Wenn im Winter die strahlend weißen Blüten der Christrosen leuchten, schaut man unweigerlich zweimal hin. Schon zur Weihnachtszeit begeistern Christrosen im Beet und im Topf mit ihren eleganten Blüten. Wenn man ihre Ansprüche kennt, sind die Schönheiten erstaunlich pflegeleicht und verschönern Töpfe sowie Gartenbeete gleichermaßen.
Eigenschaften von Christrosen
Christrosen (Helleborus niger) sind botanisch gesehen natürlich keine Rosen, sondern Hahnenfußgewächse. Sie eignen sich als Gartenstaude, aber auch als frostharter Gast auf Terrasse und Balkon. Vorgetriebene blühende Pflanzen gibt es ab Spätherbst in Ihrem BAUHAUS Stadtgarten.
Christrosen sollten nicht mit Lenzrosen (Helleborus orientalis) verwechselt werden, da sie später im Jahr blühen und außer weiß noch andere Blütenfarben haben. Zudem ist Vorsicht bei den schönen Pflanzen gebeten. Christrosen enthalten unter anderem giftige Saponine, wodurch sie außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren platziert werden sollten, wie in einem Blumenkasten.
Passende Pflanzpartner
Zwischen Zuckerhutfichte und Efeublättern leuchtet die Christrose. Dazu gesellen sich rosa Alpenveilchen und Strauchveronika. Ein Jutesack schützt die Pflanzen vor Frost. Auch einige Kiefernzweige eignen sich gut als Dekoration und extra Mulchschicht.
Standort & Pflanzung von Christrosen
Im Garten benötigen Christrosen einen halbschattigen, tiefgründigen Standort mit nährstoffreichem Boden. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Am richtigen Standort werden sie Jahrzehnte alt.
Pflanzen, die im Herbst angeboten werden, kommen aus dem Gewächshaus und werden zunächst in Kübel und Kästen gepflanzt. Erst im nächsten Frühjahr werden sie ins Beet gepflanzt.
Christrosen neigen im Garten zur Selbstaussaat. Wer möchte, kann die verblühten Blüten bis zur Samenreife an den Pflanzen belassen und erfreut sich so im nächsten Jahr an einem größeren Blühparadies.
Lange Freude an Christrosen
Viel Laub und wenig Blüten? Dann fehlt der Pflanze Kalk. Im Gegensatz zu anderen Stauden lieben Christrosen kalkhaltige, schwere Böden. Bei sandigen Böden beim Pflanzen Gartenkalk und Bentonit untermischen und alle zwei Jahre nachdüngen.
Schwarze Blattflecken werden durch einen Pilz verursacht. Entfernen Sie die befallenen Blätter und entsorgen Sie sie im Hausmüll. Zusätzlich können Sie auch mit einem Fungizid arbeiten, damit Sie die Ausbreitung eindämmen können.
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