Ihr Suchergebnis für lochs
-
Wissenswertes zu den stacheligen Mitbewohnern
Kakteen genießen einen guten Ruf: Sie kommen mit wenig Wasser aus, sind pflegeleicht und dekorativ. Und sie können sogar blühen. Damit sich jedoch Blüten bilden, müssen Sie sie richtig pflegen. Wie das geht und noch mehr Wissenswertes zu den stacheligen Mitbewohnern erfahren Sie hier.Kakteen zählen zu den Sukkulenten. Das bedeutet, dass sie Wasser über einen sehr langen Zeitraum speichern können. Die wulstigen Pflanzen stammen ursprünglich vom amerikanischen Kontinent und besiedeln dort Steppen, Halbwüsten, Trockenwüsten oder Wälder. Dort steht ihnen nur begrenzt Wasser zur Verfügung. Zu häufiges und zu viel Gießen schadet ihnen daher eher und führt zu Wurzelfäule. Wie oft sollten Kakteen gegossen werden? In ihren Heimatgebieten prasseln in regelmäßigen Abständen schwere Regengüsse auf die Pflanzen herab. Genau diese Wasserversorgung sollten Sie Zuhause nachahmen. Gießen Sie Ihre Kakteen etwa einmal im Monat, dann aber etwas stärker, sodass die Erde durchdringend nass wird. Tipp: Stellen Sie Ihre Kakteen in einen Kunststofftopf mit Wasserabzug und füllen in den Übertopf etwas Tongranulat . So legen Sie eine Drainage und verhindern, dass die Pflanzen im überschüssigen Wasser stehen und ertrinken.Kakteen richtig gießenAn einem sonnigen Standort mit der richtigen Wasserration wachsen Kakteen unaufhörlich – jedoch sehr langsam. Daher können Sie sie zwei bis drei Jahre im gleichen Topf lassen. Umtopfen ist nur nötig, wenn bei kugelartigen Gewächsen kaum noch Erde zwischen ihren Wülsten und dem Topfrand sichtbar ist. Kakteen, die in die Höhe wachsen, sollten Sie ab und zu aus ihrem Übertopf nehmen und nachsehen, ob die Wurzeln bereits aus den Löchern für den Wasserabzug ragen. Nur dann ist ein Umtopfen nötig. Wählen Sie in diesem Fall einen Topf , der etwa vier bis sechs Zentimeter mehr Durchmesser als der alte hat. Beim Umtopfen hilft es beispielsweise, eine Grillzange zu verwenden, um den Kaktus ohne direkten Kontakt aus der Erde zu holen und einzutopfen. Alternativ können Sie auch Zeitungspapier als Zwischenschicht verwenden, um die Dornen der Kakteen nicht direkt zu berühren.Kakteen umtopfenKakteen können im Frühjahr sogar Blüten tragen. Bedenken Sie dabei aber, dass vornehmlich in der Wüste vorkommende Kakteenarten wie Espostoa lanata, Parodia microsperma oder der Feigenkaktus längerfristig blühen. Ob Ihre Kakteen überhaupt blühen, hängt von Ihrer Pflege ab: Von Oktober bis Februar dürfen die Sukkulenten nur einmal im Monat mit ein paar Tropfen Wasser in Berührung kommen. In dieser Zeit lassen Sie Dünger besser ganz weg. Je weniger Nährstoffe ihnen zur Verfügung stehen, desto mehr werden sie zum Austreiben angeregt. In der Natur nehmen sie über die Blüte Nährstoffe aus der Luft auf. Zudem sollten Sie Ihre Kakteen von November bis Februar an einem kühlen Ort zwischen fünf und zwölf Grad lagern. Dafür eignet sich beispielsweise ein ungeheizter Flur mit Fenstern. Tipp: Wenn Sie winterharte Kakteen in Ihrem Gartenbeet gepflanzt haben, sollten Sie diese mit einer Gewächshausfolie vor Regen und Schnee schützen. Bis zu minus 30 Grad überwintern Kakteen problemlos, aber die Feuchtigkeit durch Schnee und Regen würde im Frühjahr die Blütenbildung verhindern.Blühzeit in der WinterpauseKakteen benötigen eine lockere, krümelige Erde , in der ihre feinen Wurzeln leicht wachsen können. Das Substrat sollte allerdings nicht zu grobkörnig sein, da die Pflanzen darin schlecht Halt finden. Spezielles Kakteen-Substrat, wie das von Seramis, bietet den idealen Mix aus Körnung und Festigkeit und weist einen schwach sauren pH-Wert auf, der die Pflanzen mit allen nötigen Nährstoffen versorgt.Welche Erde brauchen Kakteen?Entdecken Sie weiters Zimmerpflanzen, die auch mit nur wenig Licht zurechtkommen sowie verschiedene Arten um Zimmerpflanzen zu vermehren.
-
Welche Rasensaat eignet sich für Ihren Garten?
Die Entscheidung bei der Auswahl der Rasensaat für die Erstanalage des Gartens wird von vielen Gartenbesitzern oft ohne die Berücksichtigung von Konsequenzen getroffen. Das Budget für die Rasensamen und die Zeit ist dabei oft knapp. Das Resultat: Die erstbeste Rasensaat landet im Einkaufswagen, die später planlos und freihändig über den Rasen gestreut wird. Da es jedoch eine Vielzahl von unterschiedlichen Sorten und Züchtungen für verschiedene Einsatzgebiete gibt, sollte die Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus gefällt werden. Wird die falsche Wahl getroffen, hält sich die Freude am neuen Rasen in Grenzen. Um die geeignete Rasensaat für den Garten anhand der Ansprüche auszuwählen, sind zwei Faktoren entscheidend. Nicht nur die Qualität der Rasensamen spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Frage nach den beteiligten Grassorten und deren Mischverhältnis sollte nicht unbeachtet bleiben. Besonders bei der Erstanalage des Rasens ist eine klare Vorstellung über die zukünftige Rasenfläche essentiell.Der englische RasentypWährend der Gärtner früher für einen englischen Rasen viel Zeit und Schweiß für das Mähen, Düngen, Walzen und Wässern investieren musste, ist der Rasen der Extraklasse heute mit dem richtigen Saatgut viel leichter zu erreichen. Der englische Rasen ist hinsichtlich der Bodenart und dem Einsatz der Düngemittel ziemlich anspruchslos und trotz der edlen Anmutung sehr pflegeleicht . Jedoch eignet sich der Rasen nicht als Fußballplatz für die Kinder. Die ausreichende Bewässerung nach der Aussaat ist besonders wichtig, damit die Keime nicht verzögert wachsen. Beispielsweise eignet sich für den englischen Rasen der Zierrasen von GARDOL , welcher aus einer hochwertigen Rasensamenmischung besteht und für einen dichten, robusten und kräftigen Rasen sorgt.Der strapazierfähige RasentypDer strapazierfähige Rasen bezeichnet sich als perfekter Generalist im Garten, der nicht nur gerne bewundert wird, sondern auch eine geeignete Rasenfläche für Spiel und Spaß bietet. Die Mischung zeichnet sich besonders durch ihre Strapazier- und Lebensfähigkeit aus. Diese Leistungen benötigen jedoch einen größeren Bedarf an Dünger und Wasser. Beispielsweise bietet ein ein Sport- und Spielrasensamen genau diese Vorteile. Die Gräsermischung besteht aus den besten Rasengräsern, die auch bereits bei niedrigen Temperaturen (ab 5 °C) zu keimen beginnen. Das Ergebnis: ein dichter und attraktiver Rasen. Besonders die ausläuferbildenden Gräser garantieren, dass die Rasenfläche mit entsprechender Pflege trotz einiger Strapazen keine Lücken mehr aufweist.Der schattige RasentypEine schöne und dichte Rasenfläche benötigt viel Sonnenlicht und ausreichende Bewässerung, damit die Samen keimen und optimal gedeihen. Nicht jede Fläche im Garten bietet diese Eigenschaften, da beispielsweise einige Rasenstellen durch Bäume oder umliegende Gebäude regelmäßig beschattet werden. Spezielle Rasenzüchtungen sorgen jedoch für Abhilfe. Die hochwertigen Regel-Saatgut-Mischungen (RSM) wurden speziell für schattige oder halbschattige Flächen entwickelt, die aufgrund der guten Keimeigenschaften auch Moos und Unkräutern keine Chance lassen . Ebenfalls trotzt Schattenrasen vielen Rasenkrankheiten, die üblicherweise an schattigen Stellen im Rasen auftreten können. Aufgrund der speziellen Lage des schattigen Rasens benötigt die Rasenfläche mehr Pflegeaufwand . Mit der geeigneten Nachsaat können aber auch Löcher in der Grasnarbe schnell wieder geschlossen werden. Wird darauf geachtet, dass die schattigen Stellen niemals zu kurz gemäht werden, beugt man der Entstehung von kahlen Stellen vor.Der sonnige RasentypDoch auch zu viel Sonne kann dem Hobbygärtner Kopfzerbrechen bereiten und Schäden im Rasen anrichten. Grasmischungen, die sich besonders gut für sehr sonnige Flächen, hohe Verdunstungen und trockene Böden eignen, werden für diese Rasenflächen empfohlen. Die Aussaat der Saatgutmischung für sonnige Rasenflächen erfolgt bei einer Außentemperatur über 12 Grad. Erreichen die Temperaturen eine sommerliche Hitze ist eine intensive Bewässerung unabdingbar, da ansonsten die flachen Wurzeln bereits nach 14 Tagen schweren Schaden nehmen. Der bunte RasentypIst einem ein gleichmäßig gemähter, grüner Rasen zu öde und besteht der Wunsch nach einer prachtvollen und bunten Blumenwiese , eignet sich der Einsatz von Blumensamen . Die Blumenwiese will zwar nur ungern betreten werden, jedoch gibt es im Gegensatz dazu eine herrliche Blütenpracht vom Frühling bis zum Herbst. Wenig Pflege, kaum Dünger und ein geringer Zeitaufwand fürs Mähen erfreuen jedes Gärtnerherz. Auf einer Schmetterlingswiese, die ideal für Wegränder und ruhige, abgelegene Gartenecken sind, wachsen viele einheimische Wildkräuter, die ätherische Öle enthalten und somit auch noch gut duften.Die Blütenpracht trägt auch zur Erhaltung der Artenvielfalt von Bienen bei, wirkt dem Bienensterben entgegen und lockt weitere Nützlinge in Ihren Garten. Entdecken Sie noch mehr Wissenswertes zum Thema Rasen, Boden und die richtige Pflege.
-
Vielseitiger Adventkalender aus Holz
Dieser Adventkalender macht nicht nur zur Weihnachtszeit Freude: Wenn alle 24 Geschenke ausgepackt sind, können Sie ihn mühelos zur Garderobe oder zum Schlüsselbrett umfunktionieren. Die schneebedeckten Gipfel sind schließlich ganzjährige Hingucker. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Weg zur Bergspitze erklimmen. Zur Video-Anleitung >1. Schritt Zeichnen Sie die Berggipfel auf ein Brett mit Bleistift, sägen alles aus und schleifen anschließend alles gut ab.Die Anleitung2. Schritt Kleben Sie die Bereiche, die den Schnee darstellen sollen, mit Klebeband ab und malen Sie diese mit Kreidefarbe an. Lassen Sie alles gut trocknen.3. Schritt Nun bohren Sie 12 Löcher in das Brett und schrauben dann Möbelgriffe hinein. Bringen Sie an der Rückseite des Bretts zwei Anhänger an. So schnell ist der Berg-Adventkalender auch schon fertig und kann befüllt werden. In der Adventzeit bereitet er jeden Tag Freude sowie auch das restliche Jahr beispielsweise als Garderobe.Entdecken Sie noch mehr Ideen für selbstgemachte Adventkalender und werden Sie kreativ für Ihre Liebsten.
-
Verleihen Sie Ihrer Kommode neuen Glanz mit Upcycling
Egal ob eine alte Kommode, Schrank, Tisch oder andere Möbelstücke, mit ein wenig Liebe, Farbe und einem Auge fürs Detail können die Möbel völlig neugestaltet und interpretiert werden. Unser DIY in Kooperation mit Daggi vom Upcycling-Blog gonepaintin wurde eine alte Kommode blau gestrichen, damit sie besser zur Wand passt. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie sie dabei vorgegangen ist. Material Schöner Wohnen Trendfarbe Riviera – hiermit wurde bereits eine gegenüberliegende Wand gestrichen und so findet sich die Farbe später dezent im Möbelstück wieder Schöner Wohnen Grundierung für Holz Swingcolor Acryl Klarlack, seidenmatt Klebeband Schleifpapier , 180er und 320er Werkzeug Schraubenzieher Rührstab Pinsel Farbrolle und WanneWas Sie benötigen1. Möbelstück fürs Streichen vorbereiten Zuerst werden die Griffe und Beschläge abgenommen. Wenn Sie wollen, können Sie auch die Scharniere an den Türen abnehmen, um leichter streichen zu können. Sie können die Teile aber auch sorgfältig abkleben und die Türen eingehängt lassen. Anschließend wird das komplette Möbelstück mit warmen Wasser und Spülmittel, Essigwasser oder einem Holzreiniger gründlich gesäubert, damit es staub-, schmutz- und fettfrei ist.Die Anleitung2. Ausbessern und abschleifen Erst einmal muss die Kommode ausgebessert werden. Dazu gehört, lose Teile zu verleimen und Löcher zu verspachteln. Bei Wurmbefall muss das Möbelstück mit einem Spezialmittel behandelt werden. Die Wurmlöcher können mit Holzspachtel gefüllt werden. Danach das Möbelstück mit 180er-Schleifpapier anschleifen, damit die Farbe gut hält. Der Schleifstaub muss abschließend entfernt werden.3. Abkleben und grundieren Fensterglas am Rand mit Malerkrepp abkleben und Einlegeböden herausnehmen. Danach wird die Grundierung mit einer Rolle aufgetragen und getrocknet. Danach mit 320er Schleifpapier einen Zwischenschliff vornehmen. 4. Farbe auftragen Zuerst wird die Wandfarbe gut aufgerührt. Dann das Möbelstück mit Pinsel oder Rolle innen und außen streichen und gut trocknen lassen. Vergessen Sie nicht auch die Einlegeböden mit zu streichen. Nach der Trockenzeit wird eine zweite Schicht aufgetragen. Tipp: Da diese dunkle Wandfarbe anfällig ist, besser nicht zwischenschleifen. 5. Klebeband entfernen Entfernen Sie das Klebeband, wenn die Farbe noch feucht ist. Wenn es antrocknet, können die Schichten reißen. Lassen Sie das Möbelstück ordentlich trocknen. Danach wird das Fensterglas erneut abgeklebt für die Versiegelung. 6. Versiegelung auftragen Da die Wandfarbe eine eher raue Haptik hat, können Sie eine Versiegelung mittels Lack auftragen, um diese zu mindern. Nehmen Sie für einen gleichmäßigen Auftrag eine Farbrolle. Feine Ecken und Kanten erledigen Sie mit dem Pinsel. Wiederholen Sie nach der Trocknungszeit diesen Schritt. 7. Beschläge säubern und wieder anbringen Entfernen Sie das Klebeband im feuchten Zustand des Lackes und lassen Sie das Möbelstück erneut gut trocknen. Die Beschläge können Sie in dieser Zeit reinigen und bei trockenem Zustand wieder anbringen. Und schon ist das Kommoden-Upcycling fertig und Ihr Möbelstück erstrahlt wieder in neuem Glanz nach Ihren Vorstellungen. Zudem passt es nun perfekt zur Wandfarbe. Sie sind im DIY-Fieber? Dann entdecken Sie die tollen pep up Renovierfarben sowie Wissenswertes zum DIY Möbelbau aus Holz.
-
Tapezieren - Schritt für Schritt zur Traumwand
Ein Tapetenwechsel kann neuen Schwung in die Wohnung bringen. Es gibt eine Vielzahl an Materialien und Mustern für die Raumgestaltung mit Tapete. Von einfarbiger Raufasertapete bis hin zur Vliestapete mit Fotomotiv - mit verschiedenen Farben und Mustern können Sie Ihrem Zuhause einen unverwechselbaren Look verleihen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Tapezieren enthält nicht nur das passende Tapezierwerkzeug, sondern auch praktische Tipps, damit Ihr DIY-Vorhaben ein voller Erfolg wird.Wenn Sie die Wunsch-Tapete gefunden haben, kann es losgehen. Das Tapezieren ist keine Zauberei und kann mit ein wenig Geschick problemlos selbst gemacht werden. Zollstock Wasserwaage Bleistift Moosgummirolle & Nahtroller Leiter Tapeziertisch Tapetenkleister Quast/Kleisterbürste Eimer Rührholz Cuttermesser Sprühflasche Stachelwalze Tapetenlöser Spachtelmasse Grundierung Und natürlich Tapete !Was Sie brauchen1. Alte Tapete entfernen Im ersten Schritt überprüfen Sie eine Naht Ihrer alten Tapete, um festzustellen, wie viele Schichten bereits an der Wand kleben. Entfernen Sie die alte Tapete, um der neuen Tapete den bestmöglichen Halt zu gewährleisten. Schützen Sie den Boden, indem Sie ihn mit Folie abdecken. Wie genau Sie die alte Tapete entfernen, zeigen wir Ihnen weiter unten ganz genau. Profi-Tipp: Rauen Sie die alte Tapete mit einer Stachelwalze auf, um sie von der Wand zu lösen. Danach ordentlich einweichen, damit der Tapetenlöser seine Wirkung entfalten kann!Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Tapezieren2. Untergrund ausbessern Die freigelegte Wand benötigt wahrscheinlich noch einige kleine Schönheitskorrekturen. Möglicherweise müssen noch vorhandene alte Anstriche von der Wand entfernt werden. Füllen Sie entstandene Risse und Abplatzungen mit Spachtelmasse auf und lassen Sie sie gut austrocknen. Profi-Tipp: Sie können Ihre Wände auch mit einem pigmentierten Tapetengrund streichen. So schimmern unterschiedliche Untergründe später nicht durch und die neue Tapete haftet gut. Das empfiehlt sich vor allem, wenn Sie neu bauen oder kreidige Wände haben.3. Tapetenkleister anrühren In Ihrem Fachcentrum finden Sie sowohl vorgemischten Tapetenkleister als auch Pulver, das Sie erst anrühren müssen. Die Art des Kleisters, die für Ihr Vorhaben am besten geeignet ist, hängt von der Beschaffenheit Ihrer Tapete ab. Um den Kleister anzurühren, füllen Sie je nach Packungsbeilage die benötigte Menge Wasser in einen großen Plastikeimer und rühren mit einem Stab einen Strudel hinein. Geben Sie dann das gesamte Kleisterpulver hinzu und rühren Sie weiter. Achten Sie darauf, dass sich keine Klümpchen bilden ! Einige Tapetenkleister müssen erst ruhen, bevor sie einsatzbereit sind. Profi-Tipp: Bringen Sie Vliestapeten in trockenem Zustand direkt auf der eingekleisterten Wand an. Raufaser- und Strukturtapeten müssen hingegen schon vorab auf dem Tapeziertisch eingekleistert werden.4. Tapete ausmessen und zuschneiden Um zu berechnen, wie viel Tapete Sie benötigen, verwenden Sie einfach diese Formel: Höhe x Wandbreite = benötigte m² + 3 % Aufschlag für "normale" Tapeten. Schneiden Sie die Tapetenbahnen der Länge nach auf die benötigte Raumhöhe zu - plus 3 bis 5 cm Überlänge oben und unten. Anschließend können Sie die Wand mit einer Kleisterbürste oder Farbrolle einkleistern. Profi-Tipp: Um ein professionelles Ergebnis zu erzielen, sollten Sie vor dem Tapezieren eine senkrechte Linie an die Wand zeichnen. Hierfür empfiehlt es sich, ein Lot und eine Wasserwaage zu verwenden.5. Tapete anbringen Setzen Sie die Oberkante der zugeschnittenen ersten Tapetenbahn überstehend an der Deckenkante und Zimmerecke an. Richten Sie sie anschließend mit Hilfe der angezeichneten senkrechten Linie aus. Klappen Sie die Tapetenbahn nun auf und streichen Sie sie von innen nach außen glatt. Es sollten jetzt keine Blasen mehr an der Wand zu sehen sein. Kleben Sie die einzelnen Folgebahnen nun exakt auf Stoß aneinander. Führen Sie die Bahn sanft mit der Hand an die Naht und drücken Sie zum Schluss alle Stoßkanten an. Verwenden Sie hierzu einen Nahtroller. Profi-Tipp: Schließen Sie die Fenster und Türen, damit der Tapetenkleister gleichmäßig trocknet.6. Details und Ecken tapezieren Da Wandecken selten ganz gerade sind, sollten Sie die Tapete ein kleines Stück über die Ecke anbringen. Die Bahnen sollten nicht bündig aneinanderstoßen. Die so entstandenen Überstände an der Decke, den angrenzenden Wänden und am Boden können mit dem Tapezierspachtel fest in die Ecken gedrückt und mit einem scharfen Cuttermesser entlang des Spachtels abgeschnitten werden. Details wie Steckdosen, Lichtschalter, Fensterlaibungen oder Türrahmen tapezieren Sie genauso. Profi-Tipp: Um Muster-Tapeten um die Ecke anzubringen, beginnen Sie in der sichtbarsten Ecke des Zimmers mit dem Tapezieren und enden in der dunkelsten Ecke. Lassen Sie außerdem nur ein paar Zentimeter Tapete überstehen, um sicherzustellen, dass nur ein kleiner Bereich des Musters verschluckt wird und es zu keinem Bruch kommt.Geschafft! Sie tapezieren wie ein Profi! Und so schnell ist der Tapetenwechsel auch schon vollbracht und Sie können Ihre neu gestalteten Räume genießen. Falls Tapetenreste übrig sind, können diese auch als Bild in einem Bilderrahmen verwendet werden, wenn das Motiv passt.Manchmal braucht man einen Tapetenwechsel im wörtlichen Sinne. Im Folgenden geht es um das Entfernen alter Tapeten. Denn bevor die neue Tapete angebracht wird, muss die alte entfernt werden - von den Wänden oder der Decke. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Tapeten einfach und schnell entfernen können. Folgen Sie einfach unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Warum sollte die alte Tapete vor dem Tapezieren entfernt werden? Vielleicht kennen Sie dieses Vorgehen: Statt die alte Tapete zu entfernen, wird die neue einfach darüber tapeziert, um sich das Lösen zu sparen. Aber ist das wirklich sinnvoll? Wir verraten Ihnen, welche Gründe für das Entfernen der bisherigen Tapete sprechen. In alten Tapeten stecken Umweltpartikel en masse, die selbst eine gewissenhafte und regelmäßige Reinigung nicht verhindern kann. Wer überklebt, riskiert Risse oder Feuchtigkeitsschäden zu übersehen. Langfristig kann Schimmel entstehen, wenn alte Tapeten nicht entfernt werden. Neue Tapeten kommen möglicherweise nicht richtig zur Geltung, wenn die alten Tapeten dunkel sind oder Verfärbungen aufweisen. Der Kleister kann seine Wirkung nicht ausreichend entfalten, je nach Beschaffenheit der alten Tapete. Bestimmte Beschichtungen weisen Kleister sogar gänzlich ab. Bereits vorhandene Unebenheiten werden auf die neuen Tapeten übertragen. Mehr Tapeten bedeuten mehr Gewicht. Wenn die Schichten zu schwer werden, können sie von der Wand fallen. Welche Tapeten lassen sich leicht entfernen? Besonders Raufasertapeten oder Vliestapeten lassen sich leicht entfernen. Wenn sie nicht mit Latexfarbe gestrichen wurden, um sie unempfindlich gegen Feuchtigkeit zu machen, können diese beiden Tapetenarten mit einer kleinen Vorbehandlung mit warmem Wasser am einfachsten entfernt werden. Tipps zum Ablösen von Tapeten Unser Tipp zum Entfernen von Tapeten: Zunächst schneidet man am besten mit einem Cuttermesser einmal die Ecke oben in der Decke entlang. Entweder man möchte nur die Tapete an der Decke oder nur die Tapete an der Wand ablösen. Dadurch wird vermieden, dass die Tapete, die nicht entfernt werden soll, aus Versehen beim Ablösen beschädigt wird. Es gibt grundsätzlich zwei Vorgehensweisen beim Ablösen von Tapeten: Die Tapete kann entweder direkt von der Wand oder Decke abgezogen werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte die Tapete in Wasser oder Wasser mit Spülmittel eingeweicht werden. Im Folgenden wird erläutert, wie beide Methoden angewendet werden.Alte Tapete entfernenMethode 1: Tapete im trockenen Zustand entfernen Benötigtes Werkzeug: Obwohl es ohne Werkzeug möglich ist, kann eine Leiter hilfreich sein. Um herauszufinden, ob das Abziehen bei Ihnen infrage kommt, können Sie als ersten Test versuchen, die nicht eingeweichte Tapete einfach abzulösen. Dies gelingt meistens sehr gut, wenn die Wand vor dem Tapezieren ausreichend grundiert wurde. Gipskartonwände sind schwieriger zu bearbeiten als Betonwände oder -decken. Auch die Art der Tapete spielt eine große Rolle. Wenn eine Vliestapete, die mit hochwertigem Kleister an der Wand befestigt wurde, entfernt werden soll, kann sie in der Regel im trockenen Zustand und in ganzen Bahnen von der Wand gelöst werden. Auch der Untergrund beeinflusst die Entfernung von Tapeten. Probieren Sie es aus - da die Tapete sowieso entfernt werden soll, haben Sie nichts zu verlieren.Methode 2: Tapete einweichen und dann ablösen Benötigtes Werkzeug: Nagelwalze, Sprühgerät, Tapezierbürste und Spachtel.1. Alttapete mit Nagelwalze vorbehandeln Gehen Sie in einem ersten Schritt mit der Nagelwalze über die alte Tapete. Dadurch entstehen kleine Löcher, durch die das warme Wasser später besser in die Tapete eindringen kann. Rollen Sie die Walze dabei im Kreuzverfahren über die alte Tapete. Die Löcher sollten tief genug sein, damit die Tapete komplett durchlöchert wird. Bei Gipskartonwänden ist Vorsicht geboten, da man sie beschädigen kann. Verwenden Sie daher weniger Druck.2. Einsprühen und einweichen Wenn die bisherige Tapete durchlöchert ist, verwenden Sie als zweiten Arbeitsschritt am besten ein Sprühgerät mit warmem oder sogar heißem Wasser. Spülmittel ist nicht unbedingt notwendig, aber es schadet auch nicht. Sie können also je nach persönlicher Vorliebe entscheiden, ob Sie Spülmittel hinzufügen möchten oder nicht. Im Allgemeinen quillt die Tapete mit Wärme besser auf und lässt sich leichter entfernen. Einige Profis schwören auf Drucksprühgeräte, die normalerweise im Garten verwendet werden. Eine normale Sprühflasche reicht aus. Bearbeiten Sie immer zwei Bahnen gleichzeitig und sprühen Sie diese in zwei Durchgängen komplett ein. Zwischen den Durchgängen sollte eine Pause von etwa 2 Minuten liegen.3. Alttapete ablösen Nachdem Sie das Wasser auf die Tapete aufgesprüht haben, massieren Sie es mit einer Tapezierbürste ein und warten dann 5 bis 10 Minuten. Anschließend können Sie die Tapete mühelos abziehen, indem Sie mit einer breiten Spachtel die Tapete ein wenig lösen und die Tapetenbahn in einem Stück von der Wand wegziehen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle erforderlichen Tapetenbahnen entfernt sind.Nun sind Sie ein richtiger Profi im Tapezieren bzw. Entfernen von alten Tapeten, jetzt geht es um die Umsetzung. Entdecken Sie dazu nützliche Tools sowie eine große Auswahl an verschiedensten Tapeten. Falls Sie sich noch nicht für eine Tapete entschieden haben, liefern wir Ihnen gerne ein wenig Inspiration.
-
Spielturm im Garten aufstellen
Ein Spielturm für KinderEin Familiengarten ohne Schaukel, Rutsche und Turm? Möglich, aber nicht ideal. Es gibt kaum mehr einen Familiengarten ohne irgendein Spielgerät. Nicht immer möchte man extra zum Spielplatz gehen, gleichzeitig sollen die Kinder aber auch nicht den ganzen Tag drinnen verbringen. Warum also nicht einen eigenen Spielturm im Garten aufstellen? Finden Sie nachfolgend eine Anleitung, wie Sie den perfekten Kinderspielturm mit Schaukel und Rutsche für den eigenen Garten bauen können. Lassen Sie die Kinder bei der Entscheidung mitreden, was als Spielgerät für den Garten angeschafft werden soll. Denn wie schade wäre es, wenn ein Spielgerät im Garten ungenutzt bleibt, weil es an den Wünschen des Kindes vorbei gekauft oder gebaut worden ist?Das 1x1 bei SpielgeräteWas ist was bei Spielgeräten?Bei Spielgeräten für Kinder gibt es verschiedene Begriffe und Gattungen, die nur schwer zu trennen sind. Grob können drei Gruppen unterschieden werden: - Die Schaukel: Vier Pfosten, ein Querbalken, zwei Seile und ein Brett. Das älteste Spielgerät der Welt. Unsterblich. Aber irgendwie auch langweilig mit der Zeit. Denn sie kann nur vor und wieder zurück. - Der Spielturm: Bringt die Kids hoch hinaus, einem Baumhaus nicht ganz unähnlich. Der Spielturm bietet mehr Ausblick und Spaß in luftiger Höhe. Oft haben Spieltürme noch eine angebaute Rutsche und eine Sandkiste im "Erdgeschoss". - Das Spielsystem: Das Spielsystem ist alles zusammen und noch viel mehr: Turm, Schaukel, Kletterwand und Rutsche. Nur die Phantasie, die zur Verfügung stehende Grundfläche sowie das Budget setzen hier Grenzen.Der Standort für den Spielturm muss gut ausgewählt sein. Hier gilt die Abkürzung "UNS" . Dieses Akronym steht für: - U mfeld: Keine Bauwerke, höhere Bäume, harte Oberflächen in der Nähe von Spielgeräten. - N achbarn: Möglichst wenig Lärm, Unruhe oder Schattenwurf auf angrenzende Grundstücke. - S ichtachsen: Die Eltern sollten vom Haus aus jederzeit den gesamten Bereich einsehen können.Wohin mit dem Spielturm?Am Fundament führt kein Weg vorbei. Wer schon einmal beobachtet hat, wie hoch Kinder beim Schaukeln oft schwingen, wird hier keine Kompromisse mehr machen. Alle tragenden Pfosten bekommen einen Fuß aus Beton , selbst weniger belastete Teile werden mit einem Bodenanker gesichert. Bevor das Spielgerät für die Kinder freigegeben wird, sollten die Erwachsenen einmal alles testen. Trägt die Schaukel zwei ausgewachsene Erwachsene, dürfen auch die Kinder loslegen.Verankerung der Spielgeräte - Kein Risiko eingehenIn 7 einfachen Schritten einen Spielturm aufstellenDieses Material brauchen Sie Spielturm-Set + Zubehör wie Schaukel, Rutsche etc . Estrichbeton oder Blitzzement („Ruck-Zuck Beton“) Zwei Bohlen Konstruktionsholz , Keile und Stützlatten (Holzreste) Etwas Kies oder Recyclingmaterial Farbspray zum Markieren Fallschutzmatten und / oder Holzhackschnitzel bzw. Rindenmulch 6 H-Pfostenanker oder U-Stützenschuhe zum Einbetonieren; evtl. mit Schaukelankern für den A-Rahmen Dieses Werkzeug brauchen Sie Erdnägel oder „Laterneneisen“ mit Maurerschnur Spaten , Schaufel , wenn möglich: Handbagger Wasserwaage Mindestens einen Akkuschrauber mit Bits etc. pro Helfer Tischlerwinkel Maßband , Zollstock Schleifpapier und -klotz Mindestens zwei große Klemmen Cuttermesser Schraubenzieher Kleiner Nusskasten Gießkanne , Gartenschlauch Maurerwanne Rührwerk oder Bohrmaschine mit Rührhaken, wenn Sie mit Estrichbeton arbeiten Suchen Sie eine Bauanleitung für Ihren gewünschten Spielturm vorab im Netz und studieren Sie diesen. Holen Sie sich bei Bedarf vor dem Aufbau Beratung im BAUHAUS Fachcentrum oder nehmen Sie die Bauanleitung direkt beim Kauf mit. Lassen Sie sich das Material liefern oder holen Sie sich das Material per Hänger und tragen Sie alles in den Garten. Stecken Sie den vorgesehenen Bauplatz mit Pflöcken und einer Maurerschnur ab. Packen Sie die Pakete aus, kontrollieren Sie alle Bauteile und positionieren Sie diese grob vor Ort. 1. Vorbereitungen für den Spielturm treffenIm nächsten Schritt wird das Grundgerüst des Spielturms aufgebaut. Hier kommt nun der Akkuschrauber zum Einsatz. Vorbohren nicht vergessen! Zu diesem Zeitpunkt lässt man meist das Dach und die Plattform weg. Die Leiter kann aber schon angeschraubt werden. An die Füße der Eckbalken kommen H-Pfostenanker , die später einbetoniert werden. 2. Grundgerüst aufbauenNun wird der Spielturm aufgerichtet und vorsichtig auf die geplante Endposition gestellt. Markieren Sie die Löcher mit Farbspray . Kippen Sie den Turm nun weg und heben Sie die Löcher aus. Die Löcher sollten im Idealfall 80 cm tief (also frostsicher) und 30 cm breit sein. Zum Ausheben ist hier ein Handbagger empfehlenswert. Danach 5-10 cm Kies als Drainage in jedes Pfostenloch geben.3. Pfostenlöcher vorbereitenLegen Sie zwei stabile Bohlen Konstruktionsholz auf den Boden zwischen die ausgehobenen Löcher. Richten Sie den Spielturm wieder auf und stellen Sie ihn über die Löcher. Jetzt "schwebt" er über den Pfostenlöchern, nur die Pfostenanker verschwinden im Loch. Nun Ruckzuck-Beton schichtweise in alle vier Löcher einbringen, bewässern, verdichten und nach Anleitung abbinden lassen. 4. Pfosten verankernJetzt können Sie den Spielturm fertigbauen . Montieren Sie das Dach, danach die Plattform und (wenn noch nicht geschehen) die Leiter und Brüstung. Hinweis: Achten Sie auch beim Dach auf den Holzschutz , da eine Dachpappe nicht von Dauer ist.5. Spielturm fertigbauenDer Turm ist fast fertig. Jetzt ist es an der Zeit, die Schaukel und Rutsche zu montieren. Der A-Rahmen , auf dem der Schaukelbalken auf der abgewandten Seite lagert, braucht wieder ein Fundament mit Ruckzuck-Beton . Heben Sie alle Löcher aus, montieren Sie die H-Anker, bringen Sie den Kies ein und betonieren Sie anschließend. Schaukelanker können bei guten Bodenverhältnissen eine Alternative sein. 6. Schaukel & Rutsche montierenAbschließend können Sie nun die Rutsche montieren, die Fallschutzmatten auslegen und dick mit Rindenmulch einrahmen. Jetzt noch die Stabilität testen und losgehen kann der Spaß!7. Rutsche & Fallschutz montierenSpieltürme, Schaukeln & Co.Was muss man bei der Aufstellung des Spielturms beachten?Irgendwann fällt jedes Kind einmal von der Schaukel oder der Rutsche. Als Vorkehrung einen Fallschutz zu montieren, ist also niemals umsonst. Eine Kombination aus Fallschutzmatten und Rindenmulch ist ideal - denn doppelt hält besser. Unter den "Sicherheitsteppich" kann ein Vlies gezogen werden, um zu verhindern, dass dicke Wurzeln oder ganze Pflanzen durchwachsen und somit ein Problem bei der "Landung" darstellen könnten.FallschutzWenn Sie selber einen Spielturm entwerfen oder einen bestehenden alten Turm nach Ihren Vorstellungen verändern, gilt die Regel, immer auf den Holzschutz zu achten. Stehendes Wasser auf dem Holz sowie der Kontakt von Holz mit der Erde muss verhindert werden. Zudem gilt zu beachten, dass europäisches Nadelholz, wenn nicht werksseitig durch eine Imprägnierung oder Lasur geschützt, nicht wirklich dauerhaft ist. Besser aufgestellt sind Sie mit Douglasie, Robinie, Lärche & Co. Ist das Nadelholz unbehandelt, kommen Sie nicht um einen Bläueschutz und einer Lasur oder Holzschutzfarbe herum. Verwenden Sie dabei aber nur zertifizierte und kindersichere (Bio-) Produkte! Profitipp: Achten Sie auf Gütesiegel! Das Holz für Ihren Spielturm sollte aus kontrolliertem Anbau stammen und ein FSC oder PEFC Siegel tragen. Zudem sollte der Spielturm auch von Expertenhand freigegeben sein, also mit einem TÜV und GS-Siegel. HolzschutzHat man wenig Platz zur Verfügung und spielen die Kinder nicht jeden Tag im Garten, kann auch eine klassische Schaukel eine passende Alternative sein. Diese besteht meist nur aus fünf Balken Konstruktionsholz, Beschlägen, Seilen und Brettern. Bausätze dafür gibt es bereits unter 100€ im BAUHAUS Fachcentrum. Aber auch hier führt kein Weg an einer stabilen Gründung im Boden vorbei.Welche Alternativen für einen Spielturm gibt es?
-
Spachtelmassen – für glatte und perfekte Oberflächen
Spachtelmassen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Risse und Löcher an Wänden und Decken geglättet beziehungsweise verschlossen oder unebene Böden ausgeglichen werden müssen.
-
So wird Ihr Balkon zum Pflanzparadies
Schon länger braucht man nicht mehr zwingend einen Garten, um selbst angebautes Gemüse und Obst zu genießen, denn auch der kleinste Balkon kann bepflanzt werden. Zwar braucht man ein wenig mehr Kreativität als im Garten und muss sich auch manchmal mit den begrenzten Ressourcen zufriedengeben, trotzdem lässt sich auch ein wahres Pflanzparadies erschaffen, das zum Entspannen, Naschen und Staunen einlädt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln viel rausholen können und welche Pflanzen sich besonders gut für den Balkon eignen. Auch wenn Sie denken, dass es auf Ihrem Balkon nicht möglich ist – ist es doch! Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und jeder noch so kleine Balkon kann zumindest ein paar Pflänzchen beherbergen. Ein guter Tipp dafür ist definitiv Vertical Gardening, denn wenn die horizontale Fläche nicht viel hergibt, kann auch die vertikale genutzt werden. Bevor Sie jedoch mit der Planung und Umsetzung starten, ist es noch wichtig zu wissen, welche Ausrichtung Ihr Balkon hat. Dies hat in weiterer Folge auch Einfluss auf die Pflanzen, die Sie anbauen können. Nordbalkon: Meist wenig Licht und viel Schatten, daher ideal für Pflanzen, die im Schatten gedeihen. Hier fühlen sich Buchsbaum, Sternjasmin, Prachtspiere, Begonien, Funkien, Fleißiges Lieschen, Engelstrompeten, Schneeflockenblume und einige Arten des Farns wohl, aber auch Bärlauch, Walderdbeere, verschiedene Minz-Sorten oder Brunnenkresse finden hier ihren Platz. Südbalkon: Hier gibt es viel Sonne und nur wenig Schatten, folglich gedeihen hier vor allem sonnenliebende Pflanzen – vor allem mediterrane Schönheiten! Aber auch Geranien, Petunien, Zauberglöckchen, Strauchmargeriten und Gemüse wie Tomaten, Paprika, Chili, Gurke oder Aubergine sowie Erdbeeren, Johannisbeere und Co. genießen die Sonne. Ost-/Westbalkon: Der Halbschatten hat hier Vorherrschaft, daher eigenen sich vor allem Pflanzen, die für halbschattige Standorte geeignet sind. Pflanzen für diesen Balkon sind beispielsweise Petunien, Dahlien, Glockenblume, Tagetes, Margeriten, Fächerblume, Buchsbaum oder Verbene. Gemüse wie Bohnen, Brokkoli, Salate, Radieschen oder auch Kräuter sowie noch viele weitere. Dazu gibt es noch fünf Tipps, wie Sie eine üppige Ernte am Balkon erhalten, wobei wir weiter unten näher auf die Punkte eingehen: Pflanzenauswahl: Optimalerweise wird angebaut, was man auch tatsächlich isst und auch gerne mag. Dabei sollten Sie vor allem auf hochwertiges Saatgut sowie Setzlinge achten. Topfauswahl: Staunässe ist ein No-Go, daher sollte beim Kauf neuer Töpfe immer auf ein Abflussloch geachtet werden. Alternativ können Sie auch mit einem Bohrer neue Löcher schaffen. Bewässerung: Wie im Garten sollten Sie auch am Balkon bei schönem Wetter nur morgens oder abends gießen. Achten Sie darauf, nur die Erde zu gießen, damit Blätter und Triebe trocken bleiben. Platz nutzen: Wie schon erwähnt, eignet sich am Balkon das Prinzip von Vertical Gardening besonders gut, indem der Platz mit verschiedenen Lösungen optimal genutzt wird. Pflege und Ernte: Wie auch im Garten sollte auch hier in den Beeten auf eine geeignete Mischkultur und die Fruchtfolge geachtet werden. Hier erfahren Sie mehr dazu.Ein kleines Paradies am Balkon schaffenVor allem am Balkon bietet sich ein vertikaler Garten besonders an, da die Fläche optimal genutzt werden kann. Dabei können Sie mit verschiedenen Rankgittern an der Wand zum Beispiel Kletterpflanzen wie Clematis anpflanzen oder Stangenbohnen und Gurken. Es gibt jedoch auch schon Pflanzkästen , die mit Rankgitter ausgestattet sind. Achten Sie hierbei jedoch auf ausreichend große Rankhilfen , da vor allem Bohnen schnell und hoch wachsen können. Als Rankhilfe und gleichzeitig als Sonnenschutz können Sie auch eine Pergola aus Holz aufstellen, sollte Ihr Balkon kein Dach haben. Hier können die Pflanzen froh und munter wachsen und auch Blumenampeln gefüllt mit Erdbeeren, Tomaten oder Blumen finden hier ihren Platz.Kreativ werden mit vertikalen LösungenAuch verschiedene Systeme wie mehrere Blumenkästen an der Wand eigenen sich für den vertikalen Garten. Hier können Sie Ihrem grünen Daumen freien Lauf lassen und Gemüse wie Salate oder Mangold anpflanzen, aber auch Erdbeeren oder frische Kräuter. Ein Pflanzturm ist ebenso eine gute Option für den Balkon oder kleinere Flächen, um trotzdem viel anbauen zu können. Eine einfach Variante für einen vertikalen Garten ist eine Blumentreppe oder ein Gestell, auf dem verschiedene Töpfe ihren Platz finden. Dazu haben wir hier auch ein tolles DIY indem wir Ihnen zeigen, wie Sie schnell ein Pflanzenregal fertigen können. Und wer ganz kreativ ist, und die notwendige Ausstattung am Balkon hat, kann das Balkongitter als Rankhilfe für Kletterpflanzen nutzen. So wird aus dem Gerüst auch ein natürlicher Sichtschutz.Beim Bepflanzen am Balkon gilt es auch, die geeigneten Töpfe auszuwählen. Damit Sie keine Staunässe verursachen und somit die Pflanzen und Wurzeln nicht verfaulen, sollten Sie Töpfe mit Drainageloch wählen. Haben Sie Gefäße ohne Löcher, so können Sie auch einen Zwischentopf wählen. Ein tolles mediterranes Paradies schaffen Sie beispielsweise mit Töpfen in Terrakotta, wobei sich hier normalerweise schon ein Loch zum Abtropfen befindet. Beachten Sie jedoch, dass diese Rohkeramik Wasser aufsaugt und die Erde somit schneller austrocknet. Balkonkästen sind die gängige Methode für den Balkon, vor allem um Blumen anzupflanzen. Hier können jedoch auch Kräuter und verschiedene Gemüsesorten ihren Platz finden. Und für Kartoffeln gibt es spezielle Töpfe oder Säcke.Topfauswahl für den BalkonWer richtig viel Gemüse und Kräuter auch auf dem Balkon anpflanzen will, der kommt meist auch an Hochbeeten nicht vorbei. Dabei sollte aber immer auf das Gewicht geachtet werden bzw. beim Vermieter nachgefragt werden, welche Belastungen der Balkon aushält. Bei der Schichtung vom Hochbeet eignet sich beispielweise Blähton oder Perlit als unterste Schicht, da diese ebenso als gute Drainageschicht dienen und zudem leicht sind. Idealerweise legen Sie auf diese Schicht ein Vlies, damit die Nährstoffe nicht zu schnell ausgespült werden. Dazwischen kommt eine Schicht Laub, Rasenschnitt oder einfach Küchenabfälle wie Gemüse oder Eierschalen und darauf wiederum Kompost. Die oberste Schicht bildet Garten- oder Pflanzerde . Bei Tischhochbeeten ist diese Schichtung nicht sinnvoll, da weniger Füllmenge zur Verfügung steht. Dazu gibt es eine spezielle Hochbeeterde , die alle wichtigen Nährstoffe sowie Dünger für ein gutes Pflanzenwachstum enthält.Das praktische Hochbeet am BalkonDa die Pflanzen am Balkon nur in begrenzt großen Gefäßen gepflanzt werden, hat die Qualität der Erde einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum. Spezielle Kübelpflanzenerde oder Pflanzerde, die alle wichtigen Nährstoffe beinhaltet, ist somit wichtig, damit die Pflanzen in der ersten Zeit optimal versorgt sind. Bei Topfpflanzen sollten Sie auch die Düngegaben regelmäßig einhalten, da die wichtigen Spurenelemente nach der Zeit ausgewaschen werden. Dünger stärkt die Pflanzen und lässt sie dadurch sprießen bzw. macht er sie auch widerstandfähiger gegenüber Krankheiten oder Schädlingen. Entdecken Sie noch mehr Tipps und Tricks zum Anbau auf kleiner Fläche in unserem Reiche Ernte Magazin. Lassen Sie sich inspirieren und werden Sie zum richtigen Selbstversorger! Mehr entdecken >Immer her mit den Nährstoffen!Auf einem geschützten Balkon können, mit geeigneter Ausstattung wie einem Hochbeet Aufsatz, das ganze Jahr über Pflanzen gezüchtet werden. Zudem werden sie hier vor Regen geschützt, was sie wiederum weniger anfällig für Krankheiten wie Braunfäule macht. Auch ein Schädlingsbefall ist auf kleinem Raum leichter einzudämmen und vor allem erstmals zu erkennen. Die warme Luft, die sich am Balkon sammelt, wirkt zudem wie eine Art Gewächshaus und lässt die Pflanzen so richtig sprießen. Welche Pflanzen sich genau für den Balkon eigenen, zeigen wir Ihnen im nächsten Abschnitt.Prachtvolle Pflanzen am BalkonVor allem Salate, Kräuter, Spinat, Mangold, Pak Choi und Co. lassen sich leicht am Balkon anpflanzen, aber auch Snackpaprika, Minigurken oder kleine Zucchini eignen sich hervorragend dafür. Bei Tomaten und Auberginen gibt es besonders für kleine Flächen Sorten, die als kleiner Strauch im Topf wachsen. Auch Karotten, Radieschen oder Kohlrabi können am Balkon einen Platz finden, sofern das Pflanzgefäß oder das Hochbeet breit und tief genug ist, damit sich das Gemüse entwickeln kann. Zwiebel, Lauch oder Frühlingszwiebeln sind ebenfalls tolle Gemüsesorten für kleinere Flächen, aber auch Kartoffeln und Süßkartoffeln finden einen Platz. Rhabarber lässt sich ebenfalls gut am Balkon anpflanzen, wobei hier ein ausreichend tiefes Gefäß gewählt werden sollte. Am Balkon können Sie auch so ziemlich jede Kräutersorte anpflanzen, sofern der ideale Standort vorhanden ist.Gemüse & Kräuter am Balkon anpflanzenErdbeeren sind wohl das erste Obst, an das man bei der Bepflanzung am Balkon denkt, jedoch gibt es noch weitaus mehr. Auch Heidelbeeren eignen sich für eine Topfbepflanzung und bei genügend Platz kann auch Säulenobst oder kleine Obstbäume wie Apfel, Birne oder Nektarine angepflanzt werden. Achten Sie beim Kauf jedoch auf selbstfruchtende Sorten , damit Sie keinen zweiten Strauch oder Baum einer ähnlichen Sorte benötigen.Obstgarten am BalkonWer Sichtschutz am Balkon benötigt, der kann auch zu natürlichen Varianten greifen wie dem immergrünen Kirschlorbeer, Bambus oder verschiedene, hochwachsende Ziergräser. Wenn der Balkon sehr viel Sonne abbekommt, dann eigen sich auch mediterrane Pflanzen wie ein Olivenbaum oder Zitrusfrüchte sowie ein blühender Oleander oder die Drillingsblume. Achten Sie jedoch hier darauf, dass die wärmeliebenden Pflanzen ein geeignetes Winterquartier bzw. Schutz vor der Kälte benötigen. Bei der Bepflanzung mit Blumen sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, denn hier gibt es eine große Auswahl an Balkonpflanzen . Damit Sie die Bepflanzung nicht jedes Jahr von neuem starten müssen, können Sie beim Kauf auf winterharte Pflanzen achten, die Sie am Balkon oder im Innenbereich überwintern können. Auch Zwiebelblumen eignen sich für die Bepflanzung im Topf und bringen uns das ganze Jahr über bunte Tupfer auf den Balkon.Grüne Pflanzen & bunte Blumen am BalkonWer Platz für Hängeampeln hat, kann im Sommer auch Hängepflanzen wie Efeu, Efeutute, Philodendron, Grünlilie oder Farn von drinnen nach draußen holen. Wichtig dabei ist jedoch, dass sie keine direkte Sonne abbekommen, jedoch an einem hellen Platz stehen. Durch direkte Sonneneinstrahlung würden sie, vor allem wenn Sie sie anfangs nach draußen stellen, einen Sonnenbrand bekommen und die Stellen sterben ab. Auch der Drachenbaum, das Einblatt und viele andere Zimmerpflanzen können bei entsprechenden Bedingungen und bei warmen Temperaturen, auch in der Nacht, nach draußen gestellt werden. Achten Sie jedoch auch immer beim hinaus- und reinstellen auf die Temperaturunterschiede !Im Grunde genommen sind auch am Balkon keine Grenzen gesetzt, was den Anbau betrifft. Voraussetzung dafür ist jedoch viel Kreativität und vor allem Spaß bei der Sache. Also, worauf warten Sie? Werden Sie mit unserem vielfältigen Sortiment zum richtigen Selbstversorger!
-
So gelingen Paprika & Chili im Eigenanbau
Egal ob scharf oder mild – die vitaminreichen Früchte sind ein fixer Bestandteil auf unseren Tellern. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie Paprika und Chili mittels Jungpflanzen oder durch Aussaat anpflanzen und eine ertragreiche Ernte erwarten können. Zudem stellen wir Ihnen sechs Paprika-Sorten vor und geben Ihnen interessante Fakten zu den Gemüsepflanzen mit auf den Weg.Paprikas (Gattung Capsicum) bringen Farbe auf den Teller und sind zudem sehr gesund durch ihren hohen Anteil an Vitamin C, E, Kalzium, Magnesium und kleineren Teilen an Eisen und Zink. Dabei gibt es Paprika in verschiedenen Formen wie Blockpaprika, Spitzpaprika, Tomatenpaprika, Kirschpaprika oder Snackpaprika und in unterschiedlichen Farben wie Rot, Gelb, Grün, Orange, Lila, Braun und Schwarz. Zugehörig zur Familie der Nachtschattengewächse gibt es unter den Paprikapflanzen auch die scharfen Angehörigen wie Pfefferoni oder Chili. Botanisch gesehen gleichen sie der Paprika, haben jedoch unterschiedliche Schärfegrade. Nicht nur, dass die Früchte allesamt gesund sind aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts , so regen die scharfen Chilis auch die Verdauung an, sind entzündungshemmend und bringen Herz und Kreislauf in Schwung. Das enthaltene Capsaicin sorgt dabei für die Schärfe, wobei der Schärfegrad wiederum in Scoville angegeben wird. Dieser Wert reicht von 0 bis ca. 16.000.000 (reines Capsaicin Pulver), wobei die schärfste Sorte der Carolina Reaper mit einem Durchschnitt von 1,6 Millionen Scoville ist. Dabei kann sich der Wert je nach den verschiedenen Bedingnugen wie Anbauort, Sonnenstunden, Bewässerung und Co. innerhalb einer Sorte sehr unterscheiden. Bestimmte Chilisorten konnten und können sich ausbreiten, indem Vögel die Früchte verspeisen und durch den Kot die Samen in anderen Teilen des Landes wieder ausscheiden. Vögel haben kein Schärfeempfinden und fressen daher rote, kleine Chilis, die besonders anziehend auf sie wirken. Sollten Säugetiere die Chili verspeisen, empfinden sie einen brennenden Schmerz. So schützt sich die Chilipflanze vor zu vielen Fressfeinden und lockt jene an, die die Ausbreitung begünstigen und ein Fortbestehen der Pflanze sichern.Fakten zu Paprika & ChiliChili und Paprika können ab Mitte Mai ins Freiland oder Beet gesetzt werden. Dabei brauchen sie einen möglichst sonnigen Standort, wenn möglich auch windgeschützt sowie einen durchlässigen, nahrhaften Boden. Im Beet oder im Freiland können Sie beim Einpflanzen etwas Humus miteinmischen, bei einer Topfbepflanzung reicht eine Gemüseerde , da hier schon alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Wie viele andere Pflanzen benötigen Paprikas und Chilis während des Wachstums viel Wasser (regelmäßige Wassergaben) und vor allem Dünger. Beim Einpflanzen haben Sie zwei Möglichkeiten, wie Sie vorgehen. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie die Samen erfolgreich aussäen, Jungpflanzen einsetzen, welche anderen Gemüsesorten sich als gute Nachbarn erweisen und wie Sie zu einer erfolgreichen Ernte kommen.Paprika & Chili anpflanzenChili und Paprika können Sie schon im Februar und März selber ziehen. Streuen Sie die Samen dafür in ein Zimmergewächshaus mit Anzuchterde und bedecken Sie sie dünn mit Erde. Die Samen werden dann etwas angedrückt und die Erde ordentlich gegossen. Idealerweise decken Sie die Schale mit einer Haube ab, damit die Erde feucht bleibt und ein warmes Klima im Inneren entsteht. Das Mini-Gewächshaus stellen Sie dann an einem hellen, warmen Ort auf, idealerweise am Fensterbrett. Sobald sich die ersten Blätter gebildet haben, werden die Sämlinge pikiert und bei hoher Luftfeuchtigkeit weiterkultiviert. Jedes Pflänzchen bekommt seinen eigenen Topf oder Platz und kann ordentlich weiterwachsen. Achten Sie bei langer Anzuchtzeit darauf, dass die Pflanzen mit zunehmender Zeit immer mehr Platz und Erde benötigen.Samen aussäenEgal ob gekauft oder selber gezogen, achten Sie immer darauf, dass Sie gesund aussehende Pflanzen einpflanzen, damit Sie später im Freiland nicht gleich eingehen und auch resistenter gegenüber Krankheiten und Schädlingen sind. Beim Einpflanzen der Setzlinge gehen Sie wie folgt vor: 1. Setzlinge begutachten: Eine gute Qualität der Jungpflanzen erkennen Sie daran, dass die Wurzeln fest zusammenhalten. Damit sie gut anwachsen, muss der Boden gelockert und mit Dünger versorgt werden. 2. In die Erde pflanzen: Graben Sie ein Loch und setzen Sie die Paprika ein. Drücken Sie die Erde gut fest und halten Sie ca. 50 cm Abstand bis zur nächsten Pflanze. Danach wird angegossen. 3. Für Halt sorgen: Paprika werden nicht so hoch wie Tomaten, Sie können sie aber mit Spiralstäben oder anderen Rankhilfen vor dem Umknicken schützen.Jungpflanzen ansetzenBesonders gut für den Anbau im Gemüsebeet sind Mischkulturen. Auch Paprika und Chili profitieren von verschiedenen Nachbarn, was wiederum das Wachstum fördert, Schädlinge fernhält und auch zu einer reicheren Ernte führen kann. Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Petersilie, Dill, Kapuzinerkresse oder Thymian vertragen sich gut mit den Pflanzen. Aber auch eine Pflanzung von verschiedenen Blumen wie Borretsch, Tagetes, Ringelblume oder Lavendel eignet sich gut im Gemüsebeet neben Paprika und Chili. Auch anderes Gemüse wie verschiedene Kohlarten, Karotten, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und Salate sind gut Nachbarn im Beet. Gurken in Kombination mit Paprika und Chilis sind besonders freundliche Nachbarn, da die Pflanzen ähnliche Bedürfnisse haben und die flachen Wurzeln der Gurke nicht mit den tieferwachsenden konkurriert. Außerdem wächst die Gurke rankend, wohingegen Paprika und Chili eher buschig wachsen. Auch in Kombination mit Erdbeeren gedeihen Paprika und Chili sehr gut. Die Erdbeeren lockern mit ihren flachen Wurzeln die Erde auf und bedecken mit ihren Blättern den Boden, was zu weniger Verdunstung führt und der Boden optimal feucht bleibt.Auf gute Nachbarschaft im BeetNeben einer geeigneten Mischkultur spielt auch die regelmäßige Pflege eine große Rolle für eine erfolgreiche Ernte. Paprika braucht im Gegensatz zu Tomaten etwas länger. Idealerweise werden die Pflanzen regelmäßig gedüngt und zusätzlich mit Brennessseljauche gestärkt. Den Boden können Sie wie bei anderen Gemüsepflanzen schützen, indem Sie Rasenschnitt auf der Erde verteilen. So vertrocknet das Beet nicht und die Pflanzen werden optimal mit Wasser versorgt. Bei der Paprikaanzucht von großfrüchtigen Sorten ist es auch typisch die Königsblüte auszubrechen . Sie bildet sich zwischen dem Haupttrieb und dem ersten Seitentrieb und das Herausbrechen regt das Blatt- und Triebwachstum an. Wichtig ist vor allem ein sonniger Standort, eine effiziente Bewässerung und regelmäßige Düngegaben sowie eine gute Mulchschicht und die Entfernung von Unkraut in unmittelbarer Nähe.So bekommen Sie eine große Paprika & Chili Ernte6 Paprika-Sorten im ÜberblickEntdecken Sie unsere Auswahl an Paprika und Chili Pflanzen sowie Samen für den Eigenanbau. Verschiedene Dünger und Rankhilfen helfen Ihnen bei der Anzucht der Pflanzen und für den Notfall zeigen wir Ihnen, wie die gängigsten Gemüsekrankheiten und Schädlinge aussehen und wie Sie sie vorbeugen und behandeln können.
-
So erweitern Sie die Vielfalt im Garten mit Hochbeeten
Ein Hochbeet im Garten schont nicht nur uns Gärtner, sondern bietet auch viele Vorteile wie mehr Ertrag, weniger Schädlinge und vieles mehr. Bei der Anschaffung eines Hochbeets gibt es aber auch viele Fragen, die Sie vorab klären sollten, wie zum Beispiel aus welchem Material Ihr Beet bestehen soll. Neben dem Faktor Kosten spielen vor allem auch die Funktionalität, Größe, Aussehen und die Langlebigkeit eine große Rolle. Auch bei der Befüllung, Bepflanzung und der optimalen Pflege kommen immer wieder Fragen auf, die wir Ihnen hier gerne beantworten. Doch vorab starten wir mit sechs tollen Vorteilen, die Ihnen ein Hochbeet bieten kann. Rückenschonend: Der Rücken wird bei der Arbeit entlastet – denn beim Pflanzen und Ernten von Gemüse wird der Rücken durch die angenehme Höhe des Beetes geschont. Auch die Knie werden entlastet und die Muskeln sind nicht so angespannt. Schädlingsbekämpfung: Die Pflanzen sind in der erhöhten Position sicherer vor ungebetenen Gästen wie Schnecken, Wühlmäusen und Co. Mit einem Hochbeetgitter halten Sie unerwünschte Eindringlinge von unten fern und mit einem Schneckenblech halten Sie die schleimigen Vielfresser auf. Eine Komplettlösung ist das zwar nicht, jedoch hilft es die Plage einzudämmen. Bodentemperatur: Höher als beim normalen Beet ist auch die Bodentemperatur, was für schnelleres Wachstum und reichere Erträge sorgt. Erntezeit verlängern: Durch die Wärme, die sich duch den Verrottungsprozess im Inneren des Beetes bildet, kann schon vor der eigentlichen Gartensaison reichlich gepflanzt werden. Auch Richtung Winter halten es manche Pflanzen viel länger aus. Mit einem zusätzlichen Frühbeet-Aufsatz steht dem erfolgreichen Wachstum dann auch schon gar nichts mehr im Weg! Komposter: Im Hochbeet sind vor allem auch Garten- und Bio-Abfälle willkommen. Zerkleinerte Äste, Rasenschnitt, Laub oder Küchenabfälle tragen im Zug ihres Verrottungsprozesses zur Wärme und Nährstoffbildung bei – was wiederum die Pflanzen in die Höhe treibt. Dafür graben Sie die Abfälle entweder ein wenig ins Hochbeet ein (Bio-Abfälle) oder nutzen sie als oberste Schutzschicht (Laub und Rasenschnitt). Ungeeigneter oder versiegelter Boden: Bei Hochbeeten ist der Untergrund, auf dem es steht, mehr oder weniger egal. Vor allem wenn sich der Boden nicht für den Gemüseanbau eignet aufgrund seiner Beschaffenheit (hoher Tongehalt, toxische Stoffe, etc.) oder weil gar keine Grünfläche vorhanden ist (Balkon, Terrasse), kann ein Hochbeet eine tolle Alternative sein.6 Vorteile eines HochbeetsMaterialien und Bauarten von HochbeetenDas Hochbeet aus Holz sorgt für Natürlichkeit im Garten. Holz lebt und verändert sich mit der Zeit ohne an Ästhetik zu verlieren. Durch das natürliche Material fügen sie sich optisch in Ihren Garten oder auf Ihrer Terrasse ein. Vor allem unbehandeltes Holz wie Lärche oder Kiefer lässt das Herz eines Gärtners höher schlagen. Durch die robuste Beständigkeit ist die Lebensdauer bei Holz-Hochbeeten sehr hoch.Der größte Vorteil eines Metall-Hochbeets liegt darin, dass die Hochbeete aufgrund der Bauweise und ihres Materials weniger anfällig für Schädlinge wie Schnecken oder Moosbefall sind. Daher kommen sie auch ohne künstliche Schädlingsbekämpfungen aus. Metall-Hochbeete überzeugen ebenso durch das leichte Material und die einfache Montage sowie mit ihrer Langlebigkeit und dem zeitlosen Design.Bei den Hochbeeten aus Kunststoff kommen Sie teilweise ganz ohne Montagewerkzeug aus. Das leichte Material lässt sich schnell zusammenstecken und ermöglicht Ihnen aufgrund des Stecksystems eine flexible Bauweise. Ein zusätzlicher Vorteil der modularen Bauweise: das Hochbeet aus Kunststoff ist schnell und einfach erweiterbar. Das Material ist sehr witterungsbeständig, wodurch eine lange Lebensdauer garantiert werden kann. Durch verschiedene Größen und unterschiedlichen Formen findet ein Kunststoff-Hochbeet sogar auf Balkonen und kleinen Nischen im Garten ein geeignetes Plätzchen.Hochbeete aus Cortenstahl sind meist groß und sehr auffällig dank dem rostigen Look. Mit ihnen können Sie wahre Highlights in Ihrem Garten setzen und mit einer üppigen Bepflanzung so richtig Eindruck machen. Cortenstahl ist anfangs noch in seiner ursprünglichen Farbe und walzblank, bildet jedoch mit der Zeit die ansehnliche Edelrostoberfläche, die auch als Schutzschicht dient. Jedes Beet wird somit in Farbe und Musterung einzigartig und passt mit den erdigen Tönen perfekt in jeden Garten. Die Berostung findet je nach Witterung schneller oder langsamer statt. Bei nassem Wetter im Wechsel mit Trockenheit bildet sich der Rost schneller, daher können Sie bei eher trockenem Wetter etwas nachhelfen, indem Sie das Beet regelmäßig mit Wasser besprühen. Nach zwei bis drei Wochen kann man dann schon die ersten Ergebnisse sehen, die vollständige Verwandlung braucht jedoch mehrere Monate.Auch Hochbeete aus Stein sind besonders langelebig, robust und fügen sich perfekt in die Gartenlandschaft ein. Da die Beete sehr schwer sind, ist hier ein geeignetes Fundament, wenn nicht sogar eine betonierte Fläche ein wichtiger Grundstein, damit später nichts einsinken kann. Wenn Sie ein Beet aus Naturstein aufstellen, so hat dies auch für Tiere und Insekten Vorteile, denn diese können sich in den Fugen und Löchern verkriechen. Ein weiterer großer Vorteil vom Material Stein ist, dass es am Tag Wärme speichert und in der Nacht abgibt. So bekommen die Pflanzen und die Umgebung zusätzliche Wärme in kälteren Nächten und gedeihen besser. Zusätzlich dienen die Steine im Winter auch als Schutz vor der Kälte wobei die Pflanzenwurzeln besser geschützt werden bei Frost.Da Sie nun einen groben Überblick über die verschiedenen Hochbeete und ihre Vorteile bzw. weiteres Zubehör kennengelernt haben, geht es nun um die Umsetzung sowie zu den Do's und Dont's. Wir zeigen Ihnen alles rund umd die Beetbefüllung bis hin zur richtigen Bepflanzung und vor allem - häufige Fehler die beim Gärtnern mit dem Hochbeet gemacht werden. Schritt für Schritt zum Pflanzenparadies im HochbeetHochbeet aus Holz selber bauen Mit unserer Bauanleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten ein vielseitiges Hochbeet aus Holz bauen können. Dabei finden Sie alle wichtigen Tipps zu Planung und zum Aufbau im Ratgeber. So wird ein Hochbeet richtig befüllt Damit die Pflanzen beste Voraussetzungen für den Wachstum haben, ist vor allem die Befüllung des Beetes sehr wichtig. Denn hier werden vier verschiedene Schichten eingefüllt um Drainage, gute Nährstoffe und optimalen Untergrund zu schaffen. Mit unserer Anleitung sind Sie ideal gerüstet, um Ihr Beet zu befüllen. So wir das Hochbeet richtig bepflanzt Um das Beste aus Ihrem Hochbeet zu holen gibt es ein paar Tipps und Tricks auf die Sie achten können. Neben der Standortwahl ist nämlich auch die richtige Bepflanzung ausschlaggebend für einen optimalen Ertrag. Dafür haben wir Ihnen wichtige Infos in unserem Ratgeber zusammengetragen.Fehler beim Aufbau Vor allem beim Aufstellen eines Hochbeets ist es wichtig auf gewisse Voraussetzungen zu achten, die später für erfolgreiches Pflanzenwachstum wichtig sind. Allen voran sollte bei selbstgebauten Beeten auf die Witterungsbeständigkeit des Materials geachtet werden und auf eine entsprechende Auskleidung des Innenraums mit zum Beispiel einer Noppenfolie bzw. einem Hochbeetgitter (gegen ungebetene Gäste wie Wühlmäuse). Weiters ist der Standort ebenfalls entscheidend, da vor allem große, massive Beete im Nachhinein nur schwer versetzbar sind. Deshalb sollten Sie vorab einen Platz wählen, der sonnig bis halbschattig und gut für Sie erreichbar ist. Fehler bei der Befüllung Auch die richtige Befüllung ist sehr wichtig und sollte daher ordentlich eingehalten werden. Jedoch gibt es auch Pflanzen und Bestandteile, die keinesfalls ins Hochbeet sollten! Thujen und Nadelgehölze wirken als Wachstumshemmer , wenn Sie als Schicht eingefüllt werden und Efeu bzw. Rosen würden Wurzeln schlagen und das Beet später einnehmen. Auch ausgehobene Erde aus dem Garten ist nicht vorteilhaft für das Beet, denn hier laden Sie sich ungebetene Gäste ein und auch Gras sowie Unkraut findet seinen Weg an die Oberfläche. Fehler bei der Bepflanzung Auch bei der Bepflanzung kann einiges schief gehen. Achten Sie vor allem im Hochbeet darauf, genügend Abstand zwsichen den Pflanzen zu lassen, damit sich diese ordentlich ausbreiten können. Auf dem Etikett der Pflanzen finden Sie meist eine Angabe, wie groß dieser Abstand sein sollte. Anfangs ist die Erde noch sehr nährstoffreich, deshalb empfiehlt es sich im ersten Jahr Starkzehrer anzupflanzen - mehr dazu finden Sie aber in unserem Ratgeber . Achten Sie auch immer auf die Fruchtfolge. Diese ist wichtig, damit die Erde nicht ausgelaugt wird und Schädlinge sowie Krankheiten keine Chance zum Überdauern haben.Häufige Fehler beim HochbeetWenn Sie den richtigen Aufbau, die Befüllung und die optimale Bepflanzung berücksichtigen, so steht einem erfolgreichen Gartenjahr eigentlich auch schon nichts mehr im Weg. Achten Sie in den folgenden Jahren vor allem immer auf eine gute Mischkultur. Pflanzen Sie keine Monokultur an, sondern achten Sie auf Artenvielfalt. Zwischen Gemüsepflanzen eignen sich Kräuter und Blumen besonders hervorragend, um Nützlinge anzuziehen und Schädlinge fernzuhalten. Auch eine gute Nachbarschaft sollte im Beet nicht fehlen, denn nicht jedes Gemüse verträgt sich untereinander und manche Sorten profitieren sogar voneinander. Um einen guten Überblick über alles zu erhalten können Sie sich beispielsweise im Frühjahr schon Gedanken machen über die kommende Gartensaison. Halten Sie alles fest und machen Sie sich einen Plan inklusive Aussaatzeiten und Erntezeit, damit Sie alles auf einen Blick haben und auch für die nächsten Jahre optimal gerüstet sind.Tipps und Tricks für ein erfolgreiches HochbeetWie Sie sehen bringt ein Hochbeet viele Vorteile sowie Freude mit sich. Mit unseren Tipps und Tricks sind Sie auch optimal gerüstet für eine erfolgreiche Ernte. Entdecken Sie zudem unser Sortiment für Ihr neues Hochbeet.
-
Selbstgemachte Feuerstelle mit Schwenkgrill
Eine eigene Feuerstelle im Garten ist ein echter Hingucker – insbesondere für alle, die echter Lagerfeuerromantik etwas abgewinnen können. Einmal aufgebaut haben Sie an der Feuerstelle lange Freude – und können wunderschöne Grillabende im heimischen Garten verbringen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dabei vorgehen. Zur Video-Anleitung >Schwenkgrill Grillrost 50 Basaltpflaster 4 Natursteinplatten Splitt Zollstock Betonstampfer Schaufel Handbesen Hammer Kelle WasserwaageWerkzeug & Material1. Schritt Wählen Sie vorab einen geeigneten Platz für Ihre Feuerstelle aus. Halten Sie genügend Abstand zu Gebäuden und brennbaren Materialien, sodass keine Brandgefahr besteht und Nachbarn nicht von der Rauchentwicklung gestört werden. Nun können Sie eine Grube im Garten ausheben, die vom Durchmesser ein wenig größer als Ihr Grillrost ist.Die Anleitung2. Schritt Legen Sie nun die Grube mit Pflastersteinen aus und füllen Sie die Lücken mit Kies auf.3. Schritt Der obere Rand wird nun mit einem Betonstampfer verdichtet, sodass der äußere Ring schön glatt und waagrecht wird.4. Schritt Nun können Sie Natursteinplatten in den oberen Rand legen und auch hier die Zwischenstände wieder mit Kies füllen. Zwischen Rasenkante und Platten können Sie Erde auffüllen.5. Schritt Jetzt fehlt nur mehr der Schwenkgrill. Stellen Sie ihn auf Ihre selbstgemachte Feuerstelle, hängen Sie den Grillrost ein und schon kann die nächste Gartenparty steigen. Die Feuerstelle bietet einen tollen Platz für laue Abende, an denen Stockbrot, Würste oder andere Speisen gegrillt werden.Beim Anlegen eines Feuerplatzes im Garten sollten Sie auf einige wichtige Punkte achten, um Sicherheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Gesetzliche Vorschriften: Holen Sie Informationen zu den örtlichen Vorschriften ein und beantragen Sie bei Bedarf eine Genehmigung. Berücksichtigen Sie dabei auch die Vorgaben zu den erlaubten Brennmaterialien und Zeiten zum Feuermachen. Sicherheitsvorkehrungen: Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu Gebäuden, Bäumen und anderen brennbaren Materialien sowie zum Nachbargrundstück. Halten Sie zudem immer einen Eimer Wasser, einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke in der Nähe des Feuers bereit. So können Sie im Notfall schnell handeln. Pflege und Wartung: Reinigen und überprüfen Sie die Feuerstelle regelmäßig, um Ablagerungen zu entfernen.Worauf sollte beim Feuerplatz im Garten geachtet werden?Beim Bau einer festen Feuerstelle bzw. eines Grillplatzes gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten, um ein sicheres und langlebiges Ergebnis zu erzielen. Hier sind einige nützliche Tipps: Standortwahl: Wählen Sie einen Standort mit ausreichend Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Sträuchern und anderen brennbaren Materialien. Achten Sie darauf, dass der Platz windgeschützt ist, um Funkenflug zu minimieren. Berücksichtigen Sie auch die Nähe zu Sitzgelegenheiten und anderen Gartenbereichen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Materialien: Wählen Sie ein Material, das Ihnen zusagt und zu Haus und Garten passt. Am besten eignen sich Steine, Ziegel oder Beton. Verwenden Sie feuerfesten Mörtel, um die Struktur zu festigen und Hitzerisse vorzubeugen. Untergrundvorbereitung: Bereiten Sie den Untergrund vor, indem Sie eine stabile Basis aus verdichtetem Kies oder Sand anlegen. Achten Sie darauf, dass die Basis eben ist, um eine gleichmäßige und stabile Konstruktion zu gewährleisten. Bauweise: Planen Sie den Feuerplatz mit ausreichender Tiefe, um Funkenflug zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Bauen Sie eine ausreichende Umrandung oder Wandhöhe, um Schutz vor Wind und Funken zu bieten. Entwässerung: Integrieren Sie ein Entwässerungssystem, um zu verhindern, dass sich Wasser in der Feuerstelle ansammelt. Dies kann durch Löcher im Boden oder einen leichten Abfluss erreicht werden. Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, können Sie eine sichere, ästhetisch ansprechende und langlebige Feuerstelle bauen, die Ihnen und Ihren Gästen viele gemütliche Abende im Freien ermöglicht.Tipps & Ideen für den Bau von festen FeuerstellenEntdecken Sie noch mehr Ideen und Anleitungen, wie Sie Ihren Garten in eine gemütliche Oase verwandeln können.
-
Schutz und Lösungen bei Unwetter
Unwetter wie Hagel, Blitz, Sturm und Hochwasser stellen nicht nur eine Belastung und Gefährdung für Menschen und Tiere dar, sondern auch für Gebäude und Objekte. Wir zeigen Ihnen daher Lösungen und Schutz gegen Unwetter, um die Auswirkungen zu minimieren. Sei es Ihr Hab und Gut vor drohenden Gefahren zu schützen oder nach Eintritt eines Unwetters den Schaden zu beheben und gegenzuwirken. Starkregen sowie plötzlich auftretender Platzregen stellen häufig eine unvorhergesehene Gefahr dar, wenn Flüsse und Bäche über ihre Ufer treten und so Straßen, Keller und Garagen überschwemmen. Dadurch kann es zu Beschädigungen an Gebäuden und anderen Objekten kommen. Neben Versicherungen und baulichen Maßnahmen können auch mobile Überschwemmungsschutzsysteme und andere Produkte als Schutz dienen. Diese sind meist einfach und schnell in der Montage und auch schnell wieder abgebaut. Zum Hochwasserschutz >ÜberschwemmungBesonders im Frühling und Sommer ist das Risiko von Gewitter und Hagel besonders hoch. Innerhalb kürzester Zeit können große Hagelkörner Fenster, Dächer, Fassaden oder Autos beschädigen und unliebsame Dellen und Löcher hinterlassen. Auch Pflanzen können stark beschädigt werden. Besonders bei Autos und kleineren Pflanzen im Garten sind Dellen und Schäden schnell sichtbar und häufig besteht keine Möglichkeit, das Auto in einer Garage zu parken oder alle Pflanzen unter ein Dach zu stellen. Geeignete Hagelschutzplanen und Netze können hier Abhilfe verschaffen. Zum Hagelschutz >HagelgefahrStürme können je nach Stärke enorme Schäden anrichten und besonders Objekte ums Haus herum können schnell gefährlich werden. Gibt es also eine Sturmwarnung für Ihr Gebiet, sollten bewegliche Gegenstände gut gesichert oder weggeräumt werden. Herumfliegende Gegenstände können nicht nur Beschädigungen an anderen Objekten verursachen oder selber kaputt werden, sondern stellen auch eine Verletzungsgefahr für Mensch und Tier dar. Um derartige Gefahren zu minimieren oder gar zu vermeiden, sollten sie rechtzeitig alles fest verankern.SturmalarmSturm ist jeder Wind ab einer Geschwindigkeit von 75 Kilometer pro Stunde (Beaufort-Windstärke 9). Bei über 117 km/h (12 Beaufort) ist es ein Orkan. Die Schäden durch den starken Winddruck und -sog sind erheblich und alles, was dem Wind eine Angriffsfläche bietet und nicht gut gesichert ist, kann mitgerissen werden: Bäume werden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Dachrinnen, Markisen und leichte Überdachungen aus der Verankerung gerissen. Neben Sturmschäden am Haus und im Garten können vom Sturm mitgerissene Dachpfannen oder entwurzelte Bäume auch Dritte schädigen. Hausbesitzer sind dafür nach der Verkehrssicherungspflicht haftbar.Generell gilt, dass alles, was Sie am Haus oder auf dem Grundstück haben, Stürmen standhalten muss und was lose hängt oder liegt, für die Dauer eines Sturms abgenommen und sicher gelagert werden muss. Ist ein Sturmtief für Ihre Region angekündigt, nutzen Sie die verbleibende Zeit, um Haus, Auto, Garten und Balkon wind- und sturmfest zu machen: Fixieren Sie alle beweglichen Teile (Gartenmöbel, Sonnenschirme, Blumenkästen, Markisen, Außenleuchten, Banner, Werbeschilder, etc.) oder nehmen Sie diese ab und verstauen sie sicher. Schließen Sie Türen und Fenster sowie Roll- oder Fensterläden. Letztere sichern die Fenster gegen Schäden durch vom Sturm herumgewirbelte Gegenstände. Ist für das Sturmtief auch Niederschlag angekündigt, dann schützen Sie den Keller vor Überflutungsgefahr und prüfen Sie, ob die Seile frei von Laub und die Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind. Stellen Sie Fahrzeuge in die Garage oder unters Carport. Alternativ suchen Sie einen Parkplatz, der entfernt von Bäumen, Baugerüsten oder leicht beweglichen Gegenständen mit großer Angriffsfläche steht. Da bei einem Sturm die größte Gefahr von mitgerissenen Gegenständen ausgeht, die durch starke Windböen zu regelrechten Geschossen werden können, verlassen Sie das Haus während des Sturms möglichst nicht. Sollten Sie unterwegs von einem Sturm überrascht werden, meiden Sie frei stehende Bäume und Alleen und halten Sie Abstand von Gerüsten, Antennen und Strommasten. Als Auto- oder Motorradfahrer müssen Sie bei aufkommendem Sturm besonders vorsichtig sein: Umgestürzte Bäume, vom Sturm mitgerissene Äste und Gegenstände auf der Fahrbahn stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und sorgen jedes Jahr für viele Unfälle. Beim Befahren von Freiflächen ist außerdem mit plötzlich auftretenden Seitenwinden zu rechnen, die Sie regelrecht von der Fahrbahn schieben können. Halten Sie also besser an (entfernt von Bäumen, Baugerüsten oder leicht beweglichen Gegenständen) und warten, bis der Sturm nachgelassen hat.Eigentum verpflichtet – so steht es im Grundgesetz. Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht besagt, dass Eigentümer, Haus- und Grundstücksbesitzer entsprechende vorsorgliche Maßnahmen ergreifen müssen, damit keine Gefahren für Dritte vom Grundstück oder der Immobile ausgehen. Sie umfasst beispielsweise den Räum- und Streudienst im Winter, das Beseitigen von rutschigem Herbstlaub, eine ausreichende Beleuchtung und fest verankerte Dachziegel. Auch von Bäumen auf Ihrem Grundstück darf keine Gefahr ausgehen – etwa durch herabfallende oder morsche Äste. Beachten Sie: In welchen Abständen Sie die sicherheitsrelevanten Gebäude- und Grundstücksteile überprüfen liegt in Ihrem Ermessen, denn einen gesetzlich verpflichtenden Turnus gibt es nicht. Aber in der Regel ist bei einem Altbau eher mit Defekten zu rechnen als bei einem Neubau. Hier sollten Sie also häufiger und genauer kontrollieren. Während eines Sturms kann sich ein mitgerissener Ziegel schnell in ein tödliches Geschoss verwandeln. Eine jährliche Inspektion des Daches durch einen Fachmann sollte daher zur Routinevorsorge gehören. Dabei wird das Dach auf lose Pfannen, verrutschte Ziegel und unzureichende Windsicherung der Eindeckung und Dachrinnen geprüft und festgestellte Mängel fachgerecht behoben. Dachbleche oder leichte Flachdächer von Carports oder Garten- und Gewächshäusern, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten, müssen ebenfalls sturmsicher fixiert sein. Aber es gibt noch andere Gefahrenstellen im Haus und Garten, die Sie als Hausbesitzer regelmäßig kontrollieren sollten, damit diese bei Sturm weder zu Schaden kommen noch Dritte schädigen: Sichtschutzzäune oder Flachdächer von Gartenhäusern und Carports müssen sturmsicher errichtet sein (zB. ausreichend tiefe Gründung, Punktfundament). An der Fassade angebrachte Gegenstände (zB. Markisen) sollten regelmäßig auf Sturmsicherheit überprüft werden. Ebenso sollten alle Gegenstände auf Terrasse, Balkon und im Garten, wenn sie nicht ins Haus geräumt werden, fixiert sein. Dazu gehören auch die Blumenkästen am Balkongeländer und die Frühbeet-Aufsätze im Garten. Kontrollieren und entasten Sie außerdem die Bäume auf dem Grundstück regelmäßig, damit morsche Äste nicht vom Sturm abgeknickt und mitgerissen werden können. Kranke oder besonders alte Bäume, immer mit Genehmigung der Naturschutzbehörde oder der Gemeinde, sollten Sie notfalls fällen, ehe sie ein Sturm umwirft. Beachten Sie: Hausbesitzer sollten die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht unbedingt beachten. Wer beispielsweise nicht regelmäßig prüft, ob der alte Baum auf dem Grundstück morsch sein könnte, gefährdet im Schadensfall nicht nur seinen Versicherungsschutz, sondern riskiert sogar zusätzlichen Schadenersatz. Sind trotz aller Vorkehrungen Sturmschäden an Haus oder Garten eingetreten, sollten Sie diese vor den Aufräum- und Reparaturarbeiten unbedingt dokumentieren und schnellstmöglich der Versicherung melden. Beginnen Sie mit den Aufräumarbeiten aber immer erst nach Ende des Sturmes. Und seien Sie dabei vorsichtig: Losgerissene Stromkabel, angerissene Äste, die schon lose in der Baumkrone hängen oder beschädigte Bauelemente bergen nach wie vor Verletzungsgefahr! Generell sollten Sie nur die Aufräum- oder Reparaturarbeiten leisten, die Sie ohne Risiko für sich selbst oder andere durchführen können. Für den Rest greifen Sie auf fachmännische Unterstützung zurück. Sturmschäden, wie entwurzelte Bäume, einsturzgefährdete Bauelemente oder Überschwemmungen melden Sie unter der Notrufnummer 112. Bitte denken Sie daran: Zerstörte Autos, versperrte Zufahrten und herumliegender Müll – auch wenn es nach dem Sturm schlimm aussehen mag, Sachschäden lassen sich bewältigen. Hauptsache, es ist niemand verletzt worden. Sturmschäden können Sie ab Windstärke 8 bei der Versicherung geltend machen. Damit Sie den Versicherungsschutz nicht gefährden, dokumentieren und protokollieren Sie genau, was durch den Sturm beschädigt und zerstört wurde, informieren Sie Ihre Versicherungen unverzüglich und teilen Verluste und voraussichtliche Kosten mit. Für vom Sturm abgedeckte Dächer, zerbrochene Fenster oder sturmbeschädigte Fassaden kommt die Wohngebäudeversicherung auf. Für Schäden durch Überschwemmungen bei Starkregen ist die Elementarschadenversicherung zuständig. Ihre Haushaltsversicherung hingegen deckt Schäden am Wohnungsinventar und am Gartenmobiliar ab. Für die Schädigung Dritter – etwa durch umherfliegende Dachpfannen – kommt die Haftpflichtversicherung auf. Vermieter beziehungsweise Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sollten für diesen Fall jedoch eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen. Sturmschäden am Pkw, wie etwa durch Umkippen des Fahrzeuges oder durch umherfliegende Gegenstände, werden bei der Kaskoversicherung geltend gemacht und haben keine Auswirkungen auf den Schadensfreiheitsrabatt.Unwetter wie Hagel, Blitz, Sturm und Hochwasser stellen nicht nur eine Belastung und Gefährdung für Menschen und Tiere dar, sondern auch für Gebäude und Objekte. Wir zeigen Ihnen daher Lösungen und Schutz gegen Unwetter, um die Auswirkungen zu minimieren. Sei es Ihr Hab und Gut vor drohenden Gefahren zu schützen oder nach Eintritt eines Unwetters den Schaden zu beheben und gegenzuwirken.
-
Schritt-für-Schritt zum DIY Moosbild
Schaffen Sie nur mit ganz wenig Materialien entzückende, dekorative Moosbilder, welche ideal auf Ihrer Wohnraumwand angebracht werden können. Das Moosbild besteht aus Moos, Holz- und Korkelementen. Bringen Sie Natur und Grün in Ihre vier Wände! Lieben Sie es durch den Wald zu spazieren und Gerüche, Eindrücke sowie die Beschaffenheit der Natur wahrzunehmen – dann empfehlen wir Ihnen sich auch für Ihren Innenraum ein besonders wohltuendes Wald-Gefühl zu erschaffen. Entweder setzen Sie auf Moosbilder als Ersatz zu anderen Pflanzen oder hängen Sie zusätzlich grüne Moosbilder auf, um auch Ihren Wänden Natürlichkeit zu spenden. Schon mit kleinen Flächen, welche wunderbar angeordnet sind, können Sie Ihren Wohnraum verbessern und für ein angenehmes Raumklima sorgen. Moosbilder, welche auf der gesamten Wand angebracht werden, findet man immer häufiger in Restaurants, Büros oder Arztpraxen. Ein weiterer Vorteil der Moosbilder ist, dass sie die Akustik des Raums positiv verändern. Als Alternative zu selbstgemachten Moosbildern können Sie auch gerne zu fixfertigen Moosbildern von STYLGREEN greifen. Haben Sie jedoch Freude am Selbermachen und möchten Sie als nächstes Vorhaben Moosbilder kreieren, so folgen Sie im Anschluss der Schritt-für-Schritt-Anleitung und entdecken Sie die notwendigen Materialien und Werkzeuge. Moosbilder für das Bepflanzen Ihrer WändeEntdecken Sie Materialien und Werkzeug für Ihr Moosbild Folgendes Material benötigen Sie: • 1 x MDF 18-mm-Zuschnitt 25 x 25 cm • 1 x MDF 18-mm-Zuschnitt 35 x 35 cm • 1 x MDF 18-mm-Zuschnitt 55 x 55 cm • 1 x Decosa Korkrolle 5 x 0,5 m x 4 mm • 1 x Küchenrahmenbleche , 80 mm (4 Stk.) • 1 x Holzleim Ponal Express , 550 g • ggf. Holzlatte, z. B. 200 x 4,4 x 2,4 cm • Holzschrauben, 3,5 mm • Abtönfarben in der jeweiligen Moosfarbe und Farbvielfalt, z. B. swingcolor (Moosgrün) • ca. 1,5 kg Islandmoos in verschiedenen Farben • ggf. eine flache Holzleiste und einen Nagel als Hilfsmittel Dieses Werkzeug benötigen Sie: • Stichsäge • Schleifpapier • Forstnerbohrer, 30 mm • Holzbohrer, 1,5 mm, 2 mm • Akkuschraubbohrer • Cuttermesser • Heißklebepistole • Pinsel • Lackmarker • Bleistift • Lineal • Hammer Schritt-für-Schritt zu Ihrem MoosbildIm ersten Schritt sollten Sie sich auf Ihren Zuschnittplatten den Mittelpunkt markieren. Setzen Sie dafür das Lineal jeweils diagonal von Ecke zu Ecke. Dabei entsteht ein Kreuz in der Mitte. Für den nächsten Schritt nehmen Sie sich am besten eine dünne Holzleiste zur Hand. Zeichnen Sie sich die unterschiedlichen Kreisflächen ein. Sollten Sie genau das gleiche Ergebnis erzielen wollen wie in unserem Beispiel, dann wählen Sie einen Kreisdurchmesser von 20, 30 und 50 cm. So wird’s gemacht: Wie schon beschrieben, bietet sich eine schmale Holzleiste gut an, um einen Haltepunkt zu markieren. Zeichnen Sie die gewünschten Radien auf der Leiste an. Die Markierungen werden dann mit einem 2 mm Holzbohrer gebohrt. Fixieren Sie dann die Leiste am Mittelpunkt der Holzplatte und stecken Sie die Bleistiftspitze durch die Löcher und umkreisen Sie den Mittelpunkt. So entsteht die Form eines Kreises. Sägen Sie mit einer Stichsäge die Kreisformen aus. Danach greifen Sie zu einem Schleifpapier und entfernen Sie die abstehenden Fasern. Tipp: Zum leichteren Ausschneiden des Kreises sollte die Zuschnittplatte etwas größer ausfallen als benötigt. In dem Bild und Beispiel ist die Platte 5 cm größer als die Kreisfläche. Dadurch kann die Stichsäge gut angelegt werden und es können schöne Kanten erzielt werden. Auf einer Seite müssen Sie nun die Aufhängungen befestigen. Zuvor muss dies aber vorbereitet werden und eine Markierung gesetzt werden. Diese sollte circa 5 cm vom Rand entfernt liegen (siehe Bild). Die Stelle ist der Platz der Aufhängung. Bohren Sie ein 30 mm breites Loch, welches 1 cm tief sein soll. Bei der größten Kreisfläche ist zu empfehlen, dass zwei Bohrungen im Abstand von circa 20 cm gemacht werden, sodass diese Fläche besser aufgehängt werden kann auf zwei Aufhängungen.Zeichnen Sie sich zuvor mit einem Bleistift die gewünschten Flächen ein und bemalen Sie diese nun in präferierten Farben, am besten in Grüntönen.
-
Schritt für Schritt zum bienenfreundlichen Staudenbeet
Ein Beet im Garten, welches nicht nur den Garten bunter macht, sondern auch den Bienen hilft? In nur wenigen Schritten können Sie Ihre Rasenfläche im Garten zu einem bienenfreundlichen Staudenbeet verwandeln. Voraussetzung für die Durchführung: keine frostigen Tage und Nächte. Schritt für Schritt zum Staudenbeet für BienenBevor Sie mit dem eigenen Beet beginnen, müssen bunte und robuste Pflanzen ausgewählt werden. Duftnessel, Schleifen- und Glockenblumen, Klatsch-Mohn, Zwerg-Mannstreu, Färberkamille, Hohe Fetthenne und die Schafgarbe locken eine Vielzahl von Insekten an und trotzen heißen sowie trockenen Sommertagen. Oft finden Sie auch auf den Etiketten am Pflanztopf eine Beschreibung, ob die Pflanze bienenfreundlich ist und für welchen Standort sie sich eignet. Sind die Stauden ausgewählt so können Sie mit dem eigentlichen Beet beginnen:Idealerweise greifen Sie bei der Auswahl zu mehrjährigen, winterharten Blumen. So müssen Sie nicht jedes Jahr komplett von neu anfangen. Zudem können Sie auch je nach Standort - also schattig, halbschattig oder sonnig - mehrere Beete im Garten ansetzen und verschönern so jede Ecke. Dabei können die einzelnen Beete immer einem Farbschema folgen. Beispielweise im Halbschatten mit lila, weiß und pink, auf der Sonnenseite eher mit gelb, rot, weiß oder ein Beet mit pink, rot, lila. Je bunter, desto besser! Für Ihr Staudenbeet eigenen sich unter anderem folgende Blumen:Wenn Sie verwilderte Ecken oder Löcher in Ihren bereits bestehenden Beeten haben, so können Sie auch Wildblumensamen ausstreuen. Die Blumen sind perfekt um noch mehr Nützlinge in Ihren Garten zu locken und sind ebenso eine Bereicherung für den Boden. Hier gibt es eine große Auswahl an bunten Mischungen oder einzelnen Sorten. Zu den Wildblumen >Wildblumensamen für mehr VielfaltErfahren Sie noch mehr über das Leben der Biene und wie Sie sie aktiv unterstützen können.
-
Regenwassernutzung - Alles Gute kommt von oben
Dauerhaft kostensenkend: Regenwasser ist nicht nur für die Gartenbewässerung, sondern auch für die Nutzung im Haushalt geeignet und ist obendrein noch kostenlos. Täglich verbraucht eine Person ca. 135 l Trinkwasser pro Tag. Durch die Regenwassernutzung können Sie ungefähr die Hälfte Ihres täglichen Trinkwasserbedarfs einsparen. Im Garten, bei der WC-Spülung, zum Putzen und Reinigen, für die Waschmaschine oder auch für die Befüllung des Gartenteichs - Regenwasser ist vielseitig einsetzbar. Da das Regenwasser wesentlich weicher und kalkfreier als herkömmliches Trinkwasser ist, kann auch die Verwendung von Putz- und Waschmittel reduziert und Weichspüler vermieden werden. Durch das kalkfreie Regenwasser schonen Sie zusätzlich Ihre Haushaltsgeräte und entlasten die Kanalisation.Um das Regenwasser sinnvoll zu nutzen, stehen Ihnen mehrere Alternativen zur Verfügung. Beispielsweise reicht für die Gartenbewässerung eine Regentonne oder ein Regenspeicher vollkommen aus. Soll das Wasser auch im Haushalt genutzt werden, benötigen Sie eine Regenwasseranlage mit Erd- oder Kellertank . Bei der Entscheidung sollten Sie folgendes beachten: Wie viel Platz steht zur Verfügung? Wie hoch ist der Regenertrag ? Dieser hängt vom Niederschlag in Ihrer Region und von der Grundfläche Ihres Daches ab. Wie hoch ist jährliche Regenwasserbedarf ? Er ist von der Bereichsnutzung des Regenwassers sowie der Personenanzahl im Haushalt abhängig. Unabhängig, ob Ihre Entscheidung auf eine Regentonne oder auf einen Erdtank fällt, ist die Lichtdurchlässigkeit sowie der Schutz vor Sonne wesentlich. Daher sollte beispielsweise der Regenspeicher an einem kühlen Ort positioniert werden. Ein geschützter Standort verhindert die Algen- und Bakterienbildung und sorgt für eine langanhaltende Frische des Regenwassers. Wichtiger Hinweis: Besteht Ihr Dach aus Kupfer, Zink oder Teerpappe sollten Sie das abfließende Wasser nicht nutzen.Regentonne, Speicher oder Erdtank – was ist für mich am besten geeignet?Die Regentonne wird in der Regel nicht fest eingebaut und kann überall im Garten einen Platz finden. Sie eignet sich vor allem, wenn Sie nur eine geringe Menge an Regenwasser benötigen. Durch praktische Auslaufhähne wird die Befüllung des Wassers in Ihre Gießkanne oder sonstige Behälter vereinfacht. Im Winter können Sie die Tonne praktisch vor Frost schützen, indem Sie sie in Ihrer Garage oder Keller verstauen. Wenn der Deckel offen bleibt oder Sie Löcher hineinbohren, damit das Regenwasser in die Tonne kommt, eignet sich ein feinschmaschiges Gitter, dass Sie auf die Öffnung auflegen und befestigen. So sind Tiere oder Insekten vor dem Ertinken geschützt, Laub oder anderes fällt nicht hinein und das Wasser bleibt sauber. Möglichkeit 1: Regentonne oder Regenspeicher für die GartenbewässerungIm Gegensatz zur Regentonne findet ein Regenspeicher einen festen Platz im Garten und wird an die Regenrinne angeschlossen. Mittels Fallrohrfilter werden Verschmutzungen unterschiedlicher Größen wie Laub, Moos und Co. gefilert und das klare Regenwasser fließt in die Regentonne. Regentonne oder Regenspeicher sind eine schnelle, relativ kostengünstige Methode, um Wasser bei der Gartenbewässerung zu sparen. Mit einem Tank haben Sie die Möglichkeit die Nutzung des Regenwassers auf den Haushalt zu erweitern . Angeschlossen an das Hauswassernetz können Sie beispielsweise die Waschmaschine und die Toilettenspülung mit Regenwasser versorgen und große Mengen an Trinkwasser sparen. Beim Einbau eines Erdtanks sind diverse Gartenarbeiten und Vorkehrungen notwendig, zudem sollten Sie sich vor dem Einbau bei Ihrer zuständigen Baubehörde erkundigen. Die Zisternen werden nur etwa alle 10 Jahre gereinigt und sind daher relativ wartungsfrei. Zudem haben Sie üblicherweise Herstellergarantien ab 10 Jahre. Der Einbau ist zwar etwas mehr Aufwand, jedoch lohnt sich der Aufwand. Besonders praktisch ist der Einbau während des Hausbaus, so können alle Leitungen und benötigten Maßnahmen schon vorab getroffen werden. Nichtsdestotrotz kann auch ein bestehender Garten mit einer Zisterne ausgestattet werden und die einhergehnden Vorteile im Nachhinein genossen werden. In unseren Ratgebern finden Sie mehr Informationen über die Vorarbeiten sowie die einzelnen Schritte für den Einbau des Regenwassertanks im Garten. Möglichkeit 2: Regenwassertank für eine umfassende WasserversorgungDer Regenwassertank wird in der Erde vergraben und direkt an das Fallrohr mit Filter angeschlossen. Feine Schmutzpartikel fallen dennoch hindurch, stellen aber keine "Gefahr" dar, da sie sich absetzen und sich als untere Schicht im Tank (Sedimentschicht) ablagern. Durch lebende Mikroorganismen werden Keime beseitigt und die kühle, dunkle Umgebung wirkt der Algenbildung gegen. Mittels Leitung zum Hauswasserwerk wird das Wasser angesaugt und weiter zu den verschiedenen Geräten verteilt, die es gerade benötigen. Je nachdem, welche Geräte angeschlossen sind, kann die Toilettenspülung, die Waschmaschine, der Gartenschlauch und noch viel mehr mit Regenwasser versorgt werden. Dabei schont Regenwasser nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ihre Geräte bzw. ist besonders gut für Ihre Pflanzen, da es besonders kalkarm und somit weich ist. Die Nutzung ist also nicht bedenklich, vor allem nicht, wenn Sie es für Zwecke wie Wäsche waschen oder Pflanzen gießen verwenden. Sollte kein Wasser mehr übrig sein im Tank, so wird die normale Trinkwasserleitung angeknüpft. Wenn zu viel Wasser im Tank ist, so wird es durch eine Leitung in einen Kanal abgelassen.Wir funktioniert die Versorgung mittels Regenwassertank?Intelligente Regenwassernutzung mit HauswasserwerkenHauswasserwerke und Hauswasserautomaten verteilen das Nutzwasser aus dem Brunnen oder Regentank vollautomatisch in Ihrem Haus oder Garten. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Hauswasserautomaten und einem Hauswasserwerk liegt in der Nachlaufzeit . Bei einem Hauswasserautomaten schaltet sich die Pumpe zum Zeitpunkt ein, sobald das Wasser über eine Leitung entnommen wird und der Regentank über kein Wasser mehr verfügt. Beim Zudrehen der Wasserleitung läuft der Automat zur Wiederherstellung des Druckes noch leicht nach. Ein Hauswasserautomat hingegen stellt bei einer konstanten Wasserversorgung den notwendigen Druck für fließendes Wasser sehr schnell zur Verfügung. Falls Ihnen keine konstante Wasserversorgung über den Regenwassertank zur Verfügung steht, ist ein Hauswasserwerk von Vorteil. Abhängig von Modell speichert der Druckbehälter zwischen 10 und 24 Liter und kann unabhängig von der aktuellen Verfügbarkeit von Regenwasser im Wassertank Nachschub liefern.Mit Regenwasser können Sie um die 50 % des Trinkwasserbedarfs in Ihrem Zuhause abdecken. Sie verringern somit nicht nur die anfallenden Wasserkosten, sondern schonen auch die Umwelt.
-
Regal für Toniebox & Figuren selber bauen
Ordnung kann so schön sein! Mit dieser süßen Wolkenhalterung aus Holz bekommen Toniebox und Tonies Ihrer Kids einen festen Platz – praktisch, übersichtlich und absolut einzigartig. Dieses DIY ist kinderleicht umzusetzen und bringt nicht nur Ordnung, sondern auch einen tollen Hingucker ins Kinderzimmer! Zur Video-Anleitung >Sperrholzplatte Magnetband Holzleisten Holzbrett Zollstock Akkuschrauber Bohrer-Set Bleistift Schrauben Stichsäge Schleifpapier SchleifblockWerkzeug & Material1. Schritt Zeichnen Sie mithilfe eines Farbeimers Kreise auf eine Sperrholzplatte, um die Form der Wolke zu skizzieren. Sägen Sie alles aus und schleifen alles gut ab. Sie können die Wolke nun auch mit Holzfarbe anstreichen.Die Anleitung2. Schritt Schneiden Sie die Holzleisten in unterschiedliche Längen zurecht. Verteilen Sie diese nach Belieben auf der Wolke und markieren Sie die Positionen. Bohren Sie Löcher vor und befestigen die Leisten von hinten mit Schrauben. Für die Toniebox-Halterung schneiden Sie ein Rechteck aus einer weiteren Holzplatte zurecht und befestigen es an der Wolke.3. Schritt Kleben Sie die Metallstreifen auf die Holzleisten, damit die Tonies daran haften können. So schnell ist die neue Tonie-Halterung auch schon fertig und sieht zudem spielerisch und einladend aus.Entdecken Sie weitere Anleitungen für tolle Ideen für Ihre Kinder und lassen Sie Ihrer Kreativität bei der Umsetzung freien Lauf.
-
Praktischer Messerblock für die Küche
Diesen Messerblock können Sie sich ganz einfach selbst bauen und Ihnen somit einen sicheren Ort für Ihre Messer schaffen. Der Clou sind zahlreiche Holzspieße, die den Messern Halt geben und den Messerblock wunderbar flexibel machen. Apropos flexibel: Sie können den Block auch nach Lust und Laune dekorieren. Dadurch eignet er sich erst recht als ganz besonderes Geschenk für Ihre Liebsten. Zur Video-Anleitung >5 zugeschnittene Holzbretter mit 18mm Stärke (2 Bretter mit 12x22cm, 2 Bretter mit 8,4x22cm, 1 Brett mit 8,4x8,4cm) Holzleim Holzspieße Filzgleiter Akkuschrauber Bohrer-Set Zollstock HolzdübelWerkzeug & Material1. Schritt Schneiden Sie die Holzbretter zu oder lassen sie im BAUHAUS Fachcentrum zuschneiden. Danach schleifen Sie alles gut ab.Die Anleitung2. Schritt Bohren Sie nun alle Löcher an den Seiten vor sowie auf der Fläche der Holzbretter. Hier werden im nächsten Schritt die Dübel eingesetzt.3. Schritt Füllen Sie nun die Löcher mit Holzleim und geben einen Holzdübel hinein. Geben Sie die Teile zusammen und befestigen Schraubzwingen an den Außenseiten, damit der Messerblock gut zusammenhält. Entfernen Sie diese erst, wenn der Holzleim ordentlich getrocknet ist.4. Schritt Nun können Sie den Messerblock mit Holzspießen auffüllen und optional Filzgleiter an die Unterseite geben. So schnell ist der selbstgemachte Küchenhelfer auch schon fertig und kann nun in Ihre Küche einziehen oder als perfektes Geschenk dienen. Mit Farben oder indem Sie ein Motiv oder einen Schriftzug einbrennen, können Sie den Block noch schön verzieren.Entdecken Sie noch mehr Anleitungen und Inspirationen, die sich relativ schnell für Ihre Küche oder als Geschenk umsetzen lassen.
-
Praktische Ideen für mehr Stauraum im Bad
Ein gut organisierter Raum trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. Besonders im Badezimmer, das oft begrenzten Platz bietet, ist eine durchdachte Aufbewahrungslösung entscheidend. Hier sind einige Tipps, wie Sie mehr Stauraum schaffen und Ihr Bad in eine ordentliche Wohlfühloase verwandeln können.Das durchschnittliche Badezimmer ist etwa neun Quadratmeter groß. Dennoch fühlen sich viele Menschen in ihrem eigenen Bad oft beengt und unwohl. Das ist kaum verwunderlich, bei so vielen Dingen, die Platz finden sollen: Handtücher, Kosmetikartikel, Toilettenpapier oder Reinigungsmittel. Doch in beinahe jedem Badezimmer steckt das Potenzial, zu einem echten Wohlfühlort zu werden. Ein Raum, in dem man nicht nur für die tägliche Hygiene verweilt, sondern sich auch gerne länger aufhält. Und dafür brauchen Sie: ausreichend Stauraum.So verwandeln Sie Ihr Bad in einen WohlfühlortBevor Sie mit der Einrichtung Ihres Badezimmers beginnen, ist es wichtig, den Platzbedarf zu klären: Wie viele Personen nutzen das Bad regelmäßig, und welche Menge an Pflegeartikeln wird benötigt? Mit modularen Möbeln in einem harmonischen Design können Sie eine maßgeschneiderte und platzsparende Lösung schaffen. Achten Sie dabei darauf, dass die Anzahl der Schränke gut zu den Raummaßen passt. Ein zu kleines Möbelstück könnte untergehen, während zu viele Elemente den Raum überladen könnten. Für eine langfristige und moderne Einrichtung sind wandmontierte Schränke und Waschtische eine gute Wahl. Sie bieten nicht nur bequemen Zugang zum Spiegel , sondern erleichtern auch die Reinigung des Bodens darunter. Wenn Sie zur Miete wohnen, sind Möbel auf Füßen ideal, da sie flexibel und schnell aufgebaut sind. Geschlossene Fronten schützen den Inhalt vor Staub, während offene Fächer, zum Beispiel für dekorativ platzierte Handtücher, für eine aufgelockerte Optik sorgen.Die richtigen Badezimmer-Möbel sind entscheidendDamit Sie Ihre Badutensilien stets griffbereit haben, gibt es verschiedene praktische Lösungen: Nutzen Sie flache Schränke oder Koffertüren mit integrierten Ablagen – so bleibt nichts in der hinteren Reihe versteckt. Bei tieferen Fächern können Sie kleine Gegenstände in Boxen thematisch ordnen und beschriften . In einer Familie oder WG könnte daher jeder seine eigene Box bekommen. Schubladen sind besonders ergonomisch, da Sie nicht in die Hocke gehen müssen, um an schwer erreichbare Dinge wie Shampoo zu gelangen. Auszüge unter dem Waschbecken sind mit einer Siphon-Aussparung ausgestattet, um Platz zu sparen. Mit integrierten Steckdosen eignen sie sich perfekt für größere Geräte wie Föhn oder Lockenstab. Kleinere Utensilien wie der Rasierapparat finden dagegen im Spiegelschrank ihren Platz. Badaccessoires sinnvoll sortierenMöbel mit mehreren Funktionen sind besonders in kleinen Bädern von Vorteil. Ein Spiegel mit integriertem Stauraum oder ein Hocker, der gleichzeitig als Wäschekorb dient, sind nur einige Beispiele für multifunktionale Einrichtungsgegenstände , die Platz sparen und für Ordnung sorgen. Hocker oder Bänke mit integriertem Stauraum bieten nicht nur Platz für Wäschekörbe oder Reinigungsmittel, sie funktionieren auch als praktische Ablage oder Sitzgelegenheit . Mobile Ablagen oder Hakenleisten sind ebenfalls äußerst nützlich. Sie können beispielsweise an der Duschtrennwand oder der Eingangstür befestigt und bei Bedarf flexibel umplatziert werden. Einfache Haken eignen sich aber nicht nur für Handtücher, sondern auch für kleine Körbe oder den Kulturbeutel. Ein praktischer Tipp: Wer keine Löcher in die geflieste Wand bohren möchte oder als Mieter dazu nicht berechtigt ist, kann die Haken einfach auf glatte Oberflächen kleben.Badmöbel mit StauraumEgal, ob Sie sich für einen charmanten Landhauslook oder einen zeitgemäßen, modernen Stil entscheiden – es kommt darauf an, einem Konzept treu zu bleiben . Die Badmöbel, die Wandfarbe und sogar kleine Details wie Handtücher, Zahnputzbecher und Seifenspender sollten ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Dimmbare Lichtquellen schaffen eine gemütliche Stimmung. Ein cleverer Tipp für kleine Bäder: Spiegel vergrößern den Raum optisch und sorgen für mehr Helligkeit. Elemente wie eine Handtuchleiter, ein rustikaler Holzhocker oder ein dekorativer Wäschekorb verleihen dem Raum eine entspannte Atmosphäre, während persönliche Accessoires dem Bad eine individuelle Note verleihen.Einheitlicher Look mit persönlichen TouchPraktische Produkte für kleine und große Bäder:5 geniale Platzsparer für mehr Stauraum im BadIn vielen Badezimmern ist oft jeder Zentimeter entscheidend, daher ist es wichtig die passenden Sanitärobjekte zu verbauen. 1. Eine Raumsparbadewanne , diese ist am Fußende enger und daher ideal für schlauchförmige Räume. 2. Trapezförmige Duschwannen fügen sich auch in die schwierigsten Grundrisse ein. 3. Faltbare Trennwände machen die Duschzone bei bodenebenen Lösungen als Durchgang nutzbar. 4. WCs mit geringer Ausladung sind weniger raumgreifend als normale. 5. Waschbecken mit seitlicher Hahnbank für die Armatur sind weniger tief. Diese sind im Set mit passenden Unterschränken erhältlich. Sie eignen sich besonders gut fürs Gästebad .
-
Praktische Eierhalterung für die Küche
Sie suchen eine hübsche und funktionale Möglichkeit, Ihre Eier in der Küche aufzubewahren? Diese DIY Eierhalterung aus Holz ist nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker. Mit wenigen Schritten können Sie die Halterung aus Holz ganz einfach selbst bauen. Zur Video-Anleitung >Fräser-Set Holzbrett Säge Schleifpapier Schleifblock Akkubohrer Bohrer-Set SchraubenWerkzeug & Material1. Schritt Die Holzplatte in vier gleich breite Teile abmessen und zuschneiden, alles gut abschleifen.Die Anleitung2. Schritt Zwei der Holzstücke mit einem Lochbohrer bearbeiten, sodass jeweils zwei Reihen mit vier Löchern entstehen. Schleifen Sie auch hier wieder alles gut ab.3. Schritt Die beiden anderen Holzstücke werden als Füße seitlich an die durchbohrten Teile angebohrt, sodass die Reihen übereinander liegen. Und so schnell ist die praktische, platzsparende Eierhalterung für die Küche auch schon fertig.Entdecken Sie noch mehr schnell umsetzbare und praktische Ideen für Ihre Küche.
-
Platz für viele Gewürze in der Küche schaffen
Gewürze kann man eigentlich nie genug haben. Wer viel würzt, benötigt natürlich auch viel Platz für seine Helferlein. Unser selbstgemachtes Gewürzregal ist eine schöne und platzsparende Lösung für Ihre Küche. Sie können es sich in wenigen Schritten selbst zusammenbauen - so macht das Kochen bald noch mehr Spaß. Lassen Sie es sich schmecken! Zur Video-Anleitung >Schneidebrett Holzbrett Akkuschrauber SchraubenWerkzeug & Material1. Schritt Halbieren Sie Ihr Schneidebrett vertikal und schleifen die Kante gut ab. Bohren Sie je zwei Löcher unten an den Schneidebrettern vor, wo später der Boden vom Gewürzregal angeschraubt wird.Die Anleitung2. Schritt Verbinden Sie nun die Seitenteile mit der Bodenplatte.3. Schritt Nun können Sie eine weitere Platte weiter oben anschrauben, damit Sie später zwei Etagen für Ihre Gewürze haben. So schnell ist das Gewürzregal dann auch schon fertig und kann entweder im natürlichen Look in Ihrer Küche einziehen oder Sie bemalen das Ganze noch nach Ihren Vorstellungen.Entdecken Sie noch mehr einfache DIY Vorhaben, die perfekt in Ihre Küche passen könnten.
-
Pflanzenregal aus Holz selber bauen
Die BauanleitungBlumentöpfe und Pflanzkübel kommen in einem eigens gebauten Regal noch besser zur Geltung. Es bietet frischluftliebenden Pflanzen das perfekte Sommerquartier und Ihnen viel Raum für kreative Arrangements! Alles was Sie dafür benötigen sind folgende Materialien und Werkzeuge: - Rahmenholz Fichte/Tanne, gehobelt, 200 x 4,4 x 2,4 cm (Ablagen) und 200 x 4,4 x 4,4 cm (Ständer) - Edelstahlschrauben , z. B. Spax T-Star plus - Senkkopfschraube , Ø x L: 4 x 40 mm - Holzlasur in Wunschfarbe - Kappsäge - Akku-Bohrschrauber mit Holzbohrer - Multischleifer - Schleifpapier (mittlere Körnung) - Wasserwaage - Zollstock - LasurpinselFertigen Sie vorab eine Skizze an und rechnen Sie aus, wie breit und lang das benötigte Material sein muss. Sie können auch unseren Grundaufbau übernehmen und dann ganz einfach die Breite und Höhe an Ihre Wünsche anpassen.Nach Besorgung der benötigten Materialien und Werkzeuge muss das Holz per Säge auf die passende Länge zugeschnitten werden. Mit einer Kappsäge erreichen Sie hier am besten exakte Schnitte. Tragen Sie beim Bedienen der Säge unbedingt einen Gehörschutz sowie eine Schutzbrille. Auf Handschuhe sollten Sie jedoch verzichten, da diese von der Säge erfasst werden könnten.Bevor Sie die zugeschnittenen Hölzer mit einer Farbe Ihrer Wahl bestreichen, sollten alle rauen Kanten und Ecken sorgfältig abgeschliffen werden. Dadurch wird das Regal nicht so anfällig für Splitter und der Farbauftrag wirkt gleichmäßiger. Pinseln Sie vor dem Zusammenbau alles mit einer Schutzlasur in Ihrer Lieblingsfarbe ein. Das sieht nicht nur optisch schön aus, sondern schützt das Material auch vor Witterungseinflüssen - auch dort, wo die Hölzer später miteinander verbunden werden.Am besten beginnen Sie mit dem Bau des Regalbodens, der aus einer Verbindung von Längs- und Querhölzern angefertigt wird. Im Anschluss beginnen Sie mit der Erstellung des Grundgerüsts. Befestigen Sie hierfür die unterste Regalablage mithilfe einiger Querhölzer zur Stabilisierung an den Ständern. Arbeiten Sie unbedingt mit einer Wasserwaage und holen Sie sich bei Bedarf jemanden zur Hilfe. Tipp: Bohren Sie alle Löcher vor, das erleichtert Ihnen im Anschluss die Arbeit. Schrauben lassen sich so später sauber eindrehen.Nehmen Sie einen Meterstab zur Hand und messen Sie die genauen Abstände, mit denen die kleinen Querhölzer der einzelnen Regalböden angebracht werden sollen, aus. Zeichnen Sie die entsprechenden Stellen mit einem Bleistift an. Über die Abstände können Sie frei entscheiden. Empfehlenswert ist jedoch ein gleichmäßiges Verhältnis der Abstände. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Größe der Pflanztöpfe, die in Zukunft darauf platziert werden sollen, darauf passen und nicht zwischen den Querhölzern durchrutschen können.Entdecken Sie noch mehr DIYs aus Holz für Ihr Zuhause.
-
Niedliche Osterdeko für den Tisch
Mit dieser Anleitung wird Ihr Ostertisch garantiert zum Hingucker! Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach Serviettenringe aus Holz für das Osterfest fertigen können. So steht einer gelungenen Tischdekoration nichts mehr im Weg.Material Ausgedruckte Vorlage des Hasen Holzbrett Ihrer Wahl Werkzeug Schere Bleistift Stichsäge Akkuschrauber Lochsäge oder großer HolzbohrerWas Sie benötigen1. Hasen ausschneiden und zeichnen Drucken Sie die Vorlage aus und schneiden Sie einen Hasen aus. Danach können Sie die Form mit einem Bleistift entlang der Schablone auf das Holz aufzeichnen.Die Bauanleitung2. Loch bohren und Hase aussägen Bohren Sie ein ca. 40 mm großes Loch für die Serviette. Alternativ können Sie ein kleineres Loch bohren und es mit der Stichsäge aussägen. Sägen Sie danach entlang des Bleistiftstrichs den Hasen mit einer Stichsäge aus. Vorab können Sie in die spitzen Kanten des Hasen einschneiden, um das Sägen zu erleichtern. Anschließend sollten Sie die Kanten mit Schleifpapier glätten.Und fertig ist der Serviettenring! Der Serviettenring in Hasenform ist fertig und kann mit einer schönen Serviette auf dem Ostertisch dekoriert werden.Konnten wir Sie ein wenig inspirieren? Dann entdecken Sie noch weitere Anleitungen für ein einzigartiges Osterfest.
-
Natürliche Zahnbürstenhalterung mit rustikalem Charme
Sie mögen es gerne natürlich? Baumscheiben im Badezimmer, nicht nur als reines Dekoelement, sondern als Zahnbürstenhalterung inszeniert, eignen sich dafür perfekt. So schaffen Sie eine gelungene Verbindung zwischen optischem Highlight und praktischer Aufbewahrung. Wenn Sie Lust haben, Ihnen eine rustikale Zahnbürstenhalterung zu bauen, dann zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen. Zur Video-Anleitung >2 Baumscheiben Holzrundstab Forstnerbohrer Akkubohrer Holzleim BleistiftWerkzeug & Material1. Schritt Ermitteln Sie die Mitte der Baumscheibe und zeichnen diese entsprechend ein. Bohren Sie mit dem Forstnerbohrer die Einkerbung für den Rundstab. Damit das Übertragen auf die andere Baumscheibe leichter geht, legen Sie in die Einkerbung eine Reiszwecke hinein. Drücken Sie die zweite Baumscheibe darauf, damit Sie einen Abdruck haben. Bohren Sie auch hier eine Einkerbung.Die Anleitung2. Schritt Markieren Sie nun auf einer Baumscheibe die Löcher für die Zahnbürsten und bohren diese im Anschluss. Schleifen Sie alles gut ab.3. Schritt Verleimen Sie im letzten Schritt die Baumscheiben mit dem Rundstab und lassen Sie alles gut trocknen. Damit die selbstgemachte Zahnbürstenhalterung auch vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt ist, können Sie diese nun auch mit einer farblosen Lasur anstreichen.Entdecken Sie noch mehr kreative Vorhaben für ein natürliches, individuelles Badezimmer.
-
Mit verschiedenen Färbetechniken zum individuellen Osterfest
Bald ist Ostern und Sie wollen sich dieses Jahr so richtig kreativ austoben? Wie wäre es mit selbstgefärbten Ostereiern, die Ihren ganz individuellen Touch bekommen? Wir haben drei spannende Ostereier-Gestaltungsmethoden für Sie zusammengestellt, die den Osterhasen vor Neid erblassen lassen.Überlegen Sie im Vorfeld, ob Sie die bemalten Eier wirklich essen möchten oder ob Sie die kleinen Kunstwerke lieber als Dekoration nutzen möchten. Sie haben sich sicherlich viel Mühe gegeben. Wenn Sie die Eier verschenken möchten, bleiben sie ewig erhalten. Das Stichwort hier ist Ausblasen: Um die Eier haltbar zu machen, stechen Sie ein Loch auf die Ober- und Unterseite und blasen Sie das Ei vorsichtig aus. Anschließend fädeln Sie eine Schnur hindurch. So können Sie das fertig verzierte Ei später aufhängen.Bevor Sie startenMit der Blättertechnik können Sie mit nur wenigen Handgriffen den Abdruck eines Blattes oder einer Blüte auf ein Ei zaubern. Das Ergebnis sind wunderschöne, filigrane Abdrücke, die jedes Osterei einzigartig machen. Was Sie benötigen Schere Nylon-Strumpfhose Ausgeblasene oder hartgekochte weiße Eier Eierfarben (Tabs oder flüssige Farbe) Topf, Becher oder Schale für das Farbbad Blätter oder Blüten Etwas Küchenpapier Die Blatttechnik: filigrane Motive aus der Natur1. Zuschneiden und vorbreiten Die Strumpfhose mit einer Schere in gleich große Schlauchstücke schneiden. Achten Sie darauf, dass die Stücke nicht zu klein werden. Kalkulieren Sie am besten mit ca. 15 cm pro Schlauchstück. Knoten Sie anschließend jeweils eine Seite der Strumpfhosenstücke fest zu.2. Ei und Blatt gut einpacken Wählen Sie ein Blatt oder eine Blüte aus, von dem Sie den Abdruck auf ein Ei übertragen möchten. Legen Sie das ausgewählte Blatt oder die Blüte auf das Ei. Anschließend geben Sie beides vorsichtig in eines der vorbereiteten Schlauchstücke und knoten das andere Ende möglichst straff zusammen. Das Ei darf im Strumpfhosenstück keinen Spielraum haben, da sonst diese Färbetechnik nicht funktioniert.3. Ab ins bunte Farbbad! Legen Sie das Ei in ein Farbbad Ihrer Wahl und lassen Sie es gemäß den Anweisungen auf der Verpackung ziehen. Nach Ablauf der Zeit nehmen Sie das Ei aus dem Farbbad und lassen es auf einem Stück Küchenpapier trocknen. Tipp: Bei dieser Färbetechnik sind der Farbpalette keine Grenzen gesetzt. Ob Pastelltöne oder Metallicfarben - die Blätter- oder Blütenabdrücke veredeln jede Farbe gleichermaßen und sorgen für tolle Effekte.Das Ergebnis Wenn das Ei getrocknet ist, können Sie das Schlauchstück aufschneiden. Sie werden sich über Ihr individuelles Osterei freuen! Wer zum ersten Mal Ostereier mit dieser Technik gestaltet, wird überrascht sein: Die Abdrücke sind klar und filigran.Mögen Sie es extravagant? Dann sind sorbische Ostereier genau das Richtige für Sie! Das slawische Volk der Sorben fertigt diese kleinen Kunstwerke bereits seit dem Mittelalter an und verschenkt sie an ihre Liebsten. Es gibt viele verschiedene Techniken, um ein sorbisches Osterei zu gestalten. Wir stellen Ihnen die einfachste Methode vor, mit der Sie ein gewöhnliches Ei ganz leicht in ein Osterei der Extraklasse verwandeln können. Was Sie benötigen Ausgeblasene (Löcher mit Wachs verschließen!) oder hartgekochte, weiße Eier Stift Gummibänder Löffel (am besten einen alten) Glas mit Erde oder Sand Kerze Teelicht Feuerzeug Stecknadeln mit Kunststoffkopf Eierfarben (Tabs oder flüssige Farbe) Topf, Becher oder Schale für das Farbbad Etwas Küchenpapier Ggf. Zahnstocher, um Garn zum Aufhängen hindurch zu führen Sorbische Ostereier: Traditionelle Eierkunst1. Vorzeichnen Um sicherzustellen, dass das Muster auf Ihrem sorbischen Osterei so wird, wie Sie es sich vorstellen, empfiehlt es sich, Ihr Vorhaben auf dem Ei zu skizzieren. Verwenden Sie ein paar Bleistiftlinien, um das Muster zu planen. Wenn Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten, können Sie diesen Schritt natürlich überspringen.2. Das Wachsgefäß vorbereiten Um das spätere Verzieren zu erleichtern, sollten Sie nun aus einem Löffel ein Wachsgefäß herstellen. Dazu biegen Sie den Löffel und stecken ihn mit der langen Seite in ein Glas, das mit Sand gefüllt ist. So hat Ihr provisorisches Wachsgefäß einen sicheren Stand. Anschließend brechen Sie ein Stück Kerze ab und bröckeln es auf den Löffel. Durch das Teelicht unter dem Löffel schmilzt das Kerzenstück zu Wachs und bleibt gleichmäßig warm - das erleichtert das Verzieren erheblich.3. Mit Wachs verzieren Stecken Sie eine Nadel in das warme Wachs und tragen Sie ein Muster auf das Ei auf. Folgen Sie dabei entweder Ihrer Vorzeichnung oder Ihrer Intuition. Lassen Sie das Wachs gut trocknen, bevor Sie fortfahren. Tipp: Eine Nadel in der Radiergummispitze eines Bleistifts macht das Verzieren der Ostereier viel komfortabler und Sie können genauer arbeiten.4. Das Farbbad Sobald das Wachs getrocknet ist, legen Sie die Eier in das Farbbad. Lassen Sie sie so lange darin, wie es auf der Packung angegeben ist. In der Regel reichen 2 bis 3 Minuten aus. Danach nehmen Sie die Eier aus dem Farbbad und lassen sie auf einem Stück Küchenpapier trocknen.5. Farbakzente Möchten Sie, dass Ihre sorbischen Ostereier später mehrfarbig sind? Kein Problem! Wiederholen Sie einfach Schritt 3, um Ornamente in verschiedenen Farben zu erhalten. Tragen Sie eine neue Wachsschicht auf das Ei auf und tauchen Sie es erneut in Farbe, bevor Sie mit Schritt 6 fortfahren.6. Wachs entfernen Zum Schluss müssen Sie das Wachs entfernen. Erhitzen Sie dazu die eingefärbten, trockenen Eier für einige Minuten im Backofen, bis das Wachs schmilzt. Nehmen Sie die Eier aus dem Ofen und wischen Sie die Wachsreste vorsichtig mit einem Stück Küchenpapier ab.Das Ergebnis Sobald Sie das Wachs abgewischt haben, sind Ihre sorbischen Ostereier fertig. Übrigens: Jedes traditionelle Ornament bei den Sorben hat eine bestimmte Bedeutung. Zum Beispiel symbolisieren kleine Dreiecke in einer Linie Wolfszähne. Sie sollen den Beschenkten vor bösen Einflüssen schützen. Schmale Kiefernzweige bringen Gesundheit und eine Sonne oder auch Strahlen stehen für Wachstum.Es gibt viele Möglichkeiten, ein Osterei zu gestalten. Fast immer unumgänglich dabei ist das Farbbad. Sie können jedoch auf chemische Farben verzichten, indem Sie Ihr eigenes Farbbad herstellen. Dieses besteht zu 100% aus natürlichen Zutaten. So wissen Sie nicht nur, was enthalten ist, sondern können auch ausschließen, dass gewisse Stoffe in der Farbe enthalten sind, die allergieähnliche Reaktionen auslösen könnten. Die Natur liefert für diese Färbemethode die Inspiration! Tipp: Verwenden Sie ein Wattestäbchen, das in Essig oder Zitronensaft getränkt ist, um feine Muster wie Punkte oder Streifen aufzumalen. Was Sie benötigen Ausgeblasene oder hartgekochte weiße Eier (warme Eier nehmen die Farbe besonders gut auf) Töpfe oder Schalen Frische, geeignete Zutaten (z. B. Heidelbeeren, Spinat, Kurkuma, Zwiebelschalen, Rosmarin) Etwas Küchenpapier Kräftige Farben ohne Chemie1. Das Farbbad herstellen Zuerst bereiten Sie das Farbbad für die Eier vor. Verwenden Sie dazu verschiedene frische Zutaten, je nachdem welche Farbe Ihre Ostereier später haben sollen. Kochen Sie die Zutaten jeweils in 1 l Wasser und lassen Sie sie mindestens 15 Minuten ziehen. Anschließend nehmen Sie die Zutaten aus dem Sud, sodass keine Rückstände bleiben. Tipp: In der Natur finden Sie die perfekte Basis für nahezu jede Farbe. Es muss nicht immer Rote Bete sein! Zwei bis drei Handvoll Rotkohlblätter oder rote Zwiebelschalen ergeben einen Sud, der Ihre Eier rot färbt. Heidelbeeren in derselben Menge ergeben ein intensives Blau. Mit 20 g Kurkuma färben sich die Eierschalen goldig-gelb. Für ein warmes Ocker sorgen 6 EL getrocknete Kamillenblüten in 0,5 l Wasser. Wenn Sie 300 g Spinat verwenden, leuchten Ihre Eier mintig-grün. Brennnessel, Mangold und Petersilie haben denselben Effekt. Es gilt: Je mehr, desto stärker die Farbe.2. Farbe ziehen lassen Legen Sie nun die Eier in Ihre selbstgemachten Farbbäder und lassen Sie sie ziehen. Je länger die Eier im Farbbad liegen, desto intensiver wird das Ergebnis. Sie können die Eier auch über Nacht im Farbbad lassen, wenn Sie es nicht eilig haben. Für ein sichtbares Farbergebnis empfehlen wir mindestens 30 Minuten.3. Trocknen Nachdem Sie den Eiern genügend Zeit gegeben haben, um Farbe zu bekommen, nehmen Sie sie aus dem natürlichen Farbbad heraus und lassen sie auf einem Stück Küchenpapier gut trocknen. Keine Angst: Obwohl die natürlichen Zutaten viel Farbe an das Ei abgeben, verfärben sie die Hände nicht.Das Ergebnis Haben Sie die Eier gut getrocknet? Dann können Sie die Kraft der Natur bewundern, die in dieser Färbemethode steckt, wenn Sie Ihre Ostereier färben. Anschließend können Sie die Eier verspeisen, verschenken oder damit dekorieren.Konnten wir Sie ein wenig inspirieren? Dann entdecken Sie noch mehr DIY Anleitungen für Ihr ganz individuelles Osterfest.
-
Mit einem selbstgemachten Fensterbeet zum Ernteglück
Sie haben keinen Garten, sehnen sich aber nach selbst angebauten Kräutern und frischem Gemüse? Dann bauen Sie sich Ihr eigenes Fensterbeet – maßgeschneidert für Ihr Zuhause! Mit ein paar Holzlatten, etwas Vlies und Erde verwandeln Sie Ihr Fensterbrett in eine grüne Mini-Oase. Ideal für Basilikum, Radieschen oder Erdbeeren – direkt vor Ihrer Nase. Urban Gardening war noch nie so einfach! Zur Video-Anleitung >Für das Beet: Holzplatte (z. B. Lärche, Douglasie oder Fichte – mind. 18 mm stark) Holzschrauben Akkubohrer Holzleim (optional, für zusätzliche Stabilität) Schleifpapier oder Schleifmaschine Wetterschutzlasur (wasserbasiert, ungiftig – z. B. für Kinderspielzeug geeignet) Pinsel Für das Innenleben: Teichfolie oder Teichvlies (UV- und frostbeständig) Tacker zum Befestigen Blähton oder Kies (für Drainage) Gartenvlies oder Filtervlies (zwischen Steinen und Erde) Gemüse- oder Kräutererde (ggf. mit Sand gemischt)Werkzeug & Material 1. Schritt Schneiden Sie die Holzbretter auf die gewünschten Maße zu – in unserem Fall 175 x 30 x 20. Schleifen Sie alles gut ab, bürsten den Staub weg und lasieren die Teile. Lassen Sie alles gut trocknen und streichen Sie gegebenfalls ein zweites Mal. Tipp: Lasuren auf Wasserbasis sind umweltfreundlich und enthalten keine giftigen Lösungsmittel – wichtig, wenn Sie essbare Pflanzen anbauen. Die Anleitung2. Schritt Nun werden zuerst die Seitenteile miteinander verschraubt – danach mit dem Boden. Am besten alles vorbohren, damit das Holz nicht reißt. Optional können Sie das Konstrukt mit Leim zusätzlich stabilisieren. 3. Schritt Befestigen Sie das Beet außen auf der Fensterbank bzw. an der Hausmauer (falls nötig) - mit Schrauben, Spanngurten oder Metallwinkeln. 4. Schritt Nun geht es ans Eingemachte. Teichfolie ist die beste Wahl für den Dauereinsatz ohne Ablauf (UV-beständig, flexibel, wasserdicht). Schneiden Sie dazu die Teichfolie auf die Innenmaße zu bzw. etwas größer. Sauber in das Beet legen und an den Rändern einschlagen. Mit einem Tacker festtackern, allerdings nur am oberen Rand, nicht unten – damit keine Löcher entstehen. 5. Schritt Nun wird eine 3 - 5 cm Blähton-Schicht, Kies (8-16 mm) oder Tonscherben eingefüllt. Dann eine Schicht Vlies oder Jutesack darüberlegen, damit die Erde nicht in die Drainage rieselt. Eine Drainage ist wichtig, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und sich keine Staunässe bildet – das schützt nicht nur die Wurzeln Ihrer Pflanzen, sondern auch die Fassade vor Feuchtigkeitsschäden. 6. Schritt Füllen Sie die Erde ein und bepflanzen Ihr neues Fensterbeet (für mediterrane Kräuter etwas Sand untermischen). Wurzelballen leicht andrücken. Gießen, aber vorsichtig – Staunässe vermeiden. Pflege-Tipp: Gießen mit Gefühl - Fingerprobe im Winter: Wenn möglich über Winter reinholen oder abdichten (besonders bei Minze und Basilikum). 1× pro Jahr die Lasur außen nachstreichen.Entdecken Sie noch mehr Anleitungen für tolle Blumenkästen oder zum Anpflanzen von Kräuter und Gemüse.
-
Mit dem DIY Indoor Hochbeet noch mehr Platz für Pflanzen schaffen
Suchen Sie einen schönen Platz für Ihre Pflanzen, der zeitgleich auch Stauraum bietet? Dann entdecken Sie die "grüne Insel", die Ihr Zimmer so richtig lebendig wirken lässt. Sie können Sie ganz einfach anpassen, denn die Größe passt sich dem Unterbau an. Wir haben dafür die praktischen, modernen Schränke aus Kiefernholz genutzt, wobei es hier noch viele weitere Möglichkeiten gibt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Indoor Hochbeet ganz einfach selber machen können. Material Astigarraga Dinamic Schränke , 6x 33 x 70,8 x 53,5 cm und 2x 33 x 37,3 x 53,5 cm, aus Kiefernholz 8 Pflanzkästen Deroma Millenium (59 x 25 x 25 cm) aus Kunststoff, mit integriertem Wasserreservoir 3 Siebdruckplatten , Fixmaß 2.500 x 1.250 x 9 mm (Zuschnittmaße: 1x 2.500 x 660 mm, 2x 2.500 x 295 mm, 2x 660 x 295 mm) Stabilit Winkelverbinder , 40 x 40 x 40 mm, 8 Stück Passende Senkkopf-Holzschrauben in 3 Längen 1 Flasche UHU Holzleim , wasserfest 1 Kartusche Silikon Tongranulat Swingcolor Acryl-Buntlack , seidenmatt Malervlies Werkzeug Akku-Bohrschrauber Passende Bits und ggf. HSS-Bohrer (ca. 1-2 mm größer als die Schrauben, damit die Platten arbeiten können) Meterstab Farbroller und FarbwanneWas Sie benötigen1. Zuschnitt der Kastenelemente Die Siebdruckplatte können Sie ganz bequem direkt im BAUHAUS Fachcentrum bei Erwerb in den richtigen Maßen zuschneiden lassen. Die kleinen Platten, die als Front-, Wand- und Seitenteile dienen, sollten an den kurzen Stoßkanten gleich mit einer Gehrungskante versehen werden.Die Bauanleitung2. Aufbau der Unterkonstruktion Die gewählten Unterbauschränke können Sie nun aufbauen, anordnen und innen miteinander verschrauben, damit sie einen besseren Halt haben. Der Unterbauschrank kann verschieden ausfallen und auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Achten Sie jedoch darauf, dass dann auch die Maße vom Indoor Hochbeet gegebenenfalls geändert werden müssen. 3. Kastenelemente streichen Bevor Du den Pflanzkasten zusammensetzt, müssen Sie die Rahmenteile außen in der gewünschten Farbe streichen. Am besten geht das mit einem Farbroller. Für die dunklen Flächen zwei Mal streichen, zwischendurch trocknen lassen! Auch die Kanten aller Platten werden zweimal gestrichen. 4. Eckverbindungen leimen und fixieren Die Ecken des Rahmens werden doppelt verbunden. Zuerst werden sie mit Holzleim verklebt, dann mit Winkelverbindern fixiert. Damit der Rahmen auf die Bodenplatte passt, stellen Sie die Elemente schon darauf. 5. Bodenplatte verschrauben Als Nächstes wird der Rahmen mitsamt der Bodenplatte gekippt und mit den längsten Schrauben verbunden. Um optimal in die Rahmenelemente zu treffen, können Sie die Löcher in ca. 4 mm Abstand zur Außenkante vorbohren. 6. Indoor Hochbeet abdichten Auch wenn die Pflanzen später in den wasserdichten Pflanzkästen stehen, kann beim Gießen mal was danebengehen. Daher werden die unteren Innenkanten des Hochbeets mit Silikon abgedichtet. Nutzen Sie dafür eine Kartuschenpresse und tragen das Silikon gleichmäßig auf.7. Unterkonstruktion und Hochbeet zusammenfügen Der Pflanzkasten wird zuerst passgenau auf den Unterbau platziert und dann von unten nach oben mit den Oberplatten der Schränke verschraubt. Dabei darf die Bodenplatte des Kastens nicht durchstoßen werden, damit er wasserdicht ist. 8. Hochbeet befüllen und bepflanzen Die Pflanzkästen werden im Hochbeet platziert und die Pflanzen darin verteilt. Dann noch die Zwischenräume mit Tongranulat füllen, angießen und fertig ist die grüne Insel!Alternativ können Sie größere Pflanzen auch direkt mit ihren Töpfen ins Hochbeet stellen. Die hohen Pflanzen nach hinten, die niedrigeren nach vorne, damit Sie ein schönes Bild kreieren. So schnell ist Ihr neues Indoor Hochbeet auch schon wieder fertig und Sie haben einen schönen Platz für Ihre Pflanzen geschaffen, der nicht nur die Töpfe versteckt, sondern auch besonders toll zum Ansehen ist. Sollten Sie nach weiteren DIYs für mehr Platz für Ihre Zimmerpflanzen suchen, so sind vielleicht diese zwei Anleitungen perfekt für Sie.
-
Löcher in verschiedene Materialien bohren
Bohren ist eine der häufigsten Arbeiten im Haus. Ob Sie Möbel zusammenbauen, Schränke aufhängen oder eine Reparatur durchführen möchten, eine Bohrmaschine und passende Bohrer sind bei diesen und ähnlichen Tätigkeiten unverzichtbare Helfer. Vor allem in Kombination mit Dübeln lassen sich damit auch sehr schwere Elemente auf fast jedem Untergrund sicher verankern. Das Bohren eines Lochs ist eigentlich keine Zauberei - kann aber durchaus zu einer kniffligen Aufgabe werden. Wenn Sie falsches Werkzeug verwenden oder ein ungeeignetes Bohrverfahren für das Material anwenden. Dann kann das Bohrloch ausleiern, die Fliese zerspringen oder sogar der Bohrer brechen. Darum zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, welcher Bohrer für welches Material geeignet ist und wie Sie beim Bohren verschiedener Materialien vorgehen müssen.Ein Bohrer enthält oft wichtige Informationen zur Materialzusammensetzung in seinem Schaft. Chrom-Vanadium-Stahl (CV) ist weit verbreitet und bietet verbesserte Härte durch das beigemischte Chrom und erhöhte Zähigkeit durch das Vanadium. Carbonstahl (C-Stahl) ist sehr scharf und stabil und eignet sich hervorragend für die Holzbearbeitung. Bohrer für anspruchsvolle Aufgaben bestehen oft aus HSS. Das Kürzel HSS leitet sich aus dem englischen Begriff „High Speed Steel“ ab. Im Deutschen ist der Werkstoff als „Schnellarbeitsstahl“ bekannt. HSS hat den Vorteil, dass er auch bei Temperaturen von knapp 600 Grad Celsius seine Härte behält. Dadurch erlaubt er mehr als die dreifache Schnittgeschwindigkeit gegenüber konventionellem Werkzeugstahl. Ein wichtiger Faktor für die Leistung eines Bohrers ist dessen Verbindung mit der Maschine. Verwenden Sie gängige Werkzeugaufnahmen wie den Zylinderschaft zum Einspannen oder den Sechskant zum Einstecken in einen Bohrschrauber. Profis bevorzugen SDS und SDS Plus, da der Bohrschaft genutet ist und somit eine ideale Kraftübertragung bei werkzeuglosem Bohrerwechsel ermöglicht wird. Eine stabile Sitzposition ist für eine effektive Kraftübertragung unerlässlich. Für jedes Material der richtige BohrerHolzbohrer sind an ihrem Dorn an der Werkzeugspitze erkennbar. Der Dorn fixiert den Bohrer im Holz und ermöglicht es den beiden Schneiden, den Rand der Bohrung auszufasern. Dadurch wird das Bohrloch glatt und präzise.Steinbohrer und Betonbohrer meistern ihre anspruchsvolle Aufgabe mithilfe einer Hartmetallspitze und einer durchdachten Spiralnut. Letztere sorgt dafür, dass das Bohrmehl problemlos abtransportiert wird und das Bohrloch nicht verstopft.Versierte Handwerker bearbeiten mit Metallbohrern Eisen, Kupfer, Messing und sogar Stahl. Die runde Spiralform mit den beiden scharfen Schneiden eignet sich aufgrund ihrer Form auch zum Bohren in harten Kunststoffen.Der Universalbohrer ist ein zuverlässiges Multitalent, das sich für verschiedene Materialien eignet. Er ist mit einer Hartmetallspitze ausgestattet, ähnlich wie der Steinbohrer. Der Universalbohrer ist die beste Wahl, wenn eine Materialmischung durchbohrt werden soll.Schälbohrer finden vor allem in der Blechverarbeitung Anwendung. Mit ihrer kegelförmigen Schneide ermöglichen sie das Ausbohren von Zwischendurchmessern in beliebiger Größe. Dabei ist jedoch stets präzises Messen erforderlich, um ein zu starkes Abtragen des Materials zu vermeiden.Obwohl der passende Bohrer fast genauso wichtig wie die Maschine ist, sollte auch diese entsprechend ausgewählt werden. Die meisten (Akku-)Bohrschrauber und kleineren Handbohrmaschinen liefern eine regelbare Drehbewegung, die über ein Mehrganggetriebe wählbar ist. Gebohrt wird im höchsten Gang. Schlagbohrmaschinen besitzen eine abschaltbare Schlageinrichtung für viele kurze Schläge. Die Schlagenergie wird vom Anpressdruck des Anwenders bestimmt. Ein Bohrhammer erzeugt wenige, aber starke Schläge und ersetzt den Anpressdruck des Anwenders durch einen pneumatischen Antrieb. Dadurch liefert er eine hohe Einzelschlagenergie und ist die ideale Methode zum Bohren in Beton .Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, überprüfen Sie mit einem Ortungsgerät, ob sich Leitungen in der Wand befinden. Ein kurzes Klopfen verrät Ihnen außerdem, was Sie vor sich haben. Dumpfe Töne gehen meist von einer Massivwand aus Beton oder Stein aus, hohle Geräusche von Gipskarton. Wählen Sie dann den richtigen Bohrer aus und markieren Sie die Lochtiefe (für Dübel ca. Dübellänge plus -Durchmesser). Nehmen Sie einen sicheren Stand ein und legen Sie los! Beim Bohren in Stein oder Beton ist es wichtig, den Bohrer unter Drehung herauszuziehen, um ungewolltes Steckenbleiben zu vermeiden. Außerdem wird durch das Herausziehen unter Drehung verhindert, dass das Bohrloch durch Verkantung ausbricht. Nach dem Bohren sollte das Bohrloch mit einer kleinen Bürste von Rückständen gereinigt werden.Für jedes Material die richtige VorgehensweiseFür Bohrungen in weicheren Wandbaustoffen wie Ziegel, Porenbeton, Trockenbauplatten, Sandstein und anderen mineralischen Baustoffen können Sie einen keilförmigen Steinbohrer mit eingelöteter Hartmetallspitze verwenden. In härteren Materialien wie Vollziegel, Klinker und Kalksandvollsteinen benötigen Sie jedoch ein Schlagwerk und einen Betonbohrer mit hammerfester Hartmetallspitze. Für Betonwände und –decken verwenden Sie am besten einen pneumatischen Bohrhammer mit passendem Hammerbohrer. Es gibt mittlerweile auch Modelle mit Akkuantrieb. Tipp: Bei Deckenbohrungen können Sie einen leeren Joghurtbecher unter dem Bohrloch platzieren, um das Bohrmehl aufzufangen. Beginnen Sie Bohrungen in der Wand immer mit abgeschaltetem Schlagwerk und geringer Drehzahl. Erhöhen Sie die Drehzahl erst, wenn der Bohrer festen Halt hat. Wenn Sie keinen Bohrfortschritt erzielen, schalten Sie das Schlagwerk ein. Wenn Sie immer noch nicht weiterkommen, besteht die Wand vermutlich aus Beton und nur ein Bohrhammer kann helfen. Beachten Sie: Wenn kein Bohrmehl aus dem Loch gefördert wird, haben Sie höchstwahrscheinlich einen Metallträger oder eine Armierung getroffen. In diesem Fall sollten Sie eine andere Befestigungsposition suchen.Bohren in SteinSpezielle Glas- und Fliesenbohrer haben eine exakt geschliffene, lanzenförmige Hartmetallplatte. Um ein Abrutschen beim Anbohren zu vermeiden, sollte der Bohrpunkt vorsichtig gekörnt werden. Alternativ kann auch Krepp-Klebeband oder Heftpflaster auf die zu bohrende Stelle geklebt werden. Für perfekte Löcher mit sauberen Rändern in Fliesen, Feinsteinzeug, Naturstein und anderen harten Steinwerkstoffen sind jedoch nur diamantbesetzte Bohrwerkzeuge geeignet. Während der Bohrung ist es wichtig, den Bohrer kontinuierlich zu kühlen, um Beschädigungen und das Durchglühen des Kopfes zu vermeiden. Diamant-Nassbohrer müssen mit Wasser gekühlt werden. Diamant-Trockenbohrer können mit Kühlmittel gefüllt werden. Um außerdem die Belastung auf den Bohrkopf zu verringern, verwenden Sie einen Akku-Schrauber. Dieser erreicht geringere Drehzahlen als eine Bohrmaschine. Spannen Sie erst nach dem Durchbohren der Fliese den zum Wandbaustoff passenden Bohrer ein. Beachten Sie: Bei Diamantbohrern darf keinesfalls die Schlagbohrfunktion verwendet werden.Bohren in Keramikfliesen und GlasDamit inhomogene Holzwerkstoffe beim Durchbohren entlang der Faser nicht ausreißen, besitzen Holzbohrer Außenschneiden. Diese kappen die Fasern am Bohrlochrand, bevor sich die Hauptschneiden ins Material arbeiten. Für Löcher bis 12 Millimeter Durchmesser empfiehlt es sich, mit maximaler Drehzahl zu bohren, um besonders glatte Wandungen und scharf abgegrenzte Ränder zu erhalten. Tipp: Wenn Sie das Holz vollständig durchbohren müssen, legen Sie eine Unterlage aus Restholz darunter. Dadurch vermeiden Sie das Ausreißen von Fasern auf der Unterseite. Um den Schraubenkopf im Holz zu versenken, bohren Sie das Loch etwas tiefer und drehen anschließend die Schraube vollständig ins Material. Wenn Sie senkrecht bohren möchten, aber keinen Bohrständer zur Hand haben, können Sie einen Schreinerwinkel verwenden, um das Ziel anzupeilen.Bohren in HolzFür Sacklöcher oder Aufnahmebohrungen für Topfscharniere in Möbeln verwenden Sie am besten einen Forstnerbohrer mit Bohrkronen bis 100 mm. Dieser Spezialbohrer hat nur eine kurze Spitze und kein Bohrgewinde. Das Loch entsteht durch spanabhebende Schneiden, die seitlich um die Spitze herum angeordnet sind. Verwenden Sie den Forstnerbohrer in einer Tischbohrmaschine oder einer Handbohrmaschine im Bohrständer, um eine exakt senkrechte Bohrung zu erzielen. Bohren Sie mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck in Etappen. Im Extremfall kann das benachbarte Holz verbrennen und dunkel werden.Wenn Sie bei einem Vorhaben ein kleines Bohrloch in einer größeren Sackbohrung herstellen müssen, bohren Sie zunächst den größeren Durchmesser. Dadurch kann der kleine Bohrer ohne Probleme in der Mitte greifen. Umgekehrt ist das schwieriger, da die Spitze des Bohrers keinen Halt findet. Es gibt jedoch eine Lösung: Bohren Sie das Loch in der entsprechenden Größe in eine Zulage aus Restholz und verwenden Sie diese als Schablone. Die Schablone führt dann den Forstnerbohrer von außen. Für Durchgangsbohrungen und Vorbohren von Sparren und Pfetten empfiehlt es sich, einen Schlangenbohrer zu verwenden, wenn das Loch nicht nur groß, sondern auch tief sein muss. Der Bohrer hat eine spiralförmige Spitze, die eine präzise Platzierung ermöglicht und ein schnelles, splitterfreies Eindringen in das Werkstück gewährleistet. Die spezielle Schlangenspirale sorgt für einen hohen Bohrfortschritt und einen guten Abtransport der Späne. Es ist ratsam, mit reduzierter Drehzahl und wenig Druck zu bohren.Um ein schräges Loch zu bohren, bohren Sie die Stelle zunächst senkrecht an. Dadurch findet der Bohrer Halt und Sie können die Maschine in den gewünschten Winkel bringen.Metallbohrer haben an der Spitze eine kegelförmige Form und besitzen zwei scharfe Schneiden. Beim Bohren von Metallen sollte grundsätzlich eine niedrige Drehzahl verwendet werden. Zusätzlich sollte die Bohrstelle und der Metallbohrer während des Bohrens mit Wasser, Schneidöl, Bohrmilch oder notfalls auch mit Nähmaschinenöl gekühlt werden. Vor dem Bohren in Metall sollten Sie die Bohrstelle ankörnen . Dadurch greift die Bohrerschneide besser und rutscht nicht ab. Zusätzlich sollten Sie die zu bearbeitenden Werkstücke gut einspannen, um Verletzungen zu vermeiden. Nach der Bearbeitung sollte die Späne entfernt werden, insbesondere scharfe Kanten, Auffaserungen oder Splitter. Das Werkstück sollte entgratet werden. Eine Feile mit feinem Hieb ist dafür geeignet. Kegelbohrer sind ideal für das Bohren von Kunststoffen wie Acrylglas. Der einschneidige Aufsatz verhindert zuverlässig, dass das Material an der Unterseite ausreißt. Alternativ können Sie auch einen Stahlbohrer verwenden. Es empfiehlt sich jedoch, diesen zuvor kurz in Beton zu bohren, um ihn abzustumpfen. Dadurch arbeitet er in Plexiglas problemloser.Bohren in Metall und KunststoffBohren Sie Kunststoffe immer mit wenig Druck und bei geringer Drehzahl . Dadurch entsteht möglichst wenig Reibungshitze. Als Kühlmittel reicht normales Wasser mit ein wenig Spülmittel, das Sie auf die Bohrwendel auftragen. Die beim Bohren in Plexiglas entstehenden matten Riefen werden mit etwas Öl wieder klar. Beachten Sie: Wenn der Span krümelig ist, war die Drehzahl zu hoch. Ein verschmolzener Span deutet auf eine zu geringe Drehzahl oder zu schwachen Vorschub hin.Für jede Bohrung das richtige ZubehörWenn Sie Löcher in Holz bohren müssen und ein Forstnerbohrer nicht ausreicht oder wenn Sie große Durchmesser in anderen Materialien wie Mauerwerk bohren müssen, können Lochsägen oder Bohrkronen helfen. Bohrkronen sind meist hartmetall- oder diamantbestückt, sehr stabil und präzise und eignen sich für den Schlagbohr- oder Hammerbetrieb bei sehr harten Baustoffen. Beachten Sie jedoch, dass Sie für jedes Maß eine eigene Krone benötigen. Die Zahnung der Lochsägen mit wechselbaren Sägekränzen ist in der Regel für die Bearbeitung von Weichholz gedacht. Es gibt jedoch auch solche aus HSS-Bimetall (HSS = High-Speed-Steel, Schnellarbeitsstahl), hartmetall- oder diamantbetreuten Lochsägen für Kunststoffe, hartes Holz und Metall sowie für Stein und Keramik.Bohren mit großen DurchmessernGrößere, frei wählbare Durchmesser können mit Kreisschneidern hergestellt werden. Wenn dies nicht ausreicht, verwenden Sie eine Oberfräse , die Sie mit einem Fräszirkel führen. Bohren Sie auch bei großen Durchmessern mit nicht zu hoher Drehzahl und geringem Anpressdruck . Gegebenenfalls muss die Säge mit Leitungswasser oder Schneidöl gekühlt werden.Praktische Helfer beim BohrenEntdecken Sie alles für Ihr nächstes Vorhaben oder lernen Sie fünf Dübelarten kennen, die Sie bei Ihren nächsten Bohrarbeiten brauchen könnten.
-
Löcher bohren: So geht´s
Saubere Löcher in Stein, Beton, Fliesen, Holz, Metall und Kunststoff ohne Schäden bohren.
-
Lilien – Alles was Sie über das Blütengewächs wissen müssen
Lilien erstrahlen in einer breiten Farbpalette, ein knalliges Orange, leuchtendes Pink oder im schlichten strahlenden Weiß. Die üppige Blütenpracht ist ein echter Hingucker. Weltweit zählen ungefähr 125 Arten zu dieser Pflanzengattung. Aufgrund Ihrer auffälligen und buntstrahlenden Blütenblätter zählen Lilien zu den ältesten Schmuck- und Zierpflanzen der Welt. Die Türkenbundlilie und die Feuerlilie sind sogar in unseren heimischen Breitengraden ansässig, beide stehen unter Artenschutz. Im asiatischen Lebensraum zählt die Zwiebelpflanzen noch heute als Heilpflanze. Aber nicht nur im Blumenstrauß, sondern auch im Topf oder Beet kommt die Lilie bestens zur Geltung. Dabei sollten Sie für eine lange Lebensdauer bei der Pflege und Standortwahl einiges beachten.Wohlfühloase für die Lilien – der perfekte StandortAchten Sie auf die Artenvielfalt, da nicht jede Liliengattung die gleichen Bedürfnisse hat. Was jedoch alle Lilien gemeinsam haben, ist das Wohlfühlen an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Pure Sonneneinstrahlung stört die Lilie nicht so sehr wie ein trockener Boden. Beachten Sie, dass die umliegende Erde im Schatten liegt. Um auf Nummer Sicher zu gehen bedecken Sie die Erde mit Humus- oder einer Rindenmulchschicht. Von Staunässe ist die Lilie gar nicht begeistert, sorgen Sie mit einer Drainageschicht unter der Pflanzenerde dafür, dass überschüssiges Wasser abfließen kann. Für die Einpflanzung ist eine lockere Erde mit einem leicht säuerlichen Substrat bestens geeignet.Gießen Sie im Sommer bei Trockenheit fast täglich. Die Lilie benötigt im Beet viel Feuchtigkeit. Wie bereits erwähnt gilt jedoch Vorsicht bei Staunässe, diese sollten Sie unbedingt verhindern um Ihren Lilien nicht zu schaden. Pflanzen Sie Ihre Blume auf einen Untergrund, der auch bei starken Regen große Wassermengen abführen kann. Richten Sie sich nach der Erdoberfläche. Ist die Erde um die Lilie herum trocken, sollten Sie wieder gießen. Beim Düngen ist die Lilie nicht sehr anspruchsvoll. Zweimal im Jahr reicht vollkommen aus. Düngen Sie am besten im Frühjahr und einmal während des Austriebs. Greifen Sie auf einen organischen Dünger zurück, welcher die Nährstoffe gleichmäßig über einen langen Zeitraum hinweg abgibt. Die Lilie lässt sich auch mit einem mineralisch-organischen Dünger oder Kompost hervorragend düngen.Lilien brauchen reichlich Wasser und gelegentlich DüngerLilie als Zimmerpflanzen – Topf als WohnortDer Vorteil der Lilie als Zimmerpflanze liegt darin, dass Sie den Standort leicht anpassen können. Auch im Topf bevorzugt die Lilie einen sonnigen bis halbschattigen Platz, wo sie kühl steht. Aufgrund der eingeschränkten Umgebung und den geringeren Mengen an Erde ist die Pflanze sensibler als im Blumenbeet. Auch bei der Zimmerpflanze sollte die Erde stets feucht gehalten werden. Vermeiden Sie auch hier Staunässe und fügen Sie vor dem Eintopfen Tongranulat oder Steine hinzu. Der Topf sollte mit einem Loch versehen sein. Fügen Sie zweimal im Monat stickstoffarmen Volldünger dem Gießwasser bei. Die Topfpflanze lässt sich leicht überwintern. Schneiden Sie die verblühte Pflanze einfach zurück. Die eingepflanzte Zwiebel können sie in einem etwa 10° Grad kühlen und dunklem Raum lagern.Um die Erde der eingepflanzten Lilie vor dem Austrocknen zu schützen und schattig zu halten, können Sie auf Beetnachbarn setzten. Anstatt Humus oder Rindenmulch können geeignete Pflanzen die Aufgabe des Schattenspendens übernehmen. Perfekt eignen sich immergrüne Pflanzen. Besonders gut verträgt sich die Lilie mit Johanniskraut und Lavendel. Bevorzugen sie eine Mischung aus Zierpflanzen und Heilpflanzen, macht sich der Eibisch ganz gut als Beetnachbar, denn diese beiden Pflanzen teilen sich die Nährstoffe aus dem Boden.Auf gute Nachbarschaft: passende Beetnachbarn der LilieEntdecken Sie wunderschöne Lilien sowie Tipps für die Pflege und Wissenswertes zu Lavendel, Duftrosen und Blumenzwiebeln.
-
Krocket-Spiel mit Tierfiguren für mehr Spielspaß
Gestalten Sie zunächst kreativ die Papp-Schablonen. Sägen Sie dann die Tierfiguren aus Sperrholz aus und bemalen Sie sie bunt. So entsteht ein selbstgemachtes Krocket-Spiel für Kinder. Auch Erwachsene haben bestimmt ihren Spaß an diesem Outdoor-DIY. Unsere Anleitung erklärt alles Schritt für Schritt. Kinder spielen gerne Krocket im Garten, herkömmliche Drahttore sind jedoch optisch langweilig. Selbstgestaltete Hindernisse machen viel mehr Freude und deshalb zeigen wir Ihnen in diesem einfachen DIY wie Sie ein eigenes Set aus Sperrholz bauen und anschließend bunt lackieren können. Der Entwurf der Schablonen bietet unbegrenzte kreative Möglichkeiten. Für die Erstellung der Tierfiguren und Schläger ( siehe Zeichnung ) benötigt man lediglich das, was auch für das Krocket-Spiel erforderlich ist: ein wenig Geschick und Geduld.DIY Krocket-Spiel mit TierfigurenMaterial 1 x Multiplex 15-mm-Zuschnitt 140 cm x 35 cm 1 x Sperrholz Pappel, A5, 4 mm 1 x Rahmenholz gehobelt, 250 cm x 5,4 cm x 5,4 cm 5 x Rundstab, Buche, 100 cm x 20 mm 1 x Rundstab, Buche, 100 cm x 5 mm 5 x Holzkugel, 7 cm Durchmesser (aus einem Bastelfachgeschäft) 1 x Robline Leine Classic, 15 m Rolle 1 x Holzleim wasserfest Swingcolor Buntlack seidenmatt für innen + außen – verschiedene Farben nach Wahl 1 x Swingcolor Universal Holzlasur farblos Werkzeug Stichsäge mit Sägeblatt speziell für Kurvenschnitte Kapp- & Gehrungssäge Japansäge Akkuschraubbohrer Forstnerbohrer 20 mm Holzbohrer 5 mm Zollstock Bleistift Schleifpapier Pinsel Schere Hammer Klebeband/Tape Papier/Karton für Tierschablonen FeuerzeugWas Sie benötigen1. Schablonen zeichnen und übertragen Zunächst werden die Tierfiguren auf Papier oder Karton übertragen und ausgeschnitten. Anschließend positionieren Sie die Schablonen auf dem Multiplex-Zuschnitt und übertragen die Konturen mit einem Bleistift.Die Bauanleitung2. Tierfiguren aussägen Mit der Stichsäge sägen Sie entlang der Linien alle Figuren aus. Verwenden Sie hierfür ein spezielles Sägeblatt für Kurvenschnitte. Anschließend übertragen Sie die Ohren des Elefanten und die Flügel des Flamingos paarweise auf das Sperrholz und sägen sie mit der Stichsäge aus. Glätten Sie danach alle Kanten der Holzteile mit Schleifpapier und runden Sie die Spitzen ab.3. Schläger vorbereiten, Teil 1 Als nächstes sägen Sie fünfmal jeweils 10 cm lange Stücke vom Rahmenholz (5,4 x 5,4 cm) mit der Kapp- & Gehrungssäge ab.4. Schläger vorbereiten, Teil 2 Nun nehmen Sie die Rundstäbe. Wir zeichnen mit Zollstock und Bleistift auf den fünf 20-mm-Rundstäben je 60 cm und auf dem 5-mm-Rundstab fünfmal 5 cm ein. An den Markierungen sägen Sie mit der Japansäge und danach werden alle Kanten mit Schleifpapier geglättet.5. Stab und Schläger vereinen Zurück zu den fünf Rahmenholz-Zuschnitten, die später zum Kopf des Krocket-Schlägers werden. Nun markieren Sie eine Bohrmarkierung von Kante zu Kante (mittig) gemäß der Zeichnung . Anschließend fräsen Sie mit einem 20 mm Forstnerbohrer ein 30 mm tiefes Loch. Die Kanten werden geglättet und ein 20 mm Rundstab-Zuschnitt wird mit Holzleim ins Bohrloch eingefügt und verleimt.6. Seitlich Löcher in den Schläger bohren Gemäß Schritt 5 der Zeichnung, zeichnen Sie als nächstes die seitliche Bohrmarkierung ein und bohren ein 30 mm tiefes Loch mit einem 5 mm Holzbohrer. Um die Bohrtiefe von 30 mm zu erreichen, können Sie den Bohrer mit einem Zollstock und etwas Tape markieren.7. Löcher und Kanten glätten, Schläger fixieren Die Bohrlöcher sollten nun mit Schleifpapier geglättet werden. Anschließend wird ein 5 mm Rundstabzuschnitt mit Holzleim in das Bohrloch gesteckt und mit einem Hammer eingeschlagen. Dadurch wird verhindert, dass sich das Rahmenholzstück beim Spielen vom Rundstab löst. Das überstehende Ende des Rundstabes wird mit einer Japansäge bündig abgesägt und mit Schleifpapier glattgeschliffen.8. Jetzt wird es bunt! Bemalen Sie nun alle Teile der Tierfiguren, Schläger und Holzkugeln mit Buntlack. Nach dem Trocknen lasieren Sie die frei gebliebenen Flächen mit farbloser Universallasur, um sie witterungsbeständig zu machen.9. Schwänzchen aus Leine basteln Als nächstes geht es um die Schwänze von Zebra, Giraffe und Elefant. Machen Sie einen Knoten ein paar Zentimeter vom Ende entfernt und schneiden es mit einer Schere ab. Die Länge wird an das jeweilige Tier angepasst. Das längere Ende wird mit einem Feuerzeug verschweißt und das andere Ende wird aufgetrennt. Die Schwänzchen aus Leine können farbig getönt werden mit verdünntem Buntlack, der passend zu den Tieren ausgewählt wird.10. Tierfiguren finalisieren Um die vorbereiteten Schwänzchen zu montieren, bohren Sie mit einem 5 mm Holzbohrer ein Loch, das 1 cm tief ist, in das Hinterteil der Tierfigur (Giraffe und Zebra). Danach geben Sie ein paar Tropfen Holzleim in das Loch und stecken das Leinenstück hinein.Und fertig ist das bunte Krocket-Spiel! Zum Schluss kleben Sie die vorbereiteten Sperrholzteile (Ohren und Flügel) mit Holzleim beidseitig auf den Elefanten und den Flamingo. Lassen Sie alles gut trocknen. Und schon ist das DIY Kricket-Spiel fertig. Viel Spaß beim Nachmachen!Entdecken Sie noch mehr DIYs für draußen wie die Kugelbahn aus Rohren oder eine farbenfrohe Fußmatte.
-
Fliesen schneiden und bohren
Löcher, Aussparungen und Schnitte in Fliesen sind etwas knifflig. Denn ohne das nötige Feingefühl, eine ruhige Hand und das richtige Werkzeug kann schnell etwas zu Bruch gehen.
-
Fensterbank-Oase mit Pflanzen schaffen
Für den natürlichen Look auf dem Balkon oder im heimischen Garten braucht es manchmal gar nicht viel. Schauen Sie sich nur unsere selbstgemachten Blumenkästen aus Holz an - sie kommen ganz natürlich daher und runden sich gerade deshalb so wunderbar ins Gesamtbild ein. Ihre Herstellung gelingt überraschend leicht. Zur Video-Anleitung >Holz Flachdübel Wasserfester Holzleim Akkuschrauber Säge Hammer Schleifpapier Winkelmesser NägelWerkzeug & Material1. Schritt Schneiden Sie das Holz auf die gewünschte Größe zu oder kaufen es bereits in geschnittenem Zustand. Schneiden Sie die Löcher für die Flachdübel ein und schleifen alles gut ab.Die Anleitung2. Schritt Geben Sie Holzleim in die Löcher an den Kanten und stecken Sie die Flachdübel hinein. Danach können Sie den Blumenbehälter zusammenstecken. Wenn alles trocken ist, können Sie mit dem Bepflanzen beginnen.Entdecken Sie noch mehr Blumenkästen und -behälter zum Selbermachen.
-
Farbenprächtige mediterrane Kübelpflanzen für Ihr Zuhause
Mediterrane Kübelpflanzen bringen Ihnen den Süden auf Ihren heimischen Balkon oder in den Garten. Mit einer bunten Vielfalt an Zitruspflanzen, Palmen, Oleander und vielen weiteren Gewächsen aus dem Mittelmeerbereich, zaubern Sie ein sommerliches Flair direkt in Ihren Außenbereich. Nicht nur optisch sind die Blüten ein Hingucker, sondern sie verströmen oft auch einen intensiven Duft, welcher Sie gedanklich an südliche Küstenregionen entführt. Durch Ihre Herkunft sind die Pflanzen an trockenes und sonniges Klima gewöhnt, doch mit der richtigen Pflege und Haltung lassen sie sich auch in unseren Breitengraden gut überwintern. Die Haltung im Topf ermöglicht Ihnen nicht nur eine individuelle Gestaltung im Garten, sondern vereinfacht auch das Platzieren der Pflanze an einem geschützten Standort im Winter. Wir zeigen Ihnen fünf wunderbare, sehr beliebte mediterrane Kübelpflanzen für den Balkon oder die Terrasse. Weiters bekommen Sie wissenswerte Tipps zur Pflanzung und zur Pflege der südlichen Exoten.Der Süden hat jede Menge prachtvolle Pflanzen zu bieten. Sie Zuhause brauchen nur sonnige, warme Plätzchen, sodass auch Ihr persönlicher mediterraner Traum wahr werden kann. Sie können aus einer Vielzahl Pflanzenarten auswählen, wie etwa Zitruspflanzen wie Orangen- und Zitronenbäumchen, mediterrane Lieblinge wie den Oleander oder Exoten wie Dipladenie und Bougainvilllea (Drillingsblume). Blütensträucher wie Enzianstrauch, Wandelröschen, Fuchsie , Hibiskus oder Schönmalve werden häufig als Hochstämme angeboten. Da bietet sich die Möglichkeit die Sträucher mittels edlen Ziergräser und schönen Blüher zu unterpflanzen. Idealerweise eignen sich Zauberglöckchen , Petunien oder Fächerblumen. Eine Augenweide stellen Hängepflanzen in den Töpfen dar, da ihre Triebe über den Rand baumeln. Mediterrane Kübelpflanzen auf der eigenen TerrasseDie Vielfalt der mediterranen PflanzenDen Namen hat der tropische Kletterstrauch vom Seefahrer und ersten französischem Weltumsegler Louis Antoine de Bougainville (1729–1811) erhalten. Die Drillingsblume (Bougainvillea) schenkt Ihnen über Monate hinweg ein Blütenmeer aus weißen, violetten und rosafarbenen Blüten, welche für Bienen eine Verlockung darstellen. Jeder Blütenstand besteht aus drei farbigen Hochblättern, welche die Röhrenblüten umschließen. Im Sommer verschwinden die eiförmigen Blätter beinahe vollständig unter der üppigen Blütenpracht. In die Höhe wachsen Drillingsblumen im Topf ähnlich wie Kletterrosen , nämlich mithilfe bedornter Triebe. In einem Kübel werden sie selten höher als drei Meter. Standort: Bougainvillea bevorzugen sonnige, warme Plätzchen, welche auch einen Regenschutz bieten. Pflege: Die Pflanze benötigt viel Wasser und bevorzugt einen hohen Nährstoffbedarf. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Um mehr Blüten zu bekommen, hilft ein regelmäßiges Schneiden. Überwintern: Sobald es kälter wird in der fortgeschrittenen Herbstzeit, sollten Sie für die Bougainvillea einen Stellplatz, idealerweise beheizt, finden mit konstanter Temperatur von 10 bis 15 Grad Celsius. Die mediterrane Pflanze darf auf keinen Fall frostigen Nächten ausgesetzt sein.Oleander (Nerium oleander) zählt zu den klassischen, immergrünen Kübelpflanzen mit südländischem Ursprung. Von Juni bis September können Sie sich an prachtvollen weiß bis rosaroten Blüten erfreuen. Der Oleander kommt besonders in einem großen Terrakotta-Topf zur Geltung. Schneiden Sie nicht die verblühten Blütenstände weg, sondern die Samenkapseln (Schoten), welche sich neben den Blüten befinden. Dies sorgt für langbleibende, schöne und glänzende Blätter. Achtung: Diese mediterrane Pflanze ist stark giftig. Passen Sie daher besonders bei Kindern und Haustieren auf und achten Sie auf gewaschene Hände nach Berührung. Standort: Oleander brauchen einen sonnigen, nach Süden zeigenden Platz, damit sie sich optimal wohlfühlen, wobei der Standort auch windgeschützt sein sollte. Pflege: Beachten Sie bei der Pflege des Oleanders, dass es weder zu trocken noch zu feucht ist. Staunässe sollte vermieden werden. Überwintern: Zum Überwintern eignet sich beispielsweise der Keller sehr gut. Sobald die Temperaturen länger um Null Grad liegen oder darunter, sollte der Oleander in sein Winterquartier ziehen. Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) überzeugt mit seinen blauvioletten Blütenständen. Wie kaum eine andere mediterrane Pflanze steht er für den Mittelmeerraum. Haben auch Sie einen Lavendel auf Balkon oder Terrasse angepflanzt, können Sie mit einem buschigen Strauch rechnen, welcher bis zu 60 cm hoch werden kann. Der Lavendel strahlt einen betörenden Duft aus, aufgrund ätherischer Öle. Ebenso ist diese mediterrane Pflanze für Bienen sehr attraktiv von Mai bis September. Tipp: Blütenstängel trocknen lassen und in der Wohnung verteilen. Alternativ in Säckchen packen und als natürliches Mottenmittel in den Kleiderschrank legen. Standort: Der echte Lavendel bevorzugt sonnige, warme Plätze für prächtiges Gedeihen. Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht, was dezentes Gießen beinhaltet sowie das regelmäßige Zurückschneiden vor den Wintermonaten. Überwintern: Der mediterrane Strauch ist zwar winterhart, sollte aber trotzdem vor direktem, kalten Wind geschützt werden. Ganz typische Pflanzen im Mittelmeerraum sind Zitrusgewächse wie der Orangenbaum. Zwar sind die Zierfrüchte (z.B. von Citrofortunella microcarpa) ungenießbar, dennoch lohnt sich die Anschaffung dieser exotischen Pflanze für Balkon und Terrasse. Die Optik und das Aroma, das die Blüten versprühen, ziehen vor allem auch Bienen an. Der Orangenbaum zählt zu den Kleinbäumen und punktet mit seiner kugelförmigen Krone. Der Baum kann unter guten Bedingungen bis zu einem Meter hoch werden. Blüten sind in den Monaten von Februar bis Juni zu erwarten. Standort: Der Orangebaum mag sonnige und warme Plätze, welche vor Regen und Wind schützen. Pflege: Vermeiden Sie Staunässe und abgestorbene Blätter. Überwintern: Der Kleinbaum ist nicht winterhart. Zum Überwintern eignet sich ein kühler, heller und luftiger Ort, wie z.B. ein Wintergarten oder ein frostfreies Gewächshaus. Die Jasminsträucher (Jasminum) kommen in verschiedenen Farben, wie weiß, gelb und rosa vor. Die Kübelpflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden und mit hölzerne Rankhilfen, welche als zusätzlich Unterstützung dienen, sogar noch höher. Weiters duftet der Jasmin wunderbar. Es gibt über 200 Arten von Jasmin. Diese sind alle, bis auf den Winterjasmin, nicht winterfest. Vor allem der Arabische Jasmin (Jasminum sambac) ist eine empfehlenswerte Kübelpflanze für den Außenbereich, denn er blüht von März bis Oktober und duftet mit Abstand am stärksten. Tipp: Ein jährliches Umtopfen, nach den Wintermonaten, ist für optimalen Wachstum empfehlenswert. Standort: Finden Sie einen sonnigen bis halbschattigen, luftigen Standort. Pflege: Der Jasmin ist in der Pflege relativ unkompliziert. Ein gelegentlicher Rückschnitt wird gefordert und Staunässe sollte vermieden werden. Überwintern: Stellen Sie für das Überwintern den Jasmin ins Haus an einem hellen Ort.Die richtige Pflege für mediterrane KübelpflanzenIn Bezug auf Substrat und Dünger lohnt es sich, auf Kübelpflanzenerde zurückzugreifen. Diese eignet sich gut, da sie sich perfekt den Bedürfnissen der Exoten anpasst. Ihr Wasserbedarf ist meist hoch und da die Pflanzen am liebsten in voller Sonne stehen, muss man im Sommer regelmäßig gießen. Das richtige Gießen der Pflanzen ist gar nicht so einfach, da zu viel Wasser zu Wurzelfäule führen kann, deshalb können Sie vorbeugend das Substrat mit grobkörnigem Sand oder Granulat mischen, da so die Durchlässigkeit erhöht wird. In Blühlaune hält man sie durch regelmäßige Schnittmaßnahmen. Engelstrompeten schneidet man zum Beispiel im Herbst. Die Schere wird oberhalb der y-förmigen Verzweigungen angesetzt, also der ersten Astgabel. Beim Hibiskus kürzt man die vorjährigen Triebe im Frühjahr leicht ein.Mediterrane Topfpflanzen richtig gießen & schneidenDie subtropischen bis tropischen Gewächse sind nicht ausreichend winterhart für unsere heimischen Regionen und müssen vor Frost geschützt werden. Manchmal reichen schon kalte Nächte mit fünf Grad Celsius aus, um ihnen zu schaden. Üblicherweise werden mediterrane Kübelpflanzen im Haus überwintert. Gut geeignet ist ein Wintergarten oder ein helles, möglichst kühles Zimmer. Auch im Winter sollten die Pflanzen regelmäßig gegossen werden. Sobald die Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind, können Sie die Kübelpflanzen langsam wieder auf Balkon oder Terrasse stellen. Winterschutz für ExotenDa der Oleander gut schnittverträglich ist, kann auch schon im Herbst, vor dem Einräumen ins Winterquartier, der Zuschnitt gemacht werden. Das ist vorallem dann von Vorteil, wenn der Winterplatz besonders klein ist. Entscheiden Sie sich dafür, den Oleander im Frühjahr zu schneiden, so müssen alte, kahle oder überlange Triebe abgeschnitten werden. Schneiden Sie alle Zweige gleichzeitig weg bzw. zusammen, dann kann es sein, dass Sie keine Blüten erhalten, da die Pflanze schon im Vorjahr seine Knospen an den Triebenden hatte. Experten-Tipp: Oleander überwinternDer Saisonstart im April ist besonders für Zitruspflanzen und Kübelpflanzen ein guter Zeitpunkt um das Umtopfen in größere Gefäße vorzunehmen. Auf folgende Punkte ist zu achten. Mediterrane Kübelpflanzen umtopfen: So geht'sUm zu verhindern, dass die Abzugslöcher im neuen Gefäß mit Erde verstopft werden, eignen sich Tonscherben zur Abdeckung der Löcher. Das Wasser kann somit besser abfließen und sammelt sich nicht in der Erde.Um Staunässe zu vermeiden sowie die Drainage zu verbessern können Sie in das Gefäß Blähton einfüllen – ungefähr so viel, dass der Boden der Pflanzgefäße bedeckt sind. Dieser besteht aus gebranntem Ton und bleibt über Jahre strukturstabil.Schenkt man der Pflanze mittels neuem Topf ein größeres Zuhause, so ist es vorab wichtig das Wurzelwerk mit den Fingern vorsichtig aufzulockern. Fügen Sie schlussendlich noch wertvolles Substrat mit hinzu. Verwenden Sie spezielle Zitruspflanzenerde, die mit grobem Sand und mineralischen Anteilen wie Kalksteinbruch durchsetzt ist.Entdecken Sie das große Sortiment bei BAUHAUS für Ihren mediterranen Traum auf der Terrasse oder am Balkon.
-
Eierbecher aus Holzwürfel für den Frühstückstisch
Über diese Holz-Eierbecher freut sich nicht nur der Osterhase. Schließlich sind Frühstückseier das ganze Jahr über gut in ihnen aufgehoben – hübsche Tischdeko inklusive. Sie wollen die Eierbecher für sich selbst machen oder als Geschenk für Ihre Liebsten nutzen? Dann zeigen wir Ihnen, wie Sie sie ganz schnell selber machen können – ein perfektes DIY für Neulinge und ein toller Einstieg in die DIY-Welt. Zur Video-Anleitung >Holz Gehrungssäge Akkubohrschrauber Schleifblock Schleifpapier Forstnerbohrer Schraubzwinge StichsägeWerkzeug & Material1. Schritt Sägen Sie die Scheiben vom Holz mit einem 45° Winkel ab und schleifen alles schön glatt.Die Anleitung2. Schritt Nun bohren Sie mit dem Forstnerbohrer ein Loch in jede Scheibe, damit das Ei später gut hält. Nochmal alles gut abschleifen und dann ist der DIY Eierbecher auch schon fertig. So schnell können Sie persönliches zu Ihrem Ostertisch beitragen. Optional können Sie den Eierbecher auch noch anmalen oder schön verzieren.Entdecken Sie noch mehr DIYs für ein einzigartiges Osterfest.
-
Duftrosen - die schönsten Sorten
Nicht nur Insekten fliegen auf Rosen, sondern auch für uns Menschen stehen Rosen für prachtvolle Blüten und duftendes Aroma. Der Duft sorgt dafür, dass wir ruhiger werden und mit besserer Stimmung weitermachen können. Je frischer die Blüte ist, desto intensiver wird der Geruch für uns Menschen wahrnembar. Die genialsten Dufttalente gibt es bei Edelrosen, Alten Rosen und Englischen Rosen. Bei Bodendeckerrosen und Beetrosensorten kann oft kein duftendes Aroma gerochen werden. Eine Ausnahme ist die Beetrose "Kosmos" mit ihrem zarten Geruch. Welche Duftrosen auf keinen Fall in Ihrem Garten und Zuhause fehlen dürfen, erfahren Sie hier. Der beste Ort für duftende Rosen ist in Sitzplatznähe, da man hier den vollen Geruch am ehesten riechen kann. Wärme und feuchte Luft fördern die Duftstärke, weil die Rose verstärkt ätherische Öle bildet und freisetzt. Möchten Sie volle Blütenpracht und üppige Nachblüten, so wählen Sie einen humosen Boden und eine Lage ohne Hitze und Staunässe. Ein und dieselbe Sorte kann auf Lehmboden stärker duften als auf Sand. Zu starke Hitze ist nicht förderlich für den Duft, da dieser verbrennt. Geeignet ist ein Platz im Halbschatten. Der Duft hängt auch vom Standort abGanz egal für welchen Duftrosen-Begleiter Sie sich entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass dieser gleiche oder ähnliche Ansprüche auf den Standort aufweist. Die Duftrose lässt sich mit einer Vielzahl an Gewächsen kombinieren, wie etwa blühenden Stauden, edles Gras oder bezauberndes Kraut. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Blütenformen und diversen Farben machen es besonders schön für das Auge. Der Duftrosen-Begleiter sollte allerdings nicht zu hoch werden, da es sonst dazu kommen kann, dass die Rose umspielt oder sogar verdrängt wird. Bei duftenden Begleitern sollten Sie darauf achten, dass der Geruch nicht zu aufdringlich ist, sodass die Kombination der verschiedenen Düfte sich nicht unglücklich vermischt. Vermeiden Sie, dass Rose und Duftstaude auf gleicher Höhe wachsen. Empfehlenswert sind dauerhaft blühende Duftnesseln (Agastache), welche noch dazu Insekten anziehen und über ein duftendes Laub verfügen. Ein weiterer, sehr gut geeigneter Begleiter für die Rose ist der Schnittlauch (Allium schoenoprasum). Dieser kann im Rosenbeet als dichte, niedrige Einfassung eingesetzt werden, welcher im Sommer zusätzlich kleine, blau-violette Blütenkugeln bildet. Setzten Sie ein Kraut zu den Rosen, können Sie dieses auch ernten. Die nach Schokolade riechende Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) hat tiefrote, fast schon braune Blüten. Der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) bedeckt den Boden sehr rasch mit einem purpurfarbenen Blütenmeer. Insekten werden dadurch angelockt. Ein weiterer optimaler Begleiter für Duftrosen ist die von Juni bis September weiß blühende Prachtkerze (Gaura). Die Pflanze ist hitzebeständig, jedoch besonders kälte- und frostempfindlich in der Winterzeit. Die Prachtkerze ist aufgrund ihrer Blütenpracht ein begehrtes Ziel von Schmetterlingen.Viele tolle Begleiter für DuftrosenDie Mini-Duftrose Lilly Rose® ‘Wonder5’ zaubert schon ab Mitte Mai ein wunderbares Blühwunder und kann selbst im Topf überleben. Mit dabei sind gerne andere Duftpflanzen wie Lavendel (Lavandula), Bergminze (Calamintha nepeta), Rosmarin (Rosmarinus officinalis) oder Majoran (Origanum majorana). Katzenminze (Nepeta) bildet mit ihren blauen Blüten einen satten Kontrast zu Duftrosen. Ihre Lippenblüten dienen außerdem als wertvolle Bienenweide.Diese Duftrosen-Sorten dürfen nicht fehlenDie öfterblühenden, großen und zartrosafarbenen Blüten haben einen sinnlichen Rosenduft mit einem Hauch Zitrone und Orange. Sie werden bis zu 90 cm hoch.Der Duft der reich verzweigten Rose, nach Apfel und Kirsche, verzaubt Sie himmlisch. Im Inneren der Rosenblüte überzeugt sie mit einem saftigen kirschrot und außen schimmert sie silbrig. Hervorzuheben ist, dass die Rose sehr robust und pilztolerant ist. Sie wird zwischen 90 und 120 cm hoch.Bis auf die jungen Knospen, welche leicht rosa gefärbt sind, ist die stark nach Holunderbeeren und Zitrone riechende Rose schneeweiß. Sie können damit rechnen, dass die Rose etwa eine Höhe von 100 cm erreicht.Die Vielzahl an gelben Blüten der Rose überzeugen mit einem orientalischen Rosenduft und einem Hauch von Moschus. Sie wird circa 90 cm hoch.Als ideale Begleiter für wohlriechende Strauchrosen eignen sich Nelken (Dianthus), Rohrglanzgras, Flammenblumen (Phlox), Storchschnabel (Geranium) und Thymian (Thymus).Blütenrausch am WegrandPflanzkübel haben so einige Vorteile. Beispielsweise kann auch im Sommer gepflanzt werden und Sie erwerben so die Duftrosen in voller Pracht. Bei den Wurzelnackten geht das nicht. Weiters bekommt man schon beim Einkauf eine Vorstellung von der Wuchsform der Sorte und vom richtigen Pflanzabstand – denn wurzelnackte Rosen werden oftmals zu dicht aneinandergesetzt. Duftrosen austopfen und pflanzenSollte der Erdballen von dichtem Wurzelgeflecht durchgezogen sein, können Sie ihn mit der Hand auflockern. Heben Sie die Erde so weit aus, dass das Pflanzloch etwa doppelt so groß ist wie der Erdballen, da Rosen Tiefwurzler sind. Um das Anwachsen der Rose zu fördern, lockern Sie die Sohle des Loches mit einem Spaten. Die Pflanztiefe richtet sich nach der Veredelungsstelle, diese sollte sich später 5 cm unter der Erde befinden. Nach dem erfolgreichen Einpflanzen sollten Sie aus Erde einen Gießrand rund um die Rose bilden. Ein feuchter Boden ist besonders in der Anfangsphase ganz wichtig. Entdecken Sie die Vieltfalt der Rosen bei BAUHAUS sowie weitere duftende Begleiter für Ihren Garten oder Balkon wie den Lavendel.
-
Dübel für maximalen Halt
Keinen Dübel zur Hand zur haben, wenn es um die Wandbefestigung geht, ist nicht zu empfehlen. Die Aufgabe von Dübel sind, dass sie Halt und Stabilität bringen sowie dafür sorgen, dass Schrauben nicht locker werden auf Dauer. Dabei kann es passieren, dass befestigte Gegenstände herunterfallen. Entdecken Sie im Folgenden die wichtigsten Dübel und wofür Sie am besten eingesetzt werden können.Ein Dübel stellt das Verbindungsstück zwischen Schraube und Wand dar. Dabei wird die Auflagefläche der Schraube vergrößert und diese verknotet oder spreizt sich im Bohrloch. Jede Dübelart eignet sich für die unterschiedlichsten Materialien an der Wand sowie die verschiedensten Anwendungsfälle. Für jede Situation den passenden Dübel zu finden, ist gar nicht so einfach, da es bereits eine große Anzahl an verschiedenen Dübelarten gibt. Im Folgenden erfahren Sie jedoch fünf Dübelarten, mit denen Sie mehr als 90% der Befestigungsaufgaben lösen können. Den geeigneten Dübel findenUm zu erfahren wie die Wand aufgebaut ist, können Sie mit zwei Prüfungen dies checken. Zuerst klopfen Sie mit einem Hammer gegen die Wand. Entsteht dabei ein hohles Geräusch, entspricht es einer Gipskartonwand im Trockenbau. Sollte die Wand fest und stabil sein, so beginnen Sie an einer unauffälligen Stelle ein Loch zu bohren. Durch das Bohren entsteht Bohrmehl. Die Farbe verrät Ihnen, ob es sich um Ziegel (rot) oder Beton (grau) handelt. Profitipp: Wie überprüfen Sie Ihre Wände?Expertenwissen: Dübel-Auswahl leicht gemacht5 Dübelarten für Ihr VorhabenWie es der Name schon verrät, lässt sich dieser Dübel sehr universell einsetzen. Sowohl in Beton, als auch in Gipskarton, Hohlblock, Lochstein, Vollziegeln und vielem mehr lässt sich der Dübel einsetzen. Der Dübel existiert mit, aber auch ohne Rand – sprich für Vorsteck- und Durchsteckmontage. Unter Vorsteckmontage versteht man, dass die Lochgröße des zu montierenden Teils zuerst auf den Baustoff übertragen wird und dann das Loch gebohrt wird. Durchsteckmontage bedeutet, dass das zu befestigte Teil an die gewünschte Stelle platziert wird und dann wird direkt duch das Loch des Dübels durch die Löcher des Montageteils gebohrt. Entscheiden Sie sich für „grüne“ Dübel, welche aus nachwachsenden, nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden. Beim Universaldübel arbeitet man regelmäßig mit Holz- oder Spanplattenschrauben. Mögliche Anwendung: Bilder, Leuchten, Vorhangstangen, TV etc. in klassischen Zimmerwänden.Auch hier spricht der Name für sich. Der Gipskartondübel eignet sich für den Einsatz in Wänden aus Gipskartonplatten. Dieser verfügt über eine hohe Traglast, braucht jedoch kein eigenes Bohrloch, denn er bohrt sich selbst eines. Der Gipskartondübel kann auch bei doppelt beplankten Wänden eingesetzt werden. Der Rand des beschriebenen Dübels bleibt nach Montage sichtbar – sprich Vorsteckmontage. Für den Dübel sind am besten Holz-, Blech- und Spanplattenschrauben geeignet. Mögliche Anwendung: Bilder, Leuchten, AccessoiresBesteht Ihre Wand aus Gas- oder Porenbeton, dann benötigen Sie einen Porenbetondübel . Dieser sorgt dafür, dass besonders poröse Materialien nicht gesprengt werden, dank seiner vielen Oberflächen. Der Gasbetondübel hat eine ganz spezielle Form und ähnelt einem Teigstrang. Sie können diesen in ein kleines, bereits vorgebohrtes Loch mit dem Hammer einführen. Auch hier spricht man wieder von einer Vorsteckmontage. Am besten wäre eine unverputzte Wand. Die Schraubenwahl ist auch eher unproblematisch. Mögliche Anwendung: Halter für Rohrleitungen, Geländer, BriefkästenMit Wärmedämmverbundsystem an der Hauswand können die Heizkosten optimal gesenkt werden. Ebenso kann es sein, dass eine dicke Schalldämmung in Räumen für einen guten Ton eingesetzt wird. Das Problem ist jedoch, dass sich Schrauben bei diesen Wänden ziemlich schwertun. Die Lösung bietet hierbei der Dämmstoffdübel . Vom Aussehen ähnelt er einer Schraube. Der Dübel wird in die Wand geschraubt, was Ihnen auch mit der Hand gelingen wird, da das Material sehr weich ist. Passend für Polystyrol, Mineralwolle, Holzfaserplatten und Öko-Dämmplatten. Die Größe des Dübels ist 4,5 oder 6 mm. Mögliche Anwendung: Zur Montage leichter Anbauteile wie Briefkasten, Bewegungsmelder und Leuchten in gedämmten Fassaden.Der Nageldübel eignet sich optimal für alle Unterkonstruktionen aus Holz und Metall auf Stein. Der Dübel wird nicht direkt mit dem Hammer in das Material geschlagen und ist daher sehr schnell montiert. Hierbei spricht man von einer Durchsteckmontage. Die Latte oder Leiste wird auf den Stein gelegt, gebohrt und der Dübel mitsamt Schraube in das Material geschlagen. Mithilfe eines Akkuschraubers kann die Schraube wieder gelöst werden. Der Dübel kommt in verschiedenen Längen und Durchmessern vor. Mögliche Anwendung: Befestigung von Blechen, Kabel- und Rohrschellen, Wandanschlussprofilen und Unterkonstruktionen im Trockenbau.Nach dem Bohren des Lochs sollten Sie auf jeden Fall den sich gebildeten Staub entfernen, damit sich der Dübel gut verankern kann. Dies gelingt Ihnen mit Ausblasen oder Aussaugen.Profitipp: Staub aussaugen oder ausblasenFür mehr Info oder genauere Angaben beachten Sie jeweils die Rückseite der Dübelpackung. Darauf finden Sie Bohrergröße, Tiefe, die passende Schraube und vieles mehr. Gut zu wissenWeitere Einblicke