weiterkommen, besteht die Wand vermutlich aus Beton und nur ein Bohrhammer kann helfen. Beachten Sie: Wenn kein Bohrmehl aus dem Loch gefördert wird, haben Sie höchstwahrscheinlich einen Metallträger oder eine Armierung getroffen. In diesem Fall sollten Sie eine andere Befestigungsposition suchen.Bohren in SteinSpezielle Glas- und Fliesenbohrer haben eine exakt geschliffene, lanzenförmige Hartmetallplatte. Um ein Abrutschen beim Anbohren zu vermeiden, sollte der Bohrpunkt vorsichtig gekörnt werden. Alternativ kann auch Krepp-Klebeband oder Heftpflaster auf die zu bohrende Stelle geklebt werden. Für perfekte Löcher mit sauberen Rändern in Fliesen, Feinsteinzeug, Naturstein und anderen harten Steinwerkstoffen sind jedoch nur diamantbesetzte Bohrwerkzeuge geeignet. Während der Bohrung ist es wichtig, den Bohrer kontinuierlich zu kühlen, um Beschädigungen und das Durchglühen des Kopfes zu vermeiden. Diamant-Nassbohrer müssen mit Wasser gekühlt werden. Diamant-Trockenbohrer können mit Kühlmittel gefüllt werden. Um außerdem die Belastung auf den Bohrkopf zu verringern, verwenden Sie einen Akku-Schrauber. Dieser erreicht geringere Drehzahlen als eine Bohrmaschine. Spannen Sie erst nach dem Durchbohren der Fliese den zum Wandbaustoff passenden Bohrer ein. Beachten Sie: Bei Diamantbohrern darf keinesfalls die Schlagbohrfunktion verwendet werden.Bohren in Keramikfliesen und GlasDamit inhomogene Holzwerkstoffe beim Durchbohren entlang der Faser nicht ausreißen, besitzen Holzbohrer Außenschneiden. Diese kappen die Fasern am Bohrlochrand, bevor sich die Hauptschneiden ins Material arbeiten. Für Löcher bis 12 Millimeter Durchmesser empfiehlt es sich, mit maximaler Drehzahl zu bohren, um besonders glatte Wandungen und scharf abgegrenzte Ränder zu erhalten. Tipp: Wenn Sie das Holz vollständig durchbohren müssen, legen Sie eine Unterlage aus Restholz darunter. Dadurch vermeiden Sie das Ausreißen von Fasern auf der Unterseite. Um den Schraubenkopf im Holz zu versenken, bohren Sie das Loch etwas tiefer und drehen anschließend die Schraube vollständig ins Material. Wenn Sie senkrecht bohren möchten, aber keinen Bohrständer zur Hand haben, können Sie einen Schreinerwinkel verwenden, um das Ziel anzupeilen.Bohren in HolzFür Sacklöcher oder Aufnahmebohrungen für Topfscharniere in Möbeln verwenden Sie am besten einen Forstnerbohrer mit Bohrkronen bis 100 mm. Dieser Spezialbohrer hat nur eine kurze Spitze und kein Bohrgewinde. Das Loch entsteht durch spanabhebende Schneiden, die seitlich um die Spitze herum angeordnet sind. Verwenden Sie den Forstnerbohrer in einer Tischbohrmaschine oder einer Handbohrmaschine im Bohrständer, um eine exakt senkrechte Bohrung zu erzielen. Bohren Sie mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck in Etappen. Im Extremfall kann das benachbarte Holz verbrennen und dunkel werden.Wenn Sie bei einem Vorhaben ein kleines Bohrloch in einer größeren Sackbohrung herstellen müssen, bohren Sie zunächst den größeren Durchmesser. Dadurch kann der kleine Bohrer ohne Probleme in der Mitte greifen. Umgekehrt ist das schwieriger, da die Spitze des Bohrers keinen Halt findet. Es gibt jedoch eine Lösung: Bohren Sie das Loch in der entsprechenden Größe in eine Zulage aus Restholz und verwenden Sie diese als Schablone. Die Schablone führt dann den Forstnerbohrer von außen. Für Durchgangsbohrungen und Vorbohren von Sparren und Pfetten empfiehlt es sich, einen Schlangenbohrer zu verwenden, wenn das Loch nicht nur groß, sondern auch tief sein muss. Der Bohrer hat eine spiralförmige Spitze, die eine präzise Platzierung ermöglicht und ein schnelles, splitterfreies Eindringen in das Werkstück gewährleistet. Die spezielle Schlangenspirale sorgt für einen hohen Bohrfortschritt und einen guten Abtransport der Späne. Es ist ratsam, mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck zu bohren.Um ein schräges Loch zu bohren, bohren Sie die Stelle zunächst senkrecht an. Dadurch findet der Bohrer Halt und Sie können die Maschine in den gewünschten Winkel bringen.Metallbohrer haben an der Spitze eine kegelförmige Form und besitzen zwei scharfe Schneiden. Beim Bohren von Metallen sollte grundsätzlich eine niedrige Drehzahl verwendet werden. Zusätzlich sollte die Bohrstelle und der Metallbohrer während des Bohrens mit Wasser, Schneidöl, Bohrmilch oder notfalls auch mit Nähmaschinenöl gekühlt werden. Vor dem Bohren in Metall sollten Sie die Bohrstelle ankörnen . Dadurch greift die Bohrerschneide besser und rutscht nicht ab. Zusätzlich sollten Sie die zu bearbeitenden Werkstücke gut einspannen, um Verletzungen zu vermeiden. Nach der Bearbeitung sollte die Späne entfernt werden, insbesondere scharfe Kanten, Auffaserungen oder Splitter. Das Werkstück sollte entgratet werden. Eine Feile mit feinem Hieb ist dafür geeignet. Kegelbohrer sind ideal für das Bohren von Kunststoffen wie Acrylglas. Der einschneidige Aufsatz verhindert zuverlässig, dass das Material an der Unterseite ausreißt. Alternativ können Sie auch einen Stahlbohrer verwenden. Es empfiehlt sich jedoch, diesen zuvor kurz in Beton zu bohren, um ihn abzustumpfen. Dadurch arbeitet er in Plexiglas problemloser.Bohren in Metall und KunststoffBohren Sie Kunststoffe immer mit wenig Druck und bei geringer Drehzahl . Dadurch entsteht möglichst wenig Reibungshitze. Als Kühlmittel reicht normales Wasser mit ein wenig Spülmittel, das Sie auf die Bohrwendel auftragen. Die beim Bohren in Plexiglas entstehenden matten Riefen werden mit etwas Öl wieder klar. Beachten Sie: Wenn der Span krümelig ist, war die Drehzahl zu hoch. Ein verschmolzener Span deutet auf eine zu geringe Drehzahl oder zu schwachen Vorschub hin.Für jede Bohrung das richtige ZubehörWenn Sie Löcher in Holz bohren müssen und ein Forstnerbohrer nicht ausreicht oder wenn Sie große Durchmesser in anderen Materialien wie Mauerwerk bohren müssen, können Lochsägen oder Bohrkronen helfen. Bohrkronen sind meist hartmetall- oder diamantbestückt, sehr stabil und präzise und eignen sich für den Schlagbohr- oder Hammerbetrieb bei sehr harten Baustoffen. Beachten Sie jedoch, dass Sie für jedes Maß eine eigene Krone benötigen. Die Zahnung der Lochsägen mit wechselbaren Sägekränzen ist in der Regel für die Bearbeitung von Weichholz gedacht. Es gibt jedoch auch solche aus HSS-Bimetall (HSS = High-Speed-Steel, Schnellarbeitsstahl), hartmetall- oder diamantbetreuten Lochsägen für Kunststoffe, hartes Holz und Metall sowie für Stein und Keramik.Bohren mit großen DurchmessernGrößere, frei wählbare Durchmesser können mit Kreisschneidern hergestellt werden. Wenn dies nicht ausreicht, verwenden Sie eine Oberfräse , die Sie mit einem Fräszirkel führen. Bohren Sie auch bei großen Durchmessern mit nicht zu hoher Drehzahl und geringem Anpressdruck . Gegebenenfalls muss die Säge mit Leitungswasser oder Schneidöl gekühlt werden.Praktische Helfer beim BohrenEntdecken Sie alles für Ihr nächstes Vorhaben oder lernen Sie fünf Dübelarten kennen, die Sie bei Ihren nächsten Bohrarbeiten brauchen könnten.
-
Leichte Montage dank raxialer Presstechnik mit Viega Raxofix
Das Viega Kunststoffrohrleitungssystem Raxofix mit der Nennweite DN 10 ermöglicht eine schlanke Auslegung sowie den Erhalt der Trinkwasserqualität bzw. ist für die Heizungs-Installation geeignet. Der Wasserinhalt ist in dieser Nennweite um die Hälfte geringer als bei einer Standard-Nennweite von 16 mm, wodurch das Volumen wesentlich schneller ausgetauscht wird. Dabei reduziert das System durch Querschnittsverengungen Druckverluste und erhöht somit Komfort, Hygiene und Wirtschaftlichkeit. Einige der vielen Vorteile von Viega Raxofix: Leichtes Erkennen des Verpressungszustandes Einstecktiefe leicht überprüfbar, auch nach dem Verpressen Keine losen Teile dank vormontierter Hülsen Keine Dichtelemente (Querschnittsreduzierung in der Verbindung wird so minimiert) Sichtbare Verpressung mit bewährter Viega SC-Contur (V-Contur) Weniger Wasserverschwendung und hygienischere Wasserversorgung dank sotromlinienförmiger Radien und minimierte QuerschnittsflächenreduzierungenBei der Installation kommt die raxiale Presstechnik ohne O-Ring zum Einsatz. Sie verbindet die radiale Presstechnik (einfache Verarbeitung) mit der axialen Schiebehülsentechnik (homogene Verpressung). Die Raxofix-Verbinder wandeln eine radiale Bewegung in eine axiale Verpressung um, wobei eine absolut sichere, homogene und kunststoffgerechte Verpressung erzielt werden kann. Das ganze ohne O-Ring, ohne zeitaufwendiges Kalibrieren, Anfassen oder Aufweiten. Auch die Verbundrohre sind äußerst langlebig und knickresistent dank des dickwandigen Inliners, wodurch sich die Rohre sogar im rechten Winkel biegen lassen. Dabei ist die Montage schnell und einfach erledigt. Rohr abschneiden, Verbinder montieren, Einschub kontrollieren und raxial verpressen. Da danach keine weiteren Arbeiten mehr notwendig sind, können Sie bei der Verlegung mit Raxofix bis zu 30 % Arbeitszeit einsparen . Dabei können Sie zudem die bewährte Viega Pressguns verwenden, lediglich neue Pressbacken sind erforderlich. Schnelle Installation mit komfortablen VorteilenEntdecken Sie das vielfältige Sortiment von Viega Raxofix an Pressstücken, Verbundrohren und Co. für Ihr neues Rohrleitungssystem.
-
Kugelbahn aus Rohren selber bauen
Die Murmelbahn aus HT-Rohren kann ganz einfach zusammengesteckt werden. Kinder können beim Bau und der Gestaltung der grauen Röhren mithelfen und sich endlos damit beschäftigen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Kinder beim Spielen wichtige Grundsätze der Physik lernen. Eine selbstgebaute Kugelbahn ist nicht nur für kleine Kinder faszinierend, sondern auch größere Kinder können sich stundenlang damit beschäftigen. Die Kugelbahn ist zudem nicht nur fürs Kinderzimmer geeignet, sondern auch für draußen. Dank des simplen Stecksystems lassen sich immer wieder neue Wege kreieren. Dieses Material benötigen SieDie DIY-Kugelbahn besteht aus HT-Rohren (HT für Hochtemperatur). Diese Art von Rohr ist eigentlich für die Abwasserinstallation innerhalb von Gebäuden gedacht und lässt sich ohne weiteres Werkzeug zusammenstecken. Das funktioniert so einfach, dass das schon die ganz Kleinen ohne Hilfe schaffen. HT-Rohre gibt es in unterschiedlichen Durchmessern von 4,4 Millimetern (DIN 32) bis zu 12,5 Millimetern (DIN 110) sowie in Längen ab 25 Zentimetern. Abzweigungen und Bögen mit unterschiedlichen Winkeln lassen sich beliebig ergänzen. So kann die Murmelbahn individuell angepasst und endlos erweitert werden. Folgendes Material wird benötigt: HT Rohr DIN 32, Länge 25 cm HT Rohr DIN 32, Länge 50 cm HT Bogen DIN 32, 15° HT Bogen DIN 32, 30° HT Bogen DIN 32, 45° HT Abzweig DIN 32, 45° Schleifpapier, mittlere Körnung Sprühlack, verschiedene Farben PVC-Schlauch, 0,80 m, transparent, 32 mm Abwasserrohre und transparente Schlauchstücke Für die selbstgebaute Kugelbahn wurden die schmalsten Rohre (DIN 32) verwendet, welche für klassische Glasmurmeln eine gute Größe sind. Rohre mit größerem Durchmesser bieten sogar Platz für Tennisbälle, Flummis oder Tischtennisbälle. Da es sich technisch gesehen um Abwasserrohre handelt, lässt sich die Murmelbahn auch zur kleinen Wasserrutsche umfunktionieren. Tipp: Die Murmel lässt sich auf ihrem Weg nicht nur akustisch verfolgen. Dank transparenter Schlauchstücke, welche zwischen einige der Rohre gesteckt werden, kann sie auch kurz beim Vorbeirollen gesehen werden.Lasst die Kinder ran!Bevor es soweit ist, gehören noch alle Teile der eigenen Kugelbahn ordentlich dekoriert. Denn das Ganze leuchtet umso fröhlicher, wenn alles mit bunter Farbe besprüht ist. Und da fängt der Spaß an! Kinder haben erfahrungsgemäß viel Freude am Umgang mit einer Sprühdose und übernehmen daher das Dekorieren am liebsten selbst. Dies sollte aber auf jeden Fall unter elterlicher Aufsicht und Anleitung geschehen. Zudem gehören drinnen wie draußen die erforderlichen Atemschutzmaßnahmen eingehalten. Sprich bei kurzzeitiger oder geringer Sprüh-Belastung benötigt man ein Atemfiltergerät, bei intensiver oder längerer Verwendung sollte ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät benutzt werden. Sind die Teile erstmal fertig verziert, ist der Spaß aber noch lange nicht zu Ende. Denn die selbstgebaute Murmelbahn ist keine feste Konstruktion , sondern ein flexibles Modulsystem, dass sich immer wieder neu zusammenstecken und ausprobieren lässt. Ein flexibler Spaß für große und kleine Konstrukteure! Eine Kugelbahn lässt sich selbstverständlich auch aus anderen Materialien bauen wie zum Beispiel aus alten Dachrinnen, ausrangierten Rohren oder aus Holzleisten. Das Wichtigste ist, dass die Murmel auf ihrem abschüssigen Weg nicht ständig von größeren Schwellen aufgehalten oder aus der Bahn geworfen wird. Murmelbahn selber bauen: Die Schritt-für-Schritt-AnleitungDamit der Sprühlack auf den glatten Rohren gut haftet, gehören die Rohrstücke leicht angeschliffen. Nehmen Sie dazu einfach ein Stück Schleifpapier mit mittlerer Körnung und gehen Sie damit über sämtliche Oberflächen. Da dabei Schmutz produziert wird, nehmen Sie diese Arbeit am besten draußen vor. Da das Schleifen ganz einfach geht, können Kinder hier bereits eine große Hilfe sein. Entfernen Sie anschließend den Schleifstaub mit einem feuchten Tuch.1. Schritt: Rohre anschleifenIm nächsten Schritt werden die Einzelteile lackiert. Auch dieser Schritt sollte im Freien vorgenommen werden. Verwenden Sie beim Sprühen zudem eine geeignete Atemschutzmaske , Handschuhe sowie ein altes T-Shirt oder einen Malerkittel zum Drüberziehen, damit kein Sprühlack an die Kleidung kommt. Breiten Sie nun die einzelnen Rohstücke auf einer Pappe oder Plastikfolie aus und besprühen Sie diese nach Lust und Laune bunt.2. Schritt: LackierenEin PVC-Schlauch, der mit 32 mm Durchmesser exakt in die HT-Rohe DIN 32 passt, sorgt für einen Blick auf die rollende Murmel. Schneiden Sie dafür den Schlauch zum Beispiel mit einer Gartenschere in vier gleich lange Teile zu je 20 cm.3. Schritt: Schlauch zuschneidenIm letzten Schritt können Sie nun die DIY-Kugelbahn zusammenstecken. Auch hier können sich die Kinder selbst ausprobieren: Rollt die Murmel ohne Stopp bis zum Ziel oder geht es doch an einer Stelle bergauf statt bergab? Und wie steil muss ich die Kugelbahn konstruieren, damit meine Murmel am schnellsten ins Ziel kommt? Tipp: Am besten hält die Kugelbahn-Konstruktion, wenn beim Bauen die gesamte Umgebung mit einbezogen wird. An Bäumen entlang, durch die Hecke und den Zaun hinauf, durch die Sandkiste und einmal um das gesamte Gartenmobiliar herum. Mit Schnüren wird die Kugelbahn in Position gehalten. Je mehr Teile, desto größer wird der Spaß für die ganze Familie sein.4. Schritt: Teile zusammenstecken und Murmelbahn aufstellen
-
Kleine Bäder
Ein ungünstiger Schnitt oder auch einfach zu wenig Quadratmeter für das Bad – viele Personen kennen das Problem dass Bäder zu schmal, zu kurz oder auch zu hoch sind. Jedoch hat Komfort nichts mit den verfügbaren Platz zu tun, sondern auch in kleine Bäder können individuelle Badeideen geplant und umgesetzt werden. Informieren Sie sich in der BAUHAUS BÄDERWELT und setzen Sie gemeinsam mit den Fachberatern Ihren Badetraum in die Realität um. Aufgrund der Erfahrung bei der Planung von kleinen Badezimmern bekommen Sie viel Unterstützung und Einrichtungstipps von unseren Mitarbeitern.In vielen kleinen Bädern ist jeder Zentimeter ausschlaggebend, da es oftmals kein separates Gäste-WC gibt und somit neben dem Baden, Duschen und Waschen, auch der Toilettengang in einem Raum stattfindet. Mithilfe von individuellen und cleveren Einrichtungstipps und -ideen sowie einer durchdachten und sorgfältigen Planung kann aber auch in kleine Bäder mit einer Größe von drei bis sechs Quadratmeter der maximale Komfort herausgeholt werden. Beispielsweise gewinnen Sie durch Two-in-one-Lösungen nicht nur einen Mehrwert, sondern sparen auch gleichzeitig Platz: Extrem flache und hohe Badeheizkörper eignen sich nicht nur als Raumwärmer, sondern können gleichzeitig auch als Handtuchhalter genutzt werden und finden auch im kleinsten Bad einen geeigneten Platz. Lichtquellen und optimal platzierte Spiegel ermöglichen die optische Vergrößerung des Bades.Badideen für kleine BäderTipps und Tricks für die Einrichtung von kleine BäderTrotz kleinem Bad soll ein Bewegungsfreiraum von 20 Zentimeter rund um das WC und von 30 bis 40 Zentimeter rund um das Waschbecken geschaffen werden. Dafür ist auch die Platzierung der Sanitärobjekte entscheidend. Beispielsweise sollen Gäste bei der Benutzung des Bades nicht sofort über die Toilette stolpern, wenn sie die Badezimmertür öffnen. Einladender ist als erster Anblick das Waschbecken. Dabei könnte sich zum Beispiel das WC hinter der Tür oder in einer anderen Ecke befinden. Auch in kleinen Bädern empfiehlt sich der Verzicht auf ausladende konzipierte Sanitärkeramik.Um einen großzügigen Raumeindruck zu gewährleisten, soll auf ein einheitliches Farbkonzept und die Vermeidung von viel Buntem im Mini-Bad geachtet werden. Kleinteilige Fliesen und sichtbare Fugen verkleinern oftmals den Raum, daher sollen großflächige Boden- und Wandfliesen verwendet werden. Mosaikfliesen, die kleine Akzente besitzen, können jedoch zu effektiven Hingucker werden wie beispielsweise über dem Waschbecken in Form einer Bordüre. Ein wichtiger Punkt ist neben den Farben und Fließen auch das Licht, welches den Raum durchaus größer wirken lassen kann. Beispielsweise können niedrige Decken durch nach unten verblendete Lichtleisten gehoben werden. Ein imaginäres Oberlicht oder auch nach oben gerichtete Deckenstrahler sorgen für die optische Erweiterung des Raumes. Auch Spots bieten die Möglichkeit den Raum breiter, tiefer oder auch länger wirken zu lassen. Spiegel bieten eine gute Möglichkeit den Raum optisch zu verdoppeln und dürfen somit in keinem kleinen Bad fehlen. Geschickt eingesetzte Spiegel, die eine großzügige Spiegelfläche besitzen, tragen zu Offenheit und Weite bei. Beispielsweise empfiehlt sich bei einem Schlauchbad der Einsatz von Spiegelflächen wie z.B. Spiegelfliesen an der Längsseite, um das Bad breiter wirken zu lassen. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass die Tür nicht mitgespiegelt wird, damit keine Unruhe entsteht und die positiven Effekte wieder zerstört werden. Essentiell in kleinen Bädern ist die Nutzung jedes Winkels, um für Tiefe und Bewegungsfreiheit innerhalb des Badezimmers zu sorgen. Dies wird unter anderem durch Eck-Schränke, Eck-Duschen oder Eck-Badewannen erreicht. Stehen nur wenige nutzbare Ecken zur Verfügung wie es beispielsweise in Altbauwohnungen mit hohen und breiten Bädern der Fall ist, kann Stauraum durch Regale über der Tür geschaffen werden. Dort können Produkte verstaut werden, die man nicht täglich braucht.Für kleine Bäder eignen sich besonders gut Spiegel-, Hoch- oder Midi-Schränke mit möglichst geringer Tiefe, damit Ordnung gehalten und das kleine Bad nicht überladen wirkt. Ansonsten würden Möbel-"Blöcke" den Raum zustellen, die das Bad kleiner wirken lassen. Besonders viel Stauraum ermöglicht ein Unterschrank für das Waschbecken mit praktischen Schubladen. Offene Regale sorgen für optische Unordnung und sollten bestmöglich vermieden werden. Dinge, welche trotz allem griffbereit sein müssen, sollen ordentlich gestapelt und sparsam arrangiert sein.Eine der schwierigsten Entscheidungen welche bei vier bis fünf Quadratmeter große Bäder getroffen werden muss: Badewanne mit Duschmöglichkeit oder nur eine Duschkabine? Für eine Badewanne und eine Dusche fehlt meistens der Platz. Eine gute Alternative bieten aber Badewannenaufsätze in Form einer Badewannenwand, auch bekannt als Dusch-Badewanne oder Walk-In-Wanne. Diese ermöglichen nicht nur das entspannte Baden, sondern auch das einfache Duschen.Finden Sie Ihr Fachcentrum in der Nähe für ein Beratungsgespräch zur optimalen Einrichtung Ihres kleinen Badezimmers oder stöbern Sie vorab schon einmal durch unser großes Sortiment an Badmöbel für wenig Platz.
-
Holz-Halterung für das Fahrrad selber machen
Sie wollen Ihr Fahrrad sicher verstauen und dabei richtig in Szene setzen? Mit dieser DIY-Fahrradaufhängung aus Holz schaffen Sie nicht nur Ordnung, sondern geben Ihrem Raum auch einen individuellen Look. Das Beste: Sie ist super einfach gebaut. Zur Video-Anleitung >Leimholzplatte Schrauben Stichsäge Schleifpapier Zollstock Bleistift Winkel AkkuschrauberWerkzeug & Material1. Schritt Zeichnen Sie alle benötigten Maße auf ein passendes Holzbrett, sägen die Teile aus und schleifen alles gut ab. Markieren und sägen Sie einen Halbkreis in die zwei Seitenteile, damit das Fahrrad später gut aufliegt.Die Anleitung2. Schritt Bohren Sie die einzelnen Teile vor und senken die Bohrlöcher leicht ab, damit die Schraubenköpfe bündig sitzen. Und dann können Sie auch schon die Bretter stabil miteinander verschrauben und das ganze Teil an die Wand hängen. Perfekt für das Rennrad, den Helm und kleines Zubehör.Entdecken Sie mehr selbstgemachte Organizer für die Wand.
-
Handsägen im Überblick
Möchten Sie beim Arbeiten auf Lärm und Staub verzichten, so greifen Sie zur bekannten Säge. Ein Vorteil der Handsäge kann sein, dass sie genauer ist und somit ein präziseres Arbeiten ermöglicht. Wichtig ist nur, dass Sie für das gewünschte Material die richtige Säge sowie Sägeblatt dazu verwenden. Im Folgenden werden Ihnen die wichtigsten Handsägen präsentiert. Anstatt sich elektrische Sägen anzuschaffen, kann sich auch eine gute Handsäge anbieten. Heutzutage bekommt man schon relativ günstige elektrische Sägen, was dazu geführt hat, dass die Handsäge nicht mehr so beliebt ist. Schade, da auch mit einer guten Handsäge die gewünschten Arbeiten fast im gleichen Tempo erledigt werden können – und das auch ohne Strom und zusätzlichen Kosten. Eine Handsäge ermöglicht meist ein kontrollierteres und genaueres Arbeiten. Scheuen Sie sich nicht davor auch hin und wieder für Ihre Tätigkeiten zur mechanischen Handsäge zu greifen. Wichtig ist nur, die korrekte Säge zu verwenden. Ein Fuchsschwanz ist nicht für Metall gemacht, eine Japansäge hat nichts auf dem Bau verloren. Weiß man den jeweiligen Einsatzbereich, für welchen sich die Handsäge eignet, so ist auch ein Erfolg in Aussicht. Ohne Strom sägen - geht klar!Immer noch angesagt: Handsägen!Bei Arbeiten mit Konstruktionsholz im Garten oder auf der Baustelle geht es eher um Fortschritt, als um Genauigkeit. Die Säge muss robust sein und lange einsatzbereit sein. Zum Beispiel eignet sich hier der Fuchsschwanz! Nutzt man die Handsäge für den Möbelbau, dann muss Genauigkeit und Präzessionen großgeschrieben werden. Im Vergleich zu großen Sägen, ist die hier beschriebenen Japansäge kleiner und handlicher. Für die unterschiedlichsten Materialien die geeignete Säge ist das A und O. Auch Metall kann mit Handsägen gut bearbeitet werden. Hierfür greifen Sie am besten zur Eisensäge, die dünne Sägeblätter aufweist. Gefragt ist Erfahrung und bestimmte Ausrüstung (meist dünne Edelstahltrennscheiben). Für kleine, alltägliche Arbeiten im Garten, wie z.B. das zurückschneiden von Ästen eignet sich der Klassiker der Sägen – die Bügelsäge. Der Einsatz erfolgt leise und unkompliziert im Vergleich zu elektrischen Maschinen. Unterschätzt darf die Bügelsäge aber dennoch nicht werden, denn auch dickere Astgrößen sowie feuchtes Hölzer können durchsägt werden. 4 typische Aufgaben für die HandsägeEs gibt Unterschiede beim Arbeiten Ihrer Säge. Entweder arbeitet die Säge beim Anziehen oder Wegziehen. Bei Zugsägen zeigen die Zähne zum Griff. Das sind meist feine Sägen, mit denen man sehr präzise Schnitte machen kann. Bei den Stoßsägen wird das Sägemehl von den Zähnen nach vorn ausgeworfen. Diese Sägen, man nennt sie auch „Schubsägen“, sind deswegen meist etwas dicker und stabiler. Ein Fuchsschwanz ist eine typische Stoßsäge. Gut zu wissen: Zug- und StoßsägenVorstellung drei wichtiger HandsägenEin Fuchsschwanz kann ein guter Begleiteter über mehrere Generationen hinweg sein. Dieser eignet sich je nach Material und Qualität für Kunststoffe und alle Bau-, Leim- und Harthölzer. Selbst weiche Metalle kann man mit speziellen Fuchsschwänzen schneiden. Der Übergang von Griff zu Blatt ist dabei so ausgeformt, dass ein Lineal mit 45° und 90° Winkel entsteht. Dies kann zum Anzeichnen verwendet werden, sollte kein Tischlerwinkel zur Verfügung stehen. Ein möglichst ergonomischer und gut zu fassender Griff ist von Vorteil, denn beim Sägen mit der Fuchsschwanz werden relativ große Kräfte übertragen. Die Japansäge kommt aus Ostasien und hat das Thema Handsäge vor circa 10 Jahren in ein neues Licht gerückt. Diese zeichnet sich durch ihr relativ flexibles Blatt aus und zählt zu den Zugsägen. Das Arbeiten mit der Japansäge ermöglicht präzise, feine Schnitte und erzeugt kaum Ausrisse. Der Griff, oftmals aus dem Material Bambus, liegt gut in der Hand und bietet Ihnen somit ein sauberes Ziehen. Dadurch, dass das Blatt sehr scharf ist, sollten Sie unbedingt beim Lagern der Säge nicht auf den Schutz des Sägeblatts verzichten. Sobald Sie mit dem Gedanken spielen Metall oder Eisen präzise zu schneiden, empfehlen wir die dafür geeignete Metallsäge. Meistens liegt die Blattlänge bei 30 cm, welches auch leicht auszutauschen ist. Direkt am Griff der Säge wird das Sägeblatt eingehackt und vorne mit einer Flügelmutter gespannt. Der darüber liegende Bügel ist extrem stabil, denn hier wird öfters viel Druck und Kraft angewendet. Schützend Sie Ihre Finger mit richtigem Handschutz. Achten Sie beim Kauf der Metallsäge auf hohe Qualität, so können Sie mit Langlebigkeit rechnen. Die Größe der Zähne geben viel Auskunft. Beispielsweise große grobe Zähne sorgen für viel Materialabtrag, sprich auch einen schnelleren Arbeitsfortschritt als mit kleinen Zähnen. Gleichzeit ergeben sich aber auch grobe Schnittkante, die im späteren Arbeitsverlauf geschliffen werden müssen. Im Umkehrschluss gilt: Kleine, feine Zähne lassen ein viel genaueres Arbeiten zu, jedoch ist mit einem eher geringeren Arbeitsfortschritt zu rechnen. Zähne zeigen!Die 10 wichtigsten Regeln für den Einsatz von HandsägenJe nach Material und Aufgabe gibt es spezielle Sägeblätter. Das geht hin bis zur Frage, ob es sich um einen Längs- oder Querschnitt handelt. Tipp: Erst lesen und überlegen, dann sägen! Stellen Sie sich die Frage, ob Sie bequem Arbeiten können? Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das Sägen auf dem Boden nicht geraten wird, denn das Sägeblatt darf niemals mit Erde, Stein oder Ähnlichem in Kontakt kommen. Zu empfehlen ist ein Sägebock aus Metall oder Holz oder eine günstige, transportable Werkbank. Sorgen Sie dafür, dass das zu behandelnde Werkstück gut eingespannt ist. Halten Sie auf keinen Fall das Werkstück beim Sägen in den bloßen Händen. Somit erhöhen Sie nicht nur die Verletzungsgefahr, sondern fördern auch noch das Schaffen von schiefen Schnitten. Sind Sie Rechtshänder, so wird das Werkstück links eingespannt und man sägt entspannt mit der rechten Hand. Arbeiten Sie niemals mit der Säge über Kreuz. Bevor Sie mit dem Sägen starten, zeichnen Sie am besten mit Tischlerwinkel und Bleistift die gewünschte Schnittlinie auf. Beachten Sie dabei den durch das Sägeblatt verursachten Materialverlust. Im Normalfall sägt man auf der dem Werkstück abgewandten Seite. Eine kleine Kerbe erleichtert den ersten Schnitt erheblich.
-
Gästebad
Ein stilsicheres und geschmackvoll eingerichtetes Gästebad oder Gästetoilette ist wichtiger Bestandteil, damit ein guter Eindruck über die Hausbesitzer hinterlassen wird. Ungemütliche oder einfache Bäder sorgen nicht gerade dafür, dass sich der Gast wertgeschätzt und willkommen fühlt. Meistens ist das Gästebad- oder die Gästetoilette der kleinste Raum des Hauses und besteht oftmals nur aus einer Toilette, Waschbecken und einem Spiegel. Lange oder große Räume ermöglichen auch noch eine komfortable Dusche im hintersten Winkel. Besonders gefragt ist bei der Planung einer Gästetoilette, dass der Raum optimal genutzt, gute Ideen und ein optimales Design eingebracht wird - auch passend für kleine Räume. Bademöbel sowie Sanitärobjekte sind bereits von einigen Markenherstellern erhältlich, die verkürzt oder verschmälert optimal für Gästebäder eignen wie beispielsweise kleine Handwaschbecken oder wandhängende WCs. Auch gibt es bereits verschiedene Ecklösungen, um jeden Winkel des kleinen Raumes zu nutzen. Besonders bei den wandhängenden Objekten bleibt auch noch ein entscheidender Vorteil - durch das mühelose Durchwischen bleibt es blitzsauber.Waschtisch und Gästetoilette sorgen für KomfortzoneIm Gästebad muss nicht unbedingt viel Dekoration oder Stauraum vorhanden sein, um nicht als Abstellkammer für den Hausbesitzer zu werden. Kleine Elemente oder Besonderheiten wie ein angenehmer Raumduft, ein nachfüllbarer Seifenspender oder eine Ablage für frisch gewaschene Handtücher oder die persönlichen Dinge des Gastes reichen, dass sich der Gast willkommen fühlt. Empfehlenswert ist auch eine kleine Pflanze, die oftmals mehr Wirkung zeigt als viel Deko.Schöner Rückzugsort für GästeEs gibt bereits einige Tricks um Gästebäder oder Gäste-WCs optisch zu vergrößern. Dabei sollten auch die kleinsten Nischen beleuchtet und viel Licht im Raum verwendet werden. Empfehlenswert für die optische Vergrößerung ist auf große auslandende Spiegelschränke zu verzichten und anstatt dessen auf gut platzierte Spiegel zu setzen. Die Beleuchtung der Bademöbel, Sanitärobjekte bzw. die indirekte Beleuchtung ist essentiell, um den Raum optisch zu vergrößern. Großformatige Fliesen und helle Farben hellen den Raum nicht nur auf, sondern vermitteln auch Sauberkeit und Klarheit. Optische Vergrößerung der BäderFinden Sie Ihr Fachcentrum
-
Eierbecher aus Holzwürfel für den Frühstückstisch
Über diese Holz-Eierbecher freut sich nicht nur der Osterhase. Schließlich sind Frühstückseier das ganze Jahr über gut in ihnen aufgehoben – hübsche Tischdeko inklusive. Sie wollen die Eierbecher für sich selbst machen oder als Geschenk für Ihre Liebsten nutzen? Dann zeigen wir Ihnen, wie Sie sie ganz schnell selber machen können – ein perfektes DIY für Neulinge und ein toller Einstieg in die DIY-Welt. Zur Video-Anleitung >Holz Gehrungssäge Akkubohrschrauber Schleifblock Schleifpapier Forstnerbohrer Schraubzwinge StichsägeWerkzeug & Material1. Schritt Sägen Sie die Scheiben vom Holz mit einem 45° Winkel ab und schleifen alles schön glatt.Die Anleitung2. Schritt Nun bohren Sie mit dem Forstnerbohrer ein Loch in jede Scheibe, damit das Ei später gut hält. Nochmal alles gut abschleifen und dann ist der DIY Eierbecher auch schon fertig. So schnell können Sie persönliches zu Ihrem Ostertisch beitragen. Optional können Sie den Eierbecher auch noch anmalen oder schön verzieren.Entdecken Sie noch mehr DIYs für ein einzigartiges Osterfest.
-
DIY Tannenbaum für die Weihnachtszeit
Jedes Jahr aufs Neue holen wir unsere Weihnachtsdeko aus den Boxen und freuen uns über die Weihnachtsstimmung, die mit dieser Deko in unser Zuhause einzieht. Wir zeigen Ihnen daher ein tolles DIY, welches Sie nicht nur als Deko in der Adventzeit aufstellen können, sondern es dient auch als Regal für LED-Kerzen, Weihnachtskugeln oder Wichteln. Zudem bringt der DIY Tannenbaum aus Holz Natürlichkeit in Ihre Dekoration und kann auch toll vor der Haustüre platziert und mit Lichterketten geschmückt werden. Zur Video-Anleitung >6x Leimholzplatte Stichsäge Kreissäge Schrauben Schleifpapier Akkubohrer Bohrer-SetWerkzeug & Material1. Schritt Als Erstes werden die Holzlatten auf verschiedene Längen zugeschnitten, wobei jedes Stück etwas kürzer werden soll, damit später die gestufte Form zustande kommt. Für die seitlichen Stützen schneiden Sie zwei weitere Stücke auf je 20 cm Höhe zu.Die Anleitung2. Schritt Die Kreissäge stellen Sie nun auf einen Winkel von 25 Grad ein und schneiden die Kanten der Holzlatten entsprechend ab. Die Spitze, also die 2 kleinsten Teile, schneiden Sie mit einem 30 Grad Winkel zu, damit sie später markant wird.3. Schritt Nun bohren Sie von unter leicht schräg Schrauben in die Holzstücke, damit Sie die Teile später fest miteinander verbinden können.4. Schritt Schrauben Sie nun jeweils eine Bodenplatte und zwei Seitenteile an, damit Sie am Ende fünf einzelne Etagen haben.5. Schritt Nun tragen Sie etwas Holzleim auf die jeweils untere Etage an den Stellen auf, an der die nächste Etage platziert wird. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie bei der Baumspitze angekommen sind. Lassen Sie alles gut trocknen.6. Schritt Nun kommt der beste Teil: Dekorieren! Der DIY Tannenbaum eignet sich besonders gut als Regal für Weihnachtsdeko , kann aber auch ohne Bestückung sehr gut in Szene gesetzt werden. Optional können Sie ihn auch mit Farbe anmalen.Entdecken Sie noch ein weiteres DIY für Ihr Zuhause in der Weihnachtszeit sowie Tipps und viel Inspiration zur Weihnachtsdekoration.
-
DIY Osterhasen-Aufsteller für Garten & Haus
In der Osterzeit kann ein schöner Aufsteller für Aufmerksamkeit sorgen. Hier erfahren Sie, wie Sie den DIY-Osterhäschen-Aufsteller aus Holz einfach selbst bauen können und was Sie dafür benötigen.Material 1x Birkenstamm, z.B. 0,8 m, Durchmesser 5–10 cm 1x Vollton- & Abtönfarbe schwarz 1x Vollton- & Abtönfarbe weiß 1x Universal-Pinsel 1x Farbmischpalette Werkzeug Säge, z.B. Gehrungssäge SchleifpapierWas Sie benötigen1. Birkenstamm zusägen und glätten Sägen Sie den Birkenstamm auf einer Seite gerade ab und auf der anderen Seite im 45°-Winkel. Schleifen sie anschließend die Kanten und Flächen des Holzstücks.Die Bauanleitung2. Finale Dekoration Verwenden Sie Pinsel und Farbe, um das Häschen-Gesicht auf der schrägen Stirnseite zu gestalten. Beginnen Sie mit den weißen Farbflächen. Lassen Sie diese trocknen und tragen Sie danach die schwarzen Farbbereiche auf. Und schon ist Ihr Hasen-Aufsteller auch schon fertig und ist bereit, die Eingangstüre zu verschönern oder im Garten das Osterfest einzuläuten.Konnten wir Sie ein wenig inspirieren? Dann entdecken Sie noch mehr Anleitungen und Ideen für ein tolles Osterfest.
-
DIY Hundebett aus Holz selber bauen
Im Magazin passt! stellen wir in der Rubrik "Creator at Work" regelmäßig spannende Influencer und ihre Projekte zum Nachmachen vor. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie das DIY-Hundebett von Mara Pischl einfach und schön schlicht aus Holz selber bauen können.Viele Hunde schlafen auf einer schlichten Matte oder Decke. Mara Pischls Labrador-Hündin Leila tat dies bisher auch. Doch die gelernte Tischlerin hatte die Idee, Leila ein gemütliches Holzhundebett zu bauen. Zudem stand ein erhöht stehender Hundenapf auf ihrer Bau-Wunschliste. Mara beschloss, beide Projekte gleichzeitig zu realisieren. Mara liebt Holz und arbeitet mit Begeisterung in der Schreinerei ihres Vaters . Das Familienunternehmen in Röthenbach an der Pegnitz ist auf Sanierungen spezialisiert. Mara dokumentiert auf ihrem Instagram-Kanal @meetmybuildingsite ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag und präsentiert ihre DIY-Ideen, um mehr Frauen für das Handwerk zu begeistern. Besonders das Thema Upcycling hat es ihr angetan. Das DIY-Hundebett lässt sich natürlich an die Größe des Vierbeiners anpassen. Ob man die unbehandelte Optik bevorzugt oder das Bettchen abschließend ölt, lasiert oder bunt lackiert , kann jeder selbst entscheiden. Maras Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Bretter darauf, dass sie eben sind, dann lassen sie sich später besser verarbeiten.Gemütliches DIY Hundebett für Labrador LeilaMaterial Lärchenbretter, 300 x 14,5 x 2,7 cm, glatt gehobelt Multiplexplatte, Birke, 3000 x 1500 mm, Stärke: 21 mm Holzleim Rundstange 1000 mm, Durchmesser: 8 mm Spax-Schrauben 25 x 3,5 mm Spax-Schrauben 40 x 4,5 mm Gaffa Tape Optional: Hartwachsöl , Lasurpinsel Schutzbrille und Gehörschutz Werkzeug Kapp- und Gehrungssäge mit Universalblatt Stichsäge Hammer Akkubohrschrauber Forstnerbohrer Ø: 40 mm Holzbohrer Federzwingen Schraubzwingen Handschleifer Kork Handschleifpapier, Körnung P120 Zollstock Bleistift Zirkel Was Sie benötigen1. Bretter vorbereiten und verleimen Übertragen Sie die gewünschten Maße (Grundfläche des Bettes: 100 x 80 cm) auf die Lärchenbretter. Längen Sie die Bretter auf Maß ab (entsprechend der Grundfläche) und verleimen Sie sie im Anschluss zu zwei separaten Korpora. Fixieren Sie die Bretter mit Gaffa Tape für einen besseren Halt. Bewahren Sie die Holz-Abschnitte auf, da sie später noch benötigt werden. Tipp: Beim Arbeiten mit elektrischen Sägen ist das Tragen einer Schutzbrille Pflicht. Auch ein Gehörschutz ist empfehlenswert!Die Bauanleitung2. Rundstangen ablängen Die Alu-Rundstangen werden nun vorbereitet. Sie dienen als Verbinder und Abstandhalter. Dazu wird die ein Meter lange Rundstange mit der Kapp- und Gehrungssäge in etwa 10 cm lange Stücke geschnitten. Verwenden Sie ein Universalblatt, das auch Aluminium schneiden kann.3. Rundstablöcher anzeichnen und bohren Die Rundstablöcher in beiden Korpora werden nun mit einem Bleistift markiert. Anschließend werden die Rundstangen in die Löcher eingefügt. Danach bohren Sie mit einem Akkuschrauber und einem Holzbohrer (Ø 8 mm) an den markierten Stellen. Sobald alle Löcher fertig sind, klopfen Sie die Rundstangen vorsichtig mit einem Hammer in den oberen Korpus.4. Korpusse miteinander verbinden Den unteren Korpus vorbereiten und den oberen Korpus darauflegen, sodass sich die vorbereiteten Rundstablöcher in einer Linie befinden. Anschließend die Stäbe mit dem Hammer vorsichtig durch den oberen Korpus treiben. Den unteren Korpus erneut justieren und die beiden Korpusse mithilfe der Rundstäbe und des Hammers verbinden.5. Aussparungen aussägen Die Aussparungen für das Bett-Vorderteil werden mit der Kapp- und Gehrungssäge in Querrichtung bis zur Hälfte des oberen und unteren Bretts ausgesägt, damit der Hund später bequem in das Bett einsteigen kann. Zusätzlich wird mit der Stichsäge ein Längsschnitt gesetzt.6. Bodenplatten-Auflager aussägen und anschrauben Sägen Sie aus der Multiplexplatte mit der Kapp- und Gehrungssäge acht Streifen aus, die jeweils 3 cm breit sind. Diese dienen später als Auflager für die Bodenplatte. Schrauben Sie die Streifen anschließend mit den 25 x 3,5-mm-Spax-Schrauben auf die gewünschte Höhe innen an die Seitenteile.7. Belüftungslöcher anzeichnen und bohren Die Multiplexplatte wird mit der Stichsäge auf das gewünschte Maß zugeschnitten. Anschließend wird die Platte mit Schraubzwingen fixiert und die Belüftungslöcher in der Bodenplatte (zum Beispiel mit einem Zirkel) markiert. Die Anordnung kann dabei beliebig gewählt werden. Danach sollten die Löcher mit einem Forstnerbohrer (hier: Ø 40 mm) gebohrt werden. Abschließend sollte die gesamte Holzoberfläche abgeschliffen und die Kanten gebrochen werden.8. Bettfüße herstellen Nun werden die drei Lärchenholzabschnitte zu einem Block verleimt und mit Federklammern fixiert. Daraus entstehen später die vier Füße. Wenn alles ausreichend getrocknet ist, die Füße auf die gewünschte Größe und Form zuschneiden. Mara hat sich für einen Winkel von 45 Grad entschieden.9. Standfüße montieren Die fertigen vier Standfüße werden dann montiert. Dazu zeichnen Sie an den gewünschten vier Ecken je drei Bohrpunkte ein, bestreichen die Füße an der Montagefläche mit Leim, positionieren sie am Bett und ziehen sie mit 4 x 4,5-mm-Spax-Schrauben fest.Und schon ist das neue Hundebett fertig! Wer möchte, kann das Holz mit Hartwachsöl behandeln oder das Bett nach eigenem Geschmack bemalen. Mara hat sich für den Naturlook entschieden und wollte es unbehandelt lassen. Um das Hundebett gemütlicher zu machen, kann man es am Ende noch mit einem strapazierfähigen Kissen oder einer kuscheligen Decke auskleiden.Entdecken Sie weitere tolle DIY-Anleitungen für Ihren Vierbeiner.
-
Die Schleifmaschine
Perfekte Oberflächen, exakte Winkel, glatte Holzteile und sauber schließende Gehrungen als Eckverbindungen – ohne zu schleifen, ist das nicht zu schaffen.
-
Alles für die Katze: DIY Kratztonne
Katzen-Bloggerin Maria Grahmann hat eine Kratztonne inklusive gemütlichen Schlafplätzen für ihre Stubentiger designt - schick und praktisch zugleich. Wir zeigen Ihnen mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie die Kratztonne selber bauen können. DIY-Kratztonne aus natürlichen MaterialienMeist sind herkömmliche Kratztonnen optisch kein Hingucker und teuer. Maria Grahmann vom Blog "Fensterkatzen" hat deshalb eine günstige Kratztonne aus Naturmaterialien entworfen. Die Katzen Kratztonne fügt sich harmonisch in ihr Zuhause ein und ist ein Highlight für jede Katze - bestimmt auch für Ihre! Die Konstruktion hat drei Ebenen und besteht aus Holz, Sisal und Kokos. Die Katzen können daran hochklettern oder sich zum Beispiel in der gemütlichen Hängematte ausruhen. An den Seiten können die Stubentiger an zwei großen Kratzflächen ihre Krallenpflege durchführen. Auf der einen Seite hat Maria eine Kokosmatte befestigt, die andere Seite hat sie schlauchförmig mit Sisalseil beklebt.Fensterkatzen-Blog: Tipps für KatzenneulingeMaria Grahmann bloggt seit 2017. "Als Katzenneulinge benötigten mein Freund und ich damals viele Infos, wurden aber kaum fündig", erzählt Sie. Sie sammelte Wissen aus Büchern und anderen (Online-)Quellen und erachtete es als sinnvoll, das neu angeeignete Wissen auch mit anderen zu teilen. Kurzerhand gründete Sie daher den Blog für Katzenanfänger "Fensterkatzen". Heute wird der Blog bis zu 20.000-mal im Monat aufgerufen, bei Instagram hat Maria bereits über 3000 Follower (Stand: August 2022). Nebenbei arbeitet sie als Webdesignerin. Maria veröffentlicht regelmäßig Beiträge rund um Katzenhaltung und -pflege. Darunter gibt es auch DIY-Tipps für Katzenbesitzer. Dabei herausgekommen sind schon zahlreiche Spielzeuge, ein Wand-Catwalk sowie eine Fenstersicherung für die Katze. Das Katzen-Trio von Maria ist auch vom neuesten Werkstück begeistert - Nala, Flash und Luke haben die Kratztonne sofort in Beschlag genommen und sich ausgiebig damit beschäftigt.Womit die Katzen Kratztonne bauen?Folgende Materialien benötigen Sie: - Leimholzplatte, 200 x 40 x 1,8 cm - Leimholzplatte, 200 x 25 x 1,8 cm - Leimholzplatte, 80 x 40 x 1,8 cm - 8x Breitwinkel, 30 x 30 mm - 4x Schraubhaken, 40 x 3 mm - Holzschrauben, 3 x 15 mm - Holzschrauben, 4 x 50 mm - Sisalseil, 6 mm x 20 m - Klebeband, 5 m x 50 mm, beidseitig klebend - Kokosveloursmatte, 40 x 60 cm - Filzgleiter, 28 mm - Decke, 170 x 130 cm, Farbe: Light grey - Ösen, 12 mm - Kunstfell, 90 x 60 cm, Farbe: Taupe - Kissen, 45 x 45 cm, Farbe: Grey Dieses Werkzeug benötigen Sie: - Schleifpapier, Körnung: 80 - Schleifpapier, Körnung: 180 - Handschleifer Kork - Laserwasserwaage - Hammer - Akkubohrschrauber - Holzbohrer, 2 mm - Holzbohrer, 3 mm - Heißklebepistole, inkl. Klebesticks - Arbeitshandschuhe - Zollstock - Bleistift - Geodreieck - SchereSchritt-für-Schritt AnleitungWer die Leimholzplatten nicht bei BAUHAUS passend zuschneiden lassen hat, kann selbst ans Werk gehen. Insgesamt müssen Sie die drei Platten in acht Bretter zersägen. Die beiden breiten Seitenteile haben die Maße 40x100 cm. Die vier schmalen Teile, welche später vorne und hinten montiert werden, haben die Maße 12,5x100 cm. Zuletzt werden die beiden Liegeflächen auf die Größe 40x40 cm zugeschnitten. Schleifen Sie die zugeschnittenen Bretter mit dem gröberen Schleifpapier an den Kanten glatt. Damit sich die Katzen beim Klettern nicht verletzen, gehören zudem mögliche vorhandene Splitter entfernt.Legen Sie jetzt die beiden breiten Seitenteile nebeneinander, sodass die Kanten bündig abschließen. Als nächstes gehört die Position für die vier Winkel, auf denen später die obere Liegefläche liegt, mit dem Zollstock abgemessen (80 cm ab Unterkante Brett, Abstand zum Rand jeweils ca. 4 cm). Anschließend die Positionen mit Hilfe einer Laserwasserwaage anzeichnen, damit am Ende alles auf einer Höhe ist.Als nächstes muss die Position der vier Schraubhaken eingezeichnet werden. Hier kann wie in Schritt 3 vorgegangen werden: Ausmessen (60cm ab Unterkante Brett, Abstand zum Rand jeweils ca. 5 cm) und anschließend mit einer Laserwasserwaage die Position mit einem Bleistift markieren.Schrauben Sie nun an der vorgezeichneten Stelle die vier Breitwinkel auf den beiden Seitenteilen an. Achten Sie dabei darauf, dass sie diese noch nicht ganz festziehen.Weiter geht's mit...Kontrollieren Sie ob alles gut fixiert ist und drehen Sie die Kratztonne anschließend auf die andere Seite. Zeichnen Sie jetzt grob an, wo die Kokosmatte befestigt werden soll (Abstand oben ca. 4 cm). Befestigen Sie nun mehrere Streifen des doppelseitigen Montageklebebands auf der Holzplatte und drücken Sie diese gut fest. Ziehen Sie jetzt die Folie der Streifen ab, legen Sie die Kokosmatte auf und drücken Sie diese kräftig fest.Schleifen Sie jetzt das Holz mit dem feinen Schleifpapier wo es nötig ist nach. Schrägen Sie dabei die Kanten leicht ab, damit die Katzenhaare nicht so leicht daran hängen bleiben und sich Ihre Katze nicht verletzen kann.Drehen Sie als nächstes die Tonne um und drücken Sie die Filzfüße an der unteren Stellfläche in den Ecken rein oder hämmern Sie diese gegebenenfalls vorsichtig ein. So können Sie die Kratztonne jederzeit verschieben, ohne dabei den Boden zu beschädigen.Aus der Decke basteln Sie nun eine gemütliche Hängematte. Legen Sie dafür die Decke doppelt zusammen und schneiden Sie sie zurecht (Endformat 36x42 cm plus 2 cm Schnittzugabe an den Schnittkanten). Nähen Sie dann die Enden um, um ein Ausfransen zu vermeiden.Schneiden Sie jetzt mit einer Schere an den vier Ecken der fertigen Decke jeweils ein kleines Loch ein und setzen Sie dort die Ösen ein. Fixieren Sie anschließend die Ösen mit dem mitgelieferten Werkzeug und einem Hammer .