Lilien – Alles was Sie über das Blütengewächs wissen müssen

Lilie in orange

Lilien erstrahlen in einer breiten Farbpallette, ein knalliges Orange, leuchtendes Pink oder im schlichten strahlenden Weiß. Die üppige Blütenpracht ist ein echter Hingucker.

Weltweit zählen ungefähr 125 Arten zu dieser Pflanzengattung. 

Aufgrund Ihrer auffälligen und buntstrahlenden Blütenblätter zählen Lilien zu den ältesten Schmuck- und Zierpflanzen der Welt. Die Türkenbundlilie und die Feuerlilie sind sogar in unseren heimischen Breitengraden ansässig, beide stehen unter Artenschutz.

Im asiatischen Lebensraum zählt die Zwiebelpflanzen noch heute als Heilpflanze.

Nicht nur im Blumenstrauß, sondern auch im Topf oder Beet kommt die Lilie bestens zur Geltung.

Für eine lange Lebensdauer sollten Sie bei der Pflege und Standortwahl einiges beachten.


Wohlfühloase für die Lilien – der perfekte Standort

Lilien in orange

Achten Sie auf die Artenvielfalt, da nicht jede Liliengattung die gleichen Bedürfnisse hat. Was jedoch alle Lilien gemeinsam haben, ist das Wohlfühlen an einem sonnigen bis halbschattigen Platz.  

Pure Sonneneinstrahlung stört die Lilie nicht so sehr wie ein trockener Boden. Beachten Sie, dass die umliegende Erde im Schatten liegt. Um auf Nummer Sicher zu gehen bedecken Sie die Erde mit Humus- oder einer Rindenmulchschicht. 

Von Staunässe ist die Lilie gar nicht begeistert, sorgen Sie mit einer Drainageschicht unter der Pflanzenerde dafür, dass überschüssiges Wasser abfließen kann. Für die Einpflanzung ist eine lockere Erde mit einem leicht säuerlichen Substrat bestens geeignet.


Lilien brauchen reichlich Wasser und gelegentlich Dünger

Lilien Stängel mit Wassertropfen

Gießen Sie im Sommer täglich. Die Lilie benötigt im Beet viel Feuchtigkeit. Wie bereits erwähnt gilt Vorsicht bei Staunässe, diese sollten Sie unbedingt verhindern um Ihren Lilien nicht zu schaden. Pflanzen Sie Ihre Blume auf einen Untergrund, der auch bei starken Regen große Wassermengen abführen kann.

Richten Sie sich nach der Erdoberfläche. Ist die Erde um die Lilie herum trocken sollten Sie wieder gießen. 

Beim Düngen ist die Lilie nicht sehr anspruchsvoll. Zweimal im Jahr reicht vollkommen aus. Düngen Sie am besten im Frühjahr und einmal während des Austriebs. Greifen Sie auf einen organischen Dünger zurück, welcher die Nährstoffe gleichmäßig über einen langen Zeitraum hinweg abgibt. Die Lilie lässt sich auch mit einem mineralisch-organischen Dünger oder Kompost hervorragend düngen.

Lilie als Zimmerpflanzen – Topf als Wohnort

Weiße Lilie im Blumentopf

Der Vorteil der Lilie als Zimmerpflanze liegt darin, dass Sie den Standort leicht anpassen können. Auch im Topf bevorzugt die Lilie einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Aufgrund der eingeschränkten Umgebung und den geringeren Mengen an Erde ist die Pflanze sensibler als im Blumenbeet. 

Auch bei der Zimmerpflanze sollte die Erde stets feucht gehalten werden. Vermeiden Sie auch hier Staunässe und fügen Sie vor dem Eintopfen Tongranulat oder Steine hinzu. Der Topf sollte mit einem Loch versehen sein. Fügen Sie zweimal im Monat stickstoffarmen Volldünger dem Gießwasser bei. 

Bei der Wahl des Standortes sollte einen kühleren Platz gewählt werden. 

Die Topfpflanze lässt sich leicht überwintern. Schneiden Sie die verblühte Pflanze einfach zurück. Die eingepflanzte Zwiebel können sie in einem etwa 10°Grad kühlen und dunklem Raum lagern.


Auf gute Nachbarschaft: passende Beetnachbarn der Lilie

Lavendel

Um die Erde der eingepflanzten Lilie vor dem Austrocknen zu schützen und schattig zu halten, können Sie auf Beetnachbarn setzten. Anstatt Humus oder Rindenmulch können geeignete Pflanzen die Aufgabe des Schattenspendens übernehmen. 

Perfekt eignen sich immergrüne Pflanzen. Besonders gut verträgt sich die Lilie mit Johanniskraut und Lavendel. Bevorzugen sie eine Mischung aus Zierpflanzen und Heilpflanzen, macht sich der Eibisch ganz gut als Beetnachbar, denn diese beiden Pflanzen teilen sich die Nährstoffe aus dem Boden.


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