Alles zum Weihnachtsstern - Herkunft, Pflege & weitere Tipps

Alles zum Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern ist die beliebteste Weihnachtspflanze. Es gibt ihn in vielen Farben, meist rot, inzwischen aber auch weiß, cremefarben, pink, gesprenkelt und in vielen weiteren Variationen. Wir zeigen Ihnen, woher die beliebte Pflanze kommt, wie Sie sie optimal pflegen und noch weitere Tipps.

Woher kommt der Weihnachtsstern?

Herkunft vom Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist eine Pflanze, die in seinem Ursprungsland Mexiko bis zu fünf Meter hoch wird. Bei uns kennt man sie jedoch eher nur als Topfpflanze. Nach der Verbreitung in den USA und Europa in den 1820er- und 1830er-Jahren wurde der Weihnachtsstern erst Anfang des 20. Jahrhunderts zum Symbol für die Adventszeit.

Eine deutschstämmige Auswandererfamilie verkaufte Weihnachtssterne zunächst in Los Angeles als Schnittblumen und schon bald konnte man sie im ganzen Land in dieser Form in der Vorweihnachtszeit kaufen. Später stellten die Leute sie auch als Topfpflanze her.

Bevor der Weihnachtsstern seinen bekannten Namen bekam, hieß er „Mexikanische Flammenblume“ oder „Bemaltes Blatt“ bzw. trug die Pflanze als ursprünglichen Namen „Poinsettia“, nach dem Botaniker Joel Roberts Poinsett.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Kauf vom Weihnachtsstern

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Weihnachtssterne nicht in der Kälte oder Zugluft stehen, da er ansonsten bei Ihnen Zuhause schon nach wenigen Tagen Blätter abwerfen könnte. Auch ein Griff in den Topf ist ratsam. Die Erde sollte weder tropfnass noch ausgetrocknet sein.

Für den Transport nach Hause wickeln Sie den Weihnachtsstern am besten in Papier ein. Aber Vorsicht, dass keine Triebe abbrechen!

Der ideale Standort für den Weihnachtsstern

Standort vom Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern mag es warm, hell und nicht zugig. Im Winter kann er auch am Fenster stehen, denn Sonne und Wärme kennt er aus seiner Heimat Mexiko. Vor dem Lüften sollten Sie die Pflanze jedoch entfernen, da Zugluft schadet.

Im Sommer kann der Weihnachtsstern draußen an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung stehen. Sobald die Temperaturen über 10°C betragen, kann er nach draußen wandern.

Weihnachtssterne richtig gießen & pflegen

Wassergabe beim Weihnachtsstern

Weihnachtssterne müssen beim Gießen vorsichtig behandelt werden. Sie vertragen keine Unmengen an Wasser, vor allem keine Staunässe. Gießen Sie in der Hochzeit (ab Dezember) erst, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Idelaerweise geben Sie der Pflanzen mittels Untersetzer oder Schüssel etwas Wasser, es wird also von unten gegossen. Lassen Sie den Weihnachtsstern ca. für 20 min mit dem Zwischentopf im Wasser stehen. Zum Gießen empfiehlt sich zumindest über Nacht abgestandenes, lauwarmes Wasser.

Je kleiner der Topf, desto häufiger hat der Weihnachtsstern Durst. Mini-Weihnachtssterne müssen oft täglich gegossen werden.

Blätter beim Weihnachtsstern

Fallen die Blätter in der Blütezeit ab, so ist das ein Zeichen von Staunässe. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihren Weihnachtsstern nie zu viel gießen.

In der Ruhephase, also ab April, wird er nur mehr sporadisch gegossen, sodass die Erde gerade nicht vollends austrocknet. Diese Zeit dauert ca. sechs bis acht Wochen und endet mit der Färbung der Blätter ins Grüne. Danach wird der Weihnachtsstern zurückgeschnitten und wieder häufiger gegossen. Nach dem Rückschnitt kann er dann bei Bedarf auch umgetopft werden.


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