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"CIMSEC Fliesenkleber S1 FLEX STARK"  (142 Ergebnisse)

Ihr Suchergebnis für CIMSEC Fliesenkleber S1 FLEX STARK

  • Zwei Ideen zur Wandgestaltung in Ihrem Zuhause

    Wandgestaltung ist ein interessantes Thema bei der Einrichtung der einzelnen Räume. Dabei müssen es nicht immer Bilder oder Tapeten sein. Mit selbstgemachten Wandverkleidungen oder Paneele und mit etwas Farbe wird die Wand zum wahren Hingucker und verwandelt das Zimmer in einen ganz anderen Stil. Wir zeigen Ihnen daher zwei Beispiele, wie Sie Ihre Wände interessanter gestalten und den Traum in den eigenen vier Wänden leben können. Einladend und entspannend - so wünscht man sich das Ambiente im Wohnzimmer. Eine helle, freundliche Atmosphäre, die Ruhe ausstrahlt. Statt starker Kontraste steht eine fast monochrome, harmonische Farbpalette im Vordergrund. Langeweile kommt trotzdem nicht auf! Grafische Muster und haptische, dreidimensionale Strukturen verleihen dem Interieur einen individuellen Charakter. Das gilt besonders für die Wand hinter der Couch: Inspiriert vom französischen Fischgrätmuster wurde sie mit einem dekorativen Muster aufgepeppt. Couch-Rückwand mit FischgrätmusterDie Breite des Wanddekors richtet sich nach der Breite der Couch. Die Höhe nach der Höhe Ihrer Wand. Schneiden Sie rechteckige Leisten auf die entsprechenden Maße zu. Für den Fischgrät-Effekt benötigen Sie einen Außenrahmen, senkrechte Leisten und abgeschrägte Querleisten. Letztere schneiden Sie einfach an den Enden mit einer Gehrungslade im 45°-Winkel ab. Wenn alles getrocknet ist, montieren Sie zuerst den Außenrahmen an die Wand, dann die senkrechten Leisten in gleichmäßigem Abstand dazwischen und zum Schluss die Querleisten. Wir haben die Holzleisten mit einer Nagelpistole an der Wand befestigt. Abschließend streichen Sie die Wand und die Struktur in Ihrer Wunschfarbe - in unserem Fall ein frisches Mintgrün .DIY Wanddekor im FischgrätmusterDas nahezu unifarbene Gestaltungsschema zieht sich auch durch das übrige Ambiente: Weiß- und Beigetöne sorgen für eine freundliche, unaufgeregte Atmosphäre. Kissenbezüge nehmen mit geradlinigen Mustern die Optik der Wandgestaltung auf und laden mit unterschiedlichen Texturen zum Anfassen ein. Von samtig weich bis rau geriffelt gibt es viel zu entdecken!Reduzierte Farbigkeit, spannende StrukturenDer Boden in Holzoptik fügt sich mit markanten Astlöchern und dem grob texturierten Flachgewebeteppich in das Spiel der Strukturen ein. Die Zimmerpflanzen mit ihrem erfrischenden Grün harmonieren mit der Wandfarbe und tragen zu einem gesunden Raumklima bei.Der Boden nimmt die neue Struktur aufBeginnen wir mit der Ruheoase schlechthin: dem Schlafzimmer. Hier wollen wir eine beruhigende, behagliche Atmosphäre schaffen und gleichzeitig das Bett als zentrales Element des Raumes betonen. Holz kann dabei beides! Mit Wandpaneelen verleihen Sie Ihrem Schlafplatz einen modernen Himmelbettcharakter. Ganz ohne aufwendiges Gestell und wehende Vorhänge - und damit wunderbar platzsparend!Bett-Rückwand mit Holz-PaneelenDamit die hellen Holzlamellen später richtig zur Geltung kommen, werden die dahinterliegende Wand und die Decke in Dunkelblau (in unserem Beispiel Trendfarbe „Riviera“ ) gestrichen. Der satte Farbton lässt die Wände optisch näher zusammenrücken und sorgt so für mehr Gemütlichkeit. Natürlich soll der Raum aber nicht beengend oder düster wirken: Die Fensterfront in Weiß öffnet den Raum in die Breite und sorgt für Freundlichkeit und Helligkeit.Nachtblauer Kontrast zu hellem HolzAls besonderes Highlight lassen sich die Zwischenräume der Leisten mit LED-Profilen effektvoll in Szene setzen. In verschiedenen Längen erhältlich, können Sie die Eyecatcher ganz flexibel in Ihrer Holzkonstruktion platzieren. Die Kabel verlegen Sie zwischen den Leisten hinter das Bett. Dort treffen sie auf den Trafo, der wiederum mit der Steckdose verbunden ist.Alles im richtigen LichtVom Laminatboden mit Eichendekor bis hin zu Leuchten und Dekoration : Natürlichkeit bestimmt den Look und schafft Behaglichkeit. Teppiche , Körbe und Übertöpfe aus Korbgeflecht nehmen den warmen Farbton des Holzes auf und bringen so ein homogenes, harmonisches Farbschema ins Interieur. Den einzigen Kontrast bildet die dunkle Wandfarbe, die durch das Licht der Pendelleuchten in warme Nuancen getaucht wird. Akzente in Schwarz oder Grau, etwa in Form von Metallgestellen oder Deko-Elementen, sind angenehm zurückhaltend eingesetzt.Ambiente in angenehmen NaturtönenIhnen hat die Inspiration für die Wandgestaltung gefallen? Vielleicht sind dann auch folgende DIYs etwas für Sie. 

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  • Wohnraumgestaltung in der Trendfarbe Viva Magenta

    Viva Magenta ist die Pantone Farbe des Jahres 2023. Mit pulsierender Lebensfreude, Kraft, Selbstbewusstsein und Optimismus zeigt sich die Trendfarbe auch in Ihrem Wohnraum. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Farbe als Interieur-Gestaltung für Ihr Zuhause umsetzen lässt. Eine so energiegeladene Farbe wie Viva Magenta trifft nicht in jedem Wohnbereich den richtigen Ton. In Ruhezonen wie dem Schlaf- oder Badezimmer sind zurückhaltende, gedeckte Nuancen die bessere Wahl. Im Wohnzimmer und überall dort, wo Geselligkeit und Kommunikation großgeschrieben werden, verbreitet die expressive Nuance jedoch ein wunderbar belebendes, anregendes Flair. Besonders Altbau-Räume mit großzügigem Grundriss und hohen Decken eignen sich hervorragend für eine peppige Verjüngungskur in Viva Magenta. Tipp:  Wenn Sie die Fußleisten mitstreichen, strecken Sie den Raum optisch nach oben, sodass er höher wirkt.Welche Räume eignen sich für den Viva Magenta Style?Mit Viva Magenta verleihen Sie klassischen Altbau-Strukturen einen völlig neuen Twist. Und der hat ganz schön viel Strahlkraft! Damit Ihre Wohnwelt nicht unangenehm grell wirkt, sollten Sie nicht jede Wand im intensivsten Ton streichen. Wir haben für die Fensterseite und die Rückwand im hinteren Raumabschnitt eine etwas dunklere Abstufung gewählt. Das gibt dem Raum Tiefe und lässt Magenta umso mehr strahlen. Auf zusätzliche Kontrastfarben mit ähnlicher Intensität wie der des reinen Magenta-Tons sollten Sie zugunsten der kraftvollen Wirkung verzichten. Stattdessen sorgen eine selbstklebende Fototapete mit Rosenmotiv zwischen den Fenstern sowie neutrale, erdige Nuancen wie Weiß, Schwarz oder Naturtöne für sanfte Gegenpole und überlassen Viva Magenta die Hauptrolle. Ihnen gefallen die hier verwendeten Farbtöne? Dann können Sie sich die Farben ganz bequem vom BAUHAUS Farbmischservice online oder im Fachcentrum mischen lassen! Die Wandfarbe des Innenraums erhalten Sie unter dem Farbcode 32.126, den dunkleren Ton der Fensterfront unter dem Farbcode 36.126. Tipp: Ihren glatten Wänden fehlt es an Altbau-Charme? Mit einfach aufklebbaren Zierprofilen können Sie absolut unkompliziert die typische Kassettenoptik erzeugen.Wandgestaltung à la Viva MagentaÜber die Optik des Bodenbelags können Sie die Farbkraft der Magenta-Wände angenehm mildern. Mit ihren facettenreichen Brauntönen, der eleganten Maserung und dem dekorativen Fischgrätmuster bringt unsere Wahl eine edle, geerdete Note in den flippigen Look. Es handelt sich dabei um einen Vinylboden mit täuschend echtem Holzdekor. Er bietet in Sachen Pflege und Strapazierfähigkeit viele Vorteile und lässt sich per Klicksystem wunderbar einfach verlegen. Der flauschige, weiße Teppich schafft ein gemütliches Plätzchen vor dem Kamin und sorgt für ein fußwarmes Gehgefühl und kuschelweichen Sitzkomfort auf dem Boden.Natürlich schöner BodenOb mit oder ohne Magenta-Make-over: Ein Kamin gehört einfach zum Altbau-Charme dazu. Und der lässt sich bei Bedarf ganz einfach nachrüsten! Es gibt elektrische Kamine , die komplett in eine schicke Konsole integriert sind und sofort aufstellbereit sind. Für behaglichen Feuerzauber und Wohlfühlwärme auf Knopfdruck – und ganz ohne Brandgefahr.Feuer & Flamme für romantische MomenteBei den Möbeln geht es eher darum, Ruhe und Klarheit in die lebhafte Kombination aus reinem Farbton und Altbau-Strukturen zu bringen. Das Design von Stühlen , Beistelltischen und Co. ist modern und reduziert und setzt in den Farben Weiß, Schwarz oder Natur beruhigende Akzente. Das Sofa haben wir als zentrales Element des Raumes noch einmal ganz in Rosarot inszeniert. Wenn Ihre Couch eine eher zeitlose Farbe hat, können Sie sie mit einem Plaid oder Kissen auf etwas dezentere Weise ans Viva Magenta-Thema anpassen.Geradlinige Design-StatementsNicht nur durch ihre weiße Farbe, sondern auch durch ihr fluffiges Federkleid tragen die Pendel - und die Stehleuchte zu einer effektvollen Abschwächung der Farbintensität bei. Mit ihren extravaganten Lampenschirmen inszenieren sie das Viva Magenta-Ambiente in einer atmosphärischen Lichtstimmung, die sich bei Verwendung von smarten Leuchtmitteln flexibel regulieren lässt. Die Tischleuchte sorgt mit ihrem gedämpften Lichtschein und ihrem originellen Ananas-Design in Gold für eine optisch warme Wirkung. Ein Ton, der sich auch in der weiteren Deko wiederfindet.Die richtige Beleuchtung mit KuscheleffektWarm, geerdet oder neutral – die Farbpalette von Zierelementen und Accessoires setzt ebenfalls darauf, die Strahlkraft des Viva Magenta-Tons mit ruhigeren Nuancen in wohnliche Bahnen zu lenken. Deko-Objekte aus Holz, Glas-Windlichter oder minimalistische Extras wie die schwarze Wanduhr tragen dazu bei. Ein bisschen Opulenz darf dabei aber auch nicht fehlen. Goldfarbene Wandobjekte , Figuren , Vasen und Ähnliches bereichern das Ambiente mit ihrer warmen Wirkung und verleihen ihm ein luxuriöses Salon-Feeling.Glamouröse Gefühle bei der DekoWer seine Wohnwelt erfolgreich aufgefrischt hat, tut ihr mit frischem Grün etwas Gutes. In Ihrem Viva Magenta Style fügen sich natürlich besonders Pflanzen mit rosa Nuancen stimmig ins Ambiente ein. Ob Orchidee , Tillandsie, Flamingoblume , Zebrakraut oder Calathea : Es gibt eine große Auswahl an Gattungen mit passenden Farbtendenzen. Am besten arrangieren Sie sie in kleinen Grüppchen mit stimmig kombinierten Übertöpfen in Weiß und Gold.Passende Pflanzen im Viva Magenta-InterieurAuch an Weihnachten ist die Farbe Magenta ein Hingucker. Gedeckte Deko-Farben mit warmen, geerdeten Tönen bringen Behaglichkeit in Ihr Ambiente. Gold- und Silbernuancen sowie Lichteffekte inszenieren die Trendfarbe und sorgen für Festtagszauber. Auch der übrige Schmuck ist von Wärme und festlicher Eleganz geprägt. Starke Kontraste treffen auf sanfte Akzente, die den Magenta-Ton aufwerten. Weihnachten im Viva Magenta StyleEntdecken Sie weitere Wohnstile und lassen Sie sich zur Einrichtung Ihres Traum-Hauses inspirieren. 

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  • Wohnraumgestaltung im Urban Jungle Style

    Jungle Style - ein bunter Mix aus Dschungel-Flair und Trend-Design schaffen eine Ruheoase in den heimischen vier Wänden. Ein kleiner Urwald für Zuhause - die vielen Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern sorgen zusätzlich für ein angenehmes Raumklima. Sie wuchern aufs Schönste auf der Tapete und live in Töpfen – Vintage Botanical liegt voll im Trend! Urbanes Feeling bringen Designlampen und Retro-Sofa. Doch was bedeutet eigentlich "Urban Jungle" genau? Urban Jungle ist so viel wie die Renaissance der Zimmerpflanze. Besonders immergrüne tropische und exotische Pflanzen werden hiefür genutzt, um Wohnungen ein gemütliches und natürliches Ambiente zu verleihen.  Wohntrend Urban JungleBeim Wohntrend Urban Jungle dominieren Pflanzen den Wohnraum. Es können zahlreiche Pflanzengattungen miteinander kombiniert werden, um so für ein Naturerlebnis in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Indoor- Palmen wie die Kentia- oder Goldfruchtpalme, Mini-Kakteen oder tropische Gewächse wie das Elefantenohr (Alocasia macrorrhizos) oder die Calathea sorgen nicht nur für einen optischen Hingucker, sondern auch für akustische Akzente. Ihre Blätter klappen sich nachts zusammen und erwachen am nächsten Morgen mit einem leisen Rascheln.  Um ein Dschungelgefühl zu erzeugen, werden die Pflanzen im gesamten Raum verteilt. Ob in Töpfen verteilt auf Sideboards oder Fensterbänken, von Bücherregalen oder Kleiderschränken herabhängend oder in Gruppen stehend auf dem Boden. Ein Vorteil der Zimmerpflanzen ist die positive Wirkung auf die menschliche Psyche, indem sie Stress reduzieren und die Laune heben. Zudem verbessern sie das Klima in geschlossenen Räumen, indem sie einen Teil der Schadstoffe filtern und gleichzeitig frischen Sauerstoff abgeben. Je nach Pflanzenwahl lässt sich der Urban Jungle Stil an unterschiedliche Einrichtungs- und Interieur-Designs anpassen – ob ein puristisch skandinavisches Design, ein rustikaler Boho-Chic mit Rattan-Möbel oder ein Retro-Zimmer im 60er-Jahre-Stil. Accessoires wie Tapeten und Kissen mit einem Botanical Print können den grünen Stil abrunden.  Eine einfache Holzklappleiter, weiß lackiert, auf der zwei Tischlerplatten als Ablagen befestigt werden, wird zum stylischen Regal für Bücher, Pflanzen und Deko. So können Sie clever den vertikalen Raum nutzen. Hier kommen Sie zum DIY.  Außerdem zeigen wir Ihnen eine einfache Anleitung für eine Pflanztreppe , die sich gut im Urban Jungle integrieren lässt und Platz für mehr Zimmerpflanzen schafft.Clevere AbstellflächeNoch mehr Inspirationen für Ihren Urban JunglePflanzen, die im Urban Jungle nicht fehlen solltenEine der beliebtesten Pflanzen für den Urban Jungle ist das Fensterblatt (Monstera), das ursprünglich aus den tropischen Regionen Südamerikas stammt.Der Eukalyptus (Eucalyptus) passt perfekt zu einem puristischen, skandinavischen Stil. Die blaugrün bis silber schimmernden Blätter eignen sich auch getrocknet perfekt zum Dekorieren. Je nach Topfgröße kann der Eukalyptus bis zu drei Meter hoch werden. Als Standort bevorzugt er einen sonnenreichen Platz in einer feuchten Erde.Auch die Strahlenaralie (Schefflera) ist eine echter „Evergreen“. Diese Pflanze bildet dichte, dunkelgrün bis hellgrüne Blätter und ist absolut pflegeleicht. Sie harmoniert ideal mit Retro-Elementen, wobei sie sich dennoch mit nahezu jedem Stil kombinieren lässt. Am besten gedeiht sie im Halbschatten und bei nur leicht feuchter Erde. Die Form der Blätter bildet den Ursprung des deutschen Namens Pfeilblatt   (Alocasia), da sie nach vorne spitz zulaufen. Das Pfeilblatt passt besonders gut zum Boho- und Shabby-Style. Als Standort bevorzugt sie schattige Plätze und sollte nie vollständig austrocknen. Wichtig: Staunässe vermeiden!Die Bananenstaude (Musa) stammt aus Japan. Ihre Blätter sind über einen Meter lang, weswegen sich die Pflanze besonders für große Räume hervorragend eignet. Die Musa steht gerne sonnig, egal ob warm oder kalt. Wichtig ist auch, dass sie häufig gegossen wird – im Sommer mehrmals wöchentlich.TO-DO's rund um die Urban-Jungle Pflanzen1. Grünpflanzen in Innenräumen benötigen das ganze Jahr über Zuwendung und viel Licht. In der Regel fühlen sie sich an hellen, aber nicht zu sonnigen Plätzen am wohlsten. 2. Pflanzen, die meist aus tropischen oder subtropischen Gegenden stammen, können trockene Heizungsluft stark zusetzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, sprühen Sie die Pflanzen im Winter einfach ab und zu mit kalkarmen Wasser an. 3. Je größer die Blätter sind, desto wichtiger ist es, diese regelmäßig abzustauben oder abzuduschen. 4. Wie hoch der Wasser- und Nährstoffbedarf ist hängt von der jeweiligen Art ab. 5. Da in der Erde oder in der Hydrokultur die Nährstoffe irgendwann auch wieder verbraucht sind, sollten Sie Ihre Pflanzen auch regelmäßig düngen. Ist der Topf voller Wurzeln bzw. wenn sie unten herauswachsen, dann ist es an der Zeit fürs Umtopfen (wenn nötig 1x pro Jahr).Entdecken Sie unzählige Grünpflanzen für Ihren eigenen Urban Jungle Zuhause sowie weitere hilfreiche Tipps und Inspiration für Ihre persönliche, grüne Oase. 

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  • Wissenswertes zu den stacheligen Mitbewohnern

    Kakteen genießen einen guten Ruf: Sie kommen mit wenig Wasser aus, sind pflegeleicht und dekorativ. Und sie können sogar blühen. Damit sich jedoch Blüten bilden, müssen Sie sie richtig pflegen. Wie das geht und noch mehr Wissenswertes zu den stacheligen Mitbewohnern erfahren Sie hier.Kakteen zählen zu den Sukkulenten. Das bedeutet, dass sie Wasser über einen sehr langen Zeitraum speichern können. Die wulstigen Pflanzen stammen ursprünglich vom amerikanischen Kontinent und besiedeln dort Steppen, Halbwüsten, Trockenwüsten oder Wälder. Dort steht ihnen nur begrenzt Wasser zur Verfügung. Zu häufiges und zu viel Gießen schadet ihnen daher eher und führt zu Wurzelfäule.   Wie oft sollten Kakteen gegossen werden? In ihren Heimatgebieten prasseln in regelmäßigen Abständen schwere Regengüsse auf die Pflanzen herab. Genau diese Wasserversorgung sollten Sie Zuhause nachahmen. Gießen Sie Ihre Kakteen etwa einmal im Monat, dann aber etwas stärker, sodass die Erde durchdringend nass wird. Tipp: Stellen Sie Ihre Kakteen in einen Kunststofftopf mit Wasserabzug und füllen in den Übertopf etwas Tongranulat . So legen Sie eine Drainage und verhindern, dass die Pflanzen im überschüssigen Wasser stehen und ertrinken.Kakteen richtig gießenAn einem sonnigen Standort mit der richtigen Wasserration wachsen Kakteen unaufhörlich – jedoch sehr langsam. Daher können Sie sie zwei bis drei Jahre im gleichen Topf lassen. Umtopfen ist nur nötig, wenn bei kugelartigen Gewächsen kaum noch Erde zwischen ihren Wülsten und dem Topfrand sichtbar ist. Kakteen, die in die Höhe wachsen, sollten Sie ab und zu aus ihrem Übertopf nehmen und nachsehen, ob die Wurzeln bereits aus den Löchern für den Wasserabzug ragen. Nur dann ist ein Umtopfen nötig. Wählen Sie in diesem Fall einen Topf , der etwa vier bis sechs Zentimeter mehr Durchmesser als der alte hat. Beim Umtopfen hilft es beispielsweise, eine Grillzange zu verwenden, um den Kaktus ohne direkten Kontakt aus der Erde zu holen und einzutopfen. Alternativ können Sie auch Zeitungspapier als Zwischenschicht verwenden, um die Dornen der Kakteen nicht direkt zu berühren.Kakteen umtopfenKakteen können im Frühjahr sogar Blüten tragen. Bedenken Sie dabei aber, dass vornehmlich in der Wüste vorkommende Kakteenarten wie Espostoa lanata, Parodia microsperma oder der Feigenkaktus längerfristig blühen. Ob Ihre Kakteen überhaupt blühen, hängt von Ihrer Pflege ab: Von Oktober bis Februar dürfen die Sukkulenten nur einmal im Monat mit ein paar Tropfen Wasser in Berührung kommen. In dieser Zeit lassen Sie Dünger besser ganz weg. Je weniger Nährstoffe ihnen zur Verfügung stehen, desto mehr werden sie zum Austreiben angeregt. In der Natur nehmen sie über die Blüte Nährstoffe aus der Luft auf. Zudem sollten Sie Ihre Kakteen von November bis Februar an einem kühlen Ort zwischen fünf und zwölf Grad lagern. Dafür eignet sich beispielsweise ein ungeheizter Flur mit Fenstern. Tipp: Wenn Sie winterharte Kakteen in Ihrem Gartenbeet gepflanzt haben, sollten Sie diese mit einer Gewächshausfolie vor Regen und Schnee schützen. Bis zu minus 30 Grad überwintern Kakteen problemlos, aber die Feuchtigkeit durch Schnee und Regen würde im Frühjahr die Blütenbildung verhindern.Blühzeit in der WinterpauseKakteen benötigen eine lockere, krümelige Erde , in der ihre feinen Wurzeln leicht wachsen können. Das Substrat sollte allerdings nicht zu grobkörnig sein, da die Pflanzen darin schlecht Halt finden. Spezielles Kakteen-Substrat, wie das von Seramis, bietet den idealen Mix aus Körnung und Festigkeit und weist einen schwach sauren pH-Wert auf, der die Pflanzen mit allen nötigen Nährstoffen versorgt.Welche Erde brauchen Kakteen?Entdecken Sie weiters Zimmerpflanzen, die auch mit nur wenig Licht zurechtkommen sowie verschiedene Arten um Zimmerpflanzen zu vermehren.

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  • Wintergrillen - Einheizen für die Winter Gartenparty

    Auch wenn im Winter kalte Temperaturen und Schnee den Garten und Balkon beherrschen, wird mit dem Wintergrillen eine Möglichkeit geschaffen, um aus der dunklen Winterzeit zu entfliehen und ein Stück vom Sommer zurückzuholen. Wer den Winter im Garten genießen will, kann mit der passenden Ausrüstung den Griller starten und sich bereits auf knackige Würstchen, Steaks oder gegrilltes Gemüse freuen. Einfach der Kälte trotzen, denn mit ein paar Tricks wird das Wintergrillen zu einem besonderen Erlebnis mit Freunden und Familie.Das Fleisch, die Würstchen, das Grillgemüse ist eingekauft und die Freunde sind im Anmarsch: Nun muss die Grilllocation vorbereitet werden. Unabhängig davon, ob ein Holzkohle- oder Gasgrill verwendet wird, sollte rechtzeitig angeheizt werden, um beim Eintreffen der Gäste die richtige Grilltemperatur zu erreichen. Wird sogar bei leichtem Schneefall gegrillt, kann ein passender Pavillon oder das Carport den optimalen Unterschlupf bieten, um das Grillgut und den Grill vor Nässe zu schützen. Der Pavillon schützt nicht nur vor dem Schnee sondern lädt auch zum gemeinsamen Verweilen ein sowie kann vorab schnell und einfach aufgebaut werden.Vorbereitung ist das A und ODer Grill wärmt bereits - jedoch strömt von der Seite ein kalter Wind. Dadurch ist auch das richtige Outfit für das Wintergrillen eines der wichtigsten Dinge. Dicke Klamotten, eine Haube sowie Schal, rutschfeste Handschuhe und warme Stiefel schützen vor der Kälte. Mit den richtigen Grillhandschuhen werden dabei nicht nur eiskalte Finger vermieden, sondern auch die Finger vor der heißen Grillzange geschützt und ein sicherer Halt gewährleistet. Unabhängig ob Winter oder Sommer, vereinfacht das richtige Grillzubehör das Grillvergnügen und kann zu allen Jahreszeiten gleich verwendet werden.Die richtige AusrüstungFalls Ihre Gäste sich auf das kalte Wetter nicht optimal vorbereitet haben, kann ein kleines Feuer in einer  Feuerschale  oder ein  Heizstrahler  für die notwendige Wärme sorgen. Diese sorgen nicht nur dafür, dass die Gäste im Freien nicht frieren, sondern schaffen auch ein gemütliches Ambiente. Um gemütliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen, können  Dekofelle  oder  Kuscheldecken  raffiniert auf den Sitzgelegenheiten platziert werden.Für das Wintergrillen ist ein Grill mit Deckel ausschlaggebend. Durch die starken Temperaturunterschiede wird nur mit geschlossenem Deckel die geeignete Garzeit erreicht. Will man den Grill am liebsten auf einer überdachten Terrasse oder am lauschigen Balkon im Winter anheizen, bietet der Elektrogriller mit Deckel die optimale Gelegenheit. Besonders bei einem Gasgrill ist jedoch Vorsicht geboten: die Regelung spricht meist im Sommer anders an als im Winter.Der perfekte GrillGrillkohle   ist zwar meist im Sommer üblich, falls Sie jedoch noch im Gartenhaus oder Keller etwas Grillkohle finden, sollte diese am besten vor Gebrauch auf Feuchtigkeit kontrolliert werden. Im Winter empfiehlt es sich jedoch Briketts , aufgrund der längeren Glühzeit, zu verwenden. Da bei den winterlichen Temperaturen mehr Wärme abgegeben wird, sollte auch zusätzlicher Brennstoff eingeplant werden. Wird ein Gasgrill verwendet, sollte die Art des Gases beachtet werden. Schon bei leichten Minusgraden verflüssigt sich Butangas – dadurch eignet sich Propangas im Winter besser. Das Propangas bleibt bis zu -42 Grad Celsius gasförmig. Besonders vorteilhaft beim Wintergrillen mit einem Gasgrill ist, dass die gewünschte Hitzezeit schneller erreicht und einfacher gehalten wird.Die GrillkohleDamit das Grillgut gleichmäßig garen kann, sollten unbedingt im Winter kleinere Fleischportionen geplant werden. Bei offenen Deckel lassen sich Rippchen, Burgerpatties, Filet oder Fisch bei der Kälte besser als ein “fettiger“ Braten garen. Ofenkartoffeln, gebackenes Kräuterbaguette, Grillkäse oder Wintergemüse sind zur kalten Jahreszeit die perfekten Beilagen und machen das Wintermenü komplett. Heiße Getränke wie Punsch und Glühwein sind nicht nur an Weihnachten beliebt, sondern sorgen auch bei winterlichem Grillvergnügen für das richtige Flair. Ein weiterer großer Vorteil beim Wintergrillen: das Bier bleibt immer kalt.Das richtige GrillgutSind Sie auch auf den Geschmack von Wintergrillen gekommen? Dann entdecken Sie jetzt das große BAUHAUS Sortiment für Ihr winterliches Vergnügen.

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  • Wertvolle Tipps zum Baumschnitt

    Vom Frühjahr bis in den frühen Herbst werden Bäume und Sträucher im Garten zurückgeschnitten. Von Pflanzschnitt bis zu Verjüngungsschnitt zeigen wir Ihnen, wann welche Arten geschnitten werden können und welche Vorteile die Schnitte eigentlich mit sich bringen. Zudem klären wir wichtige Fragen zum Thema und zeigen Ihnen, welche Bäume und Sträucher gar keinen Schnitt brauchen.   Alles für den Baumschnitt >Bäume und Sträucher werden an frostfreien Tagen zwischen Jänner und ca. November geschnitten. In der Zeit zwischen dem 1. März bis 30. September gilt die Vogelschutzzeit. Während dieser Zeit ist es nicht erlaubt, Bäume radikal zu beschneiden. Allerdings sind Form- und Pflegeschnitte sowie Maßnahmen zur Verkehrssicherung erlaubt. Rückschnitte in der Ruhephase ermöglichen es den Bäumen und Sträuchern, die Früchte tragen oder blühen, mehr Energie für den nächsten Austrieb zu sammeln. Sie können Weiden und andere stark wachsende Bäume, die keine Früchte tragen, im Sommer leicht zurückschneiden. So wachsen die Bäume nicht zu dicht in der Krone. Der beste Zeitpunkt für einen stärkeren Rückschnitt ist im Winter. Bei Obstbäumen kommt es auf die Blütezeit an. Mit einer regelmäßigen Pflege bleiben Ihre Bäume gesund und tragen gut.Der richtige Zeitpunkt für den BaumschnittIm Frühling schneiden viele Gartenbesitzer ihre Bäume und Sträucher, aber nicht alle sollten genau dann geschnitten werden. Hier sehen Sie, wann man welche Bäume schneiden kann:   Januar Februar März April Juni August September Ahornbaum         • •   Apfelbaum   • •     •   Aprikosenbaum   • •         Birnbaum   • •     •   Brombeerstrauch   • •         Feigenbaum   • •         Gingko • •           Himbeerstrauch           • • Kirschbaum           • • Olivenbaum   • •         Pflaumenbaum   • •         Pfirsichbaum     •   • •   Weide               Wein • •     • •   Zitronenbaum     • •       Zwetschgenbaum   • •        Welche Bäume werden wann geschnitten?1. Größerer Ertrag bei Obstbäumen Sie können Bäume, auch Obstbäume wie zum Beispiel Apfelbäume, im Spätwinter (Februar oder März) schneiden, um mehr zu ernten. Ein starker Schnitt sorgt dafür, dass der Baum mehr Holz bekommt, wodurch er stabiler und tragfähiger wird. Ein schwacher Schnitt sorgt dafür, dass der Baum mehr Blüten und Früchte trägt. Kirschbäume und andere Steinobstbäume sollten nach der Ernte im Sommer geschnitten werden. 2. Üppiges Blütenmeer bei Sträuchern Wenn Sie Ihre Sträucher regelmäßig schneiden, wachsen sie besser und bilden mehr Blüten. Man muss darauf achten, wann man Sträucher schneidet. Frühjahrsblüher wie Flieder oder Himbeeren schneiden Sie am besten nur alle drei Jahre direkt nach der Blüte. Sommerblüher wie Hortensien und Brombeeren sollten im Frühjahr ausgelichtet werden, um vertrocknete Zweige zu entfernen. Manchmal muss man vernachlässigte Sträucher verjüngen. Seien Sie vorsichtig mit empfindlichen Arten wie dem Goldregen. Andere Sträucher brauchen wiederum keinen Rückschnitt, um gesund zu bleiben und zu blühen. Bestimmte Rhododendron- und Azaleenarten gehören auch dazu. Ein unnötiger Schnitt kann diesen Sträuchern schaden. Informieren Sie sich über die Bedürfnisse Ihrer Sträucher, bevor Sie sie beschneiden. Alte und tote Triebe sollten Sie jedoch abschneiden. 3. Dichter Wuchs bei Kletterpflanzen Mehrjährigen Kletterpflanzen wie Efeu oder Kletterrosen profitieren von einem regelmäßigen Zuschneiden. Sie wachsen dann dicht und bilden viele Blüten aus. Alte und tote Triebe sollten Sie dabei auslichten. Schneiden Sie starkwüchsige Kletterpflanzen wie Blauregen im Frühjahr und im Herbst zurück (alle Seitentriebe auf drei bis fünf Knospen). Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um noch nicht verholzte Triebe in die Rankhilfe zu winden. Radikale Rückschnitte bei zu großen Kletterpflanzen eignen sich vor allem im Februar an frostfreien Tagen.3 Gründe, warum Sie Ihre Bäume & Sträucher schneiden solltenAuch wenn viele Bäume und Sträucher ähnlich aussehen, muss man sie unterschiedlich schneiden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit den richtigen Schnitt-Techniken viele Pflanzensorten gesund und in Form halten können.Wichtige Baumschnitt-Techniken im DetailSie können den Baumschnitt auch gleich nach dem Einpflanzen machen. Dadurch passen Sie das Verhältnis von Wurzeln und Trieben an. Die Baumkrone soll dabei größer sein als die gekürzten Wurzeln. Der Pflanzschnitt ist gut für junge Bäume wie Obstbäume, wodurch sie besser wachsen. Obstbäume haben eine Pyramidenkrone. Das ist ein dicker Mitteltrieb mit drei oder vier starken Seitentrieben. Schneiden Sie den Mitteltrieb um ein Drittel und die Seitentriebe um zwei Drittel ein. Schwache Triebe können Sie ganz abschneiden.Der PflanzschnittDieser Baumschnitt sorgt dafür, dass die Entwicklung von Jungbäumen nicht aus dem Ruder läuft, und bereitet die Krone außerdem darauf vor, Früchte zu tragen. Schneiden Sie Konkurrenztriebe mit einem Durchmesser bis zu 5 cm komplett ab. Schneiden Sie Triebe, die einen Durchmesser über 5 cm haben ab. Entfernen Sie nach innen wachsende Äste und kappen Sie sich kreuzende oder reibende Zweige.Der ErziehungsschnittDieser Baumschnitt hilft stark zugewachsenen Bäumen und Sträuchern, die von vielleicht schon von Misteln (Baumschädling auf Laubbäumen) befallen sind. Der Baum bekommt mehr Licht und Luft und kann wieder wachsen. Entfernen Sie gezielt einzelne, auch größere Äste. Entfernen Sie alle abgestorbenen Äste und sich kreuzende Zweige, damit auch die Krone wieder luftiger wird.Der VerjüngungsschnittManche Bäume und Sträucher müssen nicht geschnitten werden, andere sollten gar nicht geschnitten werden. Diese Pflanzen tragen auch an älteren Zweigen Blüten und wachsen hauptsächlich an den Endknospen weiter. Magnolien sind Gehölze, die nicht geschnitten werden müssen. Ein Schnitt ist alle drei bis fünf Jahre möglich. Dabei werden abgestorbene oder kranke Äste entfernt. Unsere Fachleute empfehlen, die Pflanzen direkt nach der Blüte zu schneiden. So wird die Blütezeit im nächsten Jahr nicht beeinträchtigt. Radikale oder unüberlegte Schnitte schaden der Magnolie. Fächerahorn muss nur wenig geschnitten werden. Vor allem muss man darauf achten, dass er seine Form behält und kranke oder sich überkreuzende Äste entfernt. Strauch-Pfingstrosen müssen nicht geschnitten werden. Man muss nur kranke und abgestorbene Teile entfernen, damit die Pflanze gesund wächst und blüht. Immergrüne Sträucher wie der Kirschlorbeer müssen nicht geschnitten werden. Manchmal muss man die Pflanze schneiden, damit sie so wird, wie man sie haben will. Dadurch werden aber nicht unbedingt mehr Blüten gebildet. Diese Pflanzen sind einfach zu pflegen. Wenn Sie doch irgendwann mal zurückschneiden wollen, sollten Sie das vorsichtig machen. Achten Sie dabei auf die Bedürfnisse Ihrer Pflanze, so beeinträchtigen Sie ihre Gesundheit und Blühfreudigkeit nicht.Gehölze, die keinen Schnitt benötigenUnsere BAUHAUS-Experten beantworten Fragen zum Beschneiden von Bäumen. Wie mache ich die Schnittstelle am Baum dicht? Wenn Sie größere Äste abschneiden, kann die Schnittstelle am Baum stark bluten. Im schlimmsten Fall wird der Baum von Pilzen befallen. Deshalb sollten Sie jede Schnittstelle direkt nach dem Zuschneiden mit Wundverschluss versiegeln. Wo kann man Baumschnitt entsorgen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, Baumschnitt zu entsorgen: Kleinere Schnittreste können in die Biotonne geworfen werden. Mieten Sie einen Grünabfallcontainer. Bringen Sie das Material zum Recyclinghof. Sie können den Schnitt als Mulch für Beete verwenden. Dabei eignet sich ein Häcksler vom BAUHAUS Leihservice perfekt. Machen Sie aus dem Baumschnitt Mulch für Ihr Hochbeet. Grobe Äste, Zweige und Schnittgut sind gut als unterste Füllschicht geeignet. Baumschnitt darf nicht in der Natur entsorgt werden, was auch mit einer Geldstrafe verbunden ist. Wollen Sie Ihren Baumschnitt verbrennen, so fragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde nach.   Was muss ich beim Baumschnitt-Werkzeug beachten? Arbeiten Sie immer mit scharfen Werkzeugen, denn stumpfe Klingen können Ihren Pflanzen schaden. Der BAUHAUS Schärfdienst macht Ihre Klingen und Sägeblätter wieder einsatzfähig. Damit die Klinge Ihrer Baumschere lange scharf bleibt, reinigen Sie diese nach jedem Einsatz und entfernen Späne, Pflanzensäfte und Harz. Reiben Sie die Schneiden außerdem mit etwas Öl ein. Tipp: Desinfizieren Sie die Klinge mit Alkohol, wenn Sie krankes Holz entfernt haben. Andernfalls können sich die Krankheitserreger auf andere Bäume im Garten übertragen.Häufige Fragen zum BaumschnittEntdecken Sie alles für Ihren Baum- und Strauchschnitt, die Weiterverarbeitung sowie Pflegemittel für die optimale Wundheilung Ihrer Bäume.

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  • Wasser sparen in Ihrem Haushalt

    Wasser ist ein wertvolles Gut und sollte nicht verschwendet werden. Bereits mit kleinen Veränderungen im Alltag und einfachen technischen Lösungen kann viel Wasser gespart werden. Damit spart man nicht nur Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes. Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, wie im eigenen Haushalt bereits mit kleinen Änderungen der Wasserverbrauch reduziert werden kann.Ein Großteil des Wasserverbrauchs geht aufs tägliche Waschen zurück. Durch den Einsatz wassersparender Düsen kann beim Duschen der Wasserverbrauch reduziert werden. Neben Brausen mit einer Wasserspartechnologie können auch sogenannte Wassersparstrahlregler eingesetzt werden, um einfach und effektiv den Wasserverbrauch zu reduzieren. Strahlregler sind Aufsätze für Wasserhähne und Armaturen, welche einfach am Auslauf des Wasserhahns montiert werden und die durchlaufende Wassermenge reduzieren. Im Regelfall wird dem Wasser Luft zugemischt, wodurch die Wassermenge reduziert und Energie gespart wird, wobei bei der Verwendung kein wesentlicher Unterschied des Wasserdrucks wahrgenommen wird. Bei der Montage von wassersparenden Duschbrausen oder Wassersparstrahlreglern können bis zu 60% Wasser gespart werden. Tipp: Warm duschen statt heiß - wer es mit der Hitze nicht übertreibt, spart auch damit Geld. Bereits 5 °C Grad weniger Wassertemperatur spart schon rund 10% der Energie, die für die Warmwasseraufbereitung benötigt werden würde. Außerdem verbraucht eine kurze Dusche bis zu dreimal weniger Wasser als ein Vollbad. Während eine durchschnittliche Badewanne ca. 180 lWasser umfasst, verbraucht fünf Minuten duschen hingegen nur ca. 60 l.Wasser sparen beim DuschenNicht nur beim Duschen, sondern auch auf der Toilette kann wertvolles Wasser gespart werden. Die meisten WCs verfügen über eine 2-Mengen-Betätigungsplatte oder eine Spül-Stopp-Spülung . Sofern möglich, sollte immer die kleinere Spültaste verwendet werden, da so der Wasserverbrauch stark reduziert wird. Bei einer Spül-Stopp-Spülung kann der Spülvorgang durch Betätigung der Wasser-Stopp-Taste frühzeitig beendet werden und damit Wasser gespart werden.Wasserverbrauch bei der WC-Spülung senkenTäglich verbrauchen wir warmes Wasser, sei es zum Duschen, Abwaschen, Wäsche waschen oder Hände waschen. Warmwasserspeicher können eine ganze Wohnung oder Haus mit Warmwasser versorgen. Moderne Warmwasserspeicher können dabei helfen, hier nicht unnötig viel Energie zu verschwenden. Die meisten Warmwasserspeicher verfügen über eine Energiesparstellung, wodurch effektiv Energie eingespart werden kann. Ein Solarspeicher für den Garten sorgt für die Speicherung und Erhitzung von Wasser und eignet sich ideal für eine sommerliche Erfrischung durch eine Außendusche.WarmwasserspeicherEffiziente RegenwassernutzungRegentonnen sind eine kostengünstige und umweltfreundliche Variante, um Wasser zu sparen. Regentonnen sind schnell und einfach in der Montage, können überall im Garten aufgestellt werden und das darin gesammelte Regenwasser kann optimal zur Bewässerung des Gartens verwendet werden. So wird nicht nur Wasser gespart, sondern auch die Pflanzen freuen sich, da sie abgestandenes Wasser lieber mögen als Leitungswasser. Bei der Verwendung einer Regentonne sollte darauf geachtet werden, dass diese nur bei Regen geöffnet wird oder ein direkter Zugang zum Beispiel von der Dachrinne in die Tonne gelegt wird. So wird nicht nur das Verdunsten von Wasser verhindert, sondern auch, dass keine Tiere hineinfallen. Regentonnen & RegenspeicherMit Regenwassertanks und Zisternen haben Sie die Möglichkeit, Regenwasser zu sammeln und für den Haushalt zu nutzen. Dabei werden die Tanks und Zisternen an das Hauswassernetz angeschlossen, wodurch das Regenwasser zum Beispiel für die Toilettenspülung verwendet werden kann und eine große Menge an Leitungswasser gespart wird.   Mehr zur Regenwassernutzung >Regenwassertanks & ZisternenEntdecken Sie alles für einen wassersparenden Haushalt und noch mehr zum Thema Energiesparen.

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  • Warum sterben Bienen aus?

    Bienen haben eine weitaus größere und wichtigere Rolle, als viele glauben. Sie liefern uns nicht nur gesunden Honig, sondern sichern ebenso unsere große Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten sowie Nüssen und Ölen. Bienen bestäuben ca. 71 von 100 der Pflanzensorten, die über 90 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ausmachen. Einerseits steigert dies den Ertrag wie beispielsweise beim Kirschbaum um 80 % (im Gegensatz zu ohne Bestäubung), andererseits wird auch die Qualität der Frucht (je stärker die Bestäubung ist umso schöner entwickelt sich dich Frucht) gesichert und Missbildungen vorgebeugt, was den Handelswert erhöht. Bei anderen wirtschaftlich begehrten Kulturpflanzen wie Vanille oder Kakao besteht eine vollkommene Abhängigkeit von der Bienenbestäubung. Ohne die Bienen würden diese Pflanzen nicht wachsen und der Mensch müsste auf diese Lebensmittel verzichten. Der Bienenfleiß ergibt eine Wertschöpfung in unserer Wirtschaft von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr! Warum ist die Biene der beste Bestäuber? Die Bienen sind die einzigen bestäubenden Insekten die blütentreu sind. Das heißt, wenn eine Biene einen Ausflug startet, dann bleibt sie den ganzen Ausflug auf einer Blütengattung. Somit fällt auch die richtige Polle in die passende Blütennarbe, was wiederum die Chance erhöht, dass aus dieser Bestäubung auch eine Befruchtung erfolgt.Bereits vor ca. 20 Jahren begann das weltweite Sterben von Bienenvölkern, welches von Imkern und Naturschützern bemerkt wurde. Als im ersten Schritt nicht feststand, welchen Grund das Bienensterben hat, beobachteten Wissenschaftler folgende Faktoren:Warum und seit wann sterben Bienen?Bienen leben normalerweise in kleinen Lebensräumen, die über eine nicht sehr große Reichweite verfügen. Diese sogenannten Bienenweiden werden von großen Monokulturen in der Landwirtschaft vernichtet. Die einseitige Ernährung und die sinkenden Pflanzenarten im Biotop schwächen die Bienen und ihre Larven. Ebenfalls macht das niedrige Futterangebot sowie einseitige Ernährung von Monoplantagen die Bienen anfällig für Krankheiten.Wie auch wir Menschen bereits bemerken, sinkt die Qualität der Luft in Stadtnähe immer weiter. Viele Tierarten sind aufgrund des Klimawandels vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist der Temperaturanstieg, der laut Studien aufgrund der Emissionen viel zu schnell voranschreitet. Die kontinuierliche Steigerung, die Luftverschmutzung und auch der zunehmende Elektrosmog erhöhen den Bedrohungsgrad stetig. Zusätzlich wird auch die Vermehrung eines aus Asien stammenden Schädlings, namens Varromilbe, vermehrt in Österreich beobachtet. Wenn diese einen Bienenstock befallen, spricht man auch von der Varroose. Die Reduktion bzw. der komplette Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ermöglichen eine bienenfreundliche Gartenarbeit. Moderne Pflanzenschutzmittel, deren Herstellung mit biotechnischen Mittel erfolgen, tragen zum Bienenschutz bei und verhindern das Sterben von weiteren Bienenstämmen.Der erste Schritt, den jeder einzelne für einen nachhaltigen Bienenschutz tun kann, ist die Gestaltung eines bienenfreundlichen Gartens  oder Balkons. Eine abwechslungsreiche Auswahl an früh-, mittel- und spätblühender Pflanzen dient zur Versorgung der Bienen über das ganze Jahr. Dabei kann beispielsweise ein Mix aus Himbeere, Glockenblume und Steinklee eingesetzt werden. Doch auch Thymian, Christrose und Efeu sorgen für eine Abwechslung das ganze Jahr über. Auch ein buntes bienenfreundliches Staudenbeet sorgt für Freude bei den Bienen. Weiterhin trägt der Verzicht von chemischen Pflanzenschutzmittel positiv zu einem bienenfreundlichen Garten bei. Wird beim Kauf auf ein bienenfreundliches Mittel geachtet, werden Bienenvölker durch den Einsatz im Garten nicht bedroht. Weiterhin können Sie heimische Imker unterstützen, indem Sie beim Kauf von Honig auf Regionalität achten. Durch ein Insektenhotel im Garten unterstützten Sie zusätzlich Wildbienen .Wie kann den Bienen geholfen werden?Entdecken Sie noch mehr zum Leben der Bienen und erfahren Sie, wie Sie dem fleißigen Arbeitervolk in Ihrem Garten Unterstützung bieten können.

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  • Verschiedene Bodentypen und Anforderungen für den Gemüseanbau

    Damit die Aufzucht von Gemüse und Salat gelingt benötigt es neben der Leidenschaft des Gärtners auch die richtige Beschaffenheit des Bodens sowie die fachgerechte Aussaat. Nicht jeder Boden bietet auch eine gute Basis für den Gemüseanbau, da sie sich hinsichtlich der Beschaffenheit, Nährstoffe und des Wasserhaushalts unterscheiden. Deswegen bringt eine Bodenanalyse im ersten Schritt Klarheit über die gegebenen Voraussetzungen im Beet, um bei Bedarf Maßnahmen für ein gesundes Pflanzenwachstum zu treffen.  Zur Bestimmung des Bodentyps analysiert man den Oberboden auf seine Zusammensetzung und Eigenschaften. Das Erdreich in den tieferen Bodenschichten beeinflusst zwar den Bodentyp, spielt jedoch für die Pflanzenanzucht im Beet eine untergeordnete Rolle.  Die Zusammensetzung des Bodens ist für den Anbau essentiell, da sie Einfluss auf die Versorgung der Pflanzen mit Luft, Wasser und Nährstoffen nimmt. Der Bodentyp zeigt dabei, ob die Erde im Beet aus groben oder feinen Bestandteilen besteht und gibt Hinweise auf den Gehalt an organischem Humus. Wesentliche Unterschiede gibt es auch beim Zusammenhalt des Substrats beginnend bei locker gefügter Erde bis hin zu einer kompakten Masse . Der Säuregehalt des Bodens wird anhand des pH-Werts bestimmt, der von sauer bis basisch reicht und als wichtiger Faktor in der Pflanzenanzucht gilt. Ebenso werden Nährstoffe wie Kalium, Phosphor, Stickstoff und Kalzium gemessen, die wesentlich für das Gedeihen von Pflanzen sind. Wollen Sie nun den Bodentyp Ihres Beetes bestimmen, dann kneten Sie den Boden in den Händen. Das Ergebnis gibt dabei Hinweis auf den Bodentyp des Gartens.Welcher Bodentyp ist im eigenen Garten?Formt sich der geknetete Boden in den Händen nicht zu Klumpen und fallen die einzelne Erdbrocken auseinander , spricht das für einen sandigen Boden. Der Sandboden verfügt über einen hohen Anteil an Mineralkörnern, die eine Korngröße zwischen 0,063 und 2,0 mm aufweisen. Das bedeutet, dass die Erde sehr locker und durchlässig ist und ein Substrat oder die Bewässerung nur schwer im Boden haftet. Ein niedrigerer Wassergehalt und wenig organische Bestandteile sind weitere Eigenschaften des Sandbodens.  Um den Sandboden im Beet richtig zu pflegen und den Wassergehalt zu erhöhen, empfiehlt sich die Beimischung von Lehm oder tonartigen Materialien . Auch Laub, Humus und Kompost erhöhen den Nährstoffgehalt und tragen zu einem nährreichen Boden bei. Zeigt der geknetete Boden klebrige Klumpen als Ergebnis, handelt es sich um einen Lehm-Ton-Boden mit einem hohen Anteil an kleinen Körnchen, die normalerweise kleiner als 0,063 mm sind. Aufgrund der kleinen Körnergröße speichert der Bodentyp sehr leicht Wasser. Trocknet er jedoch einmal aus, wird der Boden sehr hart und undurchlässig . Arbeiten mit Gartengeräten werden erschwert, da die Erde feucht und schwer daran haften bleibt. Die sehr gute Wasserspeicherung des Bodens verursacht häufig Staunässe , die die Versorgung der Pflanzenwurzel mit Luft erschwert. Daher sollte der Lehm-Ton-Boden häufig umgegraben und Kompost oder Sand untergemischt werden. Durch die Beimischung wird der Boden nicht nur lockerer, sondern kann auch besser Nährstoffe aufnehmen.Wie der Name des Bodens bereits erahnen lässt, vereint der humose Lehm-Sand-Boden die Eigenschaften der anderen Bodentypen und gilt somit als idealer Boden für den Garten. Bei der Knetprobe entstehen sehr glatte Klumpen. Die Lehm-Sand-Mischung verfügt über eine hervorragende Wasserspeicherung , einem ausreichenden Maß an Nährstoffen und lässt aufgrund der lockeren Beschaffenheit Luft zu den Pflanzenwurzeln. Ebenfalls erwärmt sich die Erde im Frühling sehr schnell, was sich wiederum positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt.  Obwohl der Bodentyp bereits hervorragende Voraussetzungen für die Pflanzenanzucht aufweist, trägt eine gelegentliche Düngergabe zu einem dauerhaften und ausreichenden Nährstoffhaushalt bei.Für die meisten Gewächse im Garten eignet sich die klassische und qualitativ hochwertige  Blumen- oder Pflanzenerde . Gute Qualität erkennt man z. B. am Geruch nach viel Humus enthaltenem Waldboden. Mit einer hochwertigen Erde reicht der Nährstoffgehalt  ca. sechs bis acht Wochen  aus. Für Pflanzen im Kübel lässt sich eine  Spezialerde   hervorragend einsetzen, damit auch hier die optimalen Bedingungen geschaffen werden. Die  Anzuchterde   eignet sich bei der Aussaat und bei Setzlingen. Den Boden mit Nährstoffe versorgenDünger als optimaler NährstofflieferantIst die maximale Wochenanzahl erreicht und der Nährstoffhaushalt der Erde ausgeschöpft, kommt der  Dünger   zum Einsatz. Wie viel Dünger die Erde erhält, kann dem Verwendungshinweis am jeweiligen Produkt entnommen werden. Bevor der Dünger zum Einsatz kommt, soll vorab der Nährstoffgehalt der Erde bestimmt werden. Dafür eignen sich sogenannte Schnelltests, die einen ersten Ansatz liefern. Exakte Ergebnisse erhält man hingegen durch die Analyse einer Probe im Labor. Unabhängig von der Art des Tests wird dabei der  pH-Wert und der Anteil an wichtigen Nährstoffen  wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium bestimmt. Mineralische Dünger:  Für die Versorgung des Bodens mit fehlenden Nährstoffen kommen idealerweise  spezielle Mineraldünger  zum Einsatz. Da die Mineraldünger aus den gleichen Bestandteilen bestehen, ist eine exaktere Dosierung als bei Naturdünger möglich. Doch auch die  einfache Handhabung, die gute Pflanzenverfügbarkeit und die natürlichen Inhaltsstoffe  sind Vorteile des mineralischen Düngers. Biologische Dünger:  Nicht nur der hauseigene Kompost oder der Stallmist vom Bauer nebenan können als biologischer Dünger eingesetzt werden, sondern auch im Handel sind rein  biologische Düngemittel  auf dem Vormarsch. Die Dosierung bei biologischen Düngern wird zwar durch die natürlichen Komponenten etwas erschwert, aber durch die organische Zusammensetzung wird der  Humusgehalt erhöht  und somit die Qualität des Bodens verbessert.   Mehr zum Thema biologisch Düngen >Guter Boden bedeutet gute Ernte und daher sollten wir uns nicht nur kurzfristig mit Düngern weiterhelfen, sondern den Boden wirklich nachhaltig verbessern. Vor allem fühlen sich dann nicht nur unsere Pflanzen wohl, sondern jede Menge Nützlinge in und auf der Erde, die für ein gesundes Wachstum, Schädlingsbekämpfung und einen natürlichen Garten essenziell sind. Hier kommt Humus oder auch Kompost ins Spiel. Der kann einfach fertig gekauft oder auch relativ einfach mit einem Komposter und ein wenig Zeit selber hergestellt werden. Vor allem bei intensiver Bewirtschaftung des Gartens sind Komposter ein wahrer Segen, da nicht jedes Mal der Grünschnitt entsorgt werden muss und auch Bio-Abfälle aus der Küche ganz leicht entsorgt werden können. Auch Laub und Rasenschnitt landet im Kompost und wird durch den Kompostierungsprozess und vielen fleißigen Helferlein wie Regenwürmern zersetzt. Mit etwas Geduld und ein wenig Arbeit erhalten Sie dann Kompost bzw. Humus, die sich beide hervorragend zum Einarbeiten in die Erde eignen. Den Boden nachhaltig verbessernKompost Mit Kompost können wir dem Boden regelmäßig das zurückgeben, was er für Wachstum, Blüte und eine reiche Ernte benötigt. Kompost ist ökologisch, leicht herzustellen und überall verfügbar. Er reduziert den Düngerbedarf und entlastet die Biotonne. Was genau ist Kompost? Kompost besteht aus verrotteten organischen Abfällen. Er ist also ein Produkt, das von Menschen gemacht wird. Kleinstlebewesen und Mikroorganismen zerlegen eine Mischung aus zerkleinerten Küchenabfällen, Grünschnitt, Laub und Ähnlichem zu einem groben, torfartigen Gemisch. Herstellung: Auf dem Kompost werden die organischen Abfälle nach einem einfachen System geschichtet und unter kontrollierten Bedingungen verrottet. Einsatz: Nach vier bis sechs Monaten ist der Kompost reif. Oft ist es sinnvoll, den Kompost zunächst einmal grob zu sieben. Anschließend wird der Dünger auf das ganze Beet ausgebracht und oberflächlich eingeharkt.Humus Humus ist eng mit Kompost verwandt. Hier ist der Zersetzungsprozess jedoch bereits abgeschlossen. Zurück bleibt das „Substrat“, das gleichzeitig die oberste Erdschicht im Beet bildet. Es entsteht, wenn organische Substanzen verrotten. Was genau ist Humus? Das Endprodukt der Verrottung, gerade von Kompost, ist immer Humus. Dieser enthält sehr viel Stickstoff und ist ein hochwertiges Produkt. Humuserde, also die Mischung aus Mutterboden und Humus, riecht leicht nach Waldboden, ist angenehm feinkrümelig und stinkt nie. Herstellung: Sie gleicht der Kompostierung, nur dass der Humus länger abgelagert ist. Humus ist feiner in der Struktur und dunkler in der Farbe als Kompost. Einsatz: Gärtner haben ein großes Interesse daran, den Humusgehalt in ihrem Boden zu erhöhen. Alles wächst besser. Am einfachsten erreicht man das, indem man mit Humus flächig mulcht. Humus wird von praktisch allen Pflanzen geschätzt.Mulch Er besteht aus organischem Material, das meist aus Pflanzenresten wie Grasmahd, großen Blättern oder Hackschnitzeln besteht. Er ist die perfekte Mischung aus Dünger, Unkraut- und Verdunstungsschutz für den Boden. Nicht nur im Sommer geeignet, sondern auch im Winter als eine Schutzschicht bei Kälte. Was genau ist Mulch? Der Begriff „Mulchen” beschreibt sowohl einen Stoff als auch eine Technik. Kurz gesagt bedeutet es, den Boden mit einem Schutzmantel aus schnell verrottender Substanz zu bedecken, um die Verdunstung zu reduzieren und Nährstoffe im Boden zu halten bzw. einzubringen. Herstellung: Fast jeder im Garten anfallende und nicht belastete Stoff kann auf die Beete aufgetragen werden: Rasenschnitt, Laub, Hackschnitzel, Stroh, etc. Einsatz: Es geht um eine flächige Abdeckung des Bodens. Pro Quadratmeter Beet werden mindestens 10 Liter Mulch benötigt. Vorsicht bei Rasenschnitt: Wird er zu dick aufgetragen, kann er „Matten“ bilden, die faulen.Gründüngung Auch im Garten kann man den Boden mit Pflanzen bedecken und so schützen. Dadurch verbessert sich auch die Bodenqualität: Verdichtete Bodenschichten werden durch die Wurzeln aufgebrochen und sogar Nährstoffe in Nitrat werden freigesetzt. Was genau ist Gründüngung? Bekannte Gründünger sind beispielsweise Buchweizen, Kornrade, Phacelia, Tagetes, Gelbsenf, Lupinen und Ringelblumen. Sie alle lockern mit ihren Wurzeln einen schweren und verdichteten Boden auf. Einige Gründünger vertreiben Schädlinge oder bezaubern mit ihren Blüten. Herstellung: Der Gründünger wird als Flächensaat ausgebracht: Zunächst wird der Boden aufgelockert, dann wird der Gründünger eingesät, leicht angedrückt und bis zum Keimen feucht gehalten. Einsatz: Je nach Pflanze und Einsatzort kann von März bis Oktober gesät werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen vor der Samenreife gemäht werden. Die Pflanzenreste sollten als Mulch auf der Fläche verbleiben bzw. eingearbeitet werden.Sobald man sich mit dem Boden auseinandergesetzt und für die Gemüsesorten entschieden hat, steht der richtigen Aufzucht, Aussaat und Ernte von Pflanzen nichts mehr im Weg.Gemüse aus eigenem AnbauBereits ab Februar ist die Aufzucht von einigen Pflanzen auf der Fensterbank oder im Frühbeet möglich. Ausreichend Wärme, Licht, viele Nährstoffe und der Einsatz von Anzuchterde sind für eine erfolgreiche Frühanzucht unentbehrlich. Ohne der richtigen Erde kann es passieren, dass die jungen Pflanzen keine kräftigen Wurzeln bilden und dadurch zu dünn und lang in die Höhe wachsen. Tomaten, Paprika, Zucchini, Gurken, Salat, Lauch und fast alle Kohlsorten lassen sich hervorragend an einem geeigneten Standort vorziehen.Selbstanzucht auf der Fensterbank oder im FrühbeetBei einer Vielzahl von unterschiedlichen Gemüsesorten erfolgt die Aussaat bei geeigneter Witterung direkt im Beet . Durch die direkte Pflanzenanzucht im Beet wachsen die Pflanzen, wie z.B. Wurzelgemüse, Erbsen und Bohnen, oft kräftiger heran und gedeihen dadurch besser. Heimische Pflanzen, also Samen mit mitteleuropäischen Ursprung vertragen unser Klima besser und können somit früher in die Erde als südeuropäische Pflanzen.Pflanzenanzucht direkt im BettDie Aufzucht von starken Jungpflanzen bei idealen Bedingungen erleichtern oftmals den Start in das Gartenjahr, da sie den Widrigkeiten im Freiland durch ein starkes Wurzelwerk und kraftvolle Stiele trotzen. In den BAUHAUS Fachcentren mit Stadtgarten erhalten Sie speziell veredelte Pflanzen , die eine gute Aussicht auf reichhaltige Ernte von Gurken, Tomaten, Auberginen, Paprika und Co. geben.  Unabhängig davon, ob die Pflänzchen selbst aufgezogen oder vom Profi erworben werden, sollten die Pflanzen langsam an den Umzug ins Freie sowie an die Bedingungen wie Temperaturunterschiede, Sonne und Wind gewöhnt werden.  Behalten Sie in Zukunft die wichtigsten Termine für Ihre Pflanzen im Blick. Der Gärtnerkalender informiert Sie über den richtigen Zeitpunkt der Pflanzenanzucht, der Direktsaat und der Ernte von Gemüse & Salate, Kräuter sowie Obst und Beeren.   Zum Pflanzkalender >Junges Gemüse aus ProfihandSind Sie schon fit beim Gemüseanbau und den verschiedenen Bodentypen? Dann entdecken Sie jetzt noch mehr Wissenswertes rund um den Garten.

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  • Verleihen Sie Ihren Burgern noch mehr Geschmack mit diesen Rezepten

    Burger sind ein wahrer Klassiker auf jeder Gartenparty und auch im Alltag ein besonderes Highlight. Auf einem Grill zubereitet wird der Köstlichkeit nochmal mehr Aroma und Geschmack verliehen. Dabei ist die Zubereitung ein Kinderspiel und die Bestandteile können nach Lust und Laune variieren. Wir zeigen Ihnen daher 5 leckere Burger Rezepte für den Grill, ein tolles Rezept für selbstgemachte Burger-Buns und einige allgemeine Tipps zum Burger grillen.Beim Burger grillen braucht der Grill eine gute Temperatur von 200-260 °C, was bedeutet, dass der Holzkohlegrill um die 30-50 Minuten Vorheizzeit braucht. Dabei können Sie den Grillrost beim Anheizen mit hitzebeständigem Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl einstreichen oder mit einer halbierten Zwiebel einreiben. Dies verhindert, dass das Patty am Rost anklebt. Sobald die Temperatur erreicht ist, können Sie Ihr Patty drauflegen und ca. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel anbraten, wobei es nach der Halbzeit gewendet wird. Sollten Sie diesen Schritt öfter wiederholen oder das Fleisch andrücken, so kann es sein, dass es am Ende zu viel Saft verloren hat und auch an Geschmack verliert. Sobald das Patty an beiden Seiten gegrillt wurde, können Sie Käsescheiben darauflegen und auch das Gemüse sowie die halbierten Burger-Buns (ca. 1 Minute) auflegen. Ist der Käse geschmolzen, so kann angerichtet werden. Zu selbstgemachten Burger eignet sich vor allem auch eine selbstgemachte Sauce. Entdecken Sie neben den folgenden 5 Burger Rezepten noch mehr leckere Grillrezepte und Anleitungen für Veggie Burger, Bacon-Beef-Burger sowie die Zubereitung von Pulled Pork am Grill.   Noch mehr leckere Grillrezepte >So geht Burger grillenZutaten: Für den Coleslaw 250 g Rotkohl, 1 Römersalatherz 1-2 Karotten (geraspelt) Zitronensaft, 1 Prise Rohrohrzucker Meersalz, schwarzer Pfeffer   Für 4 Burgerpattys 800 g Geflügelhackfleisch 1 Knoblauchzehe (fein gehackt) 1 TL Sriracha-Soße (scharfe Chilisoße) 1 Bd. Koriander (gehackt) 1 Lauchzwiebel (fein gehackt) 1 TL Ingwer (gerieben) ½ TL Meersalz   Außerdem 2 rote Zwiebeln (in Scheiben) 1-2 EL Balsamicoessig 4 weichere Vollkornbrötchen (halbiert) 1 EL Sriracha-Soße 7 EL Salatcreme 250 g Vollmilchjoghurt 1 Bd. zarter Rucola 8 Scheiben Sandwichgurken (Glas) 1 Mango (Spalten) Je 1 Beet Daikon- und rote Kresse   Zubereitung: 1. Mischen Sie Rotkohl, Salat und Karotten. Joghurt, Salatcreme und Zitronensaft verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Darüber geben, mischen und ziehen lassen. 2. Zutaten für die Pattys mischen, nicht zu stark verkneten. Formen Sie mit einer Hamburgerpresse vier Pattys. Drücken Sie sie nicht zu stark zusammen, sonst werden sie zu fest. Mit dem Daumen eine flache Vertiefung in die Mitte der Pattys drücken. So wölben sie sich nicht so stark und garen gleichmäßig. Mindestens eine Stunde kaltstellen. 3. Zwiebeln in heißem Öl dünsten. Balsamicoessig zugeben und unter Rühren karamellisieren. Salzen und pfeffern. 4. Grill vorheizen: Pattys mit Öl bestreichen, 8–10 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen, dabei einmal umdrehen. In der letzten Minute Brötchenhälften kurz mitgrillen. 5. Sriracha-Soße, Salatcreme und Joghurt verrühren und abschmecken. Die Schnittflächen der Brötchen damit bestreichen. Dann auf die unteren Hälften jeweils etwas Rucola, einen Burger, Soße, Gurken, Zwiebeln und Mangospalten geben. Mit Kresse bestreuen. Obere Brötchenhälften drauflegen.Geflügelburger mit Balsamico-Zwiebeln & MangoEine kulinarische Köstlichkeit stellt der bayrische Hamburger mit Sauerkraut und knusprigen Dinkelbrötchen dar. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL süßer Senf 2 Blätter Lollo-Bionda-Salat 1 Scheibe Gouda 2 EL Sauerkraut 20 g Speck 2 Essiggurken 3 Scheiben rote ZwiebelBayrischer BurgerGanz klassisch American Style mit Sesam-Bun, Spiegelei und Bacon – deftig und voller Geschmack. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL BBQ-Soße Je 1 Blatt Lollo-Bionda- und Eichblattsalat 1 Scheibe Schmelzkäse/Cheddar 1-2 Scheiben Tomate 3 Scheiben rote Zwiebel 1 Spiegelei 4 Scheiben BaconTruckdriver BurgerHerzhaft und mit einem Hauch Süße verzaubert der French-Cheese Burger mit Camembert und Preiselbeermarmelade. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL Preiselbeermarmelade 20 g Feldsalat 3-4 Scheiben Camembert 3 Scheiben rote Zwiebel 20 g kandierte WalnüsseFrench-Cheese BurgerEine wahre Geschmacksexplosion – der Trentino Burger überzeugt mit Antipastigemüse und Parmesan. Zutaten für einen Burger: 120-150 g Hackfleisch-Patty 2 EL grünes Pesto 20 g Rucola 30 g gehobelter Parmesan 20-50 g Antipasti (Zucchini, Auberginen, eingelegte gelbe Paprika) 1 Scheibe FleischtomateTrentino BurgerSelbstgemachte Burger-Buns sind einfach die perfekte Kombination für Burger vom Grill. Dabei können Sie bei den Zutaten so individuell vorgehen wie beim Burger selbst. Egal ob Weizen- oder Vollkornmehl, mit verschiedenen Toppings wie Sesam, Leinsamen und Co. oder ob groß oder klein – selbstgemachte Burger-Buns bieten viel Freiraum in der individuellen Gestaltung. Zutaten für 10 Burger-Buns: 500 g Weizenmehl/Typ 405 100 g Roggenmehl/Typ 1150 ½ TL Salz 250 ml Milch 2 EL Zucker 30 g frische Hefe 50 g weiche Butter 3 Eier (Größe M) 1 Eigelb 3 EL Sahne Topping nach Belieben Zubereitung: 1. Vermengen Sie Mehl, Salz und Milch in einer Schüssel. Erhitzen Sie die Milch lauwarm, stellen Sie sie beiseite und geben Sie Zucker und Hefe hinein. Verrühren Sie alles, bis sich der Zucker und die Hefe aufgelöst haben. Achtung: Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst gehen die Burger-Buns nicht auf. 2. Geben Sie nun die Hefe-Milch-Mischung zusammen mit der Butter und den Eiern zu dem Mehl und kneten Sie alles zu einem Teig. Ein Tipp: Kneten Sie den Teig dabei auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel. Decken Sie danach alles mit einem Küchentuch ab und lassen Sie es gehen. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C vor. 3. Teilen Sie den Teig in 100-g-Stücke. Formen Sie mit den Handinnenflächen auf der Arbeitsplatte gleichmäßige Kugeln. 4. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und bestreuen Sie es leicht mit Mehl. Legen Sie die Teigkugeln mit ausreichend Platz dazwischen auf das Backblech. Drücken Sie die Kugeln leicht platt, decken Sie sie mit einem Tuch ab und lassen Sie sie für weitere 20 Minuten gehen. 5. Verrühren Sie Eigelb und Sahne und bepinseln Sie damit die aufgegangenen Brötchen. Bestreuen Sie die Buns nun mit Leinsamen oder Sesam. 6. Backen Sie die Brötchen für 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Backofen. Lassen Sie sie danach auf einem Kuchengitter auskühlen. Fertig sind die Brötchen!So gelingen die Burger-BunsSind Sie bereit für den nächsten Burger Abend? 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  • Upcycling mit den pep up Renovierfarben von Schöner Wohnen

    Aus ALT mach WOW!  DIY Upcycling - alten Dingen einen neuen Look verpassen ist der Trend schlechthin. Umweltschonend werden aus unansehnlichen Gegenständen oder Wohnbereichen echte Highlights – besonders einfach gelingt dies mit den Renovierfarben von Schöner Wohnen.  Die pep up Farben bestehen aus fünf verschiedenen Renovierfarben für unterschiedliche Oberflächen und Gegenstände. Egal ob alte Möbel, Holzböden sowie Holzvertäfelungen verschönert werden oder Fliesen sowie Fensterahmen im neuen Glanz erstrahlen sollen, mit den Spezialfarben sind viele Möglichkeiten gegeben um die heimischen vier Wände stilvoll und trotzdem geldsparend aufzuwerten.  Die pep up Farben lassen sich einfach verarbeiten und mit einer feinporigen Schaumstoffwalze auf den gewünschten Untergrund auftragen.Mit der Auswahl an verschiedenen Farbtönen gelingt ein Aufwerten alter Möbel im Handumdrehen. Die wasserbasierte Renovierfarbe ist stoß- und kratzfest, leicht zu verarbeiten und bestens geeignet für Holz, Melaminharzplatten oder für bereits lackierte Oberflächen. Für Arbeitsflächen hingegen, kann die Farbe jedoch nicht empfohlen werden. Bevor mit dem Auftragen der Farbe gestartet wird, muss der Untergrund überprüft werden. Die Farbe erfüllt nur den vollen Effekt auf einem sauberen, trockenen und festen Untergrund . Nachdem die Oberfläche nach ca. acht Stunden vollständig getrocknet ist, kann das Material nochmal überarbeitet werden, um eine komplette Deckkraft zu gewährleisten. Nach ca. acht Tagen ist die pep up Renovierfarbe durchgehärtet sowie wasserfest und man kann sich an einem neuen Möbelstück oder einer aufgewerteten Küchenfront erfreuen.  Farben für Möbel, Türen & KüchenfrontenSie besitzen eine in die Jahre gekommene Holzvertäfelung und wollten diese schon seit einiger Zeit schnell und einfach verschönern? Die pep up Farben für Holzvertäfelungen ermöglichen eine schnelle und vor allem einfache Renovierung. Die hellen Farben lassen die Räume wieder größer wirken und geben dem altbackenen Aussehen einen frischen Anstrich. Die wasserbasierende Farbe ist gebrauchsfertig und somit für furnierte und bereits lackierte Vertäfelungen aus Holz geeignet. Wie auch bei den anderen pep up Farben wird die Upcycling-Idee erleichtert, da auch bei Holzvertäfelungen keine Grundierung benötigt wird. Am einfachsten lässt sich die Farbe mit einer Lackierrolle und einem Ringpinsel mit Kunstoffborsten auftragen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Die Spezialfarbe zeichnet sich durch schnelle Trocknung und gute Kantenabdeckung aus. Nach einer Stunde ist die Oberfläche im trockenen Zustand und nach acht Stunden Wartezeit lässt sich die Oberfläche bereits überarbeiten.Farben für HolzvertäfelungenFliesen streichen ist eine einfache und kostengünstige Methode, um das Badezimmer oder die Küche schnell und einfach im neuen Glanz erscheinen zu lassen, ohne ein großes Renovierungsvorhaben zu starten. Vor dem Auftragen der pep up Fliesenfarbe ist es wichtig dafür zu sorgen, dass der Untergrund trocken, sauber und ölfrei ist. Um den besten Halt auf den schwierigen Untergründen zu garantieren sollte vor Beginn der Verschönerung eine Grundierung aufgetragen und die Fugen vorgestrichen werden. Die pep up Fliesenfarbe zeichnet sich besonders durch Wasser- und Reinigungsbeständigkeit aus, eignet sich jedoch nicht für nanobeschichtete Fliesen oder Bodenfliesen . Die Fliesenfarbe lässt sich am besten mit einer feinporigen Schaumstoffwalze und einem Ringpinsel mit Kunststoffborsten verstreichen. Auch bei dieser Farbe können die frischgestrichenen Fliesen bereits nach acht Stunden überarbeitet werden, da die Oberfläche bereits innerhalb von zwei Stunden trocknet. Damit die Farbe im Anschluss garantiert gegen Wasser beständig ist und die alten Fliesen nicht mehr zum Vorschein kommen, empfiehlt es sich zwei Anstriche vorzunehmen. Die Farbe ist nach ca. sieben Tagen ausgehärtet und die Bad- oder Küchenfliesen wieder vollständig belastungsfähig.  Farben für FliesenBesteht bei Ihrem Boden oder den Holztreppen bereits dringend ein Renovierungsbedarf? Mit den pep up Farben für Holzböden und Treppen erhalten die heimischen vier Wände schnell einen neuen Look ohne aufwendig einen neuen Boden verlegen zu müssen. Die widerstandsfähige Spezialfarbe ist wasserbasierend, trocknet schnell und eignet sich für die Neugestaltung von Parkettfußböden, Holztreppen und Dielen. Um den vollen Effekt der Farbe auszunutzen, muss der Boden sauber, trocken, fest und trennmittelfrei sein. Sind die Kriterien sichergestellt, lässt sich die Farbe mit einem Kurzflorroller und einen Ringpinsel am besten auftragen. Nach etwa ein bis zwei Stunden ist die Oberfläche getrocknet und der Boden oder die Treppe kann nach acht Stunden bereits überarbeitet werden. Nach acht Tagen ist die Farbe vollständig ausgehärtet und einer vollständigen Belastung steht nichts mehr im Wege.Farben für Treppen & HolzbödenDer WOW Effekt auch bei schwierigen Flächen Sie wollen unbedingt Oberflächen aufpeppen, für die keine passende pep up Farbe vorhanden ist? Die Renovierfarbe hält mit der passenden Grundierung auch auf kritischen Oberflächen wie Badezimmer- und Küchenfliesen. Die Grundierung für pep up Farben bereitet Flächen wie Fliesen, glatte Melaminharzplatten sowie schwach saugenden Untergründe auf den Anstrich vor.  Die Grundierung zeichnet sich besonders durch die schnelle Trocknung und das hervorragende Haftvermögen aus. Die Oberfläche individuell gestalten Ob seidenmatt oder glänzend, die Versiegelungsprodukte bieten nicht nur extra Schutz sondern auch eine flexible Oberfläche. Der Glanzgrad kann durch die Versiegelung einfach selbst bestimmt werden. Die Versiegelung zeichnet sich vor allem durch die Stoß- und Kratzfestigkeit aus und übernimmt den letzten Schritt zu Ihren aufgepeppten und neuen Oberflächen.Grundierung von schwierigen Oberflächen & VersiegelungUm das beste Ergebnis vom DIY-Vorhaben zu erzielen wird das richtige Zubehör benötigt. Für ein sauberes Auftragen der pep up Farben am besten eine feinporige Schaumstoffwalze sowie passende Kunstoffborstenpinsel benutzen. Ein perfekter Anstrich bei Holzböden wird am besten mit einem Kurzflorroller mit max. 5 mm Florhöhe erreicht. Vor dem Gebrauch die Farben mit einem Rührholz umrühren, das Abkleben und die Schutzfolie nicht vergessen und schon kann es mit der Renovierung los gehen.Das richtige Zubehör für die Renovierung mit pep up FarbenSind Sie bereit für Veränderung? Dann entdecken Sie jetzt alle pep up Renovierfarben für Ihr nächstes DIY sowie Inspirationen für Ihr nächstes Vorhaben!

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  • Über BAUHAUS

    Im Jahr 1960 begann in Mannheim eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht: Im Frühjahr eröffnete BAUHAUS sein erstes Fachcentrum. Durch die Bündelung verschiedenster Fachsortimente unter einem Dach – in Selbstbedienung – setzte BAUHAUS damals Maßstäbe für den Handel. Eine riesige Auswahl, erstklassige Qualität zu günstigen Preisen und eine gute Erreichbarkeit gehörten von Anfang an zu den Grundprinzipien. Nach wie vor bilden sie die Basis für den Erfolg des Spezialisten für Werkstatt, Haus und Garten!BAUHAUS – der Spezialist für Werkstatt, Haus und GartenAuf die große Auswahl ist BAUHAUS besonders stolz. Hier findet garantiert jeder, was er sucht! Dabei konzentriert sich BAUHAUS auf das Wesentliche: Alle Fachcentren führen ausschließlich hochwertige Produkte aus den Bereichen Werkstatt, Haus und Garten. Mittlerweile umfasst das Sortiment mehr als 120.000 Qualitätsprodukte in 15 Fachabteilungen. Zusätzlich hat BAUHAUS innovative Verkaufskonzepte wie die DRIVE-IN ARENA oder die BÄDERWELT entwickelt.15 Fachabteilungen für jeden BedarfFür Handwerker und Gewerbetreibende bietet BAUHAUS ein professionelles Produktangebot und ein breites Spektrum an Serviceleistungen. Das Ziel: die Arbeit der Profis erleichtern. Zum Angebot gehören ein Top-Sortiment mit Preisvorteilen bei der Abnahme von Großmengen, eine fachlich kompetente Beratung sowie ein exklusives Serviceprogramm mit Kommissionierung und Lieferservice. Das Bonusprogramm PLUS CARD rundet die Leistungen für Handwerker und Gewerbetreibende ab.Starker Service für die Profis unter den KundenBAUHAUS führt fast ausschließlich qualitativ hochwertige Produkte namhafter Hersteller: Eine interne Qualitätsprüfung ist für das Handelsunternehmen trotzdem selbstverständlich. Nur so können die Produkte den hohen Ansprüchen, die das Unternehmen selbst und seine Kunden stellen, gerecht werden. Daneben lässt BAUHAUS exklusive Qualitätsmarken nach exakten Vorgaben produzieren.Geprüfte MarkenqualitätMitarbeiter sind das wertvollste Gut für BAUHAUS. Oberste Priorität genießen deshalb die Personalförderung und -entwicklung. Schließlich sind es die Mitarbeiter, die das BAUHAUS Konzept in die Tat umsetzen und das Versprechen von hervorragendem Service täglich einlösen. Qualifizierter Nachwuchs ist für BAUHAUS der Schlüssel zukünftiger Erfolge. Deshalb legt das Unternehmen sehr großen Wert auf eine fundierte Ausbildung.Ein starkes TeamNicht nur Service, Qualität und eine große Auswahl sind wichtige Teile des BAUHAUS Konzepts. Ein weiterer Faktor spielt eine immer wichtigere Rolle: die Nachhaltigkeit. Es ist ein großes Anliegen des Unternehmens, dass die hochwertigen Produkte des Sortiments umweltverträglich hergestellt werden. Bereits vor Jahren hat sich BAUHAUS deshalb verpflichtet, ausschließlich zertifiziertes Tropenholz zu vertreiben. FSC-zertifizierte Sommermöbel, lösemittel- und weichmacherfreie Farben oder energetisch hochwertige Bauelemente sind nur einige Beispiele für viele weitere nachhaltige Produkte aus dem Sortiment von BAUHAUS. Kunden können ein gutes Gefühl beim Einkauf im Fachcentrum haben: In jeder Produktgruppe bietet der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten besonders umweltfreundliche Alternativen.Ökologische Verantwortung

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  • Tomatenvielfalt auf einen Blick

    Tomaten (Solanum lycopersicum) sind sehr vielseitig in Form, Geschmack, Farbe und Konsistenz. Dabei gibt es bereits mehr als 10.000 Sorten auf der Welt! Auch im heimischen Garten oder am Balkon kann die meist rote Frucht angepflanzt und genossen werden. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Samen aus dem BAUHAUS Online-Shop vor und zeigen Ihnen deren Besonderheiten inklusive Tipps.Tomaten werden in verschiedenen Kriterien eingeteilt: Nach der Größe der Früchte, nach der Verwendung, nach Anbaueignung und nach Wuchstyp , wobei letzteres am wichtigsten ist. Dabei gibt es determinierte und indeterminierte Tomatensorten. Determiniert beschreibt, dass die Pflanze irgendwann ein Wachstumsende erreicht. Indeterminiert bedeutet, dass die Pflanze immer weiter wachst, bis sie entweder von uns zurückgeschnitten oder durch die Witterung gestoppt wird. Vorgezogen werden die meisten Tomatensamen von Februar bis April im Innenbereich . Sie brauchen einen sonnigen Standort, eine geeignete Düngung sowie einen großen Abstand von ca. 60-80 cm im Freiland, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Sie werden meist  Mitte Mai (frostfrei) draußen eingepflanzt  und zwischen Juli bis Oktober geerntet. Bei der Vorstellung der verschiedenen Tomatensamen wird Ihnen auch immer wieder der Begriff "F1-Hybride" über den Weg laufen. Hierbei wurde eine Hybridzüchtung aus zwei Pflanzen erster Generation durchgeführt. Vorteile davon sind zB. Ertragssteigerung, gleichmäßige Früchte oder verschiedene Resistenzen gegen Krankheiten . Ein wesentlicher Nachteil solcher Hybriden besteht darin, dass man die Samen der neuen Pflanzen dann nicht mehr weiterverwenden kann, denn in der 2. Generation (F2) werden die Pflanzen dann ganz unterschiedlich und sind vielleicht auch anfälliger gegenüber Krankheiten.Tomatensorten im ÜberblickCherrytomaten (auch Kirschtomaten genannt) sind perfekt zum Naschen oder auch für zB. Salate. Vor allem die kleineren Sorten sind perfekt für eine Bepflanzung im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon. Sie haben sehr kleine Früchte, die allgemein sehr süß sind. Die Früchte können rund, oval oder länglich sein. Cherrytomaten gibt es auch in verschiedenen Farbvarianten. Es gibt zudem besonders süße Sorten , die vor allem für Kinder bestimmt sind und daher als Kinder- oder Naschtomaten bezeichnet werden.CherrytomatenUmamini : Diese Cherrytomate hat eine wunderbare rosa Farbe und besitzt einen einzigartigen Umami-Geschmack. Sie wird zwischen 150-200 cm groß. Dolcetto : Dieser F1-Hybride strahlt mit einer leuchtend roten Farbe und ist sehr resistent gegen Rissbildung. Die Sorte erreicht eine Höhe von 150-200 cm und überzeugt mit einem sehr süßen Geschmack. Supersweet 100 : Eine schnell reifende Sorte mit langen und vollbesetzten Rispen mit roten Früchten. Sie ist sehr robust und widerstandsfähig gegenüber Tomatenkrankheiten und erreicht eine Wuchshöhe von 100-300 cm. Der Geschmack ist extrem süß und aromatisch-fruchtig. Black Cherry : Anfangs bekommen die Früchte eine braun-grüne Farbe, welche sich nach der Reifezeit dunkelrot färben. Die Pflanze wird etwa 150-200 cm groß. Zuckertraube : Wie der Name schon verrät gedeiht aus diesem Bio-Saatgut eine süße, geschmackvolle und reichtragende Cherrytomate, welche mit tiefroter Farbe erstrahlt. Die Wuchshöhe beträgt bis zu 300 cm. Bolstar Baloe : Ebenfalls ein Bio-Saatgut, ist diese Kirschtomate eine frühreife Sorte mit hellroten, länglich-flachen Früchten, die durch ihre Farbe und Form bestechen. Sie ist sehr ertragreich und wird 150-200 cm hoch. Philovita : Der F1-Hybride weist eine hohe Toleranz gegenüber der Kraut- und Braunfäule auf. Die Tomaten sind saftig, knackig und sehr aromatisch. Die Pflanze wird bis zu 200 cm hoch. Delicacy : Die Cherrytomate hat glänzend rote, pflaumenförmige Früchte. Durch ihren aromatischen Geschmack mit fruchtiger Süße und einer angenehm erfrischenden, säuerlichen Note verdient diese Sorte den Namen 'Köstlichkeit'. Sie wird bis zu 300 cm groß und ist gegen Tomaten-Mosaik-Virus, Samtflecken, Fusarium-Welke und Stemphylium-Blattflecken resistent. Tumbling Tom Red : Tomate einmal ganz anders: Diese Sorte eignet sich sehr gut für die Bepflanzung einer Hängeampel. Da sie nur 20-30 cm hoch, jedoch sehr buschig wird, kann sie trotzdem mit hohem Ertrag und kräftig-würzigen Früchten punkten. Siderno : Dieser widerstandsfähiger F1-Hybride trägt viele schmackhafte Früchte und hat die Form einer kompakten Buschtomate, die sich gut für die Kübelkultur eignet und bis zu 80 cm hoch wird. Die dunkelrote Farbe der Früchte und deren süßer Geschmack machen sie zu einem attraktiven Naschgemüse. Die Sorte ist resistent gegen Fusarium und Verticillium-Welke und die Früchte zudem platzfest. Heartbreakers Vita : Die Früchte dieser Sorte sind herzförmig mit einer ausgeprägten Spitze und leuchtend rot gefärbt. Die Schale ist zart und die Frucht saftig mit einem guten Verhältnis von Süße und Säure. Sie wird 30-40 cm hoch und eignet sich daher gut für die Bepflanzung von Kübeln. Nectar : Die Früchte sind dunkelrot, sehr saftig und haben einen fruchtig-süßen Geschmack. Sie hängen in langen Trauben an den bis zu 300 cm hohen, üppig tragenden Pflanzen. Dieser F1-Hybride ist widerstandsfähig gegen Tomatenmosaikvirus, Samtfleckenkrankheit und Fusarium-Welke. Gourmelito : Die Kirschtomate ist eine wohlschmeckende, runde, rote Tomate mit angenehm süßem Geschmack für Feinschmecker. Die Tomatenpflanze ist sehr wüchsig mit bis zu 200 cm und sehr ertragreich. Charmant : Lange Sträucher mit zahlreichen, fruchtig-süßen Früchten. Ertragreicher und verträglicher F1-Hybride, der zwischen 150-200 cm hoch wird. Summer Sun : Diese gelbe Cherry-Tomate ist süß und wohlschmeckend. Ihr hoher Brixwert (gibt an, wie viel gelöster Zucker sich in einer flüssigen Lösung befindet - je höher, desto süßer die Lösung) überzeugt jeden Tomatenliebhaber. Die Früchte sind im reifen Zustand gelb mit einem leichten grünen Schatten auf der Schale. Wenn sie beim sanften Drücken etwas nachgeben und nicht mehr hart sind, sind sie genussreif. Die Pflanze dieser F1-Hybride wächst kräftig bis zu 200-250 cm hoch und trägt bereits ab Ende Juni reife Früchte. Sie ist resistent gegen verschiedene Tomatenkrankheiten, wie beispielsweise den Tomatenmosaikvirus. Sie eignet sich zum Naschen und als Farbakzent im Salat. Yellow Pearshaped : Diese neue Sorte von Obsttomaten bringt zahlreiche gelbe, birnenförmige Früchte hervor. Die Früchte haben einen Durchmesser von ca. 2,5-3 cm und sind sehr aromatisch. Sie reifen mittelfrüh und eignen sich besonders zum Naschen und Garnieren. Die Pflanze erreicht eine Größe von 100-150 cm.Cocktailtomaten sind meist eine Spur größer als Cherrytomaten, dennoch sind sie perfekt zum Snacken oder für warme Gerichte geeignet. Sie haben einen höheren Ertrag als andere Tomatensorten, da sie sehr viele Früchte tragen.CocktailtomatenDonna : Diese Sorte wird bis zu 60 cm breit. Sie bildet bis zu 10 Früchte pro Traube aus, was sie zu einer guten Ampelpflanze macht. Jede Pflanze trägt durchschnittlich mehr als 100 süße Früchte. Die Pflanzen sind sehr robust und wachsen 20-40 cm in die Höhe. Picolino : Diese Cocktailtomate ist eine besonders schmackhafte Sorte mit mittelgroßen, leuchtend roten Früchten. Sie überzeugen durch ihren kräftigen, würzigen Geschmack und lassen sich vielseitig als Dekoration, zum Grillen oder für Salate verwenden. Sie wird bis zu 180 cm hoch.Wildtomaten sind je nach Sorte kugel- bis kirschförmig, rot oder gelbhäutig und gelten als robuste Tomaten , die weniger anfällig für die Kraut- und Braunfäule sind als andere Tomatenarten. Allerdings unterscheiden sie sich in Anbau und Pflege etwas von anderen Tomaten. Im Gegensatz zu diesen gedeihen Wildtomaten zum Beispiel auch gut auf flachgründigen und trockeneren Standorten im Garten und brauchen deutlich weniger Dünger und Wasser.WildtomatenRed Currant : Die Rote Johannisbeertomate bringt viele leuchtend rote Früchte hervor. Sie schmecken köstlich und sind ein ideales Naschobst für Balkon, Terrasse und Garten. Die Pflanzen bilden bis zu 300 cm lange Triebe und sind ein idealer Sichtschutz. Rote Murmel : Sie ist robust und resistent gegen Kraut- und Braunfäule, wird 150-200 cm hoch und die Früchte schmecken fruchtig süß.Die klassischen Tomaten werden dank ihrer runden Form auch Rundtomaten genannt. Sie sind sehr saftig,  meist rot gefärbt und sehr vielseitig einsetzbar.SalattomatenBocati : Die Sorte hat ein typisches Tomatenaroma mit einem ausgewogenen Verhältnis von Süße und Säure. Es handelt sich um einen F1-Hybriden, der gegen Tomatenmosaikvirus, Samtfleckenkrankheit, Verticillium-Welke, Fusarium-Welke, Fusarium-Fußkrankheit und Echten Mehltau resistent ist und bis zu 200 cm groß wird. Phantasia : Besonders ertragreicher F1-Hybride mit sehr gutem Aroma, die von Natur aus eine hohe Toleranz gegenüber der Kraut- und Braunfäule aufweist. Sie werden bis zu 200 cm groß. Sacher : Diese vergessene Tomatensorte ist mit ihrer schönen rotbraunen Schale ein optisches Highlight. Sie ist sehr ertragreich, kann im Gewächshaus und im Freiland angebaut werden und wird 150-200 cm hoch. Diplom : Diese Rispentomate wird ca. 200 cm hoch und muss an Stäben oder Aluminiumspiralen aufgezogen werden. Regelmäßiges Beschneiden verbessert die Fruchtgröße und die Reife. Matina : Diese frühe, kartoffelblättrige Tomate mit mittelgroßen, leuchtend roten, platzfesten Früchten hat einen angenehm fruchtig-süßen Geschmack. Sie ist geeignet für den geschützten Anbau im Freiland, auf der Terrasse oder im Gewächshaus und wird bis zu 200 cm hoch. Harzfeuer : Die Sorte ist eine aromatische Stabtomate, die sich durch einen sehr frühen Ertrag auszeichnet. Die Hybridsorte erreicht eine Wuchshöhe von ca. 180 cm, die Früchte sind mittelgroß und reifen gleichmäßig rot ab. Rondino : Diese klassische rote Salattomate bringt mittelgroße, sehr gleichmäßige Früchte hervor. Sie haben einen hohen Lycopingehalt und überzeugen durch ihren süßen Geschmack, der sich hervorragend für Salate, Aufläufe und viele andere Gerichte eignet. Die gute Haltbarkeit und Lagerfähigkeit nach der Ernte ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Es handelt sich um einen F1-Hybriden, der gegen viele Tomatenkrankheiten, wie z.B. die Kraut- und Braunfäule, resistent ist und eine Wuchshöhe von bis zu 200 cm erreicht. Tigerella : Eine alte, wüchsige Sorte mit rot-goldgelb gestreiften, mittelgroßen Früchten, die angenehm süßsäuerlich schmecken. Wächst im Freiland, im Gewächshaus, unter geschützten Dächern und in Töpfen auf dem Balkon. Für einen sicheren Ertrag werden die Seitentriebe ausgebrochen. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 200 cm. Fantasio : Ertragreicher F1-Hybride mit intensiv roten Früchten, sehr schmackhaft und vor allem sehr tolerant gegen die gefürchtete Kraut- und Braunfäule. Geeignet für den geschützten Anbau im Freiland, im Gewächshaus oder in Töpfen auf dem Balkon bei einer Höhe von bis zu 200 cm. Zur Ertragssicherung sollten die Seitentriebe immer ausgebrochen werden. Goldene Königin : Die goldgelbe Tomate ist samenfest und hat einen intensiven, aromatischen Geschmack. Sie ist eine Bereicherung für jeden Tomatenliebhaber. Die Früchte sind rund und haben einen Durchmesser von ca. 6-8 cm. Sie sind sehr platzfest. Um den Ertrag zu sichern, sollten die Seitentriebe regelmäßig entfernt werden. Die Pflanzen erreichen eine Größe von 150-200 cm. Green Zebra : Diese Sorte hat einen kräftigen, hohen Wuchs von 150-200 cm. Die runden Früchte sind mittelgroß und ungewöhnlich gelb-grün gestreift. Sie wirken sehr dekorativ und machen Rohkostsalate bunt und abwechslungsreich. Die Tomaten eignen sich ideal für den Anbau im Freiland, auf dem Balkon und im Gewächshaus. Um die Ertragssicherheit zu gewährleisten, sollten immer die Seitentriebe entfernt werden (ausgeizen).Nachdem sich einige Blätter und Blütenstände gebildet haben, hören bei Buschtomaten oder Strauchtomaten die Triebe auf zu wachsen. Dafür wachsen dann Seitentriebe mit weiteren Blütenständen. Dadurch sind die Pflanzen stark verzweigt und gleichzeitig kompakter als Stabtomaten. Aus diesem Grund eignen sich Strauchtomaten sehr gut für die Kübelkultur . Die Seitentriebe werden bei diesen Tomaten in der Regel nicht ausgebrochen. Strauchtomaten gelten als weniger ertragreich als Stabtomaten. Aufgrund ihrer Standfestigkeit sind Stützen in der Regel nicht erforderlich.Busch- & StrauchtomatenTotem : Ein früher, sehr süßer und aromatischer F1-Hybride. Optimal für die Kultur in Ampeln, großen Töpfen oder Balkonkästen, wobei ein windgeschützter Standort von Vorteil ist. Die Seitentriebe werden nicht ausgebrochen und die Pflanze wird 50-60 cm hoch. Vilma : Ertragreiche Balkontomate für Terrasse, Beet und Topf. Braucht wenig Platz und Pflege, kein Ausbrechen der Seitentriebe und kein Stützen. Die vielen roten Früchte sind knackig und schmecken angenehm aromatisch. Die ertragreichen Pflanzen sind von Natur aus widerstandsfähig gegen Krankheiten, Kälte und Nässe und erreichen ein Höhe von 60 cm.Fleischtomaten sind große Früchte mit vielen Kammern und wenig Fruchtfleisch. Sie erreichen ein Gewicht von 100 g bis über 1 kg . Fleischtomaten reifen im Allgemeinen spät und benötigen viel Wärme und Sonnenlicht. Daher werden sie bevorzugt in Ländern mit sehr warmem Klima angebaut.FleischtomatenGigantomo : Mit dieser Sorte ist der Anbau der größten und schwersten Fleischtomaten der Welt möglich. Sie können bis zu 1 kg schwer werden und überzeugen durch ihr eindrucksvolles Aussehen und ihren aromatischen, kräftigen Geschmack. Für mehr Stabilität sollte die Pflanze unbedingt gestützt werden, da sie bis zu 200 cm Höhe erreichen kann. Sie ist resistent gegen Verticillium-Welke und Fusarium-Welke. Deko : Stark gerippte, ochsenherzförmige Früchte mit fruchtigem Aroma. Sehr widerstandsfähiger F1-Hybride, welcher für Freiland und Gewächshaus geeignet ist. Wuchshöhe 150-200 cm. Buffalosun : Diese Fleischtomate ist eine frühe Sorte, die sehr ertragreich ist und süß schmeckende Früchte hervorbringt. Die einzigartigen gelben Früchte mit rötlicher Flammenfärbung bestechen durch ihr interessant marmoriertes, zartes Fruchtfleisch und wenig Kerne. Es handelt sich um einen F1-Hybriden, der gegen viele Tomatenkrankheiten resistent ist, insbesondere gegen die Kraut- und Braunfäule. Sie erreicht eine Wuchshöhe von ca. 100-150 cm und benötigt zur besseren Standfestigkeit eine Stütze. Corazon : Große, dicke F1-Hybriden, auch Ochsenherz-Fleischtomate genannt. Die Früchte sind innen fleischig, saftarm und süß mit wenigen Kernen. Die einzelne Frucht wiegt oft über 200 g. Anbau im Freiland, Gewächshaus oder unter Schutz und zur Ertragssicherung werden immer die Seitentriebe ausgebrochen. Marmande : Mittelfrühe, wohlschmeckende Fleischtomate mit orangeroten Früchten. Die Früchte erreichen ein Gewicht von 200-500 g, sind mehrkammrig und daher sehr schnittfest. Besonders geeignet für Salate und zum Grillen. Die Pflanze wird bis zu 160 cm groß. Honey Moon : Diese Sorte zeichnet sich besonders durch die rosa Farbe der fleischigen, wohlschmeckenden und süßen Früchte aus. Sie erreicht ein Gewicht von 250-300 g. Die Fleischtomate ist sehr robust mit verschiedenen Resistenzen und erreicht eine Höhe von 150 bis 200 cm. Pyros : Kleine Fleischtomate mit runden, roten, platzfesten Früchten und einem Fruchtgewicht von ca. 150 g. Die Tomate ist tolerant gegen Kraut- und Braunfäule und sehr gut für den geschützten Anbau im Freiland geeignet. Sie wird 150-200 cm hoch. Delizia : Schmackhafte, dickfleischige Fleischtomate vom Typ 'Marmande'. Ein F1-Hybride mit orangeroten Früchten und grünem Kragen, die bis zu 200 g wiegen können. Die Pflanzen sind resistent gegen Fusarium und Mosaikvirus, zur Ertragssicherung werden immer die Seitentriebe ausgebrochen und die Pflanze selbst wird 150-200 cm hoch. Saint-Pierre : Beliebte französische Fleischtomatensorte mit reichem Ertrag an großen, sehr schmackhaften Früchten. Nicht nur in Scheiben ideal für frische Sommersalate und Brot, sondern besonders für Suppen, zum Grillen, Füllen und Kochen geeignet. Die Pflanze wird 90-120 cm hoch.Roma-Tomaten haben längliche, zylindrische Früchte. Wegen ihrer Form werden sie auch „Eiertomaten“ genannt. Diese Sorten haben wenig Kerne und viel Fruchtfleisch , weshalb Sie sich gut zum Einmachen, Kochen und zur Herstellung von Soßen und Ketchup eignen. Sie können aber auch frisch verzehrt werden. Die San Marzano-Tomaten sind nach einem Ort in Italien benannt und haben eine längliche Frucht mit einer Taille, die ihnen die Form einer Flasche verleiht. Daher werden sie auch „Flaschentomaten“ genannt. Sie haben ein sehr trockenes, mehliges Fruchtfleisch , wodurch sie beim Kochen festbleiben und auch zum Grillen verwendet werden können.Eier- & Flaschentomaten (San Marzano & Roma)Pozzano : Eine typische San Marzano-Tomate mit langen, flaschenförmigen Früchten. Die hellroten Früchte eignen sich hervorragend für frische Salate. Der ertragreiche F1-Hybride, der bis zu 200 cm groß wird, eignet sich für den Gewächshaus- und Freilandanbau und ist resistent gegen das Tomatenmosaikvirus sowie gegen Verticilium- und Fusarium-Welke. Die Früchte sind viel weniger anfällig für Blütenendfäule und Platzen als andere San Marzano-Tomaten. Agro : Die Sorte ist ein mittelfrüher F1-Hybride mit gesundem Wuchs. Die bis zu 10 cm langen, ovalen Früchte eignen sich hervorragend zum Grillen, Kochen und Einlegen. Die Pflanze wird 150-200 cm hoch. Roma VF : Mittelhohe, mittelspät reifende Tomate mit pflaumen- bis eiförmigen, festfleischigen Früchten. Besonders geeignet zum Kochen und Grillen sowie zur Herstellung von Tomatenmark und Tomatensaft. Roma VF ist widerstandsfähig gegen einige Bodenkrankheiten und wird 100-150 cm groß. Ravello : Diese Sorte ist eine pflaumenförmige Mini-Tomate, mit großer Widerstandsfähigkeit gegen Platzer und Blütenendfäule. Sie ist ein tiefroter F1-Hybride, bildet sehr gleichmäßig lang geformte Früchte von guter Festigkeit aus und wird 150-200 cm groß. Sie ist ausgezeichnet im Geschmack.Nun haben Sie einen kleinen Einblick in die Welt der Tomaten und deren Sorten bekommen. Jetzt sind Sie an der Reihe - welche spezielle Sorte darf dieses Jahr in Ihren Garten einziehen?

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  • Tolle Urlaubsideen für den Sommer

    Die Urlaubsplanung steht an und die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Wird es heuer ein Städtetrip, ein Strandurlaub, lieber etwas Action mit einer Radtour und Camping oder doch lieber auf entspannt auf der eigenen Terrasse? Egal für was Sie sich entscheiden, wir zeigen Ihnen einige Möglichkeiten und wie Sie Ihren Urlaub noch entspannter oder aufregender gestalten können. Für viele heißt es definitiv: Zuhause ist es doch am schönsten! Und genau das soll es auch sein. Denn Zuhause soll ein Ort sein, an dem Sie vom Alltag runterkommen und entspannte Tage verbringen können. Vor allem im Sommer, wenn wir wieder viel im Freien sind, wollen wir Zuhause zu einer wahren Wohlfühlatmosphäre gestalten. Egal ob die Terrasse noch gemütlicher werden, der Pool für noch mehr Badespaß sorgen oder der Griller für wahre Genussmomente stehen soll, wir zeigen Ihnen, wie Sie TOP ausgerüstet in den Sommer starten können.Urlaub Zuhause genießenDamit Sie den Sommer Zuhause mit Kindern auch so richtig genießen können, sind vor allem ausreichend Unterhaltung und Möglichkeiten zum Auspowern wichtig. Vor allem im Sommer wollen wir die Zeit draußen so richtig genießen und die Kleinen erkunden spielerisch die Welt. Mit Spielgeräten wie Spieltürme, Sandkästen, Matschküchen und Co. können Sie Ihnen viele Optionen zum Entdecken und für fantasievolle Stunden geben. Wenn Sie einen Pool im Garten haben, dann gibt es auch hier viele tolle Beschäftigungsmöglichkeiten mit Schwimmtieren .Spielspaß für die KleinstenJa, am Balkon kann es sicherlich sehr heiß werden im Sommer, vor allem wenn er südlich ausgerichtet ist. Jedoch sind die Morgen- und Abendstunden dafür am schönsten für ein ausgiebiges Frühstück oder gemütliche Stunden mit Freunden bei einem Glas Wein. Mit ein paar Handgriffen wird auch der kleinste Balkon zur geschützten Wohlfühloase und lädt zu Entspannung ein. Mit geeignetem Sonnenschutz , bequemen Balkonmöbeln    und individueller Deko wird ein kleines Paradies im Freien geschaffen.Balkonien lässt grüßenIm Heimatland, aber auch im Ausland, kann der Urlaub auch aktiv und naturnah gestaltet werden. Die Fahrräder werden eingepackt, das SUP im Kofferraum verstaut oder das Zelt für einen flexiblen Urlaub mitgenommen. Im Freien unterwegsRadfahren macht bei fast jedem Wetter Spaß und auch im Sommer sind Radtouren sehr beliebt. Egal ob Sie etwas weiter wegfahren, um unbekannte Strecken zu erkunden oder ob Sie von Zuhause aus losfahren, einige Dinge wie Flick- und Werkzeug dürfen auf keinen Fall bei der nächsten Radtour fehlen!    Mehr erfahren >Auf die Räder, fertig, Los!Abkühlung gefällig? Dann darf das SUP, ein Kajak oder Schlauchboot im Urlab nicht fehlen! So kann die Zeit am Wasser aktiv genutzt werden und auch Kinder können toll an der Beschäftigung teilnehmen. Zudem kommt man mit diesen praktischen Begleitern weiter hinaus aufs Meer oder kann sich treiben lassen im Fluss oder am See.   Mehr erfahren >Spaß auf dem WasserNatur – Sommer – Freiheit, das alles steht für einen Campingurlaub. Genießen Sie Ihren Urlaub mit purer Flexibilität und viel Natur. Laue Sommernächte vor dem Wohnwagen oder Zelt, den praktischen Grill anwerfen und einfach nur die Zeit im Wald, am See oder anderen Plätzen genießen. Campingurlaube sind Entspannung und Abenteuer zugleich. Wir geben zwar einiges auf wenn wir mit dem Zelt unterwegs sind, trotzdem gibt es einige Dinge, wie Sie Ihren temporären Wohnplatz ein wenig heimeliger machen können.Naturverbundenheit beim CampingSind Sie schon bereit für Ihren nächsten Urlaub? Dann entdecken Sie weitere Inspirationen und Tipps für eine perfekte Zeit Zuhause oder in der Natur.

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  • Tipps zur Vorbereitung auf den Frühling im Garten

    Die ersten Sonnenstrahlen locken uns nach den kalten Wintermonaten bereits in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon. Es ist Zeit, die Gartenvorbereitungen für den Sommer zu beginnen. Der März eignet sich optimal für den Schnitt von Sträuchern und Obstbäumen. Auch die Reinigung der Terrasse oder dem Balkon vom Schmutz, der sich über den Winter angesammelt hat, ist jetzt angebracht. Wenn dann die warmen Frühlingstemperaturen kommen, kann man den Kaffee am Nachmittag auch schon draußen in Ruhe genießen.Saftige Birnen, rote Äpfel oder auch süße Beeren aus dem eigenen Garten schmecken besonders gut. Um eine möglichst große Ernte zu erzielen, empfiehlt es sich im März die Obstgehölze und Sträucher im Garten zurückzuschneiden sowie abgestorbene Äste zu entfernen. Auch das Schneiden von Hecken ist für den neuerlichen Austrieb und die Form sehr wichtig. Der Zuschnitt sorgt dafür, dass die Bäume und Sträucher wieder ordentlich wachsen und gedeihen.Zuschnitt von Sträucher und BäumeDer Baumschnitt erfolgt zwischen Fruchtbildung und Triebwachstum , um einen Neuaustrieb des Baumes und zahlreiche Blüten zu begünstigen. Nachdem beschädigte, kranke oder tote Triebe entfernt wurden, erfolgt eine Überprüfung des Baumes auf Äste, die sich kreuzen und sich dadurch gegenseitig verletzen können. Der Zuschnitt von nach innen wachsenden oder zu dichten Ästen sorgt dafür, dass dem Baum oder Strauch neuer Raum und zusätzliches Licht geschenkt wird. Ein Rückschnitt von Pflanzen trägt positiv zum Wachstum bei und lässt diese zudem akkurat und gepflegt aussehen.Vorsicht: Nicht bei allen Sträucher und Bäume trägt der Zuschnitt im Frühling positiv zum Wachstum bei. Beispielsweise erfolgt bei Frühjahrsblühern wie Felsenbirne oder Flieder der Zuschnitt erst nach der Blüte im Spätsommer . Sommer- und Herbstblüher wie Hibiskus, Hortensien, Indigosträucher, Sommerflieder oder Buschklee werden vor dem neuen Austrieb im Frühling gekürzt. Ziersträucher wie Magnolien oder Goldregen bevorzugen ein natürliches Wachstum. Damit der Gehölzschnitt seinen Zweck erfüllt, ist die Auswahl des passenden Werkzeugs bzw. Geräts abhängig von der Art der Schneidearbeit besonders wichtig. Je nach Größe des Baumes oder Strauches sowie der Dicke der Äste variiert die Größe der Schneideblätter und der Griffe beim Werkzeug. Für den Baumschnitt mit einer hohen Stammlänge funktionieren am besten Baumscheren , die über kräftige und kurze Klingen verfügen. Die langen Griffe der Baumscheren ermöglichen eine hohe Reichweite und sorgen dafür, dass jeder Ast des Baumes erreicht wird. Scheren mit kurzen, spitzen Blättern und kurzen Griffen eigenen sich für den Zuschnitt von empfindlichen Pflanzen und Blüten mit schmalen Ästen.Das richtige Werkzeug für den PflanzenzuschnittAuch die Heckenschere spielt für den regelmäßigen Zuschnitt von Hecken eine wichtige Rolle. Die Heckenschere unterstützt Gärtner dabei, die Sträucher in die richtige Form zu bringen. Für den Feinschnitt kommt die Gartenschere zum Einsatz, die ein einfaches Auslichten von Hecken, Sträuchern, kleinen Bäumen und Pflanzen ermöglicht.Nachdem der Winter vorbei und der letzte Schnee geschmolzen ist, kommt wieder die Terrasse zum Vorschein und schreit nach einem Frühjahrsputz: Die Holzdielen sind mit Moos bedeckt und auf der gepflasterten Terrasse befinden sich Algen und Schmutz. Eine Grundreinigung im ersten Schritt befreit die Terrasse von grobem Schmutz und setzt die Voraussetzung für eine gepflegte Terrasse, die Raum für Erholung bietet. Dafür gibt es verschiedene Methoden, um auch hartnäckige Beläge lösen zu können. Eine Terrasse aus Pflastersteinen lässt sich mit einem Hochdruckreiniger schnell und wirksam reinigen. Besonders hartnäckiger Schmutz kann mit geringer körperlicher Anstrengung entfernt werden. Während Holzterrassen aus Hartholz ebenfalls mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden können, empfiehlt sich bei Weichholzböden der Griff zur Bürste. Aufgrund des hohen Wasserdrucks richten sich bei der Reinigung die Holzfasern der Weichholzdielen auf. Die Oberfläche wird dadurch zwar blitzschnell sauber, aber auch angreifbar und empfindlich für Algen und Schmutz .Terrasse frühlingsreif machenWurden die Gartenmöbel über den Winter im Haus, in der Garage oder im Gartenhaus zum Schutz vor Frost und Kälte gelagert, ist es nun an der Zeit diese auszuwintern. Über den Winter sind die Möbel oftmals verstaubt, schmutzig oder mit Spinnweben überzogen - je nach Material bietet sich die Möglichkeit an, die Gartenmöbel mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen. Das Reinigen zahlt sich aber nur dann aus, wenn man noch mit seinen alten Möbeln zufrieden ist.Gartenmöbel auswinternNachdem die ersten Sonnenstrahlen uns nach den kalten Wintermonaten auf die Terrasse locken, gewinnt auch der Sichtschutz vor neugierigen Blicken von Nachbarn oder Passanten an Bedeutung. Besonders der Einsatz von verschiedenen Varianten an Sichtschutz lassen sich optisch in das Konzept der Terrasse integrieren und eignen sich für einen wirkungsvollen Schutz vor fremden Blicken . Freistehende Sichtschutzelemente oder Zäune aus Bambus, Schilfrohr oder Holz erfüllen eine optimale Sichtschutz-Funktion. Die Kombination mit einer dauerhaften Terrassenüberdachung oder einer schnell montierten Markise sorgt gleichzeitig für einen effektiven Sonnenschutz.Sicht- und Sonnenschutz anbringenSind Sie schon bereit für den Frühling? Dann entdecken Sie jetzt das umfangreiche BAUHAUS Sortiment für einen erfolgreichen Start in die neue Gartensaison.

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  • Tipps & Tricks zur Rasenerneuerung

    Rasenerneuerung im FrühjahrMit den ersten Sonnenstrahlen kommen nicht nur die Frühlingsboten aus ihrem Versteck sondern auch der Rasen fängt wieder an zu sprießen. Beginnen Sie nach den kalten Wintermonaten nicht zu früh, sondern warten Sie steigende Temperaturen ab, um den Rasen den ersten Schnitt zu verpassen. Wenn der Frost den Boden verlassen hat und es wieder wärmer wird, kann mit der Erneuerung des Rasens begonnen werden, damit er im Sommer wieder saftig grün aussieht. Ein gesunder und strapazierfähiger Rasen Die frühe Pflege und Erneuerung des Rasens vermeidet auch bei langen Schönwetterphasen mit viel Sonne braune Flecken, da der Einsatz eines Langzeitdüngers in Kombination mit einem gut befeuchteten und belüfteten Boden einen Nährstoff- und Wassermangel bei heißem Wetter verhindert. Besonders das Vertikutieren im Frühjahr, womit auch ungeliebtes Moos beseitigt wird, beugt einem schadhaften Rasen im Sommer vor.Die Gründe für braune oder gelbe Flecken im Rasen können vielfältig sein und beispielsweise auf Rasenkrankheiten, Verbrennungen durch die Sommersonne oder andere Ursachen zurückzuführen sein. Gelbe Rasenspitzen oder helle Stellen sind oft die Folge eines Nährstoffmangels oder mangelndem Sonnenlichts . Die Anwendung eines Rasendüngers beugt dem Mangel an Nährstoffen vor und auch die Aussaat bzw. der Anbau von speziellen Schattenrasen an lichtarmen Stellen können bereits gegen diese braunen Stellen helfen. Bei der Auswahl des Düngers sollte unbedingt auf die Beschaffenheit des Bodens und die Jahreszeit geachtet werden. Im Frühjahr und Sommer, also in der Wachstumsphase, benötigt der Rasen vor allem Stickstoff . Phospat wirkt sich positiv auf die Wurzelbildung aus und für die Widerstandskraft wird Kalium eingesetzt. Eine Bodenanalyse kann entscheidende Informationen für die Rasendüngung liefern.   Zum pH-Bodentest von Neudorff >   Besonders die heißen Sommermonate bringen kahle Stellen aufgrund ausgetrockneter Rasenflächen mit sich. Ein spezieller Trockenrasen oder der Anbau von Bodendecker schaffen Abhilfe und sorgen für genügend Feuchtigkeit, die der Boden auch speichern kann. Als weitere Faustregel im Sommer gilt: Den Rasen nicht zu kurz schneiden und etwas länger lassen. Sind die Kahlstellen im Rasen deutlich erkennbar und es ist keine Besserung in Sicht oder hat er sich von den kalten Wintermonaten nicht erholt, und so führt an der Rasen-Nachsaat kein Weg vorbei. In den folgenden 5 Schritten zeigen wir Ihnen mehr über die richtige Vorgehensweise zur Rasenerneuerung, ohne den Boden umgraben zu müssen.Braune oder gelbe Flecken im RasenDie Rasenerneuerung beginnt mit der Entfernung von Laub und Zweigen von der Rasenfläche, damit Ihnen bei der Mahd des Rasens nichts in die Quere kommt. Dann wird im ersten Schritt der Rasen mit einer niedrigen Schnitteinstellung so kurz wie möglich, aber auf min. 3,5 cm gekürzt . Wenn der Rasen eine gleichmäßige Länge besitzt, sind nicht nur die schadhaften Stellen gut sichtbar, sondern auch der geschwächte Rasen erlangt dadurch gute Entwicklungschancen für die Nachsaat. Der Schnitt kann restlos entfernt und beispielsweise für den Kompost verwendet werden.  Welchen Rasenmäher Sie hierbei wählen, hängt von Ihren Vorlieben und der Rasenfläche ab.Ist der Rasen voller Rasenfilz oder Moos, dann führt am Vertikutierer kein Weg vorbei! Durch das Vertikutieren wird unbeliebtes Unkraut entfernt und das Wachstum der Rasenpflanzen angeregt , indem durch rotierende Messer die oberste Bodenschicht ein paar Millimeter eingeritzt und dadurch gelockert wird. Durch die Auflockerung gelangen Nährstoffe, Wasser und Luft leichter in den Boden zu den Wurzeln. Zweimal im Jahr sollte der frisch gemähte, trockene Rasen mehrmals in der Längs- und Querrichtung vertikutiert werden. Die Rasenpflege bietet sich dadurch besonders im Frühling und Herbst an. Wurde der Rasen vertikutiert, ist der Einsatz einer Lüfterwalze empfehlenswert. Die Walze verschafft dem Boden zusätzliche Luft und mehr Raum zum Wachsen . Gleichzeitig wandert das gelockerte Filz direkt in den Fangkorb und die mühsamen Nacharbeiten sind nicht mehr notwendig. Es gibt bereits eine Vielzahl an Vertikutieren, bei denen die Messerwalze schnell und einfach durch eine Lüfterwalze ausgetauscht werden kann.Nachdem der Rasen vertikutiert und gesäubert wurde, erfolgt die Rasen-Nachsaat an den kahlen Stellen. Das Vertikutieren des Bodens regt nämlich nicht nur das Wachstum der Pflanzen an, sondern ermöglicht einen direkten Kontakt der Rasensamen mit dem Boden und schafft dadurch die besten Keim- und Entwicklungsbedingungen . Es gibt speziell für die Nachsaat geeignete Samenmischungen, die durch einen nährstoffreichen Starterdünger schnell keimen und zügiges Wachstum garantieren.  Die Rasensamen mit einer Nährstoffkombination beseitigen den Nährstoffmangel und fördern das Wachstum der neuen Gräser. Diese Rasensamen zur Rasenerneuerung säen Sie gleichmäßig auf den Schadstellen des Rasens aus. Eine Abhilfe verschafft auch die Aussaat mit einem Streuwagen , welcher ein gleichmäßiges und lückenloses Nachsäen ermöglicht. Am Schluss ist es hilfreich den Rasen noch mit einer Rasenerde gleichmäßig abzudecken, damit die Rasensamen nicht austrocknen und wachsen können.Bei der Rasenerneuerung ist es besonders wichtig, dass Sie den renovierten Rasen nach der Aussaat gründlich eingießen und ständig feucht halten, damit der Boden nicht austrocknet. Eine gründliche Bewässerung erhält den Bodenschluss der Rasensamen und trägt zum schnellen Keinem bei. Intelligente Bewässerungssysteme mit beispielsweise einer Zeitschaltuhr sorgen dabei für die optimale Bewässerung zur richtigen Tageszeit.  Nach einer zweiwöchigen Schonzeit und intensiven Beregnung der Rasenfläche haben idealerweise die Rasensamen bereits gekeimt und sind angewachsen. Erreicht der neue Rasen eine Höhe von ca. 10 cm, können Sie den Rasen das erste Mal mähen. Wählen Sie die Schnitthöhe mit Bedacht, damit der Rasen nicht zu kurz gemäht wird und austrocknet. Bei einer Schnitthöhe von min. 4 cm sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.   Mehr zum Thema Gartenbewässerung >Im letzten Arbeitsschritt erfolgt nach der regelmäßigen Bewässerung und der ersten Mahd die gezielte Düngung des Rasens. Für die gleichmäßige Verteilung des Düngers sorgt ein Streuwagen, jedoch kann die Düngung auch mit der Hand erfolgen. Zum Rasen düngen eignen sich besonders Langzeitdünger , die speziell für den Rasen entwickelt wurden und sehr einfach in der Anwendung sind. Die organischen Dünger, die mit Mikroorganismen versehen sind, sorgen für eine Sofort- und Langzeitwirkung und bringen echtes Leben in Ihren Boden. Ziel der Düngung ist die Erreichung eines satten Grüns sowie eines dichten und gesunden Rasens.Bevor Sie vertikutieren, sollten Sie Ihren Rasen 2-3 Mal mit dem Rasenmäher inkl. Fangkorb auf eine Höhe von ca. 4 cm schneiden. Beim Vertikutierer stellen Sie eine Schnitttiefe von 2-4 mm ein, damit Sie optimale Ergbenisse erhalten. Vor jedem Belüften werden die Schnittblätter neu eingestellt, da der Boden ungleichmäßig verdichtet ist. Vorab können Sie die Schnitttiefe an einem Randstück probieren, bevor Sie mit der gesamten Fläche starten. Beim Vertikutieren bewegen Sie sich gleichmäßig vorwärts, erst in Längs- und dann in Querrichtung. Sie sollten nie an einem Platz zu lange verweilen, da sonst die Grasnarbe zu stark beschädigt wird. Optimalerweise können Sie auch gleich Säcke für den Transport zu einer Grünschnittsammelstelle oder für den eigenen Komposter bereitstellen.So vertikutieren Sie richtigIhr Rasen strebt nach Licht und die Wurzeln brauchen vor allem im Frühling Nährstoffe, Luft und Wasser. Dabei erschweren es Moos, Beikräuter oder Mäh- und Laubreste dem Gras, optimal wachsen zu können. Deshalb ist es im Frühling wichtig, Ihrem Grün wieder mehr Luft zu geben. Dafür können Sie erstmals die Fläche "kämmen", auch vertikutieren, und entfernen so den Filz an der Wurzel. Zudem wird Ihr Boden gleichzeitig belüftet und nimmt später das Regenwasser besser auf. Vertikutieren sollten Sie jedoch an trockenen Tagen, da hier die gesunden Wurzeln nicht ausgerissen werden. Das erste VertikutierenBei einer Rasenfläche bis zu ca. 100 m² können Sie mit einem Handvertikutierer arbeiten. Bei Rasenflächen über 100 m² ist es empfehlenswert, zu einem Akku-, Elektro- oder Benzin-Vertikutierer zu greifen, damit Sie zügig vorankommen. Sollten Sie in Ihrem Garten einmal vertikutieren, aber kein Gerät extra anschaffen wollen, so werden Sie auch bei unseren  Leihgeräten  fündig.  Neben dem Vertikutierer gibt es auch einen sanften Rasenlüfter. Er arbeitet eher an der Oberfläche, entfernt jedoch mit seinen Krallen auch effektiv Moos und Laub zwischen den Gräsern. Es gibt hierfür auch schon einige  Kombigeräte , die eine Messerwalze sowie eine Lüfterwalze haben.Kalk oder kalkhaltige Dünger regulieren den pH-Wert des Bodens und beugen Versauerung vor - denn genau hier fühlt sich Moos wohl. Mit Schattenlagen, dem falschen Saatgut oder durch übermäßiges Mulchen werden zusätzlich gute Bedingungen für aMoos geschaffen. Nachdem der Rasen also den Strapazen des Vertikutierens ausgesetzt wurde und um das Moos effektiv bekämpfen zu können, ist es ratsam, abschließend noch mit Rasenkalk zu düngen. Mit einem Streuwagen und nach Packungsbeilage ausgebracht, wird dem Boden die notwendige Unterstützung beigegeben, um Gras neu austreiben zu lassen und widerstandsfähiger zu werden. Gönnen Sie Ihrem Rasen danach eine Regenerationsphase und mähen Sie mindestens eine Woche lang nicht. Alternativ zum Rasenkalk können Sie auch Gesteinsmehl verwenden, welches viele wichtige Spurenelemente enthält. Jedoch wirkt diese Art von Dünger nicht so gezielt und ist eher für eine langfristige Bodenverbesserung geeignet. Eine weitere Möglichkeit zu düngen besteht darin, indem Sie gewisse Bodenaktivatoren nach dem Vertikutieren ausstreuen. Nach einer ordentlichen Bewässerung löst sich das Granulat nach und nach auf und dem Boden werden wieder wichtige Nährstoffe zugeführt und die Bodenstruktur verbessert. Düngetipps nach dem VertikutierenFreuen Sie sich auch schon auf sattes und dichtes Grün? Dann entdecken Sie jetzt alle Produkte von BAUHAUS für einen schönen Rasen und noch mehr Gartenglück. Entdecken Sie zudem alle wichtigen Arbeiten im Rasenjahr auf einen Blick .

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  • Starke Farben & coole Designs mit 70er-Jahre Einrichtung

    Jetzt kommt ein bisschen Flower-Power ins Haus. Bunte Farben und kuschelig-griffige Materialien passen gut zum schrillen Einrichtungsstil, denn sie bringen Freude und Unbekümmertheit in die Wohnung. Die Siebziger waren für die Einrichtung eine spannende Zeit und wir zeigen, wie Sie den Wohnstil ganz leicht selber umsetzen können.Die Lieblingsfarbe dieser Zeit ist ein knalliges Orange. Typisch für den Siebzigerjahre-Look sind Muster, bunte Farben und futuristische Formen. Tapeten mit abstrakten Mustern und Leuchten , die wie Moleküle aussehen, setzen dazu die richtigen Akzente. Fellteppiche , der stilprägende Schafswoll-Flokati und Samt- oder Cordvorhänge laden zum Entspannen ein. Bei diesem Look sind alle Formen rund oder abgerundet. Die Regalelemente an der Wand haben abgerundete Ecken, der Sitzsack ersetzt den Sessel.Nicht aus einem GussTapeten machen Möbel von der Stange zu Unikaten. Bekleben Sie die Schranktüren, schneiden Sie die Ränder sauber und lackieren Sie den Korpus.Individuelle Schrankfronten gestaltenOrange war die Lieblingsfarbe der 70er. Alles von sattem Schokobraun über die komplette Rotpalette bis zu Senfgelb und Ocker dreht sich um diesen sonnigen Farbton. Heute gibt es auch neutrale Grautöne, die aber vorzugsweise und absolut selbstbewusst spacigen Metallicglanz mitbringen. Die Tapete ist dabei ein Blickfang. Sie zeigt, welches Jahrzehnt in diesem Raum gelebt und geliebt wird. Breitcord ist eine der wichtigsten Texturen der 70er. Man kann es ruhig bunt treiben, denn der Look braucht Farbe und Muster. Zurückhaltung ist hier fehl am Platz. Texturierte Gewebe wie Samt, Cord und Kunstfell machen den Raum gemütlich.Was sich beißt, passt!Chrom und Glas machen den Raum noch glamouröser. Auch wenn damals Kunststoff modern war, hat sich Holz gehalten, jedoch meist in dunklen, satten Schokoladentönen mit edlen Maserungen, damit es nicht so rustikal aussieht. Ein Bodenbelag in Holzoptik passt gut zu einer bunten Einrichtung. Er ist neutral genug, um verschiedene Farben miteinander zu kombinieren.Solide Basis für ExperimenteZu den weichen Polstern und Kissen kommen filigrane Möbel mit abgespreizten Beinen. Die Tischplatten sind nierenförmig. Es gibt auch hochflorige Teppiche , die dank der flauschigen Oberfläche auch zum Sitzen einladen.Immer schön die Form wahrenEntdecken Sie noch einen weiteren, bunten Einrichtungsstil für Ihr Zuhause sowie Tipps und Tricks wie Sie Ihre Wände optimal tapezieren können.

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  • Spätsommer im Garten - Alle Arbeiten auf einen Blick

    Der letzte Sommermonat ist angebrochen, doch die Gartensaison ist noch lange nicht vorüber. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie sich diesen Monat freuen können und welche Arbeiten im Gemüse-, Obst-, Ziergarten und anderen Bereichen noch anstehen.Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem viele, verschiedene Gemüsesorten erntereif sind. Jedoch können Sie auch noch viele Sorten einpflanzen und aussäen. Sollte der August trocken und heiß ausfallen, so ist eine effiziente Bewässerung das A und O. Wenn Ihre Beete bereits leer stehen uns Sie keine Nachkultur geplant haben, so können Sie nun bis über den Winter eine Gründüngung wie die Phacelia, ausbringen. So wird Ihr Boden verbessert, vor Austrocknung geschützt und lockt zudem Nützlinge an. Mit unserem Pflanzkalender behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Infos von der Aussaat bis zur Ernte rund um Kräuter, Gemüse und Obst.   Zum Pflanzkalender >   Aussaat Im August können vor allem Gemüsesorten für den Herbst ausgesät werden. Winterheckenzwiebeln, Winterrettich oder Chinakohl sowie verschiedene Salate und Spinat (Sorte "Matador").   Einpflanzen Auch Jungpflanzen wie Salate, Chinakol, Brokkoli, Kohlrabi und Co. können noch ins Beet ziehen.   Ernte Tomaten, Paprika, Gurke, Zucchini, Karotten, Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Salate und noch viel mehr kann nun geerntet werden. Ernten Sie Ihr Gemüse regelmäßig, damit Sie den Zeitpunkt der Reife nicht übersehen und Schädlinge sowie Krankheiten keine Chance haben.Gemüsegarten im AugustAuch der Obstgarten hat sich schon seit einiger Zeit in einen wahren Naschgarten verwandelt. Verschiedene Beeren sowie Äpfel, Birnen, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen sowie Wassermelonen sind nun erntereif. Wenn der Pfirsichbaum zu dicht wächst, können Äste nach der Ernte zur Auslichtung gestutzt werden. Die Weintrauben werden nun mit einem feinmaschigen Beutel vor Vögeln und Wespen geschützt. Bei Ribisel und Stachelbeere werden nach der Ernte einige alte Triebe (erkennbar am dunklen Holz) bzw. zu dicht stehende Triebe nahe dem Boden abgeschnitten, damit die Sträucher auch im nächsten Jahr wieder viel Energie für neuen Wachstum und Früchte haben. Damit Ihre Himbeeren nicht die Himbeerrutenkrankheit befällt, sollten Sie fertig abgeerntete Ruten abschneiden. Und bei Erdbeeren heißt es wie schon im Juli – jetzt ist die Zeit für neue Pflanzen. Egal ob Ableger oder komplett neu gekauft, wenn Sie nun Erdbeeren einsetzen, können Sie sich schon auf das nächste Jahr voller süßer Früchte freuen.Obstgarten im AugustViele Stauden und Blumen bereichern uns nun mit ihrer vollen Blüte – Sommerflieder, Duftnessel, Nachtkerze und Co. sind dabei. Achten Sie nach der Blüte immer auf einen Rückschnitt, sofern Sie die Samen nicht sammeln wollen. Vor allem in regnerischen Zeiten beugt dies Krankheiten vor. Lavendel wird nach der Blüte um ein Drittel zurückgeschnitten und auch abgeblühte Triebe von Rosen können getrimmt werden, um das Blütenwachstum anzuregen. Auch die Taglilien werden nach der Blüte und sobald ihr Laub braun wird ca. 10-15 cm über dem Boden abgeschnitten. Auch Hecken wie Liguster oder Hainbuche können jetzt bei starkem Wuchs geschnitten werden und Stauden, die im Frühjahr geblüht haben, können nun vorsichtig geteilt und somit vermehrt werden.Ziergarten im AugustDer Rasen wird im Sommer nicht allzu oft bzw. auch nicht zu kurz gemäht, da ihm Trockenperioden sonst zu sehr zusetzen würden. Mit einem Bewässerungssystem wird der Rasen im August regelmäßig und kontrolliert mit Flüssigkeit versorgt und strahlt so weiterhin in saftigem Grün.Rasen im AugustRingelblume, Fetthenne, Sonnenhut, Astern, Bergminze, Malven, Margeriten und viele weitere Blumen zeigen Ihre prachtvolle Blüte und locken unzählige Insekten in unseren Garten. Beete, Ecken und Töpfe mit einer bunten Vielfalt an Stauden locken nicht nur verschiedene Insekten an, sondern haben oft auch den Vorteil, dass unterschiedliche Blühzeiten für längere Zeit Nahrung und Lebensraum für viele Nützlinge schafft. Auch im August gilt wieder – Vogeltränken aufstellen und regelmäßig frisches Wasser nachfüllen. Zusätzlich können Sie schon langsam wieder Igelhäuser platzieren, sofern Sie diese über den Sommer verstaut haben. Vom Baumschnitt übriggebliebene Äste eignen sich besonders gut für eine Wildhecke, wo sich Insekten und Tiere Richtung Winter einquartieren können.Wildtiere & Insekten im AugustWie viele weitere Arbeiten ist auch das Abfischen von Algen aus dem Gartenteich eine never ending story. Fadenalgen sollten regelmäßig abgefischt werden, damit sich kein Schlamm bilden kann. Achten Sie jedoch darauf, dass sich in den Algen oft Wasserinsekten oder Molche einnisten. Legen Sie die abgefischten Teile daher in Ufernähe auf einen Stein oder Steg, damit die Insekten wieder ihren Weg ins Wasser finden. Wasserpumpen halten das Wasser in Bewegung, erhöhen den Sauerstoffgehalt und verhindern vor allem in kleineren Teichen die Algenbildung. Kontrollieren Sie im August vor allem auch immer die Wasserqualität und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig.Gartenteich im AugustDa es im August zu längeren Trockenperioden kommen kann, ist es auch am Balkon und der Terrasse wichtig, Kübelpflanzen regelmäßig zu gießen. Sonnensegel, Sonnenschirme und Co. schützen nicht nur uns, sondern auch unsere Pflanzen zusätzlich vor der intensiven Sonneneinstrahlung.Balkon & Terrasse im AugustKräuter haltbar machen: Um Wachstum voranzutreiben, können Sie Ihre Kräuter regelmäßig zurückschneiden. Dabei können Sie die abgeschnittenen Teile haltbar machen, indem Sie sie trocknen (mittels Luft oder Dörrautomat), einfrieren (in Öl oder zerkleinert) oder sie direkt zu Pestos oder Saucen verarbeiten. So haben Sie länger etwas von Ihren Kräutern. Kräuter vermehren: Rosmarin, Lavendel, Basilikum oder andere Kräuter können Sie nun auch durch Stecklinge vermehren. Dazu schneiden Sie ca. 10 cm lange Triebe ab, entfernen die untersten Blätter und stecken sie in feuchte Erde. Idealerweise werden die Stecklinge in der Nacht vor niedrigeren Temperaturen (unter 20 °C) geschützt, indem Sie unter die Anzuchthaube, ins Gewächshaus oder nach drinnen ziehen. Halten Sie die Erde stets feucht, damit sich Wurzeln bilden können. Samen sammeln: Einige Blumen sind nun auch schon verblüht und bilden fleißig Samen. Sobald die Blumenköpfe braun werden, können Sie beispielsweise Ringelblume, Tagetes, Kornblume und Co. ernten und die Samen für nächstes Jahr trocken lagern. Sammeln Sie die Samen an trocknen Tagen und nicht zu früh (nicht vor dem braun werden), da sich der Samen ansonsten nicht vollständig entwickeln konnte. Krankheiten & Schädlinge erkennen: Kontrollieren Sie auch Ihre Pflanzen regelmäßig auf etwaige Befälle, damit Sie schnell handeln und eine Ausbreitung rechtzeitig verhindern können. In unserem Artikel „ 8 Gemüsekrankheiten & Schädlinge “ erfahren Sie mehr.Weitere Arbeiten im AugustAuch im August sollten Sie bei all der Gartenarbeiten nicht auf sich selbst vergessen. Überarbeiten Sie sich nicht an heißen Tagen und lassen Sie Ihre Seele gemütlich in Ihrem Naturparadies baumeln.

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  • Spaciges Vogelfutterhaus selbst bauen

    Ein selbst gebautes Vogelhaus im Raumschiff-Enterprise-Look – für echte Star-Trek-Fans.

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  • Sommerlicher Hitzeschutz für Mensch, Tier, Haus & Garten

    Sommersonnenschein und Wärme werden jedes Jahr aufs Neue sehnlichst erwartet. Aber mit den zunehmenden Wetterextremen häufen sich auch lang anhaltende Hitzeperioden mit Rekordtemperaturen und intensiven UV-Strahlen. Diese können sowohl bei Mensch und Tier das Wohlbefinden und die Gesundheit beeinträchtigen, als auch an und in Gebäuden und im Garten Schäden anrichten. Wohn- und Büroräume heizen sich unerträglich auf, kühle Schattenplätze werden rar, die Elektronik spielt verrückt, der Benutzer am Bildschirmarbeitsplatz ist geblendet, Gartenmöbel bleichen durch intensive Sonnenstrahlung aus und Pflanzen im Garten vertrocknen. Während für Gärten, umliegende Parkanlagen und Wälder das Brandrisiko steigt, verwüsten plötzlich auftretende Hitzegewitter mit Starkregen, Hagel und heftigen Windböen die Natur. Damit Sommersonne, intensive Sonnenstrahlung und Rekordtemperaturen nicht zum Belastungsrisiko werden, ist ein den hohen Temperaturen angepasstes Verhalten sowie Hitzeschutz, Blendschutz und UV-Schutz unerlässlich. Wie genau Sie der Hitze in Haus und Garten die kalte Schulter zeigen können, erfahren Sie hier. Gefühlt das ganze Jahr über freuen wir uns auf den Sommer und auf die Sonnenstrahlen, aber bei übermäßigen Sonnenbaden riskieren wir einen Sonnenbrand oder sogar einen Sonnenstich . Allein die hohen Temperaturen reichen aus, um den Körper schnell an seine Belastungsgrenze zu bringen. Schwere Kost, eiskalte Getränke und körperliche Anstrengungen belasten dann den Kreislauf zusätzlich. Meiden Sie deshalb das Sonnenbad und sportliche Aktivitäten in den Mittagsstunden, trinken Sie genügend Wasser und kühlen sich zwischendurch ab. Schützen Sie vor allem empfindliche Kinderhaut vor zu viel Sonne. Auch ältere Menschen, chronisch Kranke und jene, deren Allgemeinzustand bereits angegriffen ist, kommen mit der starken körperlichen Beanspruchung durch die Hitze nicht zurecht. Neben guter Sonnencreme mit hohem UV-Lichtschutzfaktor ist luftige, aber langärmlige Kleidung inklusive Sonnenhut ein wirksamer Schutz bei praller Sonne – für Groß und Klein. Und selbst wenn das Spiel der Kinder im hochsommerlichen Garten fröhlich ist, auch hier besteht die Gefahr einer Hitzeerschöpfung oder eines lebensgefährlichen Hitzschlags. Gönnen Sie sich und den Kindern Pausen im Schatten, Abkühlung, Getränke und vitaminreiche, leichte Snacks .Hitzestress für Mensch und Tier vermeidenRötet sich die Haut und wird gar über Unruhe, Nacken- oder Kopfschmerzen geklagt, sind dies Anzeichen für einen Sonnenbrand beziehungsweise einen Sonnenstich. Dann hilft nur eins: Raus aus der Sonne, Abkühlung durch feuchte Tücher oder kühle Duschen, Trinken und Ruhe. Bei Apathie, Erbrechen oder gar Bewusstlosigkeit ziehen Sie unbedingt einen Arzt hinzu! Was für Menschen gilt,  gilt bei Rekordtemperaturen auch für Tiere . Egal ob Hund, Katze, Kaninchen oder Kanarienvogel, auch sie brauchen Schatten, Abkühlung, Ruhe, genügend Trinkwasser und frisches Futter. Bedenken Sie, dass die Sonne wandert und der Platz für das Haustier, der eben noch schattig und kühl aussah, sich wenig später in der prallen Sonne befinden und damit zur tödlichen Falle werden kann. Besondere  Vorsicht ist im Auto  geboten. Lassen Sie deswegen  niemals  Kinder alleine im Fahrzeug zurück – und sei es nur für kurze Zeit. Auch Hunde oder andere Haustiere sollten  auf keinen Fall im Auto in der Sonne  zurückgelassen werden. Bemerken Sie ein Kind oder ein Haustier allein in einem in der Sonne geparkten Fahrzeug, alarmieren sie die Polizei oder die Feuerwehr oder – wenn  unmittelbare Lebensgefahr  droht – schlagen Sie im Rahmen der Notfallhilfe die Scheibe ein.Sind die Außentemperaturen dauerhaft hoch, verwandeln sich viele Häuser und Wohnungen in wahre Backöfen und sorgen für schlaflose Nächte – Dachgeschosse sind davon besonders betroffen. Um die Hitze auf ein erträgliches Maß herabzusenken, gilt es die Wärme erst gar nicht hereinzulassen, mit Sonnenschutz für Beschattung zu sorgen und zum richtigen Zeitpunkt zu lüften! Zudem ist eine gute Dämmung das A und O für einen guten Gebäude-Hitzeschutz. Mit der Wahl des richtigen Dämmstoffes sorgen Sie darüber hinaus auch im Winter für einen ausreichenden Schutz vor Wärmeverlusten. So bieten etwa Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen (beispielsweise Holzfasern) oder mineralische Dämmplatten gleichzeitigen Schutz vor Hitze im Sommer und vor Kälte im Winter. Mit außen liegenden Beschattungssystemen reduzieren Sie die Sonneneinstrahlung durch Fenster um bis zu 75 Prozent. Wer nur die Möglichkeit hat innen liegenden Sonnenschutz anzubringen, kann zusätzlich auf spezielle Sonnenschutzfolien zurückgreifen. Sie absorbieren die UV-Strahlung, machen die Räume aber gleichzeitig dauerhaft dunkler. Hilfreich und gleichfalls kostengünstig sind Laubbäume, Hecken und Sträucher nahe am Haus, die im Sommer Schatten sowie ein angenehmes Mikroklima spenden und im Winter das kostbare Sonnenlicht durchlassen. Aber auch Sonnensegel , Sonnenschirme , Markisen , Pavillons und Co. vor Fenstern und Türen helfen, um die Hitze ein wenig abzuschirmen.Wenn das Haus zum Backofen wirdLüften Sie die Räume möglichst nachts (zwischen 3-6 Uhr früh), wenn es draußen kühl ist, und nutzen die Verdunstungskälte durch Schalen mit Wasser und feuchten Laken vor den Fenstern. Stellen Sie außerdem überflüssige elektrische Geräte wie PC und Fernseher als zusätzliche Wärmequellen ab. Sollte all dies keine Erleichterung bringen, hilft natürlich eine  Klimaanlage . Ein Ventilator hingegen kann bei großer Hitze keine Kühlung verschaffen, aber immerhin für einen angenehmen Luftzug sorgen. Das Wohnklima können Sie auch einfach per Knopfdruck oder vollautomatisch mithilfe von Licht-, Temperatur- und Wettersensoren regulieren. Im  Smart Home  schließen und öffnen sich Fenster, Rollläden und Hitzeschutz-Markisen oder starten Klima- und Belüftungssysteme je nach Außentemperatur und Sonnenstand und bevor sich der Innenraum zu sehr aufheizt.Bei lang anhaltender Trockenheit und Hitze steigt die Brandgefahr – besonders dort, wo nicht gewässert wird oder nicht gewässert werden kann. Vermeiden Sie dann unbedingt offenes Feuer und Funkenflug und gehen Sie achtsam mit allem um, was einen Brand verursachen kann: Der Holzkohlegrill, eine weggeworfene Zigarette, die herumliegenden Scherben einer zerbrochenen Flasche und andere Dinge können sich schnell in eine Gefahr verwandeln. Selbst Rasenschnitt, Heu und Stroh bergen ein erhöhtes Brandrisiko, da bei frisch geschnittener Biomasse ein Gärungsprozess einsetzen kann, dessen Hitze durch die sommerlichen Temperaturen nicht entweicht. Der so entstehende Wärmestau kann Schwelbrände verursachen. Auch hier gilt es, wachsam zu sein. Je nach Region veröffentlichen Forstämter oder die Ämter für Katastrophenschutz Warnungen beziehungsweise Warnstufen. Verstöße haben meist ein hohes Bußgeld zur Folge. Wenn Sie sehen, dass andere durch ihr Verhalten gegen Brandwarnungen verstoßen oder ein Brandrisiko eingehen, sprechen Sie diese freundlich und zivilcouragiert darauf an. Viele Menschen sind lediglich nicht informiert und haben keine Vorstellungen von der Gefahr. Bei Bränden informieren Sie die Feuerwehr über 112. Beugen Sie auch auf dem eigenen Grün vor, in dem Sie den Garten gut wässern. Damit Sie nicht ständig daran denken müssen und vor allem wenn Sie auf Urlaub sind, gibt es praktische Bewässerungssysteme wie die Tropfbewässerung oder Sprinklersysteme, die mittels Bewässerungscomputer voll automatisch Ihren Garten mit Flüssigkeit versorgen. Auch die Bäume an der Straße freuen sich an heißen Tagen über eine Wasserspende – vor allem wenn die Stadt selbst mit dem Bewässern nicht mehr hinterher kommt.Brandgefahr durch Hitze und TrockenheitAuf sprunghaft angestiegene Sommertemperaturen folgen gerne plötzliche Hitzegewitter mit Starkregen, Hagel und Blitzschlag sowie kräftigen Windböen. Bei Hitzegewittern sollten Sie das Haus nicht verlassen. Werden Sie allerdings unterwegs überrascht, halten Sie sich von Bäumen fern , da diese Blitze anziehen, besonders wenn sie aus der Umgebung herausragen. Durch die vorhandene Feuchtigkeit im Baum besteht die zusätzliche Gefahr, dass bei einem Blitzeinschlag das Holz regelrecht explodiert oder Äste herabfallen. Im offenen Gelände suchen Sie den tiefsten Punkt auf, um dort mit zusammengezogenen Füßen in die Hocke zu gehen und halten Sie zu anderen Personen Abstand. Lassen Sie den Regenschirm zu, dieser könnte in der Umgebung herausragen und so für den Blitz ein Ziel sein. Wer beim Baden im Schwimmbad oder See vom Gewitter überrascht wird, soll sofort raus aus dem Wasser – Baden ist während eines Gewitters lebensgefährlich. Geschlossene Kraftfahrzeuge hingegen wirken wie ein Faradayscher Käfig und bieten absoluten Schutz gegen einen Blitzeinschlag. Wenn Sie können, setzen Sie sich in ein Auto – stellen Sie das Fahrzeug aber nicht direkt neben einen Baum. Blitz, Hagel, Starkregen und Windböen können auch in Haus und Garten Verwüstungen anrichten. Beugen Sie vor, indem Sie etwa kranke und besonders alte Bäume im Frühjahr oder Spätherbst entasten oder notfalls fällen (mit Genehmigung der Naturschutzbehörde der Gemeinde). Da Blitzeinschläge auch häufig Haushaltsgeräte durch elektrische Überspannung schädigen, entweder den Stecker ziehen oder Blitzschutzstecker verwenden.HitzegewitterHohe Temperaturen und entsprechend hohe Sonneneinstrahlung machen den Pflanzen im Garten zu schaffen. Sie bekommen einen Sonnenbrand und Pflanzengewebe stirbt ab. Diese sogenannte Nekrose zeigt sich meist durch gelbe, ockerfarbene bis braune Flecken an Blättern und Gräsern. Auch Gemüse und Früchte verfärben sich oder werden weich und matschig. Entfernen Sie kranke Pflanzen oder abgestorbene Pflanzenteile und verbrannte Stellen im Rasen regelmäßig, um Pilz- oder Schädlingsbefall sowie Moos- oder Unkrautbildung zu vermeiden. Gewöhnen Sie Pflanzen grundsätzlich langsam an die Sonne, vor allem wenn sie aus dem geschützten Winterquartier kommen. Nutzen Sie Schattierungsnetze oder Sonnensegel während der heißen Mittagsstunden. Auch Gemüse, Obststräucher und Gewächshäuser können auf diese Weise bei einem Übermaß an Sommersonne schattiert werden. Bodendeckende Pflanzen oder Mulch im Beet verhindern die schnelle Verdunstung und wirken sich positiv auf nützliche Bodenlebewesen aus. Neben Schatten können aufgestellte Behälter mit Wasser oder das bewässern des Weges die Temperaturen kurzzeitig um ein bis zwei Grad Celsius senken und die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Aber Achtung: Wassertropfen wirken bei großer Sonneneinstrahlung wie Brenngläser. Um Verbrennungsschäden an Pflanzen zu vermeiden, sollte das Gießen grundsätzlich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden geschehen. Bequem ist hier eine automatische Bewässerungsanlage. Dauerhaft unterhalb der Grasnarbe verlegte Versorgungsleitungen und computergesteuerte Sprenger lassen es dann regnen, wie Sie es vorgeben. Und wer in der heißen Jahreszeit Regentonnen für die Bewässerung nutzt oder einen Gartenteich für ein günstiges Mikroklima besitzt, hat gut vorgesorgt.Der heiße Sommer im GartenDie Hitze macht nicht nur uns zu schaffen, auch der Elektronik setzt sie gehörig zu – besonders im Auto. Hier kann die Luft im Fahrzeuginneren in der Sonne bis auf 60 Grad ansteigen. Für Handys, Navigationsgeräte und Tablets droht bei derartiger Hitze das Akku-Aus beziehungsweise der vorzeitige Verschleiß durch die doppelt so schnell ablaufenden elektrochemischen Prozesse. Parken Sie deshalb den Pkw am besten in einer Garage oder im Carport . Zum Schutz vor Überhitzung im Wageninneren gibt es auch Sonnenblenden und spezielle Tönungsfolien . Hitze und ElektronikSommer, Sonne, Hitze und dann wieder Regen, Wind und Kälte setzen Oberflächen und Gewebe im Außenbereich sowie Tür- und Fensterrahmen gehörig zu. Sie werden porös, bleichen aus und bekommen Risse, die wiederum für Algen, Pilze, Flechten, Moose und Larven vom Hausbock beste Bedingungen bieten. Umso wichtiger ist eine professionelle Pflege. Mit hochwertigem Holzschutz , Stein-Versiegelungen , Fassaden-Balkon-Imprägnierungen oder Markisen-Imprägnierungen für natürliche und synthetische Stoffe wie Leinen, Baumwolle, Polyacryl, Polyester oder PVC-Gewebe, lassen sich Oberflächen im Außenbereich problemlos pflegen und dauerhaft erhalten.Oberflächen vor Hitzeeinwirkung und UV-Strahlung schützenOb vergnügliches Beisammensein mit der Familie in der grünen Gartenoase oder die besinnlichen Ruhestunden auf dem mediterranen Balkon – das alles trägt dazu bei, dass wir uns erholen, entspannen und die Batterien wieder aufladen. Bewahren Sie hier trotz Hitze einen kühlen Kopf! Mit Gartenduschen sorgen Sie für die schnelle Abkühlung zwischendurch oder erfrischen Sie sich mit angenehm-kühlem Wasser im eigenen Gartenpool – Urlaubsstimmung inklusive. Schattenspender für Terrasse und Balkon in Form von Markisen, Sonnenschirmen, Pavillons, Sonnensegeln sowie eine mit Tuch überspannte oder mit Wildem Wein berankte Pergola schaffen angenehme Schattenplätze.Den Sommer trotzdem genießenAktuelle Hitzewarnungen, Waldbrandgefahr, das Brandrisiko für Grünflächen oder UV-Strahlungsbelastung gibt die GeoSphere Austria   bekannt. Ganz praktisch gibt es auch die kostenlose Wetter-App mit offiziellen Wetterwarnungen für jede Gemeinde.  Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat umfangreiche Tipps zu den Themen Hitzetelefon, Hitzeschutzplan, vorbeugende Maßnahmen und mehr. Außerdem finden Sie dort auch  Hitze-Tipps für Haustiere .Informationen und Tipps zum WetterEntdecken Sie alles, um die Hitze in Ihrem Zuhause fernzuhalten oder abzuschirmen sowie zur Abkühlung bzw. zur Bewässerung.

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  • Sofortmaßnahmen nach Hochwasser

    Feuchte Keller und Wohnräume durch Überschwemmungen sind nicht nur ein Problem für flussnah gelegene Häuser, sondern können auch Haushalte treffen, die nicht direkt am Wasser liegen. So kann es etwa bei starken lokalen Niederschlägen durch die plötzlich auftretenden großen Wassermengen zu einer Überlastung der öffentlichen Kanalisation kommen und damit einhergehend zu einem sogenannten Kanalrückstau. Dabei drückt Wasser durch die am Kanal angeschlossenen Entwässerungsleitungen zurück zum Haus. Kellerräume und Souterrainwohnungen, die unterhalb der Straßenoberkante liegen, können so schnell unter Wasser stehen. Und wenn nicht nur die Keller überschwemmt werden, sondern Schlamm und Wasser durch unkontrolliertes Abfließen des Niederschlags auf der Oberfläche in ebenerdige Wohnräume eindringt, ist schnelles aber bedachtes Handeln notwendig.Wichtige Erstmaßnahmen nach Ablauf des Wassers sind: Dokumentieren des Schadens, Abpumpen, Aufräumen und Reinigen sowie Trocknen der betroffenen Räume. Weitere grundsätzliche Dinge, die Sie bei einem Wasserschaden wissen und beachten sollten sowie Tipps und Links im Sturzflutfall und für eine vorsorgliche Gebäudesicherung gegen eindringendes Wasser haben wir im folgenden zusammengestellt. Sofortmaßnahmen nach einem WasserschadenDokumentieren und protokollieren Sie genau, was durch das Wasser beschädigt und zerstört wurde und markieren Sie den erreichten Wasserstand. Ziehen Sie außerdem zur Begutachtung und späteren Reparatur größerer Schäden unbedingt Fachleute (Bausachverständige und Fachhandwerker) hinzu – diese können Art und Umfang des Schadens genau analysieren und verfügen zudem über das technische Equipment zur professionellen Trocknung. Denn unzureichende Trocknungs- oder Sanierungsmethoden können Spätfolgen wie etwa einen Schimmelpilzbefall verursachen und die Gesundheit der Hausbewohner gefährden. Ist der Hausanschlusskasten im überfluteten Raum untergebracht, besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlags. Informieren Sie in diesem Fall den örtlichen Energieversorger (Netzbetreiber), damit dieser die elektrische Anlage abschaltet oder dies veranlasst. Die Überprüfung, Reparatur und Wiederinbetriebnahme der elektrischen Anlage sowie von Elektrogeräten, die feucht geworden sind, überlassen Sie aus Sicherheitsgründen ebenfalls ausschließlich dem örtlichen Stromversorger beziehungsweise einer Elektrofachkraft. Sind durch das eingedrungene Wasser Heizöl, Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel, Benzin, etc. freigesetzt worden, informieren Sie die Feuerwehr 112. Gärten, Nutzgärten, Gartenteiche oder Sandspielkästen mit einer erkennbar dicken Ölschlammschicht müssen saniert werden, das heißt: Böden abtragen, Wasser abpumpen beziehungsweise den Spielsand austauschen. Weitere Informationen zum Austausch und Entsorgung erhalten Sie bei der Feuerwehr. Um weitere Schäden am Inventar und der Bausubstanz zu minimieren, pumpen Sie so schnell wie möglich Restwasser ab. Beginnen Sie damit jedoch erst, wenn der Grundwasserspiegel ausreichend gesunken ist. Entfernen Sie letzte Wasserreste und Schlamm. Ist der Schlamm mit Öl, Schmier- oder Kraftstoffen verunreinigt gehört er nicht in den normalen Müll, sondern auf die Sonderabfalldeponie. Entsprechende Informationen erhalten Sie von Ihrer Gemeinde bzw. Stadtverwaltung. Nicht zu rettendes Wohnungsinventar muss auf den Sperrmüll – entsorgen Sie zerstörte Gegenstände aber erst nach Rücksprache und mit Zustimmung des Versicherers. Entsorgen Sie außerdem unverpackte Lebensmittel, die durch das Wasser verunreinigt wurden. Aus gesundheitlichen Gründen ist der Verzehr von selbst angebautem Gemüse aus überschwemmten Nutzgärten nicht zu empfehlen. Kompostieren Sie betroffenes Gemüse und Salate und graben die Böden 10 bis 15 Zentimeter tief um (ggf. mehrmals wiederholen). Entfernen Sie durchnässte Bodenbeläge und Wandverkleidungen restlos. Schauen Sie auch drunter: Hohlräume hinter Gipskartonwänden oder einer hinterlüfteten Fassade und durchnässte Dämmmaterialien müssen ebenfalls kontrolliert beziehungsweise entfernt werden. Ob der Putz an den Wänden oder der Estrich entfernt werden muss, entscheidet am besten eine Fachfirma. Fordern Sie bei einer Sturzflut Hilfe an: Einsatzkräfte der Feuerwehren aber auch Organisationen wie das Österreichische Rote Kreuz bieten Ihnen Unterstützung im Katastrophenfall.In Österreich sind die einzelnen Bundesländer und Gemeinden für die Hochwasserwarnung zuständig, die im Falle eines Hochwassers die Landeswarnzentralen informieren. Die Warnung selbst erfolgt über das Sirenenalarm-System. Bei plötzlich auftretenden Wetterphänomenen wie Starkregen gibt es keine lange Vorwarnzeit, um das Eigentum zu schützen. Umso wichtiger ist eine schnelle Information, wo etwa durch ein Gewitter extreme Regenmengen drohen. Informationen über aktuelle Hochwasserereignisse erhalten Sie über folgende beispielsweise  Pegel Aktuell . Das Österreichische Rote Kreuz bietet Katastrophenhilfe im Detail an, die sich auf drei Phasen konzentrieren: Vorbereitung, Verhalten während der Katastrophe und danach.Wenn das Wasser kommt – Informationen & Tipps bei StarkregengefahrSo wichtig das richtige Verhalten im Sturzflutfall ist, so entscheidend kann ein bestehender baulicher Gebäudeschutz Schäden durch eindringendes Wasser vermindern oder gar verhindern sowie nach dem Hochwasser anfallende Sanierungsarbeiten verringern. Lösungen hierfür sind beim Hausbau vor allem wasserwiderstandsfähige Baumaterialien und als Vorsorgemaßnahme eine Ausstattung an verschiedenen Hochwasserschutz-Produkten für den Ernstfall. Bauliche Vorsorgemaßnahmen gegen eindringendes Wasser

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  • So wird Ihr Balkon zum Pflanzparadies

    Schon länger braucht man nicht mehr zwingend einen Garten, um selbst angebautes Gemüse und Obst zu genießen, denn auch der kleinste Balkon kann bepflanzt werden. Zwar braucht man ein wenig mehr Kreativität als im Garten und muss sich auch manchmal mit den begrenzten Ressourcen zufriedengeben, trotzdem lässt sich auch ein wahres Pflanzparadies erschaffen, das zum Entspannen, Naschen und Staunen einlädt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln viel rausholen können und welche Pflanzen sich besonders gut für den Balkon eignen. Auch wenn Sie denken, dass es auf Ihrem Balkon nicht möglich ist – ist es doch! Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und jeder noch so kleine Balkon kann zumindest ein paar Pflänzchen beherbergen. Ein guter Tipp dafür ist definitiv Vertical Gardening, denn wenn die horizontale Fläche nicht viel hergibt, kann auch die vertikale genutzt werden. Bevor Sie jedoch mit der Planung und Umsetzung starten, ist es noch wichtig zu wissen, welche Ausrichtung Ihr Balkon hat. Dies hat in weiterer Folge auch Einfluss auf die Pflanzen, die Sie anbauen können. Nordbalkon: Meist wenig Licht und viel Schatten, daher ideal für Pflanzen, die im Schatten gedeihen. Hier fühlen sich Buchsbaum, Sternjasmin, Prachtspiere, Begonien, Funkien, Fleißiges Lieschen, Engelstrompeten, Schneeflockenblume und einige Arten des Farns wohl, aber auch Bärlauch, Walderdbeere, verschiedene Minz-Sorten oder Brunnenkresse finden hier ihren Platz. Südbalkon: Hier gibt es viel Sonne und nur wenig Schatten, folglich gedeihen hier vor allem sonnenliebende Pflanzen – vor allem mediterrane Schönheiten! Aber auch Geranien, Petunien, Zauberglöckchen, Strauchmargeriten und Gemüse wie Tomaten, Paprika, Chili, Gurke oder Aubergine sowie Erdbeeren, Johannisbeere und Co. genießen die Sonne.  Ost-/Westbalkon: Der Halbschatten hat hier Vorherrschaft, daher eigenen sich vor allem Pflanzen, die für halbschattige Standorte geeignet sind. Pflanzen für diesen Balkon sind beispielsweise Petunien, Dahlien, Glockenblume, Tagetes, Margeriten, Fächerblume, Buchsbaum oder Verbene. Gemüse wie Bohnen, Brokkoli, Salate, Radieschen oder auch Kräuter sowie noch viele weitere. Dazu gibt es noch fünf Tipps, wie Sie eine üppige Ernte am Balkon erhalten, wobei wir weiter unten näher auf die Punkte eingehen: Pflanzenauswahl: Optimalerweise wird angebaut, was man auch tatsächlich isst und auch gerne mag. Dabei sollten Sie vor allem auf hochwertiges Saatgut sowie Setzlinge achten. Topfauswahl: Staunässe ist ein No-Go, daher sollte beim Kauf neuer Töpfe immer auf ein Abflussloch geachtet werden. Alternativ können Sie auch mit einem Bohrer neue Löcher schaffen. Bewässerung: Wie im Garten sollten Sie auch am Balkon bei schönem Wetter nur morgens oder abends gießen. Achten Sie darauf, nur die Erde zu gießen, damit Blätter und Triebe trocken bleiben. Platz nutzen: Wie schon erwähnt, eignet sich am Balkon das Prinzip von Vertical Gardening besonders gut, indem der Platz mit verschiedenen Lösungen optimal genutzt wird.  Pflege und Ernte: Wie auch im Garten sollte auch hier in den Beeten auf eine geeignete Mischkultur und die Fruchtfolge geachtet werden. Hier erfahren Sie mehr dazu.Ein kleines Paradies am Balkon schaffenVor allem am Balkon bietet sich ein vertikaler Garten besonders an, da die Fläche optimal genutzt werden kann. Dabei können Sie mit verschiedenen Rankgittern an der Wand zum Beispiel Kletterpflanzen wie Clematis anpflanzen oder Stangenbohnen und Gurken. Es gibt jedoch auch schon Pflanzkästen , die mit Rankgitter ausgestattet sind. Achten Sie hierbei jedoch auf ausreichend große Rankhilfen , da vor allem Bohnen schnell und hoch wachsen können. Als Rankhilfe und gleichzeitig als Sonnenschutz können Sie auch eine Pergola aus Holz aufstellen, sollte Ihr Balkon kein Dach haben. Hier können die Pflanzen froh und munter wachsen und auch Blumenampeln gefüllt mit Erdbeeren, Tomaten oder Blumen finden hier ihren Platz.Kreativ werden mit vertikalen LösungenAuch verschiedene Systeme wie mehrere Blumenkästen an der Wand eigenen sich für den vertikalen Garten. Hier können Sie Ihrem grünen Daumen freien Lauf lassen und Gemüse wie Salate oder Mangold anpflanzen, aber auch Erdbeeren oder frische Kräuter. Ein Pflanzturm ist ebenso eine gute Option für den Balkon oder kleinere Flächen, um trotzdem viel anbauen zu können. Eine einfach Variante für einen vertikalen Garten ist eine Blumentreppe oder ein Gestell, auf dem verschiedene Töpfe ihren Platz finden. Dazu haben wir hier auch ein tolles DIY indem wir Ihnen zeigen, wie Sie schnell ein Pflanzenregal fertigen können. Und wer ganz kreativ ist, und die notwendige Ausstattung am Balkon hat, kann das Balkongitter als Rankhilfe für Kletterpflanzen nutzen. So wird aus dem Gerüst auch ein natürlicher Sichtschutz.Beim Bepflanzen am Balkon gilt es auch, die geeigneten Töpfe auszuwählen. Damit Sie keine Staunässe verursachen und somit die Pflanzen und Wurzeln nicht verfaulen, sollten Sie Töpfe mit Drainageloch wählen. Haben Sie Gefäße ohne Löcher, so können Sie auch einen Zwischentopf wählen. Ein tolles mediterranes Paradies schaffen Sie beispielsweise mit Töpfen in Terrakotta, wobei sich hier normalerweise schon ein Loch zum Abtropfen befindet. Beachten Sie jedoch, dass diese Rohkeramik Wasser aufsaugt und die Erde somit schneller austrocknet. Balkonkästen sind die gängige Methode für den Balkon, vor allem um Blumen anzupflanzen. Hier können jedoch auch Kräuter und verschiedene Gemüsesorten ihren Platz finden. Und für Kartoffeln gibt es spezielle Töpfe oder Säcke.Topfauswahl für den BalkonWer richtig viel Gemüse und Kräuter auch auf dem Balkon anpflanzen will, der kommt meist auch an Hochbeeten nicht vorbei. Dabei sollte aber immer auf das Gewicht geachtet werden bzw. beim Vermieter nachgefragt werden, welche Belastungen der Balkon aushält. Bei der Schichtung vom Hochbeet eignet sich beispielweise Blähton oder Perlit als unterste Schicht, da diese ebenso als gute Drainageschicht dienen und zudem leicht sind. Idealerweise legen Sie auf diese Schicht ein Vlies, damit die Nährstoffe nicht zu schnell ausgespült werden. Dazwischen kommt eine Schicht Laub, Rasenschnitt oder einfach Küchenabfälle wie Gemüse oder Eierschalen und darauf wiederum Kompost. Die oberste Schicht bildet Garten- oder Pflanzerde . Bei Tischhochbeeten ist diese Schichtung nicht sinnvoll, da weniger Füllmenge zur Verfügung steht. Dazu gibt es eine spezielle Hochbeeterde , die alle wichtigen Nährstoffe sowie Dünger für ein gutes Pflanzenwachstum enthält.Das praktische Hochbeet am BalkonDa die Pflanzen am Balkon nur in begrenzt großen Gefäßen gepflanzt werden, hat die Qualität der Erde einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum. Spezielle Kübelpflanzenerde oder Pflanzerde, die alle wichtigen Nährstoffe beinhaltet, ist somit wichtig, damit die Pflanzen in der ersten Zeit optimal versorgt sind. Bei Topfpflanzen sollten Sie auch die Düngegaben regelmäßig einhalten, da die wichtigen Spurenelemente nach der Zeit ausgewaschen werden. Dünger stärkt die Pflanzen und lässt sie dadurch sprießen bzw. macht er sie auch widerstandfähiger gegenüber Krankheiten oder Schädlingen. Entdecken Sie noch mehr Tipps und Tricks zum Anbau auf kleiner Fläche in unserem Reiche Ernte Magazin. Lassen Sie sich inspirieren und werden Sie zum richtigen Selbstversorger!   Mehr entdecken >Immer her mit den Nährstoffen!Auf einem geschützten Balkon können, mit geeigneter Ausstattung wie einem Hochbeet Aufsatz, das ganze Jahr über Pflanzen gezüchtet werden. Zudem werden sie hier vor Regen geschützt, was sie wiederum weniger anfällig für Krankheiten wie Braunfäule macht. Auch ein Schädlingsbefall ist auf kleinem Raum leichter einzudämmen und vor allem erstmals zu erkennen. Die warme Luft, die sich am Balkon sammelt, wirkt zudem wie eine Art Gewächshaus und lässt die Pflanzen so richtig sprießen. Welche Pflanzen sich genau für den Balkon eigenen, zeigen wir Ihnen im nächsten Abschnitt.Prachtvolle Pflanzen am BalkonVor allem Salate, Kräuter, Spinat, Mangold, Pak Choi und Co. lassen sich leicht am Balkon anpflanzen, aber auch Snackpaprika, Minigurken oder kleine Zucchini eignen sich hervorragend dafür. Bei Tomaten und Auberginen gibt es besonders für kleine Flächen Sorten, die als kleiner Strauch im Topf wachsen. Auch Karotten, Radieschen oder Kohlrabi können am Balkon einen Platz finden, sofern das Pflanzgefäß oder das Hochbeet breit und tief genug ist, damit sich das Gemüse entwickeln kann. Zwiebel, Lauch oder Frühlingszwiebeln sind ebenfalls tolle Gemüsesorten für kleinere Flächen, aber auch Kartoffeln und Süßkartoffeln finden einen Platz. Rhabarber lässt sich ebenfalls gut am Balkon anpflanzen, wobei hier ein ausreichend tiefes Gefäß gewählt werden sollte. Am Balkon können Sie auch so ziemlich jede Kräutersorte anpflanzen, sofern der ideale Standort vorhanden ist.Gemüse & Kräuter am Balkon anpflanzenErdbeeren sind wohl das erste Obst, an das man bei der Bepflanzung am Balkon denkt, jedoch gibt es noch weitaus mehr. Auch Heidelbeeren eignen sich für eine Topfbepflanzung und bei genügend Platz kann auch Säulenobst oder kleine Obstbäume wie Apfel, Birne oder Nektarine angepflanzt werden. Achten Sie beim Kauf jedoch auf selbstfruchtende Sorten , damit Sie keinen zweiten Strauch oder Baum einer ähnlichen Sorte benötigen.Obstgarten am BalkonWer Sichtschutz am Balkon benötigt, der kann auch zu natürlichen Varianten greifen wie dem immergrünen Kirschlorbeer, Bambus oder verschiedene, hochwachsende Ziergräser. Wenn der Balkon sehr viel Sonne abbekommt, dann eigen sich auch mediterrane Pflanzen wie ein Olivenbaum oder Zitrusfrüchte sowie ein blühender Oleander oder die Drillingsblume. Achten Sie jedoch hier darauf, dass die wärmeliebenden Pflanzen ein geeignetes Winterquartier bzw. Schutz vor der Kälte benötigen. Bei der Bepflanzung mit Blumen sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, denn hier gibt es eine große Auswahl an Balkonpflanzen . Damit Sie die Bepflanzung nicht jedes Jahr von neuem starten müssen, können Sie beim Kauf auf winterharte Pflanzen achten, die Sie am Balkon oder im Innenbereich überwintern können. Auch Zwiebelblumen eignen sich für die Bepflanzung im Topf und bringen uns das ganze Jahr über bunte Tupfer auf den Balkon.Grüne Pflanzen & bunte Blumen am BalkonWer Platz für Hängeampeln hat, kann im Sommer auch Hängepflanzen wie Efeu, Efeutute, Philodendron, Grünlilie oder Farn von drinnen nach draußen holen. Wichtig dabei ist jedoch, dass sie keine direkte Sonne abbekommen, jedoch an einem hellen Platz stehen. Durch direkte Sonneneinstrahlung würden sie, vor allem wenn Sie sie anfangs nach draußen stellen, einen Sonnenbrand bekommen und die Stellen sterben ab. Auch der Drachenbaum, das Einblatt und viele andere Zimmerpflanzen können bei entsprechenden Bedingungen und bei warmen Temperaturen, auch in der Nacht, nach draußen gestellt werden. Achten Sie jedoch auch immer beim hinaus- und reinstellen auf die Temperaturunterschiede !Im Grunde genommen sind auch am Balkon keine Grenzen gesetzt, was den Anbau betrifft. Voraussetzung dafür ist jedoch viel Kreativität und vor allem Spaß bei der Sache. Also, worauf warten Sie? Werden Sie mit unserem vielfältigen Sortiment zum richtigen Selbstversorger!

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  • So schneiden Sie Ihre Hortensien richtig

    Um sich jedes Jahr aufs Neue an der geballten Blütenbracht der Hortensien zu erfreuen, sollten diese regelmäßig geschnitten werden. Durch kontinuierliches Schneiden Ihrer Hortensien zur geeigneten Zeit und mit den bestimmten Methoden werden die Pflanzen wundervoll gedeihen. Hortensien verfügen über eine Vielfalt an Arten, so umfangreich sind auch die Schnittarten und Vorgehensweise für den Hortensienschnitt.Wann werden die Hortensien geschnitten?Die ideale Zeit für das Schneiden der Hortensien ist Ende Februar. Früher zu schneiden ist nicht ratsam, da frostige Tage sich nicht eignen. Der Schnitt bei Hortensien sorgt für großzügigen Blütenwachstum und stärkt die Pflanze im Allgemeinen. Für optimale Ergebnisse greifen Sie am besten zu scharfen Gartenscheren .  Für die unterschiedlichsten Arten von Hortensien bieten sich auch diverse Schneidarten an. Dies bezieht sich auf das Wachsen der Blüten. Hierbei unterscheidet man ob die Blüten noch im selben Jahr treibt oder schon im Jahr davor Blütentriebe ansetzt. Wird ein Schnitt an der „falschen“ Stelle gesetzt, erholen sich die Pflanzen meist von selbst sehr schnell. Je tiefer Triebe abgeschnitten werden, desto schöner verzweigen sich diese und sorgen für buschiges Aussehen. In der folgenden Beschreibung zeigen Ihnen die roten Markierungen, wo Sie Ihre Gartenschere ansetzen müssen.Schnitt für BauernhortensienBei Bauernhortensien setzen die Neutriebe schon im Herbst an. Ende Februar können Sie erfrorene Triebe und Blüten abtrennen. Diese sind leicht an ihrer braunen und vertrockneten Gestalt zu erkennen.  Für jung aussehende Hortensien empfehlen wir das Schneiden von alten Trieben, welche dicht über dem Boden liegen. Schnitt für SchneeballhortensienDie (Schnee-) Ballhortensie kann am Ende des Winters unkompliziert rückgeschnitten werden, da Triebe erst im Frühjahr heranwachsen.  Erfolgt ein spätes Schneiden, so findet auch die Blütenzeit der Hortensie verspätet statt. Sind Triebe bereits abgeblüht, können diese auf ca. 10 cm gekürzt werden. Je tiefer der Blütenstiel abgetrennt wurde, desto größer werden sowohl die Blüten als auch die Stiele. Bei übermäßig großen Blütenköpfen kann die Pflanze Übergewicht bekommen und stark zu Boden hängen. Hier helfen verschiedene Rankhilfen wie Rankobelisken.Schnitt für RispenhortensienMöchten Sie stark verzweigte und kräftige Neutriebe erlangen, so hilft Ihnen das Rückschneiden der Rispenhortensie . Dafür schneiden Sie die Pflanzen auf 50 cm Höhe zusammen. Schneiden Sie sie nicht stark zusammen, wird die Hortensie bis zu zwei Meter groß werden und die Stiele innen verholen.  Das Wegzwicken von den Zweigen in der Bodenregion ist sinnvoll, da es positiv zur Verjüngung der Pflanze beiträgt. Das radikale Zusammenschneiden der Rispenhortensien führt zu kompakten Sträuchern, welche gigantische Blüten aufweisen. Wird die Pflanze eher hoch und somit weniger geschnitten, weist diese viele kleinere Blüten auf. Entdecken Sie die Vielfalt der Hortensien bei BAUHAUS und bringen Sie noch mehr Blütenpracht in Ihren Garten!

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  • So pflegen Sie die Amaryllis richtig

    Eine große Zwiebel, die auf dem Topf thront, ein dicker Stängel und eine imposante Blüte: Die Amaryllis weiß, wie man für Aufsehen sorgt. Besonders in Rot sind blühende Amaryllis, hierzulande auch Ritterstern genannt, zur Weihnachtszeit sehr beliebt.Woher kommt die Amaryllis?Ursprünglich stammt die Lilienart aus Südamerika. Ihre Bedürfnisse haben sich an den Wechsel zwischen Regenzeit und Trockenheit in ihrer Heimat angepasst – die Zwiebel hält etwa zwischen August und Oktober eine Ruhephase, in der sie es dunkel und trocken mag. Nach Europa kam die exotische Schönheit im 18. und 19. Jahrhundert. Pflanzenjäger brachten sie mit von Reisen nach Brasilien, Bolivien und Peru. Reiche umgaben sich damals gern mit ästhetischen Pflanzen, die nicht jeder kannte. So gewann der Ritterstern schnell eine Fangemeinde. Schnell entstanden zahlreiche Kreuzungen und neue Züchtungen.Pflege der AmaryllisWer sich eine prachtvolle Amaryllis bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ziehen möchte, sollte die Zwiebel rechtzeitig einpflanzen. Bis zur Blüte dauert es etwa sechs bis acht Wochen. Wichtig: Die Zwiebeln werden nur zu zwei Dritteln eingepflanzt, der Rest schaut aus dem Topf hervor. Stellen Sie den Topf an einen hellen Ort mit Temperaturen zwischen 18 und 21 Grad. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und gießen Sie die Amaryllis nur spärlich. Erst wenn sich das erste Grün zeigt, verträgt die Amaryllis eine häufigere Wässerung. Aber Vorsicht: Bei zu viel Wasser, treibt die Pflanze zu stark und der Stiel wird weich. Eine blühende Amaryllis macht sich gut in einem Strauß – oder im schicken Übertopf als Hingucker auf dem Tisch, der Kommode oder der Fensterbank.Wenn die Amaryllis verblüht ist, lassen Sie den Stängel stehen, bis er welk wird. Anschließend abschneiden und die Pflanze regelmäßig (etwa alle zwei Wochen) düngen und gießen. Ab Mitte Mai kann der Topf auch ins Freie gestellt werden, am besten in den Halbschatten. Ab August geht die Amaryllis in ihre Ruhephase, jetzt sollte nicht mehr gedüngt und gegossen werden – die restlichen Blätter verwelken und können abgeschnitten werden. Topfen Sie die Zwiebel anschließend aus und lagern sie bis Ende Oktober an einem trockenen, dunklen Ort.Verblühte Amaryllis: Was nun?Entdecken Sie die Schönheit der Amaryllis für Ihr Zuhause sowie weitere, prachtvolle Winterblüher.

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  • So halten Sie die Deko natürlich und minimalistisch

    Eine Dekoration aus natürlichen Materialien sorgt für ein besonderes Flair. Eine Natur-Deko ist nicht nur zeitlos schön, sondern auch ein echter Hingucker. Seien Sie kreativ und verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine Wohlfühloase, in der sich nicht nur Sie, sondern auch Ihre Gäste wohlfühlen. Ob Deko aus Holz, Trockenblumen oder anderen Naturmaterialien - mit den passenden Dekoobjekten lässt sich jeder Raum individuell gestalten und eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Doch was eignet sich gut, um natürlich zu dekorieren? Lassen Sie sich inspirieren und holen Sie sich Tipps und Deko-Ideen, wie Sie sich ein Stück Natur nach Hause holen können.Kunst- und TrockenblumenKunstblumen haben den Vorteil, dass diese weder gegossen gehören noch Sonnenlicht benötigen. Es gibt bereits sehr lebensecht aussehende Kunstpflanzen, die auf den ersten Blick von echten Pflanzen kaum mehr zu unterscheiden sind. Kunstblumen können auf verschiedenste Art als Dekoration dienen. Zum Beispiel können Sie eine hellgrüne Pflanze in einen kontrastreichen Blumentopf stellen um einen Eyecatcher zu erzeugen. Sie können aber auch verschiedene Kunstblumen oder Trockenblumen selbst zu einem Blumenstrauß zusammenstellen oder einfach als einzelne Blumen in eine Vase stellen. Je nach Belieben können die Arrangements jederzeit wieder umgestaltet werden, um immer wieder einen neuen Look zu kreieren. Neben Kunstblumen liegen auch Trockenblumen voll im Trend und eignen sich ideal für eine natürliche Dekoration. Der Dekoration mit Kunst- und Trockenblumen sind keine Grenzen gesetzt, um Ihr Zuhause im eigenen Stil harmonisch zu dekorieren.VasenVasen können neben Blumen auch mit Dekoobjekten entsprechend der Jahreszeit befüllt werden. Dekorieren Sie zum Beispiel eine schöne Glasvase mit Lichterketten , Kerzen, dekorativen Steinen oder Sand bzw. im Advent mit Christbaumkugeln . Beim Dekorieren können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob Ton in Ton auf die Blumen und die Einrichtung abgestimmt oder mit starken Kontrasten - mit Vasen können Sie einen Raum das gewisse Etwas verleihen. Die Formen, Farben und Strukturen sind vielfältig und lassen sich je nach Anlass und Belieben jederzeit wieder neu zusammenstellen. Manche Vasen haben schon so eine Eigenwirkung, dass sie nicht einmal mehr befüllt werden müssen. KerzenKerzen verbreiten immer eine heimelige Atmosphäre und gute Stimmung. Egal ob Stumpenkerzen , Teelichter , Duftkerzen , LED Kerzen  oder Stabkerzen   - sie eignen sich alle perfekt zum Dekorieren. An lauen Sommerabenden können Kerzen die Terrasse oder Balkon in ein stimmungsvolles Licht tauchen und mit der richtigen Kerze sogar Insekten vertreiben. Im Herbst und Winter wiederum gehören Kerzen zu einem kuscheligen Abend Zuhause einfach dazu. Mittlerweile gibt es auch bei Kerzen zahlreiche unterschiedliche Designs, sodass für jede Art von Einrichtung immer die dazu passende Kerze gewählt werden kann. Kerzen im klassischen Weiß sind elegant und passen nahezu überall. Farbige Kerzen hingegen können einen schönen Farbtupfer geben.LaternenLaternen  sind für sich alleine schon sehr schöne, gestalterische Elemente. Kombiniert mit verschiedenen Lichtquellen wie Kerzen, Lichterketten oder anderen Leuchten werden sie noch dekorativer und sorgen in jeder Umgebung für ein sanftes Licht. Ob im Freien oder im Innenbereich - mit Laternen lässt sich ein Ort der Entspannung schaffen. Laternen gibt es in vielen verschiedenen Designs und Materialien. Um natürlich zu dekorieren eignen sich besonders Laternen aus Holz oder Bambus gut.HolzschalenHolzschalen  sind ein echter Klassiker und vielseitig in ihrer Inszenierung. Ob Sommer oder Winter, klassisch oder modern - durch ihre Form- und Farbenvielfalt können sie in jede Einrichtung integriert werden und bieten eine perfekte Basis für eine stimmungsvolle Dekoration. Holzschalen haben zudem das ganze Jahr über Saison. Im Frühling können die Schalen mit Osterdeko bestückt werden und im Sommer mit farbenfrohen Blumen. Im Herbst dominieren Orange- und Brauntöne und Zierkürbisse, Kastanien und getrocknete Orangenscheiben sind ein Muss. Im Winter können die Schalen schließlich weihnachtlich mit Zimtsternen, Tannenzapfen und Christbaumkugeln befüllt werden. Auch Kerzen können jederzeit dazu kombiniert werden. Während beispielsweise im Frühling Kerzen in Pastellfarben harmonisch wirken, passen im Winter festlichere Farben wie Gold oder Rot.BaumscheibenBaumscheiben haben einen rustikalen Charakter und bringen einen Hauch an natürlicher Atmosphäre und Bodenständigkeit. Durch ihre Rinde und den Jahresringen ist jedes Stück ein absolutes Unikat. Baumscheiben eignen sich gut sowohl zum Basteln, Dekorieren als auch für den Möbelbau. Für welche Holzart Sie sich entscheiden sollten, hängt von Ihrem Einrichtungsstil ab. Generell gilt, je dicker die Baumscheibe, desto massiver und rustikaler wirkt das Element. Dünne Baumscheiben hingegen wirken eher filigran und dezent.DekokörbeDekokörbe aus Naturmaterialien wie Jute, Holz, Stroh, Seegras oder Filz sind sowohl schöne Deko-Ideen als auch praktische Helfer. Um Körbe zu dekorieren und zu verwenden gibt es unzählige Möglichkeiten. Ob klassisch zur Aufbewahrung, als Zeitungskorb oder als Blumenübertopf - Körbe aus natürlichen Materialien bringen Wärme in jede Räumlichkeit und sorgen für eine wohlige Atmosphäre. Bereits kleine Akzente können große Veränderungen bewirken.Paneele bieten ebenfalls attraktive und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, um einem Raum eine besondere Wirkung zu verleihen. Ob gemütlich oder modern, klassisch oder trendy - mit Paneelen können Räume perfekt in Szene gesetzt werden.PaneeleAkustikpaneele aus Holz sorgen für ein warmes und angenehmes Raumklima. Außerdem reduzieren diese Schallgeräusche und erzeugen eine gute Raumakustik. Dabei wandeln die schallabsorbierenden Akustikpaneele Schallenergie in thermische Energie um, absorbieren diese und streuen den reflektierten Klang. Besonders hohe und mittlere Frequenzen werden dabei abgeschwächt und in ein qualitativ hochwertiges und sauberes Klangbild umgewandelt. Auch Akustikplatten haben eine ähnliche Wirkung und können individuell zusammengestellt werden.      AkustikpaneeleEgal ob kleine Flächen oder ganze Wände - Holzpaneele und Echtholzriemchen bieten zahlreiche Möglichkeiten für eine individuelle Innenraumgestaltung. Die natürliche Farbgebung des Holzes sorgt für eine ausdrucksstarke Wandverkleidung und garantiert einen Blickfang in jedem Zuhause. Gleichzeitig sorgt das Holz für eine gemütliche Atmosphäre und Natürlichkeit. Neben der Optik bieten Holzpaneele zudem den Vorteil, dass sie für eine zusätzliche Dämmung sorgen.    HolzpaneeleMit Möbelbauholz lassen sich individuelle Dekorationsideen verwirklichen. Jedes Holz ist ein Unikat und weist unterschiedliche Farben und Strukturen auf. Damit können Wohnräume nach eigenen Ideen gestaltet und Eyecatcher geschaffen werden.MöbelbauholzAuch aus   Altholz  lassen sich originelle Ideen zum Dekorieren umsetzen. Bei Altholzbrettern handelt es sich um Dielen mit original sonnenverbrannter Oberfläche, somit können sie unterschiedliche Farben aufweisen. Altholzsparren sind Balken mit handgehackter Oberfläche. Neben Wand-, Decken- und sonstigen Verkleidungen können Altholzbretter auch dazu dienen, selbst Dekoobjekte aus der Natur herzustellen. Neben Deko-Highlights für den Wohnbereich kann das Holz gleichermaßen zur Deko im Garten verwendet werden.Altholzbretter & AltholzsparrenPflanzen & styleGreenZimmerpflanzen bringen mit ihrer grünen Farbe die Natur ins Haus und setzen gleichzeitig schöne Farbakzente. Sie können einem Raum nicht nur eine völlig neue Wirkung verleihen, sondern wirken auch beruhigend, verbessern die Luftqualität und heben dabei das Wohlbefinden. Neben Zimmerpflanzen sind die außergewöhnlichen und zeitgleich trendigen Moos-und Pflanzenbilder von styleGreen perfekte, natürliche Dekoobjekte und dank ihrer einzigartigen Optik ein schöner Blickfang in jedem Wohnraum. Mit jedem dieser Unikate wird den Wänden ein natürlicher Touch verliehen.   Mehr zu styleGREEN >Entdecken Sie unsere große Auswahl an natürlichen, zeitlosen Dekoobjekten und gestalten Sie eine wahre Wohlfühlatmosphäre mit natürlichem Touch in Ihrem Zuhause. 

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  • So haben Algen in Ihrem Pool keine Chance

    Sie genießen den Sommer in vollen Zügen, sind bereit für ein wenig Abkühlung und dann der Schreck. Das Wasser im Pool ist grün, es ist gekippt und nun schwimmen Algen in Ihrem kühlen Nass. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Algen im Pool vorbeugen können und wie Sie sie wieder loswerden, wenn das Wasser gekippt ist.Algen wachsen, wenn es warm und feucht ist, dabei fördert ein pH-Wert von über 7,6 das Wachstum. Wer die Ursachen kennt, kann mit der richtigen Pflege ein Algenproblem verhindern. Wetter Algen mögen es warm und feucht. Wenn der Pool der Sonne ausgesetzt ist, wachsen sie besonders gut. Aber auch wechselhaftes Wetter lässt das Grünzeug sprießen. Pools, die dicht an Hecken, Zäunen oder Mauern gebaut und häufigem Wechsel zwischen Schatten und Sonne ausgesetzt sind, begünstigen das Algenwachstum ebenfalls. Verschmutzung Laub, Schmutz, Haare, Sonnencreme und Hautschuppen sind die häufigsten Ursachen für die Verschmutzung von Pools. Je mehr Keime im Wasser sind, desto einfacher breiten sich Algen aus. pH-Wert Der pH-Wert sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Ist er zu niedrig oder zu hoch, kann das Chlor nicht richtig wirken und das Wasser kippt. Chlorgehalt Chlor ist ein Mittel zur Desinfektion, es tötet schädliche Bakterien ab. Ist der Chlorgehalt zu niedrig, können Algen im Pool wachsen. Poolpflege Ein Pool muss regelmäßig gepflegt werden. Dabei helfen Ihnen Poolroboter oder Sandfilteranlagen . So bleiben das Wasser und die Innenwände des Pools schön sauber.Wie kommen Algen in den Pool?Sobald das Wasser gekippt ist und die grünen Algen sichtbar sind, heißt es schnell handeln. Mit Poolchemie und Körpereinsatz entfernen Sie Algen aus dem Pool und verhindern weiteres Algenwachstum. Dabei gehen Sie wie folgt vor:So entfernen Sie Algen aus Ihrem PoolWenn das Wasser grün ist, ist der pH-Wert zu hoch. Messen Sie deshalb den pH-Wert und den Chlorgehalt mit Testgeräten oder Teststreifen . Ist der pH-Wert zu hoch, können Sie ihn mit pH-Minus in den benötigten Bereich von 7,2 bringen. Der Chlorgehalt sollte bei ca. 0,3 g/ml liegen. Wenn der Wert zu niedrig ist, müssen Sie nur mit Tabs oder Granulat gegensteuern.   Mehr zum Thema pH-Wert >1. pH-Wert testenSie müssen den Pool jetzt gründlich reinigen. Entfernen Sie Verschmutzungen mit dem Kescher und schrubben Sie die Algen mit einer Poolbürste von den Wänden und vom Boden. Bei Fliesen können Sie Stahlbürsten verwenden, bei Folie eine weichere Bürste. Bei starkem Algenbefall kann der Filter beim Absaugen helfen. Dafür muss das Ventil der Filteranlage auf „Waste” gestellt sein.   Zur Poolreinigung >2. PutzenDamit das Poolwasser wieder chemisch rein wird, muss jetzt Chlor her. Am besten verwenden Sie dafür Super-Chlortabs oder Super-Chlorgranulat. Wie viel Sie für Ihren Pool brauchen, können Sie der Packung entnehmen. Der pH-Wert sollte optimal eingestellt sein, also 7,2 bei einer Wassertemperatur zwischen 15 und 18 °C.   Zum Poolchlor >  3. Stoßchlorung durchführenLassen Sie den Filter mindestens 8 Stunden, gern aber auch länger laufen. Je nach Algenbefall kann es nötig sein, Schritt 3 und 4 noch einmal zu wiederholen.   Zu den Sandfilteranlagen >  4. Filter aktivierenDamit Ihre Arbeit nicht umsonst war, müssen Sie den Algen zum Schluss noch einige Nährböden entziehen. Der erste ist der Filter. Reinigen Sie ihn gründlich, damit Sie die Algen nicht wieder in den Pool spülen. Außerdem sollte alles, was mit dem Poolwasser in Berührung gekommen ist, desinfiziert werden. Das gilt für Luftmatratzen, Spielzeug, Badesachen und ähnliches.5. Filter und Zubehör desinfizierenFast geschafft: Testen Sie noch einmal den pH-Wert und den Chlorgehalt des Wassers. Nach einer Stoßchlorung braucht das Wasser etwas Zeit, um sich auf das richtige Niveau einzupendeln. Alles im grünen Bereich? Dann viel Spaß im Pool!6. Poolwasser erneut testenAlgen im Pool sind normalerweise nicht gefährlich. Es gibt zwar viele verschiedene Algenarten, die sich gerne in Swimmingpools ausbreiten, aber diese Arten sind nicht gesundheitsschädlich und richten dem Pool keinen Schaden an. Nur die Blaualge kann für den Menschen gefährlich sein. In heimischen Pools ist die Verbreitung dieser Algen jedoch sehr unwahrscheinlich, da das Leitungswasser vor dem Befüllen des Pools stark verunreinigt sein müsste. Es gibt zwar kein magisches Algenmittel für Pools, aber Sie können das Risiko eines erneuten Befalls verringern, indem Sie ein geeignetes Algizid über die Filteranlage in den gereinigten Pool geben. Bei starker Trübung sollten Sie zusätzlich ein Flockungsmittel verwenden, das feine Trübstoffe bindet. Die Filteranlage filtert dann die größeren Partikel heraus.Sind Algen im Pool gefährlich?Es gibt keine wirksamen Alternativen zu chemischen Algenvernichtern. Sind sie einmal da, verbreiten sich die Pflanzen schnell und hartnäckig. Als sanftere Alternative zu Chlor eignet sich Aktivsauerstoff . Dieser erfordert mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung und muss noch engmaschiger kontrolliert werden. Lesen Sie die Anweisungen und halten Sie sich an die Mengenangaben. Tragen Sie beim Umgang mit chemischen Mitteln Handschuhe und Schutzkleidung. Manchmal ist auch eine Atemschutzmaske sinnvoll.Können Algen im Pool mit Hausmitteln bekämpft werden?Entdecken Sie alles für sauberes, algenfreies Wasser sowie 8 hilfreiche Fragen und Antworten zum pH-Wert im Pool.

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  • So geht die Reinigung von Grillrost & Co. ganz einfach

    Nach dem leckeren Grillfest geht’s ans Eingebrannte, besser gesagt um die Beseitigung der zurückgebliebenen Leckerbissen. Eingebrannte Krusten, runtergefallenes Gemüse oder verschiedene Marinaden sammeln sich am Grillrost und warten auf eine ordentliche Reinigung. Jedoch verträgt nicht jedes Material jede Reinigungsmethode. Daher zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Säuberung von Grillrosten aus Edelstahl oder Gusseisen für eine lange Haltbarkeit achten müssen.Ein sauberer Grillrost sieht besser aus und ist wichtig für die Hygiene, die Gesundheit und die Lebensdauer des Rostes. Wenn der Rost schmutzig ist, wird es schnell ungesund, da sich Bakterien schneller vermehren und sich auch krebserregende Stoffe bilden können. Angesammelte Essensreste, Fett und Ruß können den Rost beschädigen, weshalb man den Rost regelmäßig reinigen sollte, damit er länger hält. Außerdem können Sie so eine lange Lebensdauer sowie gesunde Grillerlebnisse genießen. Bei der Reinigung gibt es spezielle Methoden mit unterschiedlichen Reinigungsmitteln. Achten Sie daher beim Kauf von Grillreinigern , Grillbürsten und Co. immer auf die Beschreibung, für welches Material die Produkte anwendbar sind. Dazu aber später noch ein wenig mehr. Für die Reinigung ist der ideale Zeitpunkt nach jeder Benutzung. So können sich keine Speisereste festsetzen, was wiederum die Reinigung erleichtert und eine Ausbreitung von Bakterien gleich verhindert. Vor der Winterpause sollten Sie den Grillrost ebenfalls noch einmal gründlich säubern. Nutzen Sie über den Winter dann eine Grillabdeckung , um den Grill vor Verschmutzungen zu schützen.Warum & wann wird der Griller gereinigt?Grillroste aus Edelstahl sind grundsätzlich nicht so kompliziert in der Reinigung wie die Gusseisernen, da das Material nicht rostet und mit vielen handelsüblichen Mitteln gepflegt werden kann. Der Grillaufsatz kann je nach Größe auch in den Geschirrspüler gegeben werden, jedoch reicht meistens bei Verschmutzungen auch eine Grillbürste aus Edelstahl oder Messing. Grundsätzlich können Sie verschiedene Methoden beim Reinigen von Grillaufsätzen aus Edelstahl probieren: Wasser und Spülmittel (eventuell auch Einweichen je nach Verschmutzung) Professionelle Grillreiniger (immer auf die Produktbeschreibung achten) Backpulver oder Natron: Das Pulver wird 1:1 mit Wasser vermischt, auf den Grillrost aufgetragen, einige Minuten eingewirkt und dann mit Wasser abgespült. Apfelessig: 200 ml Apfelessig werden mit 2 EL Zucker vermischt, auf den Rost gesprüht, ca. eine Stunde eingewirkt und anschließend gründlich abgespült. Zeitungspapier: Legen Sie altes Zeitungspapier auf den Grillrost, besprühen es mit Wasser und lassen es so einige Stunden einweichen. So lösen sich die Verkrustungen und sind anschließend leicht abwischbar. Alternativ können Sie auch ein feuchtes Reinigungstuch (optional auch mit einer Wasser-Essig Mischung befeuchtet) auflegen. Asche: Nutzen Sie bei Holzkohlegrills die abgekühlte Asche, indem Sie die feinen Stücke mit einem feuchten Tuch aufnehmen und den Grillrost so reinigen. Die Asche wirkt wie ein Schleifpapier und entfernt Verschmutzungen. Kaffeesatz: Auch Kaffeesatz kann verwendet werden und wird wie die Asche zur Reinigung angewandt. Ausbrennen: Beim Ausbrennen wird die Methode der Pyrolyse angewandt. Dabei wird nach dem Grillvergnügen der Griller noch einmal so richtig aufgedreht. Durch die hohen Temperaturen werden die Essensreste weggebrannt. Sobald kein Rauch mehr aus dem Griller kommt, kann die Hitze reduziert werden. Mit einer Bürste kann dann der restliche Schmutz noch entfernt werden. Und wie immer gilt: Vorbereitung ist das A und O. Wenn Sie vor dem Grillerlebnis den Rost mit hoch erhitzbaren Ölen einstreichen können Sie beispielsweise ein Anbrennen vorbeugen.Grillrost aus Edelstahl reinigenEin Grillrost aus Gusseisen ist bei nicht sachgemäßer Reinigung anfällig für Rost, was wiederum die Eigenschaften des Materials zerstört. Damit es nicht soweit kommt, sollten Sie die Grilleinsätze aus Gusseisen regelmäßig einbrennen mit hohen Temperaturen und geschlossenem Deckel . Idealerweise machen Sie das nach jedem Grillvorgang, wodurch sich der Grillrost selber reinigt und Speisereste mit einer weichen Messingbürste leicht entfernbar sind. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Bürste verwenden, da es bei Gusseisen leichter passieren kann, dass der Rost zerkratzt wird. Nach der Reinigung wird der Grillrost noch mit hoch erhitzbaren Speiseölen eingesprüht oder eingepinselt und ist dann auch schon für die nächste Grillfeier bereit. Durch das Einbrennen bildet Gusseisen eine schützende Patina, die vor allem Rost vorbeugt und mit jedem Mal stärker wird. Deshalb sollten Sie die Grilleinsätze nur in Ausnahmefällen mit Reinigungsmitteln behandeln und nur wenn nötig Wasser benutzen. No-Gos bei der Reinigung von gusseisernen Grilleinsätzen: Nicht in die Spülmaschine geben Keine Bürsten mit zu harten Borsten Kein Spülmittel oder andere Reiniger, da sie die Oberfläche zerstören können Auf heißem Grill kein kaltes Wasser verwenden Kein Einweichen von gusseisernen GrilleinsätzenGrillrost aus Gusseisen reinigenBei der Zubereitung von Pizzen kann es schon mal sein, dass Tomatensauce oder Käse auf den Pizzastein tropfen. Solche Verschmutzungen können Sie beispielsweise mit einem Küchenschaber aus Holz oder Kunststoff entfernen. Verwenden Sie jedoch kein nasses Tuch bei der Reinigung, da sich das Material mit Wasser vollsaugt, nicht vollständig trocknen und somit auch brechen kann. Auch Spülmittel sollte nicht verwendet werden. Bei starken Verschmutzungen nehmen Sie feines Schleifpapier , wobei Sie den Stein mit leichtem Druck bearbeiten können. Pizzasteine bestehen meist aus Schamott oder Cordierit. Letzteres ist oftmals an der Oberseite (manchmal auch an beiden) beschichtet und kann hier mit Wasser gereinigt werden.Pizzastein reinigenJegliche Grillaufsätze und –einsätze aus Edelstahl können Sie bei starken Verschmutzungen in Seifenlauge einweichen und in den Geschirrspüler geben. Ein heißer Stein kann bei Verschmutzung mit einem feuchten Tuch abgewischt werden oder bei härteren Speiseresten mit einer Kunststoff- oder Holzspachtel gereinigt werden. Weichen Sie ihn jedoch nicht ein und vermeiden Sie die Verwendung von zu viel Wasser. Grilleinsätze wie verschiedene Roste, Platten aber auch Töpfe aus Gusseisen werden driekt im Grill ausgebrannt, wie weiter oben für Grillroste beschrieben.Grillplatten, Grillschalen & Co. reinigenEntdecken Sie vielseitiges Zubehör für Ihren Griller sowie alles für die Reinigung und lassen Sie Ihrer Kreativität beim nächsten Grillfest freien Lauf!

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  • So erweitern Sie die Vielfalt im Garten mit Hochbeeten

    Ein Hochbeet im Garten schont nicht nur uns Gärtner, sondern bietet auch viele Vorteile wie mehr Ertrag, weniger Schädlinge und vieles mehr. Bei der Anschaffung eines Hochbeets gibt es aber auch viele Fragen, die Sie vorab klären sollten, wie zum Beispiel aus welchem Material Ihr Beet bestehen soll. Neben dem Faktor Kosten spielen vor allem auch die Funktionalität, Größe, Aussehen und die Langlebigkeit eine große Rolle. Auch bei der Befüllung, Bepflanzung und der optimalen Pflege kommen immer wieder Fragen auf, die wir Ihnen hier gerne beantworten. Doch vorab starten wir mit sechs tollen Vorteilen, die Ihnen ein Hochbeet bieten kann. Rückenschonend: Der Rücken wird bei der Arbeit entlastet – denn beim Pflanzen und Ernten von Gemüse wird der Rücken durch die angenehme Höhe des Beetes geschont. Auch die Knie werden entlastet und die Muskeln sind nicht so angespannt. Schädlingsbekämpfung: Die Pflanzen sind in der erhöhten Position sicherer vor ungebetenen Gästen wie Schnecken, Wühlmäusen und Co. Mit einem Hochbeetgitter halten Sie unerwünschte Eindringlinge von unten fern und mit einem Schneckenblech halten Sie die schleimigen Vielfresser auf. Eine Komplettlösung ist das zwar nicht, jedoch hilft es die Plage einzudämmen. Bodentemperatur: Höher als beim normalen Beet ist auch die Bodentemperatur, was für schnelleres Wachstum und reichere Erträge sorgt. Erntezeit verlängern: Durch die Wärme, die sich duch den Verrottungsprozess im Inneren des Beetes bildet, kann schon vor der eigentlichen Gartensaison reichlich gepflanzt werden. Auch Richtung Winter halten es manche Pflanzen viel länger aus. Mit einem zusätzlichen Frühbeet-Aufsatz steht dem erfolgreichen Wachstum dann auch schon gar nichts mehr im Weg! Komposter: Im Hochbeet sind vor allem auch Garten- und Bio-Abfälle willkommen. Zerkleinerte Äste, Rasenschnitt, Laub oder Küchenabfälle tragen im Zug ihres Verrottungsprozesses zur Wärme und Nährstoffbildung bei – was wiederum die Pflanzen in die Höhe treibt. Dafür graben Sie die Abfälle entweder ein wenig ins Hochbeet ein (Bio-Abfälle) oder nutzen sie als oberste Schutzschicht (Laub und Rasenschnitt). Ungeeigneter oder versiegelter Boden: Bei Hochbeeten ist der Untergrund, auf dem es steht, mehr oder weniger egal. Vor allem wenn sich der Boden nicht für den Gemüseanbau eignet aufgrund seiner Beschaffenheit (hoher Tongehalt, toxische Stoffe, etc.) oder weil gar keine Grünfläche vorhanden ist (Balkon, Terrasse), kann ein Hochbeet eine tolle Alternative sein.6 Vorteile eines HochbeetsMaterialien und Bauarten von HochbeetenDas Hochbeet aus Holz sorgt für Natürlichkeit im Garten. Holz lebt und verändert sich mit der Zeit ohne an Ästhetik zu verlieren. Durch das natürliche Material fügen sie sich optisch in Ihren Garten oder auf Ihrer Terrasse ein. Vor allem unbehandeltes Holz wie Lärche oder Kiefer lässt das Herz eines Gärtners höher schlagen. Durch die robuste Beständigkeit ist die Lebensdauer bei Holz-Hochbeeten sehr hoch.Der größte Vorteil eines Metall-Hochbeets liegt darin, dass die Hochbeete aufgrund der Bauweise und ihres Materials weniger anfällig für Schädlinge wie Schnecken oder Moosbefall sind. Daher kommen sie auch ohne künstliche Schädlingsbekämpfungen aus. Metall-Hochbeete überzeugen ebenso durch das leichte Material und die einfache Montage sowie mit ihrer Langlebigkeit und dem zeitlosen Design.Bei den Hochbeeten aus Kunststoff kommen Sie teilweise ganz ohne Montagewerkzeug aus. Das leichte Material lässt sich schnell zusammenstecken und ermöglicht Ihnen aufgrund des Stecksystems eine flexible Bauweise. Ein zusätzlicher Vorteil der modularen Bauweise: das Hochbeet aus Kunststoff ist schnell und einfach erweiterbar. Das Material ist sehr witterungsbeständig, wodurch eine lange Lebensdauer garantiert werden kann. Durch verschiedene Größen und unterschiedlichen Formen findet ein Kunststoff-Hochbeet sogar auf Balkonen und kleinen Nischen im Garten ein geeignetes Plätzchen.Hochbeete aus Cortenstahl sind meist groß und sehr auffällig dank dem rostigen Look. Mit ihnen können Sie wahre Highlights in Ihrem Garten setzen und mit einer üppigen Bepflanzung so richtig Eindruck machen. Cortenstahl ist anfangs noch in seiner ursprünglichen Farbe und walzblank, bildet jedoch mit der Zeit die ansehnliche Edelrostoberfläche, die auch als Schutzschicht dient. Jedes Beet wird somit in Farbe und Musterung einzigartig und passt mit den erdigen Tönen perfekt in jeden Garten. Die Berostung findet je nach Witterung schneller oder langsamer statt. Bei nassem Wetter im Wechsel mit Trockenheit bildet sich der Rost schneller, daher können Sie bei eher trockenem Wetter etwas nachhelfen, indem Sie das Beet regelmäßig mit Wasser besprühen. Nach zwei bis drei Wochen kann man dann schon die ersten Ergebnisse sehen, die vollständige Verwandlung braucht jedoch mehrere Monate.Auch Hochbeete aus Stein sind besonders langelebig, robust und fügen sich perfekt in die Gartenlandschaft ein. Da die Beete sehr schwer sind, ist hier ein geeignetes Fundament, wenn nicht sogar eine betonierte Fläche ein wichtiger Grundstein, damit später nichts einsinken kann. Wenn Sie ein Beet aus Naturstein aufstellen, so hat dies auch für Tiere und Insekten Vorteile, denn diese können sich in den Fugen und Löchern verkriechen. Ein weiterer großer Vorteil vom Material Stein ist, dass es am Tag Wärme speichert und in der Nacht abgibt. So bekommen die Pflanzen und die Umgebung zusätzliche Wärme in kälteren Nächten und gedeihen besser. Zusätzlich dienen die Steine im Winter auch als Schutz vor der Kälte wobei die Pflanzenwurzeln besser geschützt werden bei Frost.Da Sie nun einen groben Überblick über die verschiedenen Hochbeete und ihre Vorteile bzw. weiteres Zubehör kennengelernt haben, geht es nun um die Umsetzung sowie zu den Do's und Dont's. Wir zeigen Ihnen alles rund umd die Beetbefüllung bis hin zur richtigen Bepflanzung und vor allem - häufige Fehler die beim Gärtnern mit dem Hochbeet gemacht werden. Schritt für Schritt zum Pflanzenparadies im HochbeetHochbeet aus Holz selber bauen Mit unserer Bauanleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten ein vielseitiges Hochbeet aus Holz bauen können. Dabei finden Sie alle wichtigen Tipps zu Planung und zum Aufbau im Ratgeber. So wird ein Hochbeet richtig befüllt Damit die Pflanzen beste Voraussetzungen für den Wachstum haben, ist vor allem die Befüllung des Beetes sehr wichtig. Denn hier werden vier verschiedene Schichten eingefüllt um Drainage, gute Nährstoffe und optimalen Untergrund zu schaffen. Mit unserer Anleitung sind Sie ideal gerüstet, um Ihr Beet zu befüllen. So wir das Hochbeet richtig bepflanzt Um das Beste aus Ihrem Hochbeet zu holen gibt es ein paar Tipps und Tricks auf die Sie achten können. Neben der Standortwahl ist nämlich auch die richtige Bepflanzung ausschlaggebend für einen optimalen Ertrag. Dafür haben wir Ihnen wichtige Infos in unserem Ratgeber zusammengetragen.Fehler beim Aufbau Vor allem beim Aufstellen eines Hochbeets ist es wichtig auf gewisse Voraussetzungen zu achten, die später für erfolgreiches Pflanzenwachstum wichtig sind. Allen voran sollte bei selbstgebauten Beeten auf die Witterungsbeständigkeit des Materials geachtet werden und auf eine entsprechende Auskleidung des Innenraums mit zum Beispiel einer Noppenfolie bzw. einem Hochbeetgitter (gegen ungebetene Gäste wie Wühlmäuse). Weiters ist der Standort ebenfalls entscheidend, da vor allem große, massive Beete im Nachhinein nur schwer versetzbar sind. Deshalb sollten Sie vorab einen Platz wählen, der sonnig bis halbschattig und gut für Sie erreichbar ist. Fehler bei der Befüllung Auch die richtige Befüllung ist sehr wichtig und sollte daher ordentlich eingehalten werden. Jedoch gibt es auch Pflanzen und Bestandteile, die keinesfalls ins Hochbeet sollten! Thujen und Nadelgehölze wirken als Wachstumshemmer , wenn Sie als Schicht eingefüllt werden und Efeu bzw. Rosen würden Wurzeln schlagen und das Beet später einnehmen. Auch ausgehobene Erde aus dem Garten ist nicht vorteilhaft für das Beet, denn hier laden Sie sich ungebetene Gäste ein und auch Gras sowie Unkraut findet seinen Weg an die Oberfläche. Fehler bei der Bepflanzung Auch bei der Bepflanzung kann einiges schief gehen. Achten Sie vor allem im Hochbeet darauf, genügend Abstand zwsichen den Pflanzen zu lassen, damit sich diese ordentlich ausbreiten können. Auf dem Etikett der Pflanzen finden Sie meist eine Angabe, wie groß dieser Abstand sein sollte. Anfangs ist die Erde noch sehr nährstoffreich, deshalb empfiehlt es sich im ersten Jahr Starkzehrer anzupflanzen - mehr dazu finden Sie aber in unserem Ratgeber . Achten Sie auch immer auf die Fruchtfolge. Diese ist wichtig, damit die Erde nicht ausgelaugt wird und Schädlinge sowie Krankheiten keine Chance zum Überdauern haben.Häufige Fehler beim HochbeetWenn Sie den richtigen Aufbau, die Befüllung und die optimale Bepflanzung berücksichtigen, so steht einem erfolgreichen Gartenjahr eigentlich auch schon nichts mehr im Weg. Achten Sie in den folgenden Jahren vor allem immer auf eine gute Mischkultur. Pflanzen Sie keine Monokultur an, sondern achten Sie auf Artenvielfalt. Zwischen Gemüsepflanzen eignen sich Kräuter und Blumen besonders hervorragend, um Nützlinge anzuziehen und Schädlinge fernzuhalten. Auch eine gute Nachbarschaft sollte im Beet nicht fehlen, denn nicht jedes Gemüse verträgt sich untereinander und manche Sorten profitieren sogar voneinander. Um einen guten Überblick über alles zu erhalten können Sie sich beispielsweise im Frühjahr schon Gedanken machen über die kommende Gartensaison. Halten Sie alles fest und machen Sie sich einen Plan inklusive Aussaatzeiten und Erntezeit, damit Sie alles auf einen Blick haben und auch für die nächsten Jahre optimal gerüstet sind.Tipps und Tricks für ein erfolgreiches HochbeetWie Sie sehen bringt ein Hochbeet viele Vorteile sowie Freude mit sich. Mit unseren Tipps und Tricks sind Sie auch optimal gerüstet für eine erfolgreiche Ernte. Entdecken Sie zudem unser Sortiment für Ihr neues Hochbeet. 

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  • So erkennen Sie, welcher Rasenmäher für Ihren Garten der richtige ist

    Sucht man nach einem geeigneten Rasenmäher für den Garten, kann man aus einer sehr großen Auswahl an verschiedenen Rasenmäher-Modellen wählen. Von kleineren Modellen zum Schieben bis hin zur Komplettausstattung mit Radantrieb – doch welcher Rasenmäher ist nun der richtige für den eigenen Garten? Selbst Häuser mit einer größeren Rasenfläche benötigen nicht gleich den Mustang unter den Rasenmähern, oftmals reicht auch bereits eine kleinere Ausführung aus. Somit ist die Entscheidung für den richtigen Rasenmäher nicht ganz so trivial wie sie scheint. Erfahren Sie hier mehr über die fünf typischen Grundstücke mit ihren Rasenflächen und entdecken Sie unsere Empfehlungen für passende Rasenmäher.Die 5 typischen GrundstückeOb es der gepflegte englische Rasenstreifen vor dem Gartenhaus oder der Reihenhaus-Rasen gleich hinter der Terrasse ist, die Größe beträgt nicht mehr als 100 Quadratmeter . Er dient vielmehr der Dekoration und eignet sich weniger als Spielfläche. Zeitpunkt und Häufigkeit zum Mähen Aufgrund der kleinen Fläche wird der dekorative Rasen vor oder hinter dem Reihenhaus auch regelmäßig gemäht. Befindet sich der Rasen in der Wachstumsperiode, kann der Mähvorgang auch mehrmals in der Woche durchgeführt werden, da der Zeitbedarf sich auch auf wenige Minuten begrenzt.Spindelmäher sind die Klassiker unter den Rasenmähern und eignen sich besonders für diese kleinen Flächen. Ein besonders gutes Schnittbild erreicht der Mäher mit seinen rotierenden Messern und einer Schnittbreite von ca. 40 cm . Typisch für den Spindelmäher ist seine Umweltfreundlichkeit, da der Mäher üblicherweise von Hand geschoben wird.Rasenmäher-Empfehlung für eine kleine FlächeBesonders bei jungen Familien sind Häuser auf großen Grundstücken in der Vorstadt beliebt. Sind Kinder im Haus, so darf natürlich ein Spielrasen und eine Sandkiste im Garten nicht fehlen. Dabei ist die Rasenfläche mit ca. 100 Quadratmeter besonders im Sommer der Lebensmittelpunkt der gesamten Familie und wird das ganze Jahr über stark strapaziert. Zeitpunkt und Häufigkeit zum Mähen Der Rasen wird grundsätzlich aufgrund der kleinen Fläche und der zahlreichen Verpflichtungen der Eltern nur bei Bedarf gemäht . Das Schnittgut wird dabei häufig auswertig entsorgt, da die Verwertung auf dem kleinen Grundstück nicht möglich ist. Die mittelgroße Rasenfläche ist ein klassischer Fall für den Akku-Rasenmäher oder Elektro-Rasenmäher . Der Einsatz eines Elektro-Rasenmähers und dem dazugehörigen Kabel ist zwar aufgrund der Größe des Gartens problemlos, jedoch ist der Akku-Rasenmäher durchaus praktischer. Besonders die komfortablere und kabellose Handhabung spricht für sich. Mit dem Einsatz eines Mulchkits fällt sogar die Schnittgut-Entsorgung weg.Rasenmäher-Empfehlung für Häuser mit kleinem GartenNicht nur eine kleine, einladende Rasenfläche vor dem Haus mit einer ungefähren Größe von ca. 100 Quadratmeter schmückt den Garten, sondern auch eine meist große Spielfläche mit ca. 250m² für Kinder befindet sich auf dem Grundstück. Zeitpunkt und Häufigkeit zum Mähen Während die Rasenfläche vor dem Haus oftmals wöchentlich gemäht wird, kürzen die Hausbesitzer den Spielrasen meistens nur bei Bedarf . Doch auch der Vertikutierer sollte zumindest alle zwei Jahre im Frühjahr zum Einsatz kommen.Was früher nur der Benzin-Rasenmäher schaffte, wird heutzutage bereits schnell und einfach mit einem kräftigen Akku-Rasenmäher gemäht. Die Leistung der akkubetriebenen Geräte überzeugt auf dem Niveau der Verbrennungsmotoren. Dabei sollte die Auswahl bei einem Akku-Rasenmäher auf ein Modell fallen, welches auch die ganze Rasenfläche mit nur einer Akkuladung schafft. Rasenmäher-Empfehlungen für ein EinfamilienhausDoch auch der Mähroboter bietet eine gute Alternative, um sich wertvolle Zeit zu sparen und den Rasenmäher die Arbeit erledigen zu lassen. Das Schnittgut muss dabei nicht entsorgt werden, da es beim Mähvorgang über dem Rasen verteilt und er somit auch gleich gedüngt wird. Die Vorteile werden durch geringe Betriebs- und Wartungskosten ergänzt. Der Schrebergarten lässt jedes Gärtnerherz höherschlagen. Auf dem Grundstück befindet sich oftmals ein ca. 350 Quadratmeter großer Rasen der von Obstbäumen und Beeten geschmückt wird. Eine kleine Gartenhütte ohne Stromanschluss sorgt meist für den notwendigen Stauraum für jegliches Gartenwerkzeug. Zeitpunkt und Häufigkeit zum Mähen Der Schrebergarten zeichnet sich durch die perfekt geschnittene und gepflegte Rasenfläche aus, die während der Saison auch regelmäßig gemäht wird. Das Schnittgut kann dabei praktisch in den vorhandenen Kompoststellen entsorgt werden. Auch hier findet ein kraftvoller und moderner Akku-Rasenmäher Anwendung, der bei großen Gärten über einen Radantrieb verfügt. Reicht eine Akkuladung nicht für einen Mähvorgang aus, ist ein weiterer Akku als Reserve sinnvoll. Doch auch der Benzin-Rasenmäher lässt sich hervorragend für große Rasenflächen einsetzen und überzeugt mit seinem kraftvollen Motor . Rasenmäher-Empfehlung für SchrebergärtenLandhäuser verfügen typischerweise über größere Rasenflächen von ca. 2.500m² . Kennzeichnend für diesen Garten sind vereinzelt Blumenwiesen oder auch der eine oder andere Maulwurfhügel. Zeitpunkt und Häufigkeit zum Mähen Aufgrund der großen Fläche stehen die Hausbesitzer vor der Herausforderung, ihren Rasen mindestens einmal in der Woche zu mähen. Da die Menge an Schnittgut einfach zu viel für den Kompost bzw. die Entsorgung zu teuer wäre, bietet sich ein Mulchkit an.Um nicht mühsam den Rasenmäher von links nach rechts schieben zu müssen, ist bei einer großen Rasenfläche ein leistungsstarker Aufsitzmäher oder Gartentraktor mit Mulchkit zu empfehlen. Wenn viele Bäume auf der Fläche stehen, ist ein stufenloses Getriebe von Vorteil. Rasenmäher-Empfehlung für eine große RasenflächeMulchen oder Fangen? Wann ist was sinnvoll?Schnittgut bleibt beim Mulchen liegen:  Dadurch erspart man sich viel Geld und Zeit, da die großen Mengen an Schnittgut nicht entsorgt werden müssen. Mulch-Schnittgut ist wertvoller Dünger: Biomasse aus gehäckselten Halmen geht nicht verloren: Sie zerfällt schnell, dient dem Boden als Verdunstungsschutz und ebenso als Naturdünger. Mäher mit Fangkorb: Der Mäher mit Fangkorb sorgt für die Aufnahme des Laubs im Herbst, häckselt es und macht es kompostierbar. Roboter mulchen und fangen nicht: Beim automatischen Mähen mit einem Mähroboter kommt ein Mulchmesser zum Einsatz, wobei das Schnittgut gehäckselt und nicht aufgefangen wird. Haben Sie sich schon von einem Rasenmäher überzeugt? Dann entdecken Sie jetzt noch mehr Wissenswertes rund um den Garten.

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  • So erkennen Sie Tomatenkrankheiten & Schädlinge und können sie gezielt bekämpfen

    Die Freude beim Eigenanbau von Tomaten ist groß und wir sind schon ganz gespannt auf die reifen, saftigen Früchte und den leichten Hauch von Italien, die sie mit sich bringen. Doch wie bei anderen Gemüsesorten im Garten gibt es auch einige Krankheiten und Schädlinge, die auf die Pflanze übergehen können. Deshalb zeigen wir Ihnen, wie Sie Tomatenkrankheiten, Schädlinge aber auch physische Schäden an Tomatenpflanzen erkennen, vorbeugen und behandeln können. Einige, jedoch nicht alle, der Tomatenkrankheiten stellen wir Ihnen im nächsten Teil vor. Denken Sie jedoch bei der Entsorgung befallener Pflanzen immer daran, dass Sie sie über den Bio-Müll entsorgen , denn bei Pilzen und Co. kann es sein, dass sie die Kompostierung im hauseigenen Kompost überdauern und bei Verwendung des fertigen Humus auf neue Pflanzen wieder übergehen können. Bei der Auswahl der Tomatensamen oder -pflanzen ist es auch ratsam auf das Etikett zu achten, denn viele Sorten werden bereits mit Resistenzen gegen die häufigsten Krankheiten gezüchtet. Allgemeine Tipps zur Vermeidung von Krankheiten: Reinigen Sie Ihre Gartengeräte, Pflanzstäbe und Co. immer gründlich mit Reinigungsmitteln und heißem Wasser damit Erreger weniger Chancen haben. Es sollte immer nur die Erde und nicht die Pflanze gegossen werden und am besten in der Früh. Achten Sie auch auf ausreichend Belüftung, indem Sie bei Pflanzen mit sehr vielen Blättern vereinzelt welche abschneiden, damit die Luft wieder besser zirkulieren kann. Die häufigsten TomatenkrankheitenKraut- und Braunfäule ist die Krankheit, die am häufigsten bei Tomaten auftritt. Grund dafür ist der Pilz Phytophthora infestans , welcher von Kartoffelpflanzen auf die Tomatenpflanze übergehen kann. Pilze lieben feuchtes Wetter, daher breitet er sich unter solchen Bedingungen besonders schnell aus. Erkennbar ist die Krankheit an den graugrünen bis braunschwarzen Flecken , die sich über Stängel, Früchte und Blätter ausdehnen. Die Früchte können nach einem Befall nicht mehr gegessen werden. In der Regel zeigt sich der Schaden hier als erstes bei den Früchten der Pflanze, im Gegensatz zur Frucht- und Stängelfäule. Vorbeugung: Die Tomatenpflanze sollte dem Wetter nicht ausgeliefert sein und schnell wieder abtrocknen können nach Regen. Deshalb sollt sie auch sehr sonnig stehen. Im Gemüsebeet wird großer Abstand zu den Frühkartoffeln empfohlen. Behandlung: Es gibt spezielle Fungizide , die Sie ab Erkennung der Krankheit nach Anleitung sprühen oder gießen sollten. Kraut- & BraunfäuleAuch hier ist wieder ein Pilz (Didymella lycopersici) der Auslöser für die Krankheit. Der Unterschied zur Kraut- und Braunfäule liegt darin, dass hier erste Schäden an den Stängeln der Pflanze auftreten. Zuerst wird die Rinde des Stängelansatzes schwarz, der Wassertransport ist somit unterbrochen. Nach und nach verkümmern weitere Stängel und die Blätter werden gelb. Eine kleine Chance haben Sie jedoch, die Früchte noch zu retten. Denn hier können Sie im frühen Stadium der Krankheit die grünen Tomaten ernten und nachreifen lassen, da anfangs die Früchte noch nicht betroffen sind. Vorbeugung: Die untersten Blätter der Pflanze sollten entfernt werden, damit genug Luft hinzukommt. Auch hier wird wieder Abstand zu den Kartoffeln geraten. Behandlung:  Wie bei der Kraut- und Braunfäule können auch hier Fungizide eingesetzt werden.Frucht- & StängelfäuleVor allem Nachtschattengewächse wie Tomaten, Kartoffeln und Co. sind von der Krankheit betroffen. Der Virus kann in abgestorbenen Pflanzenresten lange überleben und wird vor allem durch kontaminierte Gartengeräte, Töpfe oder Pflanzenstäbe übertragen, daher ist eine regelmäßige Reinigung unabdingbar. Erkennbar ist der Virus vor allem an den Blättern. Diese sind abwechselnd hell und dunkelgrün gefärbt, gelbe Streifen erscheinen bis das Blatt komplett gelb wird. Neue Triebe sind deformiert und die Früchte sind ungleichmäßig in Farbe und Form. Vorbeugung: Damit das Virus keine Chance hat, sollten Sie auf die regelmäßige Pflege der Gartengeräte achten sowie auf frisch gewaschene Hände, bevor Sie mit der Gartenarbeit anfangen. Auch die Gartenhandschuhe sollten regelmäßig gewaschen werden. Behandlung: Hier gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, Sie können einzig versuchen, das Virus einzudämmen indem Sie betroffene Pflanzen über den Bio-Müll entsorgen.Tomaten-Mosaik-VirusEs gibt verschiedene Krankheiten, bei denen die Tomtenpflanze zu welken beginnt. Ursache ist hierfür entweder der Pilz Fusarium oder Verticillium , oder verschiedene Bakterien , die sich an der Pflanze zu schaffen machen. Erkennbar sind die Angreifer jedoch alle gleich: Die Pflanze beginnt zu welken, die Blätter rollen sich ein und die Früchte gedeihen nicht. Vorbeugung: Eine Vorbeugung in dem Sinne gibt es nicht, jedoch kann man verhindern, dass in den Folgejahren die Tomaten erneut befallen werden. Das Beet sollte gegen Jahresende ordentlich umgegraben werden. Zudem sollte es vermieden werden, Tomaten an dieser Stelle in den nächsten vier bis fünf Jahren anzupflanzen. Behandlung: Auch hier gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten und die betroffenen Pflanzen sollten umgehend über den Bio-Müll entsorgt werden.TomatenwelkeDie Pilzsporen von Oidium neolycopersici sind Verursacher der mehlig-weißen Beläge der Blätter bei den Pflanzen. Es werden bei einem Befall zwar nicht die Früchte angegriffen, jedoch zwingt der Pilz die Pflanzen schnell mal in die Knie und sie sterben ab. Vorbeugung: Gute Belüftung ist das A und O. Pilze gedeihen bei warm-feuchter Witterung, deshalb sollte im Gewächshaus regelmäßig gelüftet bzw. bei zu vielen Blättern einige entfernt werden. Behandlung: Bei einer Infektion sollten betroffene Stellen sofort entfernt und über den Bio-Müll entsorgt werden. Zur Behandlung und zum Stoppen der weiteren Ausbreitung gibt es wieder Fungizide, die speziell für den echten Mehltau ausgelegt sind.Echter MehltauNicht nur Pilze, Bakterien und Co. sind für Schäden an der Pflanze verantwortlich, auch die Witterung, Standort und schlechte Kulturbedingungen können Gründe für Misserfolge sein. Physiologische Schäden an TomatenpflanzenRund um den Blütenansatz bilden sich bräunlich-schwarze Faulstellen, die neuen Blätter werden nicht groß und sind deformiert. Bei der Blütenendfäule ist ein Kalziummangel Schuld für die Schäden. Vorbeugen können Sie dies vor allem an heißen Tagen, wenn Sie auf genügend Wasserzufuhr achten. Wenn die Blütenendfäule sehr stark ausgeprägt ist, können Sie zum Beispiel mit Algenkalk die Erde aufbessern.BlütenendfäuleBleibt ein gelber oder grüner Ring rund um den Stielansatz bei reifen Früchten, so kann es sein, dass den Tomaten zu heiß war. Weiteres sind auch Stickstoff- oder Kaliummangel eine mögliche Ursache. Die Früchte können Sie jedoch weiterhin genießen, da nur das Erscheinungsbild beeinträchtigt wird. Grün- oder GelbkragenHier spielt die ungleichmäßige Wasserversorgung eine große Rolle, denn wenn die Tomaten nach einer langen Trockenperiode plötzlich sehr stark gegossen werden, so platzen die Früchte auf. Um dies zu verhindern, sollten Sie bei anhaltender Hitze gleichmäßig gießen. Geplatzte FrüchteRollen sich die Blätter der Pflanze nach oben ein, so wurde zu viel gedüngt oder die Pflanze stand lange trocken. Achten Sie deshalb auf kontrollierte Wasserzufuhr und langsam wirkenden, organischen Dünger , um die Pflanze nicht zu überfordern. LöffelblätterNicht nur Nützlinge, auch Schädlinge fliegen, kriechen und krabbeln in unserem Garten herum. Auch die Tomate ist ein beliebtes Ziel für so manche Übeltäter. Das Ergebnis: Zerfressene Blätter, ungenießbare Früchte, zu Grunde gerichtete Pflanzen. Damit Sie den Schaden bei Ihren Pflanzen eindämmen können, stellen wir Ihnen die bekanntesten Übeltäter inklusive Bekämpfung vor. Allgemein gibt es aber auch spezielle Pflanzenschutzmittel auf Basis von Neemöl , die bei der Schädlingsbekämpfung helfen. Grundsätzlich sollte jedoch auf eine Mischkultur mit vielen Blumen wie Ringelblumen, Tagetes und Co. geachtet werden, die durch verschiedene Wirkstoffe Schädlinge fernhalten und Nützlinge anziehen. Auch Kräuter sondern ätherische Öle ab, die bei manchen Insekten nicht so gut ankommen und diese daher das Beet eher meiden.Schädlinge bei TomatenDer nachtaktive grau-braune Falter ist ca. 7 mm groß und haust sein Leben lang auf der Tomatenpflanze. Weibchen legen ca. 250 Eier auf der Pflanze ab. Schäden sind vor allem zuerst an jungen Trieben erkennbar, wobei meist durch die angegriffene Pflanze und die offenen Wunden eine Pilzinfektion zusätzlich auftritt. Die Larven der Motte fressen sich durch die Pflanze und hinterlassen dabei Miniergänge , die an den Blättern und ab und zu an den Früchten erkennbar sind. Betroffene Stellen sollten sofort entfernt und über den Bio-Müll entsorgt werden. Behandlung: Raubwanzen (Arten Macrolophus caliginosus und Macrolophus pygmaeus) oder Schlupfwespen können entweder im Handel gekauft und gezielt als Nützlinge im Gewächshaus bzw. an Tomatenpflanzen eingesetzt oder durch Mischkultur angelockt werden. Beide Insekten sind echte Jäger und kümmern sich bei Befall von Tomatenminiermotten oder bei Rostmilben um die kleinen Schädlinge.Tomatenminiermotte (Tuta absoluta)Dieser Tunnelgräber legt auf und unter den Tomatenblättern Eier ab. Die Larven fressen dann wie die Tomatenminiermotte Miniergänge in das Gewebe. Auch hier sollten betroffene Stellen sofort entfernt und über den Bio-Müll entsorgt werden. Behandlung: Wie bei der Tomatenminiermotte können auch hier Schlupfwespen eingesetzt werden.Tomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae)Die Gemüseeule, auch Tomatenmotte, ist ein nachtatkiver, brauner Falter. Auch hier sind wieder die Larven die eigentlichen Übeltäter, welche bis zu 4 cm lang werden und eine grünbraune Färbung mit dünnen, gelben Streifen an den Seiten mit schwarzen Warzen haben. Die Blätter sind löchrig und auch die Früchte sind größtenteils angefressen. Behandlung: Wenn Sie Raupen entdecken, sollten Sie sie gleich absammeln und entweder in ein Vogelfutterhaus geben oder über den Bio-Müll entsorgen. Auch hier können Sie wieder Raubwanzen einsetzen.Gemüseeule (Lacanobia oleracea)Die Tomatenrostmilbe hat zwar nur einen kurzen Lebenszyklus von einer Woche, jedoch vermehrt sie sich rasend schnell. Sie kommt meistens von Kartoffeln auf Tomaten über. Der Befall zeigt sich durch gelbgefärbte Blätter und durch braune Haupttriebe. Junge Tomatenfrüchte verkorken und bekommen ein rostiges Aussehen. Behandlung: Da sich die Tomatenrostmilbe so schnell verbreitet wird empfohlen die gesamte Pflanze umgehend zu entsorgen, damit der Ausbruch eingedämmt werden kann und andere Pflanzen nicht befallen werden.Tomatenrostmilbe (Aculops lycopersici)Die Insektenwelt hält Gärtner auf Trab - nicht nur spezielle Tomaten-Schädlinge finden sich auf den Pflanzen wieder, auch weiße Fliegen, schwarze Fliegen (Trauermücken), Thripse, Spinnmilben oder Blattläuse finden ihren Weg auf die Pflanze. Passend dazu gibt es ebenfalls geeignete Mittel zur Schädlingsbekämpfung , mit der sich die Plagegeister durch konsequentes Auftragen besiegen lassen.Allgemeine Schädlinge, die auch Tomatenpflanzen befallen könnenDie Krankheiten und Schädlinge bei Tomatenpflanzen sind genauso vielfältig wie bei anderen Pflanzen im Gemüsebeet und da kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Wichtig ist, dass auf eine Mischkultur, regelmäßige Wasserzufuhr, Düngung und gute Luftzirkulation geachtet wird. Betroffene Stellen und infizierte Pflanzen sollten immer gleich entsorgt werden, damit die Ausbreitung verhindert werden kann. Und mit dem ein oder anderen Pflanzenschutzmittelchen steht der erfolgreichen Ernte auch schon nichts mehr im Weg. 

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  • So bringen Sie den Ombré-Look auf Ihre Wände

    Nicht nur in der Fashion-Welt ist der Ombré-Look nicht mehr wegzudenken, auch auf der Wand kommt er sehr gut zur Geltung. Die fließenden Übergänge von hell bis dunkel kreieren ein wahres Kunstwerk an der Wand und können so gekonnt Akzente im Raum setzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie für den Ombré-Look vorgehen. Material Wandfarbe im Basisfarbton (in unserem Beispiel haben wir die swingcolor Wandfarbe SIMPLY in Blau - Nr. 18 verwendet) Wandfarbe Weiß Zusätzliche Eimer zum Anrühren der helleren Farbtöne Malerkrepp Werkzeug Pinsel   Für jede Farbabstufung eine Farbwanne und Farbrolle Rührstab Zollstock und StiftWas Sie benötigen1. Gründlich abkleben Zuerst werden alle Ecken, Kanten, Bodenleisten und Co. abgeklebt, sodass ein Rahmen um die zu malende Fläche entsteht. Legen Sie Malervlies, Karton oder Zeitungen aus, damit keine unerwünschten Farbkleckse am Boden vorkommen. Die Anleitung2. Farbübergänge markieren Mit einem Zollstock und einem Stift markieren sie die Stelle, an der der Farbübergang stattfinden soll. Dies hilft Ihnen später zur Orientierung und sorgt für gleichmäßige Abstände.3. Von dunkel nach hell Der Basisfarbton, der dunkelste, bildet die unterste Schicht und wird bis zur ersten Linie aufgetragen. 4. Erste Abstufung In einem leeren Eimer mischen sie Ihren Basisfarbton mit einer weißen Wandfarbe. Geben Sie lieber anfangs weniger weiß hinzu, rühren ordentlich um und entscheiden erst dann, ob die Farbe noch heller werden soll. Je stärker sie die Farbe aufhellen, desto deutlicher wird der Übergang. Je schwächer Sie die Farbe aufhellen, desto fließender wird der Übergang. Nun wird die gemischte Farbe von der ersten bis zur zweiten Markierung aufgetragen.5. Farbverlauf „glätten“ Nun wird die Basisfarbe mit dem helleren Ton und ein wenig Wasser in einem Behälter vermischt und mit einem Pinsel ober- und unterhalb der ersten Markierung vorsichtig aufgetragen. Verblenden Sie den Übergang, indem Sie ungleichmäßig und mit eher weniger als zu viel Farbe über die Linie streichen. 6. Zweite Abstufung Nun wird die letzte Schicht gemischt, indem Sie noch mehr weiß als bei der zweiten Farbe dazu mischen. Dieser wird nun oberhalb der zweiten Farbe aufgetragen, wieder bis zur Markierung. Hier wiederholen Sie dann mit den entsprechenden Farben Schritt 5. und wenden diesen zusätzlich noch oberhalb der letzten Farbe mit Weiß an, damit auch hier der Übergang zur weißen Wandfarbe fließend wird.7. Ombré-Verlauf verfeinern Wenn Sie den markanten Übergang mit dem Pinsel mögen, ist Ihr Kunstwerk nun fertig. Wenn Sie die Abstufungen noch nahtloser machen wollen, so können Sie mit einem feuchten Küchenschwamm noch nacharbeiten. Der Ombré-Look setzt einen deutlichen Akzent in Ihren Wohnräumen und ist ein wahrer Blickfang. Dabei können Sie nicht nur von dunkel zu hell malen, sondern auch verschiedene Szenarien darstellen wie den Sonnenaufgang mit Orange, Gelb, Rot und weiteren Farben. Werden Sie kreativ und gestalten Sie Ihr Wand im Ombré-Look!Entdecken Sie zusätzlich noch mehr kreative Lösungen, wie Sie Ihre Wände gestalten können und welche Wandfarben sich perfekt fürs Kinderzimmer eignen. 

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  • So bereiten Sie Ihr Boot auf den ersten Ausflug der Saison vor

    Im Urlaub am Meer die Seele baumeln lassen, den Fluss durchqueren oder actionreich Segeln – egal wie Sie Ihr Boot einsetzen, vor der Saison sollte ein ausführlicher Check aller wichtigen Bestandteile stattfinden. Dadurch müssen Sie sich am Wasser nicht ärgern und können Ihren Ausflug sorgenfrei genießen. Grundsätzlich ist die Besichtigung vorab am Land einfacher, da auch alle Teile wie Rumpf, Propeller und Co., die später unter Wasser sind, genau überprüft werden können. Ist alles erledigt, so kann gekrant werden und die Überprüfungen und Reinigungsarbeiten finden weiter am Wasser statt. Wir zeigen Ihnen, was Sie am und rund um das Boot erledigen und überprüfen sollten, damit der reibungslose Spaß beginnen kann und Sie nichts vergessen.Innenbord Motoren Mechanische Züge der Fahrhebel prüfen Keilriemenspannung prüfen Alle Schlauchleitungen & Anschlüsse prüfen Kontrolle von Motor-, Getriebe- & Hydrauliköl Luft-, Brennstoff- & Seewasserfilter reinigen Gelenkwellen & Lager fetten Kontrolle von Stopfbuchse & Wellenschmierung Anode Wärmetauscher gegebenenfalls ersetzen Frostschutz im Seewasserkreislauf ablassen, auffangen & entsorgen Ersatzimpeller für Wasserpumpe an Bord? Außenbord Motoren Achtung: Bei Arbeiten am Propeller immer Zündkerzenstecke abziehen! Ölstand Motor & Getriebe prüfen Bewegliche Teile gemäß Herstellerangaben abschmieren Motor ohne Zündung durchdrehen, Sprit vorpumpen, starten, Konservierungs-Öl verbrennen lassen, Kühlwasserkontrollstrahl währenddessen prüfen Zündkerzen säubern bzw. wechseln Anode an Kavitationsplatte prüfen Propeller & Propellerwelle überprüfen Welle fetten & Scherstift ersetzenCheck der Motoren am BootBatteriezustand (eventuell Säurestand) prüfen & laden – Achtung : Unterschiedliche Batterietypen brauchen unterschiedliche Ladegeräte Defekte Batterien ersetzen Elektrische Verbindungen im Motorraum prüfen, festziehen, reinigen (Achtung: Batterie gegebenenfalls abklemmen) Batterie einbauen Ladestrom prüfen – Lichtmaschine & Landanschluss Wichtige, elektrische Verbraucher auf Funktion testen Ersatzkeilreimen an Bord? Ersatzglühbirnen für Navi- und Innenbeleuchtung an Bord?Überprüfung der ElektrikBilge reinigen & auf Undichtigkeiten von Motor oder Getriebe überprüfen Anschlüsse & Schlauchleitungen an Borddurchlässen prüfen GFK -Rümpfe reinigen, polieren & waschen Antifouling -Anstrich erneuern Opferanoden überprüfen & gegebenenfalls ersetzen Propeller, Wellen- & Ruderlager auf Spiel & Verschleiß überprüfen Wellendichtringe & Antriebsmanschetten prüfenRumpf & Antrieb überprüfenBewegliche Teile reinigen & mit seewasserbeständigem Fett abschmieren Winschen prüfen, reinigen & mit Winschfett abschmieren Rollreffanlage reinigen, gegebenenfalls mit Teflonspray schmieren & überprüfen Stehendes Gut, Pressungen & Verbindungen prüfen Blöcke & Rolle reinigen, gegebenenfalls Lager schmieren Sicherungsringe & Splinte gegebenenfalls ersetzen & abtapen Laufendes Gut prüfen & einscheren Wantenspanner -Gewinde mit Riggöl schmieren Verklicker und Antennen anbauenRigg prüfenWartungsintervalle der Rettungsmittel einhalten Ablaufdatum der Signalmunition beachten Wartungsintervalle & Zustand Feuerlöscher kontrollieren Vollständige Notfallausrüstung Ankergeschirr klar? Festmacher & Fender auf Beschädigung prüfen Navigationsunterlagen aktuell? Handbücher, Betriebsanleitungen vollständig? Bordwerkzeug vollständig?Sicherheit am BootHaben Sie alles überprüft und erledigt, tropft nichts und sitzt alles fest? Dann steht dem ersten Törn schon nichts mehr im Weg! Denken Sie jedoch immer daran – Vorsicht ist besser als Nachsicht. Daher sollten Sie auch für Notfälle auf See bestens gerüstet sein.

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  • Serviceleistungen bei BAUHAUS

    BAUHAUS versorgt Sie nicht nur mit Elektrogeräten und Baumaterial. Die Fachberater sind auch für Sie da, wenn Sie eine umfassende Beratung wünschen oder Reparaturen und professionelle Handwerksarbeiten auf dem Plan stehen. Der Lieferservice, der Ihnen die Einkäufe aus dem BAUHAUS Fachcentrum nach Hause bringt, ist erst der Anfang.Bei BAUHAUS Österreich wird Service groß geschriebenBenötigen Sie Unterstützung bei Montagearbeiten oder Installationen? Die BAUHAUS Fachberater planen gemeinsam mit Ihnen Ihr Projekt und führen es dann in Zusammenarbeit mit kompetenten Handwerksbetrieben durch – zum Festpreis. Natürlich kann BAUHAUS Ihnen auch bei vielen anderen Handwerksarbeiten zur Hand gehen.    Zum Montageservice >MontageserviceSpezialwerkzeuge und -maschinen können Sie in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum mieten. Mit den professionellen Geräten legen Sie so richtig los. Der Leihservice bietet Ihnen eine günstige und bequeme Lösung. Selbstverständlich erhalten Sie eine gründliche Einweisung zu jedem Werkzeug kostenlos dazu.   Zum Leihservice >LeihserviceSie haben im BAUHAUS Fachcentrum einen größeren Einkauf getätigt oder möchten eines der Leihgeräte transportieren? Dann stellt BAUHAUS Ihnen kostenlos einen Anhänger zur Verfügung. Bei der Abwicklung (Kaution, Führerschein) beraten Sie die Fachberater an der Hauptinformation.    Zum Anhängerverleih >AnhängerverleihDamit Sie garantiert den richtigen Ton treffen, mischen die BAUHAUS Fachberater individuell Ihre Wunschfarbe. Vollautomatisch und natürlich sofort zum Mitnehmen. In Ihrem BAUHAUS Fachcentrum finden Sie die gesamte Farbpalette: Von Lack, Wand- oder Latexfarbe, über Silikon- und Silikat-Fassadenfarbe bis hin zur flüssigen Raufaser!    Zum Farbmischcenter >FarbmischcenterDie speziell ausgebildeten BAUHAUS Fachberater schneiden Holz millimetergenau für Sie zu – exakt nach Ihren Plänen und Wünschen. Das gilt natürlich auch für Speziallösungen. Und BAUHAUS ist erst zufrieden, wenn Sie es auch sind. In vielen BAUHAUS Fachcentren gibt es zusätzlich den Plexiglaszuschnitt-Service.    Zum Holzzuschnitt >HolzzuschnittKaufen – Verbrauchen – neu Füllen: Der BAUHAUS Gasflaschen-Service ist eine praktische Hilfe für den täglichen und professionellen Bedarf. Die leeren, bei BAUHAUS erworbenen Gasflaschen, tauschen Sie schnell und unkompliziert gegen volle Flaschen ein. BAUHAUS führt Propangas sowie technische Gase in großer Auswahl.    Zum Glasflaschen-Service >GasflaschenSie brauchen einen Ersatzschlüssel? Kein Problem: BAUHAUS hat in vielen Fachcentren ein Schlüsseldienst, das gegen Gebühr innerhalb von wenigen Minuten einen passenden Ersatz anfertigt. Für diesen besonders schnellen Schlüssel-Service sind in den Fachcentren extra moderne "Key-Analyzer" installiert.    Zum Schlüsseldienst >SchlüsseldienstIhre alte Kreis- oder Bandsäge hat noch lange nicht ausgedient. Sobald sie stumpf wird, schärft das geschulte Fachpersonal sie Ihnen kostengünstig im BAUHAUS Fachcentrum. Der Schärfdienst macht Kreissägeblätter, Sägeketten und Bandsägeblätter wieder einsatzfähig. So geht Ihnen das Sägen wieder leicht von der Hand!    Zum Schärfdienst >SchärfdienstDie Auswahl an Bildern und Rahmen bei BAUHAUS kann sich sehen lassen! Suchen Sie einfach Ihren idealen Bilderrahmen aus und nutzen Sie den professionellen BAUHAUS Service für die Bilderrahmung: Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten sorgt dafür, dass auch Ausgefallenes nicht aus dem Rahmen fällt.    Zur Bilderrahmung >BilderrahmungHeute kaufen – morgen bezahlen. Für größere Anschaffungen bietet Ihnen BAUHAUS verschiedene Finanzierungsmodelle, bei denen sich die anfallenden Beträge über eine längere Frist verteilen. Wählen Sie aus den Ratenmodellen die Finanzierung, die Ihren Wünschen am besten entspricht.    Zur Finanzierung >FinanzierungDer Zuschnittservice schneidet Profile millimetergenau auf Ihr Wunschmaß zu! Ob kurz, lang, schmal, breit, zwei oder sechs Meter – Sie zahlen nur das, was Sie brauchen, und das zu Tagestiefpreisen!    Zum PROFIL EXPRESS >PROFIL EXPRESSKaufen – Verbrauchen – neu Füllen: Der BAUHAUS Gasflaschen-Service ist eine praktische Hilfe für den täglichen und professionellen Bedarf. Die leeren, bei BAUHAUS erworbenen Gasflaschen, tauschen Sie schnell und unkompliziert gegen volle Flaschen ein. BAUHAUS führt Propangas sowie technische Gase in großer Auswahl. Benötigen Sie Unterstützung bei Montagearbeiten oder Installationen? Die BAUHAUS Fachberater planen gemeinsam mit Ihnen Ihr Projekt und führen es dann in Zusammenarbeit mit kompetenten Handwerksbetrieben durch – zum Festpreis. Natürlich kann BAUHAUS Ihnen auch bei vielen anderen Handwerksarbeiten zur Hand gehen.Heute kaufen – morgen bezahlen. Für größere Anschaffungen bietet Ihnen BAUHAUS verschiedene Finanzierungsmodelle, bei denen sich die anfallenden Beträge über eine längere Frist verteilen. Wählen Sie aus den Ratenmodellen die Finanzierung, die Ihren Wünschen am besten entspricht. Große, schwere oder einfach viele Produkte sind oftmals mit dem eigenen PKW nicht transportierbar. Daher stellt BAUHAUS praktische Leihtransporter gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung, damit Sie Ihren Großeinkauf gut nach Hause bringen können.    Zum Leihtransporter >LeihtransporterMit der Abholstation können Sie in nur wenigen Minuten Ihre gewünschten Produkte reservieren und zu Ihrer Wunschzeit rund um die Uhr an 365 Tagen an der Abholstation an Ihrem Fachcentrum abholen. Sparen Sie Zeit und starten Sie Ihren Einkauf schon zu Hause oder von Unterwegs aus.   Zu den Abholstationen >AbholstationSie müssen schwere oder sperrige Einkäufe nicht selbst tragen oder transportieren, dafür gibt es den BAUHAUS Lieferservice. Er bringt die Ware bis an Ihre Haustüre. Kaufen Sie also entspannt ein und lassen Sie sich alle größeren Produkte und Mengen bequem nach Hause liefern!   Mehr zum Lieferservice >Lieferservice

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  • Selbstversorgung

    Selbstversorgung bedeutet, den Weg von der Natur auf den Teller bewusst zu gestalten. Vom Anbau frischer Lebensmittel bis zum Sammeln und Aufbereiten von Regenwasser und der Haltung von Nutztieren ist alles selbst möglich. Dabei ermöglicht uns die Selbstversorgung, die Herkunft unserer Lebensmittel zu kontrollieren, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und unsere Werte gegenüber der Natur zu stärken. Wie Sie zu einem kleinen Selbstversorger werden, zeigen wir Ihnen in unseren ausführlichen Artikeln. Vom Apfelbaum im Garten bis zum Beerenstrauch auf dem Balkon - wer selbst Obst pflanzt und erntet, hat nicht nur einen Bezug zur Natur, sondern kann auch leckere Früchte genießen. Wir zeigen Ihnen hilfreiche Tipps zu Anbau und Ernte sowie zur Weiterverarbeitung wie Einkochen, Saftherstellung und Co. Selbstversorgung im eigenen Obstgarten

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  • Selbstversorger werden - Frische Ernte aus dem eigenen Garten

    Werden Sie Ihr eigener Gärtner und versorgen Sie sich selbst mit frischen Zutaten! Klingt das verlockend? Dann starten Sie noch heute und genießen schon in dieser Saison köstliche Ernten aus Ihrem eigenen Anbau. Stellen Sie sich vor, Sie könnten knackigen Salat direkt aus Ihrem Garten pflücken – frischer geht es nicht! Die aromatischen Kräuter für Ihre Dressings würden Sie einfach nebenan anbauen, ernten und für die kommenden Monate haltbar machen. Was wie ein Traum erscheint, ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Mit den richtigen Tricks und etwas Know-how können auch Sie zum Selbstversorger werden und Obst, Gemüse oder Kräuter aus dem eigenen Garten oder sogar vom Balkon ernten.Bevor Sie mit dem Selbstversorger-Garten starten, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen: Wann ist der beste Zeitpunkt , um welches Gemüse zu pflanzen? Was können Sie nach der Ernte von Kohlrabi oder anderen Gemüsesorten in die freien Flächen setzen? Und welche Sorten harmonieren im Beet besonders gut miteinander? Der Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Garten mag zunächst komplex erscheinen, ist es aber nicht. Beginnen Sie einfach mit ein paar ausgewählten Arten und steigern Sie sich langsam.Der Schlüssel liegt in der PlanungEin Pflanzplan mag unflexibel klingen, aber keine Sorge: Wenn Ihr Beet kleiner ist, als in den angegebenen Beispielen, passen Sie einfach die Anzahl der Pflanzen an. Bei schmaleren Beeten können Sie eine Reihe weglassen und auch für Hochbeete lassen sich die Pläne leicht anpassen. Übrigens: Ihr Beet sollte nicht breiter als 1,20 Meter sein, da sonst die Pflege erschwert wird. Mit dieser Breite können Sie bequem von beiden Seiten arbeiten, ohne ins Beet treten zu müssen.Individuell angepasst für Ihren GartenBevor Sie loslegen, sollten Sie die Gegebenheiten genau unter die Lupe nehmen. Bekommt Ihr Garten den ganzen Tag über Sonne ab, oder herrscht eher schattiges Wetter? Viele Gemüse- und Obstsorten, wie Tomaten, Kürbis und Erdbeeren lieben sonnige Standorte. Doch auch wer schattigere Ecken im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse hat, muss nicht auf eigene Ernten verzichten. Hier wachsen beispielsweise Kohl, Spinat, Möhren, Bohnen, Erbsen, Lauch, Zwiebeln und verschiedene Beerenarten gut. Allerdings kommt man meist nicht ganz ohne Sonne aus. Auch die Bodenbeschaffenheit ist entscheidend. Wählen Sie Pflanzen, die zu Ihrem Garten passen. Auf schweren, tonigen Böden, die nach Regen an den Schuhen kleben, wachsen viele Gemüsesorten recht gut – nur Salat macht oft Probleme, da er hier schnell fault. Wurzelgemüse könnte ebenfalls eine Herausforderung darstellen. Karotten werden beispielsweise oft verzweigt, weil die Wurzeln nicht tief in den verdichteten Boden eindringen können. Leichte, sandige Böden hingegen sind ideal für Wurzelgemüse, Kürbis, Zucchini, Winterzwiebeln, Knoblauch und Paprika. Auch bei der Topfkultur ist die Lage von Balkon, Terrasse oder Fensterbrett wichtig. Allerdings können Sie hier auf hochwertige Erde zurückgreifen und Sie sind nicht auf die örtlichen Gegebenheiten angewiesen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Töpfe und Kübel groß genug sind, damit sich die Pflanzen optimal entwickeln können.Die ersten SchritteEin gut durchdachter Start ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer cleveren Gartenplanung können Sie das ganze Jahr hindurch frische Erträge genießen. Schon früh im Jahr beginnt die Ernte in geschützten Bereichen wie Gewächshäusern oder Frühbeeten mit knackigem Salat. Wenn Sie bestimmte Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder Kürbisse in geschützter Umgebung vorziehen, haben Sie einen deutlichen Vorteil gegenüber direkt im Freien gesäten Pflanzen. Spezielle Sets und kleine Gewächshäuser schaffen optimale Bedingungen für die Keimung und das Wachstum der jungen Pflanzen. Besonders bei der Auswahl des Saatguts gibt es eine beeindruckende Vielfalt, die Sie als vorgezogene Pflanzen oft nicht finden. Falls Ihnen Zeit oder Platz fehlt, um selbst vorzuziehen, finden Sie in Ihrem Fachcentrum bereits gesunde Jungpflanzen, die bereit zum Einpflanzen sind.Als Erstes kommt die PlanungUm den Start in die Selbstversorgung zu erleichtern, geben wir Ihnen gleich zwei Ideen mitsamt Tipps auf den Weg. Diese lassen sich bei Bedarf individuell verändern und optimieren.Zwei Ideen für den AnbauEin gut geplantes Beet mit den Maßen 1,20 x 3 Metern bietet bereits im Frühjahr reichlich Platz für verschiedene Sorten. Ab März können die ersten Jungpflanzen gesetzt werden, je nach Klima auch etwas später. Im oberen Bereich wachsen zarte Salatköpfe , gefolgt von rotstieliger Mangold . In der Mitte säen Sie direkt Zuckererbsen und Rote Beete , während am unteren Rand Kohlrabi heranwächst. Schnellwachsende Radieschen füllen die Lücken dazwischen optimal aus.Ein Frühlingsbeet für die frische ErnteNachdem Sie die erste Ernte des Jahres eingebracht haben, bietet Ihr Garten reichlich Platz für neue Gemüsesorten. Im oberen Bereich können Sie abwechselnd Pflück- und Eichblattsalat anbauen, während der Rest der Reihe mit zwei Pflanzen des Neuseeländer Spinats bepflanzt wird. Die Buschbohnen , die darunter wachsen, können direkt ausgesät werden. Die Tomaten, die im Wechsel mit Basilikum gesetzt werden, sowie die Mini-Gurke in der Mitte wurden bereits vorgezogen. Im unteren linken Bereich gedeiht Neuseeländer Spinat, während rechts davon Romanasalat angebaut wird. Die letzte Reihe wird mit Paprika und Peperoni vervollständigt.Das Sommerbeet optimal bepflanzenEin gut durchdachter Gartenplan ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ernte. Beginnen Sie damit, den verfügbaren Platz für Obst und Gemüse zu ermitteln und halten Sie genau fest, welche Pflanzen wann und wo gesät, gepflanzt und später geerntet werden. Auch auf kleiner Fläche lohnt es sich, einen solchen Plan zu erstellen. Mit einem Anbauplan behalten Sie stets den Überblick, welche Kulturen im Vorjahr auf welchem Beet gewachsen sind. Dies ermöglicht es Ihnen, die Beete und Pflanzenarten regelmäßig zu wechseln. Wird immer dieselbe Sorte auf demselben Beet angebaut, kann dies langfristig zu geringeren Erträgen führen. Ein durchdachter Fruchtwechsel fördert hingegen die Bodenqualität und steigert den Ertrag .Tipps zur optimalen BeetnutzungEin Beet für Stangenbohnen anlegenLockern Sie die Erde mit einem Rechen oder Grubber und nehmen Sie dabei die Steine und Äste aus dem Beet. Somit sorgen Sie für ein feinkrümeliges Saatbeet mit lockerem Boden.1. Boden vorbereitenSetzen Sie auf beiden Seiten des Beetes Stangen im Abstand von ungefähr 50 Zentimetern leicht schräg in den Boden. Achten Sie darauf, dass die Stangen auf gegenüberliegenden Seiten so platziert werden, dass sie sich in der Mitte kreuzen . Legen Sie oben eine Querstange über die sich kreuzenden Stangen und fixieren Sie diese mit einer stabilen Schnur . So entsteht eine feste und zuverlässige Konstruktion. Vergewissern Sie sich, dass die Rankhilfe sicher steht und den Pflanzen ausreichend Halt bietet. Dies ist besonders wichtig, damit die Stangenbohnen optimal wachsen können.2. Stangen setzenWenn Sie Ihre Bohnen Anfang Mai ausgesät haben, werden sie typischerweise im Hochsommer zu blühen beginnen. In dieser Phase ist eine ausreichende Wasserversorgung besonders wichtig. Achten Sie daher, die Pflanzen regelmäßig zu gießen. Bei anhaltender Hitze und Trockenheit neigen Bohnenpflanzen dazu, ihre Blüten abzuwerfen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie in warmen Perioden besonders auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit achten. So unterstützen Sie eine üppige Blüte und sichern eine reiche Bohnenernte.3. Bohnen pflanzen und pflegenUm die beste Qualität Ihrer Stangen- und Buschbohnen zu erhalten, empfehlen wir, die Schoten täglich zu pflücken . Auf diese Weise ernten Sie besonders zarte und fadenfreie Bohnen. Zudem fördert das regelmäßige Ernten das Nachwachsen neuer Schoten, sodass Sie andauernd frische Bohnen genießen können.4. Erntezeit!Sie möchten frisches Gemüse und Kräuter ernten, haben aber keinen Garten oder nur wenig Platz? Kein Problem! Viele Pflanzen gedeihen wunderbar in Töpfen und Kübeln , sogar in Kombination miteinander. Ein bewährtes Beispiel: Tomaten und Basilikum. Diese beiden passen nicht nur in der Küche gut zusammen, sondern auch im Pflanzgefäß. Für eine Tomatenpflanze wählen Sie am besten einen Kübel mit etwa 30 cm Durchmesser. Mitte Mai können Sie die Tomate einsetzen und das Basilikum rundherum platzieren. Stellen Sie das Gefäß an einen warmen, windgeschützten Ort, etwa vor eine sonnige Hauswand. Dort entwickeln sich die Pflanzen oft sogar besser als im Beet.Kein Garten? Kein Problem!Auch ohne großen Garten können Sie frisches Obst und Gemüse ernten. Töpfe, Kübel und Kästen eignen sich dafür perfekt. Wählen Sie dabei am besten balkontaugliche Sorten , die kompakt bleiben und sich ideal für den begrenzten Platz eignen. Neben Beerenobst gibt es auch Obstgehölze wie Apfel-, Pfirsich- oder Birnbäume, die in Gefäßen gedeihen. Beim Gemüseanbau kommt es auf die richtige Vorgehensweise an: Wurzelgemüse wie Karotten benötigen beispielsweise ausreichend tiefe Töpfe, damit sich die Wurzeln gut entfalten können. Alternativ können Sie auf Sorten mit kugeligen Wurzeln zurückgreifen, wie etwa die Karottensorte „ Pariser Markt 5. “Genuss aus dem TopfgartenGroße Auswahl an BeerenSie möchten frische Kräuter ernten, haben aber keinen Garten? Kein Problem, viele würzige Pflanzen wachsen auch auf kleiner Fläche. Genießen Sie die Vielfalt der Düfte und Aromen, indem Sie jeden verfügbaren Platz optimal nutzen – sei es im Garten oder auf dem Balkon. Sonnenliebende Kräuter wie Thymian benötigen einen besonders sonnigen Standort, während andere, wie die Minze, auch im Halbschatten gedeihen und ihr volles Aroma entfalten.Kräuteranbau auch ohne GartenDie Frage, ob Sie Setzlinge kaufen oder Ihr Gemüse selbst aussäen sollten, lässt sich am besten mit einer Kombination aus beidem beantworten. So sichern Sie sich eine reiche Ernte. Zu Beginn der Saison, etwa ab März, sind Setzlinge von Salat oder Kohlrabi praktisch, da sie bereits einen Wachstumsvorsprung haben. Bei Erbsen, Radieschen und Bohnen empfiehlt es sich jedoch, diese direkt in die Erde zu säen. Bei Sommergemüse hängt die Entscheidung von Ihren Bedürfnissen ab: Benötigen Sie nur eine einzelne Gurke, ist ein Setzling die ideale Wahl. Möchten Sie hingegen viele Pflanzen oder ausgefallene Sorten anbauen, lohnt sich die eigene Aussaat. So können Sie flexibel und effizient Ihren Gemüsegarten gestalten. Balkon richtig bepflanzen >Setzlinge kaufen oder selbst säen?Vorrat anlegen - die besten Methoden fürs KonservierenGemüse mit festem und stärkehaltigem Fleisch eignet sich hervorragend für die Lagerung im Keller . Dazu gehören Sellerie, Kartoffeln, Kürbisse und Kraut. Auch Äpfel halten sich gut, solange sie sich nicht berühren , da Berührungspunkte anfällig für Schimmel und Krankheiten sind. Karotten, die schnell austrocknen, bewahren Sie am besten in leicht feuchtem Sand auf.Alles frischDas Einfrieren ist eine der schnellsten Methoden um Lebensmittel haltbar zu machen. Waschen, putzen, klein schneiden, kurz blanchieren und luftdicht verpacken – schon kann es in den Gefrierschrank . Dabei bleiben wertvolle Inhaltsstoffe besser erhalten als beim Einkochen.Schnell und einfachDas Trocknen ist eine traditionelle, aber effektive Methode. Kräuter können an der Luft getrocknet werden, indem man sie bündelweise an einem luftigen Ort aufhängt. Bei wasserreichem Obst und Gemüse empfiehlt sich ein Dörrapparat oder der Backofen. Das Trocknen ermöglicht eine vielfältige Art der Konservierung.Für GenießerDie Fermentation , früher Milchsäuregärung genannt, ist eine natürliche Methode. Gemüse wie Weißkraut, Gurken, Möhren oder Paprika können durch Trockensalzen oder in Salzlake fermentiert werden. Wichtig ist, hygienisch zu arbeiten: Arbeitsplatz, Hände und Material müssen sauber sein. Beim Trockensalzen wird das Gemüse im eigenen Saft fermentiert. Pro Kilogramm Gemüse werden etwa 2 % Salz verwendet. Das Gemüse wird kräftig durchgeknetet, bis Zellsaft austritt und dann in Gläser gefüllt. Mit einem Kohlblatt abdecken und beschweren, damit keine Luft im Glas bleibt. Bei der Salzlake-Methode wird eine 30 %ige Lake (30 g Salz pro Liter Wasser) über das Gemüse gegossen. Das Ferment bleibt 5–7 Tage bei Zimmertemperatur, bis sich Bläschen bilden, und dann 1–2 Wochen im Kühlschrank . Kühl gelagert hält es sich mehrere Monate.Für ExperimentierfreudigeAlles für die Konservierung Ihrer Ernte:Entdecken Sie alles für die Selbstversorgung sowie Tipps und Tricks für den Vorratsschrank im eigenen Garten.

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  • Selbst Strom erzeugen mit einer Solaranlage auf dem Balkon

    Dank Balkonkraftwerk Solarstrom selbst produzierenDie Sonne ist eine der stärksten, natürlichen Energiequellen. Fangen Sie mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage die Solarenergie ein und machen Sie sie nutzbar. In Deutschland trägt Photovoltaik (PV) inzwischen zu neun Prozent der gesamten Stromerzeugung bei. Besonders in der jetzigen Zeit der Energieknappheit bietet die Solarenergie eine beliebte Alternative, um sich zumindest teilweise unabhängig von Energieversorgern zu machen und seinen eigenen Strom zu produzieren. Da jedoch nicht jeder die Möglichkeit hat, Solarmodule oder ganze Photovoltaikanlagen auf dem Dach zu montieren, bieten Balkonkraftwerke eine gute Alternativlösung.  Balkonkraftwerke sind steckfertige Solarmodule , welche am Balkon, auf der Terrasse oder am Vordach montiert und an die Steckdose angeschlossen werden können und so vergleichsweise günstig eigenen Strom produzieren. Mit dem selbst produzierten Strom lässt sich ungefähr der jährliche Stromverbrauch von zum Beispiel einem Kühlschrank oder einem Internet-Router ökologisch und kostengünstig decken.Dabei handelt es sich um einen kleinen Solaranlagen-Typ für Balkone, Gärten und sonnige Nischen. Man kennt Balkon-Solaranlagen auch unter anderen Namen wie Mini-PV, Plug-in-Anlage oder Balkonkraftwerk. In jedem Fall handelt es sich um eine Mini-Photovoltaikanlage , die nach dem gleichen Prinzip wie ihre großen Verwandten funktioniert: Solarzellen in den Solarmodulen erzeugen Strom aus Sonnenenergie. Technisch gesehen zählen Balkon-Solaranlagen zu elektrischen Geräten. Der Unterschied zu großen Photovoltaikanlagen liegt darin, dass Sie Ihren Strom nicht ins Netz einspeisen können. Sollte doch etwas fließen, wird dieser nicht vergütet. Was sind private Balkon-Solaranlagen?Diese Geräte werden einfach per Kabel und Steckdose (Plug & Play) an das Hausnetz angeschlossen. Sie verfügen über eine Nennleistung von bis zu 1500 Watt und sind zum Beispiel am Balkongeländer anzubringen. Das macht der Aufbau der kleinen Solaranlagen möglich, die aus nur wenigen Komponenten bestehen:  Solarmodule Sie wandeln die Sonnenenergie in Gleichstrom um. Im Regelfall haben die Solarmodule mit Glas- oder Kunststoffabdeckung eine Nennleistung von ca. 300 Watt und sind ca. 1 x 1,50 m groß. Wechselrichter Der Wechselrichter, welcher oft an der Hinterseite der Solaranlage angebracht ist, wandelt den Gleichstrom in einen netzkonformen Wechselstrom um.  Anschlusskabel mit Steckverbindung Mit diesem Kabel wird das Solarmodul mit dem Stromnetz verbunden. Das hat den Vorteil, dass Sie Ihre Photovoltaik-Anlage für den Balkon jederzeit wieder abbauen und beispielsweise beim Umzug mitnehmen können. Befestigung Balkonkraftwerke sind nicht leicht. Daher musss unbedingt sichergestellt werden, dass die Module sicher befestigt sind und auch bei Sturm nicht herunterfallen können. Entsprechende Befestigungen sorgen für eine sichere Montage. Achten Sie darauf, dass das Befestigungsmaterial UV- und korrosionsbeständig ist. Monitoring Bei einigen Wechselrichtern können Sie durch ein Online-Monitoring über das Smartphone Ihre Solaranlage überwachen und damit stets kontrollieren, ob Ihr Balkonkraftwerk korrekt funktioniert und wie viel Solarstrom Sie erzeugen. Auch smarte Steckdosen oder Strommessgeräte können unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden, Funktionen und Erträge zu überwachen. Batteriespeicher Solar-Batteriespeicher können eingesetzt werden, um nicht genutzten Strom aufzufangen und zu speichern. Wegen der relativ hohen Anschaffungskosten und dem eher geringen Stromertrag lohnen sich diese allerdings eher bei größeren PV-Anlagen.Was ist ein Stecker-Solargerät (Balkonkraftwerk)?Das Solarmodul muss mit einer Steckdose verbunden werden, damit der Strom aus der Solaranlage in Ihr Hausstromnetz gespeist werden kann. Hier ist es ratsam, einen Elektriker zurate zu ziehen. Es ist zwar grundsätzlich möglich, das Gerät über einen normalen Schukostecker anzuschließen, dafür muss jedoch der Stromkreis Ihres Hauses bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zudem muss auf die Einhaltung bestimmter Sicherheitsstandards geachtet werden. Ein Elektriker kann die Eignung Ihres Stromkreises prüfen und gegebenenfalls eine spezielle Energiesteckdose installieren, was auch nach der Norm des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) der sicherste Weg ist. Tipp: Eine normale Steckdose kann einfach in eine Energiesteckdose umgerüstet werden. Wichtig ist, dass nur ein einziges Stecker-Solargerät an eine Steckdose angeschlossen werden darf und keine Mehrfachsteckdosen genutzt werden.Plug & Play: Wie wird der Strom eingespeist?Was bringt Ihnen ein Balkonkraftwerk?Ein Balkonkraftwerk bringt Ihnen ca. 300 bis 600 Kilowattstunden emissionsfreien Strom pro Jahr und geringere Stromkosten. Das bedeutet, dass Sie ungefähr 10 bis 20 Prozent Ihres Stromverbrauchs mit einer Solaranlage auf dem Balkon decken können. Watt Peak ist die Einheit für die Leistung einer Photovoltaikanlage. Solarmodule mit einer Leistung von 300 Watt Peak erzeugen unter Idealbedingungen 300 Kilowattstunden Strom im Jahr.  Sollten Sie mehr Platz zur Verfügung haben, ist auch eine Anlage mit zwei 300-Watt-Modulen denkbar. Beachten Sie jedoch, dass Module unterschiedliche Nennleistungen haben. Die elektrische Nennleistung ist die Höchstleistung, die ein Hersteller für eine Anlage benennt. Je mehr Nennleistung die Anlage hat, desto teurer wird diese für gewöhnlich sein. Verbrauchen Sie weniger als 2500 kWh pro Jahr, genügt ein Modul mit einer 300-Watt-Nennleistung als zusätzliche Stromquelle. Grober Richtwert: Der durchschnittliche Stromverbrauch eines Einpersonenhaushalts liegt bei 2300 kWh im Jahr, der eines Zweipersonenhaushalts bei 300 kWh.Eine Balkon-Solaranlage kostet wesentlich weniger als eine großen Photovoltaikanlage. Sie bekommen komplette Anlagen schon für 250 Euro. Allerdings ist ihre Leistung nicht sonderlich hoch. Ab 350 Euro wird es schon effektiver, und für 800 und 1000 Euro wird deutlich mehr Power geboten. Die Anschaffung rechnet sich je nach Ertrag nach ungefähr fünf bis neun Jahren . Laut Herstellerangaben halten die kleinen Anlagen circa 25 Jahre.   Gut zu wissen: Sie können schon mit einer einzigen Kilowattstunde Strom einiges machen . Beispiele: - Fünf Stunden am PC oder 50 Stunden am Laptop arbeiten - 15 Hemden bügeln - 90 Stunden lang eine Energiesparlampe mit elf Watt leuchten lassen - Neun Liter Tee aufbrühen - Eine Waschmaschinenladung bei 60 Grad waschen   Extra-Tipp: Wenn Sie die Stromerzeugung und Funktion Ihrer Balkon-Solaranlage per App im Blick haben möchten, lassen Sie sich eine smarte Steckdose einbauen.Wie hoch sind die Kosten für Solarenergie vom Balkon?Je mehr Sonne die Solaranlage bekommt und je höher die Nennleistung ist, desto höher ist der Ertrag an Strom. Optimalerweise wird die PV-Anlage, egal ob auf dem Balkon oder auf dem Dach, nach Süden ausgerichtet und die Module um 30 Grad geneigt. Senkrecht angebracht wird 30 bis 50 Prozent weniger Strom erzeugt. Ungeeignete Montageorte sind hinter der Balkonbrüstung, in der Balkonnische, an der Wand unter dem Balkon des darüberliegenden Stockwerks oder an Plätzen im Schatten oder Halbschatten.In Österreich müssen alle Stromerzeugungsanlagen, die ins allgemeine Netz einspeisen, beim Netzbetreiber gemeldet werden. Dank der Netzanschlussnorm können Solaranlagen bis 800 Watt einfach selbst beim Netzbetreiber gemeldet werden.Stecker-Solar-Geräte erzeugen Strom und wenn dieser nicht verbraucht wird, kann überschüssiger Strom ins Netz fließen. Herkömmliche Drehstromzähler ohne Rücklaufsperre würden dann rückwärts laufen. Um das zu verhindern, wird nach der Meldung beim Netzbetreiber ein Zähler ohne Rücklaufsperre von diesem durch einen neuen elektronischen Zähler - auch moderne Messeinrichtung (mMe) ersetzt. Dieser erfasst beide Richtungen und kann auch eine Rücklaufsperre haben. Tipp: Der Netzbetreiber darf für den Zählerwechsel keine Kosten erheben. Allerdings können sich die Messkosten durch die moderne Messeinrichtung auf die gesetzlich festgelegte Kostengrenze von maximal 20 Euro im Jahr erhöhen.Mieter oder Wohnungseigentümer sollten die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergesellschaft einholen, wenn sie eine Photovoltaikanlage auf dem Balkon oder der Terrasse installieren möchten. Zudem sind auch die Bauvorschriften zu beachten. Bitte informieren Sie sich hierzu für Ihr jeweiliges Bundesland, welche Vorschriften vorliegen und ob eine Anmeldepflicht besteht.

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